Kreuzbandriss – Saisonaus für Leibold! Bangen um Heuer Fernandes

von | 27.10.21 | 113 Kommentare

Die bittere Gewissheit hatte der HSV am heutigen Nachmittag kurz vor 16 Uhr: Tim Leibold hat sich gegen Nürnberg einen Kreuzbandriss zugezogen hat. „Sehr bittere Diagnose für Tim Leibold. Der 27-jährige Linksverteidiger des HSV hat sich im Pokalspiel gegen den 1. FC Nürnberg (5:3 n.E.) am Dienstagabend (26. Oktober) das vordere rechte Kreuzband gerissen“, teilte der HSV heute nach den Untersuchungen im UKE mit. „Bei Tim werden wir alles dafür tun, um ihn in der Reha-Phase bestmöglich zu unterstützen“, sagt Sportdirektor Michael Mutzel. O der HSV noch einmal auf dem Transfermarkt tätig wird und wie lange Leibold ausfällt, ist beides noch offen. Aber man kann davon ausgehen, dass es Monate dauern wird. Ein Saisonaus ist nicht auszuschließen.

Umso schwerer wiegen die beschämenden Pfiffe der Nürnberger bei Leibolds Abtransport am Dienstag. Pfiffe, für die sich der gastgebende 1. FC Nürnberg jetzt öffentlich entschuldigte und sich dabei deutlich von diesen „Fans“ distanzierte. In einem Statement heißt es:

„Der 1. FC Nürnberg steht für Fairness. Wir vertreten es in keiner Weise, einen Spieler zu demütigen, vor allem dann nicht, wenn er unter Schmerzen am Boden liegt. Wir bedauern es wirklich sehr, dass es dennoch zu solch einem Verhalten gekommen ist und entschuldigen uns beim Hamburger SV und insbesondere bei Tim Leibold, dem wir eine schnelle Genesung wünschen“

Das war das heute vom 1. FC Nürnberg veröffentlichte Statement zu den beschämenden Pfiffen gegen ihren Ex-Spieler Tim Leibold, als dieser schwer verletzt vom Platz getragen werden musste. Hintergrund: Leibold hatte von 2015 bis 2019 in Nürnberg gespielt, Fans nahmen ihm seinen Wechsel zum HSV später übel. Er wurde nun bei jeder Aktion im DFB-Pokalspiel von FCN-Anhängern ausgepfiffen – auch, als er nach einer Verletzung des rechten Knies nach gut 20 Minuten mit einer Trage vom Platz transportiert wurde. Der „Club“ kritisierte dies als „einen Tiefpunkt“ in der Partie, den man ganz klar verurteile. Gut so!

Apropos gut: Der HSV hat nicht nur 515 000 Euro für den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale in der Tasche, er hat auch jede Menge Selbstsicherheit getankt. Hoffe ich. Denn nachdem es jüngst in der Liga mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit gegen den SC Paderborn (2:1) geklappt hatte, wurde jetzt beim 1. FC Nürnberg der nächste späte Erfolg perfekt gemacht. Wie hatte Sportvorstand Jonas Boldt drei Tage zuvor gesagt: „Nichts ersetzt Siege – und Erfolge geben auch immer den Glauben daran, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.“ Insofern ist der HSV gerade auf einem sehr guten Weg.  

Fakt ist: Beim HSV wissen alle aus eigener, jüngster Erfahrung, dass sie jedes Spiel auch in der Nachspielzeit noch gewinnen und drehen können. Das Selbstbewusstsein der Truppe von Trainer Tim Walter dürfte allein deshalb schon wachsen. „Es war ein überragendes Spiel“, sagte der erneut sackstarke Torhüter Daniel Heuer Fernandes. „Es waren 120 Minuten Powerplay von beiden Mannschaften.“ Er war es, der das 1:1 nach Verlängerung mit Klasse-Paraden festgehalten hatte.

„Im Elfmeterschießen habe ich mir vorgenommen, meiner Mannschaft zu helfen. Den einen habe ich gehalten, den anderen übers Tor geguckt“, berichtete der 28 Jahre alte Leistungsträger hinterher stolz – und mit dem selbstsicheren Lächeln eines Keepers, der weiß, was er kann. Offen ist nur, ob er auch am Sonnabend gegen Holstein Kiel ran kann. Der Torhüter „hat sich beim letzten Elfmeter, den er gegen Asger Sörensen halten konnte, eine Kapselverletzung im Knie zugezogen. Er wird die kommenden Einheiten deutlich kürzertreten müssen. Ob es für einen Einsatz gegen Holstein Kiel am Sonnabend (30. Oktober, Anstoß: 20.30 Uhr) reichen wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen“, heißt es in der Pressemitteilung des HSV. 

