Magath versucht noch mal alles – und prallt an HSV-Trainer Walter ab…

von | 22.05.22 | 770 Kommentare

Hier in Hamburg bereiten sich die Fans auf den größten Fußballtag seit vier Jahren vor, in Berlin stellen sich die Kritiker auf eine gnadenlose Abrechnung mit dem Big City Club Hertha BSC ein. Vor dem Relegations-Rückspiel zwischen dem Zweitligisten HSV und Bundesligisten Hertha BSC am Montag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) im Volksparkstadion scheinen die Rollen der Protagonisten fest verteilt. Darauf setzt zumindest Hertha-Trainer Felix Magath. Darauf – und auf die Führungsspieler Santiago Ascacibar und Kevin-Prince Boateng sowie die Standards von Marvin Plattenhardt. „Mit Santi als Zweikämpfer, als sehr laufstarkem Mittelfeldspieler, der für den Gegner unangenehm ist, werden wir jemanden haben, der den Spielaufbau der Hamburger besser stören kann, als es im Hinspiel der Fall war“, sagte der 68-Jährige heute auf der Pressekonferenz des Erstligisten.

Ascacibar hatte beim 0:1 am Donnerstag wegen einer Gelb-Sperre gefehlt. Der 25 Jahre alte Argentinier sei „ein ganz wichtiger Mentalitätsspieler“, sagte Magath. „Und das ist genau das, was wir gebraucht haben in den letzten Wochen.“ Niklas Stark habe diese Rolle im Hinspiel wegen der Nachwehen eines Infekts nicht einhundertprozentig ausfüllen können.  Auch Kevin-Prince Boateng spielt in den Planungen des Trainers eine große Rolle. „Der Prince ist ein Finalspieler. Der weiß, wie das geht“, sagte Magath nebst Fredi Bobic auf dem Podium sitzend und verwies auf seinen Sportchef: „Den braucht natürlich auch die Mannschaft. Fragen sie meinen Nachbarn mal, wie wichtig der Prince damals bei der Eintracht im Finale war.“ Antwort Bobic: Nichts. Nur ein müdes Lächeln.

Und wer sich diese Pressekonferenz mal genau ansieht, der wird sehen und heraushören können, dass die Hertha zwar mit allen verbalen Mitteln versucht, sich selbst noch einmal eine Brücke zu bauen. Aber eben auch, dass man das nur mit mäßigem Erfolg schafft. Dass Felix Magath dabei ganz offenbar den Namen seines Mannschaftskapitäns nicht parat hat – es passt zu dem insgesamt sehr verhaltenen und von Bobic‘ Seite sogar schon lethargischen Auftritt vor dem finalen Relegationsspiel am Montag.

Walter indes saß bei seiner Pressekonferenz lächelnd und entspannt wie immer auf dem Podium, als würde er am Montag in einen dreiwöchigen Malediven-Urlaub gehen. Dennoch kann ein einziger Treffer schnell fallen – siehe das Hinspiel, das durch eine verunglückte Flanke von Ludovit Reis entscheiden wurde. Und sollte die Hertha tatsächlich treffen, geht alles von vorn los. Magath versuchte daher heute auch gleich einmal, dem HSV den größeren Druck zugewiesen. „Im Moment sind wir raus. Wir können ja nur noch gewinnen“, sagte der 68-Jährige, „jetzt ist der HSV derjenige, der was zu verlieren hat. Jetzt ist der Druck beim HSV bei den Spielern und nicht mehr bei uns.“

Dass sein Berliner Kollege behauptete, nach dem Sieg im Hinspiel habe nur der Zweitligist aus der Hansestadt und nicht der wankende Erstligist etwas zu verlieren, quittierte HSV-Trainer Tim Walter nur mit einem Lächeln. „Wir haben uns wenig mit der Konkurrenz beschäftigt“, sagte er, „und wollen das auch weiterhin nicht tun. Entscheidend ist, was wir machen.“ Mantra-artig wiederholt der Coach bei jeder Gelegenheit den Satz der Saison: „Wir bleiben bei uns. Es interessiert mich nicht groß, was andere sagen. Wir wollen unseren Weg weitergehen“, betonte der HSV-Coach. Außerdem sei Druck „ein Privileg. Wir haben gefühlt seit Wochen Endspiele.“ Konter gesetzt – Treffer versenkt …!

Walter machte heute genau da weiter, wo er in Berlin unmittelbar nach Schlusspfiff aufgehört hatte. Er sprach mutig, geradeheraus, was Phase ist. Und er behält den Fokus bei. „Es zählt nur das Spiel am Montagabend“, so der Trainer auf die Frage, weshalb denn Meffert, Jatta und Vuskovic die letzten beiden Tage geschont wurden. „„Meffo (Jonas Meffert, d. Red.) war die letzten zwei Tage auch nicht draußen, Mario (Vuskovic, d. Red) auch nicht. Wir versuchen in der aktuellen Phase, jeden individuell zu steuern – genauso machen wir es mit Baka (Bakery Jatta, d. Red.) auch“, sagte Coach Tim Walter auf der Pressekonferenz am Sonntag und hielt sich etwas bedeckt, was die Einsatzchancen des Gambiers angeht. „Also wird es den heutigen und morgigen Tag noch genau so ablaufen. Es geht nur um das Spiel morgen Abend, alles andere und wer aufläuft, und wer nicht, wird man morgen sehen.“

Darauf läge er seinen vollen Fokus. Andere Pressekonferenzen werde er weder hören noch sehen wollen. „Weil wir es eh nicht ändern können. Wir müssen sehen, dass wir unser Spiel auf den Platz bekommen. So wie vor dem Hinspiel. Und so, wie vor der gesamten restlichen Saison auch.“ Und ich gebe zu: Was zunächst (auch ich) als Plattitüde belächelt wurde, ist für die Mannschaft zu einer stringenten Denkweise geworden. Das ist die Lehre aus den Debakeln der drei Vorjahre, als das öffentliche Getöse im Aufstiegsrennen zu Nervenflattern, Mutlosigkeit und stets zu vierten Plätzen geführt hatte. Diesmal reichte der Blick immer nur bis zum nächsten Spiel und bis zur eigenen Kabine – und zu Rang drei. Vielleicht ja sogar zu mehr noch….

