Ist Thioune der richtige Mann für den HSV?

von | 30.04.21 | 470 Kommentare

The same procedure as every …. time, in diesem Fall. Denn ich will hier noch nicht gleich mit den jährlich wiederkehrenden Nicht-Aufstiegssituationen kommen, sondern mit Sportdirektor Michael Mutzel beginnen, der sich wie immer auch heute wieder den Fragen der Journaille stellte. Am Tag nach dem bitteren 1:1 gegen Karlsruhe und der wahrscheinlich endgültigen Absage an die erste Liga versuchte Mutzel, die Restchancen zu betonen. Das drohende Aufstiegs-Aus will er jedenfalls nicht akzeptieren.  „In der Liga sieht man, dass jeder jeden schlagen kann. Da kann schon noch was passieren. Wir müssen einfach unsere Spiele gewinnen, das ist das Entscheidende“, sagte Mutzel am Freitag. Drei Spieltage vor Saisonende scheint jedoch nur noch die Relegation erreichbar zu sein. Und selbst die eher nicht…

„Man hat da einen Moment und kriegt dann direkt wieder eins auf die Fresse“, beschrieb Mutzel den Augenblick. In der Kabine hätten anschließend „ein paar Häufchen Elend“ gehockt. Er glaube schon, „dass der Kopf eine Rolle spielt. Vielleicht ist dann doch ein bisschen zu viel Druck auf dem Kessel.“ Eine Trainerdiskussion hält der 41-Jährige für unangebracht. „Das ist immer einfach, wenn man solche Phase hat, dass man mit dem Finger auf den Trainer zeigt. Das wollen wir nicht machen.“ Jetzt könne „so eine Leck-mich-am-Arsch-Einstellung“ in die Mannschaft einziehen, hofft er. Denn mit größerer Lockerheit werde das Team wieder Spiele gewinnen. Glaubt er. Zumindest sagt er das. Aber das nur in aller Kürze zum tapferen, üblichen Mutzel-Stand-Off von heute.

Was Georg S. und ich gemeinsam haben

Wobei Mutzel nicht allein dasteht. Ich habe einen Freund, der mir in aller Euphorie und festem Glauben an den HSV eine Wette angeboten hat, die ich nur zu gern angenommen habe. Er – nennen wir ihn mal Georg – sagt, dass der HSV aufsteigt und nennt seine Haltung (zurecht) loyal. Er ist eben ein Kämpfertyp. Und ich nenne es jetzt vorsichtshalber noch nicht Naivität, sondern  antizyklisches Denken. Wobei ich heute ehrlich gesagt bereit bin, mich ihm anzuschließen. Zwar ohne den festen Glauben daran. Aber ebenso wie ich in unserer Tipprunde beim Abendblatt seit 20 Jahren durchgehend auf HSV-Siege tippe, weil ich mich über Tipp-Punkte für eine HSV-Niederlage nicht freue, würde ich mich bei der Wette mit meinem Kumpel nur über einen sackstarken Abend mit ihm freuen – nicht über den Wettgewinn an sich.

Und was ich machen kann, können die HSV-Verantwortlichen nur nach außen machen. So wie Mutzel heute können sie nach außen nicht resignieren, völlig unabhängig davon, wie sehr bzw. wie wenig sie selbst noch an das Erreichen der eigenen Ziele glauben. Anders gestaltet sich das Ganze nach innen. Da müssen sie alle ganz genau analysieren, was richtig und was falsch läuft. Und hierbei wiederum muss jeder bei sich selbst beginnen. Das wiederum bedeutet: Wenn der Vorstand grundsätzlich vom Trainer überzeugt ist – muss er ihn halten. Scheißegal, was von außen kommt. Und ich weiß, dass das viele anders sehen, aber ich bleibe bei meiner Haltung zu Thioune: Ich bin überzeugt davon, dass er für diesen HSV ein sehr guter Trainer werden kann. Ich würde ihn halten. Aber:  Sollte der Trainer auch nur einen Millimeter daran zweifeln, dass er noch der Richtige ist, dann MUSS er das sagen. Denn dann muss sofort gehandelt werden.

Soll heißen: Der Trainer sollte die nächsten Tage dazu nutzen, um sich selbst einmal zu hinterfragen und zu sehen, ob er die richtigen Mittel zum richtigen Zeitpunkt anwendet. Denn was in der Hinrunde noch goldrichtig war, muss jetzt nicht automatisch passen. GENAU DAS meinte ich übrigens immer, wenn ich von der Ausnahmesituation schreibe. Denn auch der Trainer muss seine Maßnahmen den veränderten Situationen anpassen. Er kann nicht immer gleich bleiben wollen, um gleich zu bleiben. Er muss machen, wovon er überzeugt ist. Das ist das Einzige, was immer bleiben muss. Auch wenn er dafür seinen bisherigen Weg verlassen müsste. Authentizität ist super – aber wenn sie zum Selbstzweck wird nennt man sie Sturheit. Und die verhindert Erfolg in aller Regel.

Das Wochenende ist trainingsfrei. Würde ich das jetzt hier anprangern, würde ich viel Applaus bekommen. Aber: Es ist für mich eine absolut nachvollziehbare Entscheidung des Trainers, der eine Mannschaft hat, die gefühlt seit Karlsruhe weiß, dass sie alle Ziele verspielt hat. Da parallel dazu zehn Tage Pause in einer Phase anstehen, in der eh keine Kondition mehr gebolzt wird, ist die Entscheidung Thiounes für mich nachvollziehbar. Ich hoffe dabei, dass auch der Trainer die freien Tage nutzt, um sich über seinen eigenen Weg beim HSV noch mal Gedanken zu machen. Von Vereinsseite, so viel scheint klar, stehen alle weiter geschlossen hinter Thioune – immer dessen hundertprozentige Überzeugung vorausgesetzt.

Überzeugung schlägt Populismus – mit allen Konsequenzen

So wird aus dieser beschissenen Situation mit dem wahrscheinlich gewordenen Nicht-Aufstieg sogar eine Chance. Natürlich wird das alles wehtun. Lange noch. Auch ich sage, dass der HSV mit seinen Möglichkeiten in dieser Saison den Anspruch haben musste, aufzusteigen. Dass man es wohl wieder nicht schafft, belegt, dass Fehler gemacht wurden. Aber im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen oft populistisch der Trainer für alles büßen und gehen musste, sehe ich in diesem Jahr einen guten Trainer mit dem Willen, jeden Tag aufs Neue besser zu werden. Thioune sprach mal von einer „Fehlertoleranz“, die er jedem Spieler gegenüber habe. Die Frage jetzt ist, hat Thioune für seine Fehler Toleranz  verdient? Ich sage ja.

Denn dieser HSV schluckt jedes Jahr Trainer. Auch gute. Aber ebenso wie mit allem alten  Anspruchsdenken an diesen ach so großen Weltverein HSV muss auch damit irgendwann mal Schluss sein. Es müssen endlich Planungen, die vor jeder Saison längerfristig angelegt werden, auch mal längerfristig gelebt werden. Zumindest, solange alle Verantwortlichen davon überzeugt sind. Die Überzeugung muss den Populismus schlagen – mit allen Konsequenzen. Und in diesem Teil müssen alle ehrlich sein. Auch der Trainer – logisch! Aber abgesehen davon, dass diese Ehrlichkeit in den letzten 20 Jahren beim HSV nicht wirklich im Vordergrund stand und es endlich Zeit dafür wird – nur so kann es überhaupt irgendwann wieder bergauf gehen… So sehe ich das zumindest.

Ich freue mich auf Eure Meinung!

Ich verzichte in diesem Fall tatsächlich gern (Überzeugung ist das Stichwort) mal auf Eure Zustimmung und freue mich ganz ehrlich auf eine sachliche, inhaltsstarke Diskussion über das Pro und das Contra bezüglich des Trainers und dem eingeschlagenen Weg. Schreibt mir auf, weshalb ihr wirklich glaubt, dass ein Trainerwechsel alles besser machen würde. Oder, weshalb Ihr mir zustimmt. Ich werde den morgigen Blog dazu nutzen, auf Eure Posts zu reagieren.

