Öztunali hat “Bock” auf den HSV – und den Aufstieg

by | 11.07.23 | 116 comments

Er ist wohl der namenhafteste Neuzugang des HSV diese Saison – und wird dies aller Voraussicht nach auch bleiben, egal wer in dieser Transferphase noch kommen sollte. Im Testspiel gegen Viktoria Pilsen glänzte der Enkel von Uwe Seeler bereits mit einem Tor und einem Assist. Der 27-Jährige deutete an, dass er dem HSV gut tun wird. Unabhängig von der schönen Geschichte und des Mythos um seinen legendären Großvater. Denn Levin ist mehr als nur Uwes Enkel. Neben seiner technischen Begabung ist er vor allem eines: Vielseitig. Bis auf Innen- und Linksverteidiger hat Levin Öztunali im Profibereich bereits jede Feldspieler-Position bekleidet.

“Im Jugendbereich habe ich öfter im Zentrum gespielt, bei den Profis dann häufiger außen. Es ist ja nicht verkehrt, flexibel zu sein”, betonte der Rechtsfuß. Heute präsentierte dieser sich erstmals in einer Medienrunde – höflich, geduldig, bescheiden. Dennoch hat er mit dem HSV große Ziele: “Ich wusste, dass ich Bock auf den HSV und die Spielidee hab. Aufzusteigen ist natürlich eine Aufgabe, aber ich habe Lust darauf”.

Mit der Rückkehr zum HSV erfüllt er sich nämlich ein weiteres Ziel. “Es war für mich klar, dass ich nochmal beim HSV spielen möchte. So etwas kann man nur schwer planen, aber jetzt hat es geklappt und ich bin froh hier zu sein”, erklärte er. Vergangene Saison hatte er bei Union Berlin einen schweren Stand und kam nur auf insgesamt acht Einsatzminuten (ein Assist). “Man hat zwar auch die Reize im Training, natürlich sind Trainingsminuten aber anders als Spielminuten. In der Vorbereitung hat man dafür die Testspiele, um wieder voll reinzukommen. Ich denke, dass die Vorbereitung reicht, um wieder die Wettkampfpraxis zu kriegen”, bewertete er die wenigen Einsatzminuten bei Union. Dass der HSV ihm wirklich etwas bedeutet, glaube ich ihm.

Zum Stadtderby vergangene Saison war er sogar privat im Volksparkstadion. “Ich bin mit dem HSV ein Stück weit aufgewachsen. Dort habe ich meine Jugend verbracht und ich denke, wenn man in Deutschland spielt, bekommt man immer etwas über den HSV mit. Die letzten Jahre war es immer sehr knapp, ich hätte mich natürlich gefreut, wenn es letztes Jahr schon mit dem Aufstieg geklappt hätte. Ich hoffe, dieses Jahr ist es dann soweit. Dann hätten wir alles etwas zu feiern”. Ich denke, jeder HSVer gönnt ihm einen erfolgreichen Start.

Auf dem Trainingsplatz war heute erstmals ein weiterer Neuzugang zu sehen. Dennis “Hadzi” Hadzikadunic war bei der Nachmittagseinheit im Einsatz und fügte sich gut ein. “Er ist ein sehr aggressiver Zweikämpfer. Etwas was wir benötigen. Es war immer die Frage, ob er sich die zweite Liga vorstellen kann. Er hat signalisiert, dass er sich – falls er sich mit dem HSV beschäftigt – nicht rumeiert. Deshalb ging das alles recht schnell”, kommentierte Sportvorstand Jonas Boldt heute bei einer weiteren Medienrunde den Transfer des Bosniers.

Ein ereignisreicher Montag endet. Fünf Tage sind damit absolviert, fünf weitere folgen.

Bis morgen und an dieser Stelle nochmal alles Gute an Scholle zu seinem Geburtstag!

Euer Cornelius!

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
116 Kommentare
Beliebteste
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
View all comments
Stefan Marquardt
10 Monate zuvor

Levin Öztunali hat im Testspeil, mal abgesehen von seinen Scores, gezeigt was er wichtiges mitbringt. Cleverness, Erfahrung, eines bundesligatauglichen Profis. Hier mal ein richtiger Pass in die Tiefe. Beim Umschaltspiel in die Defensive, ein kleines Foul, das die Dynamik aus dem Konter nimmt. Nicht ungeschickt wie Montero, sondern klein und wirksam, ohne Gelbe Karte. Egal welche Position er letztendlich bekleidet, er wird einen Stammplatz haben, ein wichtiger Baustein für den Aufstieg wurde ablösefrei geholt, obendrein auch noch seine Familiengeschichte. Perfekt, danke Jonas, ein gutes Verhältnis zur Familie Seeler hat da sicher auch geholfen.

