Kühne kritisiert den HSV – na und…?!?

von | 07.09.21 | 127 Kommentare

Zwei Jahre lang war er ruhig, jetzt wurde er angesprochen und hat geantwortet. „Beim HSV wird herumgewurstelt wie eh und je. Im vorigen Jahr setzte man auf ältere Spieler, die aus unterschiedlichen Gründen nach einem Jahr wieder abgewandert sind. Jetzt will man der Jugend den Vorrang geben und verpflichtet zusammengewürfelte unbeschriebene Blätter – ich kann es nicht fassen und möchte keine weiteren Kommentare abgeben.“ Das sagt Klaus Michael Kühne über den HSV, den er weiter Spiel für Spiel verfolgt.

Kühne kritisiert HSV-Vorgehen als „Herumwursteln“

Nicht mehr so emotional wie vor einigen Jahren noch. Aber immer noch als Fan. Also genau so, wie er in diesem Abendblatt-Interview auch geantwortet hat. Und wisst Ihr was? Das ist sein gutes Recht. Worüber echauffieren sich hier und anderswo denn die Leute? Hat er nicht sogar Recht? Nein, dass Kühne irgendwann mal wieder etwas über den HSV sagt, war klar. Das sollte man eher positiv sehen, da es bedeutet, dass Kühne noch ein Mindestmaß an Interesse hat. Immerhin.

Und der HSV ist es auch, der eine ganze Menge Arbeit vor sich hat. In den nächsten Wochen und Monaten will das neue Präsidium des Hauptanteilseigners HSV e.V. die Aktionäre zusammenholen. Dabei sollen die Zielsetzungen bis 2025 angerissen werden und die aktuelle Saison fußballerisch wie strukturell besprochen werden. Der frisch wiedergewählte HSV-Präsident Marcell Jansen suchte zuletzt und sucht aktuell den näheren Schulterschluss zu den Aktionären (neben dem HSV e.V und Kühne halten die vier Kleinaktionäre Helmut Bohnhorst, die Margaritoff-Erben, Familie Burmeister und die AMPri Handelgesellschaft zusammen weitere 3,89 Prozent an der HSV Fußball AG) sowie zu den großen Wirtschaftsunternehmen der Hansestadt Hamburg.

Aber zurück zum Sport: Einer dieser jungen Spieler, die Kühne anspricht, soll morgen zum Team dazustoßen: Tommy Doyle. Und ich hatte es hier ein paar Tage schon vorgehabt und immer wieder aufgeschoben. Heute werde ich die vergleichsweise kurze Analyse (es gibt einfach noch nicht genug Daten über den 19-jährigen Engländer) aber wie angekündigt reinstellen. Meine Freunde von Cteatefootball.com haben sich dennoch alle Mühe gegeben, möglichst viel herauszufinden. Aber lest selbst: 

Liebe HSVer,

der zweite späte Transfer neben Mario Vuskovic ist der von Thomas Glyn genannt „Tommy“ Doyle. Der Engländer ist U21-Nationalspieler seines Landes und entstammt aus der renommierten Akademie von Manchester City. Interessanterweise war bereits sein Großvater Fußballprofi und ging ebenfalls aus der damals noch rustikaleren ManCity-Jugend hervor. Tommy Doyle ist 19 Jahre alt und durchlief bislang sämtliche U-Nationalmannschaften der Three Lions. 

