Kittel darf beim HSV nicht den Hunt-Weg gehen

von | 28.03.22 | 146 Kommentare

„Hier ist meine Heimat, meine Familie, meine Kumpels. Hamburg und der HSV sind mein Alles. Ich bin dem Club extrem dankbar dafür, wie man mit mir gearbeitet hat, welche Möglichkeiten man mir gegeben hat und was ich erreichen durfte.“ Worte von Youngster Josha Vagnoman, die so klingen, wie es der eigene Klub am liebsten hört. Nämlich so, als seien damit alle HSV-Transfergerüchte für die Zukunft endlich einmal komplett im Keim erstickt. Oder doch nicht? „Ich möchte mich weiter­ent­wickeln, besser werden und irgend­wann auch den nächsten Schritt machen. Das ist ja ganz klar, das ist der sportliche Ehrgeiz“, lässt sich Josha Vagnoman in Sachen Karriereplanung ein Hintertürchen offen, „er fügt aber hinzu, dass er alles das am liebsten bei und mit seinem HSV machen würde.

Worte, die im HSV-Medium so klingen, als hätten ihn HSV-Mitarbeiter der Presseabteilung vorformuliert. Aber das sind sie nicht. Denn Vagnoman tickt tatsächlich so, wie er spricht. Der junge Mann, der 23 Spieltage verletzt ausgefallen war und jetzt von einem auf den anderen Moment in einen Rhythmus von zwei Spielen pro Woche reingeworfen wird, bringt ein ungewöhnlich großes Maß an Identifikation mit. Anstatt die ersten Millionenangebote aus dem Ausland und/oder der Ersten Bundesliga anzunehmen, hat sich der junge Spieler selbst dafür entschieden, beim HSV zu bleiben. Er hat daraus keinen Hehl gemacht, weil er kein Mann für große Schlagzeilen sein will. Wer mit Vagnoman spricht oder ihn schon mal zum Interview angefragt hat, der wird wissen weiß, was ich meine.

Die junge Garde beim HSV verspricht viel – und braucht Führung

Und Vagnoman ist damit einer von mehreren jungen Spielern beim HSV, die für eine gute Zukunft stehen. Jonas David hat sich vor einigen Monaten für den HSV entschieden, obgleich er hier in Hamburg keine große Rolle spielte. Auch einen Anssi Suhonen hatte ich hier vor Jahren schon im Rautenperle-Blog als Spieler vorgestellt, der alles mitbringt, um ein vollwertiger Leistungsträger des HSV zu werden. Und der Finne mit der ebenso erschreckenden wie spannenden und letztlich prägenden Lebensgeschichte enttäuscht an keinem Punkt. Er hat sich in seiner verletzungspause intern mit Fleiß hervorgetan und ist ruhig geblieben, als er vom Trainer mal nicht gebracht wurde.

Suhonen, David und Vagnoman machen im Grunde genau das, was man sich von jungen Spielern immer wieder erhofft. Sie haben Geduld, sind unermüdlich fleißig und lernwillig, sie bieten sich sportlich an, sie bekennen sich vollständig zum HSV – und sie bringen sportlich alles mit, um hier ihre Erfolgsgeschichte zu schreiben. Für den HSV – aber vor allem auch zusammen mit ihrem HSV, dem sie ihr eigenes Ego unterordnen. Und für alle, die hier den Trainer immer wieder diskutieren: Er ist nicht allein verantwortlich für diesen positiven, moralischen Umschwung seiner Nachwuchsprofis. Aber er fordert und fördert diesen an jedem Tag von seinen Spielern. Und zwar von den Suhonens, Vagnomans, Davids und Co. ebenso wie von seinen Schonlaus, Mefferts und Kittels – womit ich zum nächsten Punkt komme: Sonny Kittel.

Denn der Mittelfeldspieler bekommt es gerade von allen Seiten. Weil er nicht performt, was so leider auch stimmt. Auch ich habe in den letzten Wochen mehr von ihm erwartet und gefordert. Und dabei spreche ich nicht von Gala-Formaten wie teilweise in der Hinrunde. In Noten gesprochen würde mir eine konstante Drei schon reichen. Denn Fakt ist, dass Kittel in den letzten Jahren immer wieder angedeutet hat, wie wichtig er in guter Verfassung ist. Er hat bewiesen, dass er ein besserer Fußballer ist als die meisten anderen. Aber er ist im dritten Saisondrittel eben immer auch Verlässlichkeit schuldig geblieben. So, wie in den letzten vier Pflichtspielen auch. Dabei braucht der HSV ihn und seine Kreativität jetzt genau so sehr wie in der Hinrunde. Vor allem aber braucht der HSV auch für die Entwicklung seiner jungen Spieler ein festes und funktionierendes Korsett. Und in diesem hatte Trainer Tim  Walter auch Kittel fest eingeplant. 

Kittel genießt bei Walter 100 Prozent Vertrauen – jetzt ist er dran

Zurecht, wie ich finde, denn der Rechtsfuß ist ein geiler Kicker, der immer die entscheidende Situation im Fuß hat. Er hat ein Talent, das man nicht erlernen kann und kann Und daraus resultiert auch die exponierte Stellung im Team. Wobei man in der Gesamtbetrachtung zweifellos auch Kittels Biographie mit einbeziehen: Denn mit gerade mal 18 Jahren den ersten Kreuzbandriss zu erleiden ist schon ein Handicap. Vier Jahre danach folgte sogar der zweite mit gerade mal 22 Jahren. Und so sehr die Medizin inzwischen auch fortgeschritten ist und Kreuzbandrisse keine Karriereenden mehr erzwingen, für seine ersten Karriereschritte bei der Eintracht aus Frankfurt bedeutete spätestens der zwischenzeitlich diagnostizierte Knorpelschaden im Knie, der ihn insgesamt 454 Tage (!) pausieren ließ, das Aus. Auch deshalb muss Kittel beim HSV nahezu wöchentlich aus dem Training genommen und individuell trainiert werden, um die Belastung so zu steuern. Nicht optimal – aber bislang war Kittel den Verantwortlichen diesen Kompromiss wert.

Und Kittel hat länger gebraucht, um sich diesen Status letztlich auch auf dem Platz zu erarbeiten. Und er hat schon zweimal im Schlussdrittel enttäuscht. Soll heißen: Funktioniert er auch ein drittes Mal in Folge nicht, dürfte es eng werden. Denn dann kann man nicht mehr von einer einmaligen Situation sprechen, sondern muss eine generelle Schwäche anerkennen. Dann wird sich der HSV damit beschäftigen müssen, ob Kittel der richtige Spieler für den Neuaufbau sein kann oder ob der HSV gerade auch in Hinblick auf die Entwicklung seiner Davids, Vagnomans, Vuskovics (wobei ich den Kroaten schon viel weiter sehe) und Suhonens gerade an Kittels Stelle mehr Zuverlässigkeit braucht. Und nur zur Erinnerung: Bei Aaron Hunt hat man den Fehler gemacht, Jahr für Jahr aufs Neue darauf zu hoffen, dass er mal eine ganze Saison das spielt, was er zwischendurch zeigen konnte: Genialen Fußball. Eine wirklich konstante Führung aber konnte auch der erfahrene Edeltechniker Hunt schon ob seiner Fitnessprobleme leider nie bieten. 