Last edited 10 Monate zuvor by Stefan Marquardt
Frank Müller
10 Monate zuvor

„DIE BAUSTELLE…
…ist geschlossen,sagte Boldt.
Gemeint ist Hatschi als IV.
„Wir beobachten jetzt unaufgeregt.“
Zur Zeit seien keine weiteren Spieler im Gespräch.
Na, Prost Mahlzeit !
Deutlich: er hat die Kaderplanung WIEDER vermurkst.
Bei DREI ! offenen Baustellen: RV,LV, backup Meffert,
der dazu noch an Hüftproblemen leidet.
Liegt förmlich schon auf der Hand:
Öztunali wird überall mal hingeschoben.
Wird nix. Murks hoch 3.
Wenn ich aufsteigen will, muß ich für geringe Summen
die offenen Stellen durch gute Spieler Liga 2 schließen.
Der Kühne-Kredit muß sowieso zurückgezahlt werden.
Der liebe Jonas meint schon vorgebaut zu haben:
Von Aufstieg wird nur noch indirekt gesprochen,
Fan-Zuspruch sei „nachhaltiger“.
Er will als Sparfuchs beim AR punkten.
AR:….Wahnsinn. Besser geht´s gar nicht.
Und wir sollen -unaufgeregt- in die 8. Saison rübergleiten.
WER SETZT DAS STOPPSCHILD ?

Meaty
10 Monate zuvor

Sicherlich wird ein Levin Öztunali den HSV nicht schwächer machen, aber macht ein Öztunali den HSV auch wirklich deutlich stärker?
Seien wir mal ehrlich, ein guter gestandener Bundesligaspieler im besten Fußballalter geht doch nicht ohne Grund freiwillig in die 2. Liga!
Und da kann der Seeler Enkel noch soviel von Verbundenheit zum Verein reden (wo war diese übrigens, als er damals als junger aufstrebender U-21 Nationalspieler den HSV verließ?), es ist für Öztunali vermutlich seine letzte Chance, sich nochmal ins Rampenlicht zu spielen!

Meiner bisherigen Meinung, dass jeder Spieler eine faire Chance vedient, bleibe ich auch bei Levin Öztunali treu! Wenn Öztunali genug Spielzeit auf seiner Stammpositionen bekommt, dann glaube ich sogar, dass Öztunali dem HSV alleine durch seine Torgefährlichkeit und Passicherheit weiterhelfen kann.
Die Frage ist nur, ob der „Seeler-Enkelbonus“ beim engstirnige Übungsleiter ankommt und dieser seine „Lieblings-Stammspieler“ dann opfert?

Kosinus
10 Monate zuvor

Heute ist ein großer Tag, denn der Blogvater hat Geburtstag. Dazu alles Gute und vielen Dank für alles.😊

MeinVerein2021
10 Monate zuvor

https://youtu.be/SGMx9LSEjLU

Cornelius arbeitet fleißig und gut. Mein Dankeschön an Cornelius.🖤🤍💙

Jörg Brettschneider
10 Monate zuvor

Alles Gute zum Geburtstag, Scholle!

Flotti McFlott
10 Monate zuvor

Hat man Stephan Magszart und Judas Boldt eigentlich jemals zusammen in einem Raum gesehen? 🤔

Peter Ariel
10 Monate zuvor

Wenn das jetzt alles an Neuverpflichtungen war und der HSV ansonsten mit dem gleichen Kader in die Saison geht, wird es wieder nichts mit dem Aufstieg. Verheerende Arbeit von Boldt und Costa.

Polkateddy
10 Monate zuvor

Hadzikadunic über den neuen Spielstil (lacht): „Als ich bei meiner Unterschrift im Volksparkstadion war, hat mir Claus Costa (Profi-Direktor, d. Red.) ein paar Videos gezeigt, und ich habe gedacht, ‚okay‘. Aber als ich hier angekommen bin, habe ich gedacht, ‚Sollen wir so wirklich spielen?‘

https://m.bild.de/sport/fussball/hsv/hsv-dennis-hadzikadunic-ueber-seinen-start-sollen-wir-wirklich-so-spielen-84649836.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Sollen wir wirklich so spielen?😂

Jörg Brettschneider
10 Monate zuvor

Zitate vom skeptischen Dennis Hadzikadunic (25):

„Als ich bei meiner Unterschrift im Volksparkstadion war, hat mir Claus Costa (Profi-Direktor, d. Red.) ein paar Videos gezeigt, und ich habe gedacht, ‚okay‘. Aber als ich hier angekommen bin, habe ich gedacht: ‚Sollen wir so wirklich spielen?‘“

„So wie hier habe ich vorher noch nie gespielt. Es ist aber auch nicht das erste Mal, und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich meinen Spiel-Stil ändern muss.“

Meine Anmerkungen dazu:
Der Junge hat sofort verstanden, dass er „Walter experimental“ spielen muss.

