Terminhatz? Quarantäne? Fangt bitte nicht an, zu jammern!

von | 15.04.21 | 140 Kommentare

Unerwartet kamen die Nachrichten aus der Zentrale der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt/Main nicht mehr. Heute teilte die DFL mit, dass die Zweitliga-Partie des HSV am kommenden Dienstag gegen den Karlsruher SC und das Spiel von Holstein Kiel am Mittwoch beim SV Sandhausen abgesetzt werden. Wenig später kamen die neuen Termine für fast alle noch nicht terminierten Spiele. Und der Verdacht, dass diese Saison abgebrochen werden könnte, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Insgesamt sind in der 2. Bundesliga wegen mehrerer Corona-Fälle schon neun Partien nachzuholen. So müssen wegen etlicher positiver Corona-Befunde die Spieler und die Trainer-Teams von Holstein Kiel und des KSC bis zum Dienstag in häuslicher Quarantäne bleiben. Die Spieler des SV Sandhausen noch bis zum Sonntag. Beim Karlsruher SC sind zwei weitere Spieler während der Isolation positiv auf das Coronavirus getestet worden – einer davon soll HSV-Leihspieler Xavier Amaechi (Gute Besserung von hieraus! Übrigens an Xavier ebenso wie an alle anderen Erkrankten!) sein. Für die betroffenen Akteure verlängert sich die Quarantäne sogar bis zum 25. und 26. April.

Corona legt Spielplan um – Holstein Kiel im Dauerstress

Einen Tag zuvor hatte Holstein Kiel mitgeteilt, dass es in der Quarantäne einen dritten positiven  Corona-Befund gab. Auf die Kieler Mannschaft, die zum zweiten Mal binnen weniger Wochen wegen Corona zur Auszeit gezwungen ist, warten nach dem Neustart das härteste Programm aller Zweitligisten. Der Tabellenvierte und Aufstiegskandidat muss bis zum geplanten Saisonende am 23. Mai noch acht Punktspiele und das DFB-Pokal-Halbfinale am 1. Mai beim Bundesligisten Borussia Dortmund bestreiten. Sollte dem Außenseiter beim BVB ein Coup wie schon gegen den FC Bayern München gelingen, käme für das Team von Trainer Ole Werner auch noch das Pokal-Finale am 13. Mai hinzu. Insgesamt sind es 6 Spiele in 17 Tagen für die Störche…

Auch der HSV hat drei neue Spieltermine erhalten: Das für diesen Freitag angesetzte Spiel beim SV Sandhausen wurde auf kommenden Donnerstag (20.30 Uhr) gelegt. Das Spiel beim Jahn Regensburg wurde vom 24. auf den 25. April (13.30 Uhr) verlegt. Am 29. April (18.30 Uhr) empfangen die Hamburger den Karlsruher SC zum Nachholspiel.  „Natürlich macht das was mit uns, diese Terminhatz. Wir wissen darum“, sagte HSV-Trainer Daniel Thioune. „Aber es sind Dinge, die liegen nicht in unserem Einflussbereich.“  Man wüsste zudem  noch immer um die eigene, privilegierte Position, „dass wir Fußball spielen können. Wir sind für alles gewappnet. Wir würden auch ein Trainingslager überstehen“. Hintergrund: Um die Saison wie geplant am 23. Mai zu Ende zu bringen, wird auch über ein Quarantäne-Trainingslager für die Mannschaft diskutiert. 

Präsident Oke Göttlich vom FC St. Pauli hatte sich zuletzt angesichts der angespannten Corona-Situation offen für eine solche Maßnahme gezeigt. „Ein Quarantäne-Trainingslager macht keinen Spaß, ist aber unter Umständen eine notwendige Risikominimierung, um das wesentliche Ziel, nämlich die Beendigung der Saison, zu erreichen. Jede Entscheidung am grünen Tisch ist schlechter als eine Entscheidung auf dem grünen Rasen.“ Wohl wahr. Oder kann sich irgendjemand vorstellen, was los ist, wenn am Ende ein Quotient entscheidet, ob nur der HSV oder Fürth, oder Kiel als Tabellenzweiter aufstiegt?

