Moin,
gestern ging es beim HSV noch mal richtig zur Sache. Man verpflichtete zwei Spieler und gab zwei Spieler zur Leihe ab. Ich weiß nicht, wie es bei euch war, aber ich musste alle 5–10 Minuten auf dem Handy nachschauen, was so auf dem Transfermarkt passiert.
Der HSV schlug zwei Mal beim FC Arsenal zu. Der HSV holte in der letzten Zeit häufiger mal Spieler aus der Premier League und auch von Arsenal. Claus Costa sagt heute in der Medienrunde, dass die Verbindung zum FC Arsenal sehr spontan war und man nicht bewusst in London geschaut habe. Man habe beide Spieler auf dem Zettel gehabt, vor allem aber sei bei Vieira der Transfer lange eher unwahrscheinlich gewesen.
Deadline Drama enthüllt gute Transfers
Es ist ja nun mal so, dass solche Transfers wie der von Vieira meistens erst kurz vor Schluss geschehen. Im Vorhinein wird immer viel gesprochen und es kommen Gerüchte auf. Wenn ein Spieler aber auf der Streichliste steht und bis zum letzten Tag kein Top-Angebot mehr kommt, ist es möglich, auch als Aufsteiger solche Transfers zu landen.
Das habe ich persönlich jetzt auch aus diesem Transferfenster mitgenommen. Ich habe im letzten Blog geschrieben, dass es eigentlich unmöglich ist, am letzten Tag einen Spieler zu bekommen, der qualitativ und charakterlich optimal in die Mannschaft passt.
Den Charakter der beiden Neuzugänge kann ich aktuell noch nicht bewerten, aber qualitativ haben mich Kuntz, Costa und das Transferteam eines Besseren belehrt.
An dieser Stelle möchte ich für die beiden Transfers ein Lob aussprechen. Auf dem Papier hat der HSV hier zwei gute Jungs zu günstigen Konditionen verpflichtet. Beide haben, sofern sie durchstarten, auch ein Potenzial auf Marktwertsteigerung und beide sollten Stammspieler sein. Zumindest auf dem Papier. Was auf dem Feld passiert, kann man nicht vorhersehen. Zum aktuellen Zeitpunkt scheinen das aber sehr gute Transfers für den HSV zu sein.
Lokonga vereint Passspiel und defensive Qualität
Ich hatte ja auch bereits etwas über Lokonga geschrieben, zu dem Zeitpunkt konnte man aber noch nicht davon ausgehen, dass der HSV noch Vieira holt.
Damals sagte ich, dass Lokonga wahrscheinlich nicht derjenige ist, der das offensive Spiel auf ein neues Level hebt. Wenn ich mir nun aber die Kombination mit Vieira anschaue, macht der Transfer deutlich mehr Sinn und mittlerweile finde ich ihn sogar sehr gut. Denn Lokonga hat ein gutes Passspiel und zudem besitzt er die Abräumer-Qualitäten, die ein 6er benötigt. Ich würde ihn den Berichten zufolge als tiefstehenden Spielmacher bezeichnen. Einer, der die Bälle erobert und sie auf die kreativen Spieler wie Dompe und Vieira bringt.
Ich habe ihn heute im Training beobachtet. Es wurde eine 7-gegen-7-Spielform auf engem Raum gespielt und, sofern ich mich nicht verzählt habe, hat Lokonga in dieser Spielform jeden Pass an den Mann gebracht. Auch in den weiteren Trainingsformen war sein Passspiel sehr gut. Ich hatte das Gefühl, dass ihm der Gegnerdruck überhaupt nichts ausmacht. Jeder Kontakt war gut. Für das erste Training hat er mich spielerisch überzeugt. Defensiv war noch nicht ganz so viel von ihm zu sehen. Man muss hier anmerken, dass das natürlich nur das erste Training war und viele Spieler zudem auf Länderspielreise sind. Dennoch ein erster guter Vorgeschmack auf das, was hoffentlich noch kommt.
Wenn Lokonga das mitbringt, was man von ihm erwarten kann, ist er definitiv einer, der das HSV-Spiel voranbringt. Wie gesagt, sicherlich keiner, der 4–5 Mal durchbricht und offensiv gute Aktionen macht, aber jemand, der die offensiven Aktionen einleiten kann.
Bei Lokonga muss man natürlich ansprechen, dass er häufiger verletzt war, aber sofern er fit bleibt, gehe ich mit Scholle’s Analyse mit und sage, dass Lokonga ein Upgrade für den HSV ist.
Fabio Vieira- Der gesuchte Spielmacher
Gleiches gilt natürlich auch für Fabio Vieira. Als ich diesen Namen hörte, dachte ich ähnlich wie einige andere: „Klingt gut, aber sicherlich ein Regal zu hoch für den HSV.“ Und siehe da, auf einmal kommt die Nachricht, dass er auf dem Weg nach Hamburg ist.
Ein kreativer Mann für die Offensive, der klein und wendig ist. Zudem soll er auch gute Standards schießen können. Von einigen hört man sogar, er soll in der letzten Saison einer der besten Mittelfeldspieler in Portugal gewesen sein. Diese Aussage kann ich leider nicht objektiv bewerten. Fest steht: Hier hat der HSV den offensiven Mann geholt, den wir alle gefordert haben. Und ich gehe mal davon aus, dass Viera eine Klasse über dem ist, was wir alle erwartet haben.