Während bei Heuer Fernandes also noch Hoffnung besteht, muss der HSV den Rest der Saison erstmal ohne seinen starken Linksverteidiger planen. Der Defensivarbeiter als auch unermüdliche Offensivantreiber auf dem linken Flügel gehört meiner Meinung nach zu dem Inventar des HSV, das nicht sofort zu ersetzen ist. Und seinem eingewechselten Vertreter Miro Muheim fehlt noch die Qualität, diese Lücke zu schließen. Gestern im Pokal in Nürnberg verlegte der Schweizer Leihspieler seinen Fokus zunächst auf die Absicherung der linken Seite und machte dabei zumindest nichts falsch. Dass er aber nach knapp 70 Minuten schon physisch abfiel und seine Seite nicht mehr schließen konnte – das gibt mir zu denken. Das lässt mich zweifeln.

Allerdings hat der HSV noch andere Möglichkeiten. Jan Gyamerah hat schon linker Verteidiger gespielt. Auch Moritz Heyer könnte auf die linke Seite rücken und Gyamerah dafür nach rechts, wenn man es Muheim noch nicht zutrauen sollte. Josha Vagnoman indes wird dem HSV leider noch ein paar Wochen fehlen, wie ich gehört habe. „Das drückt schon die Stimmung auf beiden Seiten nach diesem eigentlich großartigen Spiel“, sagte Walter nach dem Pokalduell und meinte damit die Verletzungen von Leibold und Nürnbergs Tom Krauß. Denn auch die Nürnberger hatten eine schwere Verletzung zu beklagen. Mittelfeldspieler Tom Krauß musste mit einer Kopfverletzung nach Zusammenstoß mit Muheim vom Platz getragen werden. Krauß geht es aber einigermaßen gut, wie der FCN heute mitteilte.

Apropos: Einem HSVer dürfte es derzeit richtig gut gehen. Und das hochverdient: Jonas David. Der junge Innenverteidiger spielte nach einem saustarken Spiel gegen Paderborns Topstürmer Sven Michel auch gestern im Pokal wieder richtig stark. Mehr noch: In den Phasen, in denen der sonst so zuverlässige Sebastian Schonlau neben ihm wackelte, bügelte David alles aus. Er rettete in der ersten Halbzeit nach sieben Minuten nach einem groben Stellungsfehler der gesamten Mannschaft gegen Möller-Daehli und erzielte zudem mit einem schönen Kopfballtreffer das 1:0.

Dass er sich am Ende auch noch den entscheidenden Elfmeter im Elfmeterschießen schnappte, zeugt davon, dass dieser 21-Jährige Eier hat. Immerhin hätte es ihm sicher niemand übelgenommen, wenn er das nicht gemacht hätte. „Nach meinem Elfmeter wusste ich noch gar nicht, dass wir weiter sind. Das habe ich erst an der Reaktion der anderen gemerkt“, gestand der talentierte Abwehrspieler, dem es sicher niemand übelgenommen hätte, wenn er den Elfer nicht hätte schießen wollen. Aber so ist David nicht. David aber sucht die Weiterentwicklung seiner Qualitäten über immer größere Herausforderungen. Er will. Und genau deshalb habe ich hier auch nach Spielen, in denen David hin und wieder nicht so gut aussah, immer wieder betont, wie wichtig die ausgeprägt-reife Mentalität dieses Jungen ist. Er will lernen, und er lernt. Er dröhnt nicht nur nach außen, was der Trainer hören will, sondern er macht es. Er traut sich zu, Fehler zu machen, weil er weiß, dass er daraus lernt.

Mit anderen Worten: Er nimmt die Entwicklungsschritte einen nach dem anderen. Das Allerwichtigste hierbei: David hat nicht nur alle Zutaten, um ein großer Innenverteidiger zu werden, sondern er wird auch besser. In Paderborn spielte David meiner Meinung nach schon bärenstark, gegen Nürnberg überragte er. Nicht nur wegen seiner Treffer, sondern auch statistisch: Er hatte 95 ballkontakte, spielte 82 Pässe, von denen 78 ankamen (Passquote: 95%). Er spielte nur zwei Fouls und gewann 50% seiner Zweikämpfe, wobei mir das deutlich mehr vorkam. Dazu noch einen Treffer in der regulären Spielzeit sowie den Elfmeter im Elfmeterschießen – oder anders formuliert: einfach stark.

