Mit Anlaufschwierigkeiten: Der neue Weg des HSV beginnt

von | 09.09.21 | 142 Kommentare

Zur jüngsten Kritik von Investor Klaus-Michael Kühne an der Transferpolitik des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV mochte sich Tim Walter nicht äußern. „Ich habe das nicht gelesen, weil ich mich auf meine Mannschaft konzentriere“, wich der 45-Jährige heute wenig glaubwürdig ab und verwies stattdessen auf Sportdirektor Michael Mutzel. „Es ist schon alles dazu gesagt.“ Letzteres stimmt natürlich. Und Mutzel hatte auf die Ausführungen von Kühne (84), dass beim HSV „herumgewurstelt“ werde, gelassen reagiert: „Ich bin sehr zufrieden mit unseren Transfers»“, sagte er. Was soll er auch sagen? Etwa: „Es lief nicht optimal, aber wir hoffen darauf, dass uns die Jungs trotzdem positiv überraschen“?

Nein. Die Kritik von Kühne stammt aus der Sicht eines Fans, der sich mehr erhofft hatte. Kühne hatte nie das, was jetzt immer wieder propagiert wird: Geduld. Im Gegenteil: Klaus Michael Kühne wollte immer alle sofort. Und er tat einiges dafür, zahlte dem HSV viele, viele Millionen Euro, auf deren Rückzahlung er sogar in großen Teilen verzichtete bzw. sich dafür Anteile erwarb. Dementsprechend gelassen wertete man diese Aussagen auch auf HSV-Seiten. Kühne dürfe seine Meinung sagen, sagte Mutzel. Doch: „Uns hilft so eine Meinung von außen nicht weiter. Wir wissen intern, wie die Möglichkeiten sind und was wir machen konnten. Wir haben eine total spannende, junge, entwicklungsfähige und trotzdem auch schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt.“ Ja. So kann man es formulieren. Oder man sagt: Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten gearbeitet.

Egal wie, Walter ist in jedem Fall mit seinem Kader zufrieden. Sagt er. Auch von den jüngsten Neuzugängen Mario Vuskovic und Tommy Doyle ist er überzeugt, und mahnt zugleich völlig zurecht zu Geduld. „Ich glaube, dass der wichtigste Prozess das Kennenlernen ist“, sagte er. Er nannte als Punkte unter anderen das Adaptieren der Abläufe und der Prinzipien und das Wissen darum, was der Mitspieler macht. „Das dauert noch“, so Walter über seine beiden neuen Talente.

„Das ist nicht so, dass sie hierher kommen und gleich dementsprechend loslegen.“ Die beiden 19-Jährigen, die heute erstmals beide auf dem Trainingsplatz standen, seien „voller Eifer und entwicklungsfähig, haben viel Potenzial“. Wann sie eine Option sind, könne er nicht sagen. Der Trainer ließ offen, ob einer von beiden schon am Sonnabend gegen den SV Sandhausen  (20.30 Uhr, Volksparkstadion) in den Kader rutschen kann. Walter warb noch einmal für die neue Richtung beim HSV, mit jungen Leuten den Weg zum Erfolg zu suchen, und hofft auf Geduld. 

„Natürlich haben wir trotzdem den Ehrgeiz, jedes Spiel zu gewinnen“, betonte er, während Mutzel den neuen Weg nicht als „neu“ durchgehen lassen will. Der Sportdirektor sagt heute, dass man diesen Weg schon lange gehen würde und in diesem Sommer nur „einige Korrekturen“ vornehmen musste. Warum der HSV sich so schwer tut, einzugestehen, dass man aktuell einen neuen Weg konsequent gehen muss, erschließt sich mir nicht. Die Befürchtung, dafür Kritik zu kassieren, dass man sich selbst Fehler eingesteht scheint einfach größer zu sein als die Hoffnung und der Glaube daran, die Anhänger auf einem neuen Weg mitnehmen zu können. Leider. 

Immer, wenn ich frage, warum das so ist, kommt der Satz: „Im Fußball wird nur in Ergebnissen gemessen“. Und das mag grundsätzlich stimmen, wenn wir über gesunde Vereine sprechen, die Möglichkeiten haben, wie sie der HSV in den letzten Jahren hatte. Aber der heutige HSV hat diesen Weg längst verlassen. Und er muss sich endlich neu positionieren. Leider macht man das aber immer nur in Teilen. Man weicht stattdessen immer wieder aus, wenn es darum geht, nicht mehr so große Ansprüche haben zu können wie die letzten Jahre. Zudem schiebt man die Zielvorgabe Aufstieg der Öffentlichkeit zu, anstatt zu seinen internen Aussagen zu stehen. Warum das so ist? Keine Ahnung. Wahrscheinlich wie oben beschrieben! Wahrscheinlich ist es die Befürchtung, dass man ihnen als Entscheider der letzten Jahre diese Rückwärtsentwicklung anlastet, anstatt mit ihnen diesen neuen Weg gehen zu wollen.

