Könnt Ihr nicht einfach ein bisschen mehr Thioune sein?

von | 28.01.21 | 94 Kommentare

Ich hatte es in den letzten Tagen immer wieder mal geschrieben: Dieser HSV hat alle Situationen, die es zu meistern gilt für einen Aufstieg, schon mindestens einmal gemeistert. Selbst eine Durststrecke von fünf Spielen in Folge ohne Sieg wurde ohne größeren Schaden durchlaufen und mit nunmehr acht ungeschlagenen Spielen (davon sechs Siege) beantwortet. Und das Beste daran: Weder in der „Krise“ noch jetzt beim Positivlauf hat der Chef des Ganzen seinen Pfad auch nur um einen Millimeter verlassen. Im Gegenteil: Daniel Thioune blieb in beiden Phasen abgeklärt und ruhig. Oder anders formuliert: Daniel Thioune ist als HSV-Coach genau das, was der HSV in Gänze und der HSV e.V. im Speziellen braucht. Und das nicht nur heute, wo das zerstrittene Präsidium am Abend tagt.

Das neue HSV-Orakel – wie spielt der HSV gegen Paderborn?

Wobei: Gerade heute wäre es sicher nötig, man hätte eine Art Mediator in der Runde. Thioune würde ich sowas zutrauen. Und das wäre wichtig. Zumindest ist völlig unabhängig von allem, was offiziell in Interviews oder Facebookposts proklamiert wird klar, dass dieses Präsidium inzwischen gegeneinander arbeitet. Es wird teilweise sogar offen gesagt – eben nur nicht laut für alle, sondern mit einem ekligen Schmunzeln im Hintergrund. Zur Erinnerung für alle: Auf der einen Seite steht Marcell Jansen als e.V.-Präsident, dem ein zu enger, zu vertrauter Draht zum HSV-Investor Klaus Michael Kühne angelastet wird. Und auf der anderen Seite steht Vizepräsident Thomas Schulz, gegen den alle Gremien im Schulterschluss einen Abwahlantrag gestellt haben. Schulz wiederum soll mit Moritz Schäfer ebenso wie mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann als angeblichen Strippenzieher im Hintergrund an dessen neuerlichen Comeback stricken. Die These der Schulz-Gegner: Alle die, die im Aufsichtsrat bei Hoffmanns Demission im März 2020 gegen ihn gestimmt haben, sollen deshalb abgewählt werden. Stattdessen sollen neue Räte eingesetzt werden, die Hoffmann den Weg freiräumen. Und das kann das zerstrittene Vereinspräsidium mit einer Mehrheit (die Schulz und Schäfer hätten) heute veranlassen.

Das Drehbuch für den Katastrophenfilm steht

Es ist also alles so, wie man es in Hollywood verlangt, wenn man Drehbücher für Schmierentheater in Auftrag gibt. Und der nächste Akt ist vorgezeichnet. Am heutigen Donnerstagabend soll auf der e.V.-Sitzung neben der Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auch über die Abwahl der Räte Andreas Peters, Felix Goedhart sowie Michael Krall entscheiden werden. Und ganz ehrlich: Ich habe nicht umsonst meine Position als selbständiger Blogger dafür genutzt, mich diesem Thema zu entziehen. Das wäre für mich als Berichterstatter beim Hamburger Abendblatt nicht möglich gewesen. Denn so absurd alles oben genannte klingen mag – es ist tatsächlich viel Wahres dran. Hinzu kommt, dass sich sogar die zwei Supporters-Delegationen, die auf der Mitgliederversammlung die Nachfolge des scheidenden Tim Oliver Horn anstreben, jeweils einem dieser beiden Lager angeschlossen haben sollen. Mit anderen Worten: Es wird nicht nur heute mächtig politisch werden – es bleibt so…

Das Problem des HSV ist und bleibt einfach, dass es keinen geeigneten Vorstandsvorsitzenden gibt, der frei vom Verdacht der Selbstbereicherung und falschen Eitelkeiten das Thema lenkt und auf den Tisch haut, wenn sich wieder alle selbst zerlegen. Dieser HSV ist in der aktuellen Verfassung so unprofessionell wie eh und je. Auf Führungsebene – wobei ich die AG als Reaktive hier nur bedingt mit einbeziehen will. Aber was soll man erwarten, wenn der Hauptanteilseigner der AG – und das ist weiterhin der HSV e.V. – sich auf Führungsebene verhält wie Kleinkinder im Kindergarten beim Streiten um den besten Platz in der Sandkiste.