Eine sportliche Einschätzung ist in diesem Fall selbst für uns Datenanalysten nicht ganz einfach. Doyle spielte bislang nur 22 Minuten in der Premier League beim 5:0-Heimerfolg der Citizens gegen Newcastle. Diese lassen sich logischerweise nicht als Maßstab nehmen, folglich ziehen wir sämtliche bereits geleistete knapp 3.000 Spielminuten zurate, die bei unserem Datendienstleister Wyscout verfügbar sind: Doyle ist mit 1.72 Metern ein kleiner Spieler für den die Spielintelligenz von enormer Bedeutung ist. Er geht nicht unverhältnismäßig oft ins Dribbling, ist dennoch viel auf dem Spielfeld unterwegs und bewegt sich enorm gut in Räumen. Der HSV bekommt einen Mittelfeld-Allrounder, der für eine gute Balance im Spiel sorgt. Interessant ist dabei, dass Doyle zu Abschlüssen neigt, wenn sich die Gelegenheit bietet. Zusammen mit Ludovit Reis ergäbe sich ein spannendes Duo auf der 8, der mit 1.78 Metern Körpergröße ebenfalls klein ist, was auch für die weiteren Optionen Suhonen (1.75 Meter) und Kittel (1.79 Meter) gilt. Ein physisch starker Sechser hinter ihnen wird unerlässlich sein, hier könnte bei einer kleinen Umschulung David Kinsombi ein Thema werden, der grundsätzlich Anlagen eines Sechsers besitzt und dort seine 3.5 Mio. € Ablöse rechtfertigen. Doyles Qualitäten im Passspiel sind durchaus vorhanden, neben vielen lateralen Pässen stechen insbesondere seine 1.5 Torschussvorlagen pro 90 Minuten ins Auge. Man darf gespannt sein, in welche Richtung sich Doyle weiterentwickelt, er ist ein waschechter Allrounder im zentralen Mittelfeld, kann nach Wahl defensiv, ausgewogen oder offensiv eingesetzt werden.

Fazit: Eine reelle Leistungsbewertung wird erst nach einigen Pflichtspielen für den HSV möglich sein. Als HSV-Fan bleibt zu hoffen, dass der Spieler diese Chance überhaupt erhält. Die vergangenen UK-Importe Amaechi (2.5 Mio. €) und David Bates (ablösefrei) kamen auf 3 bzw. 25 Zweitligaeinsätze für den HSV…

Doyle und Vuskovic gegen Sandhausen noch nicht dabei

Dass Doyle schon bis zum nächsten Spiel am Sonnabend gegen den SV Sandhausen zur Alternative wird, schließe ich aus. Er wird erst am morgigen Mittwoch das erste Mal zur Mannschaft stoßen und sich das erste Mal überhaupt orientieren. Ebenso gegen Sandhausen noch nicht dabei sein wird der andere Youngster vom DeadlineDay, Mario Vuskovic. Trainer Tim Walter sagte heute: „Er braucht schon noch eine Weile. Ich glaube, dass er durch die vielen Spiele, die er gehabt hat, ein bisschen überspielt war. Er braucht noch Zeit, um sich zu adaptieren, braucht die Abstimmung mit den Jungs. Mario hat noch nicht den Fitness-Zustand, dass ich sage, dass wir das ad hoc gleich angehen können.“ Es bleibt also spannend, ob und inwieweit die neuen Jungen diesem HSV bei seinem Ziel, das weiterhin den Erstliga-Aufstieg vorsieht, helfen können.

In diesem Sinne, bis morgen. Da dann wieder ab 7.30 Uhr mit dem MorningCall und am Nachmittag mit dem neuen Communitytalk. Bis dahin!

Scholle

P.S.: So ungern ich es auch wahrhaben mag, aber Kühne hat mit der Aussage Recht, dass der FC St. Pauli aktuell den besseren Fußball spiel. Deshalb ärgert mich aich hier weniger die Aussage als die Tatsache.

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Oliver Flesch
2 Monate zuvor

Es wäre alles so einfach: Auf Knien rutschend bei Kühne entschuldigen, für all die Unverschämtheiten die sich der HSV gegenüber dem größten Gönner der Vereinsgeschichte geleistet hat, dem guten Mann 500 Millionen ausm Kreuz leiern, B&M rausschmeißen, Rangnick holen – fertig ist die CL-Teilnahme in spätestens drei Jahren!