Was er sich bestimmt dachte und nicht sagte:
‚So kannst du niemals aufsteigen‘

Man sollte sich auf Ebene der sportlichen „Führung“ ernsthaft Gedanken machen, wenn ein durchaus international erfahrener Mann zum HSV stößt, völlig unvoreingenommen daher kommt und ohne Umschweife seine klare Skepsis äußert, ohne dabei unhöflich gegenüber seinen „Vorgesetzten“ zu werden.

Der HSV feuert die Kohle in ein Fass ohne Boden. Das Fass ist die HSV-Truppe, der nicht vorhandene Boden der „Walterball mit Raumangebot im hinteren Bereich“.

Die Spieler sind eigentlich kaum zu kritisieren. Aber sie wissen unterschwellig, dass sie bei ausbleibendem Erfolg ein Alibi haben; eben den „Walterball mit Raumangebot im hinteren Bereich“…

Wenn niemand kommt und dem Fass einen Boden (sprich ’stabiles System‘) spendiert, kannst du Mbappé, van Dijk und Stones holen. Der HSV würde trotzdem nicht aufsteigen.
Hadzikadunic hat das schon erkannt…

YNWA
10 Monate zuvor

Ein ereignisreicher Montag endet.

Welche Ereignisse denn?

Johnny Calypso
10 Monate zuvor

Happy Birthday Scholle 🎂🍻

Rudi Kargus 73
10 Monate zuvor

Guten Morgen Scholle

Alles Gute zum Geburtstag. Lass es krachen 🍺🍻

Frank Schnoor
10 Monate zuvor

Alles Gute zum Ehrentag, Scholle

BernadoRomeoMS
10 Monate zuvor

Glückwunsch und Gesundheit Marcus

Jörg Brettschneider
10 Monate zuvor

Ich kann nachvollziehen, dass man als Fan – wie in den Vorjahren auch – optimistisch in die Saison gehen möchte.

Die wesentlichen Baustellen sind bisher aber nur unwesentlich geschlossen worden.

Es fehlen noch – schnelle – Spieler für das defensive Mittelfeld und die äußeren Verteidigerpositionen.

Die größte Baustelle ist aber das anfällige „Spielsystem“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der HSV hinten stabiler wird, wenn weiter solche Räume vor dem eigenen Tor angeboten werden.
Offenbar gibt es bisher auch keine Hinweise darauf, dass das „System“ angepasst wird.

Die Skepsis überwiegt. In dieser Personalkonstellation für mich aber erwartungsgemäß.

Gegen diese Art von Liebe kommt man derzeit einfach nicht an.
Man kuschelt in einer großen Badewanne, in der Walter und Boldt jederzeit „in der Lage sind“, dass Wasser abzulassen. Das Wasser (der HSV) geht dann in die Kläranlage. Boldt und Walter trocknen sich ab und nehmen die Abfindung mit aus dem ehemaligen HSV-Badezimmer. Die Teenie-Ultras, die das HSV-Wasser zum Leben brauchen, bleiben in der Wanne liegen und gehen zugrunde.

Boldt und Walter haben ihnen nicht gesagt, dass sie keine Fische sind…

Aleksandar
10 Monate zuvor

Ok mal eine Geschichte von mir ….. Morgens am Rand vom Trainingsplatz komme ich mit Michael „Michi“ wohl so 55-60 Jahre alt, aus Winsen an der Luhe ins Gespräch. 

Als einige Jungs an uns vorbei trabten unter anderen auch Levin Öztunali schaute mich Michi sehr ernst an und sagte, dass er dieses Funkeln in den Augen von Levin das letzte mal in den Augen von Uwe Seeler gesehen hat, legte dann auch noch nach, das er glaubt, das Uwe von da oben dem HSV mit Levin helfen will, aufzusteigen und wieder bedeutender zu werden. 

Ein wenig erschrocken über meine Gedanken fragte ich ihn sehr spontan, ob er diesen Blog kennt oder Stefan Wagner oder Kosinus?