Mein Vater sagte zu mir: „Das ist so ein wenig wie der Transfer von Van der Vaart damals. Da hat auch keiner geglaubt, dass das geklappt hat.“ Van der Vaart ist damals komplett eingeschlagen. Sollte sich die Geschichte mit Vieira wiederholen, wäre das für den HSV natürlich optimal. Sollte es nicht klappen, ist man finanziell kein großes Risiko eingegangen. Anders als Lokonga hat man Vieira ja nur ausgeliehen. Wie es am Ende der Leihe weitergeht, entscheidet dann Viera’s Leistung auf dem Platz. Eine Festverpflichtung kommt für den HSV wohl kaum infrage. Lediglich wenn man unter den Top 4 landen sollte, würde eine Festverpflichtung mit Zukunftsperspektive möglich werden. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Es kann aber in der Tat dazu kommen, dass der HSV die Kaufoption i. H. v. 20 Millionen Euro zieht, wenn man ein vernünftiges Kaufangebot von einem anderen Verein bekommt. Als gutes Beispiel kann man hier Tzimas von Brighton nennen. Nürnberg lieh den jungen Griechen damals mit einer Kaufoption von 18 Millionen Euro aus. Da Brighton im Winter ein Angebot über 25 Millionen Euro abgab, zog Nürnberg die Kaufoption und verkaufte Tzimas direkt an Brighton weiter. Zudem konnte man damals noch eine Rückleihe nach Nürnberg für den Rest der Saison arrangieren. Genau das könnte dem HSV auch passieren, wenn Vieira durchstarten sollte.
Auch Vieira habe ich im Training ein wenig beobachtet. Was bei ihm auffiel, ist seine Technik und seine Beweglichkeit. Mit seinem ersten Kontakt konnte er immer wieder gute Aktionen einleiten und freie Räume bespielen.
Zwei Aktionen fielen mir besonders auf. Zunächst bekam er den Ball im Zentrum, zog mit Geschwindigkeit Richtung Mitte des Feldes und bediente dann seinen Mitspieler in der Tiefe. Dadurch entstand eine 100-%-Torchance, weil sein Mitspieler mit diesem Pass gut freigespielt wurde.
Die zweite Aktion war eine Flanke von Mickelbrencis. Vieira lief mit und bekam im Rückraum den Ball. Ohne zu zögern zog er ab und ballerte den Ball mit voller Überzeugung per Direktabnahme ins Tor. Der Ball war nicht perfekt platziert, aber er hatte so ein Tempo drauf, dass für den Keeper nichts zu machen war.
Bei Vieira bin ich gespannt, wo er nominell eingesetzt wird. Sollte das System so bleiben, kann ich mir vorstellen, dass er auf dem rechten Flügel zum Einsatz kommt.
Ich denke, für die Doppel-8 im Zentrum ist der Portugiese nicht robust genug, aber seine Stärke liegt auch im offensiven Bereich. Auf dem rechten Flügel bestünde dann die Möglichkeit, mit seinem starken linken Fuß ins Zentrum zu ziehen, um gegebenenfalls auch mal aus dem Zehnerraum zu agieren.
Es kann aber natürlich auch sein, dass die Formation und die Herangehensweise etwas angepasst werden. Das sind aber alles Sachen, die wir erst in den nächsten Wochen in den Spielen herausfinden können.
Ausblick
Erst einmal hat es Vorrang, dass sich die Neuzugänge schnell integrieren und bestenfalls schon am 13.09. so weit sind, dass sie in München guten Gewissens spielen können. Dazu zähle ich natürlich auch Luka Vuskovic, aber da dieser momentan wie viele andere auf einer Länderspielreise ist, wurde er hier heute nicht gezielt thematisiert.
Scholle hatte es ja gestern schon geschrieben. Diese Transfers geben auf jeden Fall leichte Hoffnung für die Zukunft. Und auch ich bin nach diesen Transfers leicht positiv.
Wichtig ist, dass man jetzt möglichst zügig die ersten Punkte abgesehen vom Gladbach-Spiel holt, um die Stimmung aufrechtzuerhalten.
Gegen Bayern wird das wahrscheinlich eher nichts, aber ich denke, in dem Spiel hat auch keiner eine hohe Erwartungshaltung.
Und wer weiß, was am Ende in München passiert.
Schreibt doch mal gerne rein, auf welcher Position ihr Lokonga und Vieira seht.
Bis dahin
Tom


Für alle, die an Kuntz und der Kaderplanung nur Negatives sehen, nicht in dem Bereich gearbeitet haben und meinen vom Sofa aus die Sache besser beurteilen zu können:
(Ja, die Kaderplanung, insbesondere für das Spiel nach vorne, wirkt nicht souverän und der Bedarf nicht rechtzeitig erkannt, aber siehe hier:).
Hamburger Abendblatt heute:
Kuntz-Moment und Yamal-Berater: So gelang der HSV-Coup mit Vieira
Hamburg. Mit Vieira und Lokonga kommen zwei Arsenal-Spieler zum HSV. Die Geschichte des packenden Deadline Days und die Folgen für die Mitspieler.
Wie gut dieser Fabio Vieira wirklich ist, das sah Stefan Kuntz bereits vor vier Jahren aus wenigen Metern Entfernung in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Der heutige HSV-Vorstand Kuntz stand als Trainer an der Seitenlinie, als seine deutsche Nachwuchsauswahl im Finale der U-21-EM auf Portugal und seinen Superstar traf: Fabio Vieira.
Der kleine Spielmacher, der damals erst eine Woche zuvor 21 Jahre alt geworden war, riss das Offensivspiel an sich. Vieira forderte die Bälle, er schlug schnelle, wendige Haken und sorgte mit seinem linken Fuß für Gefahr. Trotzdem ging Kuntz am Ende als Sieger hervor. Deutschland gewann das Finale mit 1:0. Zum Spieler des Turniers wurde Vieira gewählt, der sich unter anderem gegen Florian Wirtz durchgesetzt hatte.
HSV-Transfers: So gelang der Coup mit Vieira
Vier Jahre später darf sich Kuntz erneut als Sieger fühlen, denn in Zukunft wird er die Qualitäten Vieiras noch häufiger aus nächster Nähe beobachten können. Der Kreativspieler wird bis Saisonende vom FC Arsenal samt Kaufoption ausgeliehen. Und die halbe Bundesliga fragt sich, wie es dem HSV gelungen ist, diesen Unterschiedsspieler, der vor drei Jahren für eine Ablöse von 35 Millionen Euro nach England wechselte, in den Volkspark zu holen.