Last edited 2 Monate zuvor by Oliver Flesch
Hrubinho
2 Monate zuvor

Kühne darf sich auch gerne mal daran erinnern, wie er…

  • sich von Struth hat durch den Kakao hat ziehen lassen.
  • Mit Wood und Hahn den HSV zu absurden Verträgen genötigt hat.
  • Dazu noch den HSV fast 1 Monat lang im „Transferstau“-Zoff im Sommer 2017 zu Transfers gezwungen, deren Gehälter sich der HSV nicht leisten konnte (Papa, Poller, RvD…).
  • Im Herbst (19.9.2017) dann schmollend abgezogen ist.
  • Mit Gernandt so eine Totalpfeife im AR installiert zu haben, der wirklich jede öffentliche Aussage vergurkt hat, dafür aber über nichts die Kontrolle hatte.

Seine Großmannsucht war zusammen mit Pat & Patachon aka Bruchi & Todti alles andere als förderlich und ebenfalls ohne jedes Konzept. Entschuldigt nichts aus den vergangenen 13 HSV-Jahren. Aber er war ganz klar auch Teil des Problems.

Didi
2 Monate zuvor

Kühne wird nie in dem Maße Geld in den HSV pumpen, wie Manche es sich hier immer noch erträumen.

Seine Aussagen zum HSV eines Laien und wenn es nicht KMK wäre, würde kein Hahn danach krähen.

Ein Rangnick würde niemals mit jemand wie Kühne zusammenarbeiten, der die Lieblingsspieler seiner Frau in die Mannschaft drückt. Hätte Kühne Arnesen damals freie Hand gelassen und ihn finanziell gestützt, hätte durchaus etwas entstehen können.

Dieser wankelmütige alte Mann wird uns definitiv nicht aus dem Elend befreien.

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Kühne hat nicht nur mit St. Pauli Recht.

Seine Aussagen insgesamt treffen zu.

War aber auch keine Kunst; die Situation ist zu klar.

P.S.:
Scholle, deine Überschrift wirkt irgendwie trotzig und uneinsichtig. Um nicht zu sagen zickig.
„…na und“ ist völlig fehl am Platz.

Last edited 2 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Dosenfisch
2 Monate zuvor

Oha, das werden Moldt und Butzel gar nicht gern hören. Rumgewurstel. Das klingt schärfer als „6 – setzen „. Aber wo er recht hat…

Micky
2 Monate zuvor

Ich respektiere Herrn Kühne,
aber er ist nunmal auch ein alter Mann.
Mit seiner Meinung geht er eben auch konform mit jenen, die immer noch im „Gestern“ leben. Leichte Bockig- und Uneinsichtigkeit spielt hier die Rolle.

Sicher hat er in der Momentaufnahme recht.
Aber nicht in der zwangsläufigen Entwicklungsphase unter erschwerten Bedingungen.
Es scheint die Enttäuschung nachzuwirken unter der er gelitten hat.
Aber er ist nunmal nicht der einzige.

Ist letztendlich die Frage, ob man derartig destruktive Fans wirklich braucht.
Ich meine NEIN. Fortschritt braucht sowas nicht.

Hüpf !

Blogfan
2 Monate zuvor

der AR setzt sich mit M.Kühne vernünftig an einen Tisch und es wird
knallhart Klartext geredet.
Rangnick einladen….Teilnehmer aus dem AR, M.Kühne u. Rangnick.
Er allein hat ab sofort das Sagen im sportlichen Bereich.
Boldt und Mutzel sofort freistellen.
Chef bei den Profis Rangnick, Chef im Nachwuchsbereich H. Hrubesch.

Sofort Ende mit dem Wurschteln…..

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Lieber Air Bäron,

im heutigen Profifußball kann man nicht zwei Jahre planen. Wie lange plant der HSV denn schon? Um wieviel Geduld hat man schon gebeten?

Wenn nächstes Jahr die besten Talente wieder rausgekauft werden, bittet man wieder um Geduld. Das führt zu nichts und belegt nur Führungsschwäche und Planlosigkeit.

Weder die Säulen an sich sind ein Problem noch ihr Alter. Boldt hat schlichtweg die falschen Säulen geholt. Und die mit Qualität gehen lassen.

Dass Gjasula und Ulreich mangels Fähigkeiten keine Säulen werden konnten, wussten hier viele schon vorher.
Es lag weder an ihrer angedachten Rolle („Säule“) noch an ihrer reichhaltigen Profierfahrung bzw. an ihrem Alter.
Es lag an der fehlenden Qualität. Und das hätten die Verantwortlichen sehen müssen.