Ich hoffe wirklich sehr, dass Kittel nicht diesen Hunt-Weg geht, sondern in den nächsten Wochen wieder in die Spur findet und den HSV führt. So, wie er es in der Hinrunde gemacht hat. Am Ball übrigens ebenso wie im Umgang mit den jungen Spielern, denen er immer wieder gut zusprach und die auf ihn hör(t)en. Denn Kittel ist mannschaftsintern als Typ sehr geschätzt. Aber: Das war Hunt auch. Und am Ende der Saison wird in der Analyse der Faktor Mensch bei der Beurteilung der Spieler zweifellos eine große Rolle spielen. Aber das allein kann und darf nicht entscheiden.

Auch bei Kittel nicht, der das große Glück und den großen Druck hat, sich seinen Vertrag quasi selbst zu sichern. Dafür muss er jetzt aber liefern. Mit einer konstanten Drei wäre ich wie gesagt schon zufrieden. Denn eine Kittel-Drei ist auf Zweitligaebene mehr als viele andere Mannschaften zu bieten habe. Und sie ist tausendmal wertvoller als 10 Einsen mit Sternchen, wenn der Rest Vieren und noch schlechtere Leistungen darstellt. Von daher: Mach et, Sonny! Gib Gas, spiel unbeschwert und mutig auf. Dass Du das kannst wissen alle. Und der Trainer in dieser Saison steht mal absolut und zu 100 Prozent zu Dir. Das macht er mit Worten wie Taten täglich deutlich. Jetzt bist Du dran!

In diesem Sinne, bis morgen. Da wird wieder trainiert. Im Abspann habe ich noch einmal das Thema Bloghygiene, Respekt und die Folgen für Nichteinhalten einfachster Regeln aufgeführt. 

Scholle

P.S.: Ich gebe zu, es ist hier wie überall sonst auch im Leben. Meistens haben die Lautesten am wenigsten Inhalt zu bieten – vielmehr ist diese Inhaltslosigkeit eben auch der Grund für eine völlig maßlose Lautstärke. Teilweise werde ich von anderen darum gebeten, hier Leute zu sperren – was mich ehrlich gesagt extrem nervt. Denn viele derer, die solche Forderungen stellen, sind selbst an Provokationen und sinnfreuen Scharmützeln maßgeblich beteiligt. Oder aber diese selbst ernannten Sherriffs fordern quasi die Rote Karte für sich selbst. US73, den ich bei Matz ab ebenso wie in der Rautenperle schon im Forum miterleben durfte, ist ein gutes Beispiel für all diese Punkte. Ein kleiner Auszug aus seinem Post (meine Antworten sind die kursiv gedruckten):

Wie dieser einst große Sportverein „hingerichtet“ wurde, ist nicht nur ein Versagen der „Manager“ und „Kontrollorgane“. Es ist auch ein komplettes Total-Versagen der 4. Instanz. Positionieren oder abmelden, Scholle.

Du machst es mir tatsächlich sehr leicht: Ich melde Dich hiermit ab.

Und erneutes „Löschen kritischer Beiträge“ funktioniert nicht mehr.
„Screenshots“ und FB und Insta sei Dank.

Wie Du siehst, sperre ich Dich für diesen Blog – ganz öffentlich und ohne daraus ein Geheimnis machen zu müssen.

Scholle, werde gerade und erwachsen, oder gehe mit moinvolkspark des Weg des HSV – immer tiefer in die Bedeutungslosigkeit.

Du hast erkennbar nicht das Format, als dass ich mir von Dir sagen ließe, wie ich werden soll. Und ganz ehrlich: Ich bin an dieser Stelle lieber absolut bedeutungslos, aber dafür mit vielen respektvollen und sachlich-fachlich orientierten Leuten im Forum unterwegs, als dass ich auch nur für einen Tag zum Nabel der Welt werde, weil ich mit Leuten wie Dir auf Augenhöhe kommuniziere. Von daher, nichts für ungut und alles Gute, US73. Aber suche und finde Dein Glück bitte ab sofort woanders. 

Ich wiederhole mich an dieser Stelle auch noch einmal für alle, denn wie beim HSV gilt auch hier: Niemand ist wichtiger als das Ganze. Wer sich nicht benehmen kann, muss gehen. Das gilt nicht nur für US73 sondern für alle. Und dabei ist es mir absolut egal, ob die davon betroffene Person hier 1000 Kommentare absetzt oder nur einen. US73 ist dafür wie zuletzt Rotkäppchen ein Beispiel. Problem hierbei ist nur, dass ich anhand Rotkäppchens Kommentar deutlich gemacht habe, was ich nicht mehr dulde. US73 hätte das also wissen müssen – er scheint das aber nicht akzeptieren zu wollen. Daher die Sperre.

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
146 Kommentare
Beliebteste
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
View all comments
Alex
1 Monat zuvor

Nach dem desaströsen Auftritt am Samstag in Düsseldorf stellte hier jemand 🤭 die Frage, ob der HSV in den kommenden zwei Wochen der Länderspielpause wirklich alles dafür tun würde, um den erneuten Verbleib in der zweiten Liga noch abzuwenden.

Die 14 Tage Zeit wurden bisher wie folgt genutzt:

So. 20.03. trainingsfrei
Mo. 21.03. trainingsfrei
Di. 22.03. Trainingseinheit 90 Min.
Mi. 23.03. Erste Trainingseinheit 90 Min.
Mi. 23.03. Zweite Trainingseinheit 75 MIn.
Do. 24.03. Testspiel gegen Viborg FF
Fr. 25.03. trainingsfrei
Sa. 26.03. trainingsfrei
So. 27.03. trainingsfrei
Mo. 28.03. trainingsfrei

to be continued…

In den ersten neun Tagen gab es also – noch schlimmer als vermutet – nur drei Trainingseinheiten, ein Testspiel und sechs trainingsfreie Tage. Zwei der drei Trainingseinheiten wurden am gleichen Tag direkt vor dem Testspiel durchgeführt 🙈, was entsprechend Körner gekostet hat und das Testspiel mal wieder zu einer Farce ausarten ließ.

Die Wohlfühloase lebt. Der Blindenhund winselt. Es ist vorbei. ENDE

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Es überrascht mich kaum noch. Das ist allerdings kein gutes Zeichen.

Der HSV hat den Aufstieg fast zum vierten Mal in Folge auf eine ähnliche Art und Weise verspielt.
Die Verantwortlichen waren immer diesselben.
Die Länderspielpause wäre ein geeigneter Zeitpunkt gewesen, die Verantwortungsfrage zu stellen.

Aber was passiert?
Die Hamburger Journalie macht genau nichts!

Keine Analyse, keine Grundsatzkritik, nicht einmal eine einzige unbequeme Frage an Boldt oder Jansen in der Länderspielpause…

Die Presse in Hamburg scheint also in Bezug auf den HSV keine Kontrollfunktion mehr ausüben zu wollen.
So viel Underperformance auf der Führungsebene bei so wenig kritischer medialer Begleitung hat es so noch nie gegeben. Das kann nur (vereins)politische Gründe haben.