Aber gut, die beiden Innenverteidiger, Schonlau und David, scheinen fast ein wenig symbolisch für das zu stehen, was diesen HSV so stark macht: In diesem Team hilft jeder dem anderen. Funktioniert mal einer nicht, tragen ihn die anderen. So, wie gestern auch Mikkel Kaufmann. Der Däne war in keiner Phase des Spiels so drin und noch weniger anspielbar, als dass man ihn als Verstärkung betrachten konnte. Dass der Angreifer von der ersten Sekunde an alles reinschmiss, was er hatte, darf man ihm zugutehalten. Es offenbart aber auch, dass Kaufmann seine Aufgabe beim HSV noch nicht gefunden hat. Und es lässt Zweifel zu, ob sich das zeitnah ändert.

In diesem Sinne, bis morgen! Dann mit der Pressekonferenz vor dem Nordderby am Sonnabend gegen Holstein Kiel. Bis dahin wünsche ich Euch einen schönen Mittwoch mit dem neuen  Communitytalk sowie dem Blitzfazit von gestern Nacht. 

Bis dahin drücken wir von MoinVolkspark alle verfügbaren Daumen, dass Leibold schnellstmöglich wieder auf die Beine kommt!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Didi
1 Monat zuvor

Ja, ich bin derzeit fein mit der Mannschaft. Ich sehe Jungs, die kämpfen und wollen. Ich sehe einen Jonas David, der sich besser entwickelt als ich es vor kurzem für möglich gehalten habe. Ich bin bereit, Kaufmann oder Reis oder Suhonen oder Doyle Fehler zuzugestehen. Ich sehe die Unzulänglichkeiten, aber auch die Bereitschaft und den Einsatz der Spieler. Wir kriegen blöde Gegentore, aber wie sind auch in der Lage, Tore zu erzielen. Ich freue mich einfach für einen DHF, der keine leichte Zeit in Hamburg hatte.

Natürlich ist beim HSV viel falsch gelaufen, aber das ist mein Verein. Und auch wenn wir weit davon entfernt sind, dass alles perfekt läuft…mir macht die Truppe im Moment Spaß.

Ralf Gleitsmann
1 Monat zuvor

Alles Gute für Tim Leibold.

Uwe Öztunali
1 Monat zuvor

Man muss wenn man klamm ist ja nicht unbedingt einen Spieler kaufen, deshalb gilt nach der Verletzung von Leibold: Leih, Boldt!

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Alles Gute an Tim Leibold!

Ich wünsche ihm, dass die Operation glatt verläuft und keine weiteren – bisher nicht entdeckten – Schäden im Kniegelenk hervorbringt.

Auch gute Besserung an Daniel Heuer Fernandes, dessen gute Leistungen im bisherigen Saisonverlauf anzuerkennen sind.

Zu Kühnes Abschied vom HSV:

Dass der Multi-Milliardär „innerlich mit dem HSV abgeschlossen“ hat, ist nachvollziehbar. Dennoch keine gute Nachricht für den HSV.

Ich verstehe nicht, dass es nicht möglich war und ist, zusammen mit Kühne ein tragfähiges Konzept zu erstellen, das den sinnvollen Einsatz seines Geldes wahrscheinlicher macht. Garantien wird es im Fußball nie geben. Aber man kann dafür sorgen, dass das Geld verantwortungsvoll eingesetzt wird. Durch die richtigen Entscheider! Und nur darauf wäre es angekommen.

Für mich ist das aus HSV-Sicht eine vertane Chance!
Welcher Club sonst auf der Welt hat einen Fan, der über ein Vermögen von 25 Milliarden Euro verfügt und grundsätzlich bereit ist (bzw. war), seinem Herzensverein finanziell zu helfen?

Natürlich hätte auch Kühne klotzen müssen. Mit den „Kleckereien“ (natürlich im Verhältnis gesehen) hatte man von vornherein keine Garantie, sich sportlich von anderen Clubs absetzen zu können.
Es waren unter dem Strich nur 60 Millionen Euro, verteilt auf zehn Jahre. Das ist für Bundesliga-Verhältnisse nicht so wahnsinnig viel. Auch, wenn man bedenkt, wie groß Kühnes Vermögen wirklich ist, das nicht einmal an leibliche Kinder vererbt werden kann.

