Konkurrenz für Jansen: Auch Marinus Bester kandidiert für das HSV-Präsidium

von | 29.06.21 | 203 Kommentare

Morgen schon soll die Kandidatenliste komplett abgearbeitet sein, bis dahin sollen alle Kandidatengespräche geführt sein. Wer wird zugelassen – wer nicht? Eine Frage, die für viel Spannung sorgt. In den letzten Jahren hatte sich der Beirat hier nach seinem eigenen Gusto entschieden und damit öffentlich für Verstimmungen gesorgt. Und auch dieses Jahr ist noch längst nicht klar, wer zugelassen wird. Unter dem Vorsitzenden Patrick Ehlers, seinem Vize Mike Schwerdtfeger sowie den weiteren Mitgliedern Kai Esselsgroth, Paul-Günther Benthien, Hartmut Diekhoff muss der HSV-Beirat in Gesprächen herausfinden, welche Teams und welche Einzelkandidaten für die Präsidentschaftswahlen im HSV e.V. Wahlen am 7. August 2021 zugelassen werden.

Dabei haben die fünf Beiräte immer wieder gegenüber den Kandidaten betont, dass sie eine öffentliche Diskussion nicht förderlich fänden. Soll heißen: Sie wollten nicht, dass Namen von Kandidaten/-innen bekannt werden. Sicherlich auch, um Druck von der Entscheidung zu nehmen. Denn Fakt ist: Neben dem Ex-Präsidenten Marcell Jansen hat sich ein weiterer, bekannter HSV-Ex-Profi überraschend dazu entschlossen, zu kandidieren. Dass es bislang nicht herausgekommen war, lag auch daran, dass der Beirat allen Kandidaten/innen deutlich gemacht hatte, von der Veröffentlichung ihrer Kandidaturen Abstand zu nehmen. 

Beirat bat um Schweigen – fast alle hielten sich daran…

Hintergrund: Zuletzt hatte Rainer Ferslev, ein Anwalt mit Fachgebiet Insolvenzrecht, öffentlich gefragt, weshalb er als Kandidat nicht zugelassen worden war. Ferslev hatte dem damaligen Beirat schwere Vorwürfe gemacht: „Nach mir vorliegenden Informationen hat sich der Beirat des HSV in taktische Wahlmanöver vor der Mitgliederversammlung verstrickt“, so Ferslev im Dezember 2018. Harte Vorwürfe, die trotz aller Dementi ein Geschmäckle hinterließen. Anders als dieses Jahr. Bisher zumindest.

Denn bislang ist es ruhig um die Präsidentschaftswahlen. Alle halten sich an die (selbstschützende) Maßgabe des Beirates. Alle, außer Marcell Jansen, der vor kurzem seine Kandidatur mit viel Tamtam gleich mal über seine sozialen Netzwerke maximal kommunizierte. Eine taktische Abwägung, die leicht zu dem Ergebnis führte: Er kann es sich ja erlauben. Denn Jansen, der zum einen schon als Präsident des HSV e.V. gearbeitet und beim Beirat sehr wohlgelitten ist, hatte in seinem Team mit dem ehemaligen Geschäftsführer des HSV e.V., Michael Papenfuß, schon einen Mann im Boot, den der Beirat gar nicht ablehnen kann. Aber noch on top zu diesem gelungenen Schachzug hatte Jansen den Joker an Bord: den allseits hoch geschätzten aber in meinen Augen noch immer deutlich unterbewerteten Bernd Wehmeyer. Dass dieses Team zugelassen wird, gilt als sicher.

Das Team um Jansen ist der absolute Favorit auf die Besetzung des Präsidium-Trios. Und das, obwohl man namhafte Konkurrenz hat. Denn neben einigen Einzelkandidaten/-innen wie dem Sportrechtler Kolja Hein hat sich erneut auch Dr. Ralph Hartmann beworben. Der Geschäftsführer der „HR7 GmbH“ war schon bei der letzten Präsidentschaftswahl gegen Marcell Jansen angetreten und unterlegen. Dieses Jahr hatten nicht wenige erwartet, dass Hartmann zu Jansens Team dazuzählen würde, da sich beide sehr schätzen. Aber es kam anders. Jansen, der zunächst neben Papenfuß gern eine Frau im Boot gehabt hätte und dafür auch bei Ex-Vorstandsfrau Katja Kraus vorstellig geworden sein soll, schnappte sich Wehmeyer – ein Stimmen bringender Entschluss, wie nicht nur ich erwarte.