Die Antwort auf diese Frage ist vielfältig. Sie beschreibt das gute Netzwerk von Kuntz und Sportdirektor Claus Costa, beginnt aber mit einem anderen Spieler, der ebenfalls erst am Deadline Day beim HSV unterschrieb: Albert Sambi Lokonga. Wegen des Belgiers standen die Hamburger schon seit mehreren Wochen mit Arsenal in Kontakt. Die Gespräche, die von allen Seiten als professionell und angenehm beschrieben werden, erleichterten es dem HSV, auch die Vieira-Leihe auf der Zielgeraden der Transferperiode über die Bühne zu bringen.
(Der HSV schlägt gleich doppelt auf dem Transfermarkt zu. Zwei gestandene Spieler kommen vom FC Arsenal. Wie das möglich ist und was das für die zuletzt harmlose Offensive bedeutet, das analysieren wir im HSV-Check.
weitere Videos)
Entscheidend war allerdings der Tipp von Vieira-Berater Jorge Mendes, der auch Ausnahmespieler Lamine Yamal (FC Barcelona), die Paris-Stars Vitinha, João Neves und Bradley Barcola sowie Cristiano Ronaldo (al-Nassr) betreut. Mendes gab dem HSV ein Signal, dass Vieira sich einen Wechsel nach Hamburg vorstellen könne. Im Anschluss musste es schnell gehen, denn viel Zeit blieb nicht mehr, um den Deal zu realisieren. Kuntz und Costa holten Chefscout Sebastian Dirscherl hinzu, um sich durch die Analyse seines Teams eine weitere Meinung einzuholen.
HSV-Trainer Polzin überzeugte Vieira per Videocall
Anschließend wurde die Transferidee dem Trainerteam vorgestellt, das ebenfalls begeistert war. Schließlich führte Chefcoach Merlin Polzin einen Videocall mit Vieira, um ihn persönlich zu überzeugen. Polzin präsentierte dem Portugiesen einen klaren Plan und zeigte ihm auf, in welchen Bereichen er ihn noch besser machen will. Vieira beschreibt den Videocall wie folgt: „Der Trainer hat mir von Beginn an das Gefühl gegeben, voll auf meine Qualitäten zu setzen und mich unbedingt für das Team gewinnen zu wollen. Das war einer der Hauptgründe, warum ich unbedingt hierherwechseln wollte.“
Auch die vom HSV zusammengeschnittenen Videos vom Aufstieg, der großen Alsterrunde mit den Fans sowie der Clubhistorie überzeugten Vieira in den Verhandlungen, weshalb er zunächst bis Saisonende im Volkspark unterschrieb. Im Normalfall werden sich die Wege nach nur einem Jahr wieder trennen. Durch die vereinbarte Kaufoption, die laut Sky bei mehr als 20 Millionen Euro liegen soll, hat der HSV allerdings das Heft des Handelns in der Hand.
Im Falle des Klassenerhalts könnte der HSV diese Vertragsoption aus gleich zwei Gründen ziehen. Ein Gedankenspiel ist es, die Kaufoption nur deshalb zu ziehen, um Vieira direkt im Anschluss für noch mehr Geld weiterzuverkaufen. Dafür müsste Vieira mit seinen Leistungen die Bundesliga verzaubern. Doch selbst die Variante, die Kaufoption zu ziehen, um ihn zu halten, wird im Volkspark nicht ausgeschlossen. Woher auch immer das dafür nötige Kleingeld kommen soll.
Erste Eindrücke von HSV-Neuzugang VieiraAll das ist natürlich noch Zukunftsmusik. In der Gegenwart zeigten Vieira und Lokonga am ersten Trainingstag schon einmal, wie sie das bislang so harmlose Offensivspiel beleben werden. Lokonga, dessen Ablöse bei etwas weniger als 300.000 Euro liegen soll, bewies eine gute Übersicht und starke Technik. Innenseite, Außenrist, linker Fuß, rechter Fuß: Der 25-Jährige hat so gut wie jeden Pass im Repertoire und deutete an, dass er ein Kreativelement im Mittelfeld sein kann. Was allerdings auch sofort auffiel: Lokonga fehlt die Endgeschwindigkeit, er wird daher das Spiel aus der Tiefe lenken.
Auch Vieira ließ sein Können am Dienstag aufblitzen. Der spielfreudige Portugiese ist mit seinem tiefen Körperschwerpunkt nur schwer zu verteidigen. Als er mit einem schnellen Haken von rechts nach innen zog und den Ball an die Latte setzte, ging ein erstauntes Raunen der Fans durch den Volkspark.
Polzins HSV-Puzzle mit Vieira und LokongaMit seiner Abschlussqualität wird Vieira eine Schlüsselrolle im Offensivspiel einnehmen. Der 1,70 kleine Linksfuß wird voraussichtlich Emir Sahiti aus der Startelf verdrängen, der als verkappter Spielmacher über den rechten Halbraum für zu wenig kreative Impulse sorgte. Auch Neuzugang Rayan Philippe, der dritte Spieler für diese Position, hat es durch den Vieira-Transfer schwerer, auf Spielminuten zu kommen.
Ein ähnliches Bild zeichnet sich im Mittelfeldzentrum ab, wo Lokonga Nicolai Remberg ersetzen könnte. Darüber hinaus hat Aufstiegsheld Jonas Meffert weiter an Einfluss verloren, und Immanuel Pherai muss sogar um seinen Kaderplatz bangen. Doch dieser Konkurrenzkampf, der Härtefälle mit sich bringt, ist so gewollt. „Ich habe noch keine Mannschaft erlebt, die sich gegen Qualität wehrt“, sagt Costa.