Der Fall Windhorst zeigt natürlich, dass auch wesentlich mehr Geld keine Garantie für sportlichen Erfolg darstellt. Obwohl die Hertha finanziell jetzt kerngesund scheint. Schließlich konnten die dicken Corona-Löcher mit den Windhorst-Millionen gestopft werden. Die Basis für einen späteren sportlichen Erfolg wurde also durchaus in Berlin gelegt.

Für den HSV wiederum ist es irgendwie typisch, dass er nicht in der Lage war, die Chance „Kühne“ zu nutzen. Auch wenn es mit Kühne nicht einfach war. Gute Manager hätten diese Chance genutzt. Davon bin ich überzeugt.

Aber wie hier schon oft gesagt; von der Struktur, dem Umfeld und den Kompetenzen her betrachtet, ist der HSV eben eher mit einem A-Liga-Dorfclub zu vergleichen als mit einem guten Großstadt-Club.

So muss der gemeine HSV-Fan hoffen, dass es irgendwann mal wieder mit viel Glück in die Bundesliga geht. Derzeit ist das mehr als ungewiss. Das aktuelle Führungspersonal macht mir trotz Sieg im Elfmeterschießen in Nürnberg keine Hoffnung. Eher ist das Gegenteil der Fall.

Ergänzung:

Ich empfehle den in einem sehr umstrittenen Boulevard-Blatt veröffentlichten Auszug aus dem Buch von Spielerberater Struth.

Die Auszug belegt einmal mehr, woran es im HSV krankt:

Dieser Club verfügt einfach nicht über fähige Entscheider und eine klare Führung.

Das wird der HSV auch nicht mehr bekommen, solange die Strukturen nicht verändert werden und bestimmte Gruppierungen von der Macht ausgeschlossen werden.

Last edited 30 Tage zuvor by Jörg Brettschneider
Micky
1 Monat zuvor

Um es mit Scholles Worten zu sagen:

Sackstark, Saustark, Bärenstark !
Da kann nur der HSV gemeint sein.

Ich finde allerdings, dass Kaufmann seine Aufgabe beim HSV schon gefunden hat. Sonst hätte unser Trainer wohl kaum auf ihn gesetzt. Und er hat sich wirklich bemüht und auch ein paar gute Szenen gehabt. Er braucht – wie andere eben auch seine Zeit in einem neuen Umfeld. Ich finde, er ist eine ziemliche „Kante“. Der hat bestimmt noch einiges drauf. Das sehe ich auch in Muheim, der Leibe rächen konnte.

Die speziellen Akzente, welche von Tim Leibold regelmässig in der Offensive gesetzt wurden werden uns wohl bis Ende der Saison fehlen. Allerdings muss die Mannschaft schon seit geraumer Zeit auf Leistungsträger wie Josha und Stephan verzichten.

Und dann haben wir ja auch noch den jungen Vuskovic neben den bekannten Defense-Spezialisten, der sein ganzes Potenzial auch noch nicht zeigen konnte.

Ich bin daher überzeugt, Tim Walter hat genug Kaninchen übrig, um sie bei Gelegenheit aus dem Hut zaubern zu können.

Nur der HSV
kann die Spannung auf das Kielspiel steigern.
(Hüpf)

Aradia
30 Tage zuvor

Moin….

Wie unberechenbar Fussball ist musste Bayern gestern erleben.
Insofern ist die Debatte wer spielen soll tatsächlich vom
Auge des Trainers abhängig. Uns traue ich das nicht zu.
Auch die Tagesform spielt eine Rolle.
Letztendlich trägt zu Recht der Trainer die Verantwortung
und wird nach Erfolg bewertet.

Die Verletzung von Leibold, da sollte der Verursacher bestraft werden.
Unser Spieler fällt lange aus und der Verursacher hat unseren Verein
massiv geschadet. Bin gespannt ob das Sportgericht tätig wird.
Sie sind ja sonst schnell tätig, wenn es um Bestrafung des HSV geht.

Jetzt noch Holstein Kiel schlagen und wir sind wieder in der
Verlosung. Immer vor aus gesetzt das unser Stammtorhüter
spielen kann.
Tschaui….

Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Zum Glück hat uns Manager-Gigant Jonas „Football-Leaks“ Boldt ja für teuer Geld den schwedischen Flutschfinger geholt… ein formidabler Keeper! ☝🏼😂

PS: gute Besserung an Leibold und Feuer-Hernandez 🥴

LarsUweDoll
1 Monat zuvor

Wenn ich an das Geholze von Aue kuerzlich denke, war es damals schon ein Wunder, dass da nichts passiert ist.
Gute Besserung, Tim!

