Königsdörffer: „Und letztlich ist mein Traum wahr geworden.“

von | 28.06.22 | 201 Kommentare

Heiser war er. Immer wieder stockte die Stimme bei Cotrainer Merlin Polzin, während er eine komplexe Abschlussübung nicht immer wieder nur erklärte, sondern dabei auch noch die Spieler anfeuerte. Und während die rund 40 Anhänger am Rand schon genügend Probleme hatten, den heißen Temperaturen an sich zu trotzen, marschierten die Spieler auf dem Platz in der zweiten Einheit des Tages sehr ordentlich. Die meisten zumindest, denn ein paar Spieler wurden wieder individuell (geschont) trainiert. Belastungssteuerung. Dennoch, den Zuschauern bot sich heute ein weiteres neues Gesicht: Ransford Königsdörffer war nach bestandenem Medizincheck am Montag ins Trainingslager nachgereist und absolvierte am Dienstag seine ersten Einheiten. „Der kann richtig was“, sagte mir einer der Fans. Und das glaube ich auch.

Aber: In den letzten Wochen hat sich der Hype um den jungen Ex-Dresdner gefühlt mit jeder Woche, die die Verhandlungen andauerten, gesteigert. Und genau wie ich es schon im Laufe der Saison immer wieder mal geschrieben hatte: Königsdörffer ist ein extrem spannender Spieler, der der Fantasie nur wenig Grenzen setzt. Aber er ist eben auch noch ein Talent, das zum ersten Mal auf Profiebene wechselt. Schon deshalb wird man Königsdörffer Zeit geben müssen, sich im neuen Team, seinem neuen Umfeld einzuleben. „Je länger es gedauert hat, desto mehr kam der Gedanke, dass der HSV vielleicht doch abspringt“, sagte Königsdörffer heute in der Presserunde und gab zu: „Das wäre scheiße gewesen. Aber Hamburg hat mir immer gesagt, dass sie dranbleiben. Deshalb waren wir immer zuversichtlich. Und jetzt will ich erst einmal ankommen.“

Aktuell ist der 20-Jährige sogar noch dabei, seinen Abschied zu verarbeiten. Mit großen Worten gen Dresdner Fans und Umfeld. Auf Instagram verabschiedete sich der Stürmer emotional vom Zweitliga-Absteiger, für den er drei Jahre lang gespielt hatte:

„Liebe Dynamos, wie einige von euch vielleicht bereits mitbekommen haben, werde ich den Verein verlassen und mich dem Hamburger Sportverein anschließen“, startete Königsdörffer sein Statement und fuhr fort: „Ich bin Dynamo auf ewig dankbar dafür, mich in meiner schwierigsten Phase aufgenommen und aufgebaut zu haben. Dynamo Dresden hat mir meinen Wunsch Profifußballer zu werden erfüllt und dafür werde ich dem Verein und den Verantwortlichen für immer dankbar sein. Ich habe jedes Spiel im Dresden Trikot genossen und habe stets 100% gegeben. Gemeinsam mit dem Verein und euch Fans habe ich zahlreiche emotionale Momente erlebt. Ich werde die Spiele der SGD weiterhin verfolgen und glaube fest an einen schnellen Wiederaufstieg. In diesem Sinne wünsche ich dem Verein alles gute für die Zukunft“.

Große Worte hatte dann auch Jonas Boldt gefunden, als er auf seinen vierten Zugang in diesem Transferfenster angesprochen wurde: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Ransford einen weiteren jungen, entwicklungsfähigen Spieler vom HSV und unserem Weg überzeugen konnten. Er ist ein schneller, technisch sehr gut ausgebildeter Spieler, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist und nicht umsonst zuletzt für die U21-Nationalmannschaft nominiert wurde“, sagte der Sportvorstand auf der vereinseigenen Homepage und Königsdörffer verriet, wie sich die letzten Wochen für ihn gestaltet hatten: „Das Thema HSV hatte schon im Urlaub begonnen, da hatte der HSV Kontakt aufgenommen. Am Anfang hatte ich nicht gedacht, dass ich nicht mehr bei Dynamo zum Training erscheinen würde. Ich hatte Manager Ralf Becker dann keinen Wunsch mitgeteilt, dass ich gern gehen möchte. Wir haben offen geredet. Ich habe Gas gegeben und parallel gehofft, dass es klappt mit dem HSV. Und letztlich ist mein Traum wahr geworden.“