Wenn man dem HSV tatsächlich für das Rückspiel eine leicht favorisierte Stellung einräumen will, dann weniger wegen des 1:0 am Donnerstag, denn für die Darbietungen der Teams im Relegations-Hinspiel. Mut und Siegeswille beim HSV auf der einen, Kraftlosigkeit und Zaudern auf der anderen Seite. Ein Bild, das sich mir auch heute beim Vergleich der beiden Pressekonferenzen wieder bot. Aber schaut und hört selbst:

In diesem Sinne, bis morgen. Ich habe so richtig Bock auf dieses Spiel. Noch einmal 90 Minuten (oder mehr) Vollgas, noch einmal alles geben und zusehen, dass man sich für das belohnt, was man in den letzten Wochen dargeboten hat. Ich melde mich morgen mit dem vollen Programm aus dem Stadion sowie dem MorningCall, um Euch noch mal über alles zu informieren, was auch die Kollegen zu diesem Spiel berichten. Anbei noch die voraussichtlichen Aufstellungen für morgen: 

HSV: Heuer-Fernandes – Heyer, Vuskovic, Schonlau, Muheim – Reis, Meffert, Kittel – Jatta, Glatzel, Vagnoman

Hertha BSC: Christensen – Pekarik, Boyata, Kempf, Plattenhardt – Tousart, Ascacibar – Richter, Boateng, Serdar – Belfodil

Bis morgen!

Scholle

Anbei noch einmal das Erlebnis Berlin aus Sicht eines HSV-Fans. In diesem Fall war es unser Blogfreund Louis, der ein sehr sehenswertes Video beisteuert:

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Didi
1 Monat zuvor

Morgen hat der HSV das wichtigste Spiel seit Jahren.

Wenn ich dann lese, was der User Alex hier für einen Kommentar in den Blog kackt, kann man nur hoffen, dass er sein Idol Hetsch bei dessen dringenden Arztbesuchen begleitet. Vielleicht kann ihnen ja doch noch geholfen werden.

Norbert Schröder
1 Monat zuvor

Scholle, 100 % okay, Magath hat keine Überzeugungskraft mehr.
Zum Kommentar von „Alex“
Selten soviel Widersprüchlichkeit oder auch Starrsinn in einem Vortrag erlebt.
Erinnert mich an 20 Jahre HSV Niedergang. Das persönliche Ego spielt die Hauptrolle.

Alex
1 Monat zuvor

Na ihr Süßen, habt ihr euch jetzt genug ausgekotzt über die Trümmer-Truppe aus Berlin, den Schurken-Verein aus Freiburg und den Plastik-Club aus Leipzig? Was für Versager, Verlierer und Unsympathen im Vergleich zum erfolgreichen Zweitligisten HSV, der laut BILD mit seinem spektakulären Tim Walter-Fußball und dem souveränen Gewinner Jonas Boldt zum neuen Fußball-Liebling der Nation aufgestiegen ist. Selten, wirklich selten haben die Hamburger Medien so einen Mumpitz verbreitet.

Kaum ist man mal zwei Tage auf Städtereise in Berlin und macht zwei Tage Blogpause, eskalieren Hofberichterstatter, Dauerhüpfer, Wendehälse und Eventfans zu einer verstörenden Blase von Feierbiestern, obwohl bisher NICHTS erreicht wurde und die Fallhöhe durch die befremdlichen Jubelarien über Mut und Entwicklung höher denn je geworden ist. Passend dazu denkt man in Hamburg allen Ernstes über eine „Meisterfeier“auf dem Rathausbalkon nach, soll das ein Witz sein?

Das schlimmste an diesem absurden Hype ist, dass man als HSV-Interessierter mitgefangen und mitgehangen ist. Wenn es mit dem Aufstieg nach vier verschenkten Jahren endlich klappt, läuft der Verein Gefahr, als Fahrstuhlmannschaft zu enden, wenn es wieder schiefgeht, kann man sich als HSV-Anhänger vor lauter Fremdschämen nirgendwo mehr sehen lassen. Das nun propagierte Bild eines „Zweitligameisters der Herzen“ würde sich innerhalb kürzester Zeit in das Bild des niedergegangenen Gesamtdefektes zurückverwandeln, der dann in seine fünfte Zweitligasaison geht, was für eine unerträgliche Vorstellung. Insofern kann man nur hoffen, dass es der Rumpeltruppe gelingt, den Big City Club in deren Tal der Tränen zu schicken.

Das Hinspiel im blau gefärbten Olympiastadion war mit Abstand die beste Vorstellung des HSV in dieser Saison, obwohl das Niveau des Spiels eigentlich Not gegen Elend repräsentierte. Tatsächlich waren mindestens 25.000 HSV-Anhänger im Stadion und deren Support war wirklich beeindruckend, während die Hertha Fans erschreckend devital wirkten, was für ein Wunder nach dem ganzen Chaos bei der alten Dame. Der Tag nach dem Spiel war als Hamburger erfreulich entspannt, endlich mal keine mitleidigen Blicke bei einem Stadtbummel, wenn man sich mit einer HSV-Dauerkappe als ewiger Zweitligist outen musste. Umso größer war die Freude, den Anblick des rekonstruierten Berliner Stadtschlosses in voller Pracht zu geniessen und den gespendeten Stein zwischen dem Portal III und der Kuppel endlich mal ohne Baugerüst zu sehen.