Man hat nur gesehen, dass Gjasula ablösefrei war. Nur weil man mit ihm Stümpertum eingekauft hat, heißt das nicht, dass die Säulenpolitik grundsätzlich falsch war.

Man hätte nur die richtigen Säulen holen und Terodde behalten sollen.

So hat man – wieder einmal – die falschen Schlüsse gezogen und will die Fans für dumm verkaufen.

Ein Argument lasse ich eventuell gelten:

Es ist nicht so leicht, die richtigen Säulen zu verpflichten. Schon gar nicht in diesen Zeiten.
Aber dafür hat Boldt doch auch die gut dotiierten Mutzel und Costa. Deshalb ist das auch ein schwaches Argument.

Außerdem wäre es leicht gewesen, mit Terodde zu verlängern.

Boldts Aussagen auf hsv.de überzeugen mich überhaupt nicht. Alles nur Wischiwaschi und Ausreden. Damit kann man bestenfalls Hüpfer blenden.

Diesen „Weg, den wir gemeinsam gehen wollen“ sollen sie mit Xavier Naidoo gehen. Aber nicht mit klardenkenden Fans.

Alex
2 Monate zuvor

An die Experten von https://www.createfootball.com/:

Kittel soll eine Option auf der Acht sein?
Kinsombi soll zum Sechser umgeschult weren?

Habt ihr jemals ein Spiel des HSV gesehen?

Flotti McFlott
2 Monate zuvor

Aus Kühne werde ich bis heute nicht schlau. Investor, Gönner, Mäzen? Eine klare Antwort gibt es hier m. M. n. nicht.

Einerseits hat Klaumi schon Geld in den Verein gepumpt, ohne ihn wäre man vermutlich schon pleite. Namensrechte am Volkspark, Forderungsverzicht etc. So handelt kein Investor der auf Rendite aus ist.

Andererseits hat er dem HSV massiv geschadet, indem er sich von einem Kaschuben wie Struth über den Tisch ziehen lies. Absoluten Graupen wie Wood und Hahn z. B. wurden auf Wunsch des Nussknackers Verträge mit Mondgehältern vorgelegt. Dazu das zweite Engagement des kleinen Engels, dass unfasslich viel Geld verschlang. Wenn ich mich recht erinnere, wollte Arnesen (unser letzter vernünftiger SpoDi) damals jemand ganz anderen verpflichten. Aufgrund dieser Tatsachen, fand ich Klaumis Aussge bzgl. der Luschen, welche immer beim HSV hängen blieben auch etwas fragwürdig. Hat er uns doch die größten Luschen aufgeschwatzt.

Für mich wäre demnach auch, wie schon von Oliver geschrieben glaube ich, die einzige (unrealistische) Möglichkeit: Kühne schickt seine Berater Struth und vor allem auch Calli the Hutt in die Wüste und drückt einem absoluten Fachmann (RR wäre auch mein Favorit) eine erklekliche Summe Bares in die Hand und sagt: „mach mal“

RuedigerG
2 Monate zuvor

Normalerweise mag ich es nicht wenn er sich meldet, aber in diesem Fall liegt er mehr als richtig. Wenn der AR jetzt nicht langsam mal seinen Aufgaben nachkommt, dann handelt er mehr als fahrlässig und kann geschlossen zum Minigolf gehen. Kommt vielleicht mehr raus….irgendwie alles unfassbar…

Scorpion
2 Monate zuvor

„Der frisch wiedergewählte HSV-Präsident Marcell Jansen suchte zuletzt und sucht aktuell den näheren Schulterschluss zu den Aktionären… sowie zu den großen Wirtschaftsunternehmen der Hansestadt Hamburg“.

@Marcus Scholz. Letzteres ist genau den Humor, den ich mag 🤣

Cais Kühne. Er hat nicht nur das Recht, er hat auch recht !