Einer, auf den er warten musste. „Der HSV hat sich ganz früh bei mir gemeldet, daher gar nicht mehr groß mit anderen Klubs beschäftigt“, erzählte Königsdörffer heute. Unmittelbar nach der Relegationspleite gegen Kaiserslautern habe sich der HSV bei ihm gemeldet. Und bei ihm gepunktet: „Ich war echt sehr überzeugt. Die Gespräche liefen sehr gut, ich hatte ein super Bauchgefühl. Über Tim Walter habe ich nur Gutes gehört, das war für mich auschlaggebend.“ Und jetzt, wo er hier ist – wo soll es für ihn hingehen? „Hamburg ist für mich ein Riesenverein, den kennt man halt. Als ich den Kontakt bekam, war das eine Ehre für mich, mich mit so einem Klub zu unterhalten. Alle wissen, dass der HSV nicht in die Zweite Liga gehört. Genau so wie Dresden nicht in die Dritte Liga gehört“, so der Stürmer, der verriet, dass er nach dem Abstieg Tränen vergossen hat und eine Weile gebraucht hat, den Abstieg zu verdauen, um jetzt wieder neue Ziele zu verfolgen: „Ich will mit dem HSV will ich natürlich aufsteigen. Das sind die kleinen großen Ziele, die ich mir gesetzt habe.“

Ich weiß, das es makaber klingt. Und ich gönne es auch niemandem bzw. noch weniger wünsche ich es einem jungen Fußballer. Aber die Karriere des Offensivallrounders hat vielleicht auch deshalb gerade noch einmal richtig Fahrt aufgenommen, weil er sein Glück zu schätzen weiß. Diesen Eindruck vermittelt Königsdörffer , der in jungen Jahren schon drei Meniskus-Operationen (zwei als Spieler bei Hertha BSC, eine bei Dynamo) hinter sich gebracht hat. „Ich war bei Hertha insgesamt zwei Jahre verletzt. Damals hatte Hertha mir gesagt, dass ich mir einen neuen Klub suchen sollte. Und ich habe dafür immer Verständnis gehabt und bin bei Hertha niemandem böse. Zumal ich daraufhin bei Dynamo ein Probetraining hatte – und dann hat vieles geklappt.“ Aber auch noch nicht alles, weshalb er letztlich auch nicht in der ersten Liga sondern beim HSV gelandet ist. Was er selbst glaubt, dringend verbessern zu müssen? „Ich muss Schuss verbessern, den ersten Kontakt – aber ich bin ja noch jung. Deshalb bin ich ja auch hier, um zu lernen.“

Und ich freue mich auf ihn. Ich freue mich auf einen Typen, der mich spielerisch und optisch ein wenig an Serge Gnabry erinnert, als der noch auf seinen Durchbruch hinarbeitete. Bei Königsdörffer ist das alles noch ein wenig roh und muss geformt werden – aber Walter hat bewiesen, dass er einiges aus Talenten herausholen kann. Ob das schon morgen das erste Mal auf dem Platz zu sehen sein wird, wenn der HSV gegen Hajduk Split zum ersten Testspiel der neuen Saison antritt? Walter selbst habe ihm noch keine Zeichen gegeben, ob oder ob nicht, so Königsdörffer, ehe er mit einem verschmitzten Lächeln ganz vorsichtig für sich Werbung macht: „Ich kann spielen, ich bin fit.“

Und er wird spielen, da bin ich mir sicher. Wenn nicht schon morgen, dann sicherlich am Freitag im zweiten Test. Dafür machte er auch heute schon einen zu fitten Eindruck, als dass man sich da noch Sorgen machen müsse. Und ich werde Euch morgen von diesem ersten Spiel berichten. 

Bis dahin,

Scholle 

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Darmzotte
1 Monat zuvor

Auf Bilbija und Randford Königsdörffer freue ich mich in der Tat auch. Ich hoffe, ihr Enthusiasmus trägt sie möglichst lange durch die Saison.
Beim absoluten Topfavoriten auf den Aufstieg ist es schon was anderes, als mit Dresden bzw. Ingolstadt um den Klassenerhalt zu spielen.