Hertha ist definitiv eine Trümmer-Truppe und Felix verhält sich ziemlich ungeschickt, aber warum sollte dieser Umstand deren Söldner davon abhalten, im Rückspiel noch mal richtig Gas zu geben, aus welcher Motivation heraus auch immer. Die spannendere Frage ist doch viel mehr, ob es dem HSV ein weiteres Mal gelingt, in einem entscheidenden Spiel in beiden Halbzeiten top zu performen. Bisher konnte die Rumpeltruppe das Momentum eines Sieges nach einem guten Spiel kaum dafür nutzen, so eine Leistung durchgängig über 90 Minuten zu wiederholen. Die vorausgegangene Siegesserie hatte erhebliche Motivationsdellen, in fast jedem Spiel wurde eine Halbzeit abgeschenkt, dafür stecken die Grundtugenden der Wohlfühloase noch zu tief in den Köpfen der Spieler. Da ist leider noch gar nichts entschieden.

Unabhängig davon, wie die Relegation nun ausgeht, bin ich weiterhin der Meinung, dass Walter, Mutzel, Boldt und Jansen keine Zukunft beim HSV haben dürfen, aber in der aktuellen Situation überwiegt der Wunsch, dass der Aufstieg nicht schon wieder verkackt wird, bitte nicht noch eine weitere Schande. In diesem Sinne… ENDE

Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Vor dem Rostock Spiel habe ich eine Woche kaum an etwas anderes denken können, immer den Blamagefaktor des 4. Platzes vor Augen und war schon sehr zufrieden, als der HSV hier einmal nach 4 Jahren 2. Liga zumindest den Relegationsrang ins Ziel rettete.
Und nun sind wir nach dem Hinspiel so dicht vor der 1. Bundesliga, dass man natürlich jetzt auch mehr möchte und einem eine weitere Enttäuschung erspart bleibt.
Wenn die Relegation ein Spiegelbild eines Saisonverlaufs widergeben sollte, wird der HSV morgen aufgestiegen sein.
Aber leider ist Fußball ein Spiel -und heute ist ja Sport1 Phrasen-Sonntag-, in dem Kleinigkeiten entscheiden können.
Insofern finde ich die Abgesänge auf die Hertha im z.B. im „Spiegel“ ebenso unangebracht, wie die die ganze Euphorie und Aufstiegsekstase, die von den anderen Hamburger Medien verbreitet wird.
Noch ist nichts entschieden!
Ja ich möchte auch, dass es nach der morgigen Partie wieder Dortmund statt Darmstadt heißt, Köln statt Karlsruhe und Stuttgart statt Sandhausen.
Aber, wenn nicht – dann kann diese Euphorie und diese ganze Begeisterung, die für den „neuen“ HSV in der Stadt vorherrschen soll, doch eher zu einer Eintagsfliege mutieren.
Und die Hertha, auch wenn sie mir egaler nicht sein könnte, schöpft jene Kraft aus einem Klassenerhalt, die sie lt. o.a. Nachrichtenmagazin schon nicht mehr hat.
Es ist meiner Ansicht nach vieles nach diesem schon absolut verdienten Hinspielsieg aber schon als zu absolut beschrieben und interpretiert worden, was sich dann hoffentlich auch als richtig erweist, aber eben seine Endgültigkeit erst morgen erfahren sollte.
Ich hoffe, dass die Jungs morgen die Härte von Ascacibar und Boateng genauso an sich abprallen lassen wie Walter die Psychospielchen von Magath.
Wenn man Reis nach dem Spiel im Sky Interview hörte, kann man wirklich glauben, dass er den Jungs etwas implantiert hat, mit dem wirklich das vor Wochen noch unmögliche erscheinende erreichen kann.
Vor allem liegt der Fokus, wie er betonte, nur auf Montag – danach kann und muss (auch im Aufstiegsfalle) analysiert werden, Schlüsse gezogen werden, damit eben diese Begeisterung, dieser (scheinbar) neue HSV, sich (auch im Falle der Niederlage) wirklich langfristig in den Herzen nicht nur der Hamburger verankert und sich das entwickelt, was Walter, Boldt und Mutzel so phrasen- und mantraartig auf oft skurille Weise betonten.
Ich habe mehr an Nerven, Zeit und auch Geld in diesen Club investiert als in manche Beziehung, Freundschaft oder manches berufliche Vorhaben.
Ich bin so bekloppt, ich denke wirklich jeden Tag an HSV, bitte, bitte, Jungs – schenkt mir und all euren Fans morgen diesen Aufstieg!
Auch wenn dies wahrlich ein Luxusproblem ist, ich für meinen Teil möchte mit diesem Club einmal so ein ekstatisches Erlebnis haben, wie die Frankfurter am Donnerstag oder die Schalker nach dem Wiederaufstieg. Diese unbeschreibliche Freude nach mehr als einer Dekade des Niedergangs würde vieles vergessen lassen, was diese „Liebe“ zu einem Club auch an negativen Erfahrungen mit sich gebracht hat.
Ich gehe auch nur deswegen nicht auf die Couch und natürlich morgen ins Stadion, weil meine Umwelt mit meinem „HSV-Spleen“ klar kommt und ich nicht die Kontrolle über mein Leben verloren habe.
Sorry, ich bin so angespannt, das musste mal raus.

Last edited 1 Monat zuvor by Rotkaeppchen1966
Maik Lange
1 Monat zuvor

Ich bin nervös wie seit Ewigkeiten nicht mehr und kann beim besten Willen nicht verstehen wie man noch am Abend vor so einem Spiel nicht in der Lage ist, einfach mal NUR FÜR DEN HSV zu sein. Egal wer welche Fehler gemacht hat, ob Boldt, Walter, Jatta oder der Greenkeeper, und auch ich gehöre sicher nicht zu den sog. Hüpfern, das ist doch jetzt alles scheiß egal. Es ist noch nichts erreicht und wir brauchen jetzt kein Gezeter und keine Besserwisserei sondern Zusammenhalt und Support.
Die Truppe und der Trainer haben es sich verdient… und dieser Blog und wir auch!
Ich wünsche uns allen viel Erfolg!