Uwe Öztunali
2 Monate zuvor

Kühne hin oder her, wird am Samstag gegen SV Samthaufen nicht gewonnen brennt der (Rothen)Baum aber richtig. Da wird Tom, genannt Tomorrow Dooley von der Tribüne aus ganz schön Augen machen

48
48
2 Monate zuvor

Er hat komplett recht. Die sportliche „Führung“ ist genauso überfordert wie ein Passagier der einen Airbus landen soll. Was die da treiben ist Try & Error Prinzip aus dem Bilderbuch. Dazu diese dummdreiste Arroganz jede Saison etwas neues als den Weg zu verkaufen von dem man total überzeugt sei. Ich mache inzwischen den Ton aus wenn einer von diesen Blendern am Mikro steht

Last edited 2 Monate zuvor by 48
Rotkaeppchen1966
2 Monate zuvor

Mal wieder erschreckend, Scholle, wie du die Kühne Äußerung so abkanzelst.
Es geht mir gar nicht darum, pro und contra seines Engagements und seiner Einlassungen abzuwägen, sondern für mich als HSV-Fan und Interessierten, hätte man doch seinen Kommentar zum Anlass nehmen können, zu eruieren, wie der HSV nun zu Kühne steht und umgekehrt.
Herr Jansen soll ja bei den Eheleuten Kühne gut angesehen sein und schon mehrmals vorstellig – nur scheint sich bisher nichts ergeben zu haben, ob und inwieweit eine weitere Zusammenarbeit mit dem Logistiker geplant ist und wie er überhaupt als Investor mit dem größten vom HSV verkauften Aktienanteil seine Rolle sieht.
Hier sollte mal klar gestellt werden, ob man nun mit ihm als Investor und strategischen Partner planen kann oder ob er sich weiterhin nur als „Fan“ sieht, der ab und zu mehr oder weniger sinnfreie Kommentierungen zur Lage gibt. In der zweiten Rolle ist gar keinem gedient und Herr Kühne wird den HSV dann mit Sicherheit nicht mehr da sehen, wo er ihn eigentlich haben möchte.
Es plätschert alles so dahin und vielleicht mögen die Verantwortlichen beim HSV ja auch fleißige Arbeiter im Garten des Herrn sein, sie scheinen aber über diese Funktion nicht hinauszukommen und nicht zu sehen, welche Möglichkeiten sei es mit Kühne oder sonst wem sich außerhalb dieses Gartens vielleicht anböten. Stattdessen muss bereits Tafelsilber verkauft und wenn auch berechtigt staatliche Hilfen in Anspruch genommen werden.

Air Bäron
2 Monate zuvor

Ich vermisse immer noch eine Aussage zur Vision, die für Klarheit sorgt:
Sollen oder wollen wir um den Aufstieg mit der Brechtstange mitspielen, oder wollen wir zwei Jahre geduldig einen Neuanfang wagen, was auch bedeutet dass wir vielleicht maximal um die Plätze 5-8 mitspielen?
Ich glaube wir Fans sind mittlerweile so viel gewohnt und haben so viel mitgemacht, eine ehrliche Aussage in die eine oder in die andere Richtung würden wir am Ende, wie immer, mittragen.
Wir brauchen aber bitte endlich mal ein Bekenntnis, ob der Trainer und der Nachwuchs jetzt zwei Jahre Zeit haben, Struktur reinzubringen… Endlich mal bitte die Verbindlichkeit herstellen. Das reduziert die Emotionen und am Ende auch mögliche Enttäuschungen.

Last edited 2 Monate zuvor by Air Bäron
Polkateddy
2 Monate zuvor

Den besten und unterhaltsamsten Fußball der zweiten Liga gibt es regelmäßig mit HSV – Beteiligung. Und das ist Lob und Tadel zugleich. Lob für den Versuch wenigstens Fussball spielen zu wollen. Lob für den Mut Tore erzielen zu wollen, mit vielen Positionswechseln Gegner und eigene Fans zu verwirren und junge Leute einzusetzen, die offensichtlich noch viele Einsätze benötigen, um im Profifußball zu überstehen.