Update: Nachdem der VfB – berechtigterweise – nicht bereit ist, den von Boldt imaginierten Preis für Vagnoman zu zahlen, könnte diese die Chance für Opoku werden. So schreibt es heute die Bild.
Warum eigentlich erst unter diesen Umständen? Opoku wurde vom Kicker zum besten offensiven Außenbahnspieler der Saison in der Dritten Liga gekürt. Warum sollte er dann nicht in der Lage sein, den HSV zu verstärken? Er ist zwar eher Linksaußen, aber da die Trauben auf rechts Außen extrem niedrig hängen, könnte ich mir das auch vorstellen.
Wenn man schon bei jeder Gelegenheit betont, wie wichtig die Entwicklung ist (nicht messbar), dann sollte ein Opoku eine Rolle spielen.

Last edited 1 Monat zuvor by Darmzotte
pietkunz
1 Monat zuvor

Beim HSV sollte man sich eingestehen, dass der erwartete Erlös zwischen 6 – 8 Mio für Vagnoman viel zu hoch gegriffen ist.
Man darf nicht lange fackeln und muss sich dem Angebot der Stuttgarter annähern. 
Sie bieten 3,5 Mio + Bonuszahlungen!

„Es muss eine gesunde Einschätzung geben, was ein Spieler wert ist. Da gibt es viele Referenzen, an denen wir uns orientieren“, sagt Mislintat – und ich finde, seine Referenzen sind sogar noch großzügig. 

Bei Vagnoman lässt sich bereits seit Jahren ausmachen, dass sein Marktwert, je länger er noch beim HSV kickt, immer weiter sinken wird. 
So ein Angebot wie jetzt vom VfB wird es für Vagnoman nie wieder geben.

Ich bin eigentlich überrascht, dass er überhaupt mal zu einem anderen Klub wechseln würde – viel zu lange hat er sich das hier in warmen heimatlichen Gefilden und auf Mutters Schoß ohne sportliche Visionen bequem gemacht. Es mag am plötzlichen Förderungsgeist seines Beraters Dr. Gudel liegen, dass er wenigstens zu Stuttgart mal „ja“ gesagt hat – oder sich dort wohl immernhin mit anderen jungen Spielern gut versteht. 

Das Ausland hingegen – und das dringt ja durch – käme für ihn weiterhin nicht in Frage, und andere Angebote gibt es in Wirklichkeit gar nicht. 

Wenn er wenigstens eine Halbserie lang mal voll durchtrainieren würde, hätte Vagnoman allerbeste athletische Vorraussetzungen – aber Verletztengeschichten lassen das ja nicht zu bzw. auch Zweifel an einer professionellen Lebensweise aufkommen. 
Vielmehr aber offenbart Vagnoman im Defensivverhalten in Sachen Taktik schlimme Mängel in der Schulung und Disziplin. Sein Auftreten wirkt uninspiriert. Kaum jemand schrieb davon, welche Drecksarbeit ein Jatta für den orientierungslosen Vagnoman hinten erledigen musste, wenn beide dort den rechten Flügel besetzten. Auf hinten links (ohne Arbeitstier Jatta) erlebten wir mit Vagnoman – der sich drehend den Ball immer erst auf den rechten Fuß legen muss – dann immer wieder Desaster. 
Auch in Sachen Leistungsbereitschaft und Talent ist Vagnoman leider völlig überbewertet. 
Er ist vier Jahre lang Profi – aber zu keiner Zeit jemals ein Leistungsträger gewesen. 
Entgegen hier oft aufgestellter Behauptungen hat Vagnoman in den letzten U21-Länderspielen übrigens auch schwach gespielt (immer wohlwollende kicker-Note 4).

Einen soliden und konstanten Allrounder wie Heyer wird Vagnoman auch künftig nicht verdrängen. Hinten links wird er wegen Leibolds Rückkkehr auch nicht mehr aushelfen müssen. 

Und ich sehe Vagnoman wegen seiner athletischen Wucht ohnehin vielmehr als Akteur für das OFFENSIVE Außen oder Halbaußen – dort dann besser ohne große taktische Zwänge, die ihm eh nicht liegen. Aber für die Offensiv-Außen hat der HSV jetzt aufgerüstet mit neuen Spielern, die zielstrebiger und sich mehr einbringen werden als er. 