Michi sagte, dass ihm das nichts sagt, aber er will die nächsten Tage mal hier rein schauen.

Ich weiß nicht, ob ich das so richtig glauben kann.

Calimero
10 Monate zuvor

Der Hollerbach Wechsel nach Köln ist geplatzt. Jetzt muss gehandelt werden! Wäre doch ein tolles Geschenk, für Scholle zum Geburtstag. 😂

Negan
10 Monate zuvor

Happy Birthday Scholle !

Norbert Schröder
10 Monate zuvor

Die Spieler Reis und Glatzel bekennen sich zum HSV mit bemerkenswerten Aussagen. Die „Mein Zuhause Mentalität“
ist im Fussball Geschäft, wo ständig nur Geld und Söldner die Themen bestimmen hervorzuheben. Sicher werden einige sagen, Zuhause schön und gut, aber wir erwarten auch Leistung und den Willen sich für den HSV zu quälen und aufzusteigen. Mit Recht sicherlich!
Im heutigen Transfergeschehen ist diese “ Zuhause Mentalität “ sicher selten. Ist es Vereinstreue, wie wir Fans immer verlangen oder reiner Opportunismus ?
Reis, Glatzel, zwei unterschiedliche Spieler von der Position, vom Alter zeigen den Weg, den auch andere HSVer hätten gehen können. Waren die Verhältnisse damals anders ?
Um nicht nur in der „Halb voll Glas“ Denke zu schreiben.
Man stelle sich vor, Walter wäre ein Taktik Fuchs, nicht auszudenken.

Bubu
10 Monate zuvor

Moin Scholle!

Auf diesem Wege die allerbesten Wünsche zu Deinem heutigen Ehrentag! Ich hoffe Du genießt diese besonderen Stunden im Kreise Deiner Liebsten! Immer dran denken:

Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben. 😉

Lass es ordentlich krachen, so wie es – hoffentlich – die beiden Niederländer beim HSV machen werden! 😉

Pech
10 Monate zuvor

Mist, keine Karten fürs Eröffnungsspiel bekommen. Urlaub war schon in trockenen Tüchern. Wäre mal wieder schön gewesen im Sommer ins Stadion zu gehen.