Beiersdorfer wird neidisch auf Boldt blicken. Der darf sich eine trostlose Rückrunde nach der anderen erlauben, ohne dass er kritisiert wird. Für Jansen und Mutzel gilt das ebenso.

Es ist nicht verwunderlich, dass sich einige Leute teilweise im Ton vergreifen. Zu frustierend ist, dass die Medien ihrem Auftrag nicht gerecht werden und dieser Club unfähig ist, aus Fehlern zu lernen.

Die unkritische Berichterstattung fällt der Hamburger Journalie auch deshalb leichter, weil der HSV bundesweit keine Rolle mehr spielt. Von bundesweiten Medien kommt mangels Relevanz des HSV schon länger keine Kritik mehr. Dadurch entsteht auch kein Druck für die lokalen Medien, das Herumreden um den heißen Brei einzustellen.

Es ist einfach nur trostlos.

Vielleicht erklärst Du uns wenigstens, Scholle, dass es keine Möglichkeit gibt, die HSV-Führung hart zu kritisieren, ohne die Akkreditierung zu verlieren. Das würde einiges ins rechte Licht rücken.
Irgendwie erkennt doch ein Großteil der User, dass die Journalie sich nicht an den Problemkern herantraut.

Im Übrigen sind sich auch viele Nicht-HSVer einig, dass der Club ein Führungs- und Strukturproblem hat. Kittels wiederholter Leistungsabfall ist – wie der der gesamten Mannschaft – ein Symptom. Es macht keinen Sinn mehr, diese vielen Einzelsymptome zu analysieren. Man muss dem Übel endlich auf den Grund gehen (wollen).

Die Sperren zu kritischer User stehen Dir zu, Scholle. Du hast das Hausrecht. Aber in der Sache liegen viele der unbequemen User richtig. Bewiesen wird das durch den jahrelangen Misserfolg des HSV. Da kommt man nicht gegen an. Und die Frusttoleranz sinkt angesichts offenkundiger Mängel, die man einfach nicht beheben kann und will. Indem man darauf mit keinem Wort eingeht, macht man es natürlich nicht besser.

Stiflersmom
1 Monat zuvor

Der Vergleich ist sehr zutreffend. Kittel fehlt zum Hunt-Klon nur noch die Verletzungsanfälligkeit und die große Fresse in der entscheidenden Phase, woraufhin eine Klatsche gegen den 17. folgt.

Ein Mitläufer, wie er im Buche steht, kein Leader.

BTW: US73 hatte vollkommen recht und hat einen guten Beitrag geschrieben, ohne sich im Ton zu vergreifen. Dass das zur Sperre führt, sagt eigentlich alles.

RIP HSV. Dass es bald keinen täglichen Blog mehr gibt, ist klar, haben andere durchschnittliche Zweitligisten auch nicht. Zu uninteressant. Deswegen ist die Zukunft hier mit der des Vereins verbunden.

Last edited 1 Monat zuvor by Stiflersmom
Jürgen Linnenbrügger
1 Monat zuvor

Hallo Marcus,
in deinem heutigen Blog schreibst du folgendes:

„Suhonen, Vagnoman und David machen im Grunde genau das, was man von jungen Spielern immer wieder erhofft. Sie haben Geduld, sind unermüdlich fleißig und lernwillig, sie bieten sich sportlich an, sie bekennen sich vollständig zum HSV……usw.“

Ich habe hier ein paar Fragen.
Woran machst du diese Aussagen fest, mit welchen Fakten untermauerst du deine sehr positive Meinung über die Drei ?
Beobachtet du Sie evtl. im Training, wo Sie unermüdlich fleißig und lernwillig sind, und sich dem Trainer sportlich für einen Startelfeinsatz anbieten ?, siehst du Sie nach jedem Training Sonderschichten machen, evtl. mit Moniz, wo Sie gezielt an Ihren sportlichen Defiziten arbeiten, aber auch Ihre Stärken weiter verbessern ?

Hier könnte ich meinen, als hätten dieses HSV-Mitarbeiter aus der Presseabteilung vorformuliert.

Ob die Drei sportlich alles mitbrigen, um beim HSV Ihre Erfolgsgeschichte zu schreiben,
da habe ich jedoch noch einige Zweifel.

C.W.Griswold
1 Monat zuvor

Schon komisch. Plötzlich gilt Hunt als schlechtes Vorbild. Jahrelang galt AH bei Scholle aber als gesetzt und unersetzbar. Kritik aus dem Kommentarbereich galt nur als Pesterei.

Boxer
1 Monat zuvor

Die Sperre von US73 ist ein Armutszeugnis. Das ist genau das, was ich eben gedacht habe, als ich den Blog gelesen habe. Sicherlich in der Sache eine hart formulierte Meinung und auch an der ein oder anderen Stelle anmaßend, jedoch nicht beleidigend.

Und das wichtigste, er hat die unbequemen Wahrheiten ausgesprochen.

„Wo ist die 4.Instanz?!“

Letzte Woche in den zwei Rotkäppchen-Blogs, hast du hier groß beschrieben, wie stolz du auf deine Unabhängigkeit bist.
Da sieht man hier nicht viel von, da passt das nicht zu dem, was hier Blog für Blog geschrieben wird. In all den Jahren ist soviel Mist in und um den HSV passiert, da hätte es 1000 Themen zum aufarbeiten gegeben. Ein Beispiel wäre der Feind Nr. 1 hier „Gravesen“ oder Daniel Jovanov.

Dann gibt es hier ja den vielzitierten und viel diskutierten Spruch „24/7“. Vielleicht wäre es mal gut, nicht ganz so dick aufzutragen, dann sind die Ansprüche auch dementsprechend, und jeder weiß hier woran er ist.

Ich wurde hier schon in die rechte Ecke gestellt (und das nicht als einziger) . Wer mich kennt, weiß dass das absoluter Schwachsinn ist. Da kommt es aber auch nicht drauf an. Denn warum wird das hier unmoderiert akzeptiert und bei einem kritischen Beitrag, wird der User U73 gesperrt? Dann wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Und das ist nicht in Ordnung.

Zu Vagnoman schreibe ich heute nichts.

Um mal noch was positives zu schreiben, bei Kittel sind wir einer Meinung. Das glaube ich zumindest, denn so habe ich deinen Blog verstanden. Der hat die gleiche „Qualität“ wie Hunt in den entscheidenden Phasen abzutauchen. Das reißen dann auch die Scorerpunkte nicht heraus. Solche Spieler funktionieren nur, wenn diese keine Führungsrolle übernehmen müssen, bzw. die Hauptpersonen im System sind. Deshalb sollte man sich von Kittel trennen und zwar ganz sicher.