Das eigentlich viel zu übertriebene Gehype um junge Spieler hat dem HSV überraschend durchaus bereits Glück und Geld beschert – siehe Juwelfußballgott Fiete Arp – beinahe auch fast bei Alidou, der in Wirklichkeit außer Schwalben auch nix kann. 

Also jetzt die einmalige und sonst sich nie wieder bietende Chance nutzen, und für ein schön geredetes, überschätztes Talent bitte fette 4 Mio kassieren!

Im Übrigen darf sich so ein traumatisierend schreckliches Ereignis wie im Fall Gideon Jung, der hier sieben (!!) lange Jahre als angebliches Talent verschrien ungehindert trantütig Schaden statt Leistung anrichten und dafür Millionen im zweistelligen Bereich kassieren konnte, niemals – aber auch wirklich nie mehr – wiederholen.

Töftinger
1 Monat zuvor

Also Vagnomann als „Antifußballer“ zu bezeichnen 🙈 ist schon im Bereich der völligen Ahnungslosigkeit anzusiedeln. Sachkritisch einen Spieler zu durchleuchten ist schon in Ordnung, aber bitte aufpassen das man sich dabei nicht selbst der Lächerlichkeit preisgibt.

Aktuell sind keine 6 oder 7 Millionen für Vagnomann in Deutschland zu erzielen. Da müssten schon die Engländer mitbieten. Die hier zum Teil genannten 2 Millionen sind natürlich ebenfalls jenseits von Gut und Böse angesiedelt. 4 Millionen plus einen brauchbaren Leihspieler dazu wäre schon ein sehr ordentliches Geschäft.

Es gibt bezüglich der Personalie Vagnomann drei entscheidende und wertmindernde Fakten:

  1. Er hat in der letzten Saison aufgrund langer Ausfallzeiten viel zu wenig gespielt.
  2. Er kommt jetzt leider nur als Außenverteidiger einer Zweitligamannschaft auf den Markt.
  3. Als er dann wieder voll im Saft stand, hat Walter leider nur sehr bedingt auf ihn gebaut. Was für mich bei der Alternative Heyer allerdings nicht wirklich nachvollziehbar war.

Mann muss ja nur mal schauen wie viele Zweitligaspieler in den letzten Jahren über 4 Millionen transferiert wurden. Das ist sehr überschaubar um es mal vorsichtig auszudrücken. Solche Transfers sind die absolute Ausnahme und macht man auch nur wenn dieser Spieler kurzfristig Stammspielerpotenzial hat.

Bei einem Transfer wird doch vorrangig der Blick darauf gerichtet, was der Spieler in der gerade abgelaufenen Saison gebracht hat. Arg viel hat Vagnomann aus den Eingangs beschriebenen Gründen dabei nicht auf den Zettel bekommen.

Abschließend möchte ich noch meine persönliche Einschätzung los werden. Grundsätzlich hätte ich mir von Vagnomann mehr erwartet und ihn zum aktuellen Zeitpunkt bereits auf einem höheren Leistungslevel gesehen. Seine Entwicklung ist nicht in dem Maß vorangeschritten wie ich und viele andere es erwartet haben. Dennoch hat er für mich allemal das Potenzial eines Erstligaspielers.

Wir reden hier nicht von einem spielgestaltenden Mittelfeldakteur, sondern von einem Spieler für die defensive Außenbahn. In der Nationalmannschaft hat diese Position zuletzt ein „KLOSTERMANN“🙄 gespielt. Schaut euch den Klostermann demnächst mal genauer an. Klostermann ist von den Anlagen und bezüglich der individuellen Klasse ein sehr ähnlicher Spielertyp. Wenn Vagnomann jetzt fit bleibt und zum richtigen Verein kommt, dann kann er seine Karriere noch kräftig anschieben. Er hat eine Top-Geschwindigkeit. Technisch ist das sehr ordentlich, wenngleich er an den Hereingaben noch arbeiten muss. Da geht noch einiges, sofern dann auch der Kopf mitspielt.

Ich bin mir absolut sicher, dass er sich auf Dauer in der 1.Liga durchsetzen wird.

