Nordrivalen schicken dem HSV Liebesgrüße aus Kiel

by | 07.09.22 | 154 comments

Als Angstgegner wird Holstein Kiel schon genannt. Angesichts der sieglosen Phase seit dem Abstieg in die Zweite Liga kann man das für den HSV auch durchaus begründen. Und auch wenn Tim Walter von solchen Statistiken nicht viel hält, dürfte die Partie am Freitagabend in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins noch einmal eine echte Bewährungsprobe für den HSV werden, der sich zuletzt auswärts oft leichter getan hatte als zuhause. „Wer mich kennt, der weiß, ich habe vor niemandem Angst“, sagte der Coach. Drei Spiele gingen aus HSV-Sicht in den bisherigen fünf Saisons zweite Liga verloren, fünf endeten mit einem Unentschieden. Walter: „Statistiken sind das eine, Tatsachen auf dem Platz das andere“, sagte Walter.

Das Holstein-Stadion wird am Freitag mit gut 15.000 Zuschauern ausverkauft sein. „Wir genießen solche Spiele», sagte Walter und sprach von einer „Gier, besser zu werden und Spiele zu gewinnen“. Dass er als ehemaliger Trainer von Holstein Kiel dem HSV einst zwei Niederlagen zugefügt (0:3, 1:3) hatte, daran denke er aber nicht mehr. „Ich habe meine Aufgabe hier beim HSV“, sagte Walter und wagte einen kurzen Blick zurück: „Ich hatte eine schöne Zeit in Kiel, weil der Verein mir sehr viel ermöglicht hat“, so der Trainer über seine erste Station als Profitrainer.

Statt Frotzeleien: Respekt von beiden Seiten

Auch deshalb äußerte sich Walter heute respektvoll über die Kieler, die in den vergangenen Jahren zweimal die Relegation zur Bundesliga erreicht hatten. Walter: „Bis auf einen Ausreißer haben sie eine ganz stabile Runde gespielt. Ansonsten finde ich, dass sie über Jahre hinweg eine gute Arbeit machen und versuchen, stabil zu sein.“

Ähnlich viel Respekt haben auch die ehemaligen HSV-Profis, die heute für Holstein auflaufen. „Für mich ist dieses Spiel etwas sehr Besonderes. Ich habe dem HSV viel zu verdanken, bin dort ja quasi im Internat aufgewachsen. Ich kenne fast jeden Mitarbeiter und jede Ecke“, sagte der heutige Holstein-Profi Finn Porath den Kieler Nachrichten. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler trug von 2010 bis 2017 das, während Fiete Arp sogar von 2010 bis 2019 beim HSV war, sagte: „Die Liebe zum HSV wird für mich immer da sein.“ Arp kann die Begegnung gegen sein Ex-Team kaum erwarten. „Die Stimmung wird elektrisierend und noch mal lauter sein als bei anderen Spielen. Darauf freut sich jeder Spieler“, sagte der 22-Jährige und bekräftigte: „Entscheidend ist, dass wir am Freitag die drei Punkte bei uns in Kiel behalten. Das wäre aus meiner Sicht dann der krönende Abschluss der Woche.“

Dass der HSV in seiner Zweitliga-Geschichte noch nie gegen die KSV Holstein Kiel gewonnen hat, wissen die beiden Ex-HSVer. „Wir wollen diese Serie natürlich am Freitag weiter ausbauen“, sagte Porath. Der Mittelfeld-Akteur hat dennoch Respekt vor dem HSV. „Der HSV ist super besetzt und verfolgt eine klare Spielidee. Wir müssen gewisse Phasen im Spiel überstehen und dann werden auch wir unsere Chancen bekommen.“ Hoffentlich nicht.

Wobei man beim HSV zuversichtlich sein darf nach zuletzt fünf von sieben Spielen zu Null. „Wir verteidigen sehr stabil“, lobte auch Walter heute, „und das ist unsere Basis. Ich habe immer wieder betont, dass die Defensive die Basis für unser Spiel ist.“ Und hier gibt es aktuell insbesondere auswärts nichts zu widersprechen. Mit drei Siegen und 6:0 Toren hat man bislang eine makellose Auswärtsbilanz.