Ehrlich gesagt würde ich hier wirklich laut über die absurden und an Frechheit nicht zu überbietenden Vorstöße einiger lachen, wenn dahinter nicht das Wohl und Wehe des HSV stünde. Und so bekloppt einige Thesen auch klingen – es ist eben viel Wahres dran. Man schaue sich allein einmal die drei Räte an, die auf Antrag von Schulz (und Schäfer?) abgewählt werden sollen. Es sind nicht zufällig genau  diese drei. Denn diese drei hatten neben Marcell Jansen (er ist als Vereinspräsident automatisch delegiertes AR-Mitglied) und Kühnes Vertrauten Markus Frömming gegen Bernd Hoffmann gestimmt. Zuletzt gab es sogar Stimmen, die behaupteten, der zurückgetretene Max-Arnold Köttgen solle und wolle nach vollzogener Abwahl dieser Räte seinen Hut wieder in den Ring werfen. Noch Fragen? Ich habe keine mehr. Im Gegenteil…

Dem HSV fehlt die unverdächtige Führungsspitze

Das größte Problem des HSV ist und bleibt, dass er einfach keinen unantastbaren in seinen Reihen hat. Es fehlt jemand, der frei von jeglichem Verdacht ist, den HSV allein für sich und seine Vorteile nutzen zu wollen. Stattdessen kann sich hier wirklich jeder- egal wie oft er sich schon erfolglos beim HSV eingebracht hat- wieder in Position bringen. Oder besser gesagt: in Position bringen lassen. Es gibt auf Funktionärsebene einfach keinen Daniel Thioune, der mit seiner Ruhe überzeugt, der einen erkennbaren Plan hat und der beweist, dass er nicht nur labert, sondern sich an seine eigenen Vorgaben auch hält.

Womit ich nur zu gern zum eigentlich Entscheidenden übergehen möchte: Zum Fußball. Denn der funktioniert derzeit spielerisch wie auch im Ergebnis sehr gut. Heute fehlten im Training Jan Gyamerah und Sonny Kittel – vorsichtshalber. Ansonsten waren alle dabei. Auch Jonas David, bei dem weiterhin ein Verleihgeschäft im Raum steht. Ob der Youngster bis Montag (da endet das Transferfenster) noch verliehen wird, ist allerdings offener als die Favoritenrolle beim nächsten Spiel des HSV am Sonnabend gegen den SC Paderborn.

Elvis‘ musikalischer Spielbericht nach Düsseldorf – HSV

So sieht es zumindest Gästetrainer Steffen Baumgart, der heute in der „BILD“ sagt: „Für den HSV ist der Aufstieg ein Muss. Er spielt viel klarer und robuster als in den beiden ersten Zweitliga-Jahren. Der HSV lässt sich auch nicht mehr von einem Zwei-Tore-Rückstand wie in Braunschweig aus der Bahn werfen. Er macht so lange Druck, bis der Gegner Fehler macht und hat dann auch einen vorne im Sturm, der dann irgendwann richtig steht, seinen Fuß hinhält und trifft. Der Simon Terodde hat schon enorme Qualität. Er erinnert mich sehr an Alex Meier. Der stand auch immer richtig und vor allem da, wo niemand ihn erwartet hat“, schwärmt Baumgart, der ein bekennender HSV-Freund ist. Er weiß allerdings auch nicht, was alles so hinter den Kulissen abläuft.

Und dafür beneide ich ihn. 

In diesem Sinne, bis morgen. Drücken wir einfach mal alle die Daumen, dass sich der HSV doch noch mal auf das Wesentliche konzentriert und die Funktionäre deutlich weniger auf J.R. Ewing machen und deutlich mehr Daniel Thioune werden. Damit wäre zwar nicht allen in ihren Vorhaben geholfen – aber zumindest dem, um den es gehen sollte: Dem HSV.

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
7 Monate zuvor

Könnt Ihr nicht einfach ein bisschen mehr Thioune sein, fordert der Blogautor. Soll das ein Witz sein? Was genau hat der neue Übungsleiter denn bisher vorzuweisen, was die vorherigen Trainer nicht auch im Angebot hatten, um dann am letzten Spieltag den Aufstieg mit ihren jeweiligen HSV-„Stars“ in beschämender Weise abzuschenken?