Eitelkeit also. Mal wieder. Falsche obendrein. Anstatt hier endlich die Backen zusammenzukneifen und die eigenen Anhänger mit reinem Wein mit auf die lange Reise zu nehmen, tut man weiter so, als hätte man auch anders gekonnt. Dabei hat der HSV eben doch genau in der Größenordnung eingekauft, in der er sich bewegen kann, wie Mutzel heute im Abendblatt-Interview sogar sehr deutlich zugab, als er sagte, man habe ausgegeben, was man ausgeben konnte. Apropos Interview: Das war genau dieses „nichts Halbes und nichts Ganzes“, was ich meine, denn obgleich auch Mutzel den neuen Weg als neu leugnet, sagte er sehr wohl viele gute Dinge, die genau in diese Richtung gehen. Zum Beispiel diesen Satz: „Ich hoffe, dass wir es schaffen, mit einer jungen Mannschaft geilen Fußball zu spielen, damit dieser Weg auch akzeptiert wird.“

Aber: Das schafft ihr nur, liebe HSV-Verantwortliche, wenn Ihr diesen Weg beim Namen nennt und konsequent geht. Traut Euch! Ist viel leichter, als ihr glaubt…

Am Samstag soll dieser Weg gegen den SV Sandhausen beginnen bzw. weitergehen. Gegen einen Gegner, an den der HSV in jüngster Zeit keine besonders guten Erinnerungen hat. Seit vier Partien wartet man auf einen Sieg. „Der Gegner wird mit vielen langen Bällen operieren. Er versucht, uns teilweise zu pressen und will Nadelstiche setzen“, sagte Walter , der am Sonnabend leider auf den angeschlagenen Anssi Suhonen (Muskelverhärtung) verzichten muss, voraus.

Wichtiger als das aber wird sein, wie der HSV darauf reagiert und ob er wieder Offensiv-Harakiri spielt oder wie zuletzt zweite Halbzeit gegen Darmstadt und größtenteils in Heidenheim kontrollierte Offensive walten lässt. Trainer Walter weiß, dass hier noch Nachjustierungen vorgenommen werden müssen. Er ist sowieso einer der wenigen aktuell, der nach guten wie nach schwachen Spielen eigentlich immer klare Kante geht. Wohltuend ehrlich, wie ich finde. Und so einfach, oder…?

In diesem Sinne, bis morgen. Dann wie immer mit dem frühen Nachrichten-Block im MorningCall. Am Abend wird es dann den Blog geben, der Euch vor dem Spiel am Sonnabend noch mal die wichtigsten Fakten zusammenträgt. 

Bis dahin! 

Scholle

Das Orakel ist wieder da:

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Boldt und Mutzel wissen, dass sie ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt haben. Unwiderruflich.
Deshalb spricht Boldt auch von „Anpassungen“ und nicht von einem neuen Weg.

Das Gefasel von Mutzel ist nicht mehr vermittelbar. Ich kann diese Aussagen („wir haben richtig Bock auf das Derby“, „hoffentlich spielt diese spannende junge Mannschaft richtig geilen Fußball“ oder „wir müssen es nächste Woche einfach besser machen, die erste Halbzeit heute hat richtig Bock gemacht“) nicht mehr hören.

Wie jung, unerfahren und hirnverbrannt muss man sein, um solche Aussagen noch ernst zu nehmen?

Mangels Glaubwürdigkeit kann man diese ganze Führung nicht mehr ernst nehmen. Jansen ist nicht mal in der Lage den beiden sportlich (noch) Verantwortlichen öffentlichkeitswirksam beizuspringen.

Ich frage mich, lieber Scholle, wo du die ganzen abgeknickten Strohhalme herholst, die deine fast täglichen Blogs als Rettungsuntensilien zieren und gleichzeitig „den neuen Weg, den man gemeinsam gehen will“ verschmutzen wie eine Sackgasse, auf der nur regionale Landwirte, aber keine schnellen Autos mehr, unterwegs sind.

Zum Thema „Geduld“ ist nur eines zu sagen:
Sie endet im Profifußball mit ausbleibenden Ergebnissen!

Davon hat Walter jetzt schon einige produziert.

Und wenn es stimmt, dass ein reiner Leihspieler (ohne Kaufoption) aus Manchester und ein Supertalent aus Kroatien in der 2. Liga noch Wochen brauchen, um Verstärkungen zu sein, dann ist in der Transferphase alles schief gegangen. Das wäre nicht nur nicht vermittelbar, es wäre eine Farce.

Wenn der Anspruch gegen Sandhausen nicht drei Punkte sind und „unsere Führung“ glaubt, im Falle eines weiteren Punktverlustes durch das armselige „Vorbauen“ („wir müssen Geduld haben“) um Kritik herum zu kommen, ist ein weiterer „Meilenstein“ auf dem Weg in die dritte Liga gesetzt.

Bei aller „Geduld“ dürfen die noch geduldigen Fans nicht vergessen, dass es vielleicht nur noch zwei Spiele dauert, bis nach oben alle Züge abgefahren sind.

Es wird wohl so kommen. Weil offensichtlich niemand in Hamburg in der Lage ist bzw. die Courage hat, einzuschreiten.

Dieses ganze öffentliche Gebaren und die zugehörigen Handlungen der beiden – oder besser der drei – Trainees können nicht mal mehr im Ansatz überzeugen.