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Als erstes wünsche ich Leibold natürlich alles gute und Kopf hoch.

Zu gestern:
Spiel gewonnen
hätte vorher entschieden werden können
die Abschlussschwäche ist noch nicht behoben
immerhin sichere Elfmeterschützen (hatte man auch nicht immer in der Vergangenheit)
Steigerung nach oben ist aber noch offen
zum hüpfen noch etwas früh, nach 4 oder 5 Spielen mit einem Sieg kann man sich den Kopf an der Wohnzimmerdecke stoßen. Also ruhig Blut und abwarten

Das gute am heutigen Tag ist, dass man mit aller Wahrscheinlichkeit in der nächsten Runde nicht auf die Bayern trifft. Was ist bloß mit denen heute los?

Last edited 1 Monat zuvor by bahrenfelder
ToniHH
1 Monat zuvor

Danke Gladbach /HSV – seit letzten Freitag eine perfekte Fussballwoche…..

Fuxi
30 Tage zuvor

Um mal kurz zwei positive Aspekte des gestrigen Tages hervorzuheben:
Beide HSV-Frauenteams haben das Viertelfinale des Lotto-Pokals erreicht.

Die Zweite kommt kampflos weiter, denn BU tritt am Sonntag nicht an.

Die Erste gewann beim Ligakonkurrenten Walddörfer SV mit 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Larissa Mühlhaus in der 40. Minute.

Hoffen wir bis Sonntag auf gute Erholung, wenn es im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten SGS Essen um den Einzug ins Viertelfinale geht. Drückt die Daumen!

Paulinho
30 Tage zuvor

Leibold ein Verlust, na klar, aber Chancen für andere. Das muss und wird dieser HSV aushalten. Muheim z.B. muss der Trainer dessen Ego stärken. Er muss doch was können, sonst hätten sie ihn doch nicht geholt……nehme ich mal an. Nebenbei, auch Leibold hat schon Grottenspiele abgeliefert. Die zur Saisonbeginn geholten oder aufgestiegenen Spieler müssen die Zeit bekommen sich in diesem schwierigen Verein zurecht zu finden. Besser wäre, man stärkt auch als Fan den noch etwas zittrigen Spieler. Gegen Kiel soll er marschieren, das würde ich ihm mit auf den Einsatz geben. Alle anderen auf ihren Positionen belassen, da es dann wohl weniger Unruhe geben würde. Und zu guter Letzt, die „Kanoniere“ wie Glatzel, Kittel? Doyle, etc. mal zum Abschluss einer Trainingseinheit eine halbe Stunde aufs Tor donnern lassen, aus unmöglichen aber auch normalen Stellungen…………………vor allem Jatta mal eine Spezialeinheit geben.

kbe1
30 Tage zuvor

Sollte TW es vielleicht mal mit Jatta als LV versuchen? Er hat in seinen Spielen gezeigt, daß er im Zweikampf robust ist und auch nach Hinten arbeiten kann. Auch könnte er von Hinten an der Außenlinie entlang sprinten.

Last edited 30 Tage zuvor by kbe1
Thorsten Schmidt
1 Monat zuvor

Gute Besserung @ Tim Leibold

Bastrup
1 Monat zuvor

Gute Besserung Tim Leibold!

Seltsame Headline gestern im Kicker: „HSV zittert sich weiter“. Klingt als hätte irgendjemand erwartet, der HSV spielt den Club in Grund und Boden. Kapier ich nicht. Dachte die vom Kicker haben Ahnung von Fußball. Naja…

genauso seltsam: Kühne fühlt sich mal wieder berufen, gegen den HSV zu bashen. Man fragt sich, was den Mann treibt. Werde den Artikel am Wochenende einmal lesen.

Das anstehende Spiel gegen Kiel scheint prädestiniert dazu, eine große HSV Qualität auszuspielen: angeknockte Gegner aufbauen. Ich hoffe das passiert diesmal nicht!

Und ich hoffe die Nürnberger akzeptieren die Niederlage und bleiben vom grünen Tisch fern.

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Du brauchst heutzutage nur ein Fußball Star sein, dann brauchst weder eine Strafe anzutreten noch bist Du der Allgemeinheit irgendwie verpflichtet! So langsam kotzt einen der ganze Zirkus nur noch an. Man höre und sehe sich die Nasen bei dem tam tam im TV nur kritisch genug an, und denke darüber nach, was Leibold wofür passiert ist? Und die Lemminge sind begeistert und folgen dem Spekulatius! Sorry das musste einmal sein gute Besserung T. Leibold.