Meaty
1 Monat zuvor

Es ist alles gesagt und geschrieben worden und ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin hinsichtlich des holprigen Saisonverlaufs und der ganzen hier stattfindenden Auseinandersetzungen müde!

Wenn ich die üblichen Sprücheklopfer lese, die sich hier jetzt als coole Socken darstellen möchten und wieder nur mit derber Hetze und dummen Sprüchen glänzen, dann nur, weil sie mit ihren ganzen Trainingsbeobachtungen und SaisonPrognosen alle längst als falsche Aussagen als unglaubwürdig und ahnungslos demaskiert wurden …

Egal, ich will mir mit diesen selbstdarstellenden Dauerpestern nicht noch die letzten Spielminuten unserer Mannschaft in dieser Saison versauen lassen und wünsche mir wieder inständig, dass diese Art der Pesterrei hier entgültig mit einem morgigen Sieg unserer Mannschaft bestraft wird ….!

Auf gehts pack mas – mia san nur der HSV!

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Ich denke es ist besser so. Wie ich schon schrieb und einige andere hier auch, ist es besser die Mannschaft jetzt noch einmal in der 2. Liga eine Runde in Ruhe ziehen zu lassen. Sie können dort jetzt etwas entwickeln und haben vor allem die Zeit dafür. Boldt, Mutzel und auch Walter sollte man jetzt die Zeit geben. Von heut auf morgen kann es nichts werden. Also entspannen, es war zum Ende hin eine geile Saison mit einer richtig guten Aufholjagd. Darauf kann man aufbauen.

Und zu den ganzen Nörglern hier, tobt euch jetzt mal richtig aus, beschimpft die Spieler, benennt die Spieler und die Verantwortlichen mit irgendwelchen dusseligen Namen (wenn es euch glücklich macht) aber erwartet nicht das euch jemand für ernst nimmt.

Ich freu mich auf die nächste Saison

⚫⚪🔵 Nur der HSV

Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Wenn es was zu verkacken gibt, der HSV verkackt es. Es ist zum kotzen…
Waltersens Wechsel waren lächerlich, unsere Offenisvbemühungen beinahe rührend.

Moldt, Butzel und der Grinsebart müssen weg! ☝🏼

Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Das muss man sich mal verinnerlichen, auch für die Geschichtsbücher:

Es ist Relegation, du liegst 0:2 hinten und der Bartfick wechselt Abwehrspieler für Abwehrspieler und die Elb-Rastellis versuchen mit ihrem Sparkassen-Tiki-Taka innerlich schon feiernde Herthaner zu beeindrucken… ich weiß nicht ob ich weinen oder kotzen soll…😂🤮

Riesum
1 Monat zuvor

Glückwunsch Hertha. Die erfahrenere Mannschaft hat verdient gewonnen. Meine Prognose vor der Saison: Diese Saison Platz 6 bis 10. Nächste Saison Aufstieg, wenn man am Trainer fest hält.Diese lief deutlich besser, als zu erwarten war, TW hat das Mögliche aus dem jüngsten Kader der Liga raus geholt. Nun wird die Truppe punktuell verstärkt. Nächstes Jahr feiern wir den Aufstieg. Versprochen. PUNKT.

Fantomas
1 Monat zuvor

Bleibt weiterhin die Frage, warum tut sich unser Alex dieses Medium sowie unseren HSV an?

@Alex, mal eine ernstgemeinte Frage.
Gehst Du immer und in allen Lebenslagen so pessimistisch zu Werke?

Ich würde mir für Dich mehr Zuversicht, Freude und Glück wünschen. Ist doch auf Dauer viel viel schöner.

Und☝️Selbst wenn es morgen schiefgehen sollte, vielleicht schaffst Du es ja einmal, etwas über Deinen Schatten zu springen und mal was positives von Dir zugeben.

Denn der alte Gildo hatte recht…..

Schreib Dich nicht ab!

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Wow, die Reaktion auf einen Kommentar von Alex ist wie wenn früher der Lehrer das Klassenzimmer verlassen hat, Chaos.
Die immer selben die Alex beleidigen, die anderen die ihn verteidigen und die vorgenannten zurückbeleidigen.
Im Grunde sagt Alex genau das richtige ( Rumpeltruppe hätte nicht sein müssen).
Es ist ein maximal filigranes Gebilde unser HSV im Moment. Heute entscheidet sich ob es einstürzt oder stehen bleibt.
Die ganzen offensichtlichen Fehler der Vergangenheit gehören bis zum Abpfiff heute Abend beiseite und dann kann man einen Abschluss der Saison machen.
Ich für meinen Teil sehe seit dem Kiel Spiel eine vor allem mentale Leistung, die es ewig nicht mehr gab. Wir gewinnen unter Druck wenn es darauf ankommt. Nicht immer schön, nicht immer überlegen, aber am Ende steht der Sieg.
Es scheint tatsächlich als sei die Mannschaft und Tim Walter im Moment eine Einheit und es funktioniert.
Sieht man diese Zeit, so erkenne ich definitiv eine positive Entwicklung. Ich wünsche mir sie können diese heute Abend im letzen Finale siegreich beschließen.
Ob wir dann im nächsten Jahr damit erfolgreich sind oder nicht ist heute erstmal uninteressant. Wir schauen heute nur auf uns und hauen die Hertha in die zweite Liga.
So und nun geht raus und lasst das Stadion beben ✊✊✊

M. R. X.
1 Monat zuvor

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Darmzotte
1 Monat zuvor

Einfach enttäuschend im wichtigsten Spiel des Jahres so aufzutreten.