Es gibt keine gerechte Regelung bei einem Saisonabbruch

Stellt Euch mal vor, Fürth holt morgen einen Punkt, zieht am spielfreien HSV vorbei und am Montag wird die Saison abgebrochen. Bochum und Fürth wären sowohl in der Tabelle als auch vom Quotienten her am HSV vorbei. Es würde Proteste hageln. Und ich könnte jeden einzelnen verstehen. Auch dann übrigens, wenn der HSV der große Profiteur wäre. Nein, die Liga hat sich dieses Szenario überlegen müssen. Der Umstand, dass Mannschaften dafür in Quarantäne-Trainingslager geschickt werden, um diese Saison noch zu beenden, scheint unumgänglich. Und jammern darf jetzt niemand. Egal wie oft man in wie wenigen Tagen auch spielen muss, ALLE haben das einkalkulieren müssen.

Daniel Thioune nennt es „Privileg“, was es sicher auch trifft. Aber allein die Tatsache, dass die Bundesligen normal (wenn auch ohne Zuschauer) weiterspielen dürfen sollte angesichts der Allgemeinsituation in der Bundesrepublik jedem Verantwortlichen Dank abringen. Nichts sonst. Denn alles andere wäre ein Schlag ins Gesicht all derer, die coronabedingt gerade starke Einbußen bis hin zu Verlusten ihrer Geschäfte und Jobs erleiden müssen. Von daher hält sich mein Mitleid mit den Vereinen in Gänze in starken Grenzen. Natürlich ist es nicht schön, wochenlang auf seine Familie verzichten zu müssen. Ehrlich gesagt glaube ich sogar, dass es (arbeits)rechtlich gar nicht möglich ist, einen Spieler dazu zu zwingen. Von daher würde sich dann sicher auch auf dieser Ebene noch einmal ein Feld auftun.

Egal wie, diese Saison wird definitiv sportlich kein normales Ende nehmen. Aber das war ja zu erwarten. Dem HSV dürfte diese spielfreie Zeit aktuell sogar ein Stück weit entgegenkommen. Verletzte Spieler können auskurieren, der krankheitsbedingte Ausfall von Bakery Jatta (fehlte heute wegen eines Infektes) wird nicht weiter ins Gewicht fallen – und man kann sich internen Themen widmen. Der Causa Bobby Wood zum Beispiel, die Ihr hier exklusiv lesen konntet. Ein Spieler, der mit dem Trainier vor versammelter Mannschaft aneinandergerät und gehen muss – vor gar nicht allzu langer Zeit hätte das tagelang die Schlagzeilen dominiert und dem HSV in der Wahrnehmung bundesweit Schaden in der Wahrnehmung verholfen. Heute nicht mehr. Heute wird intern schnell und klar gehandelt. Der Spieler wird mit einem warmen Händedruck verabschiedet und es wird alles Gute gewünscht. Kein Theater – nichts.

Wood geht, van Drongelen spricht – und Heil bleibt

Klingt gut, oder?  Vor allem, weil es so ist. Ebenfalls gut klingt, was meine Kollegen von Rick van Drongelen erzählt bekommen haben . Ein sehr nettes, kurzes, aber dafür sehr interessantes Interview in dem der Niederländer verrät, wie sich die Sicht der Mannschaft auf die Liga von der ersten Zweitligasaison bis heute verändert hat. Spannend – weil offenbar sehr ehrlich. Aber lest selbst (hier klicken).

Für mich war es das für heute. Ich melde mich morgen schon zur Mittagszeit wieder bei Euch und werde Euch die beiden Teams vorstellen, die am Sonnabend für die neue Führung der Supportersabteilung kandidieren. Ich habe sowohl Sven Freese als auch Martin Oetjens dieselben zehn Fragen gestellt und werde die Antworten hier unverändert reinstellen, um der/der einen oder anderen Unentschlossenen vielleicht noch ein Stück weit zu helfen, die eigene Wahl zu treffen. Apropos Wahl: Die hat auch Ogechika Heil getroffen. Das U21-Talent hat seinen Vertrag beim HSV verlängert.