Die meiste Zeit Tabellenführer sein? Check! Hohe Siege gegen Mitfavoriten schaffen? Check! Durststrecken ohne Siege beenden können? Check! Formkrisen von Spielern ohne Dazutun überwinden? Check! Nachwuchsspielern kaum eine Chance geben? Check! Spieler mit guter Performance unnötig enteiern? Check! Technisch limitierte und devitale Spieler immer wieder aufstellen? Check! Kaum einen Spieler verbessern? Check! Die Mannschaft kaum weiterentwickeln? Check! Sich dennoch auf Pressekonferenzen als großer Entwickler preisen? Check! Nach außen hin abgeklärt und ruhig wirken? Check! Trainingseinheiten auf das absolute Minimum beschränken? Check! Technische Defizite von Spielern nicht durch Individualtraining abstellen? Check! Trainingslager im Wohlfühlmodus durchführen? Check! Kein Interesse am Aufbau einer Hochleistungskultur haben? Check! Grundsätzlich nicht die beste Startelf aufstellen? Check! Katastrophale Auswechslungen tätigen? Check! Durch eine persönliche Agenda den sportlichen Erfolg gefährden? Check! Nur auf Druck der Medien von seinem „Pfad“ abweichen? Check! In der ersten Pokalrunde kläglich ausscheiden? Check!

Und dennoch kriegt sich die Spezies des gemeinen Hüpfers gar nicht mehr ein und feiert den Übungsleiter mit seinem selbstreferentiellen Soziologen-Sprech dafür ab, dass die Mannschaft nun Zweitliga-Fußball kann, sich nach Rückständen nicht mehr aufgibt und Spiele gewonnen werden, die man früher noch verloren hätte. Aber haben diese angeblichen Skills tatsächlich einen messbaren Wirkungsgrad bei dem Versuch, am Saisonende als Aufsteiger festzustehen? Schließlich konnte man auch ohne diese neuen Kernkompetenzen in den beiden vorherigen Saisons bis zum Ende um den Aufstieg mitspielen. Ich denke, das wird man erst am 34. Spieltag bewerten können! Bis dahin sollte man den Ball unbedingt flach halten und wirklich alles dafür tun, den Aufstieg nicht zum dritten Mal hintereinander zu verpassen.

Dass Scholle dem Trainer nun auch noch eine Eignung als Mediator für das zerstrittene HSV-Präsidium andichten möchte, ist wohl eher der begründeten Sorge geschuldet, dass die Funktionäre den Verein in altbewährter Tradition mal wieder in Schutt und Asche legen könnten. Die unverblümte Stimmungsmache gegen das Hoffmann-Lager mutet dabei äußerst befremdlich an, nachdem man immer wieder Neutralität gepredigt hatte. Egal, am Ende werden wir was zu feiern haben und ein verpasster Aufstieg wäre kein Scheitern, schwadronierte die Gärtnerei HecKing letztes Jahr noch, um dann jämmerlich zu scheitern. Ich habe durchaus die Fantasie, dass der HSV dieses Jahr die Radkappe abgreifen kann, aber für das große Ziel Bundesliga dürfen die Protagonisten auf dem grünen Rasen gern noch mehr einzahlen, vor Allem beim Training. ENDE

Last edited 7 Monate zuvor by Alex
Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Scholle, Du schreibst über unseren Trainer : „ Und das Beste daran: Weder in der „Krise“ noch jetzt beim Positivlauf hat der Chef des Ganzen seinen Pfad auch nur um einen Millimeter verlassen.
Das sehe ich etwas anders, der von mir sehr geschätzte DT hat kürzlich selber in einem Interview von sich gesagt, daß auch er dazugelernt habe, in der letzten Zeit.

In meinen Augen hat er gelernt nicht mehr den großen Zampano zu geben, der für jeden Gegner eine neu von ihm zusammengestellte geniale Truppe in die Schlacht wirft, sondern
eine eingespielte Mannschaft wertzuschätzen, was das Selbstvertrauen einzelner und die mannschaftliche Geschlossenheit enorm verstärkt.
Das Auswechseln gelingt ihm mal besser mal nicht überzeugend, aber er wechselt nicht mehr so vogelwild wie am Anfang seiner Tätigkeit hier.

in meinen Augen ist er bisher der talentierteste Trainer den ich hier seit langer Zeit gesehen habe, er lebt den HSV gibt alles und ist ein sehr sympathischer Typ. Ich hoffe er kann uns noch lange erhalten bleiben und wir dürfen seiner Entwicklung zu einen großartigen Trainerkollegen von Nagelsmann, Rose usw. zusehen.