Man hatte die Hertha, die aus dem Spiel heraus total ungefährlich war, schon am Boden und dann das.

Eine einfachere Relegation ist kaum vorstellbar.

So, im wahrsten Sinne des Wortes, chancenlos – das ist schon krass.

Die Mannschaft wirkte gehemmt, sediert, ich weiß es nicht. Konzeptlos.

Es darf jetzt eigentlich kein Weiter so geben, aber genau das wird passieren.

Nachdem Schalke und Bremen das Unmögliche möglich gemacht haben und direkt aufgestiegen sind, verbleibt der HSV zu einer weiteren Ehrenrunde in der zweiten Liga. So viele Ehrenrunde hat nur Hirnlosen in der Baumschule gedreht.

Paulinho
1 Monat zuvor

Ein so frühes Tor macht was im Kopf, die Mannschaft ist noch nicht so weit, dass sie sowas eiskalt wegsteckt. Was soll denn das Gemecker, unglaublich. Man kann ja enttäuscht sein, aber diese Häme und Hass, ihr wollt HSV Fans sein?

YNWA
1 Monat zuvor

Alter, Boldt grad bei Sky…eine einzige Farce dieser TYP! Ver**ss Dich aus Hamburg, Du Armleuchter…

Walker
1 Monat zuvor

Armselige scheiße.
Keine Flanken, null Offensive, hinten rum daddeln.
WALTER raus, Boldt raus.
Was für Typen.
Unfassbar.

Keine Torchance, nix.
Hauptsache Rathaus putzen.
Elende Taktikversager.

Nächstes Jahr geht’s ab, Ofen aus. Geld alle.
117.000 pro Heimspiel.

Game over.
Mal sehen wessen Kopf die Journallie jetzt fordert.
Elendig

Spike
1 Monat zuvor

Der Aufstieg wäre das I-Tüpfelchen gewesen. Ich hoffe sie verstärken sich gezielt, so dass mehr Torchancen, auch gehen eine starke Abwehr, herausgespielt werden.

Ich glaube, dass hätte uns in der Bundesliga das Genick gebrochen.

Trotzdem bin ich traurig, obwohl ich wirklich nicht mit einem Sieg gerechnet, aber darauf gehofft habe.

Achja… Flotti werde ich ab heute ignorieren und überlesen. Schade, dass ich ihn hier nicht blocken kann. Seine Schadenfreude ist für mich der absolute Gipfel.

Last edited 1 Monat zuvor by Spike
kbe1
1 Monat zuvor

Man kann Enttäuscht und Sauer sein, daß der HSV heute den Aufstieg nicht geschafft hat. Auch sachliche Kritik ist angebracht. Erbärmlich finde ich aber, wie einige immer wieder ihre Häme rauslassen.

History
1 Monat zuvor

Magath versucht noch mal alles – und prallt an HSV-Trainer Walter ab…
HSV Trainer Walter prallte an Magath ab – denn der versuchte nochmal alles …

Alexander Källner
1 Monat zuvor

Noch einmal alles geben, alles in die Waagschale hauen! Wenn dabei der Aufstieg dann bei herauskommt, habt ihr euch den zu 100% verdient. Wenn es mit dem Aufstieg nicht klappen sollte: Chapeau vor dem Sprint auf der Zielgeraden, schade dass man sich nicht belohnen konnte, aber einfach da anknüpfen in der nächsten Saison wo ihr aufgehört habt, mit Boldt, Mutzel und Walter.

Ich persönlich glaube fest an euch Jungs! Auf geht’s, kämpfen und siegen!

Tatortreiniger
1 Monat zuvor

„Moin Volkspark“-Usertreffen heute um 22.15 Uhr im Mittelkreis direkt nach dem Platzsturm! Bringt Bier und Bratwürste mit, ich habe einen großen Grill dabei! 🍺

Pech
1 Monat zuvor

Jetzt gehts los. Erst ne Stunde nach Frankfurt und dann in den ICE nach Hamburg. In gut 6 Stunden bin ich da. 😄⚽️

Boxer
1 Monat zuvor

Der Unterschied zum Hinspiel war ganz klar die Hertha. Heute Erstligist, Donnerstag Zweitligist. Den HSV einfach nicht ins Spiel kommen lassen, die Grenzen klar aufgezeigt. Guter Maßstab für alle die meinen, wir hätten in der ersten Liga was verloren. An Hertha, verdienter Sieger, Glückwunsch.

Olli1887
1 Monat zuvor

Bin im Stadion….schade um‘s Geld! Wieder ein weiterer Schlag in die Fresse, von UNSEREM HSV! Es ist wirklich geil, die scheiss Berliner feiern zu sehen! Es war alles angerichtet, WAS brauchte es noch mehr?? Kein Kampf, kein Willen, einfach erbärmlich! Schade, um‘s Geld und die Nerven!
WALTER RAUS, UND MINDESTENS DIE HALBE MANNSCHAFT DAZU!
Schämt Euch!!

ENDE!!!!!!!🤮

Negan
1 Monat zuvor

Glückwunsch. Verdient. Hertha hat keine Fehler zugelassen und Ascacibar und Boateng mit Herz alles weg geräumt.

Da konnte der HSV heute nicht mithalten. Schade

Vielen Kommentaroren würde ich wünschen, für die neue Saison den Fußball mal Fußball sein zu lassen, ein wenig mehr Distanz, dann wird das auch besser mit dem eindimensionalen Denken,

Nur der HSV!

Und allen eine erholsame Sommerpause.