Man wollte doch schlauer sein und mehr arbeiten als der Rest der Liga. Und dann kommen zwei Talente dabei heraus, die noch viel Zeit benötigen. Obwohl dem Kader sofort Effektivität zugeführt werden müsste.
Was treibt denn Costa den ganzen Tag vor dem Videoscreen?
Mia Julia?

Da kannst du schreiben, was du willst, Scholle.

Last edited 2 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Frederix
2 Monate zuvor

Ich habe den Blog zweimal durchgelesen, um sicher zu gehen daß ich nichts überlesen habe. Ich muss feststellen, daß ich kein Deut schlauer als vorher bin. Scholle, du scheinst momentan wirklich nur noch das, was im Netz von der Mopo, Abendblatt und Bild bereits berichtet wurde, zu umschreiben. Und was Bold, Mutzel und TW von sich geben, weiß mittlerweile jeder.

Wie wäre es, wenn mal über Trainingseindrücke von Dir, also aus erster Hand berichtet wird?

Wie wäre es, wenn Du mal nachhakst, wie schlimm die Muskelverhärtung von Suhonen ist, eine Woche Ausfall, mehrere Wochen wie bei Meißner?

Wie wäre es, wenn Du mal die Meinungen der anderen abgewanderten Spieler (Leistner hat schon genug gesagt, ich meine Dudziak, RVD, evtl. Amaechi) hinterfragst? Aber das könnte ja zu Missständen führen, oder?

Wie wäre es, wenn Du mal hinterfragst, wie es zu dem Unterlassen der Kontrollen, im Spiel gegen Dresden kommen konnte? Denn dadurch scheint die Erhöhung der Zuschauerzahlen zu scheitern.

Das verstehe ich unter journalistischer Arbeit. Den Finger auch mal in die Wunde legen.
Themen gibt es auch in diesen Tagen genug.

Last edited 2 Monate zuvor by Frederix
sportjournalist schlunzi
sportjournalist schlunzi
2 Monate zuvor

Herr Scholz betreiben Sie den Blog noch ernsthaft?
Halten Sie uns wirklich für so naiv?
Ist dies wirklich das Ergebnis ? Was hatten Sie groß angekündigt. Das alte Team verlassen, mit dem neuen wollten Sie durchstarten und dies ist das Ergebnis?

Dennis1984
2 Monate zuvor

Wurde gestern nicht irgendetwas von Telefonaten und Gesprächen mit Versntwortlichen berichtet, über die heute geschrieben werden sollten…

Didi
2 Monate zuvor

Nur eine kurze Anmerkung: Man ist nicht gezwungen, einen Blog zu lesen, dessen Inhalt oder Stil einem nicht gefällt.

muckomat_34
2 Monate zuvor

Lieber Hr. Scholz, dass Sie auf diese Weise auf solche Äusserungen antworten tut mir leid.

Hr. Scholz: „Du bist Kunde? Von mir? Wann bezahlst Du denn ? Oder darfst Du diesen Service hier ausschließlich kostenfrei nutzen und/oder kritisieren?“

Ausserdem finde ich es sehr schade, und ich denke dass etwas der Kritik wie immer berechtigt ist.
Ich persönliche habe Jahre als stiller bei Ihnen mitgelesen, und oft dachte ich im Blog oder im Kommentarbereich „wow, habe ich so nicht gesehen“.
Dieses Erlebnis bleibt seit längerem aus. Der Blog wirkt dahingerotzt, und der Kommentarbereich besteht oft nur aus gegenseitigem anfeinden.
Was ich die letzte Zeit wirklich gut fand, war das Blitzfazit.
Vielleicht weil es hier ausschliesslich um das Spiel ging, und darum gehe ich auf Fussbalblogs.
Ich will über Fussball informiert werden, und am „Rande“ etwas über die Politik des Vereins.
Vielleicht brüllen deshalb so viele nach Trainingseindrücken und Informationen über Spieler, weil es dann über Fussball geht.

Nur meine Meinung.

Aradia
2 Monate zuvor

Moin…

Ein guter Trainer gewinnt und redet nicht über neue Wege
und Geduld.
Geduld hatten wir.
Nun will man den Lohn.
Sieh zu, sonst biste weg.

Julian Klevesath
2 Monate zuvor

„Am Samstag soll dieser Weg gegen den SV Sandhausen beginnen bzw. weitergehen. Gegen einen Gegner, an den der HSV in jüngster Zeit keine besonders guten Erinnerungen hat. Seit vier Partien wartet man auf einen Sieg.“

Also meiner Erinnerung nach hat der HSV das letzte Heimspiel gegen Sandhausen mit 4:0 gewonnen oder täusche ich mich da? 🤔

MeinVerein2021
2 Monate zuvor

Mich nervt das ganze Gesäusel um Geduld und Entwicklung.

Was soll das, wenn jetzt schon der Trainer, an dem von Anfang an sehr gezweifelt wurde, in Frage gestellt wird? Der kann nun gar nichts für die 3 vergeigten Aufstiege.

Auch Boldt und Mutzel standen nicht auf dem Spielfeld als die Spieler kurz vor dem auf dem Silbertablett liegenden Aufstieg 3 mal versagten. Die Spieler und ihre Trainer! Sie konnten die Ziellinie schon sehen, sie war nur wenige Spiele/Punkte entfernt.