Der weiße Hai
7 Monate zuvor

Das Problem ist weniger, dass es keinen geeigneten Vorstandsvorsitzenden gibt (ich bin ja da), das Problem ist einfach, dass er vom Aufsichtsrat bestellt werden müsste. Ja, genau von dieser Bitchfight-Gruppe, die einen Teufel tun wird, sich einen mächtigen Mann ins Haus zu holen.

Um Scholles Bild aufzunehmen: Das ist wie wenn man den ADHS-Richard-Marias im Waldorf-Kindergarten die Entscheidung überlassen würde, ob sie eine Aufsichtsperson haben wollen. Ergebnis dürfte klar sein.

Fussballtrainer
7 Monate zuvor

Die Machspielchen in der Führungsriege sind mir eigentlich ziemlich egal, zumal der Einfluss den ich darauf nehmen könnte gleich Null ist. Zudem kenne ich keinen BL-Verein der frei von ähnlichen Problemen in der Führungsriege ist. Es gibt überall dort wo Macht greifbar nahe ist auch Gerangel und Intrigen und Königsmörder.
Ich versuche diese Nachrichten einfach auszublenden und mich auf die Leistung des Trainerteams und der Mannschaft zu konzentrieren, das ist beim HSV in den letzten Jahren schwierig genug auszuhalten.
Bisher macht es Laune die Spiele zu schauen.
Anders als Einige finde ich, dass man inzwischen die Handschrift von Thioune erkennt und man eben auch feststellen muss, dass die Spieler gewachsen sind. Vor allem gibt es einige Positionen die auch mit gleichwertigen Backups besetzt sind. Dass ein Großteil der Spieler inzwischen aus dem eigenen Nachwuchs kommt oder eben noch sehr jung sind ist ebenfalls positiv zu bewerten. Und dass man mit über 30 nicht zum alten Eisen gehört dürfte wohl inzwischen auch unbestritten sein.
Manche Kommentare hier sollte man einfach nicht lesen oder kommentieren, denn sie sind chronisch negativ und entsprechen eben nicht den Tatsachen. Man kann an jedem Spieler einen Malus finden in einer Spielbetrachtung, egal wie gut er ansonsten gespielt hat. Wenn man ihn schlecht reden will dann findet sich schon was.
Insgesamt gesehen war die Leistung der Mannschaft deutlich über dem Niveau der Führungsriege bisher.
Ich hoffe, dass die Leistung so bleibet und wir noch 30 Punkte holen. Wenn das der Fall ist, dann werden sich auch die anderen Probleme in den höheren Ebenen lösen.
Nur der HSV!

Sennsation
7 Monate zuvor

Will ich morgen früh die Zeitung aufschlagen?

Oder sie den AR- und e.V.-Buben lieber um die Ohren hauen?

Da handelt doch heute Abend NIEMAND im Sinne des gemeinsamen Erfolgs.
Ich glaub JEDER hier wäre derzeit ein besserer Aufsichtsrat als die aktuellen (gut, mit Jonny würd ich nochmal kurz sprechen wollen vorher) 😉

Last edited 7 Monate zuvor by Sennsation
Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Furchtbar dieser Alex, liest sich wie ein extremer radikaler alles Besserwisser, hoffentlich
wirft dieser verblendete HSV Terrorist nicht noch mal irgendwas glaubhaftes hier rein,
Nicht das er noch kleine HSV Fans verführt, seinem Müll zu folgen.