Ergo: Eigentlich scheint die Wahl entschieden, bevor sie wirklich begonnen hat. Oder? 

Mitnichten. Denn dieses Mal kann sich Jansen nicht der Unterstützung der Supporters sicher sein. Er kann sehr wohl darauf hoffen, sofern er mit seinem Programm der mitgliederstärksten Abteilung etwas mehr entgegenkommt als es zuletzt der Fall war. Aber wie mir der neue Supporters-Chef Sven Freese versicherte, habe die SC-Abteilung dieses Mal keinen Kandidaten ins Rennen geschickt sondern wolle sich von allen Kandidaten/innen zunächst einmal inhaltlich einen Überblick verschaffen, bevor es Wahlempfehlungen geben wird. Möglich sei auch, dass es gar keine Wahlempfehlung seitens der SC-Führung gibt, um die Mitglieder nicht zu beeinflussen. Das wiederum kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, zumal die neue SC-Leitung mit dem Slogan angetreten war, politisch wieder mehr Einfluss nehmen zu wollen.

Und als ich dann vor ein paar Tagen von dem Hammer erfuhr, wer sich neben Hartmann (kandidiert für den Posten des e.V.-Vize) ebenfalls mit einem eigenen Team für das Amt des Präsidenten beworben hatte, dachte ich zunächst daran, dass dies der Zusammenschluss von Kandidaten mit/vom SC sei. Aber ich irrte. Denn das neue Team um den Ex-Profi und ehemaligen Teammanager des HSV, Marinus Bester, ist autark. Und auch Besters Team kann sich sehen lassen!

Fanliebling Bester kandidiert mit prominentem Team

Zum einen hat Bester mit Edina Müller eine Frau und Ehrenmitglied des HSV in seinem Team. Die Goldgewinnerin der  Paralympics 2012 im Rollstuhl-Basketball und jetzt Kanutin für Tokio tritt als Vizepräsidentin mit an. Ebenfalls im „Team Bester“:  Philipp Wenzel, der sich trotz seiner noch jungen 23 Jahre als Aktivist und einer der Köpfe der Friday-for-Future-Bewegung in Hamburg in der Politik schon einen Namen gemacht hat. Mit anderen Worten: Echte Konkurrenz. Der bei den HSV-Fans sehr beliebte Bester tritt gegen Jansen an. Offen ist nur noch, ob er zugelassen wird. Ich persönlich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass der Beirat sich hier anders entscheidet. Aber wer weiß das schon…

Ich habe versucht, in den letzten Tagen sowohl mit Hartmann als auch mit Bester Kontakt aufzunehmen – und das ist mir gelungen. Ich habe beide mit meinen Informationen konfrontiert und – nichts gesagt bekommen. Offenbar hat der Wunsch des Beirates hier zumindest die richtige Wirkung gehabt. Da ich zu beiden aber ein über viele Jahre gewachsenes, respektvolles Verhältnis pflege, haben mich beide zumindest nicht angelogen. Was ich schon zu schätzen wusste, haben sie weder dementiert noch bestätigt. Auch der Beirat schweigt. Was gut ist.

Aber okay, dass die zwei oben genannten Teams um Marcell Jansen und Marinus Bester zu gelassen werden, ist mehr als wahrscheinlich. Beide würden mit ihren Teams jeweils das komplette Präsidium besetzen – was wiederum sehr schade um Dr. Ralph Hartmann wäre, den ich als sehr fähigen Mann für den HSV e.V. halte. Aber vielleicht schafft es der ein wenig verstaubt wirkende HSV-e.V.-Apparat ja, sich selbst zu optimieren und nicht nur Team- oder Einzelwahl zuzulassen, sondern beides. Akzeptiert sind die Einzelkandidaten von den Teams zumindest. Zumindest gab es in den letzten Jahren immer wieder Gedanken auf Seiten des Präsidiums, weitere Mitglieder zu kooptieren. Auch das wäre eine Möglichkeit.