D.h. doch, dass der HSV aufstiegsreife Teams hatte. Sie haben es eben „nur“ kurz vorm Ziel vergeigt.

Ich finde, man kann und sollte Boldt und Mutzel kritisieren. Aber an allem sind sie nun auch nicht schuld. Auch wenn sie am Ende die Verantwortung zu tragen haben.

Ich hoffe sehr, dass gegen Sandhausen gewonnen wird.
🖤🤍💙

Scorpion
2 Monate zuvor

Dieses ewige Gesabbel von neuen Wegen, Geduld, Ausbildungsverein, Anpassungen, kann ich nicht mehr hören.
Das ist doch nichts anderes, als das eigene Versagen auf allen Ebenen schönzureden. Und die Medien plappern es genüsslich nach. Wer drei Mal hintereinander den Aufstieg nicht schafft, der sollte an ersten Stelle sich selbst hinterfragen und nicht das Geschäftsmodell ständig ändern.

Hier wird kein Ausbildungsvisionär benötigt, sonder ein knallharten Sanierer, der den gesamten Müll der letzten Jahrzehnte (dazu gehört auch der Einfluss der alten grauen Männer und Ehrennadelträger im e.V. auf die AG) entsorgt, einen zielorientierten Leistungsgedanken mit dem Ziel, schnellstmöglich wieder an die sportlichen und finanziellen Futtertröge zu kommen, unmissverständlich ausgibt, keine Kolateralschäden fürchtet (350 Mitarbeiter sind einfach zu viel) und allen (!!!) Mitgliedern die Frage stellt, ob sie einen kuscheligen, romantischen Universalverein wollen, oder einen, auf allen Ebenen professionell geführten Fußballverein.
Beides ist möglich und auch ok. Aber eine Mischung aus beiden ist toxisch.

Kuchi
2 Monate zuvor

Also, dafür dass es „nicht hilfreich“ ist, was Kühne sagt, ist er aber zwei Tage später immer noch ein Thema…

Was für ein selten dämliches Gequatsche von Mutzel. Einmal wie hier zitiert und dazu auf Transfermarkt.de. Vielleicht sollte sich der Verein mal eine PR-Frau leisten, die sich vorne hinstellt und mit ehrlichen und klaren Worten die Lage beschreibt, bevor so ein durchsichtiges Gelaber dabei raus kommt und jeder weiß, das stimmt doch hinten und vorne nicht.

Die sogenannten Säulen letzte Saison zielten eindeutig auf den kurzfristigen Erfolg = Aufstieg ab. Nichts anderes. Von Entwicklung war überhaupt nicht die Rede. Wozu auch? Von Geduld spricht man immer, wenn es nicht läuft. Wären wir wie letzte Saison mit 5 Siegen gestartet, hätten viele das Wort Geduld erst mal googlen müssen.

„einige Korrekturen“ nennt man das also, wenn von 6 Zugängen aus 2020 schon 5 ein Jahr später den Verein wieder verlassen haben. Was sich dann wie entwickeln soll, ist mir ein Rätsel.

Okay, wir haben jetzt Glatzel, der – so Mutzel – mit seinen 27 Jahren noch entwicklungsfähig ist. Eine Eigenschaft, die er den jüngeren Meffert und Schonlau nicht zuschreibt. Weil er genau weiß, dass beide bereits auf einem hohen Niveau auf deren Positionen sind. Und irgendwie muss man den wesentlich teureren Glatzel ja auch erklären.

Ich verstehe auch nicht, warum man einen Aufstieg quasi als Nebensache und unbedeutend abtut. Allein aus finanzieller Sicht ist ein Aufstieg unabdingbar. Und dass man 3 mal hintereinander das Ziel verfehlt hat, kann doch nicht bedeuten, jetzt ist es egal, wo wir landen.

Was ist denn das Ziel? Dass man jedes Jahr einen Nachwuchsspieler in der Größenordnung wie Onana verkauft, kann ja keiner ernsthaft glauben. Oder etwa doch?

Last edited 2 Monate zuvor by Kuchi
abraeumer
2 Monate zuvor

Wenn man Mutzels Aussagen heute wieder liest, wird für mich immer deutlicher, dass das ganze Konstrukt des HSV nur noch eine Mischung aus Selbstbeweihräucherung und Selbstbetrug ist.

Falls Mutzel es nicht gemerkt hat, die Kritik von Kühne kam nicht von außen, sie kam direkt aus der Zentrale. Mutzel hat wahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass ihm und Boldt gerade der Kompass eingestellt wurde.

Es ist schon belustigend, dass Kühne hier als kleiner Fan dargestellt wird. In Wirklichkeit zerlegt Kühne mit dem „Unvermögen an den Hacken“ gerade Boldt und Mutzel und bereitet den Wechsel von Frömming in den Vorstand vor. Kühne soll sich aber nicht täuschen, denn Frömming bestimmt schon seit Juni 2019 im Aufsichtsrat mit und bildet schon seit langer Zeit mit Jansen den Strategieausschuss beim HSV. Neue Besen sehen für mich anders aus.