RummsBumms
1 Monat zuvor

Die Konzentration auf Kittel ist absolut verkehrt.
Die Kaderplanung u. z.B. der lockere Rausschmiss von Dudziak haben uns in eine derartige Situation gebracht. Anscheinend ist Kittel unersetzlich. Und wer hat diesen Murkskader zusammen gewürfelt in einer langen Nacht in Susi’s Showbar?
Ja richtig…..wir kennen sie Alle.
Kaum ein Zweitligist hat derartige Zehner, wie wir sie haben. Die Zeiten eines Ballverteilers sind vorbei. Hunt u Kittel sind u waren zu langsam und zu verletzungsanfällig. Die Psyche scheint bei Kittel zudem nicht mitzuspielen.
Hinter Glatzel haben wir niemanden, der 10 plus Tore verspricht. Das ist für ein Team mit unserem Kaderetat desaströs. Dieses Problem haben wir auch schon seit Jahren. Geändert hat es niemand.
Die HSV Fehler sind hausgemacht. Da muss kein Spieler in die Pflicht genommen zu werden, der genug mit sich selbst zu kämpfen hat.
Da sollten die Kaderplaner endlich Erwähnung finden. Wie konnten diese Fehler begangen werden.
Ganz nebenbei gibt es auch niemanden „für“ oder „neben“ Glatzel. Unverzeihliche Fehler, die aufgearbeitet gehören.
Meine Meinung zu Vagnoman ist, dass er schon vor seiner Verletzung völlig überbewertet war.
Keine Technik, schlechtes taktisches Verhalten u dazu eine Schlafmützigkeit, die uns schon wichtige Punkte gekostet hat.
Er ist auch kein Spieler, der den Unterschied macht. Seinen Körper setzt er zudem im Kopfballspiel weder defensiv wie offensiv gewinnbringend ein.
Einzige Qualität: Schnelligkeit.
Die zeigt er offensiv nur fast nie, weil er am Gegner selten vorbei kommt.
Von mir aus kann er zu Geld gemacht werden…..auch wenn er die richtige Einstellung zum HSV haben mag.

Den Rausschmiss vom U-Boot finde ich zu hart. Hat er da beleidigt oder ähnliche Angriffe gestartet?
Nun denn…..der Blogmaster ist der Chef im Ring.

pietkunz
1 Monat zuvor

Tja, da haben wir wieder den Salat…
Im Sinne einer Entwicklung können mir Vagnoman, David, Kittel gestohlen bleiben – US73 und Rotkaeppchen aber nicht!

Calimero
1 Monat zuvor

Ganz ehrlich. Dieses Dauergeschleime und anbiedern, einiger User, geht mir gewaltig auf den Sack. Alles nur um nicht der nächste auf der Streichliste zu sein? Dem HSV ist sicherlich nicht damit geholfen, ständig alles was einem vorgesetzt wird, abzunicken. Auch das aktive fordern von Ausschlüssen, nur weil man anderer Meinung ist, finde ich unter aller Sau. Aus meiner Sicht kommt man nur dann weiter, wenn man auch mal den Finger in die Wunde legt. Kritik annimmt, reflektiert und im besten Fall etwas daraus lernt.

Last edited 1 Monat zuvor by Calimero
abraeumer
1 Monat zuvor

Aus meiner Sicht gibt es schon Unterschiede zwischen Hunt und Kittel. Das zeigt die Statistik:

2.Bundesliga:
Hunt: 72 Spiele, 17 Tore, 10 Vorlagen
Kittel: 162 Spiele, 50 Tore, 50 Vorlagen

Spiele für den HSV:
Hunt: 153 Spiele, 26 Tore, 18 Vorlagen
Kittel: 94 Spiele, 28 Tore, 30 Vorlagen

Kosinus
1 Monat zuvor

Genau richtig Scholle, einen solchen Kommentar hätte ich mir auch nicht gefallen lassen.

Ist es so schwer zu verstehen, dass die Meinungen über unseren HSV zu Recht stark auseinander gehen? Deswegen ist nicht jeder, der Ansätze einer positiven Entwicklung sieht, ein vom HSV bezahlter Fan bzw. Blog-Betreiber.

KEINER von uns hier kennt die Wahrheit. Wir haben lediglich Meinungen, die sich auf extremst unvollkommene Informationen/Eindrücke stützen. Und da gestehe ich Scholle noch die besten Einblicke zu, wenngleich ich mit ihm auch oft nicht übereinstimme.

Scholle sieht das Glas m.M.n. immer eher halbvoll, während ich ab der Rückrunde stark in den Skepsismodus schalte. Das liegt aber daran, dass Scholle optimistisch veranlagt ist. Das mag man mögen oder man lässt es sein.

Wie bereits geschrieben: Für alle Hätzer gibt es diesen primitiven, vor Falschaussagen und Unwahrheiten strotzenden Blog, den eine ganz arme Wurst in Australien betreibt.
Aber leider ist der Blog genauso interessant wie eine Lösung ohne Rätsel.
Aus diesem Grund halten sich selbst seine vermeintlichen Anhänger lieber hier auf und die arme Wurst führt einen Dialog mit sich selbst.

Zusammenfassung:
-> Es gibt hier keine Partei, welche die ultimative Wahrheit über den HSV kennt.
-> Es gibt nur Meinungen, die von positiv bis negativ reichen.
-> Sachlich versuchte Kritik, egal ob positiv oder negativ, muss immer erlaubt sein.

PS: Diejenigen, die ständig die Köpfe aller handelnden Personen fordern, sind an der HSV-Misere m.M.n. genauso viel oder wenig Schuld wie die angeblich hofberichterstattende HSV-Presselandschaft. Wie oft hatten wir nun schon Tabula Rasa und wurde es einmal besser? Das Gegenteil ist der Fall. Deswegen bin auch ich in dem Thema hin und hergerissen. Wer soll z.B. nach Walter noch kommen, der Qualität mitbringt? Die Zeiten, in welchen wir an den Tuchels und Klopps dieser Welt dran waren, sind lange vorbei.

Last edited 1 Monat zuvor by Kosinus
Helmut Fuchs
1 Monat zuvor

Moin!
Manchmal gibt es Situationen, nicht nur im Sport, da können Kleinigkeiten darüber entscheiden, wie es ausgeht. Sie sind gar nicht so selten. Ihr seid so eine Kleinigkeit. Es kann wichtig sein zu wissen, dass es Menschen gibt, die hinter einem stehen, auch für Fußballer, die viel Geld verdienen. Freunde, die Menschen, die sich hier zunehmend ausbreiten, möchte, glaube ich, niemand hinter sich wissen. Wenn im Stadion die gleiche Stimmung ist wie hier, wie soll das Publikum den Spielern den Push geben, wenn es nötig ist? Habt ihr schon mal jemandem so lange Power gegeben, bis der- oder diejenige endlich Erfolg hatte? Das gehört zum Leben dazu, jeden Tag, für jeden. Jeder Spieler wird ein bisschen besser, wenn er sein Publikum hinter sich weiß. Nehmt euch mal zusammen. Das erwartet ihr von den Spielern, das erwarten die Leser von Euch. Es ist doch ganz einfach: Steht hinter euerm Team oder lasst es in Ruhe.