Den Tadel fängt sich die Truppe ein für die teilweise mangelhafte Umsetzung. Immer wieder bleiben gute Ansätze in individuellen Unzulänglichkeiten hängen und veröden auf Dauer die Moral.

Ich schaue mir wirklich viele Spiele in der zweiten Liga an und bin davon überzeugt dass der HSV nicht aufsteigen wird. Ich mag trotzdem den Fußball lieber sehen, als den destruktiven Rotz von 80% der Zweitligaklubs. Und StPauli besser und attraktiver? Naja, erfolgreicher. Zunächst!

Last edited 2 Monate zuvor by Polkateddy
bahrenfelder
2 Monate zuvor

War heute eigentlich Training?

Memo:
Sind alle Gesund?
Wer von den Langzeit verletzten trainiert wieder mit und wie macht er sich?
Mal wieder einen Trainingsbericht mit bewegten Bildern hätte auch was. Hat schon mal funktioniert. Ob mit oder ohne Stativ weiß ich nicht aber es gab ihn schon.
Wer von den abgestellten Nationalspielern ist wieder gesund zurück (äh, sorry hatten wir überhaupt einen)?
Gibt es was neues betr. Zuschauerzahlen? Interessant für diejenigen die auch ins Stadion möchten.

Rechtschreibfehler möge man mir verzeihen, es kommt ja auch auf den Inhalt drauf an. Dem auch nicht jedem gefallen muss.

Stefan Schuh
2 Monate zuvor

Wenn ich so lese was hier so geschrieben zu der Arbeit der Verantwortlichen wird mir teilweise so richtig schlecht. Das für vieles was da b eim HSV passiert die Fans mit verantwortlich sind scheint keiner zu regestrieren. Woche für Woche Spiel für Spiel findet man Gründe irgendwelche Verantwortliche anzugreifen, Natürlich läuft seit Jahren einiges falsch, aber vieles davon ist auch dem Druck von aussen geschuldet. Hamburg ist eine Weltstadt also muss der HSV eine Weltmannschaft sein. Wenn ich diesen Mist schon höre wird mir schlecht. Der HSV stagniert seit Jahren in der Entwicklung, wie soll er sich auch entwickeln wenn nach jeden verlorenen Spiel der Rauswurf irgendeiner verantwortlichen Person gefordert wird. Wann endlich merken die Fans das die Veränderung die man sich so sehr wünscht ihre Zeit braucht. Wie soll sich der HSV denn weiterentwickeln wenn kein Trainer mal länger als 12 Monate Zeit bekommt. Sich jetzt so offenbaren und bei Herr Kühne zu Kreuze kriechen zu wollen ist für mich ein unerträglicher Gedanke. Und Fantasien von 500 Mio Euro gehören in das Land der Märchen verbannt. Ich fände es toll wenn wir Fans mal ruhiger werden würden und uns Träume vom Weltverein mal ein wenig zurückstellen und den sportlichen Verantwortlichen mal 30-36 Monate eine Zeit der angemessen Ruhe gönnen. Kritik sei erlaubt, aber Schreie nach Beurlaubung , Entlassung oder ähnliches einfach mal aussetzen. In diesem Sinne NUR DER HSV

Bramfelder
2 Monate zuvor

Moin Leute,

Anssi Suhonen ist wirklich ein Guter. Hier ein geiler Ausschnitt aus dem U21-Spiel Finnland gegen Kroatien. Drei Spieler mit einem „Rainbow-Flick“ austricksen – kann man mal machen…. (185) Anssi Suhonen Rainbow Flick – YouTube. Ich hab es mir jetzt schon zehnmal angeguckt. Einfach toll. Hier die kurze Variante: (185) FIN-U21 Anssi Suhonen goes past three U-21 Portuguese players with a sombrero flick – YouTube
Diesen Trick gibt es mittlerweile schon als Gif.