Von der Qualität Lokongas hat sich Kuntz im Übrigen schon einige Monate vor dem Aufeinandertreffen mit Vieira ein Bild machen können. In der Qualifikation für jene U-21-EM verlor Deutschland gleich zweimal gegen die belgische Auswahl mit Lokonga (2:3 und 1:4). Trotzdem qualifizierte sich Kuntz‘ Team mit fünf Punkten Vorsprung vor den Belgiern, die vom Sofa aus verfolgen mussten, wie Vieiras Stern aufging.
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Costa über Last-Minute-Transfers beim HSV: „Es war Druck drauf“
Hamburg. Sportdirektor des HSV gewährt Einblicke in die Transferperiode und erklärt, wie die Wechsel von Vieira und Lokonga möglich wurden.
Am Montagabend wurde es noch einmal hektisch im Volkspark. Der Wechsel von Arsenals zentralem Mittelfeldspieler Albert Sambi Lokonga war zwar bereits über die Bühne gegangen. Um auch die Leihe von Offensivspieler Fabio Vieira abzuwickeln, blieben allerdings nur noch wenige Minuten bis zum Transferschluss um 20 Uhr. „Es blieb keine Zeit mehr, einen Kaffee zu trinken“, scherzte HSV-Sportdirektor Claus Costa am Tag danach.
Dem Manager war wichtig zu betonen, dass nicht er und Vorstand Stefan Kuntz alleine die Transfers finalisieren, sondern mehrere Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle beteiligt sind. „Das ist nicht der Sportdirektor, der das alles macht, sondern man braucht ein paar Leute, die einen Vertrag lesen können“, sagte Costa. „Es war Druck drauf. Kompliment an alle, die mitgewirkt haben.“
HSV-Transfers: So lief das mit Vieira
Beim HSV ist es speziell einer der beiden Justiziare, der bei der Abwicklung von Transfers involviert ist, Verträge prüft und die Daten übermittelt. Während bei Wechseln innerhalb Deutschlands das digitale Registrierungssystem der DFL (Tor) zum Einsatz kommt, werden internationale Transfers über das Fifa-System TMS durchgeführt. Dort müssen zunächst die beteiligten Verbände zustimmen, ehe beide Vereine die Vertragskonditionen deckungsgleich angeben müssen. So war es auch bei Lokonga und Vieira.
Das Programm prüft automatisch, ob eine Übereinstimmung vorliegt. Hintergrund dieses Verfahrens ist eine lückenlose Dokumentation des Deals, den hinterher keine Partei anfechten kann.
(Der HSV schlägt gleich doppelt auf dem Transfermarkt zu. Zwei gestandene Spieler kommen vom FC Arsenal. Wie das möglich ist und was das für die zuletzt harmlose Offensive bedeutet, das analysieren wir im HSV-Check.
weitere Videos)
Wie der HSV Vieira und Lokonga bekam
Kurz vor knapp war schließlich auch Vieira alles in trockenen Tüchern. Costa hob deshalb auch die „unbürokratische Abwicklung“ Arsenals hervor. Wie aber ist es dem HSV gelungen, mit Lokonga und Vieira zwei Spieler von internationalem Format zu verpflichten?
„Bei Sambi bestand die Möglichkeit schon länger, dass eventuell eine Tür aufgeht. Bei Fabio hatten wir am Anfang keine Chance, in den vergangenen Tagen hatte sich dann aber herauskristallisiert, dass vielleicht eine Möglichkeit besteht“, schildert Costa. Letztlich sei die Kommunikation, die guten Nerven und das richtige Timing ausschlaggebend gewesen.
HSV-Manager Costa gewährt Einblicke in Transfers
Zugleich wehrte sich Costa gegen die Theorie, die Eindrücke des 0:2 am vergangenen Freitagabend im Derby gegen St. Pauli hätten dem HSV offenbart, personell im Offensivbereich nachlegen zu müssen. „Wir haben relativ klar definiert, auf welchen Positionen wir Bedarf sehen und nachrüsten wollen. Dass wir im offensiven Kreativbereich noch etwas machen wollten, war hinlänglich bekannt“, stellte Costa klar. Und überhaupt: „Wir haben immer gesagt, dass wir geduldig sind und am Ende des Transferfensters noch Kaderplätze freihaben wollen.“
Gerade bei den späten Wechseln von Abwehrspieler Luka Vuskovic, Vieira und Lokonga sei ein früherer Zeitpunkt nicht möglich gewesen, „sonst hätten wir die Transfers schon vor acht Wochen abgewickelt“, sagte Costa, der Einblicke in seinen Job gewährte. „Man lebt permanent mit dem Risiko, dass ein Wechsel aus Zeitgründen nicht mehr aufgehen beziehungsweise eine Option wegbrechen könnte.“
Jeden Tag seien die realistischen Chancen auf einen Transfer neu bewertet worden. Gerade bei Vieira ging die Tür eben erst etwas später auf.
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Ergänzung:
Abendblatt Talk „HSV – Wir müssen reden“
Siehe:
https://www.youtube.com/watch?v=PpmEprShaWc
… Arsenal hatte nicht die Angebote erhalten, die sie sich erhofft hatten und so sie nahmen das vom HSV am Ende an … Bei Viera waren auch Stuttgart und West Ham im Rennen, die wollten ihn aber kaufen und nicht leihen, aber denen war der Kaufpreis zu hoch …
Ich bin bei den letzten beiden Transfers wirklich positiv gestimmt. Es macht zumindest Hoffnung.
Das Verheerende ist jedoch, dass man zu Beginn der Transferphase Spieler für 5 Millionen verpflichtet hat, die nun um einen Platz auf der Bank kämpfen müssen.
Dazu noch die 5 Millionen im Winter für Spieler, die zumindest erstmal nicht zum Stamm gehören werden.
Das macht 10 Millionen für die Bank/Tribüne mit langfristigen Verträgen.
Kein Wunder das so (bis auf bei Poulsen) finanziell nur noch Leihen möglich waren. Somit ist bereits jetzt Geld für nächstes Jahr gebunden, sofern man einige der geliehenen Spieler tatsächlich fest verpflichten möchte.