NoMercy
1 Monat zuvor

Ja, es stimmt, dass die Performance von Kittel nicht stimmt. Das gilt in den letzten Spielen auch für andere „Säulen“. Es ist ein schneller Reflex diesen Umstand zu personalisieren und auf eine rein individuelle Verantwortung zu verkleinern (was nicht bedeutet, dass es diese nicht gibt, im Gegenteil!). Bei der Ursachensuche sollten wir aber ein Blick auf das System HSV werfen, denn individuelle Performance ist auch ein Ergebnis der Rahmenbedingungen und Muster, die sich im Gesamtsystem zeigen.

Also stellt sich die Frage, was (gerade zum letzten Saisondrittel) dazu führt, dass Zielstrebigkeit, Gier und Leistungsgrenzensehnsucht immer wieder verhindert bzw. das Mannschaftskollekitv nicht mehr funktioniert (und es ist eine müssige Frage nach Henne und Ei, ob die fehlende individuelle Performance oder das Manschaftsgefüge DIE entscheidende Ursache dafür ist). Wichtig erscheint es mir aber den Blick nicht auf den einzelnen Spieler zu verengen – das scheint leicht aber ist nicht hilfreich.

Ich denke (bei aller Begrenztheit des Blickes von Außen), dass im System HSV ein problematischer Leistungsstöreffekt einsetzt. Warum gibt es in anderen Konstellationen (Vereinen) derartige Effekte nicht (derart)? Vermutlich gibt es beim HSV leistungsmindernde Muster, die über Kurz oder Lang Leistungseinbrüche hervorrufen. Es wirkt nicht so, als dass es (außer beim Trainer) im Umfeld eine echte Selbstüberzeugung gibt. Eine die klar transportiert, ehrgeizig nicht stehen bleiben zu wollen, Ansprüche an Leistung formuliert und ein Selbstverständnis transportiert, dass neben Demut (sicher immer alles erarbeiten zu müssen) auch Gewinneranspruch formuliert. Ist das nicht gegeben, dann ist das Umfeld nicht geeignet, insbesondere in kritischen Situation, individuell Stabilität zu erzeugen, so dass die Überzeugung der eigenen Stärke gestützt wird. DAS ist eine Basis für dauerhaft überdurchschnittliche Leistung (neben der individuellen psychologischen Disposition).
Dabei ist es für die Verantwortlichen wichtig, nicht zuzulassen, dass individuelle Leistungseinbrüche dem Umfeld/ System „angehängt“ werden, sondern deutlich zu machen, dass eine Umfeld von jedem Einzelnen gestaltet und verantwortet wird.

In dieser Balance müssen Leistungsgrenzen darüber ausgereizt werden, dass klare Anforderungen, Selbstverständnis (an das eigene Leistungsvermögen) und individuelle Verantwortung der Spieler immer wieder benannt und eingefordert werden. Passiert das beim HSV? Momentan habe ich meine Zweifel.

Last edited 1 Monat zuvor by NoMercy
Bubu
1 Monat zuvor

Goood mooorning @ all.

Gerade wenn es nicht „läuft“ oder das Murmeltier jährlich gähnend grüßen mag, drischt man gerne auf vorher ach so gehypte Spieler ein. Kittel ist eben nur EIN Spieler der Mannschaft! Ihm jetzt die Verantwortung zuzuschieben macht doch keinen Sinn, denn seine „Problematik“ offenbarte sich bereits in den letzten drei Spielzeiten!

Wurde dies seitens der Verantwortlichen des HSV bei der Kaderplanung berücksichtig? Wohl eher nicht!

Bei Hunt war es seinerzeit doch nichts Anderes! Man plante mit einem verletzungsanfälligen Spielmacher für die Saison ohne Back up?? Der gehypte Edeltechniker schaffte kaum einmal 10 Spiele am Stück, fiel immer wieder in wichtigen Spielen oder Phasen der Saison aus. Erinnert auch an einen gewissen „Cello“, der immer Schnupfen bekam, wenn es ums Ganze ging!

Ja, man huntiert nur zu gerne mit dem Stempel „Führungsspieler“ herum. Mal ein paar gute Spiele – Zack – Stempel drauf, der neue Stern am Hamburger Fußballhimmel! Da geht dann gar nüscht, wenn es bei Kittel und Konsorten nicht läuft, oder Hunt muskulär hatte, oder das Lasso Wade bekam, oder oder oder….die Liste ist sooooo lang!

Mehr als gefühlte 10 Jahre sucht man Führungs- und Unterschieds- oder Achselplanspieler beim HSV! Gute Spieler hatte man, aber das Kollektiv stimmte eher nicht, es waren oftmals auch nur Einzelstatisten, jeder für sich. Andere Spieler ruhten sich in deren Windschatten eher aus…

Es stehen 11 Spieler auf dem Feld nicht nur EIN Kittel! Der Rest der Truppe muss eben genauso performen! Wo bleiben da ein Kinsombi, Meffert, Schonlau, Heyer and so on? Wo ist dann das besungene, gelobte Kollektiv?

Alles fällt leichtert wenn man erfolgreich ist, dann glänzt jeder Spieler im funktionierenden TEAM!

Und wenn es nicht läuft? Zerfällt dann das ganze wackelige Konstrukt gleich wieder? Scheint so! Da es einfach an „Typen“ mangelt, die aus der Kadermasse herausstechen! Fußball spielen können Sie alle, die Frage ist dann doch eher, wo sind dann DIE, die Verantwortung übernehmen, vorweg gehen und sich das Trikot auch mal schmutzig machen?!

Jede Mannschaft braucht FÜHRUNG, auf und neben dem Platz!! Von Arbeit mal ganz zu schweigen…. 😉

Bleibt alle gesund….!! 

Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Kittel, der wohl beste Fußballer beim HSV, wird meiner Ansicht von Walter, aber auch insbesondere von der Presse in eine Rolle gedrängt, die seinem Naturell nicht entspricht. Er mag an guten Tagen das Spiel des HSV lenken und an sehr guten gar dirigieren oder orchestrieren, aber er ist meiner Ansicht nach nicht die Persönlichkeit, an der sich die anderen, wenn es insgesamt nicht läuft, aufrichten können.
Meffert und Schonlau sind stille Anführer eines Teams, das zwar Moral hat, aber in den letzten Partien sich vom Gegner das Spiel zu sehr aufdrücken ließ und es an vielerlei Konsequenz im Spiel nach vorne und jeglicher Konsequenz im viel beschriebenen letzten Drittel fehlen ließ.
Und hier fehlen wohl vereinfacht geschrieben, die Führungsspieler, die auch mal mit einem „Hallo Wach“ das Team aufrütteln, z.B. wie einen Leistner Toni, aber den wollten sie ja nach einem Jahr nicht mehr…
Das Team muss wieder von Beginn an mutiger agieren, die Dominanz wie gegen Darmstadt, in weiten Teilen gegen Pauli ausstrahlen.
Ein Grund sehe ich auch im Formverfall Alidous. Als er anfangs, wohl auch noch unbekümmerter, agierte und mit einer tollen Mischung aus Tempo und Technik die gegnerischen Abwehrreihen aufmischte, gelangen klare Siege gegen Regensburg, Ingolstadt, Rostock, die nach den vielen Remis auch das Selbstbewusstein stärkten.
Jetzt ist er kaum noch ein Faktor trotz der Vorlage gegen Düsseldorf.
Mit Kittel und Alidou als form- und spielstarke Optionen konnte der HSV noch den Mangel an Führungspersönlichkeiten auf dem Feld kompensieren.
Jetzt, wo man diese spielerisch, fußballerische Dominanz nicht mehr so ausstrahlt, haben sie ein echtes Problem.
Ich halte Kittel für einen tollen Fußballer, aber an ihm wird wohl nach dieser Saison auch der Makel haften, als Kicker in die HSV-Historie einzugehen, mit dem die wirklich großen Ziele nicht erreicht werden können, wobei ich ihn nicht in der Verursacher- Verantworter Rolle für das abermalige Scheitern sehe wie seinerzeit Hunt, Lasogga und Co.
Ich denke, Scholle, „mit Positionieren oder Abmelden“ hast du mal schön den Spieß gegenüber US73 umgedreht, und ihn abgemeldet.
Die „Erwachsen werden“ Forderung zeigt einmal mehr, mit welcher Arroganz hier z.T. kommentiert wird, an der hätte ich mich auch gestoßen. Trotzdem könntet ihr euch ja intern mal aussprechen.
Umso seltsamer aber, dass ich, der hier dann meinen Kommentar seinerzeit unter einer irrigen Annahme abgab und auch sonst nicht dafür berüchtigt bin, persönliche Attacken zu reiten, im Zusammenhang mit der Entgleisung von US73 noch mal erwähnt werde.
Sei es drum – Vielleicht sollte wirklich mal ein Blogtreffen arrangiert werden -von Angesicht zu Angesicht geht man vielleicht doch noch ein wenig entspannter miteinander um und wenn sich kennen gelernt hat, kommentiert es sich gleich ganz anders.

Paulinho
1 Monat zuvor

Kann man bei mir nachlesen. Ich möchte hier nur Kommentare mit HSV Bezug lesen. Das ganze Theater untereinander hier ist ohne Sinn und oft unterste Schublade. Was soll das Bashing von Scholle. Natürlich kann man ihn und seinen Blog kritisieren, aber doch nicht empfehlen, dass er erwachsen werden soll, etc. Was soll das denn. Alles privates hier muss dem echten Fan doch sowas von egal sein. Mir fiel schon lange die Geduld von Scholle auf, allerdings ist das seine Sache. So versuch ich stets mich auf den HSV und seine letzten Chancen zu konzentrieren. Ich hab immer darauf hingewiesen, dass der HSV einfach keine Mentalitäts Kanten verpflichtet. Es sind zuviele Sensibelchen im Team. Sehr begabte Spieler zum Teil, die dann bei anderen Mannschaften aufblühen, weil sie dann in einer funktionierenden stabilen Burg geschützt ihr Können zeigen dürfen, ohne gleich wieder ausgewechselt oder vernichtet zu werden. Daher sollte das ganze Konstrukt mit Trainer die Zeit bekommen, meinetwegen noch ein Jahr und mit feinen Abstimmungen das Team hinsichtlich Mentalität ergänzen. Ja, und ich habe Kinsombi nach seinem Horror Pass zu Glatzel hart kritisiert, entweder TW kriegt ihn wieder zur alten Stärke hin oder man sollte sich trennen. In dieser Form behindert er die Entwicklung der Mannschaft. Meine Meinung.

Last edited 1 Monat zuvor by Paulinho
Töftinger
1 Monat zuvor

Am Ende der Saison werden erneut und verdient (!) Mannschaften vor uns stehen, die einfach als Mannschaft eine bessere Mentalität und Effizienz auf den Platz bringen.

Es ist bezeichnend das ein Spieler Typ-Kittel den Unterschied machen soll bzw. als Hoffnungsträger gilt. ALBERN!!!

Der Typ zieht nicht eine Saisonvorbereitung voll durch. Der Saft geht ihm in der Regel nach 65-70 Minuten aus.

Talentierter als seine Mitspieler? Sicherlich, aber unter dem Strich ein überdurchschnittlicher Zweitligaspieler, mit unterdurchschnittlicher Mentalität.

Mag sein das hier einige noch 50 Kittel-Spiele brauchen um sich abschließend ihr Urteil bilden zu können.

Fuxi
1 Monat zuvor

Aus aktuellem Anlass mache ich mal kurz eine Ausnahme und schreibe was unter der Woche über Frauenfußball, aber es hat mit dem HSV zu tun:

Die deutsche U17 fährt zur EM!

Gerade eben ist das dritte Spiel der 2. Qualifikationsrunde zuende gegangen – und mannomann, was für eine Achterbahnfahrt!
In der 16. Minute verursachte die deutsche Rechtsverteidigerin Laura Gloning vom FC Bayern München einen Foulelfmeter. Nicole Ojukwu aus der neu geschaffenen ÖFB-Frauen-Akademie (!) verwandelte den Strafstoß zum 1:0 für Österreich. Soweit, so schlecht. Es wurde noch schlimmer. Weil sie abermals Linda Natter vom FFC Vorderland nicht in den Griff bekam, sah Gloning in der 45. Minute die Gelb-Rote Karte.
Es kam, was kommen musste: Österreich erhöhte nach Wiederanpfiff in der 46. Minute auf 2:0 durch Valentina Mädl, ebenfalls aus der ÖFB-Frauen-Akademie. Die einzige Hamburgerin, die heute eingesetzt wurde, Svea Stoldt aus der Regionalliga, musste nach 52 Minuten den Platz für eine taktische Veränderung verlassen. Und was dann passierte, ist schwer zu begreifen. In der 66. Minute traf Marie Steiner von der TSG 1899 Hoffenheim II. zum Anschlusstreffer. Plötzlich war die DFB-Elf wie ausgewechselt. Drei Minuten später glich Verteidigerin Lily Reimöller von der SG Essen-Schönebeck 19/68 (2 Einsätze in der Bundesliga) zum 2:2 aus. Aber Deutschland musste ja wegen der schlechteren Tordifferenz unbedingt gewinnen, um sich für die EM zu qualifizieren. Es dauerte nur weitere 60 Sekunden, ehe Torschützin Steiner für die erst 15-jährige Alara Sehitler (sie heißt wirklich so!) von den männlichen (!) B-Junioren der FV 1893 Ravensburg das 3:2 auflegte.
Nochmal: In Unterzahl drehte die deutsche U17 ein 0:2 in ein 3:2! Und dabei blieb es auch, denn weder das Anrennen der Österreicherinnen noch sieben Minuten Nachspielzeit reichten der Alpenrepublik-Auswahl für den Ausgleich.

Damit dürfen sich Paulina Bartz, Svea Stoldt und Hannah Günther Hoffnungen auf eine Nominierung für die EM machen, die am 3. Mai in Bosnien-Herzegowina beginnt. Bisher qualifiziert sind neben Deutschland und dem Gastgeber auch die Niederlande und Dänemark, das wegen der Disqualifikation der Gruppengegner Russland und Belarus nur mit einem 1:0-Sieg über Griechenland die Europameisterschaft erreichte.

Glückwunsch!

