HSV verliert ein Spiel, in dem komplett die Kontrolle verloren ging

by | 19.08.22 | 647 comments

Drei Rote Karten gegen den HSV und eine Niederlage: Das war mehr als nur ein gebrauchter Tag. Mit 1:2 verlor die Mannschaft von Trainer Tim Walter gegen den SV Darmstadt 98 und kassierte damit die zweite Heimniederlage dieser Saison. Sportlich zurecht. Der Ex-HSVer Patric Pfeiffer (4. Minute) und Phillip Tietz (7.) sorgten in der Startphase für einen empfindlichen Doppelschlag gegen schlafende HSV-Mannschaft, die erst in der zeiten Hälfte erkannte, worum es ging. Ransford Königsdörfer schaffte zwar noch den späten Anschlusstreffer (87.), aber das reichte am Ende auch nicht mehr zum Punkt. 

Auch, weil sich der HSV selbst schwächte. In der hektischen zweiten Halbzeit gab es gleich vier Platzverweise: Aaron Opoku musste nur acht Minuten nach seiner Einwechslung wegen eines unfassbar dämlichen Fußtritts gegen Fabian Holland (64.) mit Rot vom Platz. Ob er noch mal für den HSV auflaufen wird oder ob man jetzt versucht, ihn schnell noch abzugeben – ich weiß es nicht. Bei mir wäre er definitiv lange raus. Weit über die zu erwartende lange Sperre.

Auch Torschütze Ransford Königsdörffer sah wegen einer angeblichen Tätlichkeit Rot (89.). Der daraufhin auf den Rasen gestürmte und protestierende HSV-Sportvorstand Jonas Boldt kassierte derweil eine Gelbrote Karte und musste auf die Tribüne ausweichen. Die Darmstädter kamen ebenfalls nicht ungeschoren davon: Klaus Gjasula musste vom Platz nach Gelb-Rot (59.). Dass der HSV diese Überzahl nicht ummünzen konnte, lag an der Unbeherrschtheit Opokus.

„Viele Entscheidungen waren sehr hektisch“, sagte Boldt und räumte ein, dass auch „eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Spiel“ und dem Ergebnis zu seiner Reaktion geführt habe. „Es war ein sehr emotionales Spiel. Ich habe auch Emotionen. Ich werde immer meine Farben verteidigen“, befand der Sportvorstand und beteuerte: „Ich habe nichts Beleidigendes gesagt.“ Selbiges beteuerte übrigens der völlig desolate Schiedsrichter Schröder, dem die HSV-Spieler unterstellten, er habe sie beleidigt.

Einziger Lichtblick hingegen war Neuverpflichtung Jean-Luc Dompé. Der 27 Jahre alte Flügelspieler belebte mit seinem Trickreichtum und seinem Tempo das Angriffsspiel der Hamburger. Erst am Donnerstag einen Tag zuvor hatte er seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft absolviert. Darmstadt 98 bleibt derweil ein Angstgegner. Der HSV baute seine schwarze Serie gegen die Hessen auf nunmehr fünf Zweitliga-Heimspiel ohne Sieg aus. Drei Niederlagen und zwei Remis stehen nunmehr zu Buche. 

Die Einzelkritik:

Daniel Heuer Fernandes: Schwacher Pass auf Heyer vor der Ecke zum 0:1, chancenlos beim 0:2. Danach gut. Note: 3

Moritz Heyer (bis 56.): Er leitete das 0:1 mit einem katastrophalen Fehlpass per Kopf ein und kam gegen Pfeiffer (nicht sein Mann) zu spät. Über seine rechte Seite fiel auch das 0:2, stand bei der Riesenchance von Tietz (20.) schlecht und verlor nach vorn zu viele leichte Bälle bzw. war zu ungenau im Abspiel. Aber: Er ließ sich trotz dieses Katastrophenstarts nicht hängen, was für ihn spricht! Viel mehr war es heute aber auch wirklich nicht. Note: 5

Aaron Opoku (ab 57.): Als er zum Einwechseln lief, habe ich die Hände überm Kopf zusammengeschlagen. Ich wusste warum. Für so eine Rote Karte, die roter gar nicht sein kann, wäre er bei mir kein Kaderkandidat mehr. Er verschenkte die HSV-Überzahl. Note: 7

Sebastian Schonlau: Unglücklich beim 0:2, wo nur sein Fuß das Abseits aufgehoben haben soll. Und Darmstadts quirliger, kompakter Manu zeigte Schonlau, nicht kann.