Hans-Werner Rieken
7 Monate zuvor

Ich verstehe diese ewige Lobdudelei auf den Trainer überhaupt nicht. Pünktlich mit dem Rückrundenstart vercoacht er das Spiel und wird von Scholle geradezu vergöttert.
Zur Erinnerung, auch mit unseren Trainernieten der letzten Jahre standen wir zum selben Zeitpunkt oben, und dann? Ich befürchte Samstag eine Niederlage sollte er wieder so aufstellen und wechseln aber alle werden ja mitgenommen! Womöglich noch Jung neben Narey in der Startformation

Flotti McFlott
7 Monate zuvor

Also mir wird hier auch schon wieder viel zu viel und vor allem zu früh gefeiert. DT zeigt sicherlich gute Ansätze, die Punktausbeute stimmt, die wirren Wechsel sind weniger geworden (aber nicht verschwunden), Hunt und Jung bleiben wenigstens der S11 dauerhaft fern. So weit, so gut.

Aber auch in beiden vergangengen Spielzeiten, sah man sich lange Zeit als sicherer Aufsteiger, was in großkotzigen Sprüchen von Prahlhans Aaron mündetet („Mir egal wer hinter uns Zweiter wird!).

Warum kann man nicht, bevor man DT zu Kloppo 2.0 hochjazzt und den Rathausbalkon schmückt, zumindest einmal abwarten wie sich die Rückrunde entwickelt?

Verrückte Idee: vielleicht kann der Übungsleiter ja einfach mal aufsteigen BEVOR man ihn schon jetzt auf den Schultern die Reeperbahn hoch und runter trägt?

Last edited 7 Monate zuvor by Flotti McFlott
WällerHSV
7 Monate zuvor

Eine Frage an Scholle:
Was macht eigentlich Maximilian Rohr aus der Zweiten? Taugt der für die Erste? Hat immerhin ne Stange Geld gekostet…

Darmzotte
7 Monate zuvor

Wo ist eigentlich Rabanna Bangbüx?

Horst-Uwe71
7 Monate zuvor

Streit in den Gremien gefährdet immer den sportlichen Erfolg. Darüber muss man sich im Klaren sein. Aus meiner Sicht fehlt aber tatsächlich ein souveräner und ohne jeden Zweifel erhabener Vereinspräsident. Marcel Jansen ist dies definitiv nicht. Er hat schon als Fußballer aus seinem großen vorhandenen Talent viel zu wenig gemacht. Seine Leistungen als Unternehmer sind ungenügend, die letzte Geschäftsidee war peinlich und vereinsschädigend. Er hat mit Wettsein zusammen Intrigen geschmiedet, rechnet sich immer noch einen Vorstandsposten aus und wird daran letztendlich scheitern. Auf Führungskräfte solcher Reputation wird sich kein seriöser Investor einlassen und das ist genau das Problem von Herrn Wettsein. Außer überteuerter Kredite von dubiosen Finanzinstituten und dem Verkauf von Tafelsilber ist ihm noch nicht viel eingefallen. Vielleicht ist das nun nochmal die Chance, an Familie Otto heranzutreten. Dafür bedarf es aber vorher dem Großreinemachen.

Jürgen Linnenbrügger
7 Monate zuvor

Moin Scholle, Genau das ist das große Dilemma des HSV. Die Hamburger Wirtschaft hat sich scheinbar mit Grausen abgewandt, weil Sie mit diesen Kindergarten nichts zu tun haben will. Marcell Jansen-Weltfussballer und Unternehmer-ist wohl auch für die Herren nur eine Lachnummer. Auch das man sich so auf KMK festgelegt hat ist hier sicherlich nicht gut angekommen. Die Suche nach einen Trikotsponsor hat dieses eindeutig gezeigt,von der Vermarktung des Stadionnamen ganz zu schweigen. Als letzter Strohhalm mußte dann eine Firma aus NRW herhalten, die kaum jemand kennt.Der HSV ist finanziell schon scheintot. 75 Mio. Verbindlichkeiten, seit 10 Jahren nur negative Jahresergebnisse. Wo sollen bei einen evtl. Aufstieg die dringend benötigten Gelder für notwendige Verstärkungen herkommen ?. Darum wäre es drigend notwendig bei den einheimischen Unternehmen wieder Vertrauen aufzubauen.Aber wer soll dieses machen? Wettstein, Boldt ?? Ob die Herren in diese Richtung arbeiten, kann ich nicht beurteilen. Beurteilen kann ich nur die bisherigen Ergebnisse, die sind gleich null. Da kann ich auch nur wie Scholle mal schrieb: alle setzen, eine klare sechs.

Walker
7 Monate zuvor

Erster.