Und auch offensiv ist man wieder besser aufgestellt, nachdem auch Walter zuletzt Kritik an der Ausbeute seiner Offensivspieler geäußert hatte, ist Ransford Königsdörffer nach abgesessener Rotsperre wieder ein Kandidat für die Startelf. „Er hat sich in den letzten Monaten gut weiterentwickelt“, lobte Walter den Zugang von Dynamo Dresden, der gerade frisch euphorisiert sein dürfte, nachdem er erstmals für Ghanas A-Nationalteam berufen worden war. Und ich hoffe sehr, dass Königsdörffer wieder beginnen darf. Und dann als zweite Spitze mit allen Freiheiten wie zuletzt. Denn dort hat er mir nicht nur am besten gefallen, sondern so war der HSV offensiv schwerer auszurechnen als mit Glatzel als einzige Spitze bzw. mit Kittel hinter sich.

Apropos Freitag: Da werden Janik, Joscha, Jonathan und ich zusammen eine Art „Auswärtscouch light“ veranstalten. In diesem Zusammenhang – und deswegen warte ich damit auch – werden wir auch Jonathan vorstellen, der heute zwar wieder ein Video vom Training gemacht hat. Allerdings wurde wieder auf dem sehr schlecht einsehbaren Nebenplatz trainiert, weshalb das Video keinen wirklichen Info-Wert hat. Wir hoffen, dass sich das morgen wieder anders darstellt. Bis dahin wünschen wir Euch auf jeden Fall erst einmal einen schönen Mittwochabend. Und vor allem: Bleibt gesund!

Scholle

Zur Info:

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Bubu
4 Monate zuvor

Good mooornniinng @all.

Danke für den Blog Scholle. Ein netter Austausch vor dem anstehenden Kiel – Spiel,
man verzichtet dabei auf „Seitenhiebe“ oder Anekdoten aus anderen Begegnungen.

Ehemalige pochen darauf, dass ihr Herzl immer noch für den HSV schlägt, ansonsten nicht viel los. Ist ja auch kein Zecken – Derby…. 😉

Vollgas – Walter bringt es eigentlich auf den Punkt „ Wer mich kennt, der weiß, ich habe vor niemanden Angst, Statistiken sind das eine, Tatsachen auf dem Platz das andere.“

Richtig, die Wahrheit liegt am Ende auf dem Grün! Lamentieren kann man hin und her, es könnte am Ende eine klare Angelegenheit für den HSV werden, in Richtung 4. Auswärtssieg, Kaperfahrt bei den Sprotten, 3 Punke stibitzen und ab dafür! Ehe die Störche etwas merken…. 🙂

Auf jeden Fall hat der HSV in Dompe und Königsdörffer zwei Spieler, die auf Dauer zu echten Dauerbrennern werden könnten! Ransford gehört neben Glatzel in die Spitze, das hat sich ja bereits schon ausgezahlt. Dompe dürfte sich noch etwas mehr Präzision aneignen, dann hätte man auf der Außenbahn eine echte Perle….!

Hätte wenn und aber, am Ende egal wer auf dem Felde steht, die Performance der Mannschaft sollte am Ende über 90 Minuten stimmig sein! Pennen kann man hinterher.

„Am Ende der Saison schauen wir auf die Tabelle. Wenn man gewinnt, geht der Weg automatisch nach oben“, meint Walter abschließend.

Siehste, so einfach kann Fußball sein….! 😉

Euch einen schönen Vorfreitag.