Also: Auf geht’s…! Und bis morgen! Euch allen einen schönen Abend!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Micha Barbarez
1 Monat zuvor

Ich war fest davon überzeugt, dieses Jahr nicht die Geduld zu verlieren und für einen langfristigen, geduldigen Weg zu votieren. Wenn denn mal eine Entwicklung erkennbar wäre. Die Mannschaft ist nicht so schlecht, wie sie hier von vielen gemacht wird. Daher finde ich auch die Kritik an Mutzel und Boldt, was die Transfers angeht- überzogen. Es galt die Maßgabe, die Mannschaft zu verstärken, ohne Geld auszugeben. Das wurde grds nicht so schlecht bewerkstelligt. Ullreich, Terodde und Leistner sind Top Zweitligaspieler. Erfahren, fit, bringen Leistung und gehen voran. Diese Transfers sind und waren genau richtig. Ich gehe zum Beispiel so weit und behaupte, ohne die Verletzung von Toni , wären wir schon durch. Der hat ohne Ende gefehlt. Terodde hat immerhin 21 Tore gemacht. Will jetzt irgendwer ernsthaft sagen, der wäre zu schwach für unseren ach so tollen HSV in der zweiten Liga ? Lächerlich. Von Ulle hatte ich mir mehr erwartet, mal ein Spiel quasi im Alleingang zu gewinnen, indem er auch mal ein paar 100 Prozent Dinger hält, aber er war noch solide. Onana, Jung und billig und mit Potential, da gibt es nicht zu meckern ,Top Transfer. Moritz Heyer, vielseitig, solide, ordentlicher Transfer. Es bleibt nur Helm-Klaus, der wohl als schlimmer Flop eingeht. Verbockt haben es andere. Vagnoman, überschätztes Talent mit Hang zu tödlichen Fehlern. Kinsombi, ein tapsiger Schatten seiner Zeit aus Kiel. Narey, immer wieder eine Streuung bei den Flanken wie ein Schrot Gewehr. Duziak, als Stammspieler viel zu torungefährlich und duckt sich weg, wenn es unangenehm wird, Kittel, nachdem er letzte Saison schon in der Rückrunde komplett versagt hat, wiederholt er jetzt das Kunststück indem ihm zuverlässig in der Rückrunde die letzte Aktion vorm Tor misslingt. Bei seinen Fähigkeiten muss man einfach bessere Abschlüsse erwarten dürfen. Bobby Wood, der wohl schlechteste und ungefährlichste Joker der ganzen Liga, Riesenfehler von DT ihn immer zu bringen. Und zum Dank für seine Loylität, kriegt er von Wood zum Abschied in der Kabine noch verbale Tritte, weil DT es wagt einen Meißner zu bringen……Da hätte ich mir gewünscht vorher schon mehr auf Wintzheimer, Heil oder Meißner zu setzen. Hunt, Licht und Schatten, aber er macht das spiel halt zu langsam. Wintzheimer, zu blind im Torabschluss, drei Tore bei den Einsatzminuten sind zu wenig, gleiches gilt für Jatta ( der hat glaube ich auch nur vier).Leibold, kam zum großen Teil nicht an die letzte Saison ran.

Bei der Kader Analyse komme ich nicht zu dem Schluss, dass man zwingend Boldt und Mutzel rauswerfen muss. Mich störte vielmehr, dass Boldt so abgetaucht ist. Der war einfach nicht genügend präsent.

Der HSV braucht zudem endlich wieder einen richtigen VV, da liegt auch ein schädliches Vakuum vor.

Aber zu DT: Ich habe bis gestern trotz wachsender Zweifel es durchaus für möglich gehalten, mit ihm in die neue Saison zu gehen. Aber diese lange Serie an Misserfolgen, eine Bilanz ähnlich wie Braunschweig in der Rückrunde und das von Platz 1 kommend mit dem aus meiner Sicht wirklich guten Zweitligakader….Das ist kaum verzeihbar.
Er ist ein feiner Kerl und ich wünsche ihm noch ein paar ordentliche letzte Spiele, aber er würde so beschädigt in die neue Saison gehen… Das könne wir uns nicht erlauben, da spielen wir gegen den Abstieg, wenn wir nicht aufpassen.

Ich bin kein Berufspessimist, aber nach dieser desaströsen Rückrunde gilt es für mich nächste Saison bis Weihnachten erstmal nur tüchtig Abstand nach unten zu schaffen. Ich habe auch so ein bisschen Lautern im Kopf…. Platz 3, Platz 4 Platz 4 waren deren ersten drei Platzierungen nach dem Abstieg….Ende ist bekannt, drohen gerade in Liga vier zu stürzen.

Kurz gesagt: Danke für die tolle Hinrunde, Daniel Thioune, Schäm dich für die völlig verkackte Rückrunde und versuche doch vielleicht nächste Saison den Wiederaufstieg mit Osnabrück aus der dritten Liga zu erreichen, beim HSV soll es ein neuer Mann ( BAUMGART!?) probieren.

Last edited 1 Monat zuvor by Micha Barbarez
M. R. X.
1 Monat zuvor

“Uns fehlt eine Leistungskultur und Mut.”

Jonas Boldt hat also endlich einmal klar artikuliert woran es beim HSV krankt.

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung könnte man nun meinen. Auf der anderen Seite sollte man sich aber mal die Frage stellen: Was haben Jonas Boldt und Michael Mutzel in Ihrer zweijährigen Amtszeit bisher mutiges beigetragen um in Hamburg eine Leistungskultur aufzubauen?

Als beide 2019 antraten, analysierte man, dass ein erfahrener Trainer nötig sei, um die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen. So setzte man alles auf die Karte Dieter Hecking. Zum einen war dies wenig mutig, zum anderen scheiterte man grandios.

2020 dann die 100%-Kehrtwende, ein junger Trainer (🤭) sollte es nun richten und erfahrene Spieler der Mannschaft den nötigen Halt geben. Das Saisonziel hieß “Entwicklung”, das Wort Aufstieg wurde offiziell vermieden.

Das eigene Schicksal ließ man sich dagegen frühzeitig vom Aufsichtsrat, unabhängig der sportlichen Entwicklung, abgesichern.

Sieht so eine Leistungskultur aus?

Jetzt wo die Saison erneut in Schutt und Asche liegt, reklamiert man bei jeder Gelegenheit für sich, im Grunde alles richtig gemacht zu haben. Der Kader habe die nötige Qualität. Der junge (🤭) Trainer habe alles versucht täglich auf den Erfolg einzuzahlen. Die verpflichteten Säulen haben Ihre Rolle wie gewünscht erfüllt. Die jungen Spieler haben sich stetig wie prächtig entwickelt.

Leider wird dabei übersehen, dass man sportlich an der selben Stelle steht wie 2018 und 2019. Einzig die Perspektive für die Zukunft ist noch ein wenig düsterer geworden.

Sieht so eine Entwicklung aus?

Nein Freunde der Sonne, mit seiner Aussage, dass diesem Club eine Leistungskultur und der Mut (zur Veränderung) fehle, hat sich der Bock am heutigen Tage endgültig zum Vereinsgärtner gemacht.

Statt die Ursache des erneuten Systemversagens endlich mal bei sich zu suchen, endlich mal den Mut zu haben Fehler zuzugeben, endlich mal die eigene Leistung zu hinterfragen, statt all die Dinge zu tun, die eine Leistungskultur ausmachen, schießt unser Sportvorstand im Schatten der Hecke auf die Fehler der Vergangenheit und fordert Vertrauen und ein “weiter so” dann “wird das schon”.

Mir fällt dazu nur ein Wort ein.
Schäbig.

NUR DIE 3.LIGA
NUR DER HSV
🔵⚪⚫

Last edited 1 Monat zuvor by M. R. X.
dirk schopper
1 Monat zuvor

Ich bin für einen Trainerwechsel und absolut pro Baumgart.

Baumgart hat schon öfter bekundet Fan dieses Clubs zu sein , der würde dem Verein gut zu Gesicht stehen. Kein Weichspüler wie DT.

Ich hab noch im Hinterkopf, im aktuellen Sportstudio sagte ein Paderborn Spieler, ( ich komm nicht auf den Namen ), auf die Frage ob Trainer n
Baumgart obgleich seiner Aktivitäten an der Seitenlinie manchmal nerve, mit dem Satz, der nervt uns alle täglich, und das andauernd. (Sinngemäß)

Und genau sowas brauch der HSV ,
Endlich mal Feuer im Arsch !!!

Steffen mach es !

M. R. X.
1 Monat zuvor

@Marcus Scholz

Ich mache es kurz:

PRO DT

  • ihm stehen die HSV-Hoddies ganz gut

CONTRA DT

  • keine sichtbare Spielidee etabliert
  • Leistungsprinzip ausgehebelt (Beispiel Wood)
  • kein Fortschritt bei Standards
  • kein Fortschritt bei der Druck-Resistenz
  • keinen Spieler nachhaltig verbessert
  • zu viel geredet – zu wenig gemacht
Lucky Luke
1 Monat zuvor

Wenn der HSV in der Hinrunde so viele Punkte wie jetzt in der Rückrunde geholt hätte wäre der Trainer im Winter doch 100% gefeuert worden…

Jetzt ist es aber genau anders herum und deswegen ist alle gut ?????
Die Logik verstehe ich nicht.