Jovanic Hugental
1 Monat zuvor

Mutzel ist abgesehen von der relativ kurzen Glanzzeit Beiersdorfers, als aus Dukatendidi leider Schuldendidi wurde, eindeutig der stärkste Sportdirektor des HSV seit sehr langer Zeit. Ausnahme Frank Arnesen, der ebenfalls ein gutes Auge für preisgünstige Spieler mit Potenzial hatte. Der HSV muss aufpassen, dass er Mutzel nicht verliert aufgrund der Spannungen im Vorstand. Ich bin davon überzeugt, dass Mutzel auch in der Bundesliga erfolgreich arbeiten könnte und der HSV mit klugen Transfers und jungen Spielern einen ähnlichen Weg wie Union Berlin einschlagen könnte. Den Aufstieg kann auch Mutzel nicht garantieren, aber er kann dem Trainer eine Basis für den Kampf um den Aufstieg zur Verfügung stellen und genau das tut Mutzel im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten des HSV.

Felix Frosch
1 Monat zuvor

Ich kann Darmzotte nur zustimmen – das sind spannende junge Spieler.
Nur: Haben andere Vereine auch so viele Spieler mit schweren Verletzungen?

Königsdörffer – 3 x Meniskus
Ambrosius – 2 x Kreuzband (gleiche Seite)
Suhonen – Kreuzband, Knöchelfraktur
Leibold – Kreuzband
Kittel – 1 x Kreuzband, 1x Kreuzband und Innenband, schwerer Knorpelschaden
Vagnomann – Muskel- und Muskelsehnenverletzungen

Das wirkt echt viel an Vorschaden.

Riesum
1 Monat zuvor

War gar kein Grottenkick. Ansehnliches Spielchen. Gute Leistung vom HSV.

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Mögen alle Spieler stets gesund und verletzungsfrei bleiben.

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

6.0 Mio und keinen Cent weniger! Der Mann braucht nicht nach Stuttgart gehen zu die Laggl!
Bei den Spielen der U 21 Nationalmannschaft gab es zwei herausragende Spieler. Moukoko und Vagnoman.
Vagnoman wird sicher die Stufe Rüdiger und Raum erreichen.
Wenn Vagnoman bleibt haben wir ein Abwehrproblem weniger.

Kuchi
1 Monat zuvor

Wird der Grottenkick morgen eigentlich irgendwo gezeigt, damit man sich hinterher so richtig auskotzen kann?

Bubu
1 Monat zuvor

Goood mooorniing @ all,

Sommersonnenwende – ein kleines Tänzchen auf dem Blocksberg, die Sonne brennt, aber die Frisur sitzt – danke Hexilein! Man ist ja heiß… 🙂

…wie der HSV, der jetzt im Kostnix –Trainingslager schwitzen darf! Der neue Top – Favorit der 2. Liga ist heiß auf die neue Saison, laut Tim Walter hat man „großen Bock“, dass es endlich wieder losgeht.

Alles wird jetzt dem heißen, „großen Ziel“ untergeordnet, man sammelt sich und geht mit neuer, ungebremster Energie in die neue Spielzeit. Vergessen die verlorene Relegation, JETZT ist „all in“ angesagt, ein Hauch von Alles, Nichts, Oder – im Schatten der heißen 10Millionen – Grenze!

Diese köchelnde Spannung ist fast – wie das Wetter derzeit – unerträglich, in schlappen 17 Tagen erfolgt dann endlich der feurige Startschuss zu den nächsten Walter – Festspielen. Der heiße Favorit HSV geht auf Abschiedstour in der feinen, zweiten Liga!

Unterstrichen wird dies mit „neuen“ Gesichtern in der Mannschaft, versprochene, punktuelle „Verstärkungen“, vielleicht mit dem oder anderen kleinen Handicap, aber was soll´s? Mal Mut zur Lücke, im Zeichen der entwicklungsfähigen Belastungssteuerung, nebst Ausbildung löpt!