Mario Vuskovic: Er ging heute in der schwachen Defensive mit unter. Note: 4

Miro Muheim (bis 75.): Viele technische Fehler zu Beginn, schwache Zweikämpfe, Ballverluste, unnötige Fouls – das war gar nichts. Das war nicht der Muheim der letzten Wochen, sondern der, der für Tim Leibolds Comeback sorgt. Ich hätte ihn nach 30 Minuten runtergenommen. Wenn er nicht in den letzten Wochen so gut gespielt hätte, hätte vielleicht auch Walter ihn runtergenommen. Vor allem hätte er ihn runtergenommen, wenn er gewusst hätte, dass es einfach nicht besser werden sollte. Note: 6

Bakery Jatta (ab 76.): Nach einer Woche Mannschaftstraining dabei. Aber noch lange nicht auf Temperatur. Note: 4 

Jonas Meffert: Er wollte seine Mitspieler mitreißen, wachrütteln – und ackerte für drei.  Note: 3,5

Ludovit Reis (bis 75.): Sein Pass auf Königsdörffer in der 40. MUSS früher kommen! Ansonsten trotzdem einer der wenigen, der jeden Angriff ankurbeln wollte. Leider treibt er noch zu oft zu lange den Ball. Ein schneller Pass (wie auf Königsdörffer in der 40. gut gewesen wäre) würde ihn Kräfte schonen lassen und das Spiel schneller machen. Note: 4

Filip Bilbija (ab 76.): Wirkungslos.

Maximilian Rohr (bis 45.): Langsam muss er mal ein wirklich gutes Spiel machen, um seine Startelfnominierungen zu rechtfertigen. Note: 5

Jean Luc Dompé (ab 46.): Brachte Schwung, versuchte es häufiger im Eins-gegen-Eins. Für einen Blitzstart war das swehr ordentlich. Note: 3

Ransford-Yeboah Königsdörffer: Durfte wieder frei wirbeln – und tat das auch. Bester Mann beim HSV, er traf zum 1:2. Und dann musste er wegen eines unabsichtlichen Handschlages mit Rot runter. Was für eine bittere Entscheidung. Denn Königsdörffer wird dem HSV fehlen. Sehr sogar.  Bis zu Roten Karte bekommt er die Note: 2. Und: Danach auch. Denn solche Rote Karten sind albern. Alberner war nur die Theatralik des K.o.-geschlagenen Ronstadt.

Robert Glatzel: Er arbeitet viel, musste sich zunächst aber zu oft zu tief die Bälle holen. Er war fleißig – vergab aber in der 78. Minute eine Hundertprozentige, bereitete dann aber den Anschlusstreffer vor. Note: 4

Sonny Kittel (bis 70.): Er wollte, hatte zu Beginn zwei, drei gute Szenen. Mehr dann aber nicht. Note: 5

Laszlo Benes (ab 71.): Ich werde mit seiner Spielweise einfach nicht warm. Ich glaube ehrlich, dass er extrem gewillt ist, motoviert auf dem Platz. Aber das ist mir alles zu ineffektiv. Mir fehlt da Klarheit im Spiel nach vorn, die Ruhe am Ball. Das ist alles zu wenig. Note: 5

Trainer Tim Walter: Der Opoku-Wechsel war mutig – und ging nach hinten los. Dass der HSV weiterhin gegen tiefstehende Mannschaften so arge Probleme hat und parallel dazu so konteranfällig ist – es ist ein Problem, das wir ewig kennen. Und heute war Darmstadt besser. Auch taktisch. Note: 5

Schiedsrichter Robert Schröder: Sicherlich ein schwieriges Spiel. Aber das auch und vor allem, weil er es schwierig gemacht hat. Mit vielen hektischen Entscheidungen verlor er komplett die Kontrolle über das Spiel und versuchte, sich mit Karten Autorität zurückzuholen. Sehr zum Ärger beider Trainer, die jeweils Spieler verloren. Schlechter als Schröder war allerdings noch der Linienrichter auf der Osttribünenseite. Unfassbar, wie der sofort auf Abseits entschied, ehe Glatzel gefoult wurde. Dazu die Rote gegen Königsdörffer, die er sofort anzeigt – Wahnsinn.  Note: 6

VAR Johann Markus Schmidt: Was bitteschön machen die Männer da im Kölner Keller? Ich kann es nicht mehr ab. Das ist einfach nur noch peinlich. Hätte bei der Roten Karte gegen Königsdörffer einschreiten können, nein: MÜSSEN. Note: Absetzen!