AD1979
2 Monate zuvor

Die Mopo berichtet doch so gerne darüber, was „Ex-HSV-Stars“ heute so machen. Eine solche Rubrik könnte man doch hier im Blog auch einführen. Mein Vorschlag für den ersten Beitrag: „Was macht eigentlich Ex-HSV-Star Marcel Jansen heute?“

Janni Kaltz
2 Monate zuvor

Ich glaube, lieber Scholle, das man Deine Analyse aus Mutzels Sicht sehr wohl falsch finden kann. Der Versuch eine junge Mannschaft aufzubauen läuft bereits seit Titz. Und auch letzte Saison wurden die „Säulen“ ja nur geholt, um die Jungen anzuleiten. Das alles mit schmalem Erfolg, aber neu ist das nicht. So verstehe ich Mutzel.

YNWA
2 Monate zuvor

Fand die PK gestern interessant.

Walter hat dort begründet, warum man mit Vuskovic erstmal nicht rechnen darf. Der Junge ist das erste mal von zu Hause weg. Er hat 7 Wochen nicht gespielt und hat somit keine Spielpraxis, muss erstmal ankommen und das Umfeld kennenlernen. Da muss man dann auch mal Geduld haben.

Das selbe gilt ja nun auch für Doyle.

Gemeinhin war doch allen (also den Fans und den Oberen) klar, dass die Neuen unbedingt sofortige Verstärkungen sein müssen – da wir UNMITTELBAR Änderungen im Team brauchen – vor allem Aussen und im Sturm.

Wenn man den Maßstab daran anlegen möchte, ist es doch geradezu eine Farce was hier zum Ende der Transferphase passiert ist, mit 2 Grünschnäbeln in der IV und im ZM.

Wenn Walter das also weiß, was so ein Wechsel mit Jungen Spielern macht, die das erste mal im Ausland ankommen – was genau haben sich dann Boldt und Mutzel bei diesen Transfers gedacht?

Wurden diese Überlegungen überhaupt mit einbezogen? Man kann eigentlich nur noch Lachen über diesen ganzen Wahnsinn!

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Nachdem der TV Sender mit dem zweiten Auge klargestellt hat, das der smarte Tirol Journalist in seiner Sendung sich mehr als Lobbyist und weniger als Journalist darstellte, und ein anderer Sender einen gestrauchelten Ex Fußball Manager, der sich nicht nur mit Sportsgeist Ruhm bekleckert hat eine Bühne für seine politische Meinung zur Verfügung stellte, erwarte ich nach den vielen Jahren, in den wir gemeinsam für den HSV Unterwegs waren und sind, von dir eine klare Positionierung bezüglich Journalismus oder Lobbyismus deiner Arbeit! Alles rosarot zu zeichnen sollte, bei dem was du vorgibst und darstellen möchtest einfach zu wenig sein!

muckomat_34
2 Monate zuvor

Nach dem Moto von Ed Sheeran:
The worst things in life come free to us.
zerfällt dieser Blog leider in sich selber. Nichts Neues, nur Zitate…aber mehr dazu morgen.

Eigentlich schade, fand das echt mal gut.

Uwe Öztunali
2 Monate zuvor

Was glaubt ihr was alles zeitlich bald nicht mehr darstellbar ist wenn du Sonnabend gegen Sandhausen keinen Dreier landest. Warum das so ist? Keine Ahnung.

Webster
2 Monate zuvor

Ist es eigentlich geplant, die Namensrechte an Volksparkstadion wieder zu veräußern, oder verzichtet man darauf, da der Kontostand des HSV ja ausreicht, 2 frische Youngster zu verpflichten?

History
2 Monate zuvor

Mutzel :“ „Jeder kann sich ausmalen, wie viel Geld uns durch die Corona-Krise verloren gegangen ist. Wir sind im Vergleich zu anderen Klubs wirtschaftlich trotzdem stabil und hätten zudem die Möglichkeit gehabt, noch mehr Transfererlöse zu erzielen“, erklärte Mutzel, der klarstellte: „Wir haben ausgegeben, was möglich war.“

Bitte sofort die 10 Mio € an den Staat zurückzahlen ! Wer wirtschaftlich stabil ist benötigt keine Staatshilfe !

Ich bin zwar kein Freund von Wettsetin, aber dem müssen doch die Eier in der Hose vor Wutplatzen ob solch eine Aussage.

=>Wir brauchen Geduld !

Boldt: „Bei uns in der sportlichen Führung und auf der Geschäftsstelle gibt es die Geduld. Natürlich auch bei ganz vielen Fans, die mich darauf zum Beispiel auf der Straße ansprechen. (…) die Sehnsucht nach Kontinuität und Geduld ist sehr groß.“

Haha, als wenn der feine Schnösel sich von Menschen auf der Straße ansprechen lassen würde. Außerdem warum sollten die Menschen auf der Königsallee in Düsseldorf ihn zum HSV betreffend ansprechen ?

=>Wir brauchen Geduld !

Kosinus
2 Monate zuvor

Geduld habe ich , wenn ich vom Weg und dessen Erfolg überzeugt bin! Und das bin ich leider überhaupt nicht…Ein teurer Glatzel, ein teurer Ersatzkeeper. Da gibt es Sportchefs, die mit den Mitteln dir den halben Kader qualitativ hochwertig aufhübschen. …Allein Terodde nicht verlängert zu haben ist für mich ein Entlassung sgrund..