Wenn man nun Mutzel eindeutig als „stärksten“ Sportdirektor des HSV seit langer Zeit lobpreist, liegt dies vielleicht auch am heißen Wetter? Sollte man dann nicht mal zeitiger aus der Sonne gehen, bevor man Boldt noch zum Sonnenkönig kürt … Nun ja…. Macht wohl diese immense Hitze…. 😉

Ob da ein Eis – auch ohne überteuerte Früchte – helfen könnte? Eher wohl ein Eisbeutel..

Egal, so schmeckt eben nur der Sommer…. :mrgreen:

Bleibt alle gesund..!

Last edited 1 Monat zuvor by Bubu
Frank Müller
1 Monat zuvor

BOLDT´S MACHTBEDÜRFNIS
Er hat hier angeheuert, weil er in Leverkusen NICHTS zu sagen hatte
und hier bis jetzt den Alleinherrscher spielen kann….“Ich halte für alles
den Kopf hin!“…
dabei macht er GAR NICHTS.
Aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, DELEGIERT er nur die Kader-
planung und Transfers an Mutzel/Geschäftsstelle (daher auch gegen die Verkleinerung).
Darauf wird der Ist-Zustand blumig beschönigt und entscheidende Baustellen
einfach ignoriert:
DEM HSV FEHLEN FÜHRUNGSSPIELER:
Die 12 remis resultierten aus fehlendem Biss.
Boldt fand unser Spiel aber „sehr schön anzusehen!“
Genau jetzt, wo es dem Verein an Geld fehlt, hat er eine neues Betätigungsfeld
für seine Machtdemonstration GEFUNDEN:
Er beharrt stur auf eine Ablöse von 5,5 mio für Vagno, einen Spieler, der 1,5 – 2 mio
wert ist.
Dabei wurden vom VfB laut HA schon 5 geboten + Leihspieler.
Das muß man sich mal reinziehen.
Mann, du vermasselst wieder mal ALLES zum Nachteil des HSV.
Wärst du doch in Düsseldorf geblieben.

NeilAnblomee
1 Monat zuvor

„Ich muss Schuss verbessern, den ersten Kontakt – aber ich bin ja noch jung. Deshalb bin ich ja auch hier, um zu lernen.“

Und das beim Verein, wo die neuen Spieler erfahrungsgemäß schlechter werden . . .

Im Ernst, irgendwie hab ich im Urin, dass der Junge einschlägt, zumindest etwa so wie Eljero Elia in den ersten 4 Wochen.

Im Übrigen ist Ransford-Yeboah der mit großem Abstand beste Vorname, zusammen mit dem Nachnamen einfach königlich, bester Spielername seit Vagner Love.

Buffy
1 Monat zuvor

Ein Wechsel von Königsdörffer zu D.C. United wäre also vermutlich nicht zu Stande gekommen…

Bramfelder
1 Monat zuvor

Falls irgendjemand andere Meinungen hören möchte – und nicht nur seine eigene Meinung durchsetzen möchte: es gibt einen „Sonderpodcast“ von Volkparkgeflüster mit dem Gast „Jonas“ von 1887HSVTV. Ich kann es nur empfehlen.

Kai Simon
1 Monat zuvor

die Mopo schreibt, eine Einigung zwischen dem HSV und Stuttgart sei nicht in Sicht.
Stimmt mich irgendwie optimistisch, dass der Transfer bald über die Bühne geht. 😅

https://www.mopo.de/sport/hsv/vorzeitige-abreise-aus-oesterreich-darum-kehrt-hsv-boss-boldt-nach-hamburg-zurueck/

Blogfan
1 Monat zuvor

weiß hier jemand wie lange der HSV noch ein Abo auf kniegeschädigte Spieler
hat?
Irgendwie doch merkwürdig….

Torwartkrake
1 Monat zuvor

1:1 zur Pause. Ameachi über links gar nicht schlecht. Opoku über rechts ausbaufähig.
Bilbija unglücklich und mächtig am Pumpen. Saustark Muheim, Ambrosius und David.

Brauchen wir wirklich Sahiti? Nein!

Meaty
1 Monat zuvor

Sicherlich hat der HSV in dieser Transferperiode -bis jetzt- alles Spieler geholt, die durchaus viel Potenzial besitzen!
Jedoch hat man unter den Neuzugängen keine wirklich stabil erfolgreichen Zweitligaspieler geholt, sondern eher Spieler verpflichtet, die mit ihren Teams abgestiegen sind oder vom längjährigen Bankplatz eines Bundesligisten kommen!