HSV-Fans: Unglaublich, wie diese Fans diesen HSV bei allem, was er zum Meckern liefert, unterstützen. Selbst Gästetrainer Lieberknecht lobte die HSV-Anhänger, die die Mannschaft bedingungslos (bei wenigen Pfiffen) nach vorne schreien. Note: 1

DIE DATEN ZUM SPIEL:

Tore: 0:1 Pfeiffer (4.), 0:2 Tietz (7.), 1:2 Königsdörffer (87.)

Zuschauer: 43.943

Schiedsrichter: Robert Schröder

Gelbe Karten: Meffert, Opoku, Glatzel / Gjasula, Tietz, Holland, Bader

Gelb-Rote Karten: – / Gjasula (58.)

Rote Karten: Opoku (62.), Königsdörffer (89.) / –

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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YNWA
5 Monate zuvor

Naja, dann ist Darmstadt 98 wohl unser Angstgegner. Sind wir wohl doch noch nicht das Bayern München der 2.Liga, wie ein Humorist hier letzt zum Besten gab.

Gut es gibt eben solche Übermannschaften, die einfach schwer zu schlagen sind.

Ehrlich – das ganze ist doch einfach an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten!

Jedes Jahr tauscht Boldt den halben Kader durch – jedes Jahr werden Transfers nicht in der Saisonvorbereitung durchgeführt sondern erst am Ende der Transferphase. Jedes Jahr werden die wichtigen Kaderbaustellen konsequent ignoriert und jedes Jahr wird der Kader schwächer.

Darmstadt war heute einfach mal komplett überlegen von Beginn an. Taktisch waren die uns um Längen voraus und wiedereinmal wurde Taktikfuchs Walter komplett ausgecoacht! In HZ1 und ebenso in HZ2. Darmstadt war einfach cleverer und beiden roten Karten gingen Provokation der Darmstädter voraus, die von uns dankbar angenommen wurden.

Wie kann denn das alles sein, wenn wir hier so eine tolle Entwicklung in der Mannschaft haben, wo doch angeblich so viel gutes zusammenwächst? Bullshit – gar nix wächst hier zusammen und die gesamte Truppe ist nicht einen Milimeter besser als im letzten Jahr unter Walter!

Keine taktischen Anpassungen und insgesamt immer wieder viel zu viele gefährliche Konter, bei denen wir immer wieder in Unterzahl und mit heruntergelassen Hosen dastehen, als wären wir der letzte Trottelverein. Seien wir mal ehrlich – wir haben doch in JEDEM Spiel das Potential für 2 bis 4 Gegentore! Sieht hier irgendjemand eine Entwicklung im Team? Unsere Abwehr ist ein Hühnerhaufen!

Wir spielen nun seit über einem Jahr den selben Walterball und jeder Gegner weiß was zu tun ist. Bielefeld war letzte Woche einfach nur desolat aber was passiert wenn eine „Hammertruppe“ wie Darmstadt kommt sieht man dann ja doch immer wieder nur eines – nämlich die pure Enttäuschung!

Ach und wenn mir mal einer erklären kann für was oder warum Benes und Bilbija geholt wurden, wäre ich für eine Erklärung wirklich dankbar. 1,5 Millionen für einen Muheim…es ist alles so furchtbar unfassbar – wie viele Belege brauchen die Boldt Supporter eigentlich noch um diesen unfähigen Blender auch als ebensolchen zu benennen?

Schnauze voll wieder mal – und wenn man am Montag in die Firma kommt braucht man auch keinen Hohn mehr erwarten denn das ist mittlerweile selbst den größten HSV Hassern zu langweilig geworden!

Dieser Verein ist nur noch eine Hülle von dem, was dieser einst große Club mal dargestellt hat. Davon ist wirklich nichts mehr übrig und diese ganzen 20jährigen Dauerhüpfer, die dauergrinsend allen Müll beklatschen tun mir eigentlich nur leid – denn den wirklichen HSV haben die niemals erlebt!

Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Vorab möchte ich dem user YNWA für seinen hervorragenden Beitrag danken, der eindrucksvoll beschreibt, was für einen Plan Jonas Boldt mit dem HSV hat – nämlich gar keinen, was zum gestern von mir angekündigtem „Rundumschlag“ führt:
Daher können oder wollen (?) Scholle und Co. wahrscheinlich auch nicht sehen, welches Drama sich beim einst ruhmreichen Club aus Hamburg in der 4. Saison unter seiner sportlichen Leitung abspielt:
Mag man nach dem von Hoffmann schon richtig analysiertem Kollabieren 2019 das Aufstiegsziel mit dem „alten“ Fahrensmann Dieter Hecking logischerweise erneut angehen, so kennzeichnen die Jahre danach das völlige Irrlichtern von Boldt und auch dem von ihm allerdings unter skandalösen Umständen geschassten Michael Mutzel:

  • 2020 sollte es der „Kulturbeauftragte“ (lt. „Kicker“) Daniel Thioune unter Anwendung des sog. „Säulenspielerkonzeptes“ richten. Das Ende ist wohlbekannt: Thioune verlor die Säulenspieler und der Kultur des Clubs entsprechend seinen Job und die Säulenspieler waren nach einem Jahr nicht mehr da – wobei scheinbar schon im Frühjahr Terodde die Spannungen im Club mitbekam und mitten im Aufstiegskampf seinen Wechsel zum Absteiger Schalke bekannt gab. Die Fehlinvestition in den Säulenspieler Gjasula, der in Hamburg mit 40TSD mtl. den Vertrag seines Lebens bekam, wurde uns gestern ja wieder -wenn auch auf des Gegners Seite- vor Augen geführt.
  • 2021 wurde zum Jahr der „Entwicklung“ ausgerufen, obwohl es erst einmal galt, die „Säulenspieler“ zu ersetzen, was mit Schonlau, DHF, Glatzel und dem immer stärker werdenden Reis auch gut gelang. Aber es war eben nur der Austausch von Führungsspieler und Trainer, der halbwegs klappte. Der Kader war weiterhin nicht homogen, die Vakanzen auf den Außenpositionen lange bekannt und in der Winterpause durch Chakvetadze nicht behoben. Insgesamt sogar eine Spielzeit, auf der man aufbauen konnte, um dann
  • 2022 sicherlich berechtigterweise das Ziel „Aufstieg“ auch nach Außen hin klar zu kommunizieren, aber statt diese Entwicklungsschritte weiterzuführen und o.a. Lücken im weiterhin nicht homogenen Kader zu schließen, zockte Boldt wie ein Pokerspieler und ging „all in“ mit inzwischen über 12 Mio an Transferausgaben: Er verpflichtete Vuskovic, der mit der Leihgebühr für einen Zweitliga IV dann fast unglaubliche 5,5 Mio kostete und Muheim für fast 2 Mio, kaufte Benes für 2 Mio, Königsdörffer für 1,3 Mio und legte nun mit 1,5 Mio für Dompe nach, um den U21 Stammspieler Vagnoman für 3,7 Mio an Stuttgart geradezu zu verschenken. Inzwischen stehen 5(!) Torhüter im Kader, aber kein rechter AV, kein Backup für Glatzel, obwohl man sich nach dem Abgang von Terodde ja variabler aufstellen wollte.
  • Statt gemeinsam dieses große Ziel anzugehen, degradierte Boldt in der Öffentlichkeit seinen Sportdirektor, attackierte den Aufsichtsrat, weil der zunächst keine weiteren Mittel für seine kostspieligen Transfers bewilligen wollte und nahm in der Gerichtsverhandlung gegen Mutzel auch noch den Vorstand Wüstefeld ins Visier und brachte Administration und sportliche Leitung des Clubs gegeneinander auf, die den Verein mal wieder zur „Skandalnudel“ und nicht mal mehr bemitleidenswerten Lachnummer in Fußballdeutschland machten.