Gruß
Michael

Last edited 2 Monate zuvor by Bramfelder
Aleksandar
2 Monate zuvor

Gibt es eigentlich Mentaltrainer, die bei einer Schreibblogade helfen können.

sportjournalist schlunzi
sportjournalist schlunzi
2 Monate zuvor

Aber morgen . ich verschieb das nicht mehr. Ach jetzt gibt es zu wenig Daten
Früher hatte man noch Zugang und führte Gespräche/Interviews.
Aber morgen

Hessenhrubesch
2 Monate zuvor

Ich denke, Kühne ist Fan, hat aber recht wenig Ahnung. Die neuen Spieler mögen jung sein, aber sind nicht alle „unbeschriebene Blätter „, wenn man sich mit Zweitligafußball beschäftigt.

Ich denke, Kühne hat es nicht verwunden, dass man ihn nicht mehr anbettelt, um an Geld zu kommen. Zudem weiß er wohl nicht, dass es von Saison zu Saison schwieriger wird, gute Spieler nach Hamburg zu lotsen

Dietrich Schneider
2 Monate zuvor

Kühne hat 100% Recht,bloss das will von unserer teilweisen unfähigen Führungsriege keiner wissen.Das Ergebnis nach Abstieg sieht man jetzt.
Kann nicht verstehen das alles der Aufsichtsrat so hinnimmt,aber der Vorsitzende ist halt auch einer vom Klüngel

IvanAusKass
2 Monate zuvor

Endlich alle Daten und FAKTEN zu Doyle … Dankeschön

Ekstase
2 Monate zuvor

Mopo:“Kühnes neue Attacke gegen den HSV“
——
Ich seh da keine Attacke. Distanzierte Wahrheit vielleicht.
Vielleichtkümmert ihr euch mal besser um eure verskriptete Webpräsenz.
So eine beschissene Seite, 3 Fenster offen und chrome friert ein als ob ich meine 50 Pornoseiten nicht geschlossen hab 😉

Boxer
2 Monate zuvor

Hat Kühne mit seinen Aussagen recht? Sicherlich hat er das.
Schade nur, das er vergessen hat das er ein großer Teil des Problems war. Stichwort Struth /Calmund.
Hätte er Geld zur Verfügung gestellt und dann echte Profis geholt, dann hätte das alles positiv verlaufen können. So aber ist er mindestens zur Hälfte ein Teil der Misere.

anderjan
2 Monate zuvor

An drei Tagen jeweils einmal versucht den Namen/die Wensite seiner „Freunde“ richtig zu buchstabieren… Leider nicht geklappt. Ich glaube die heißen „securitatefootball.ro“.

anderjan
2 Monate zuvor

St. Pauli besser als der HSV? Sportchef Bornemann: „Das ist irrelevant“!

Schluder82
2 Monate zuvor

So ein kleiner Zwischenruf von Kühne lockt auch niemanden mehr hinter dem Ofen vor.

YNWA
2 Monate zuvor

Haha, eine Bewertung von Doyle ist schwer…;-)

Ich habe zumindest 2 volle Spiele von Ihm, gegen den LFC (Premier League 2) erlebt…und beeindruckt hat er mich nicht.

Ich mag mich auch weit aus dem Fenster lehnen…aber dieser Transfer macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn, unter dem Aspekt, dass Er in 10 Monaten wieder weg ist.

Er kann Pässe spielen und hat auch ein Auge für die Situation, ist aber oft zu langsam um sich in den entsprechenden Situationen entsprechend in Szene zu setzen. Zudem hat Er überhaupt keine Spielpraxis, denn er war bisher nur im Training aktiv und sonst nirgendwo.

Ich bin wirklich ziemlich sicher, dass Er es hier nicht schafft sich durchzusetzen, denn die 2.Liga ist härter, als alles was er bisher erlebt hat.

Last edited 2 Monate zuvor by YNWA
Blogfan
2 Monate zuvor

geht der Kick gg Sandhausen in die Hose, sackt das HSV Gerüst weiter
ab.
Dann gibt es mMn nur zwei Wege…. 1. Boldt u. Mutzel sofort freistellen…Rangnick
holen,
oder 2. weiter zu sehen wie der Abwärtstrend sich fortsetzt.