Das Bénes, Königsdörffer oder auch ein Bilbija der Mannschaft irgendwann in der Saison helfen können, will ich gar nicht bestreiten. Stabil gefestigte Zweitligaspieler, die unter der Saison dauerhaft durchschnittliche bis gute Leistungen abliefern können, dafür werden sie sicherlich einige Zeit benötigen!

Neue Spieler stehen beim HSV ja generell immer unter starker Beobachtung! Nicht selten, dass in der Vergangenheit einigen Spielern nach wenigen schlechten Spielen zu Saionbeginn schon die Tauglichkeit abgesprochen wurde …!
Das Gegenteil konnte man bei einigen hochgejubelten Jungprofis beobachten, die eine kuze Phase im „Deckungsschatten der Großen“ ihr Können zeigen durften, um dann in den nächsten Spielen die ganze Härte der Gegenspieler zu spüren bekamen und daran zerbrachen!

Der HSV hat die ewige Favorittenrolle in der 2. Liga und damit müssen die Neuen erstmal zurechtkommen! Wenn sie in ihren vorherigen Vereinen für durschnittlich gute Leistungen gelobt oder sogar gefeiert wurden, wird die gleiche Leistung im Rautentrikot oft nicht ausreichen, um Lobeshymnen oder Punkte einzufahren!

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Torwartkrake
1 Monat zuvor

„Was er selbst glaubt, dringend verbessern zu müssen? „Ich muss Schuss verbessern, den ersten Kontakt – aber ich bin ja noch jung. Deshalb bin ich ja auch hier, um zu lernen.“

Oh, nein, willkommen im Club! Das war doch unsere Schwäche letzte Saison, der Abschluß und nicht selten wurden vorne die Bälle verstolpert.
Ist mir aber auch schon aufgefallen im Spiel gegen uns, daß der Junge sich viel erarbeitete, aber keinen reinmachte. 3x Meniskus mit 20, ohje, wie ernüchternd.

Gut jetzt ist der Wunder Walter gefragt und der liebe Gott oder so. Jetzt hoffen wir mal das Beste. Unbedingt Opoku behalten und Heil. So viel Glück mit wenigen Verletzungen bei einem dünnen Kader hat mann nicht jede Saison (von Leihold, Suhonen, Gymarah und zuletzt Jatta mal abgesehen).

Riesum
1 Monat zuvor

Wo steht Alex im Stadion heute ?

Aleksandar
1 Monat zuvor

Ich bin Fan von Omar Megeed

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Testspiel:
Gut:
Ransi, Ogi, Muheim, Glatzel, Lazi, Megeed.
Befriedigend:
Leiboldt, Amaechi, Rohr, Vusco, Meffert, David, Ambrosius.
Rest bemüht.
Ausfall: Opoku, Meissner.

Töftinger
1 Monat zuvor

Irgendwie ähneln sich diese Trainingslagerspiele. Die Jungs sind mutmaßlich auch etwas müde. Heute sogar mit Krampf bei Heuer. Sachen gibt’s 🙈.

Interessiert haben mich vorrangig die Neuen. Ich habe bei allen Zugängen ordentliche Ansätze gesehen. Darüberhinaus auch vorzeigbare Leistungen der zweiten Reihe. Insbesondere Zumbiri schon sehr abgeklärt und Ambrosius ist ebenfalls schon ganz gut mit dabei. Heil garnicht so schlecht. Vielleicht umschulen zum Außenverteidiger.

Amaechi ist niemals ein Außenspieler. Der Junge gehört ins Zentrum hinter die Spitzen und sonst nirgendwo hin.

Wir brauchen noch eine zweiten zentralen Stürmer, der auch mal ein Kopfballduell gewinnen kann. Hätten wir aber schon letzte Saison gebraucht.

Meißner und Opoku haben heute nicht geliefert und sind zumindest in der heutigen Verfassung keine Spieler die dem HSV weiterhelfen können.

Last edited 1 Monat zuvor by Töftinger
Aleksandar
1 Monat zuvor

Where’s the beef?

Norbert Schröder
1 Monat zuvor

Und wieder rennen alle der Bild hinterher. Dieses Niveau ist unterirdisch.