Es bleibt festzuhalten, dass ohne die beiden letzten Transfers, die Arbeit als katastrophal zu bezeichnen ist.
Das ändern auch die selbstbeweihräuchernden Erklärungsversuche von Costa nichts.
Nicht nur fußballerisch ist ein gutes Training anspruchsvoller als ein Spiel. In bestimmten Phasen der Saison ist auch das körperliche Training deutlich anspruchsvoller, als es ein Spiel jemals werden kann.
In diesen hochintensiven Trainingsphasen werden nicht nur fußballerische und körperliche Grundlagen gelegt sondern ein guter Trainer findet auch heraus wie weit jeder einzelne Spieler in Druckphasen auf dem Feld gehen kann.
Diego Maradona ist sein Talent nicht nur in die Füße gefallen. Maradona hat bereits als Kind unter extrem schwierigen Lebensbedingungen härter an seiner technischen Entwicklung gearbeitet als es die meisten Profis jemals getan haben.
Die ersten Bälle Maradonas bestanden aus zusammengerollten Lumpen. Hinzu kamen deutliche Spuren von Mangelernährung wie sie bei vielen Spielern Brasiliens oder Argentiniens bis zum heutigen Tag vorkommen.
Maradona ging einen brutalen Weg, um aus dem Elend herauszukommen in das er hineingeboren wurde. Die Spiele als Profi waren für ihn später Feste die er gefeiert hat wie andere Leute Geburtstag, Ostern und Weihnachten am selben Tag.
https://www.youtube.com/watch?v=WAjQ7NF8Hj0
Andere Beispiele für Trainingsformen die anspruchsvoller sind als Ligaspiele finden sich massenhaft bei den veröffentlichten Trainingsformen des FC Barcelona oder des FC Liverpool unter Klopp.
https://www.youtube.com/watch?v=l6h-mXA-LSc
Passgeschwindigkeiten und Präzision werden dort permanent auf höchstem Niveau trainiert, da dies die Grundlage für jedes System ist. Die Mannschaft des HSV hat bezüglich der Passpräzision in den letzten drei Jahren eine positive Entwicklung gemacht, was durchaus zum Aufstieg beigetragen hat.
Der Profibereich des FC St.Pauli ist diesbezüglich allerdings weiter, da er Trainer wie Hürzeler und Blessin hatte die sich an den modernsten Trainingsformen orientieren, um ihre Teams diesbezüglich weiter zu entwickeln.
Grundsätzlich lässt sich bezüglich des HSV bemerken, dass die jungen Spieler eine gute Ballbehandlung haben die sich zwar nicht mit den Fähigkeiten der Spieler messen kann die aus den spanischen oder französischen Elite-Kaderschmieden hervorgehen, aber dennoch genug Potenzial besitzt, um eine durchschnittliche Profikarriere ermöglichen zu können.
Das typische Kurzpassspiel des SC Freiburg, Ajax Amsterdams oder des FC Barcelona geht dem HSV komplett ab. Dafür fehlt bereits den jüngsten Spielern die Ruhe und Präzision unter Gegnerdruck sauber agieren zu können. Es fehlt über weite Strecken die Fähigkeit den Ball mit der ersten Berührung sauber annehmen zu können, bei gleichzeitiger Kontrolle des Gegners und des Raums.
Der HSV hat bis zum heutigen Tag kein sichtbares Konzept welches die Ausbildung jugendlicher Spieler verbindet mit einem klaren Transfermuster für den Profibereich.
Vieles bleibt Stückwerk, das auf glückliche Zufälle angewiesen ist um sportlichen Erfolg im Profibereich zu entwickeln.
Das Training ist die entscheidende Grundlage für alles, während das Spiel die Party oder der Festtag ist an dem das erlernte präsentiert werden kann.
Dem HSV fehlt ein ehemaliger Weltklassespieler mit eigener Hausmacht im Aufsichtsrat der den Club sportlich vom Jugendbereich bis hin zum Transferbereich bei den Profis ausrichtet. Stefan Kuntz wäre in so einem Konzept lediglich ein Baustein von mehreren.
Wenn Felix Magath in Vergangenheit nicht soviel auf das offene Portemonnaie seiner Arbeitgeber gesetzt hätte wäre er wohl die Idealbesetzung für so eine Position beim HSV.
Rafael van der Vaart wäre die andere Option mit Stallgeruch, da er aus der Ajax-Schule stammt und weiß worauf es ankommt. Ob er die Härte und das politische Geschick hätte im hamburger Haifischbecken zu überleben ist allerdings stark zu bezweifeln. Van der Vaart müsste sich die Mentalität eines Uli Hoeneß zulegen, was ich mir gegenwärtig nicht vorstellen kann.
Eine andere Möglichkeit wären kluge Clubgremien die zusammenarbeiten und bereit sind streng analytisch vorzugehen, wie es beispielsweise beim SC Freiburg geschieht.
Grau ist alle Theorie – die Wahrheit ist auf dem Platz.
Wir werden sehen, wie die Verantwortlichen die neu erworbenen Fähigkeiten der Spieler professionell einsetzen und ob die Saison noch erfolgreich verlaufen kann.
Allein die Vorbereitungsphase wirft kein gutes Licht auf das Trainerteam und die sportlichen Verantwortlichen. Das Spiel gegen Pauli zeigte eine peinliche Hilflosigkeit.
Auch Fußballverfilmungen können bei mir daran nichts ändern.
Erfolgreich wäre die Saison nach meiner Definition, wenn wir sicher die Klasse halten – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Zweifellos vermittelt die Kaderplanung nach dem Prinzip Zufall keinen professionellen Eindruck.
Mal wieder!!
Ich hoffe, dass der HSV auch einmal Glück hat und glaube, dass wir nun so drei bis vier Spiele abwarten müssen.
Vorher war fehlende Qualität das Problem.