In diesem Sinne, bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
1 Monat zuvor

“Wir würden auch ein Trainingslager überstehen.“

Sagt der Übungsleiter eines Profifußball-Zweitligisten. Soll das ein Witz sein? 🤑 ENDE

Last edited 1 Monat zuvor by Alex
ToniHH
1 Monat zuvor

Ein Trainningslager unzumutbar?

– es gibt zig Betriebe die auf Zwei- bzw. Dreischicht aufgrund der Kontaktbeschränkung umstellen müssen.

– Millionen von Menschen in Kurzarbeit

-Millionen von Menschen in home-office mit der Belastung der Kinder

etc etc

Was diese Menschen wohl sagen würden 2 Wochen Trainningslager
bei Vollpension incl Massage und SPA ..

Echt unzumutbar!!!

Ralf Lübbe
1 Monat zuvor

Bin nicht umbedingt ein Freund von Hunt aber mit den gezeigten Leistungen würde ich nochmal verlängern. Ich frage mich warum man am Wochenende nicht das Spiel gegen Nürnberg vorgezogen hat. Man hätte den Spielplan etwas entzerren können.

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Wenn das mit dem komprimierten Spielplan klappt könnte man zukünftig zwei Spielzeiten pro Jahr abhalten.

Bubu
1 Monat zuvor

Goooood mmmooornniing @ all,

stellt euch einmal vor….. die Saison würde heute abgebrochen werden, der HSV wäre aufgestiegen – der Rathausbalkon am wackeln! Huii… 😉

Aufgrund der aktuellen Lage zeigt sich doch deutlicher, dass auch die Bundesliga vor Corona nicht gefeit ist, Hygienekonzepte hin oder her. Mit Hertha BSC hat es nun auch einen Erstligisten erwischt, Antrag auf das Verschieben der nächsten drei Partien…

Die DFL in Terminnöten?? Lachhaft, wirklich – Sonderstatus Bundesliga? Während in der Wirtschaft zahlreiche Unternehmen ums Überleben kämpfen?? Existenzen am Abgrund stehen? In welcher Relation bitte steht das Ganze? Nein Gejammer ist völlig fehl am Platze…das wäre mehr als arrogant.

Privileg Bundesliga ist eine Sache für sich, kann jeder sehen wie er gerne möchte, Brot und Spiele?

Sollte nun Fürth morgen am HSV mit einem Punkt vorbei ziehen, und die Saison am Montag abgebrochen werden, und? Proteste? Warum? Mit welcher Begründung? Weil man am Ende die nötigen Punkte verschlafen und verschenkt hat? Na denn… 😉

Eher würde man seitens der DFL die Ligen „einfrieren“?? !  Wegen der EM?? Oder per Terminhatz zu Ende spielen lassen im Turniermodi?? !

Bei einigen anderen „Ex- Spielern“ des HSV hätte man ähnlich Wood agieren oder reagieren können / sollen / müssen! Nicht nur mit einem „Danke für Nichts“ Handschlag!

Aus der Vergangenheit lernen, endlich einmal die Kurve bekommen und sich nicht andauernd von „Außen“ beeinflussen lassen. Schon gar nicht auf Zuruf!

Der HSV wäre indessen gut beraten neue Wege zu suchen und auch einzuschlagen, nur fehlt es hier wohl immer noch an fachlicher Kompetenz, auch im Bereich Scouting… Man wird sehen…

Am Ende macht auch die Pandemie vor der privilegierten Bundesliga weniger Halt, da kann man sich den Sonderstatus auch …… jo! 😉

Man wird sehen, wie es weitergehen wird. Habt alle ein schönes, entspanntes und erholsames Wochenende… !

Gute Besserung an Amaechi….. ! Steht der HSV eigentlich weiterhin in Kontakt mit dem Spieler?? 😉

Bleibt alle gesund…!!! 