Grantler3006
1 Monat zuvor

Gute Besserung an Heuer Fernández und Leibold. David war stark, aber Schonlau gestern nicht, also die beiden nicht so hoch jubeln. Dass ein Spieler seit fünf Monaten kein volles Spiel machte, nach 70 Minuten platt ist, kann vorkommen. Durch den Mangel an Aussenverteidiger würde ich eher mit drei zentralen in der Defensive agieren. Es gilt noch viel zu tun und das wissen hoffentlich alle

Aleksandar
1 Monat zuvor

Läuft Gladbach nimmt die Bayern aus dem Pokal.

Die Bayern haben wir schon mal nicht im Finale!

Thomas Blum
1 Monat zuvor

Also ja, alles Gute für Tim Leibold zunächst.
Und dann: die letzten beiden Siege als unglaublich stark und Zeichen des Wachstums darzustellen … ich gehe da gerne mit um die junge Truppe zu unterstützen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass man das auch anders betonen kann. Das in Paderborn hätte auch gut und gerne ein Unentschieden bleiben können (braucht man nur einen Schiedsrichter, der etwas eher nach Hause will) und auch das Spiel jetzt war im Grunde ein Unentschieden. Und dann? Dann bleiben wir die Unentschiedenkönige. Wie man das dann bewertet, hängt vom eigenen Standpunkt und den Ansprüchen ab, die man die Mannschaft stellt. Just saying. Aber ja, es waren beides starke Mannschaften, gegen die man auch gerne mal unentschieden spielen kann.

Wo ich nicht mitgehen kann, sind die Lobeshymnen auf Daniel Heuer-Fernandez. Ja, er hat einige gute Reflexe gezeigt. Aber außer dem Elfmeter und einem Freistoß in der zweiten Halbzeit war da nichts dabei, von dem ich sagen würde, dass er das nicht auch halten muss. Und Anfang der zweiten Hälfte kam da ein Kopfball, der knapp drüber ging aus dem Fünfer. Der darf nicht zum Kopfball kommen, den muss er wegfausten. Die Beherrschung des Fünfers haben aber leider nur die wenigsten Keeper noch drauf. Man muss ja nicht so bescheuert sein wie Tim Wiese, aber die Gegner sollten schon ein Stück weit Angst haben in den Fünfer zu kommen. Dafür muss man aber eine gewisse Aggressivität ausstrahlen. Und das macht Heuer-Fernandez nun gar nicht. Der sieht wie ein komplett netter Kerl aus und das meine ich menschlich auch als Kompliment. Ein richtig guter Keeper braucht mmN aber etwas anderes.

Henning Beyer
1 Monat zuvor

Gute Besserung Leibe und ich kenne ein ganz guten Linksverteidiger dem es bestimmt zu kalt ist in Russland Douglas dos Santos Justino de Melo.

Rautenhopper
1 Monat zuvor

Das mit leibold ist sehr bitter und ich denke zur zeit nicht kompensierbar. Miro könnte es er hat die anlagen und habe viele spiele von ihm gesehen und vom typ her spielt er ähnlich wie leibold aber irgendwie ist er noch nicht richtig in hamburg angekommen.

Bitter ist natürlich auch das josha noch verletzt ist und auch bei ihm und jiambo weiss man nie so recht ob sie fit bleiben. Jiambo aktuell diese saison noch ohne probleme ich hoffe es bleibt auch so. Vlt haben wir auch noch ein ass im ärmel aus dem nachwuchs oder ansonsten nochmals aktiv werden auf dem transfermarkt, aber leider sind gute Spieler auf dieser position mangelware und wenn dann würde nur ein spieler in frage kommen der nicht spielt oder einen jungen ausleihen.

Aber vielleicht wäre es auch eine überlegung wert auf 3er abwehrkette umzustellen.

Ricardo Münchgesang
30 Tage zuvor

Siege sind tatsächlich durch Nichts zu ersetzen. Die Bedenken im Hinblick auf einen adäquaten Ersatz von Tim teile ich. Mal sehen, was sich der Trainer einfallen lässt.

Folker Mannfrahs
1 Monat zuvor

Auslosung HSV St Pauli.!!!
Gute Besserung!!!!

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Wolke Sieben! 2 fehlen noch.