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Vielen Dank fürs Löschen meines letzten Beitrages, und tschüß

ToniHH
7 Monate zuvor

Köttgen??? Hoffmann??

Abbild des Versagens beide…ohne wenn und aber..Hatten Ihre Chance….

Und wenn der HSV e.V die Mehrheit der AG hat, dann kann Sie ja ein Mitspracherecht.

Es ist kein Kindergarten was da passiert,
es geht nicht um dem HSV es geht um Macht und Mio€ Verträge mit satten Abfindungen, nicht wahr Herr Didi, Herr Hoffmann, und die anderen
geschassten Looser?

Last edited 7 Monate zuvor by ToniHH
horst schlau
7 Monate zuvor

Morgen,

jetzt ist es auch unseren spitzen Journalisten aufgefallen !!!

Seit nun mehr als 1500 Minuten ist Jeremy Dudziak nun ohne eigenes Tor !

Für einen offensiven Mittelfeldspieler unzureichend. Vorlagen sind ja gut, aber …. .

Hatte vor einiger Zeit schon mal die Frage gestellt, ob er keine Tore selbst schießen darf und nur negatives Feedback bekommen – ganz nach dem Motto – wie kann man nur einen Spieler vom HSV kritisieren.

Meiner Meinung sollte Dudziak früher den Abschluss suchen, und nicht noch ein Dribbling oder sonst etwas tolles machen !!!!

Hacke – Spitze – eins, zwei, drei……………

Gruß

Kuddel
7 Monate zuvor

„Weder in der „Krise“ noch jetzt beim Positivlauf hat der Chef des Ganzen seinen Pfad auch nur um einen Millimeter verlassen. Im Gegenteil: Daniel Thioune blieb in beiden Phasen abgeklärt und ruhig.“
.
Würde der Hamburger Presse auch gut tun 🙂
Bisschen hanseatische Souveränität.

Grantler3006
7 Monate zuvor

Thioune ist kein Schlechter, aber erreicht ist noch nichts. Wenn er mit seinem Team hart arbeitet, dann kann das werden, egal wie sich die Aufsichtsräte, e.V. -Fuzzies und der Vorstand verhalten.
Das Ganze ging schon vor der Ausgliederung immer wieder provinziell ab. Das wird sich erst ändern, wenn man einen Aufsichtsrat so besetzt hat, dass die Kernkompetenzen eines Fußballunternehmens entsprechend den Anforderungen besetzt sind, einen ebenso kompetent aufgestellten Vorstand regelmäßig zu kontrollieren, Budgets im Vorfeld freigibt, so dass jedes kompetente Vorstandsmitglied in seinem Wirkungskreis erfolgreich arbeiten kann.
Sportvorstand: Ralf Ragnick, einen Vertriebs-und Marketingprofi aus einer Agentur und einen Wirtschaftsexperten, der weiß wie man kontrolliert und Geld so ausgibt, dass man keine Schulden macht. Letzteres ist am Einfachsten.
Und wenn man so aufgestellt ist, dann kommen auch wieder seriöse Partner.
Wenn dann der sportliche Erfolg auch noch dazukommt, tja dann ist eine Basis gelegt.

Das dumme an meinen Ausführungen: Wir wissen das alle. Es gab immer mal wieder Ansätze und immer hat es der Aufsichtsrat verdaddelt. IMMER

Jörg Brettschneider
7 Monate zuvor

Ich finde schon, dass sich Thioune etwas verändert hat. Er wechselt Spieler und Taktik nicht mehr ganz so wahllos und hat die Kritik positiv aufgenommen. Es ist jetzt schon eine Achse erkennbar. Er muss aber wissen, was passiert, wenn er Terodde – wie in Düsseldorf geschehen – rausnimmt. Der Gegner bekommt oft ein Übergewicht. Auch weil Wood untauglich ist.

Entscheidend ist aber die Rückrunde. Alle müssen sich am Aufstieg messen lassen! Gelingt dieser nicht, war Thioune nicht besser als seine Vorgänger. So einfach ist es leider. Derzeit glaube ich aber an Thioune und den Aufstieg. Die Tür zur Bundesliga ist offen. Thioune kann es definitiv schaffen.

Was der HSV e.V. nicht mehr schaffen wird, ist das dauerhafte Ziehen an einem Strang. Das müssen jetzt auch die letzten vernünftigen Idealisten begriffen haben. So geht es weiter abwärts. Der derzeitige sportlich Erfolg würde ein Strohfeuer bleiben. Jede(r) weiß das.