Jetzt wird Polzin zum Problem.
Die 3 Top-Leute müssen DA eingesetzt werden,
wo sie ihren Fähigkeiten nach am besten sind.
Die Darstellung des Transfers liest sich so,
dass man Polzin gefragt hätte, ob Vieira überhaupt
in sein System paßt.
Er: da findet sich schon was, ´ne Position,-> auf RA!
Ja, Himmel noch mal..Vieira ist Spielmacher, Regisseur,
10er, mittig hinter den Spitzen.
Dem kann ich doch jetzt nicht mein System überstülpen.
Da müßte dann mal jmd mit dem Trainer-Novicen
Klartext reden.
Die Qualität scheint jetzt so angehoben, dass ein
erfahrener Trainer die Klasse halten könnte.
Ich möchte den Neuzugängen ihre Qualität nicht absprechen. Aber es jetzt so hinzustellen das dies alles so geplant war halte ich doch für eine ziemliche Räuberpistole. Hätte der HSV eine starke Vorbereitung gespielt,wäre standesgemäß durch den Pokal geflogen und hätte Pauli mit 3:0 aus dem Stadion geschossen bin ich mir recht sicher das der deadline day deutlich anders ausgesehen hätte. Es bleiben damit immer noch die Wintertransfers im Gedächtnis und zumindest über die 2,5 Millionen für Rambo sollte man diskutieren dürfen. Geplant und durchdacht sieht einfach anders aus.
Fazit: Der HSV wird mit Walter-Lehrling Merlin Polzin nie und nimmer die Klasse halten. Je früher Kuntz aus seinem Tiefschlaf aufwacht und das erkennt, desto besser. Hoffentlich wird das nicht zu spät sein. Noch in der Hinrunde sollte ein guter Trainer installiert werden, der dem vorhandenen Kader eine aqäquates System implementiert. Ich kann mich nicht erinnern, wann der HSV das letzte Tor aus dem Spiel gemacht hat. Ein Armutszeugnis. Nicht nur offensiv. Ich schäme mich für diesen aktuellen HSV.
Wahnsinn, mit welcher Leichtigkeit Hannover bei diesen drei Toren unsere Abwehr auseinandergenommen hat, es kann einem nur Angst und Bange werden.
Aber klar, war natürlich nur ein Testspiel.
In diesem Falle den Test mit der Note sechs nicht bestanden
Vielen Dank, Tom, für die ersten Eindrücke. Ich bin gespannt auf die ersten Spiele. Nach dem sechsten Spieltag werden wir alle etwas schlauer sein.
Aber noch mal meine Frage aus dem vorherigen Blog: alle schreiben von „günstigen Konditionen“, du auch, aber wie viel von diesen Konditionen ist denn überhaupt bekannt und wie ordnen sich die beiden Neuen im gehaltsgefüge ein?
Wie gerne würde ich jetzt noch Selke da vorne als Abnehmer der kommenden Pässe und Flanken sehen. Der hat so perfekt mit dompe harmoniert, dass ich seitdem immer das Gefühl habe, bei dompe fehlt jetzt was… Aber vielleicht wächst Poulsen ja doch noch in diese Fußstapfen
Der Kaderplaner legt Wert auf die Klarstellung, es handele sich bei der tollen Arbeit beim HSV nicht nur um das Ergebnis SEINES EIGENEN Wirkens. Nein, vielmehr war dieses großartige Ergebnis nur gemeinsam mit einem ganzen Team im Hintergrund möglich.
Führung zum Anfassen! 👍
Das Getue von Costa
Das glaubt dem doch kein Mensch, dass die „in akribischer Kleinarbeit
der Kaderabteilung“ die PL durchgehen und sogar Arsenal oder Chelsea.
Hingefahren ist da sowieso niemand.Später Videocalls.
Wer hat den Lokonka-Tipp gegeben?
Der Berater von Vuskovic (wegen Anfragen bei Tottenham) oder Mertesacker?
Was man im Kopf hatte, waren Gent oder Rennes (evt. Bretagne-Urlaub?)
Der Vieira-Deal lief wie in Leipzig:….wir haben da… noch so einen.
Der Transfer-Coup ist uns von irgendjemand auf die Matte gelegt worden.
Costa kann es wegen nur Fehleinkäufen,nicht gewesen sein – oder sagen
wir vorsichtshalber Fehlbeurteilungen; denn bei Omari verhält es sich
umgekehrt.Dem haben sie weniger zugetraut als er kann.
Titz hat noch mehr Neuzugänge in Hannover integrieren müssen (und anscheinend auch können) und ein neues Spielsystem implementiert. Warum schafft der HSV das nicht?
Nach wenigen Tagen der Euphorie, darf man sich wieder, für Diesen, Unseren Verein, schämen. Es ist einfach nur traurig! Danke für Nichts!
Bin gespannt, wann Cunts die Reißleine zieht und den rotbäckigen Trainerlehrling beurlaubt – dank der völlig unnötigen Vertragsverlängerung mit saftiger Abfindung. 🤷🏻♂️
Ich hab mir das Elend zeitweise angeschaut.
Der HSV schießt keine Tore mehr aus einem Angriff heraus.🫣
Der HSV sieht träge und langsam aus. Hannover wirkte viel konzentrierter und engagierter.
Das war Quälkram.
Vor dem Spiel in München graut mir.
Am Donnerstag findet ein Testspiel gegen Hannover 96 statt.
Das wird ein erster kleiner Gradmesser für den HSV.
Zu sehen auf YouTube und HSV TV.
Stefan Schnoor auf den Spuren von Effenberg, Basler und Peter Ariel.
„Der Verteidiger, der junge Innenverteidiger….hier, wie heißt der gleich noch?“
Der heißt Agyekum.
„Ja genau der, warum verleiht man den nur, warum“?
Effenberg glaubt, Xhaka wollte auf seine alten Tage endlich ma inne PL spielen….dabei hat er jahrelang für Arsenal gekickt.