Grantler3006
1 Monat zuvor

Kurz, bündig und vermutlich zu letzt, weil zu kritisch: den User US73 für die oben erwähnten Zeilen zu verbannen, finde ich falsch, denn es setzte sich ausschließlich mit dem Inhalt und der entsprechenden Meinung des Blogs auseinander. Mir fehlt auch konstruktiv kritischer Ton in einem unabhängigen Blog. Und besonders die Ursachenforschung eines gelernten und erfahrenen Journalisten.
User, die hier im Blog nur ätzend kritisch und beleidigend auf bestimmte, süffisante und zynische HSV Kommentare eingehen, ich will keine Namen nennen, aber der erste Buchstabe ist Gravesen und Didi, dürfen ihr Zeug weiter verbreiten? Der Keller in Köln misst ähnlich mit zweierlei Maß. Kommentare von Jürgen L., Jörg B., Abräumer, Alex, Flotti, selbst von Meaty und always HSV sind die, die das Salz in der Suppe sind in diesem Blog. Die Liste ist erweiterbar und unvollständig.
Ich kann auch die MoPo, Abendblatt oder Bild und Kicker lesen . 90 Minuten oder Sport 1 , egal die Infos aus dem hiesigen Blog haben oft keine anderen Mehrwert. Ich interpretiere das als Kolumne mit dem Sinn eine konstruktive Diskussion anzuzetteln. Gelingt leider immer weniger und einzig die Standpunkte der HSV Fans macht das lesen lesenswert und zu einem Mehrwert. Ergo wenn ich nicht mehr eine kritische Meinung sachlich und ohne Beleidigungen los werden darf, dann eben nicht. Komm ich mit klar. Nach meiner bescheidenen Auffassung wäre eine Verbannung aus dem Blog für Gravesen und Didi ein Mehrwert, weil man dann nicht so lange nach den Perlenbeiträgen suchen müsste.

M. R. X.
1 Monat zuvor

🙂

Calimero
1 Monat zuvor

Wer keine Leistung bringt, der gehört auch nicht in die Startelf. Das gilt auch für Sonny Kittel. Suhonen hätte schon lange mal die Chance verdient, sich über mehr Einsatzminuten zu beweisen. Bei allen 2023 endenden Verträgen muss ohnehin geprüft werden, ob eine Verlängerung Sinn macht oder ob man sich im Sommer trennt. Sollte man Suhonen zur neuen Saison schon die 10 zutrauen, würde ich den Kampf um diese Position mit 1-2 Alternativen neu ausschreiben. Aber vielleicht überrascht uns Sonny in dieser Saison ja noch. Ansonsten bleibt festzuhalten, dass die Abhängigkeit von einem einzelnen Spieler, nie vernünftig sein kann.

Last edited 1 Monat zuvor by Calimero
Rautenhopper
1 Monat zuvor

Moin Scholle,
Deine Frage oder Bitte ist, dass Kittel nicht den Weg von Hunt gehen soll. Ich formuliere es um, und zwar der HSV soll nicht den gleichen Fehler machen wie bei Hunt.
Die Eigenschaften, welche du in deinem Blog beschrieben hast, die treffen auf Hunt und Kittel zu beide sehr gute Techniker, mit leider einem schwachen Körper. Jedoch die Eigenschaften, welche du beschreibst sind nicht, die eines Führungsspieler. Ich finde auch Charakterlich passen sie überhaupt nicht in das Bild.
Ich denke sehr wohl das ein Hunt sowie Kittel in den jüngeren Spieler viele Tipps geben und das auch junge Spieler von ihrer Erfahrung profitieren, aber auf dem Platz sie in diese Rolle zu zwängen ist falsch aufgrund ihres Charakter wirkt die Rolle als Führungsspieler für sie mehr belastend als befreiend.
Hrubesch hat es in seiner Bio sehr gut beschrieben. Es gibt Spieler, die musst du einfach spielen lassen und ihnen freiheiten geben. Du darfst sie nicht in eine Rolle drücken in denen sie sich nicht wohlfühlen.
Bei Hunt hat man das so oft gesehen in den Interviews. Er hat sich komplett unwohl gefühlt.
Ich denke das Gleiche ist bei Kittel der Fall er muss die Jungen aufbauen und noch das Team führen und plus noch das Genie spielen.
Darum finde ich muss auch über die Statik im Kader gesprochen werden und da muss Walter, Boldt und Mutzel sich die Frage stellen, haben wir genügend und die richtigen Führungsspieler. Nur weil einer viele Spiele hat macht das einen nicht gleich zum Führungsspieler.
Das sieht man auch bei den grossen Clubs nicht jeder Spieler ist dort wegen seinen fussballerischen Fähigkeiten sondern bestimmte Spieler machen ihre charakterlichen Fähigkeiten zu Topspielern.
Für mich ein passendes Beispiel Zinedine Zidane, einer der besten Spieler in der Geschichte und auf dem Platz sehr tempramentvoll und auch jetzt als Trainer sehr Erfolgreich, aber Zidane ist ein sehr schüchterner Mann und er hat sich z. B. gegen das Amt als Captain lange gewehrt, weil er sich in der Rolle nicht wohlgefühlt hat und nur kicken wollte.

Calimero
1 Monat zuvor

Aufgrund der weiterhin miserablen finanziellen Situation, gehe ich stark davon aus, dass uns mindestens 1-2 Stammkräfte verlassen werden. Falls Anfragen eingehen, wären Vagnoman und Kinsombi die erste Wahl. Neben den sicheren Abgängen von Gyamerah, Wintzheimer, Kaufmann und Chakvedadze, muss man sich dann auch zeitnah Gedanken machen, wie es mit Kittel und Heyer weitergehen soll.

muckomat_34
1 Monat zuvor

Hr. Scholz:
„Und er hat schon zweimal im Schlussdrittel enttäuscht. Soll heißen: Funktioniert er auch ein drittes Mal in Folge nicht, dürfte es eng werden. Denn dann kann man nicht mehr von einer einmaligen Situation sprechen, sondern muss eine generelle Schwäche anerkennen. „

Eigentlich kann man nach „2 Mal im Schlussdrittel enttäuscht“
schon nicht mehr von einer einmaligen Situation sprechen.

Aradia
1 Monat zuvor

 👧 Moin……

Ich glaube, dass unser Trainer wohl den Aufstieg,
auf gegeben hat.
Warum wohl schont er seine Spieler durch wenig trainieren,
wie „Alex“ beschreibt.

Das Pokalspiel vor Augen, gegen meinen Lieblingstrainer,
scheint wohl alles andere zu verdrängen.
Es wird sich überschätzt.
Wie ja aus Walters Munde , oft zu hören.

Von daher ist es mir egal ob nun Kittel gut drauf ist
oder nicht. Er spielt mit und wenn seine Mitspieler
auch mal seine Mühen belohnen würden,
hätte er bestimmt mehr Lust.
Aber wenn du mit einem Körbchen in den Wald gehst
um Pilze zu sammeln, und du weisst nicht wo sie wachsen,
verliert man schnell die Lust.