HSV-Präsidium wird eine entscheidende Rolle einnehmen

Ohne den anderen Kandidaten/innen zu nahe treten zu wollen, beschränke ich mir hier jetzt mal auf die beiden in diesem Text genannten Teams als Favoriten für die Wahl am 7. August. Und sowohl bei Jansen als auch bei Bester weiß ich, dass sie inhaltlich von Hartmann überzeugt sind. Vielleicht gibt es ja am Ende hier ja sogar das erste Vierer-Präsidium der Vereinsgeschichte. Im Sinne der maximalen Qualität für das höchste Amt im Klub.  Denn eines ist sicher: Dieser HSV braucht ein starkes Präsidium, um für die nächsten, existenziell durchaus entscheidenden Jahre gewappnet zu sein.

Sportlich ist es heute ob des Reisetages der Profis etwas ruhiger. Abflug am Mittag nach München, dann Weiterreise nach Grassau ins Camp. Dort soll allerdings erst nach dem Achtelfinalspiel der DFB-Elf heute gegen England (Anpfiff 18 Uhr) trainiert werden. 20 Feldspieler (inkl. drei verletzter Spieler) und vier Torhüter sind dabei. Morgen soll eine Aktivierungseinheit vor dem Frühstück, eine Trainingseinheit sowie dann am Nachmittag der erste Test absolviert werden. Unter personell schwierigen Bedingungen für Trainer Walter. Aber davon wird Euch ab morgen dann mein Co-Autor Joscha Daniel von vor Ort berichten.

In diesem Sinne, uns allen heute einen ebenso schönen, erfolgreichen EM-Achtelfinaltag wie gestern. Was tippt Ihr?

Scholle 

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Ralf Lübbe
3 Monate zuvor

Ich werde Jansen, Wehmeyer und Papenburg unterstützen. Ich denke das sie den HSV als ganzes sehen und sich selber nicht in den Vordergrund sehen. So wie Hoffmann. Zudem denke ich das Bold und Mützel trotz Nicht-Aufstieg gute Arbeit machen.
NUR DER HSV.

Rotkaeppchen1966
3 Monate zuvor

Vielen Dank für diese interessanten Informationen, Scholle.
Wenn ich das Team „Bester“ in der Richtung betrachte, dass der e.V. halt größter Anteilseigner der AG ist und damit auch mehr oder minder -wir haben ja erlebt, wie schnell man als Präsident e.V. die AG entern kann- auf die Geschicke des Profi-Fußballs Einfluss nehmen kann, fehlt mir da so die rechte Überzeugung.
Bin gespannt, in welche Bereiche sich „Friday-for-Future“ sich zukünftig noch alles einmischen wird.
Der Verein, dass ist doch abzusehen, wird, wenn Jansen sich nicht durchsetzt, wieder von Leuten gekapert, die alles können -außer Fußball und Management- (Bester vielleicht ein bisschen).

Günter Lauterbach
3 Monate zuvor

Ich frage mich ernsthaft, was für eine Wiederwahl von Jansen sprechen soll.
Was hat er geleistet?
Er ist außer Präsident des e.V. auch Vorsitzender des Aufsichtsrates in der AG.