 

Last edited 4 Monate zuvor by Bubu
Rotkaeppchen1966
4 Monate zuvor

„Wir haben eine große Gier, besser zu werden, die Gier, Spiele zu gewinnen.“
So Tim Walter, dessen 50. Spiel auf der HSV-Trainerbank die Rückkehr zum ersten Arbeitgeber im Profifussball für ihn darstellt.
11 von 13 der letzten Zweitligapartien saisonübergreifend gewonnen. Und bei dieser Statisik nehme ich dem HSV Trainer die o.e. Aussage gerne ab.
Betrachte ich allerdings das letzte Spiel vor dieser Serie, nämlich das an der Förde und die bisherige Herangehensweise an die Partien in dieser Saison, mag ich „dem Braten immer noch nicht ganz trauen“:
Der Kieler Trainer Rapp guckte seinen Kollegen auf der Bank mit einem einfachen Kniff aus, ließ die Kieler immer wieder den spielaufbauenden Schonlau attackieren, nutzten einen Ballverlust im Mittelfeld (war allerdings nicht Schonlau, sondern Jatta) aus – und die „Messe war gelesen“, weil der HSV in diesem Kick so einfallslos agierte wie z.B. im Heimspiel dieser Saison gegen Rostock.
Mir ist der HSV in dieser Saison trotz Tabellenplatz im Soll in seiner Herangehensweise immer noch zu passiv, profitiert von seinem herausragendem Torhüter und dem individuellen Können seiner auch hoch bezahlten Einzelspieler.
In der letzten Saison gab es herausragende Auftritte beim 4:1 gegen Regensburg, den beiden Spielen allerdings auch gegen den Absteiger Ingolstadt, dann natürlich das 5:0 in Darmstadt und auch dem 2:1 in Paderborn.
Auffallend hier die überragende Performance von Alidou (als er noch in Form war und sich nicht für die Eintracht schonte).
Ich hoffe, Dompe kann mit seiner Dynamik und seinem Fintenreichtum diese Lücke schließen (fehlt ihm bisher allerdings die Präzision und seine durchschnittliche scorer-Qoute in Belgien wird wohl nicht von ungefähr kommen) und Königsdörffer mit seiner Wucht ebenfalls mehr Druck auf die Gegnerschaft ausüben als bisher.
Sei es drum: Es steht ein „besonderes“ Spiel an. Die hat der HSV leider selten siegreich gestalten können. Daher wäre ich schon mit einem Remis in Kiel zufrieden, befürchte aber, es wird wieder nichts. Gibt manche Gegner, gegen die läuft es einfach nicht (Kiel) und gegen andere wie „geschnitten Brot“ (Karlsruhe-egal wie man performt).

Nicolai Alexander
4 Monate zuvor

Mit der Rückkehr von Königsdörffer haben wir einen zweiten guten Kopfball-Abnehmer für Flanken in der Spitze.

Auch wenn die Präzision bei den Hereingaben von Dompe noch etwas gefehlt hat glaube ich, dass seine Flanken eine echte Waffe werden können.

Gut finde ich, dass er diese als Rechtsfuss von links schlägt. Somit haben diese immer Zug zum Tor, was sie besonders gefährlich machen können.

Da wir auswärts bisher recht gut performt haben, tippe ich auf Auswärtssieg. (Wobei, eigentlich tippe ich immer auf einen HSV-Sieg, kann halt nicht anders.😊)

Geht’s raus, spielt‘s Fußball und haut sie weg!

abraeumer
4 Monate zuvor

Meine Offensive wäre:
RA: Königsdörffer (Rechtsfuß)
MS: Glatzel
LA: Amaechi (Linksfuß)
10: Kittel

Last edited 4 Monate zuvor by abraeumer
Kai Lorenzen
4 Monate zuvor

In so einem engen Stadion mit einem Gegner wie Kiel würde ich zuallererst auf Sonny Kittel verzichten. Das waren noch nie seine Spiele. Wir brauchen Leute, die zur Not auch mal kratzen und beißen. Kittel würde sich schon nach wenigen Minuten den Schneid abkaufen lassen. Ist zumindest mein Gefühl.

Tatortreiniger
4 Monate zuvor

Und ich hoffe sehr, dass Königsdörffer wieder beginnen darf. Und dann als zweite Spitze mit allen Freiheiten wie zuletzt.