Letztes Jahr war es in Osnabrück mit dem Trainergenie doch genauso….

Scholle findet jetzt den Trainer gut !!! und Helm Klaus hat ein super Spiel gemacht !! langsam mache ich mir echt Sorgen um den Blogautor

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Mir ist völlig schleierhaft, was es angesichts der erneut desaströsen Rückrunde noch zu diskutieren gibt.

Auch das gibt es nur beim HSV. Diskussionen, auch wenn die zu ziehenden Konsequenzen glasklar auf dem Tisch liegen.

Das Problem ist natürlich, dass sie derzeit keiner ziehen kann. Es gibt faktisch keinen handlungsfähigen Aufsichtsrat.

Es wird wirklich immer unglaublicher (eigentlich kann es keine Steigerung mehr geben), dass man die Saison zum dritten Mal (!!!) einfach so austrudeln und die Lehrlinge im Amt lässt.

Ist man sich denn wirklich nicht bewusst, was man damit anrichtet?

Ist die Arroganz und Beratungsresistenz im HSV so ausgeprägt, dass man weiterhin glaubt, einfach an der Realität vorbeihandeln zu können? Bzw. nicht handeln zu müssen?

Glaubt man allen Ernstes, der HSV könne sich im künftigen Haifischbecken 2. Liga (mit Schalke, Hannover, Nürnberg, Düsseldorf, Paderborn, Heidenheim, vielleicht Hertha, vielleicht Köln, vielleicht Kiel usw.) seelenruhig ohne Druck entwickeln?
Mit diesem Trainer und Führungspersonal?

Ich frage das jetzt zum xten Mal im Zusammenhang mit einer “HSV-Führung”:

Wie welt-, fachfremd und arrogant kann man eigentlich sein?

Warum legt man diesen Lehrlingen nicht endlich das Handwerk?

Will man wirklich den Großteil der Fans vergraulen?

Erkennt man wirklich nicht die drohende Gefahr?

So arrogant und beratungsresistent kann doch kein Erdenbürger sein…

Last edited 1 Monat zuvor by Jörg Brettschneider
Thomas
1 Monat zuvor

Aber scholle das problem liegt doch auch in der vergangenheit beim hsv hat man seit 3-4 jahren die angst den trainer zu entlassen damit noch vielleicht ein impuls gesetzt werden kann. Bruchhagen, todt und auch becker haben rückblickend gesagt es war ein fehler nicht zu reagieren. Es ist klar, dass der hsv viele trainer zu früh entlassen hat aber das ist vergangenheit. Es muss immer die ist situation bewertet werden und beurteilt werden und danach handeln. Als ich den titel vom blog gelesen habe, habe ich gedacht es kommen konkrete argumente um mit thioune weiterzumachen aber ausser das man das gefühl hat er ist ein guter trainer kommt auch nichts und das ist doch auch das problem mehr fällt aktuell zu thioune nicht ein. Aber für mich gibt es folgende gründe für eine trennung. Wenn man nochmal an seine vorstellung denkt. Hat er folgende punkt erwähnt er möchte die mannschaft entwickeln. Er will das die mannschaft die zweite liga annimmt kämpft und unberechenbar wird.
Punkt 1 Entwicklung:
Thioune hat es nicht gefasst talente näher an die mannschaft zu bringen man wollte opoku, david und auch ameachi näher an die mannschaft bringen und dass sie dadurch auch öfters spielen und auch eine rolle im kader sind. Opoku und ameachi sind ausgeliehen und von david hört man nichts mehr. Es sind zwar noch heil und meissner dazu gekommen aber dies ist auch mehr aus der not heraus geboren aufgrund mangelnder alternativen. Aber auch onana und wintzheimer hat er verunsichert weil sie zu beginn stark aufgespielt haben und plötzlich nahm er sie heraus ohne jeglichen grund dabei wintzi ist ein kämpfer und hätte öfters spielen müssen. Vagnoman hat den durchbruch schon unter hecking geschafft darum zähle ich ihn hier nicht extra auf und ambrosius gebe ich mal thioune. Zur entwicklung wollte er auch gestandene spieler weiterentwickeln aber hier nehme ich auch mal die besten beispiele heraus kinso, dudziak und kittel diese spieler haben bewiesen das sie kicken können aber hier wurde es auch nicht geschafft dass sich diese spieler stabilisieren und konstant gute leistung bringen. Nein es muss im schlussspurt wieder auf hunt gesetzt werden weil sonst nichts mehr da ist.
Punkt 2 liga annehmen
Wenn man die Rückrunde anschaut hat man vorallem gegen die schwächeren teams bemerkt, dass diese durch ihre giftigkeit gegen den hsv ein vorteil haben und durch ihres hohe anlaufen die mannschaft überfordert. Darum haben wir auch oft gegen underdogs die punkte liegen gelassen und zum teil verdient verloren.
Punkt 3 unberechenbar sein
Hat am anfang vielleicht gut funktioniert ich meine nachdem aue spielt hat man gelesen der gegner war komplett verwirrt wie der hsv nun spielt aber wenn man die Rückrunde anschaut und vorallem die letzten 4 spiele dann war der hsv so einfach zu lesen und zu berechenbar. Ich mein wie einfach die letzten gegner zu den punkten kam ich glaube der gegner war selbst überrascht.
Punkt 4 thioune selbst
Thioune wirkte vorallem nachdem letzten spiel komplett hilflos er wusste nicht was sagen soll oder wie reagieren. Er hat das bild abgegeben was er auch oft in den spielen gezeigt hat er wusste nicht auf die situationen zu reagieren und wechselte immer extrem spät. Zudem muss man auch die causa wood ihm ankreiden. Wo er hauptschuldig ist anstatt auf hinterseer zu setzen( bin uberzeugt dass der luke für 5-6 tore in der saison gut gewesen wäre) war thioune der überzeugung er kriegt wood wieder hin und ist kläglich gescheitert nein es kam noch besser und wood wurde freigestellt.
Punkt 5 die zukunft
Man tut thioune und dem hsv keinen gefallen in die neue saison zu gehen. Der druck ist zu gross auf ihn vom ersten spieltag an und wenn der start misslingt wird der druck noch grösser und die fragen werden dann auch laut warum man nicht nach dieser rückrunde nicht schon reagiert hat bei einem punktschnitt von einem sind auch trainer entlassen worden, welche nicht um den aufstieg spielen. Darum ist eine trennung im sommer das sinnvollste, weil mit einem angeschlagenen trainer in die saisonvorbereitungen zu gehen und noch den kader zusammenzustellen bitte nicht der schuss kann nur nach hinten losgehen zu dem hat der hsv jetzt auch mal die chznce das solch streit charakteren wie hunt und wood weg sind damit die mannschaft ruhe hat. Und klar viele sagen jetzt wir haben noch drei spiele aber ich finde die drei spiele kann man nicht grossartig berücksichtigen, in der bewertung am schluss, wenn der aufstieg nicht geklappt weil die druck situation auch nicht mehr da ist der druck war gross in den letzten wochen und da kam die leistung nicht.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Aktuelles Zitat des Ex-Subporters-Chefs Tim-Oliver Horn aus einer sog. Boulevard-Zeitung:

„Ich will ehrlich sein: Ich bin wirklich fein mit der Liga, in der wir spielen. Wenn wir endlich wieder ins Stadion dürfen, dann werden wir mit Schalke, vielleicht Köln, Berlin oder Bremen, Dresden, Rostock, vielleicht 1860, Hannover, Darmstadt, Nürnberg, Pauli, Düsseldorf, Hannover unfassbar viel Spaß haben.“

Wer solche Fans hat, die “fein” mit der 2. Liga sind, darf sich über fehlende Leistungskultur nicht mal im Ansatz wundern. Unfassbar viel Spaß in der 2. Liga?

Ich sage, unfassbare Einstellung einer Gruppe, die Einfluss auf Profifußball nimmt.

Besser hätte das HSV-Virus abseits des Platzes kaum belegt werden können!

So ein Satz wie der von Horn ist verheerend und das völlig falsche Signal an die Profis, insbesondere an Spieler wie Kittel, Dudziak, Vagnoman oder Kinsombi, die sowie schon zur Bequemlichkeit neigen.

Es zeigt deutlich, welch Geistes Kind diese Subporters sind. Die sind so fern von Sport, Leistung und Professionalität wie die Erde vom Mond. Es geht nur um die eigenen (Selbst)zwecke!

Diese Horn-Aussage ist mehr als entlarvend. Und zeigt mir, dass ich beim HSV falsch bin. Und dürfte vielen anderen jahrelangen treuen Fans die Augen endgültig geöffnet haben.