Es gibt nur eine Rettung:
Der Verkauf der HSV AG an einen seriösen Investor. Erst dann würde Ruhe einkehren.
Vielleicht kannst du, Scholle, uns mal deine Sichtweise darauf erklären.

Nicht nur die Vereinsfunktionäre nehmen sich zu wichtig (Jansen zahlt derzeit übrigens auch den Preis für seine nicht vorhandenen Führung), sondern auch die Supporters.
Wenn man den Ausdruck „Supporters“ im Zusammenhang mit Vereinspolitik nur schon hört, dürften die vielen vielen Fans, die einfach nur einen sportlich erfolgreichen HSV sehen möchten, Aggressiv-Akne bekommen.

Nordisch
7 Monate zuvor

Kaninchenzüchterverein, wobei das wahrscheinlich noch die Kaninchenzüchter beleidigt.

Ich bin’s Leid, aber hab mittlerweile aufgegeben. „Irgendwas ist immer“ ist unsere Definition, wir werden nie zu einem seriösen Unternehmen. Mit derartigen Reibungsverlusten wird’s dann auch sportlich nie für ganz vorne reichen. Isso …

Last edited 7 Monate zuvor by Nordisch
Darmzotte
7 Monate zuvor

Jedes Mal, wenn ich hierherkomme, gibt es Änderungen. Ich wollte gerade das Lemonparty Bild posten, aber das geht jetzt nicht mehr.

Madin at home
7 Monate zuvor

Ich wünsche mir für morgen folgendes von den euch:

Sven – Bitte bleib in deinem Kasten und versuche bitte nicht mit dem Ball zu spielen. Denn der spielt dann mit dir .

Stephan – Bleib wie du bist. Du bist so brutal gut. Ach und kümmere dich ein wenig um Toni, denn der kann ab und zu deine Hilfe gut gebrauchen.

Jan – Geh ruhig wieder mehr nach vorne. Deine Läufe brauchen wir. Moritz passt dann auf.

Toni – Bitte nicht mehr die weiten Bälle nach vorne, die nicht ankommen. Lieber Moritz den Ball geben.

Tim – Was ist los mit dir? Du musst wieder lockerer werden, damit deine Zuspiele auch Tore einbringen.

Moritz – Du bist immer überall. Aber bedenke, manchmal ist weniger mehr.

David – Dein Torriecher ist brutal! Mach bitte so weiter.

Jerry – Denk auch mal gerne wieder an dich und nicht nur an deinen Nebenmann. Ein Tor würde dir auch mal wieder gut tun.

Sonny – Bei den ruhenden Bällen musst du noch effektiver werden. So wie in Ingolstadt.

Bakery – Klasse deine Torausbeute. Jetzt müssen wir noch am Finetuning arbeiten.

Simon- Brutal gut! Aber im nächsten Spiel kannst du gerne wieder selber Treffen!

🙂

Nur der HSV!

Dosenfisch
7 Monate zuvor

Trainergehype ist noch nie gut gegangen! Siehe z. B. Tietz und 100 andere.

Ekstase
7 Monate zuvor

Auf dem Platz läufts aber nun haben wir in den oberen Etagen einfach zu viel individuelle Individualität. Ich fürchte da hilft nur Corona 😉

Jakob Kuhlmann
Jakob Kuhlmann
7 Monate zuvor

Vergiftete Favouritenzuschreibungen darf der Herr Rumpelstilz gern für sich behalten.

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Verzeihung, gelöscht wurde hier nichts von mir, ich muß den Blog und seine Funktionen noch lernen. Bleibt gesund.

Horstbertl
7 Monate zuvor

All das ist von der Mannschaft weder zu beeinflussen noch zu steuern. Deshalb den Fokus auf das Wesentliche legen, drei Punkte gegen Paderborn.

Maozen
7 Monate zuvor

Jatta for president 🇬🇲💪🇬🇲

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Was gibt‘s Neues in Waldhagen, ist die alte Alwine nun in den Vorstand berufen und was hat das Hauen und Stechen zwischen all den Piepenbrink‘s, Sack Quaksalbern und Hof –
Männern ergeben?

Sennsation
7 Monate zuvor

Jonny noch da?