Basler is grundsätzlich jenseits von Gut und Böse.
Peter Ariel findet alles total richtig, wat vdV übern HSV sagt, obwohl er dat Interview hinter der Bezahlsperre nicht lesen konnte
und Stefan Schnoor fragt sich, warum Spieler verliehen werden, deren Namen er nicht einmal kennt.
Alles Experten, alle werden abgefeiert
Das Testspiel macht ja kein Sinn. Ohne Neuzugänge. Nur mit den bisherigen Graupen. Lächerlich.
Und selbst gegen einen Zweitligisten Polzin mit der selben bescheuerten Defensiv-Abwartetaktik.
Wenn sich Lokongo und Vieira diese Graupen auf dem Platz anschauen, bereuen se sicher, in Hamburg unterschrieben zu haben.
Da bekommt man schon richtig Lust auf das Bayern Spiel. 😂
0-3. Es ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten!
Wenn Rotbäckchen nicht bald auf 4er Kette umstellt, kann er wieder bei Omi zu Mittag essen.
Ich habe nichts gegen das System grundsätzlich. Alle, deren Argumente nicht weiter als „die Dreierkette muss weg!!“ reichen haben halt keine Ahnung.
Aber: Darf man mal wissen, was die im Training seit drei Monaten so machen? Sämtliche Spielelemente die die sich eigentlich als Vorteil ergeben sollten, fehlen. Null Pressing. Fehlende Geschwindigkeit (des Balls). Erbärmliche Umschaltaktionen.
So kann man das System dann in der Tat lassen, nur wird es in anderen Spielformen auch nicht besser. Das hat ja nichts mehr mit individueller Qualität oder Aufstellungen zu tun. Die wissen ja gar nicht, was sie machen sollen. Und ja, 3/4 der 1. Mannschaft sind nicht da oder krank. Schön. Guckt der Rest im Training nur zu? Warum hat keiner eine Idee wie man diesen Fußball spielt?
Polzin wackelt nicht, weil er sein neues System spielt, sondern weil er offensichtlich es nicht fertig bringt, dessen Elemente den Spielern zu vermitteln.
Und wieder kein Tor aus dem Spiel heraus…
Der Tietz hatte bestimmt ein kleines Lättchen in der Hose als man ihn das Testspiel mit dem HSV vorgeschlagen hat. Er wusste da schon, dass es für seine Hannover Mannschaft keinen besseren Aufbau Gegner geben wird. Wenigstens in der Beziehung liefert der HSV immer zuverlässig.
Und man dachte ,die Jahre in der zweiten Liga sind peinlich.😂😂😂😂😂😂😂😂
Ich konnte das Spiel nicht sehen, weil ich einen langen schmerzhaften🩼 und blutigen 🩸Zahnarztbesuch hatte.
Manchmal hat man eben doch Glück im Leben! 🍀🤗
Dass ein neuer Spieler im Training glänzt, wäre die Mindestvoraussetzung, weil solche Gegenspieler wird ansonsten in der BL nicht haben.
Ich habe es gestern schon gesagt, dass ich zu Vieira und Lokonga nichts sagen kann. Es stellt sich aber die Frage, warum kein anderer Club zugegriffen hat.
Ich befürchte, dass die Neuen keine große Korrektur der fehlenden Kaderqualität sind bzw. keinen großen Unterschied machen werden.
Und Poulsen wird sich mächtig ärgern. Sesko und Openda haben Leipzig verlassen. Da könnte er jetzt sicher Stamm spielen. 😏
Damit jeder hier den Claus mal in Bezug auf seine Arbeit etwas besser versteht, der Link zum Exlusivinterview. Wenn man dieses gelesen hat, erkennt man die grundlegende und mit Augenmass durchgeführte Transferstrategie des HSV(Ironie off). Offenbar merkt man beim HSV, dass er in der Kritik steht und stellt die mutmasslich professionelle Qualität des Sportchefs einmal in den Vordergrund:
https://www.hsv.de/news/claus-costa-wir-sind-sehr-geschlossen-aufgetreten
Die großen Hoffnungen aller HSVer liegen nun also auf den Schultern von L. Vuskovic, Vieira und Lokonga!
Natürlich werden die Neuverpflichtungen diverse Spiele brauchen, um einigermaßen Bindung zur Mannschaft und zum neuen System zu bekommen ..!
Wobei – das neue System hat eigentlich noch gar nicht richtig funktioniert und eine richtige Bindung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen konnte ich auch noch nicht wirklich feststellen!
Das schlimmste was jetzt passieren kann ist, dass die „Altgedienten“ um Muheim, Elfadli, Königsdörffer und Co. jetzt glauben, sie müssten jetzt nicht mehr so viel Energie fürs Team aufbringen und keine Verantwortung mehr zu übernehmen – da ja jetzt die
„Premier League-Superstars“ da sind!
Solche Szenarien kennen wir noch aus der Aaron Hunt- und Van der Vaart-Zeit, wo vieles auf den Schultern dieser Spieler abgelegt wurde und andere Kicker sich plötzlich zu besseren Mitläufern entpuppten, weil sie glaubten, dass sie verantwortungstechnisch nun komplett raus sind …!
Bin gespannt, wie das Trainerteam aus dieser zusammengewürfelten Truppe nun ein kompaktes Team formen will?
Es sollten jetzt zügig 2,3 Testspiele vereinbart werden. Mit Fabio Vieira hat man zumindest mal einen Fußballspieler geholt. Viele kamen nach VdV nicht mehr zum HSV.
Stefan Schnoor Ehrenmann 💪, geile Ansage, genauso so muss es sein…eine absolute Frechheit, was die Low-Performer Cunts, Cotza und Doofy da abliefern..,
Das Abendblatt berichtet heute von einem neuen Hamburger Scouting-Programm:
In einem anderen Artikel kommen die beiden Superchecker erneut zu Wort:
Kannste mal sehen…! So ist das nämlich! 😂😳🧐
Diese Länderspielpausen nerven mich so brutal, ich kann es kaum in Worte fassen. Nach 2 (!) Spielen bereits. Ätzend.