Last edited 1 Monat zuvor by Jörg Brettschneider
Alex
1 Monat zuvor

Nach BILD-Informationen kam es am Freitag zu einem Geheimtreffen zwischen Sportvorstand Jonas Boldt (39), Sportdirektor Michael Mutzel (41) und Darmstadt-Knipser Serdar Dursun (29). Der Vertrag des Angreifers läuft aus. Er ist im Sommer ablösefrei.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Wir werden noch lange an diese Saison denken. Es wird rückblickend die Saison gewesen sein, in der der Aufstieg zum letzten Mal einfach möglich war.

Nächste Saison wird die Konkurrenz wesentlich größer sein und so wird es immer weiter bergab gehen. Begleitet von den Steigbügelhaltern des Niedergangs – den Hüpfern.

Sie werden weiter jeden Dilettantismus verteidigen und eine flächendeckend kritische Auseinandersetzung mit dem Klub und seinen Verantwortlichen verhindern.

Die Aussagen von Boldt bzgl. fehlender Leistungskultur wurden schon eingehend und treffend von Mr. X thematisiert.
Ein Zusatz von mir: Dr. Ringelband hat genau dies häufig angemahnt und wurde vom Hüpfer-Mob abgestraft. Jetzt haben sie die gleichen Worte von Boldt am Berg Sinai empfangen. Autsch.

Alex
1 Monat zuvor

Das Wochenende ist trainingsfrei. Würde ich das jetzt hier anprangern, würde ich viel Applaus bekommen. Aber: Es ist für mich eine absolut nachvollziehbare Entscheidung des Trainers, der eine Mannschaft hat, die gefühlt seit Karlsruhe weiß, dass sie alle Ziele verspielt hat. Da parallel dazu zehn Tage Pause in einer Phase anstehen, in der eh keine Kondition mehr gebolzt wird, ist die Entscheidung Thiounes für mich nachvollziehbar.”

Weil die Mannschaft weiß, dass sie alle Ziele verspielt hat, braucht man jetzt auch nicht mehr seriös trainieren? Ist das ein Bestandteil des NEW WAY im Sinne von „Leck mich am Arsch“? Andererseits… sie haben ja ohnehin nie seriös trainiert, insofern bin ich dann mal bei dir, wenn auch aus anderen Gründen.🤠

Noch eine kleine Anekdote am Rande: Seit dem vorherigen Block hat die Community den tragischen Verlust des Users REINER PETRI zu beklagen, er hat den entsetzlichen Niedergang des HSV nicht verkraftet und darob den Verstand verloren. In Folge dessen schreibt er nun zusätzlich unter dem Nicknamen und dem Profilbild des kleinen Alex seine geisteskranken Beiträge. Als sozial kompetente Community schleppen wir ihn natürlich mit durch, hier will ja niemand die Liga verlassen.🤭

Einer flog über das Kuckucksnest… ENDE

Last edited 1 Monat zuvor by Alex
Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

“Das kommt drauf an” ist eine der am häufigsten verwendenten Floskeln -zumindest in dem Bereich, wo ich beruflich tätig bin (Steuerberatung) – wenn es um Fragestellungen geht, denen ein komplexer Sachverhalt zugrunde liegt, der sich nicht, wie manche Mandanten es eben gerne wünschen, mit einen einfachem “Ja” oder “Nein” am besten am Telefon und dann ohne Gebührenrechnung beantworten lässt.
So scheint es auch übertragen auf die Fragestellung des Blogautors zu sein:
Gerne gebe ich zu in der ersten Enttäuschung würde man gerne alle rausschmeißen, um sich dann wieder sukzessive zu besinnen und die Dinge einzuordnen:
Während es meiner Ansicht nach bei Mutzel und Boldt keine zwar Meinungen geben kann – sie gehören nach der Saison von ihren Aufgaben entbunden – hatte ich in einem früherem Post schon einmal geäußert, dass das Schicksal, obwohl der Aufstieg nicht mehr zu realisieren ist, durchaus noch vom weiteren Saisonverlauf abhängig ist:
Bekommt er das Team noch in die Spur und man geht, wenn auch nicht rehabilitiert, aber mit dem Gefühl aus der Saison heraus, Spiele erfolgreich gestalten zu können, kann man auch zu dem Schluss kommen, dass Daniel Thioune der richtige Mann dafür ist, das HSV Team auch in der nächsten Saison zu coachen. Ich komme nach meinen folgenden Überlegungen nicht dazu:
Vieles spricht aktuell dagegen und die Litanei seiner Wechselfehler, seines zu späten Eingreifens, seiner Personal-, Positions- und Taktikrochaden, das Festhalten an Spielern, die auch nur noch beim HSV einen Vertrag hätten, sind hier hinreichend aufgeführt worden.
Und es ist eine Mär, dass sich verstärkt jüngere Spieler eingesetzt werden, wenn der Altersdurchnitt bei inzwischen über 27liegt und mehrÜ30 Kicker als unter 25jährige auf dem Platz und das dann leider wortwörtlich stehen als laufen.
Das Spiel ist keineswegs attraktiver geworden – unter Hecking war genauso Spektakel dabei und von Thioune wurde meiner Ansicht nach zu übertrieben die Floskel des “eklig sein” verwendet – um dann oft auch so unansehnlich zu spielen – und letztendlich:
Bei 3x hintereinander gereihten 5 Spiele-Sieglos-Serien befand man sich in dieser Saison häufiger im Krisen- als im Aufstiegsmodus.
Hier hatte Herr Boldt durchaus recht: Es fehlte an Mut!
Unter dem Strich agierte das Team häufig zu passiv und abwartend und während viele Teams aggressiv anliefen, wartete man beim HSV ab, bis die Geistesblitze von Kittel, Dudziak und Hunt kamen -leider zu selten-.
In dieser Hinsicht dem Team eine Spielidee zu implementieren, die es unabhängiger von diesen drei “Künstlern” macht, gelang in der Saison nur 1x: beim 2:0 gegen Heidenheim.
Letztendlich, da gebe ich zu,betrachte ich schon von Berufs wegen, die Relation von Aufwand und Ertrag, hat Daniel Thioune schon relativ früh mit einem Kader, der das Potenzial hat, mit Kiel, Fürth und Bochum mitzuhalten, das Aufstiegsziel früh verfehlt und beantworte die Frage von “Scholle” daher mit “Nein”.

AD1979
1 Monat zuvor

Am letzten Spieltag 2008/09 gab’s etwas zu feiern: Der HSV sicherte sich einen Uefa-Cup-Platz. Zuvor hatte die Mannschaft alles verspielt: Pokal, Uefa-Cup und Meisterschaft! Am Ende einer tollen Saison, kurz vor Toreschluss, erfolgte der Niedergang und das letzte Spiel in Frankfurt war wie eine Zusammenfassung der gesamten Saison: Der HSV führte bereits 2-0, kassierte den Ausgleich und kurz vor Schluss sicherte Trochowski mit einem starken Einsatz den last-Minute-Treffer zum 2-3-Auswärtssieg. Ich stand direkt hinter dem Eintracht-Tor, keine 10 Meter von Troches Treffer entfernt, mein persönliches HSV-Live-Highlight! Durch den Sieg überholte der von Martin-Jol trainierte HSV den von Jürgen Klopp trainierten BvB. Zudem hatte Klopp Mladen Petric weggeschickt, der beim HSV einschlug, während Mohammed Zidan vom HSV zu Dortmund ging, was für den BvB kein guter Tausch war. Damals dachte ich, der HSV hätte mit Jol alles richtig gemacht und der BvB mit Klopp doch nicht den besseren Trainer verpflichtet. Dortmund hielt aber an Klopp fest, was sich letztlich auszahlte. Lange Rede, kurzer Sinn: Der HSV sollte an Thioune festhalten und ihm eine zweite Saison geben. Die Nachwuchsspieler werden reifer sein und die “Säulenspieler” können sich nicht nochmal so hängen lassen. Saisonarbeiter Hunt wird gehen und einige Verstärkungen kommen.

Drechsler Günter
1 Monat zuvor

Ich habe aktuell keine Lust mehr(60Jahre Anhänger)auf den HSV.
Selbst mit einer Freikarte würde ich nicht mehr ins Stadion gehen.
Was bilden sich die Herren eigentlich ein, in der freien Wirtschaft würden sie bei den gezeigten Leistungen Harz4 bekommen und nicht mal das hätten sie verdient.

Kosinus
1 Monat zuvor

Zunächst verrate ich ein Aufstiegs- bzw. Nichtabstiegsrezept mit 100% Erfolgschancen.