Buffy
1 Monat zuvor

Wie auch immer – ich bin sicher, der HSV steigt am Ende dieser Saison auf.
Ach ja, wie auch immer – ich bin mir sicher, der HSV steigt am Ende der nächsten Saison wieder ab.
Jetzt meine Frage: bin ich ein Optimist oder ein Pessimist?
Oder ist mir das Ganze relativ egal?

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Ich schrieb hier schon vor einigen Wochen, dass man mit einem Saisonabbruch rechnen muss. Die steigenden Inzidenzen aufgrund der aggressiveren Virusvariante, die politische Lähmung und die Müdigkeit des Volkes mussten in diese Situation führen.

Damals hatte ich nicht viele Fürsprecher. Auch Scholle lag – wie meistens mit seinen Einschätzungen – daneben.

Das Ärgerliche ist, dass der HSV damals diese Situation nicht angenommen und nicht jedes Spiel als absolutes Endspiel begriffen hat. Stattdessen hat man inzwischen leierlässig viele Punkte hergeschenkt.
Alles auch ein Problem einer fehlenden Clubführung.

Wenn jetzt die Quotientenregel kommt, darf sich der HSV nicht ansatzweise beschweren. Er hatte alle Möglichkeiten!
Mit einer seriösen vorausschauenden Vorgehensweise hätten die zurückliegenden Spiele anders bestritten werden können. Die Sinnen waren einfach nicht ausreichend geschärft. Es wurde immer nur schöngeredet (“Mutzelches” statt Tacheles). Darmstadt war der letzte dicke Otto.

Wenn man jetzt noch über die Terminierung der Spiele und ein mögliches Trainingslager, welches ich schon lange angesetzt hätte (aber nicht wegen Covid), jammern will, hört das Verständnis endgültig auf.

Meaty
1 Monat zuvor

Die Verantwortlichen haben in der Winterpause vom guten und ausgeglichenen Kader geschwärmt und ihm das Vertrauen ausgesprochen.
Nun kann die gesamte Truppe doch mal zeigen, ob der Kader auch wirklich so stabil und ausgeglichen ist!
Es gibt keine Ausreden mehr – volle Fahrt voraus!

Horizons Inc.
1 Monat zuvor

Wenn nur dieser lächerliche Pandemie-Treiber von internationaler EM nicht wäre…

Hertha wird vermutlich auch in der Bundesliga nicht der letzte betroffene Verein sein, wenn man sich die aktuellen Zahlen anguckt.

Auf- und Abstieg werden nicht mehr unter sportlich fairen Bedingungen ausgetragen. Worüber die unteren Ligen jetzt schon lange leiden, trifft nun auch den Profifußball – überraschend ist das nicht. Und auch nicht zu erwarten, das es zufriedenstellende Lösungen geben wird.

Darmzotte
1 Monat zuvor

KOAN ABBRUCH!

Uwe Öztunali
1 Monat zuvor

Einige der vom einen oder anderen (eher von dem notorischen Anderen) stets als rosa Hüpfer gebrandmarkten HSV Anhänger pflegten sich im Volkspark gern auf Transparenten u.a wie folgt mitzuteilen: “Wir haben mehr Titel geholt als euer Dorf Einwohner hat”. Die “supporters” von Holzbein Kiel könnten nun mit Fug und Recht behaupten: “Wir haben innerhalb eines Monats mehr Nachholspiele als euer Dorf Einwohner hat” … steckste nich drin

Kuddel
1 Monat zuvor

Wer jammert denn bitte?

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Ein Saisonabbruch in welcher Art und Weise wird immer irgendein Verein benachteiligen. Das beste ist der sportliche Weg, auch wenn mal alle 3 Tage gespielt werden muss. Bei den Handballern ist es übrigens gang und gebe. Jetzt kommt mir nicht damit, dass das Feld ja auch kleiner ist und/oder die Halbzeit nur 30 Minuten hat.