Ja, das wünsche ich mir auch…aber nur SO, denn auf dem Flügel hatte Königsdörffer in den ersten Spielen grottige Auftritte. Zentral ist er deutlich stärker und bringt als einziger Offensiv-Spieler neben Glatzel echte Torgefahr mit.

Doch nun beginnen die Probleme:

Ein Königsdörffer mit allen Freiheiten, ein Kittel, der sich alle Freiheiten nimmt und ein Dompé, der schon von der Statur her kein Mann für rustikale Mittelfeldarbeit ist… das sind mir deutlich zuviele Freigeister auf dem Platz.

In den Spielen vor seiner Sperre spielte Königsdörffer in der Spitze immer hart an der Abseitslinie, um von vertikalen Bällen zu profitieren. Glatzel spielte die hängende Spitze, die fast überall auf dem Platz rumfuhrwerkte. Ob das aber auf Dauer die richtige Spielweise für einen Torjäger ist? Zweimal ging es mit dieser Art Doppelspitze gut, gegen Darmstadt war bis auf den späten Anschlußtreffer nicht viel von beiden zu sehen.

So oder so müsste Walter das System auf 4-4-2 umstellen, wenn er mit Doppelspitze spielen lassen will. Vorne Glatzel und Königsdörffer. Aber wie sieht die Viererkette dahinter aus? Reis und Meffert sind zentral gesetzt. Dompé links und Jatta rechts? Oder doch Kittel auf links und Dompé kommt erst ins Spiel, wenn die Kieler nicht zu knacken sind?

Und wenn man Jatta partout nicht mehr im Team sehen will? Dompè ist Rechtsfuß, er sollte auch auf der rechten Bahn spielen können. Für Amaechi kommt ein Startelf-Einsatz wohl zu früh, aber er hat gute Ansätze zu Saisonbeginn gezeigt. Also auch er ist zumindest eine Option. Kampfgeist und Defensivarbeit sind aber von ihm ebenfalls nicht zu erwarten.

Es wird wirklich spannend, wie die Startelf am Freitag aussehen mag. Ich traue es Walter auch zu, dass er das winning team nicht changed und Königsdörffer erst von der Bank kommt. Man sollte nicht vergessen, dass dieser mit seiner leichten, aber dummen Tätlichkeit der Mannschaft geschadet hat. Gut möglich also, dass Walter Königsdörffer auch aus disziplinarischen Gründen noch eine Halbzeit schmoren lässt.

Nachtrag – so sieht der Kicker die Situation in der Offensive:

Personelle Qual der Wahl

Für diese könnte in Kiel auch Ransford Königsdörffer wieder sorgen. Der 20-Jährige, frisch für Ghanas Nationalteam nominiert, hat seine Rotsperre verbüßt und der Coach sagt: „Ransi ist immer eine Option, deswegen ist er hier, seine Entwicklung ist gut.“ Des Trainers Auswahlmöglichkeiten indes auch: Auf den Flügeln haben zuletzt Jean-Luc Dompé und Bakery Jatta für sich geworben, in der Mitte führt kein Weg an Robert Glatzel vorbei.

Auch im Zentrum ist der Konkurrenzkampf groß: Laszlo Benes deutete zuletzt bei jedem seiner Jokereinsätze an, dass er seine Startschwierigkeiten überwunden hat, Sonny Kittel aber steht unverändert hoch im Kurs bei Walter und Ludovit Reis ist längst unverzichtbar.

Last edited 4 Monate zuvor by Tatortreiniger
Frank Müller
4 Monate zuvor

…………….Glatzel/König
Dompé…………………………….Amaechi
……………..Kittel
………..Meffert……..Reis
….Schonlau…….Vusco……….Heyer

Kosinus
4 Monate zuvor

Noch 28 Stunden bis zum nächsten Duell in Kiel. Das kribbeln wird stündlich bereits stärker.
Wird es wieder ein zu Null?
Der Defensive ist das absolut zuzutrauen.

Testies
4 Monate zuvor

Eure Tipps für Freitag ?

mein Tipp : 2:2

ballfernerZehner
4 Monate zuvor

Moin,

Fr reißt die schwarze Serie gg Kiel.