Vor Entscheidungs- oder Relegationsspielen hat unser Trainer uns vor dem Spiel immer einen besonderen Schnaps gegeben, damit wir trotz des Drucks Spielfreude haben. Es war unser Zaubertrank, den wir dann immer mit positiven Erlebnissen verknüpft haben. Vielleicht hätte man das beim HSV in den letzten Jahren auch mal probieren sollen oder vielleicht hat man es in Hamburg probiert, aber übertrieben. Das würde auch einiges erklären 😉

Die inhaltsstarke FAZ trifft es meiner Meinung nach gut (Auszug):

“Auch der 46 Jahre alte Coach mit starker persönlicher Ansprache, mit Begeisterungspotenzial und fußballerischer Ideenvielfalt erleidet jetzt, was seine Vorgänger Hannes Wolf und Dieter Hecking ertragen mussten. „Uns hat die Leichtigkeit in unserem Spiel gefehlt“, sagt Thioune. Jene Leichtigkeit, „die im Kopf nicht da war, Beine und Körper gehemmt hat“. Soll heißen: Die Profis brechen unter dem Aufstiegsdruck zusammen. Da konnte auch Mentaltrainer Martin Daxl, auch Reflexionscoach oder Potentialtrainer genannt, nicht helfen.

Es hat den Eindruck, als wäre in Hamburg dieser Psycho-Druck stärker als bei anderen Zweitligaklubs, als würden die negativen Erfahrungen der Vergangenheit den Profis Fesseln anlegen und jeglichen Mut rauben. Da bringt es wenig bis gar nichts, schon wieder dem Pawlowschen Reflex zu erliegen und den Trainer zu feuern.
Beweise gibt es natürlich nicht, aber die These steht: Auch ein Jürgen Klopp oder Pep Guardiola würden die HSV-Profis kaum zu Mental-Monstern umfunktionieren können. Wenn jemand die Fähigkeiten und das Wissen dazu hat, dann der Menschenfänger, diplomierte Sportfachwirt und Bachelor für Sport und Erziehungswissenschaften Thioune.

@Marcus Scholz:
“Denn dieser HSV schluckt jedes Jahr Trainer. Auch gute. Aber ebenso wie mit allem alten  Anspruchsdenken an diesen ach so großen Weltverein HSV muss auch damit irgendwann mal Schluss sein.”

Bin gegen einen Trainerwechsel, aber das mit diessem Kader das Anspruchsdenken war, dass man vor Fürth, Bochum und Kiel landet war klar. Mit der Verpflichtung von Leistner, Terrode und Ullreich wurde alles auf die Karte Aufstieg gesetzt. Der HSV ging All-IN. Das Anspruchsdenken folgte nach.

Thioune wäre nur wieder das symbolische Bauernopfer. Die Probleme müssen endlich an den Grundwurzeln gepackt werden.

Last edited 1 Monat zuvor by Kosinus
schlunzi
1 Monat zuvor

Man eiert ohne Führung durch die Saison und steht am Ende mit leeren Händen da. Kontrolliert und korregiert kann ja gar nicht werden, also stehen die Verantwortlichen Angestellten da und sagen “Wie machen weiter, wir glauben an uns”. Dem Ende entgegn mit geschmierten Eiern…

Ralf Gleitsmann
1 Monat zuvor

Nein Scholle mir tut in Sachen HSV nichts mehr weh. Leider hat sich im Laufe der Jahre ob des stetigen Auf und Ab in Sachen Leistung bei mir eine gewisse Gleichgültigkeit eingestellt. Sicher bin ich immer noch emotional dabei,kann dabei aber auch abschalten und mich an wichtigeren Sachen erfreuen. Sicher bin ich bedient ob des unnötigsten aller 3 Nichtaufstiege aber schlaflose Nächte bereitet es mir nicht mehr. Für die 4. Saison in Liga 2 rechne ich mir ob der dann sehr starken Konkurrenz nicht viel aus. Wünsche Euch ein schönes Wochenende und erfreut Euch am wichtigsten, nämlich der Familie.

DerWikinger
1 Monat zuvor

Sorry, dass sind alles nur irgendwelche leere Phrasen! Man hat vor der Saison nicht offensiv das Ziel Aufstieg ausgegeben, sondern irgendwas von Kontinuität gefaselt. Warum wohl? Damit die ganzen Nullperformer weiter und in aller Ruhe, ohne jede Anstrengung, ihren Kontostand erhöhen konnten!!! Gleichzeitig hat man bei den Verpflichtungen wieder einmal den einfachsten Weg gewählt, und mit Terodde, Ullreich, Spartacus, Leistner Spieler verpflichtet(Säulenspieler 😂😂😂), die kein Entwicklungspotenzial mehr haben, und nur Sinn machen wenn man sich den Aufstieg davon verspricht! Nein, dieser Verein befindet sich im Durchmarsch nach unten. Eine Kontinuität darf es mit gar keinem aus der derzeitigen Vereinsführung geben. Hier muss alles ausgetauscht werden, kleine Brötchen gebacken werden und sich als das aufstellen, was man ist! Ein durchschnittlicher Zweitligist mit absteigender Tendenz!

abraeumer
1 Monat zuvor

Für die Entscheidung des Aufsichtsrats, alle Verantwortlichen behalten zu wollen, ist der einzige Grund, dass der HSV kein Geld mehr hat. Die 23 Mio aus dem Grundstücksverkauf sind Ende Juni 2021 auch verbraten.

Diaz1887
1 Monat zuvor

Stimme damit überein, dass es jetzt falsch wäre, den Trainer zu entlassen.Ich glaube, mit entscheidend war, dass die Mannschaft/ der Trainer den Ausfall von Leistner (in einer entscheidenden Phase) nicht verkraften bzw. ausgleichen konnte. Unerklärliche Leistungsabfälle von anderen “Schlüsselspielern” , wie Leibold, z.T. Ulreich, Dudziak, Hunt, Kittel, insbesondere aber auch Kinsombi sowie die Torflaute von Terrode in den entscheidenden Spielen, konnte der Rest der (jungen) Truppe leider nicht ausgleichen.
An dieser Stelle hätte der Trainer sicherlich mal über ein stabileres Konzept nachdenken und umsetzen können… leider hat aber auch er in dieser entscheidenden Phase mehrfach falsche Entscheidungen getroffen.
Im Ergebnis ist die Mannschaft leistungsmäßig und spielerisch -über weite Strecken- deutlich überzeugender aufgetreten, als in den letzten Jahren. Von daher glaube ich daran, dass der Trainer in der Lage ist, slebstkritisch genug zu sein und auf seinem vorhandenen Spielerpotential aufzubauen.

Hallenser
1 Monat zuvor

Man könnte nun erneut den Trainer wechseln und der Meute zum Fraß vorwerfen, würde sicher viel Beifall bekommen und hätte erst mal wieder Ruhe! Wenn aber ein Verein 3 Jahre in Folge fast identische Serien mit 3 verschiedenen Trainern spielt, sollte man schon mal schauen wo wirklich der Schuh drückt! Und der drückt für mich eindeutig nicht bei Boldt,Mutzel und noch weiter oben – dieser Kader war im Rahmen der Möglichkeiten vernünftig und durchaus solide zusammen gestellt! Nein, Grundübel dieses Vereines sind eindeutig Spieler wie Hunt, Kinsombi, Leibold oder Dudziak – viel Zuviel Geld für wenig Leistung und vor allem Mentalität!!! Was ein Kapitän Spiel für Spiel (Heidenheim ausdrücklich ausgenommen) abgeliefert hat, was ein Hunt mit angeblicher Führungsaufgabe nicht gezeigt hat, Kinsombi und Dudziak an Einsatz und Willen vermissen lassen – dies kann eine Truppe mit jungen Spielern nicht auffangen! Ein Toni Leistner mag kein begnadeter Fußballer sein, aber seine Einstellung und Moral sind mehr wert als ein Hunt oder Dudziak! Nein, dieser Mannschaft haben erneut wirkliche Führungsspieler gefehlt und leider hat dies auch der Trainer nicht oder zu spät erkannt! Einen Leibold zum Kapität zu machen war grundlegend falsch, ich hoffe sehr das man diese Fehler im Sommer deutlich abstellt und bei neuen Spieler zuerst auf die Mentalität achtet und Leute wie Hunt endlich Geschichte sind…!!!

Sennsation
1 Monat zuvor

Lenkt nur weiter von unserem wahren Problem ab.

Aaron Hunt gefällt das.

Sen Rossi
1 Monat zuvor

Ich habe gar keine Lust, über den Trainer zu diskutieren oder Argumente für oder gegen eine Weiterbeschäftigung zu finden. Das Problem in diesem Verein ist NICHT der Trainer. Der Hamburger Fisch stinkt noch mehr vom Kopf her als der Bremer, aber mit Fisch kennen wir Norddeutschen uns ja aus.