Tobi Petersen
1 Monat zuvor

Wenn man jetzt wirklich mit Boldt und Mutzel weiter macht, hat man den Einschlag nicht gehört. Ganz ehrlich: wenn diese beiden Nichtskönner ihre Arbeit gemacht und zwei vernünftige Außen im Winter verpflichtet hätten, wäre der Aufstieg locker drin gewesen und wahrscheinlich auch die einmalige Chance die Relegation zu gewinnen gegen grauenhaft schlechte Berliner. Könnte so im Strahl kotzen , dass man diese Chance einfach weggeworfen hat. Und chronischen Dünnschiss erzeugt in mir, dass der HSV komplett verblendet ist und mit diesem Desaster-Duo weiter machen wird! Leute wacht auf, DER HSV STEIGT MIT DIESEN BEIDEN NULPEN AUCH NÄCHSTE SAISON NICHT AUF.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Draufzuhauen wäre jetzt einfach.

Will ich so nicht machen. Ich glaube, die vorhandenen Spieler des HSV haben alles versucht. Aber in der Relegation ist eines der Kardinalprobleme dieser Saison wieder zu Tage getreten:

Der HSV hat zu wenige Spieler, die in entscheidenden Spielen torgefährlich sind. Schon in Berlin hätte man noch ein zweites Tor machen müssen, als die Hertha am Boden lag. Im Winter wurde das Problem genauso wenig angegangen wie im Sommer davor.

Nebenbei: Zu Kittel ist schon alles gesagt. Das muss man heute nicht wieder machen.

Was leider bleibt, ist die Ungewissheit hinsichtlich der Zukunft. Wer glaubt, dass das so einfach geht mit dem Aufstieg in der nächsten Saison, verkennt die Realitäten. Niemand kann zudem sagen, wer von den wenigen überdurchschnittlichen Spielern bleibt. Diese müssten zunächst ersetzt werden, ohne dass der Kader dadurch verstärkt werden kann.

Und sind wir ehrlich:
Die 57.000 im Volkspark werden wir so schnell nicht wiedersehen. Auf Regensburg, Sandhausen oder Karlsruhe um 13:00 Uhr hat einfach keiner mehr Bock.

Auch wenn es einige nicht hören wollen:
Ein seriöses Management bzw. ein seriöser Aufsichtsrat dürfte sich von den letzten Zweitliga-Spielen nicht blenden lassen. Die wurden allesamt gegen Gegner gewonnen, für die es um nichts mehr ging. Die entscheidenden Punkte wurden vorher verschenkt.

In der Relegation liegt die deutlich größere Chance immer beim Bundesligisten. Deshalb muss immer der direkte Aufstieg angepeilt werden. Und um den anpeilen zu können, müssen neue Leute her.

Man kann Boldt, der zum dritten Mal am Aufstieg gescheitert ist, keine vierte Saison das Vertrauen schenken. Es wird ein Entscheider benötigt, der es nachweislich kann.

Und so leid es mir auch tut:
Auch Walter traue ich den ganz großen Wurf nicht zu. Unterm Strich hat er an vielen Stellen auch in der Relegation bewiesen, dass er nicht der richtige Mann ist. Das pseudo-attraktive Spiel des HSV führt zu nichts. Dem HSV fehlt es dafür – wie übrigens vielen Erstligisten auch – an „Belohnungswerkzeug“, das auf Strecke hält. Diesen Stil kann vielleicht Bayern München durchziehen. Aber kein Club, der Muheim, Heyer oder Kittel beschäftigt.

Wichtig wäre jetzt, dass sich die Entscheider unabhängig von der Teen- und Twen-Fan-Meinung machen und sachlich nüchtern analysieren und handeln. Auch Dortmund hat sich – meiner Meinung nach zurecht (ich hätte ihn gar nicht geholt) – von Rose getrennt.

Es geht nicht darum, die Fan-Seele zu beschwichtigen. Es geht um richtige Entscheidungen für den Club. Und wie man an Bobic und seiner Magath-Verpflichtung gesehen hat, muss man dafür manchmal auch gegen den Strom schwimmen. Das zeichnet gute Entscheider aus. Wobei ich Bobic mitnichten generell als guten Entscheider sehe.

Ich hätte mir trotz Boldt und Co einen Aufstieg gewünscht. Die Tristesse wird immer schlimmer. Und leider macht mir das HSV-Konstrukt keine Hoffnung mehr auf Besserung. Viele von denen, die jetzt sagen, der HSV darf nicht schon wieder alles auseinanderreißen, kommen gegen Regensburg und Fürth schon nicht mehr ins Stadion. Und „schon wieder“ stimmt natürlich nicht; Boldt werkelt schon drei Jahre erfolglos. Das ist die bittere Wahrheit!

Ihr könnt mir wirklich glauben, dass die Enttäuschung groß ist. Aber nicht mehr so groß wie vor drei oder vier Jahren. Und das ist das eigentlich Schlimme im sportlichen Sinne!

Ich will mich auch nicht als Besserwisser oder Rechthaber aufspielen. Aber ich bin zutiefst überzeugt davon, dass der HSV ohne „tabula rasa“ nicht mehr weiterkommen und auch sein Loser-Gen in dieser Konstellation nicht ablegen wird. Ich halte das für Fan-Träumereien.

Es wäre zudem fahrlässig, mit drei- und vierfach gescheiterten Funktionären in eine vierte Saison zu gehen. Die haben zurecht keinen Kredit mehr.

Noch ein etwas emotionaler Gedanke zu Magath:
Er mag eine HSV-Legende aus grauer Vorzeit gewesen sein. Aber er hat dem HSV als Gegner mittlerweile schon mehr geschadet, als er ihm jemals genutzt hat. Auch wenn das irrational ist; für mich ist das keine richtige HSV-Legende mehr. Eine Legende macht so was einfach nicht. Ich weiß, an der Stelle erlaube ich mir auch einfach mal das Ausblenden von Realitäten. Aber ich will Felix beim HSV nicht mehr sehen.