Last edited 4 Monate zuvor by ballfernerZehner
Darmzotte
4 Monate zuvor

@Marcus Scholz, wen würdest du denn für Königsdörffer aus der Mannschaft nehmen und warum?

Kosinus
4 Monate zuvor

Stabil guter Blog
Stabil guter HSV

Blog & Defensive sind schonmal erstklassig.

bahrenfelder
4 Monate zuvor

Wer ist Porath, wer ist Arp und vor allem wer ist Kiel?
Mit gesunden Selbstbewusstsein auf den Platz gehen und mit drei Punkten nach Hause fahren.
Das ist nach der Auswärtsbilanz bislang machbar, möglich und vor allem nicht abwegig.
Kommt also mit den 3 Punkten die ca. 100 km mit dem Bus zurück und genießt pro Tor ein Bierchen. 😉

FRANZ HOELSCHER
4 Monate zuvor

Ausser Tuchel haben wir wohl bald auch Klopp als potentiellen Nachfolger von Walter zur Auswahl !!! Herr Kühne, übernehmen sie bitte !

Fussballtrainer
4 Monate zuvor

Königsdörfer wird zweifellos in der Startelf auflaufen und er oder Dompé in der 60.ten durch Jatta ersetzt. Später kommt dann noch Amaechi.
Wenn sich die Kielabwehr müde gelaufen hat wäre Jatta dann die richtige Wahl.

Ansonsten schätze ich die Kieler durchaus als so stark wie die Darmstädter ein.
Das wird wohl wieder ein Herzinfarktspiel, alles andere wäre überraschend.

Wenn jetzt einige Dauerposter denken, dass Tuchel oder Kloppo unsren TW ersetzen könnten zeugt das zum einen von der vielbeschworenen Selbstüberschätzung und zum anderen von Unverständnis der Situation.

Diese Poster sollten bedenken, das auch Tedesco frei wäre. Und ich muss sagen, wenn 3 Punkt aus Kiel mit nach Hause kommen, dann sollten die Nörgler langsam verstummen.

Gravesen
4 Monate zuvor

So hier mal die Prozentwerte von zielgenauen Flanken der letzten Saison:
34% 32% 30% 19%

Und nun dürft ihr ohne nachzuschauen die Namen zuordnen:
Amaechi, Jatta, Kittel, Königsdörffer .

Nico
4 Monate zuvor

Scheinbar führt die Kaderkonstellation endlich dazu, dass Walter bald die Qual der Wahl hat, wer denn in der Startelf steht.
Dass schon sehr bald 4-5 Spieler um die offensiven Außenposition kämpfen, wird uns viel variabler im Angriffspiel machen und wir sind weniger ausrechenbar.

Im Zentrum wird es auch spannend, wenn Suhonen wieder zurück ist, wobei das wohl noch ein paar Wochen dauern wird. An Meffert und Reis ist derzeit kein Vorbeikommen.

Einzig in der Innenverteidigung sind wir etwas dünn besetzt. Solange Vusko und Schonlau fit bleiben sollte das aber kein Problem sein.

In meingen Augen ist der Kader so ausbalanciert wie lange nicht und ich kann mir vorstellen, dass dieser Konkurrenzkampf dem ein oder anderen einen weiteren Push gibt.

Aleksandar
4 Monate zuvor

Was macht eigentlich Berti Vogts.

Kuchi
4 Monate zuvor

Einmal werden wir noch wach….
Naja, unter normalen Umständen halt.
Wenn Liverpool den Klopp nicht mehr will, kommt der dann doch noch zu uns und bringt uns aus der 2. Liga zur Meisterschaft – wie Rehagel damals?

Paulinho
4 Monate zuvor

Kiel? Bangemachen gilt nicht, die sind dieses Mal fällig.

Blumi64
4 Monate zuvor

Hoffentlich heißt es morgen in Kiel nicht wieder
H-infahren
S-spielen
V-verlieren bzw unentschieden

hsv-bundy
4 Monate zuvor

Wie macht sich denn der neue Rechtsverteidiger im Training?