Meinetwegen macht mit Thioune weiter (auch wenn ich es mittlerweile anders entscheiden würde), aber dann setzt die ganzen anderen Vollspaten auf die Straße, die diesen Verein seit Jahren ins Verderben treiben. Und ja … damit meine ich auch den ein oder anderen Spieler, der offensichtlich nicht bereit ist, sich für seine Milliönchen wenigstens die Lunge aus dem Hals zu laufen.

Fähige Leute an der Spitze würden sie Zeit bis zum nächsten Saisonbeginn nun nutzen, jeden Stein umzudrehen und dann auch unpopuläre Personalentscheidungen treffen, um das Unternehmen HSV zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Man würde sich realistische Ziele setzen und schon bei nur drohender Nichterreichung den eingeschlagenen Kurs korrigieren. Und vor allem hätte man die Mitarbeiter im Blick, ob jeder noch bedingungslos mitzieht, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Einer dieser Mitrarbeiter ist auch Herr Thioune. Mag sich jeder selbst ein Bild machen, ob er zu Saisonbeginn noch da wäre oder nicht. Ich persönlich kann es nicht beurteilen. Was ich allerdings in den letzten Wochen im TV sehe spricht nicht gerade für ihn.

IvanAusKass
1 Monat zuvor

Wenn man so einen Blog meint schreiben zu müssen, was eigentlich nur finanzielle Gründe haben kann, weil sportliche nachweislich nicht greifen können, der legt es förmlich darauf an mit seiner Leserschaft interagieren zu wollen.

Ich bin gespannt … oder ist diese leicht provokante Art zu schreiben sowas wie das Spiel “suchs Balli” und haut euch die Köpfe selber ein ? Gibt Klicks … !

Ich habe ja mit vielem heute gerechnet,aber mit obigen, betriebsblinden Text nicht.

ToniHH
1 Monat zuvor

Pro DT

• wir sparen die Abfindung

Gegen DT

• brutales Gelaber
• brutale Startelfs
• brutale Wechsel
• brutales Training
• brutale Taktik

Wünsche DT, dass er ein Fortbildungsseminar macht. „ Wie findet man den verlorenen Schüssel
zur Mannschaft“

horst
1 Monat zuvor

Hallo Freunde, wie wäre es mal mit der Realität !!!

Man weiß jetzt in welcher Liga nächste Saison gespielt wird.
Man weiß das der HSV keine Kohle hat um entsprechende neue Spieler zu kaufen.
Man kann den ein- oder anderen Spieler abgesehen, der viel Geld gebunden hat.
Man kann nur Spieler günstig aus der 2. oder 3. Liga kaufen oder halt ausleihen. (Tipp: mal am Millerntor vorbeischauen!).
Man könnte über Erfolgsprämien nachdenken !!!

Man könnte so sicher sein, das diese Vorgehensweise nicht nur der gemeine Fan mitträgt !!!

Gruß und schönes Wochenende !!!

Uwe Öztunali
1 Monat zuvor

Zum Thema” Passwörter der User Profile hier im Blog gehackt”. Admin Kevin hat nun sämtliche Passwörter zurückgesetzt, bitte logt euch mit diesem Passwort ein:pibs1050 . Wer dieses Passwort vergessen sollte : schaut einfach auf das Nummernschild des Autos in scholles blitzfazit nach den’ ksc kick, dort ist das Passwort (Nummernschild) klar zu sehen als Eselsbrücke. Dazke

Dietrich Schneider
1 Monat zuvor

Wenn nun auch Scholle der Meinung ist den Trainer zu halten ,dann gute Nacht.Für mich sind die Ergebnisse wichtig und die fehlen. Das man Fussballspiele gewinnen sollte wenn man aufsteigen will ist das Normalste und nicht so versagen wie HSV.
Wenn sich beim HSV nichts ändert werde ich Mitgliedschaft kündigen

JEANLUCHH
1 Monat zuvor

Na ja, wenn das Wort “Aufstieg” vermieden wurde, dann ist die Saison nicht gescheitert und es braucht sich niemand beschweren! Soviel zur Logik.

Ansonsten wird das hier langsam zu anstrengend.
Die sollen sich nach der Saison zusammen setzen, – neue Spieler, Trainingslager, vielleicht doch das Wort “Aufstieg” nicht vermeiden, “auf ein Neues”, etc pp.

Ansonsten glaube ich für viele hier zu sprechen, wenn ich behaupte, dass die Mehrheit über das “was” und das “wie” sehr enttäuscht ist (besonders wenn man sieht wie limitiertere Mannschaften es schaffen sich erfolgreich den Arsch aufzureißen), und sagen wir mal momentan irgendwas zwischen “die Faxen dicke” bis “die Schnauze voll” hat.

Nur bei Boldt, Mutzel und dem für jene verantwortlichen Wasserkopf ist dieses Gefühl noch nicht angekommen oder prallt vornehm, gestopft wie sie sind, kontinuierlich ab!

Jedenfalls ist für mich, und ich glaube auch für viele andere hier, das Maß dessen was einem Fan zuzumuten und von ihm zu ertragen ist, bereits weit überschritten!

Last edited 1 Monat zuvor by JEANLUCHH
Kopite
1 Monat zuvor

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Mein Wunsch: Die Herren Jansen, Boldt, Mutzel und Thioune mögen sich zusammensetzen um diskret und intern die Fehler der Saison analysieren.
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Im Idealfall kommen sie zu gemeinsamen Schlussfolgerungen und zu einer nachhaltigen Überzeugung, den Weg gemeinsam weiter zu gehen.
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Dann wäre das der richtige Zeitpunkt, den Vertrag mit Thioune zu verlängern. Das wiederum, zusammen mit entsprechenden neuen Spielern, wäre das richtige Signal an all die Spieler, die Trainer, Verein und Fans immer wieder im Stich gelassen haben.
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MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Nein, DT ist nicht allein verantwortlich für die vergeigte Saison.

Aber er ist für die Aufstellung der Mannschaft verantwortlich, beeinflusst deren Einstellung und gibt die Taktik vor.
In allen drei Punkten hat er schwere Fehler gemacht. Wurde hier vor und nach jedem Spiel ausführlich diskutiert.

Wenn das Leistungsprinzip gilt – und das sollte es, denn nur dann können Spieler ihre Nichtberücksichtigung akzeptieren und stören den Teamgeist nicht – dann hätte Bobby Wood niemals eingesetzt werden dürfen. Er ist das krasseste Beispiel.
Er hat der Mannschaft keine Sicherheit gegeben, um die Ruhe in schwierigen Spielen bewahren zu können. Besser immer dasselbe System spielen, wäre eine Möglichkeit gewesen. Wiederholt hat er nicht in den Negativlauf eingegriffen und rechtzeitig gewechselt.
Für Trainer gilt als einziger Maßstab der Erfolg. In der Hinrunde war er da. Es ist für mich nicht erklärbar, was dann zum 3. Mal passiert ist. Jedenfalls haben DT Stärken nichts daran geändert.

Auf der Habenseite verbuche ich den guten Fußball der Hinrunde und den Einsatz der jungen Spieler. Es konnten Spiele gedreht werden und aus der ersten Krise hat man sich herausgearbeitet.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass DT sich von diesen katastrophalen Auftritten erholen kann. Wir brauchen eine.echte Autorität. Das ist nicht der Begriff, den ich zuallererst mit DT verbinde.

Ich glaube also, dass der HSV einen neuen Trainer braucht. Aber er braucht auch neue Spieler, die mit den bleibenden eine funktionierende Mannschaft bilden können.

Ich schaue aber nur von außen und bin froh, dass ich das nicht entscheiden muss.