Der HSV ist immer noch Zweitligist, Besserung nicht in Sicht.
Der Stadionname wurde nicht vermarktet.
Es gibt keine neuen finanzkräftigen Sponsoren.
Die finanzielle Situation ist bescheiden.
Er sprach einmal davon, seine sportliche Kompetenz einbringen zu wollen! Ergebnis?
Er ist ein Mann des geschraubten Wortes, kein Mann der Tat.
Er hat die Ausstrahlung eines leeren Tellers.
Er ist nicht präsent, wenn er gebraucht wird, geht lieber auf Tauchstation.
Er sonnt sich im Glanz anderer ( Hrubesch, Wehmeyer ).
Hat er schon mal dazwischen gehauen? Lieber lässt er sein Amt ruhen.
Er arbeitet nicht zum Wohle des Vereins, sondern zu seinem Wohl.
Ist er in der Lage, das ehemalige Dickschiff HSV auf Kurs zu bringen? Niemals, höchstens auf Schlingerkurs.
Hat er Veränderungen angestoßen, die den Verein voran bringen? Nein, es ist alles beim Alten.
Wurde die Vereinsstruktur an die Erfordernisse der Gegenwart angepasst? Wohl kaum.
Wurde die Abwärtsspirale gestoppt? Nein, es geht weiter nach unten. Mittelmaß ist gerade gut genug.

Mit Jansen wird das nix, das steht mal fest.

Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Zur Kandidatenliste des HSV e.V.:

Wo ist dieser Club nur hingekommen? Es fehlen die Worte. Restauration statt Innovation. Nur noch schlimm und wirklich schwer zu ertragen. Man wendet sich zunehmend ab.

Gibt es in Hamburg wirklich keine gestandenen Persönlichkeiten mit Führungskompetenz, die für einen Aufbruch stehen würden?

Reden wir immer wieder über diesselben Vereinsmeier und Nullperformer (Jansen z.B.)?

Was bitte qualifiziert einen Bester?

Wenn es nicht so wichtig für den Profifußball wäre, könnte es einem egal sein, wer dort gewinnt. Aber der Verein ist Hauptanteilseigner der Fußball AG, also der wichtigsten „Abteilung“ des e.V.
Auf dieser Ebene sind die wesentlichen strategischen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
Und da sollen Oetjens, Freese, Ertel, Floberg, Dwenger, Bednarek, Liebnau und Co wieder Einfluss nehmen können? Wie krank ist das denn?

Zum deutschen EM-Aus:

Es wird einfach nur noch hingenommen. So richtig ärgert es niemanden mehr.
Die deutsche Mannschaft war heute sicher nicht desolat, aber ohne Eier unterweg. Wie zuletzt eigentlich immer.
Die Parallele zum HSV ist sichtbar. Oder gar zur Gesellschaft im Jahre 2021?

Fest steht:
Deutschland hat keine Turniermannschaft mehr!

Der Nimbus ist ebenso weg wie der Dino-Status des HSV.

Löw alleine verantwortlich zu machen, wäre zu einfach. Ähnlich wie beim HSV ist es das ganze Flair drumherum.

Die Sättigung der Profis und auch ihrer Fans hat dazu geführt, dass eine überdurchschnittliche Turnierleistung nicht mehr den Stellenwert hat wie vor einigen Jahren. Die Kommerzialisierung und die Pandemie haben natürlich auch ihren Anteil.

Aber es scheint grundsätzlich so zu sein:
Ein Titel mit der Nationalmannschaft ist zwar toll, aber nicht mehr zwingend das, womit ich die Masse noch dauerhaft beeindrucken kann. Man holt sich die Erfolgserlebnisse woanders. Wenn man sie denn braucht.

Wie auch immer; im Freundes- und Bekanntenkreis ist zu beobachten, dass das deutsche Ausscheiden schon morgen niemanden mehr belasten wird. Langweilige Löw-Witze und künstliche Diskussionen zur taktischen Ein- und Aufstellung sind schon das höchste der Gefühle. Aber eigentlich ist es den meisten egal. Hauptsache, die Wurst bzw. das Steak waren durch und das Bier oder der Sekt haben geschmeckt.
Dass Deutschland nicht mehr dabei ist, geschenkt…

Tatsächlich sind viele Parallelen zum HSV ersichtlich.
Aber das Rad der Zeit ist nicht mehr zurück zu drehen.
Es ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen.