Polkateddy
1 Monat zuvor

Schonmal vorab, falls jemand das Fahrstuhlmannschaftswasser direkt in den Aufstiegswein gießen mag, so er denn ausgeschenkt wird. Hier gilt: Quod esset demonstrandum! (hier könnte mein mahnender Stinkefinger stehen)

Tobi Petersen
1 Monat zuvor

Ganz ehrlich…was will man auch mit solchen Drittliga-Spielern wie Heyer & Co erwarten

Viktoria HSV
1 Monat zuvor

Glückwunsch Hertha BSC ,

Herr Kittel , auch Glückwunsch, Sie waren heute zum wiederholten Male der beste Versteckspieler auf dem Platz .
Das war eine Frechheit, so eine Leistung!

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Leider war heute wieder ein ganz ganz schwaches Spiel ohne jede Gegenwehr.
Wir mögen viel gelaufen sein, gekämpft um alles oder nichts haben wir nicht.
Alle Spieler weit weg von der Leistung am Donnerstag.
Heute sah es aus wie ein deutlicher Klassenunterschied. Hertha reichte eine mäßige Leistung um chancenlose Hamburger zu besiegen. Magath bleibt am Ende der Sieger.
Was bleibt? Spieler wie Kittel und Heyer sollten den Verein verlassen, damit haben wir keine Zukunft. Auch Boldt sollte seinen Platz räumen, noch ein weiterer Versuch wäre fahrlässig.
Schade es lag heute nicht an einem zu starken Gegner, es lag an der schwachen Vorstellung vom HSV

Alex
1 Monat zuvor

Ausgehüpft. 🎩 ENDE

Didi
1 Monat zuvor

Stolz auf euch, Jungs!

Calimero
1 Monat zuvor

Glückwunsch an Felix Magath.
Zwei Standards haben gereicht, um den HSV zu entzaubern. War ja vorher auch nicht bekannt. 😉 Ansonsten war die Leistung, zu keiner Zeit, erstligareif. Das große Stühlerücken, kann jetzt beginnen. Die Kohle, für einen erneuten Angriff, wurde leider schon verballert. Alles außer Platz 1 oder 2, ist nicht vermittelbar. Da ich auch weiterhin, nicht fein mit der 2. Liga bin.

Uwe
Uwe
1 Monat zuvor

Ich hatte es in den letzten Vorblogs schon geschrieben und muss es hier nochmal zum besten geben.

Boldt und Walter raus.

Plus der Aufsichtsrat.

Plus Wüstefeld und Jansen.

Abseits
1 Monat zuvor

Tim Walter hat keinen Plan B! Die Pressekonferenzen mit ihm sind teilweise zum Fremdschämen, und seine Auswechselungen sind mitunter eine Katastrophe (Alidou). 

Aber alles egal,- wenn es Tim Walter gelingt, mit dem HSV wieder in die erste Bundesliga aufzusteigen, werde ich ihm ewig dankbar sein!!!

JEANLUCHH
1 Monat zuvor

Ich schreibe mal ein ganz simples „Wir schaffen das!“

Und:“Zusammen sind wir stark!“

OhnezuRuppen
1 Monat zuvor

Eine Frage: Mir fällt auf, dass Legendi und Darmi immer schnell nacheinander aufschlagen. Seid Ihr ein Flotti-Nick (auch immer dicht bei den Beiden), oder seid Ihr einfach nur Waldorf u. Statler ?

horst schlau
1 Monat zuvor

Morgen Freunde,

an alle Protagonisten – Fans – Hüpfer – Pester und ……

Ich wünsche jedem im Stadion einen wunderschönen Fußballspiel mit einem entsprechenden Sieg für den Hamburger SV und danach eine schöne Aufstiegsfeier !!! 😉😉😉

Gruß Horst

PS: Habe leider keine Karten bekommen 🤨 – aber ihr werdet den HSV auch ohne mich supporten – gell !?!

Fuxi
1 Monat zuvor

Moin Volkspark!

Die Saison läuft langsam aus, aber es gibt immer noch Neuigkeiten.

Der Meister der Regionalliga Nord gibt sich weiter keine Blöße. Die HSV-Frauen (mit der später eingewechselten U17-Europameisterin Svea Stoldt) gewannen ihr vorletztes Ligaspiel beim Drittplatzierten ATS Buntentor in Bremen mit 2:0 und bleiben in dieser Saison unbesiegt. Erwartbar spielbestimmend fiel das Führungstor in der 32. Minute, als Anne van Bonn für Larissa Mühlhaus vorbereitete. Mit 20 Saisontoren liegt sie in der Torjägerliste nur noch einen Treffer hinter der Führenden, ihrer Teamkollegin Sophie Nachtigall. Das 2:0 zu Beginn der zweiten Halbzeit resultierte aus einem Freistoß, den die 36-jährige Ex-Bundesligaspielerin van Bonn (u. a. FCR Duisburg) zu ihrem 13. Saisontor versenkte. Defensiv stand zum zwölften Mal in dieser Spielzeit die Null. Eine gute Voraussetzung für die wichtigen drei Spiele im Juni, wo erst das Pokalfinale gegen den Hamburger Meister ETV wartet und danach die beiden Aufstiegsspiele (12.6., 19.6.) gegen den 1.FFC Turbine Potsdam II. auf dem Plan stehen. Turbine sicherte sich an diesem Wochenende trotz 68 Minuten in Unterzahl mit einem 3:0 in Bischofswerda den Meistertitel in der Regionalliga Nordost. Unterschätzen sollte der HSV die Brandenburgerinnen auf keinen Fall, auch wenn der Verein generell im deutschen Frauenfußball an Bedeutung verloren hat und mit Alisa Grincenco nur noch eine aktuelle Junioren-Nationalspielerin im Kader der zweiten Mannschaft stellt. Auf Torjägerin Pauline Deutsch (17 Tore) ist in jedem Fall zu achten, ebenso wie auf die erfahrene Laura Lindner, die in ihrer Laufbahn 33 Erst- und 133 Zweitligaspiele für Turbine absolviert hat.