Last edited 2 Monate zuvor by Kosinus
profikommentator
2 Monate zuvor

Der neue Weg, auf die Jugend zu setzen, ein „Ausbildungsverein“ zu sein, wurde mit den Säulen wirklich beeindruckend gegangen und jetzt hoch präzise nachjustiert. Doyle wird den auf einem gar nicht so neuen Weg wandelnden HSV viel Freude machen (wenn auch leider kein Geld einbringen, aber auch das ist nicht neu).
Also ich bin zufrieden und geduldig!

Kuddel
2 Monate zuvor

Man gut dass die eingestellte PK noch ausführlich beschrieben wurde.

Fantomas
2 Monate zuvor

@ Scholle, ist es denn nicht egal ob der Weg nun als neu oder als nicht neu bezeichnet wird? Es ist jetzt nun mal so und fertig. Warum muss immer alles der Öffentlichkeit erklärt werden, zumal eh nur die Erklärung zählt, welche einem in den Kram passt. Alle anderen Erklärungen und Erzählungen kommen in die Schublade Eitelkeiten, persönliche Interessen über dem HSV etc.
Jede Aussage vom HSV wird verkompliziert, auseinandergenommen und für sich bewertet. Die Betonung liegt auf „FÜR SICH“ nach eigener Denke.

Und vieles kann man auch, wie in einer schlechten Ehe, zerreden zerreden und nochmals zerreden.

Nur kommt man damit ausschließlich in den Schweiß und macht keine Strecke….

In diesem Sinne….

Nur der HSV!

Last edited 2 Monate zuvor by Fantomas
Polkateddy
2 Monate zuvor

„Es ist halt immer gut einen Jerome Boateng als Nachbarn zu haben, in der Abwehr “

Joachim Löw im Juni 2016, von den Medien gefeiert. 5 Jahre später ist es halt immer schlecht einen Jerome Boateng als Partner zu haben, im Angriff.

Tremsbütteler
2 Monate zuvor

Offenbar wurden alle meine Kommentare und Anrworten gelöscht. Mein lieber Scholli, kann mir das jemand erklären?

Edit: Sorry, war mein Fehler, ich hatte im gestrigen Blog geposted. Mea culpa

Last edited 2 Monate zuvor by Tremsbütteler
bahrenfelder
2 Monate zuvor

Memo zum 2. x

War heute eigentlich Training?

Sind alle Gesund?
Wer von den Langzeit verletzten trainiert wieder mit und wie macht er sich?
Mal wieder einen Trainingsbericht mit bewegten Bildern hätte auch was. Hat schon mal funktioniert. Ob mit oder ohne Stativ weiß ich nicht aber es gab ihn schon.
Wer von den abgestellten Nationalspielern ist wieder gesund zurück (äh, sorry hatten wir überhaupt einen)?
Gibt es was neues betr. Zuschauerzahlen? Interessant für diejenigen die auch ins Stadion möchten.

Aus der PK heute, habe ich herausgehört das ein Spieler unheimlich gute Standards (Freistöße) geschossen haben soll. War im Blog von nichts zu lesen. Geschweige denn bewegte Bilder. Gerade mit solch einem Service könnte man noch wesentlich mehr User für diesen Blog gewinnen.

Übrigens, wenn man von der Luruper Chaussee kommt, fährt man rechts in die Stadionstr. und wenn sie abknickt folgt man ihr in den Hellgrundweg und nach ca. 300 Metern kann man das Trainingsgelände auf der rechten Seite sehen. Oder anders formuliert, dort wo immer das Blitzfazit gehalten wird, einfach schräg nach hinten gehen. Und noch einfacher, bei der Südkurve.
Dies vielleicht nur zur Orientierungshilfe. Ist nicht bös gemeint, aber langsam fragt man sich wirklich wann der Blogbetreiber das letzte mal beim Training war.

Sollte man auf den Blog am Tag einer PK verzichten wollen, ist es auch genug sich die PK unter HSV YouTube oder auf der Homepage des HSV anzuschauen. Viel was anderes steht hier leider auch nicht.

Rechtschreibfehler möge man mir verzeihen, es kommt ja auch auf den Inhalt drauf an. Dem auch nicht jedem gefallen muss.

ToniHH
2 Monate zuvor

Geduld…herrlich hört ja garnicht auf….

Wieviel Geduld- und Entwicklungszeit
wird benötigt um das Stadion zu
vermarkten??

Was könnte der Sponsor bekannt werden….

Herzlich Willkommen zum Spitzenspiel
der „Debakel oder Spektakel Liga“…live
aus der …… Arena.

Nein … völliges Versagen….

Fussball-Magier
2 Monate zuvor

Die Kritik an den Verantwortlichen reißt nicht ab – die Kritik weitert sich auch auf Scholle aus – egal was er schreibt. Interessant – was bahnt sich an?

Wie war es noch, Jansen sucht den Kontakt zu den Aktionären? Was hat er vor?

Mir kommt es so vor, als ob die Verantwortlichen (Boldt, Mutzel und Walter) auf Bewährung sind.