Es gibt eben nicht nur in geographischer Hinsicht einen Klimawandel zu bestaunen, sondern auch in gesellschaftlicher, werteorientierter und sportlicher Hinsicht.

Eine Erkenntnis ist trotzdem wichtig (deshalb hier nocheinmal):

Deutschland ist keine Turniermannschaft mehr.

US73
3 Monate zuvor

Warum empfiehlt der Beirat, Kandidaturen für das Präsidium geheim zu halten?

Weil er öffentliche Diskussionen um die Kandidaten fürchtet?
Weil er öffentliche Diskussionen um die Nicht-Zulassung zur Wahl fürchtet?

Weil er/der Beirat damit den „unbekannteren“ Kandidaten Zeit nimmt, um an öffentlichem Profil zu gewinnen, und damit die Wahl Jansens gefährden könnte!

Solange diese Hinterzimmer-Politik weiter geht, völlig intransparent, am Wohle des Vereins vorbei und NUR und ausschließlich zur Befriedigung der eigenen Machtansprüche, solange wird weiter „gewurschtelt“ und intrigiert. Alles „zum Wohle des HSV…“.

Und wer darauf hofft, dass sich diese Herren eines Tages besinnen, und ihr Agieren kritisch hinterfragen, der glaubt auch, dass die KP in China demokratische Wahlen als sinnvolle Alternative einführen wird.

Das Ende von Feudal-Herrschaften ist nur durch Revolution zu erreichen.
Indofern ist die nächste MV nur eine MV wie viele andere vor und nach ihr – ÄNDERN wird sich nichts.

Nur die Insolvenz oder der völlige Anteilsverkauf werden den Kreislauf des Wahnsinns durchbrechen können.

Riesum
3 Monate zuvor

Guideon Jung, bekannterweise Maltafuß und nicht 2. Ligatauglich, spielt jetzt in der 1. Liga. Ausgerechnet bei dem Verein, der letztes Jahr mit kreativer Kaderplanung alles so viel besser gemacht hat als unsere sportlich Verantwortlichen. Fürth hat wohl auch die Inklusion für sich entdeckt. Sachen gibts …

schlunzi
schlunzi
3 Monate zuvor

Danke für den Blog. Da habe ich nur eine Frage an Sie.
Wie werten Sie Ihre Aussage aus dem Blog vom 21.6.

. Dass sich alle Bewerber bis zum letzten Tag der Meldefrist Zeit ließen, deutet auch darauf hin, dass hier eher nicht mit offenen Karten gespielt wird. Zumal bis auf Marcell Jansen bis heute niemand öffentlich zu seiner Bewerbung bekannt hat

Klingt für mich heute etwas anders.

Toki
3 Monate zuvor

Geil..geht echt Bergab jetzt. Pest oder Cholera sind nicht grade schöne Lösungswege.
Unfassbar wie man diesen Verein zugrunde richtet. Das schlimme ist: Die Verursacher sind immer noch da… unfassbar.

RaiDet
3 Monate zuvor

Ich dachte bei deiner Ankündigung gestern handelte es sich um neue Spieler ?!?

Aradia
3 Monate zuvor

Tschüss…..Jogi….

Fussball-Magier
3 Monate zuvor

Da sieht man heute, was Kontinuität nach einem Totalversagen bringt – das nächste Totalversagen. Löw hätte schon nach der WM 2018 gefeuert werden müssen.

Kontinuität darf es nur geben, wenn der Weg auch erfolgreich ist.
Das gilt auch für den HSV. Die Trainer mussten nach den Nichtaufstieg entlassen werden.

Sollte dieses Jahr der Aufstieg nicht erreicht werden, muss man aber dann wirklich die anderen Beteiligten (Sportvorstand, etc.) bewerten und handeln.

Janni Kaltz
3 Monate zuvor

Im Iran entscheidet der Wächterrat darüber, ob ein Präsidentschaftskandidat zugelassen wird. Weiß auch nicht, wie ich da grad drauf komme …

Blogfan
3 Monate zuvor

wird die HSV AG nicht vom HSV e.V komplett getrennt, geht die HSV AG
immer weiter den Bach runter bzw. kann DICHT machen !!