Die U17 des HSV hat in der B-Juniorinnen-Bundesliga eine auf den ersten Blick überraschende 1:3-Niederlage bei der SpVg Aurich kassiert. Es fing schon schlecht an: In der 5. Minute rutschte Nele Karowski an der Seitenlinie aus und verlor den Ball. Elisabeth Steiner schlug eine Flanke in den Strafraum, die ihr ähnlich wie Ludovit Reis am Donnerstag in Berlin über den Fuß glitt und im böigen Wind über HSV-Keeperin Sidney Kämtner hinweg ins Tor segelte. In der 14. Minute bekam der HSV den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum, Emily Reens zog am linken Strafraumeck einfach aus der Drehung ab, fand die Lücke, und der Ball schlug unten rechts im Tor zum 2:0 für Aurich ein. Mitte der zweiten Halbzeit wurde es bitter, als Ana-Carolin Hoffmann zentral auf Lizzy Weinkauf durchsteckte und die Kämtner noch umkurvte, bevor sie zum 3:0 einschob. Immerhin gelang den Rothosen noch der Ehrentreffer in der 77. Minute: Eine Flanke von links in den Rückraum nahm Irma Schittek an und zog aus 13 Metern ab. Aurichs Keeperin Martha Frieling war zwar noch dran, das Leder trudelte von ihren Händen aber noch vom Pfosten über die Linie.
Bedenkt man allerdings, dass in Ostfriesland nicht unbedingt die erste Garde dabei war (zum Beispiel fehlte Europameisterin Emily Wallrabenstein), sondern mit Laria Touati und Narine Davtyan zwei Spielerinnen in der Startelf standen, die noch für die C-Juniorinnen spielberechtigt sind, erklärt sich eine Niederlage gegen den Tabellenfünften. Im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft werden sicherlich auch Melina Bünning, Melina Walheim und Lisa Baum wieder dabei sein, die am Donnerstag mit der deutschen U16 im Einsatz waren. Bünning feierte bei der 0:1-Niederlage gegen Gastgeber Schweiz in Basel ihr Debüt, während es für Walheim und Baum jeweils bereits der fünfte Einsatz im DFB-Dress war. Das Tor durch Iman Beney (YB Bern) fiel schon in der 5. Minute. Bundestrainerin Sabine Loderer, die früher in der Bundesliga für Bayern München spielte und in ihrem letzten Einsatz eine 0:1-Pleite in Stellingen beim HSV erlitt (dass sie wegen dieser Schmach aufhörte, ist jedoch nur ein Gerücht), musste allerdings auf einige Stammspielerinnen verzichten.

Für die U21-Herren des HSV endet die Meisterrunde der Regionalliga Nord mit einer Pleite. Bei Atlas Delmenhorst verloren sie mit 1:4 und drohen am Mittwoch noch hinter den frisch gebackenen Hamburger Pokalsieger Teutonia 05 auf Platz 7 zurückzufallen, wenn die Altonaer bei Schlusslicht VfV Hildesheim nachholen. Atlas ging nach 13 Minuten durch Mattia Trianni in Führung. Diese baute Marek Janssen zur Pause auf 2:0 aus. Nach 63 Minuten gelang Juho Kilo zwar der Anschlusstreffer, doch Trianni (83.) und Marco Stefandl (85., gehörte 2019 unter Mirko Slomka dem Zweitligakader von Hannover 96 an) bescherten den Niedersachsen einen klaren Sieg.

Heute Abend sind die Herren mit ihrer Fußball-Saison durch. Für die Frauen geht es noch bis 19. Juni weiter.

Ich melde mich wieder. Und denkt dran: Heute ist Montag – also lasst es mit dem Bier etwas ruhiger angehen, wenn Ihr morgen wieder arbeiten müsst… 😉

Fussball-Magier
1 Monat zuvor

Mehr war nicht drin – der Kader zu schwach in der Offensive.
Boldt, Mutzel und Walter raus.

abraeumer
1 Monat zuvor

Gut, dass Boldt schon 5,5 Mio für neue Spieler ausgegeben hat

Horst Becker
1 Monat zuvor

Walter ist ein erfolgloser arroganter Vogel

RummsBumms
1 Monat zuvor

Walter fliegt raus u der arroganteste unter der Sonne darf bleiben. Boldt.
Wenn das passiert, hat der Verein den Schuss nicht mehr gehört.
Leider hat es heute einfach nicht gereicht.
Ein weiterer Stich ins Herz……ich kann nicht mehr

Blumi64
1 Monat zuvor

Guten Morgen,
weiß noch nicht ob meine Nerven es zulässt das Spiel zu schauen

Tobi Petersen
1 Monat zuvor

Kittel ist wirklich eine Frechheit. Hoffe dass der nächste Saison nicht mehr in Hamburg spielt

Tobi Petersen
1 Monat zuvor

Man kann die Enttäuschung nicht in Worte fassen. Der HSV hat zum wiederholten Mal entscheidend versagt. Sorry, ich kann und will nicht mehr. Der Verein macht mich fertig. Ich ziehe endgültig die Reißleine.

Mein letzter HSV-Wunsch. Schmeißt endlich Boldt, Mutzel und Walter raus und holt endlich fähige Leute die rinen konkurrenzfähigen Kader zusammen stellen. Machen wir uns doch nichts vor, dass diese talentfreie Rumpeltruppe Dritter wurde, ist die Sensation schlechthin im deutschen Profifußball.

Die heutige Chance kommt so schnell nicht wieder. Wer glaubt, dass der Aufstieg im nächsten Jahr einfacher wird, der träumt. Das werden noch ganz ganz bittere Jahre für den HSV.

Last edited 1 Monat zuvor by Tobi Petersen
Aleksandar
1 Monat zuvor

Boldt Raus……und neuen Anlauf