Grantler3006
1 Monat zuvor

Wenn der Verein sich sportlich verbessern will, dann muss tiefer nach den Ursachen gegraben werden, um sich zu verbessern. So was wie MC Kinsey für den Fußball braucht der HSV jetzt. Damit meine ich sachliche Fehlersuche, danach Analyse und dann die Änderung.
1.) Konstanz geht nur über Regatten Arbeit, besonders wenn es läuft
2.) leistungsentwicklung bis hin zur Leistungsexplosion geht nur über Grundlagen Training und dann über das konsequente Abstellen der Schwächen
3.) Konsequentes einstudieren zweier Spielsysteme: eins für die dominante Variation und eins für die Konterspiele. Diese beiden Grundsysteme müssen variable Spielzüge beinhalten, ähnlich wie beim American Football. Das Ganze muss studiert und geübt werden, bis die Herren ohne Denken zu müssen. Nur dann ist man schneller als der Gegner
4.) ein Head of Sport muss das Geschehen täglich kontrollieren und bei zu wenig Professionalität sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden
5.) ein Sportpsychologe muss fest eingestellt und verpflichtend in die tägliche Arbeit eingebunden werden
6.) der Kader muss nach Charakter, Willensstärke und Leistungsbereitschaft zusammengestellt werden
7.) neben den Skills in 6 müssen die Kicker kicken und schnell laufen können
8.) Standards und die üblichen fußballerischen Fußwerklichen müssen täglich verfeinert werden
9.) Wenn es einen VV gibt, der das alles auch so sieht und entsprechend die Bereichs und Abteilungsleiter einstellt, bzw. Der Meinung ist, dass DT das ohne Wenn und Aber umsetzen kann und will dann darf er bleiben. Wenn nicht tschüss. Das gilt dann auch für die anderen Verantwortlichen

ballfernerZehner
1 Monat zuvor

Moin,
“Ich bin überzeugt davon, dass er für diesen HSV ein sehr guter Trainer werden kann.”

Was genau läßt Dich dat glauben, Scholle?

Kein Spieler besser gemacht, miese Taktik, schlechte u späte Wechsel, Festhalten an Wood, viele freie Tage statt Training, (alleine unser Torwart, seit 31 Spieltagen gehn dessen Bälle zu 95% zum Gegner oder ins Aus) Durchhalteparolen zum Fremdschämen, Spieler auf falschen Positionen eingesetzt (zB Wintzheimer, kein Aussenspieler)

Der Trainer hat fertig.

Fehlt eigentlich nur noch, dat mit Hunt verlängert und Helm Klaus NICHT verschenkt wird🤦🏻‍♂️

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Ich habe da mal nur so eine Frage:

Wird mit einem neuen Trainer wirklich alles besser?

Verfolgt man die letzten Jahre hat sich die Beantwortung der Frage schon von alleine erledigt. Jeder ruft noch Beständigkeit und man solle endlich mal den einen Weg verfolgen. Nun läuft es mal nicht so wie viele denken und es sich wünschen und schon ist wieder das Geschreie nach Veränderungen groß. Vielleicht sollte mal der ein oder andere darüber nachdenken was er eigentlich möchte.

Nordisch
1 Monat zuvor

@Marcus Scholz, was willste denn diskutieren? Das Bittere ist doch, das alle Argumente, die gegen Thioune sprechen könnten, dies schon seit der Hinrunde tun. Und die wurden hier auch genannt. Immer wieder.

Der mögliche Grund, ihn rauszuwerfen wenn man es denn wollte, war (nicht ist, weil jetzt ist es, mal wieder, zu spät, das verbrennt nur Kohle, die wir nicht haben) nicht das wir mal Spiele verlieren. Auch nicht, dass wir nicht aufsteigen, und noch nicht mal, dass wir zu oft verlieren, auch wenn all das wahr ist.

Niemand würde sich aufregen, wenn wir halt immer am Limit spielten, und es einfach nicht reichte.

Das tun wir aber nicht, und, noch schlimmer, mit Entscheidungen, die direkt ursächlich mit Thioune zu tun haben, hätten wir genügend Punkte, um mindestens mit Fürth gleichauf zu sein.

Die Aufstellungen, die wir einfach nicht draufhaben, er aber immer wieder probieren musste. Im Gegenzug das Training, das er dann nicht hochschraubte, wenn er denn merkt wir können’s nicht und dass er meint, wir sollten aber. Das Bedürfnis, alle mitzuziehen, statt den Fokus auf Leistung zu setzen. Die irren (Nicht-)Wechsel. Usw. usf.

Und letztlich will ich noch nicht mal ihm allein die Schuld dafür geben. Er ist halt noch kein alter Trainerfuchs, das mag noch kommen. Aber es gibt in diesem Verein ja auch niemanden, der ihm mal den Tarif ansagt, und ihn darauf hinweist, dass es eine Balance gibt zwischen seinen Experimenten und erfolgreich Spielen, und er gerade auf der falschen Seite untergeht.

So eine Person hätte das schon in der Hinrunde tun können. Man hätte sich zusammengesetzt, offen geredet, Weisung von oben. Vielleicht wäre dann die Rückrunde nie passiert.

Aber so hat Thioune die ganze Verantwortung, auch und vor allem nach außen, halt allein tragen müssen, und hat den Karren vor die Wand gefahren. Vielleicht musste das so kommen, weil wir schlicht untrainierbar sind, und jeder Trainer der Welt hier mittlerweile scheitert, starker Vorstand oder nicht.

Aber es wäre doch schön gewesen, wenn es die Chance gegeben hätte, wenn wir es wenigstens hätten versuchen können.

Last edited 1 Monat zuvor by Nordisch
Meaty
1 Monat zuvor

Es ist schon irgendwie mysteriös, warum ausgerechnet die ‘Dauernörgler’, die den “Gesamtdefekt” des HSV der letzten Jahre immer und immer wieder für ihre Kommentare nutzen, ausgerechnet die sind, die jetzt eine Trainerentlassung fordern!

Dabei wissen sie doch genau, dass der Niedergang des HSV zum Großteil auch mit den häufigen Trainerwechsel zu tun hatte!

Daniel Thioune ist ein guter Trainer und er hat der Mannschaft über weite Strecken der Saison die richtige Marschroute und Mentalität eingeimpft, die für die 2. Liga so dringend gebraucht wurde!

Der wiederkehrende Absturz der Mannschaft zum Ende der Saison, konnte auch ein viel erfahrener Trainer wie Dieter Hecking nicht aufhalten!

Wenn einer eine zweite Chance verdient hat, dann ist das unser Trainer:
Daniel THIOUNE!

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Wohlfühloase, Training 24/7, das wird sicher ein voller Erfolg.
Da brauchen wir in Zukunft 3 Scouts die neue Leute anstellen, denn der Kader müsste sich verdreifachen, damit man die Verletzten ersetzen kann.
das was jeden tag als Traingsbeobachtungsprotokoll herüber schwappt ist doch nur die halbe Wahrheit.
Zum einen muss jeder Spieler nach seinem Home-Trainingsplan Läufe absolvieren, auch samstags und Sonntags und an Feiertagen. jeder Spieler absolviert seine privaten Joggingläufe.
Zum anderen ist es so, dass nach dem Training auf dem Platz der Fitnessraum ruft und dort gezielt Beweglichkeit Muskelaufbau und Physio anstehen. Das alles zusammen dauert in einer Trainingseinheit 2-2 1/2 Stunden.
Dazu kommen natürlich noch Unterrichtsstunden Taktik Spielzüge Videos anschauen von Spielen usw.
Wohlfühloase ist nur vor dem Laptop/PC.

Thomas Franz
1 Monat zuvor

Man kann hier natürlich tratschen und neunmalklug daherreden. Nützen wird das unserem Verein mitnichten.
Wenn man sich die meisten Kommentare hier durchliest, wird suggeriert , der HSV habe an sich eine Übermannschaft, die allein von Trainer und Vorstand daran gehindert werde, locker durch die Liga zu marschieren. Weil das natürlich nicht so ist, nehmen sich viele das Recht gnadenloser Verhöhnung und Verdammung der eigenen Spieler heraus und servieren genüsslich die düstersten Prognosen.
Das Karlsruhespiel wird als beschämende Niederlage verkauft. Dabei hat die Mannschaft gegen eine läuferisch und taktisch bärenstarke Karlsruher Truppe verdient einen Punkt geholt, dabei allerdings auch die Schwächen gezeigt, die von Anfang an evident waren.
Selbst eine Wundertrainer wie Nagelsmann oder sonstwer könnte nicht viel mehr aus der Truppe herausholen. Die Truppe ist absolut nicht bundesligareif, steht nur so weit oben, weil Fürth und Kiel auch nicht bundesligareif sind, wird sich aber unter Thioune in der nächsten Saison sicher weiterentwickeln, aber nur wenn Verstärkungen kommen.
Für die nächsten drei Spiele erhoffe ich trotzdem neun sichere Punkte.
Ich fürchte aber, dass es allenfalls zwei werden, weil die Motivation im Keller sein dürfte und es für Osnabrück und Braunschweig noch um alles geht.
Also abhaken und auf gute Verstärkungen hoffen. Boldt hat ja bisher ein besseres Händchen bewiesen als seine Vorgänger.