Ich stelle mir aber eine ganz andere Frage. Warum haben alle Vereine in der 1. Liga ihre 28 Spiele zum heutigen Tag absolviert und in der 2. Liga gibt es immer wieder Spielabbrüche? In der 1. Liga sind auch Coronafälle vorgekommen aber keine Spielabbrüche (soweit mir bekannt ist und wenn waren es vielleicht 1 oder 2 die aufgefangen werden konnten). Wird hier mit zweierlei Maß gemessen oder sind die Vorkehrungen gegen Ansteckungsgefahr in der 1. Liga um ein wesentliches besser als in der 2. Liga?

Das Heil heute seinen Vertrag verlängert freut mich. Ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. So kann man zeigen das es dem HSV ernst ist mit den jungen Talenten. Weiter so 👍.

Der Blog heute ist auch gut. Zumal Scholle gleich das wenn und aber bezüglich Arbeitsrecht bei einer Trainigsquarantäne aufgezeigt hat. Für manch einen sind es eh ja alles nur Söldner (die Spieler sind gemeint) aber Rechte haben sie trotzdem. Pflichten natürlich auch 😉.

abraeumer
1 Monat zuvor

Ich freue mich immer über junge Spieler, aber ich traue Ogechika Heil den Durchbruch nicht zu.

History
1 Monat zuvor

Ein Spieler, der mit dem Trainier vor versammelter Mannschaft aneinandergerät und gehen muss – vor gar nicht allzu langer Zeit hätte das tagelang die Schlagzeilen dominiert und dem HSV in der Wahrnehmung bundesweit Schaden in der Wahrnehmung verholfen. Heute nicht mehr. “

Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass der HSV bundesweit gar nicht mehr wahrgenommen wird. Wer die Aufstiege in den letzten Jahren – und nun ist man ja wieder auf dem besten Weg dazu – so lächerlich verdaddelt hat, wird gar nicht mehr ernst genommen

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Der HSV, einer der großartigsten Vereine im deutschen Fussball, mit seinem professionellen und beispielhaftem Management, geht in der Krise als Vorzeigeverein, zugegeben mit FCSP voraus.
Die Frage ist letztlich, wie es zu organisieren ist, dass es innerhalb des HSV auch für die letzten 6 Wochen der Saison keine eigene Corona-Fälle gibt.
Sicher wäre ein Trainingslager eine gute Option, wenn denn dort die Umstände und Gegebenheiten stimmen.
Ob man deshalb in den Süden der Republik muss ist eine andere Frage, denn es gibt schon ein Nord-Südgefälle der Inzidenzen. Ob man nach Bayern oder BWB planen sollte, wo dort die Corona-Fälle mit am stärksten sind?
Nun das wird man sehen und der HSV hat ja vorausschauend erst vor wenigen Tagen mit der Koordinationsfirma den Vertrag verlängert, sonst sähe es jetzt schon wieder düster aus. Gutes Management eben.

Was nun die Kommentare hier betrifft ist erneut festzustellen, dass viele einem doch unkonventionell arbeitendem Hirn entstammen und so werden von der Überschrift des Blogs sofort wieder die aberwitzigsten Vermutungen als Wahrheiten und gegeben hingestellt.
Der Neidfaktor hebelt dann diese Märchen und Lügen zu einer Möchtegernwahrheit gegen die Mannschaft wieder. Impliziert wird dabei, dass die Mannschaft des HSV, jedoch sicher nur die “Großverdiener” hierbei, nicht in ein Trainingslager fahren möchten.

Diejenigen die schwachen Nachdenkens sind, mögen wissen, dass “Vollpension” und “Wellnessleistungen” auch die von Massagen und Physiotherapien stets zum Leistungsumfang eines Bundesligavereins, auch in der 2. Liga gehören. Die Zeiten wo der Spieler dreimal die Woche mit dem Turnbeutel und dem Weihnachtsgeschenk der Oma, Adidas “Uwe” zum Trainingsplatz radelt und dann als Belohnung für ein gutes Spiel eine Fahrkarte für die Elbfähre kriegt sind halt längst vorbei. Wacht auf ihr Träumer!