Wenigstens wurde schon mal Platz für Neuverpflichtungen im Kader geschaffen. Man braucht also nicht erst mal verkaufen um Neue zu verpflichten.

Houston
2 Monate zuvor

Was macht eigentlich Heiko Westermann ?

History
2 Monate zuvor

Hier einmal die aktuelle Tabelle zum Gesamtwert des Kaders im Vergleich :zu den anderen 2. Liga Teams:

https://www.transfermarkt.de/2-bundesliga/marktwerttabellenplatz/wettbewerb/L2

Wir brauchen Geduld, ganz viel Geduld !

Ich lach mich schlapp.

Unfähig sind die Protagonisten. Sie können halt eben Nichts, und davon ganz eine ganze Menge..

In der freien Marktwirtschaft würden für solch dümmliche Aussagen die Köpfe rollen.

Herr Kühne, Sie haben recht, das ist Gewurschtel und Unfähigkeit !

Bubu
2 Monate zuvor

Goood moooorniing @ all,

danke für den Blog Scholle.

Seien wir doch einmal ehrlich, Kühne hat doch nur vielen HSV – Fans aus der Seele gesprochen! Wieder einmal! Die Wahrheit tut eben immer weh! :mrgreen:

Klar, ist und bleibt er der hungrige, „machtgeile“ Pensionär, der sich auf seine alten Tage noch einen maroden, strauchelnden Fußballklub unter den Nagel reißen möchte! Vielleicht braucht er ein neues, größeres Parkhaus für die Zukunft? 😉

Den Trainer auf einer PK mit solchen Kühne – Nachfragen zu „belästigen“, fragwürdig? Was bitte soll der Trainer denn auf so etwas antworten? Er ist immer noch Angestellter… DIESE Fragen sollten die „bissigen“ Journalisten an der richtigen Stelle platzieren! Aber da folgt immer nur handzahmes, kritikloses Geschlabber!

Walters Aussagen sind auch nichts Neues mehr, von wegen „Last auf viele Schultern verteilen“, „wir wollen schwerer ausrechenbar sein“, „ viele Spieler können Tore machen“!

Erinnert ein wenig an den fuchsigen Knurrhahn Hecking, der die Presse auch immer mit einem leichten Grinsen abbügelte. Oder den unausrechenbaren entwickelnden Thioune…

Ob Walter nun mit dem Kader zufrieden ist oder nicht, bleibt sein Geheimnis! Ich glaube jedenfalls, dass er sich gegen einen Terodde nicht gewehrt hätte?! 🙂

Wenn sich dann alle irgendwann einmal kennengelernt und liebgewonnen haben, dann wird auch mal Fussi gespielt! Moment, natürlich erst dann, wenn das neue System verinnerlicht wurde, und Standards besser geworden sind, und Tore im Schlaf erzielt werden, und das Kollektiv …lassen wir das!

Ich drücke Tim Walter nach wie vor die Daumen, im Ernst! Das er zumindest so lange wie der erste Entwickler entwickeln darf, und das die walterische Entwicklung mutzelmäßig nach vorne geht in Richtung „geile Spiele“, oder …ja gut… geile Halbzeiten einer geilen, jungen Rasselbande!

Tim Walter bringt es doch auf den wunden Punkt am Ende; „Das dauert noch!“ .. Also, Zeit, Geduld und wieder mal Demut!

Und da ja jetzt alle sooooo zufrieden sind beim HSV, mit den Transfers im Rahmen der Möglichkeiten, der Fachkomepetenzien und des hervorragenden Scoutings auf Sicht, übe ich mich in auch in….. Geduld! JA!

Das wird schon….irgendwann! Immerhin hat man ja „den Ehrgeiz, jedes Spiel zu gewinnen“! Das ist mal eine Ansage.

„Im Fußball wird nur in Ergebnissen gemessen“!

Euch ein schönes Wochenende!

Bleibt alle gesund…! 

Last edited 2 Monate zuvor by Bubu
Micky
2 Monate zuvor

Warum Journalisten den Leuten gerne Worte in den Mund legen, die sie so nie gesagt haben…
Vielleicht, um von ihrer eigenen Meinung abzulenken. Dann meinen es eben die anderen so. Sprechen es aber nicht aus?
Nun gut. In einem persönlichen Blog sei es gestattet. Scheint inzwischen nicht nur zur (Netz)Kultur zu gehören.

Ich finde nicht, dass Herr Walter mit Amateuren trainiert. Auch wenn es hier manchmal zwischen den Zeilen den Eindruck hat. Ist immerhin anspruchsvolle zweite Liga. Und natürlich muss man ihm zugestehen, dass er mit seiner Mannschaft zufrieden ist. Die Umstände verlangen es so. Könnte mir vorstellen, dass er mit einem Haaland noch zufriedener wär.😄

Und ja, tatsächlich. Es scheint, der HSV hat den Weg der Vergangenheit endlich verlassen. Den Weg der Enttäuschungen – hoffentlich.
…„tut man weiter so, als hätte man auch anders gekonnt“… Das sehe ich überhaupt nicht. Man kann – nein, man muss Mutzel und so auch Trainer und Mannschaft weiter unterstützen. Als wirklicher Fan wohlgemerkt. Die Jammerfraktion der ewig gestrigen Phantasten ausklammern. Zeiten kommen nicht wieder.
 