Uwe Tilch
1 Monat zuvor

Erstmal ein Wort zu einigen ganz schlauen hier! Ich nein, mir wird übel wenn ich einige der Kommentare lese. Warum seid ihr super schlauen nicht Trainer geworden? Man ihr seid ja so Toll und wisst alles besser. Ein Scheiß wisst ihr und ich weiß nicht was einigen so antreibt hier ihren scheiß Kund zu tun. Fakt ist das nie ein Aufstieg in Betracht gezogen wurde, vielleicht wenn alles gut läuft dann schauen was geschieht. Nicht mehr und nicht weniger! Es lief so gut das viele den aufstieg als muss ja Pflicht gesehen haben. Nur mal ehrlich, mit welchen Spielern? mit unseren teilst gerade mal 2. Liga Tauglichen Akteuren? Wo nicht wirklich ein einziger 1. Liga von Tauglich wäre. Nein! Es ist das beste geschafft worden was sie in der Lage sind, nicht mehr und nicht weniger. Ja auch DT. hat wohl noch Fehler gemacht, aber auch er lernt noch. Lasst uns mit dem Trainer und einer anderen neu zusammen gestellter Mannschaft etwas Entwickeln und stätig verbessern bis es dann mal mit einen Aufstieg klappt und dann so das man Souverän als Meister dann aufsteigen kann. Das ja genau das würde mir wieder Freude bereiten. In diesem Sinne, Nur der HSV.

alles hat seine zeit
1 Monat zuvor

Die Briten und der HSV haben eines gemeinsam. Sie leben in einer Historienblase.
Aber eher treten die Briten dem Euro bei, als dass der HSV zwingend notwendige Reformen umsetzt.

Blogfan
1 Monat zuvor

…und wenn Thioune bleibt und Boldt mit seinem Mutzel vom Hof gehen, aber
nicht durchs Geharkte ??

Für mich haben die Beiden total versagt…wie damals der Rentner Bruchhagen und sein Todt, die auch Beide den Abstieg sehenden Auges ohne Gegenmaßnahmen haben
geschehen lassen.

Nur ich befürchte, Thioune wird es in der neuen Saison nicht packen, er ist
einfach als Trainer zu limitiert.

rautenfuetty
1 Monat zuvor

Das Interview heute war eigentlich eine Frechheit. Man verschanzt sich hinter der Floskel „Entwicklung“. Was ist das für eine Entwicklung – „erst top dann hopp“? Das ist wie ein Börsencrash und die Talfahrt geht mit diesem Personal weiter. Hoffentlich stehen die Fans auf und sagen „stopp“ mit dem Gewürge. Die Möglichkeit hat man ja bei Wahlen. Was solls, ich habe eine Meisterschaft erlebt. Ist Urzeiten her.

LarsUweDoll
1 Monat zuvor

warum nicht mit DT weitermachen und sich die Mannschaft weiter einspielen lassen. Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich alle steinigt, aber Leibe steht doch immer zu hoch und läuft nicht schnell genug zurück bei Kontern, das Mittelfeld ist mE der Trümmerhaufen seit drei Jahren. Hier brauchen wir wirklich einmal soetwas wie richtige Verstärkung. Klaus zurück in die Schwarzwaldklinik und fiete von der Ersatzbank der Bayern ii zurückholen.
uwe bestechen, damit er Levin auch zurück lässt.
dann einfach in Ruhe über den Sommer trainieren und dann einfach einmal eine Mannschaft werden, sein, Stress aushalten und spiele nachhaltig gewinnen.
wenn wir aufgestiegen wären, hätten uns alle in der 1. Liga durch die Wand geschossen. Nur die 18 leistungsstärksten Mannschaften , vlt. außer Schalke, kicken in Liga Eins, davon sind wir meilenweit entfernt, leider

Didi
1 Monat zuvor

Weiter mit Thioune!

Warum sollte es denn mit Baumgart anders laufen?

Und Rangnick ist völlig außerhalb unserer Reichweite.

Aradia
1 Monat zuvor

Bevor ich zum Hexentanz fliege noch soviel. 👩‍🦰

Ein Trainer austauschen kostet weniger als
eine neue Mannschaft.
Schönen 1. Mai euch.

Ralf Lübbe
1 Monat zuvor

Der Trainer hat in den letzten Monaten einfach zuviele Fehler gemacht. Taktik, Auswechslungen und Aufstellungen. Zudem kommt die Pressekonferenz von gestern mit der Kapitulation von Daniel Thioune dazu.
Der Trainer hat keine Lösung mehr parat und deshalb muss er gehen. Alternativ kann man natürlich auch50% des Kaders verkaufen.
Ich bin jedenfalls bedient vom HSV!!!@

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Zuallererst wer im Profisport nicht mit Druck umgehen kann ist fehl am Platz. Es geht ausschließlich um Wettkampf und Ergebnisse, alles andere ist Amateurbereich.
Genauso ist es mit dem Verein selbst und den Gegebenheiten. Wer im Profisport eine Verein nicht professionell führt von oben nach unten hat heutzutage keinerlei Chancen.
Da ist es völlig egal wer Trainer ist, selbst Klopp, Flick oder wer auch immer hätte unter professionellen Bedingungen keine Chance erfolgreich zu sein.
Wir brauchen eine professionelle Vereinsführung die glaubhaft am Erfolg des Vereins interessiert ist. Dabei fallen mir Namen ein die für den HSV stehen, Horst Hrubesch oder zb Felix Magath.
Mit so einer Vereinsführung sollte man sich überlegen welche Ziele dieser HSV kurz und mittelfristig haben sollte und diese auch öffentlich machen.
Dann braucht man einen neuen unbeschädigten Trainer der diese Ziele ohne Kompromisse verfolgt. Ich denke Lothar Matthäus wäre für uns so jemand.
Mit diesem Stuff gemeinsam entscheidet man welche aktuellen Spieler für diese Ziele in Frage kommen( warscheinlich nicht viele, weil Druck wird es wieder geben)und welche geholt werden.
Mit so einem neuen Gesicht wird es mit Sicherheit auch neue Investoren geben und die Fans werden diesen neuen Weg mit Sicherheit mitgehen.
Die Zeiten wo man sich von Woche zu Woche als HSV und Fan dem Hohn und Spott aussetzen musste gehören endgültig ausgemerzt.
Sollte man so weitermachen spielen wir bald im derby gegen Lautern.

Sven Belz
1 Monat zuvor

Leider hat es DT verpasst, eine Mannschaft zusammen zu stellen und dieser dann auch mal Zeit zum einspielen zu geben. Zu häufig hat er meines Erachtens unnötig rotiert. Dass z. B. ein Onana auch mal ein schwächeres Spiel macht war doch klar. Ihn dann aber ohne (für mich) erkennbaren Grund wieder raus zu nehmen kann ich nicht nachvollziehen. Ihn aber einzusetzen nach einem kräftezährenden Länderspiel, auch das erschließt sich mir nicht.

Nachdem Hunt ausgefallen war haben wir doch auch Spiele gewonnen. Da war noch die Rede, daß Hunt als Backup fungieren soll – warum hat man das nicht weiter verfolgt?

Und dann immer mal wieder die jungen Spieler wie Jonas David, O. Heil, Robin Meissner …. mit einbeziehen. Das wäre für mich ein klares Zeichen für Erneuerung, Entwicklung gewesen.

Ich will garnicht erst anfangen von den kaum auzuhaltenden individuellen Fehlern, die DT , aber auch seine Vorgänger nicht abgestellt hat ( eckbälle, Freistöße, Abschläge ins Niemandsland…..)

Dann, lieber Dt, mal ne Jeans, Hemd und ne Jacke am Spieltag anziehen, dann zeigen sie nach Aussen, dass es hier um was besonderes geht, dass sie Professionalität ausstrahlen und nicht mit ihren Trainingsklamotten am Spielfeldrand stehen als sei das ein Freizeitkick (hab versprochen, diesen Anhang bzgl Klamotten hier zu posten)

Also Trainer behalten? Für mich eine 50:50 Entscheidung.

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

In den letzten drei Spielen würde ich nur noch die Amateure spielen lassen, da sie mit Sicherheit mehr Willen und Einsatz zeigen würden. Und da es nichts mehr zu erreichen gibt können sie es unmöglich schlechter machen als unsere ” Profis “.
Nicht gewinnen können NOTFALLS auch die Amateure!
DAS WÄRE MAL EIN ZEICHEN!!!

Thomas Ruf
1 Monat zuvor

Man muss es auch so sehen, für die Meisten hier ist der Trainer gescheitert. Für mich auch
Geht man mit ihm in die neue Saison und er macht wieder die gleichen Fehler geht die Trainerfrage gleich wieder los.
Dann heißt es warum hat man nicht gleich gehandelt.
Besser gleich ein neuer Trainer der in die Planungen mit eingebunden wird und mit der Vorbereitung startet
Boldt und Mutzel können bleiben so schlecht haben die es nicht gemacht. Und natürlich brauchen wir einen starken VV