Aleksandar
3 Monate zuvor

Jogi Raus

Sophies Papa
3 Monate zuvor

EM: Jetzt stellt euch mal vor, Timo Werner hätte das Ding zum 1:1 versemmelt. Der wäre nie wieder hoch gekommen. Aber bei Thomas Müller „Kann passieren“…FUCK….DAS DING MUSS INS TOR…

Frank Furt
3 Monate zuvor

Für mich sieht das irgendwie nicht nach echter Konkurrenz aus.

RaiDet
3 Monate zuvor

Irgendwie langweilig das Spiel

Drechsler Günter
3 Monate zuvor

Ich glaube Schland verliert.

Kai Simon
3 Monate zuvor

tja, war wohl doch eine (Vorrunden-)Todesgruppe. 🤔
Jedenfalls sind alle Mannschaften raus! 😉
Aber wenigstens sind wir von Löw erlöst.
Jetzt drücke ich Belgien die Daumen. 👍

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Ich habe mir heute bei YouTube mal die best of Szenen von dem Isländer Hermansson angesehen. Ist natürlich klar, dass da wirklich nur das wirklich Beste reingestellt wird. Aber mein Eindruck ist durchaus positiv. Scheint schnell zu sein und kann auch durchaus eine Spieleröffnung vornehmen. Dazu ablösefrei. Ich halte ihn für interessant.

Lucky Luke
3 Monate zuvor

Marinus Bester….immer wenn man denkt es kann nicht schlimmer kommen…..
Ein Reis ist eine Toptransfer ! Kommt ja von grossen FC Barcelona usw…
Ein Glatzel ist richtiger Torjäger der Terodde in den Schatten stellt…..

Glaubt ihr das wirklich ?????? Das Ganze ist doch nur noch lächerlich

Folker Mannfrahs
3 Monate zuvor

Mich erinnert der DFB irgendwie an den HSV.
Seit 2014 gefühlt kein Freundschaftsspiel mehr gewonnen.
Wir müssen analysieren, wir werden brennen, wir sind hoch motiviert…,
Keine Abwehr; vorne ideenlos.
Flick wird wie Laschet nach Merkel sein.
Klopp wäre die beste Besetzung gewesen.

uwe twiehaus
3 Monate zuvor

Warum Warum Warum Den DFB Laden am besten wegen Überhitzung Schließen! Da waren einfach zu viele Spezialisten am Werk. Parallelen zum HSV sind erkennbar auszumachen, und das Gesamtwerk Fußball wird dank einiger sogenannter Fans schweren Schaden nehmen und nach Corona und Event Vermarktung weiter in die Bedeutungslosigkeit abrutschen!

Ivan69
3 Monate zuvor

Kinsombi deutlich agiler, als sonst. Besteht da doch noch Hoffnung?
Meffert und Rohr (!) auch recht ordendlich.

Grantler3006
3 Monate zuvor

Vielen Dank für den interessanten Blog heute. Ich kenne die Satzung des HSV e.V. nicht, aber ich finde es geradezu absurd, dass ein „Ehrenrat“ im Vorfeld einer demokratischen Präsidiumswahl eine „Zulassungsprüfung“ stattfinden muss und dass die Protagonisten Stilschweigen über die Kandidatur bewahren sollen. Bis diese dann zur Wahl zugelassen sind? Kann mir das jemand erklären, der sich im Verein auskennt? War das immer so?

Grundsätzlich finde ich das Team um Bester, deutlich besser für den Gesamtverein, da Jansen gegen das Stilschweigegebot gebrochen hat, sollte man ihn nicht zulassen.

Wäre ich wahlberechtigt, würde ich Bester wählen.

Nur der HSV
3 Monate zuvor

Kann es sein, das hier Antworten gelöscht werden?
z.B. von „Rautenliebe“

Last edited 3 Monate zuvor by Nur der HSV
Folker Mannfrahs
3 Monate zuvor

Werner vorne

uwe twiehaus
3 Monate zuvor

Bei den TV Kommentatoren, kann jeder Co Kommentator, und bei dem Präsidenten kann auch Marinus Bester für das HSV-Präsidium kandidieren!