Goczol
10 Monate zuvor

So wird es bei Bild Plus berichtet!
Dennis Hadzikadunic (25) hatte es eilig. Bevor der neue Innenverteidiger Montagnachmittag das erste Mal in St. Johann auf dem Trainingsplatz stand, hatte er nur drei Stunden geschlafen.
Nach der Anreise wollte der bosnische Nationalspieler (20 A-Länderspiele) keine Zeit verlieren. Nicht mal zweieinhalb Wochen bleiben noch bis zum Start-Kracher gegen Schalke (28.7.). Hadzikadunic ist gleich ein großer Hoffnungsträger.
Der 1,91 Meter große Abwehrspieler soll im Zentrum neben Kapitän Sebastian Schonlau (28) zu einer zentralen Figur werden.
Nach der Doping-Sperre gegen Mario Vuskovic (21) im November 2022 wackelte die zuvor meist zuverlässige HSV-Defensive gewaltig. In den ersten 16 Spielen mit Vuskovic kassierte Hamburg 17 Gegentore. Im Schnitt 1,06 Gegentreffer pro Spiel.
In den 18 Partien ohne den Kroaten musste Keeper Daniel Heuer Fernandes (30) 28 Mal hinter sich greifen (1,56 Gegentore im Schnitt).
Intern ist man sich im Volkspark einig, dass die Gegentor-Flut nach dem Vuskovic-Aus ein entscheidender Punkt für den Nichtaufstieg war.
Auch in der Vorbereitung präsentierte sich der HSV hinten alles andere als sattelfest. In zwei Testspielen, gegen Landesligist Verden (3:2) und Tschechien-Erstligist Viktoria Pilsen (3:3), schluckten die Hamburger schon fünf Buden. In beiden Partien fehlte allerdings auch Abwehr-Chef Sebastian Schonlau (28, Waden-Verletzung).
Jetzt ruhen die Hoffnungen auf Hadzikadunic. Kann er beim HSV das Aufstiegs-Loch schließen?
In den ersten Einheiten zeigte er direkt, dass er verteidigen kann. Technisch ist der Neue ansprechend. Auffällig ist, dass er von Beginn an versucht, den Spiel-Stil von Trainer Tim Walter (47) umzusetzen.
Auch wenn Hadzikadunic zunächst leicht skeptisch war. Das verriet er bei seiner Vorstellung am Dienstag.
Da sagte er mit einem Augenzwinkern: „Als ich bei meiner Unterschrift im Volksparkstadion war, hat mir Claus Costa (Profi-Direktor, d. Red.) ein paar Videos gezeigt, und ich habe gedacht, ‚okay‘. Aber als ich hier angekommen bin, habe ich gedacht: ‚Sollen wir so wirklich spielen?‘“
Und weiter: „Jetzt gewöhne ich mich mehr und mehr daran. Ich bin ein Spieler, der sich an jedes System und jedes Team anpasst. So wie hier habe ich vorher noch nie gespielt. Es ist aber auch nicht das erste Mal, und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich meinen Spiel-Stil ändern muss.“ Da sagte er mit einem Augenzwinkern: „Als ich bei meiner Unterschrift im Volksparkstadion war, hat mir Claus Costa (Profi-Direktor, d. Red.) ein paar Videos gezeigt, und ich habe gedacht, ‚okay‘. Aber als ich hier angekommen bin, habe ich gedacht: ‚Sollen wir so wirklich spielen?‘“
Und weiter: „Jetzt gewöhne ich mich mehr und mehr daran. Ich bin ein Spieler, der sich an jedes System und jedes Team anpasst. So wie hier habe ich vorher noch nie gespielt. Es ist aber auch nicht das erste Mal, und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich meinen Spiel-Stil ändern muss.“ Da sagte er mit einem Augenzwinkern: „Als ich bei meiner Unterschrift im Volksparkstadion war, hat mir Claus Costa (Profi-Direktor, d. Red.) ein paar Videos gezeigt, und ich habe gedacht, ‚okay‘. Aber als ich hier angekommen bin, habe ich gedacht: ‚Sollen wir so wirklich spielen?‘“
Und weiter: „Jetzt gewöhne ich mich mehr und mehr daran. Ich bin ein Spieler, der sich an jedes System und jedes Team anpasst. So wie hier habe ich vorher noch nie gespielt. Es ist aber auch nicht das erste Mal, und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich meinen Spiel-Stil ändern muss.“
Da sagte er mit einem Augenzwinkern: „Als ich bei meiner Unterschrift im Volksparkstadion war, hat mir Claus Costa (Profi-Direktor, d. Red.) ein paar Videos gezeigt, und ich habe gedacht, ‚okay‘. Aber als ich hier angekommen bin, habe ich gedacht: ‚Sollen wir so wirklich spielen?‘“
Und weiter: „Jetzt gewöhne ich mich mehr und mehr daran. Ich bin ein Spieler, der sich an jedes System und jedes Team anpasst. So wie hier habe ich vorher noch nie gespielt. Es ist aber auch nicht das erste Mal, und wird auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich meinen Spiel-Stil ändern muss.“
Für die Eingewöhnung dürfte es von Vorteil sein, dass der in Malmö geborene und aufgewachsene Profi ein Sprach-Talent ist. Er sagt: „Ich spreche vier Sprachen fließend und zwei in Ordnung. Englisch, Schwedisch, Bosnisch und Russisch gehen super, Deutsch und Spanisch ein bisschen. Für Deutsch brauche ich noch etwas Zeit.“
Seine Eltern sind Bosnier. Er spielte – neben Malmö – für Russland-Erstligist Rostow und Real Mallorca. Neben der sportlichen Erfahrung hat er da auch sprachlich von profitiert.
Die Spi..er die hier nur am Pesten sind sind so helle und springen darauf an.

Aleksandar
10 Monate zuvor

Tja und Morgen gibt es mal nichts zu sehen, die Jungs brauchen auch mal einen Tag frei und ich habe das Gefühl, das mehr als die hälfte eh schon frei hatte …

Ballholer
10 Monate zuvor

Es müssen m.E. unbedingt noch ein RV und ein LV verpflichet werden !

Kosinus
10 Monate zuvor

Finde es schon krass, dass das große Schalke nur noch 30 Mio. € Kaderwert hat. Wir sind bei 39 Mio. € trotz zig Jahren 2. Liga.
Schalke und Hertha sind für mich Wundertüten, dafür gibt es genug andere Teams die eine gute Rolle spielen können. Uns zähle ich dazu.

Ein weiterer Balkongedanke: Hätte Vuskovic sich damals auf den Deal eingelassen, er wäre doch fast wieder spielberechtigt. Er wurde glaube ich falsch beraten, nun dauert es Jahre bis Recht gesprochen wird.

Last edited 10 Monate zuvor by Kosinus