Man könnte ja auch eine andere Interpretation der Ereignisse haben:
Wochenlang suchen die Berater Vieiras einen Club mit internationalen Ansprüchen. Kein ambitionierter Club im In- und Ausland will sich jedoch die Kadernummer 35 Arsenals für vier bis sechs Millionen Salär gönnen. Am Ende ist der Berater so verzweifelt, dass man doch noch den Abstiegskanditaten #1 in Deutschland anruft – mit Erfolg: Dort stellt man fest, dass man mit neun Neuzugängen den Kader nicht verbessert hat und jeden Strohhalm nimmt, der angeboten wird.
Das Gerede um den angeblich tollen Videocall könnt ihr getrost vergessen. Was sollen sie auch anders schreiben? Der Spieler findet, der Trainer ist ein Idiot, wegen des Portuguesischen Viertels kommt er aber trotzdem nach Hamburg?
Alles davon ist reine PR.
Die Verpflichtung ist von beiden Seiten ein Akt der Verzweiflung. Der Mann ist talentiert, hat das aber seit Jahren nicht mehr unter Beweis stellen können. Zumal Abstiegskampf in Deutschland etwas anderes ist, als Reserve-Liga in England.
Aber nun gut. Was weiß ich schon?
Nochmal die HSV Fußball AG muss irgendwann anfangen zu liefern.
In den letzten 10 Jahren gab es nicht wirklich ein Erfolgserlebnis, bzw. eine Tendenz die nach oben zeigt.
Der Aufstieg ist mit 59 Punkten nur gelungen, weil alle anderen noch schlechter waren. Bei aller Euphorie, es ist halt so. Transfer, Vorbereitung, Tests und 3 Pflichtspiele lassen bei mir keine Hoffnung aufkommen.
Die letzten 3 Verpflichtungen lassen mich auch nicht hüpfen, ich bin eher skeptisch geworden. Warum sollten absolute Granaten zum HSV kommen? Ernsthaft.
Positiv überraschen lasse ich mich immer gerne. Allein die Hoffnung keimt noch irgendwo.
Die HSV Fußball AG muss sich von Tradition und vom Verein lösen, braucht andere, moderne Strukturen und Manager, die für ihren Arbeitgeber arbeiten und nicht für ihren Geldbeutel, für die Zuschauer/Fans und Presse.
Ich drücke die Daumen.
Zieht endlich den Stecker und holt einen Trainer der was kann.
Der Walterlehrling will nicht oder
kapiert es nicht !
Die LEV Lösung schon mal andenken!!
Wie man diese Leistung wohl schönredet? 😆
War nur ein Testspiel!
War ja nicht die A-Elf.
Das Team muss sich noch finden.
Testspiele sind dafür da, dass man Dinge ausprobiert.
Unser Trainertalent wird auch aus diesem Spiel wieder positive Schlüsse ziehen.
Und Jatta trifft den Ball nicht. Lach mich tot. Meffert spielt durch. Polzin hat alles im Griff. Verarschung pur.
Trainingseindrücke sind schön.
Spielauftritte in Punktspielen aber viel wichtiger und überhaupt nur relevant hier.
Die Eindrücke des wahren Charakters unserer Profis werden wir ja direkt im Bayernspiel sehen und dann mal gucken, was der Trainingseindruck und „Gegnerdruck“ (sorry, aber Gegnerdruck im Trainingsgedaddel??? 😂 ) wirklich wert ist.
Mal gucken wie die Stimmung nach dem Union-Spiel so ist, wenn man mit 3 Punkten und einer TD von -10 letzter oder Vorletzter ist…nochmal: Alle Neuzugänge bringen nichts, wenn man nicht das System an diese Spieler anpasst…und das wird mit Doofy Gilmore nicht zu machen sein…
Stefan, Stefan, Stefan Schnoor, schießt ein Toor, schießt ein Too-oor!!!!
Volltreffer, mein reden!!!
Mit schwarz-weiß- blauen Grüßen
Schnoor könnte ich mir stundenlang anhören. Schade, dass er seine Standardansage („Nochmal!“) nicht mehr in jedem zweiten Satz verwendet. Toll, dass Scholle immer wieder diese hochkarätigen Experten für seine Formate gewinnen kann. Wann ist Stahl mal wieder dabei?
Hä, läuft doch alles nach Plan. Was wird hier gemeckert.
Der HSV, Costa und Co wollten zum Schluss der Transferperiode noch Plätze frei haben und haben die 3 Spieler die ganze Zeit beobachtet und standen mit ihnen in Kontakt.
Ein bundesweites Erstaunen geht durch alle Profiligen. Wie konnten die Teufelskerle vom HSV solche Transfers verwirklichen. Sportliche und wirtschaftliche Weitsicht.
https://www.hsv.de/news/claus-costa-wir-sind-sehr-geschlossen-aufgetreten
Man kann ja über Polzins mangelnde Erfahrung denken wie man will, aber er ist ein Menschenfänger. Auch Vieira zeigte sich sehr beeindruckt von dem Videocall mit Merlin.
Wir hatten ja kürzlich einen Trainer, der hätte die Spieler gar nicht angerufen, weil sie kein Deutsch können.
Boah ist das schlecht. Wie das Kaninchen vor der Schlange . Wie kann man nur so einen Fussball spielen. Von Minute 1 nur auf verteidigen ausgelegt. Alle in der eigenen Hälfte. Ist das peinlich. Als ob man gegen Barcelona spielt .
Es macht überhaupt keinen Spaß dem Spiel zu folgen. Es ist so trostlos, da fehlen einem echt die Worte.
Genau so ein Testspiel braucht es, um zu zeigen, dass, wenn auch nicht vollzählig, Pauli nur ein Ausrutscher gewesen ist.