Aber unsere Sportdirektoren werden sicher schon
daran basteln, einen erfolgreichen Zweitligisten, zu festigen.
Für die erste Liga sind wir zu schwach.
Uns fehlt der Wille dafür, treffsichere Spieler für uns
zu begeistern.
Das Stadion ist auch so voll.
Also warum? 🤷‍♂️

horst schlau
1 Monat zuvor

Prima, werden wir doch schon heute auf das „morgige Szenario“ vorbereitet !!!

Also erstens auf einen Abgang von Vagnomann, der seinen nächsten Karriereschritt machen möchte – allerdings nicht bei dem geliebten HSV !!!

Zweitens auf einen neuen Anlauf in Richtung erste Liga – und ohne den Spieler Kittel, der wegen seiner Verletzungsanfälligkeit nie die erforderliche Leistung bringen konnte !!!

Und alles unter dem Motto “ war alles genau so geplant “ !!!

Geiler Verein !!!

Gruß 😙😙😙

Last edited 1 Monat zuvor by horst schlau
Syed Hassan Raza
1 Monat zuvor

1. Sehr gute Vergleich mit AH.
Wenn eine keine Leistung zeigt kann gerne gehen.

2. Ich bitte TW mit 2 Stürmen zu spielen. Das Risiko muss man jetzt eingehen.

Nur der HSV

Buffy
1 Monat zuvor

Tja, Kittel…
Sein Elfer im Elfmeterschießen gegen Nürnberg sagt eigentlich alles über ihn.
Genial gemacht. Trotzdem überheblich. Wenn es klappt, ist alles super, wenn nicht, ist er der Arsch. Zur Zeit gilt tendenziell Letzteres.

Bastrup
1 Monat zuvor

Ich weiß nicht recht. Wenn unser Schicksal tatsächlich davon abhängt, ob Sonny Kittel performt oder nicht, dann haben wir keine ausbalancierte Truppe. Eine gute Mannschaft kann doch nicht in so hohem Maße von der Formkurve eines einzelnen Spielers abhängen. Eine solche Mannschaft wäre doch für jeden Gegner leicht zu bespielen.
Die Scorerstatistik der zweiten Liga legt es den gegnerischen Trainern doch auf dem Silbertablett vor die Füße, wie man den HSV bekämpfen muss.
Für mich ist es viel zu einfach, die Ursache für die letzten vier Spiele bei einem Spieler zu suchen.
Der Trainer wird verstanden haben, dass wir eine neue Idee brauchen. Der Mann ist klug genug, sich und sein Spiel zu reflektieren und dann die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Ein Anstieg der Formkuve unseres Top Servierers käme dann eventuell als Konsequenz dazu…

Leonardo
1 Monat zuvor

Servus!
In meinen Augen ist Kittel längst ein zweiter Hunt. Als Mitläufer okay aber keine Führungsfigur bzw. zu unkonstant und leise dafür.
Die offensiven außen und zentrale brauchen zur neuen Saison Verstärkung. Gut, dass zumindest die Defensive schon steht.
Die Trainingsfaulheit seitens des Trainers finde ich leider auch erschreckend, man hat das Gefühl der Wille zum Ruderrumreissen ist nicht da (und war es seit Saisonbeginn nicht – die Ergebnisse passten aber zum Glück – zumindest Anschluss hielt man). Positiv finde ich noch immer, dass wir stets versuchen offensiv zu spielen, das hatten wir seit Titz nicht. Zudem hilft uns die Sturheit Walters ggü der Presse. Er nimmt so viel Last von der Mannschaft. Selbst gerät er aber leider mittlerweile mehr und mehr in die Kritik. Es fehlt an Kreativität und Lernwille!

Spinoza
1 Monat zuvor

Ich sag es mal so: Kittel kann nur so gut spielen wie der Rest der Mannschaft es ihm erlaubt. Er ist ein Spieler der die meiste Zeit in der Hälfte des Gegners verbringt, wo seine Stärken liegen. Wenn man es aber nicht schaft den Ball nachhaltig in der gegnerischen Hälfte fest zu machen, dann ist Kittel eben nicht mehr so gut eingebunden. Dazu kommt dass er seit der Aufstellung von Chakvetadze auf links, viel mehr nach rechts ausweicht. Besonders in den letzten zwei Spielen hat man das gesehen.

Felix Frosch
1 Monat zuvor

Moin zusammen.

Abräumer hat schon gut rausgearbeitet, was Sonny Kittel wirklich kann.
Und NoMercy hat schon darauf hingewiesen, dass er nur ein Teil des Systems ist und seine Leistung aus äußerer oder innerer Ursache nicht abruft.

Kittel und Hunt haben eins gemeinsam: Sie sind ganz klar von der Persönlichkeit keine Leader. Das sie teamintern respektiert wurden bzw. werden, hat mit Führungsqualitäten nichts zu tun. Die Erwartung an Sonny Kittel, das Team anzuführen, würde ich streichen. Das lähmt ihn nur.
Sehr wohl kann er aber vorangehen. Das vermisse ich am allermeisten.
Das zweite, was ich von ihm klar erwarte, sind gut geschossene Standards. Die gefallen mir inzwischen von Muheim oder Reis viel besser. (Hier fällt das fehlende Standard-Training wieder auf, aber dazu kann sich Alex besser äußern.)

Ein Aspekt kommt mir noch zu kurz, nämlich die Spielintelligenz. Sonny
Kittel zaubert gerne mal klasse Einzelaktionen aus dem Hut. Ein Moritz
Heyer dagegen verhält sich im Spiel viel vorausschauender (und wäre für
mich ein dauerhafter Spieler für das Mittelfeld auf der 8). Wenn er nicht immer defensiv einspringen müsste…

Last edited 1 Monat zuvor by Felix Frosch
Frank Müller
1 Monat zuvor

JUNGE GARDE
die junge Garde verspricht viel…..??
sie braucht führung. das stimmt. (es geht um Vagno, David, Suhonen).
es ist natürlich einschätzung-sache.
nmM werden sie HIER völlig überschätzt.
Kittel ist ein anderes kaliber.da ist schon erhebliches potential.
aber gerade DAS scheint sein problem zu sein.
ihm wurde als jungspund in Frankfurt gesagt, er sei sowas von hochtalentiert.
das inhalliert man dann und es führt zu der annahme, dass nun alles von alleine läuft
läuft es dann nicht, führt es zu depressivem abtauchen.
er hatte immer mal wieder absolute highlights.das führte dazu, dass sein hochtalentiert-ego
nur noch auf diese besonderen momente wartete = er spielte für sich allein.
davon kam er los.
seit geraumer zeit setzt er mitspieler gut ein und bedient sie mit guten pässen.
ein führender regisseur/dirigent ist aber deshalb noch lange nicht.
ihm fehlt die führungsqualität.
er fällt vielmehr in das hochtalentiert-ego mit abtauchen zurück.
es ist deshalb schwierig, weil man führungsqualität nicht einfach so einfordern kann.
man hat sie oder nicht..

Calimero
1 Monat zuvor

Was macht eigentlich Peter Zwegat? Der könnte doch mal am Flipchart aufzeigen, wie es um die Finanzen beim HSV bestellt ist. 😉