Was spricht dagegen, alle Anteilseigner u. der AR machen endlich mal Nägel mit
Köpfen.
Rangnick kann man locken…er wird der Sportvorstand und gibt die Spielphilosophie vor, was der HSV seit Happel nicht mehr hatte.
Mit der Spielphilosophie stellt sich der HSV strategisch komplett neu auf.

Ein Ralf Rangnick wäre zu finanzieren….( Dr. Krohn hätte gewusst wie )
Man muss nur endlich mal die Quarkschüssel verlassen und 24/7
den Arsch bewegen und nicht permanent “ dummes Zeug ins Mikro blasen „.

muckomat_34
2 Monate zuvor

Danke für den Blog. Ich hoffe die Neuen sitzen auf der Bank. Anpassungsprobleme kann ich durchaus nachvollziehen. Aber ein nicht ausreichender Fintnesszustand bei einem so jungen Spieler. Da schrillen bei mir alles Alarmglocken.
Und für das nächste Spiel:
Gewinnen, gewinnen, gewinnen

@Scholz:
Machst du das mit Absicht? Internetseiten falsch schreiben.
Cteatefootball.com
Fällt direkt auf.

Last edited 2 Monate zuvor by muckomat_34
sportjournalist schlunzi
sportjournalist schlunzi
2 Monate zuvor
Last edited 2 Monate zuvor by sportjournalist schlunzi
uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Von 10 gemachten Schritten, endeten beim HSV 9 aus Unvermögen seiner Macher mit Klebstoff an den Hacken im nichts! Wer war in den letzten 15 Jahren meistens beteiligt und profitierte wie auch immer ohne Risiko abwartend an der Silbermine mit? Aber das Geld ist ja nicht weg, sondern es hat dank Jongleur Künste nur andere? Der Club klopft, unter dem Motto Ich will hier rein schon länger an das Tor zur dritten Liga! Entweder geht man mit der Hilfe eines Edelstahlfans und neuem fähigen Personal sowie Geld auf dem Tisch ins Risiko, oder der Verein sucht ehrlich mit kleineren Brötchen seinen Neuanfang ohne Klebstoff! Hamburg ist in der Zukunft immer noch ein guter Werbeträger, und kann sich noch beachtlich für investierte windige Geschäftsleute mit den richtigen Beratern und dem nötigen Kleingeld lohnen!

Fussballtrainer
2 Monate zuvor

Kühne. Wieder mal ne Aussage fürs Klo.
Trotzig wie das Kind in der Ecke oder heutzutage auf der Treppe. 4 Jahre lang wurde durch die einschlägigen Klickraten Pester Kühnes Abgang gefordert.
Jetzt wollen sie ihn wieder als Heilsbringer.
Was denn nun?
Der zweitgrösste Anteilseigner lästert über seine eigene Firma?
Traurig aber bezeichnend. Nicht auszudenken wenn der Aufstieg nun gelingt against all odds.
Nur der HSV.

Paulinho
2 Monate zuvor

An Kühnes Stelle wäre ich auch richtig bedient, kurz vor „Empty“ nicht nochmal meinen HSV wie in den Achtzigern zu erleben. Was ist da nicht zu verstehen?

FRANZ HOELSCHER
2 Monate zuvor

stechen insbesondere seine 1.5 Torschussvorlagen pro 90 Minuten ins Auge“.. wooow ist dies wirklich gut? Hört sich eher wenig an, oder ????

Kuddel
2 Monate zuvor

2 Aussagen von K.M. Kühne, die schon 1000fach getätigt wurden und die Journaille spielt verrückt ….

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Richtungsweisend in die Zukunft, oder aufgewärmtes aus der Dose?

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Über 2000 Tote Bauarbeiter bei der Errichtung der Sandstaaten WM rechtfertigen in jedem Fall die Überlegung der Fifa die WM alle 2 Jahre auszutragen und auch die aufgerufenen 5o Millionen Jahres Gehalt von einem Überflieger aus dem hohen Norden passen gut dazu? Der Wahnsinn dreht sich immer schneller, und die Gelddruckmaschinen kommen da wohl bald nicht mehr mit. Von den Transfersummen der letzten Jahre ganz zu schweigen. HSV-Bezug:?