Micky
3 Monate zuvor

Endlich !!!
Den Langweilerfussball sind wir los. Und vor allem den völlig überbewerteten Neuer. Mag ja gut als spielender Torwart sein, aber als Torwart musst du auch Bälle halten. Hat man schon gegen Kiel gesehen; Der hat es nicht drauf bzw. dessen Zeit ist abgelaufen.

Gnabri einzuwechseln war auch der Flop von Löw. Und Müller? Was für eine Pfeife. Dessen Zeit ist ebenso sowas von abgelaufen. Grosse Klappe hilft halt nicht. Nico hat es damals schon ganz richtig gesehen.

Und dann das ARD-Geschwafel: Unerträglich. Genau so wie das Gestammel von Schweinsteiger. – Unterirdisch. Der Name reichte offensichtlich noch von 2006. Unmöglich.

Aber: Nun kann es endlich besser werden. Wir haben Potenzial. Die deutsche Mannschaft hat wirkliche Möglichkeiten Spass zu machen.
Der neue Bundestrainer kann da aus dem Vollen schöpfen.
Forza Germania !

uwe twiehaus
3 Monate zuvor

Wo Du auch hinschaust: Brutale Qualität, und die Personalien beim HSV werden immer spannender! EM aus, jetzt bitte nicht alle auf einmal Weinen, dann läuft die Mosel über, Jogi hätte gerne noch die eine oder andere Mille gemacht danke Basti für Deine Worte!

Folker Mannfrahs
3 Monate zuvor

Röter geht es nicht!!!!

Blogfan
3 Monate zuvor

kann nicht mal einer den Busfahrer fragen, ob er sich evtl. auch zur P-Wahl
anmeldet ??

Wie kaputt muss dieser ex Weltverein HSV sein !!

Aradia
3 Monate zuvor

Moin,

zu gestern.
Was mir auffiel, unsere Spieler waren feige und langsam.
Ich weiss ja nicht was Jogi ausgetüftelt hatte.
Aber so schwach kenne ich die Nati nicht.
Bis auf einige Konter die nix brachten wurde
ungenau gespielt von den sogenannten Juwelen.

Nervenflattern vor England, die normal spielten
und nur besser trafen, ich fasse es nicht.
Jogi hat falsche Spieler geholt.
Er vergisst, dass Andere technisch aufgeholt haben.
Auch durch die Bundesliga geschult.
Die kennen unsere Spieler.

Wenn man etwas erreichen will, dann muss
es brennen.

Natürlich freue ich mich, dass das Königsreich
endlich feiern kann und uns Deutsche versenkt
haben. Eine Nation ausser Rand und Band.
Wir haben ihnen Freude geschenkt.
Das meine ich ehrlich.

Meine Favoriten sind eh die Italiener.

Zum HSV, nun, es ist mir egal was bei den
Wahlen läuft.
Alles ist besser als der Jetztzustand.

Nur Zurückgetreten ist Zurückgetreten.
Das heisst, ich kann es nicht.
Schönen Tag.

Kai Simon
3 Monate zuvor

Kicker meldet: Narey wechselt nach Düsseldorf.

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Narey hat jetzt einen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf unterschrieben.

Blogfan
3 Monate zuvor

heute Testspiel gg Wacker Innsbruck !!
Lt. AB wird Live übertragen, aber WO ??

Riesum
3 Monate zuvor

Testspiel gegen Wacker I. Alex, wink doch mal 🙋🏻‍♂️

Thomas Franz
3 Monate zuvor

Das Testspiel war ein ziemliches Gegurke.

Vamodrive
3 Monate zuvor

HSV-Trainer Tim Walter zeigte sich nach seinem ersten Testspiel gegen Wacker Innsbruck sehr zufrieden. „Insgesamt bin ich zufrieden.“

Wenn er wirklich damit zufrieden war, AUWEIA