Ich habe auch in Scholles Beitrag nirgendwo gelesen, dass sich ein Spieler beschwert hätte.

Der Trainerstab und die Mannschaft, die zum besten gehören was im deutschen Fußball zu finden ist, werden alles Mögliche tun und das sicher freiwillig, die Saison zu einem guten Ende zu führen. Sie wissen um die große Aufgabe die vor der Mannschaft liegt und sie werden alles geben, damit das Ziel erreicht wird.

Frage wird sein, wer denn alles mit in ein Trainingslager kommt, nur der Kader oder noch weitere Spieler aus der Jugend? Denn klar ist im Trainingslager wird eine strenge Quarantäne gelten und je größer der Kader ist, desto wahrscheinlicher kann auch immer etwas passieren. Man wird sehen.

Ich wünsche allen Akteuren des HSV gute und verletzungsfreie Wochen bis zum Ende der Spielzeit, wann immer das auch ist.

Nur der HSV
Kein Hass im Internet

MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Die Saison sportlich zu Ende zu bringen, ist der beste Weg, über Auf- und Abstieg zu entscheiden. Dazu müssen alle Beteiligten ihren Beitrag leisten.

Eine Art “Abschlussturnier” mit Quarantänetrainingslager finde ich nicht unzumutbar. Andere Menschen in gut bezahlten Berufen, also eine ansatzweise vergleichbare Gruppe, geht in normalen Zeiten auf wochenlange Dienstreisen nach Übersee, ohne am Wochenende nach Hause zur Familie zu kommen. Oder Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz, die allerdings nicht zu den Gutbezahlten zählen.

Sicher ist damit die sportliche Beendigung der Saison aber auch nicht. Denn bis zum Start dieser Maßnahme können Teams ja noch ausfallen.

Es so laufen zu lassen und das Beste zu hoffen, geht nicht, finde ich.

HSVinBerlin
1 Monat zuvor

Scheiß Geldgeile Heinis.

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Jeder Verein der jetzt noch Nachholspiele hat sollte diese Spiele so schnell wie möglich spielen. Spieltage die ausfallen sollten durch Spiele die normalerweise später stattfinden würden ersetzt werden. Jeder Verein sollte sehen, dass er seine Spiele die in der Rückrunde noch ausstehen soweit wie möglichst absolviert. Jeder Spieltag ist wichtig für den grünen Tisch und darauf wird es wahrscheinlich hinauslaufen.

Schönen Gruß an Hecking.

Alex
1 Monat zuvor

Achtung Achtung, kurze Durchsage an alle Bekloppten, die hier von einem Trainingslager fabulieren:

Das Spiel gegen Sandhausen ist am Do. Abend um 20:30, das Spiel gegen Regensburg am So. Mittag um 13:30. Das sogenannte „Mini-Trainingslager“ wird also ein Spielersatztraining der Reservisten am Freitag sowie den üblichen trainingsfreien Tag am Samstag beinhalten. Da man aber sogar beim HSV so etwas wie ein Abschlusstraining machen muss, wird es am freien Samstag ein erweitertes Anschwitzen mit einer Taktikbesprechung auf dem Bolzplatz des Hotels geben und am Sonntag morgen das eigentliche Anschwitzen. Das ist kein „Mini-Trainingslager“, sondern ein ganz normaler Hotel-Übernachtungs-Plan für zwei aufeinanderfolgende Auswärtsspiele, die beide irgendwo im Süden der Republik liegen. 🤦🏻‍♂️ENDE

Blogfan
1 Monat zuvor

…die neuen Spieltermine haben ja richtig “Mehrarbeitscharakter” so eine Art
Überstunden ohne Extrabezahlung…oh,oh,oh ob das gut geht ?
So etwas war nicht im Trainingsprogramm vorgesehen.

Na denn mal los, schaun wir mal was so abgeht auf der Wiese.
Was für eine Qual zum Ende der Saison….oh nee,oh nee