Unter diesen Umständen ging es dann in die neue Spielzeit, in der dann in weiten Teilen das Chaos neben dem Platz nun auf den grünen Rasen transportiert wurde:

  • ein Team und ein Trainer, die sich nach der letzten Saison und einem hohen Sieg im letzten Testspiel wohl zu sicher fühlten und die Gegebenheiten der 2. Liga wohl nicht mehr wahr haben wollen: Es wird weiterhin, mit Ausnahme zweier guten ersten Halbzeiten gegen Heidenheim und in Bielefeld pomadiger Ballbesitzfußball angeboten, indem vertikales Spiel verboten zu sein scheint. Akteure wie Kittel und Muheim spielen „ihren Stiefel“ runter, Schonlau und Meffert haben leider nicht die Dynamik, um das Spiel schneller zu machen und die Vorstellung von Heyer zeigte für den letzten, was Boldt von Kaderplanung versteht: Scheinbar nichts:
  • Heyer, der untadlige, nie verletzte immer einsatzbereite und ihm Rahmen seiner Möglichkeiten alles gebende Profi, mit 6 Toren letztes Jahr einer der gefährlichsten Spieler beim HSV wird hier durch die Inkompetenz seines Sportvorstandes aber auch die Sturheit seines Trainers, der nicht sehen will, dass er ein gelernter Zentrumsspieler ist, vorgeführt und und zum Opfer einer völlig verfehlten Transferpolitik geradezu „auf die Schlachtbank“ geführt.
  • Das Team scheint, wie auch, wenn sich ihr Sportvorstand in seiner Machtversessenheit allen möglichen Schauplätzen widmet, mental nicht vorbereitet auf den Druck, der nach den Investitionen unweigerlich herrscht und die jungen Spieler lassen sich durch sicherlich unfaire Aktionen der „Lilien“ zu Tätlichkeiten hinreißen in einem Spiel, in dem man nicht die Kontrolle verlor, sondern eben nie hatte!

Der Auftritt gestern war sinnbildlich für alles, was Boldt in den Jahren seines Wirkens hier angerichtet hat. Ein Club und ein Team in heller Aufruhr, nicht gewachsen einer guten, aber um Längen individuell schwächer besetzten Darmstädter Mannschaft und nun bereits mit zwei beschämenden Auftritten im Hamburger Volkspark, über den wohl auch, wie es Olli Dittrich bemerkte, nun doch nicht mal mehr Uwe Seeler seine schützende Hand halten kann.
Boldt selbst verlor jegliche Contenance, und statt genau wie in den Streitereien um und mit seinen Kollegen deeskalierend einzuwirken, „goß er das Öl weiter ins Feuer“ und setzte mit seinem Platzverweis einem Spiel und seinem Wirken beim HSV die Krone auf.
Leider überlagert in der Nachbetrachtung des Spiels die sicherlich schwache Schiedsrichterleistung das Geschehen, aber im wesentlichen verantwortlich für diese Niederlage und das unwürdige Geschehen gestern Abend ist ein Mann, den der ehemalige Vorstand Werner Hackmann (einen derart ruhigen und trotzdem mit natürlicher Autorität ausgestattetem Vorstand hat der HSV bitter nötig) wohl als „arroganten Schnösel“ bezeichnet hätte (so Hackmanns Bezeichnung betr. Jens Lehmann Ende der 90iger):
Jonas Boldt.

Wieder viel Rückblick, daher mal ein Vorschlag:
Der HSV sollte Vuskovic verkaufen, denn auch der 5,5 Mio Mann konnte das Chaos, das allein der Darmstädter Mittelstürmer Tietz im Hamburger Strafraum anrichtete, nicht verhindern. Für das Geld wird ein RV verpflichtet, ein Abräumer vor der Kette – und Jonas Boldt abgefunden.

Last edited 5 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
Flotti McFlott
5 Monate zuvor

Vorweg: der Kader ist wieder unausgewogen zusammengestellt worden, aber wenn Glatzel sich nicht verletzt, reicht das Spielermaterial für den Aufstieg.

Man bräuchte lediglich einen Trainer, der mehr drauf hat als dieses schnarchiges Ballgeschiebe.

Walter, Boldt, Wüstenfeld und Jansen müssen weg, und zwar besser gestern als heute!

ENDE

Meaty
5 Monate zuvor

Wenn ein neuverpflichteter Spieler, der nicht Mal eine richtige Trainigseinheit mit dem Team hatte in der zweiten Halbzeit mehr Schwung ins lahme und eindimensinale Angriffsspiel des HSV bringt als der Großteil seiner Kollegen, dann ist das mehr als bezeichnend!