Ich bin daher Froh über einen talentierten Spieler aus der hochgelobten englischen Premier League von Manchester City, der sogar schon ein Champions League Spiel bestreiten durfte. Was für ein geiler Deal.
Willkommen Tommy – Nur der HSV !

Im Übrigen wird der HSV am Samstag Abend sein Heimspiel sowas von Gewinnen. Da gibt’s ja wohl keine zwei Meinungen.

Hüpf ! 

Horst Wegner
2 Monate zuvor

Wenn das Orakel sich bewahrheitet, dann gute Nacht HSV.

Stefan Marquardt
2 Monate zuvor

Hallo Zusammen, als HSV Fan der alle Höhen und Tiefen kennt, möchte ich mich zu Wort melden. Ich habe es satt, dass wir jedes Jahr etwas anderes probieren und das nicht erst seit dem Abstieg. Ich wünsche mir Festhalten an einem Plan und zwar mit allen Beteiligten. Dazu zähle ich insbesondere Im Walter, Marcel Jansen, Boldt, Mutzel, Hrubesch und alle weiteren momentan für den erfolgreichen Spielbetrieb mit Verantwortung bedachten Trainer. Die Phase des Probierens und wieder ändern muss mal vorbei sein. In diese Richtung zielen ja auch deine Worte Scholle. Der HSV muss wieder Identifikation bieten, auf und neben dem Platz. Dann klappt es auch in der Außendarstellung wieder besser ( Trikot, Stadionsponsor) Und er muss sparen, wir haben denke ich eine junge und sehr talentierte Mannschaft, die einfach Zeit benötigt. Wir sind dreimal 4. geworden, es ist stark zu befürchten, dass es diesmal nicht für Platz 4 reicht, aber das darf für einen wiedermaligen diesmal aber vielversprechenden Neuaufbau, keine Rolle spielen, ich habe den Eindruck,, dass man gelernt hat aus Fehlern, auch wenn man sie nicht zugibt. Endlich steht mal ein Team mit vielen Optionen auf dem Platz. Neuzugänge die von Anfang an Verantwortung übernehmen Meffert, Schonlau, junge Hüpfer die schon Freude machen Suhonen, David und Etablierte wie Leibold, Kittel, Jatta, mit momentanen Potential zu alter Form zurück zukehren.
Was mich aber am meisten freut, ich weiß nicht wie es euch geht, ich sehe den HSV ergebnisunabhängig, gerne Fußball spielen. War es gerade in der Rückrunde der letzten Saison teilweise ein unansehnlicher Fußball, so sehen wir einen zwar sehr riskant, aber dennoch attraktiven HSV. Man denke nur daran, wie wir irgendwann Schalke im Griff hatten, die erste Halbzeit gegen Dresden, auch unser verlorendes Derby war von beiden Seiten mit attraktiven Fußball gefüllt. Klar es fehlt noch einiges zu einer Einheit und zu einer Stabilisierung über 90 Minuten, aber es steht auch erst der 6. Spieltag an. Lasst uns weiter voll hinter den Verantwortlichen stehen, hinter dem gesamten Team und lasst uns einfach davon ausgehen, dass es dieses Jahr letztmalig wieder nicht für den Aufstieg reicht. Aber lasst uns Zukunft schaffen, nur ein vereinter HSV kann wieder oben mitspielen. Vereine wie Gladbach, Frankfurt, haben es vorgemacht, wie man mit Beständigkeit einen Turnaround aus der 2. Liga heraus schaffen kann.
Einmal HSV immer HSV und dies seit 45 Jahren.

Tatortreiniger
2 Monate zuvor

Hey Scholle, kannst du mich bitte mal freischalten?

Paulinho
2 Monate zuvor

HSV abschreiben, das muss doch Motivation genug für jeden HSV Spieler sein. Immer drauf, endlich mal nicht mehr Favorit. Alles ist Murks in Hamburg, viertes Jahr Zweitliga, da gehören sie allmählich hin. Nur noch Mittelmass, klasse, endlich, mal kein Gerede mehr von Europa Pokal oder eine Mannschaft, die einfach in die erste Liga gehört, ohne wenn und aber. Nein, die können nichts, nur eine Ansammlung von Feierabend Fussballern. Das alles lässt mich hoffen, dass der HSV morgen gewinnt.

Lars K
2 Monate zuvor

Erinnert sich noch jemand an Alen Halilovic? Kickt derzeit beim FC Reading, 2. englische Liga, aktueller Marktwert ca 600.000.

Man kann es eben nicht wissen, wenn man junge Talente aus dem Ausland holt. Wäre toll, wenn sich wenigstens einer von 3en (ich zähle Reis mit) durchsetzen und echt verbesern kann. Wobei ich tatsächlich auch diese Leihgeschäfte bei Doyle und Vuskovic nicht verstehe, ohne KO bzw. mit ziemlich teuren Konditionen. Rechnet man denn tatsächlich damit, dass die 2 schon in dieser Saison die Mannschaft drastisch verbessern können?