Mir geht dieser eindimensionale „Walter-Ballbesitzfußball“ gehörig auf den Keks, weil er sich in Positionswechsel und dämlichen taktischen Vorgaben zwängt, die viele HSV Spieler auf Grund ihrer durchschnittlichen Technik und mangelnden Spielverständnis gar nicht beherrschen oder erbringen können!
Hinzu kommt, dass dieser zwanghafte Ballbesitzfußball die Grundvoraussetzungen des Zweitligafußballs: Einsatz, Wille, Laufbereitschaft in den Hintergrund rücken lässt!

Wenn ich sehe, welch eine riesige Moral die 11 Darmstädter gestern auf dem Platz gezeigt haben, die fast jeden HSV Spieler im Kampf-Einsatz u. Siegeswille um einiges voraus hatte, dann frage ich mich zwangsläufig, hat der HSV aus 4 Jahren 2. Bundesliga eigentlich etwas gelernt!?! Wenn man einige Schönwetterfußballer im HSV Trikot im Spiel mit ihrem Alibifußball beobachtet, dann glaube ich nicht!?

Scholle bringt es mMn mit dem Urteil über Tim Walter auf den Punkt:
.

Dass der HSV weiterhin gegen tiefstehende Mannschaften so arge Probleme hat und parallel dazu so konteranfällig ist – es ist ein Problem, das wir ewig kennen. 

.
Sehr richtig!

Und diese Probleme wurden saisonübergreifend nicht gelöst!
Kann es der Trainer nicht – will der Trainer nichts verändern – oder sieht er es vielleicht gar nicht???

Fakt ist, dass es saisonübegreifend im Spielaufbau oder im Abwehrverhalten immer und immer wieder die selben dummen Fehler sind, die gegen diese Mentalmonster-Mannschaften wie Rostock oder Darmstadt zu herrlich arroganten Ballbesitzfußball ohne erkennbare Effektivität führt und sich zum Großteil im Spiel als brotlose Kunst darstellt!

Der HSV spielt es auch in der fünften Zweitligasaison immer noch mit dem Florett in der Hand gegen Mannschaften, die immer den Säbel mitbrachten!
Das hat bisher nicht funktioniert und wird auch weiterhin nicht funktionieren!!!

Last edited 5 Monate zuvor by Meaty
AlterSchwede
5 Monate zuvor

Also für mich waren die Außenverteidiger wirklich beide eine Katastrophe am Freitag. Vermutlich waren die Leute vor und hinter mir im Stadion aufgrund meiner wiederholten Fasslungslosigkeit über Muheims Auftritt schon genervt. Egal, ich war genervter.

Dem Schweizer ist NICHTS gelungen. Heyer hat in Halbzeit 1 wenigstens noch eine gute Szene. Ansonsten natürlich auch furchtbar schlecht. Muheim hatte GAR KEINE gute Szene.
Nun ist unser Kader leider so unausgewogen, dass wir keinen weiteren RV haben.
Wir haben allerdings einen 2. LV, der seine Stärken vor allem im Offensivbereich hat.

Nie hat es einen Spielverlauf gegeben – 2 Tore Rückstand und Muheim absolut unterirdisch – wo wir Leibold eher hätten einwechseln müssen!!!

Der Trainer wird mit der sturen Nichtberücksichtigung Probleme im Team schaffen. Kein Mensch verlangt, dass Muheim nach einer 6er Leistung direkt komplett seinen Startplatz verliert, aber im Spiel mal Leibold für mehr Offensivkraft zu bringen? FEHLANZEIGE.

Stattdessen das Opokuexperiment mit bekanntem Ausgang. Im übrigen war Opoku auch schon vor der Tätlichkeit nicht mit dem Kopf auf dem Platz. Die Dummheit seiner gelben Karte sprach bereits Bände. Als letzter Mann auf Außen einen schönen Trick versuchen, der schief geht und in dramatischem Ballverlust endet, zeigt, dass der Jung die Situation des Spiels oder seine Position überhaupt nicht wahr genommen hat.

Leibold hingegen muss gedacht haben: wenn ich bei so einer Leistung von Muheim keine Chance bekomme, dann wohl nie.

Verzockt , Herr Walter.

Last edited 5 Monate zuvor by AlterSchwede
Goalero
5 Monate zuvor

Moinsen,
1) wir haben jetzt den 21.08.22 , 20.54 Uhr – und der letzte Blog von Scholle ist von Freitagabend. Alles korrekt, wenn die Zeit nicht da ist, in Ordnung. Aber irgendwann guckt auch keiner mehr, ob es da etwas neues gibt. Also am besten ankündigen,wann sich wieder gemeldet wird.
2) Freitagabend haben wir alle gesehen woran es fehlt, und was passen könnte.
Es fehlt: 1 Trainer, der sich mal was Neues überlegt, weil alle sein System schon kennen; ein Sportvorstand, der das dem Trainer mal sagt; 2) Ein RV, der Heyer mal ablöst 3) Ein Trainer, der dann wechselt, wenn alle sehen, das es nichts mehr wird (Rohr, Heyer, Muheim). 4) Ein Trainer, der erkennt, dass Kollege Schonlau diese Saison zu handlungsarm und langsam ist – und der dann nicht einen Ambrosius irgendwohin abschiebt 5) Ein Finanzvorstand, dem man soviel vertraut, dass man ihm irgendetwas abkaufen würde.
6) Und irgendwann werdn diesem Blog seine Follower fehlen (siehe 1)) – und dem HSV die Fans. Gute Nacht.

Klebereis
5 Monate zuvor

Tja, das Fischerdorf sorgt für Furore und wir dümpeln immer noch in der Zweitklassigkeit. Dieser Verein hat wirklich ein Loser Gen inkorporiert.
Das Fischerdorf nur ein Jahr unten und wir werden mit dieser Mannschaft und diesem Trainer dieses Jahr eventuell gerade mal Fünfter.
Es ist so bitter!
Das Team ist nicht gut zusammengestellt. Schonlau zu langsam, Ambrosius weg, dafür David behalten und kein etatmäßiger Rechtsverteidiger.
Im defensiven MF mit Rohr drittklassig und mit Meffert und Reis kein Mentalitätsmonster.
Kein Back up für Glatzel und zu viele Aussenstürmer und eine Startgarantie für unsere launische Diva.
Und dann wird stets der gleiche Stiefel gespielt, taktische Anpassungen – Fehlanzeige. Wir sind berechenbar wie 1 und 1.
Peinlich.

Töftinger
5 Monate zuvor

Außer Spesen nichts gewesen lautet mein persönliches Fazit🥲.

Wobei ein Stadionerlebnis schon etwas besonders ist und die Stimmung war trotz des bescheidenen Spielverlaufes recht gut und nach hinten raus wurde kräftig Gas auf den Rängen gegeben. Hat schon irgendwas von Köln. Die Leute sind jeck und feiern sich selbst. Respekt ✊

Das Spiel verlierst Du in den ersten 10 Minuten. Für mich sieht Vuskovic beim 0:1 ganz schwach aus. Ingesamt einfach zwei erbärmlich schlechte Außenverteidiger, wobei die Betonung auf „Verteidiger“ liegt. Kein Zugriff im Mittelfeld und dadurch kaum Ballgewinne und dementsprechend kein Umschaltspiel. Dazu viele unnötige Fehlpässe. Reis leider vom Kopf nicht auf der Höhe und mit vielen falschen Entscheidungen. Meffert gefühlt immer einen Schritt zu langsam und Kittel war halt auch mit dabei.

Unabhängig davon das der Holland wohl die mit Abstand mieseste Made der zweiten Liga (Mannschaftskapitän🙈) ist, dürfte Opoku wohl das Highlight unter den Blödmännern der Liga sein. Minimum 4 Spiel Sperre für das Foul und ich würde noch zwei weitere Spiele für die Dummheit (macht noch die Konterchance kaputt).
Hoffentlich hat Rapid jetzt nicht die Lust verloren. In Hamburg sagt man Tschüss 👋.

Von Dompe darf man nach einer Trainingseinheit keine Wunderdinge erwarten. Die Leistung war dahingehend in Ordnung, aber keinesfalls so gut wie ihn hier einige abfeiern.
Der Maßstab heißt Effektivität und dahingehend haben mir die meisten Hereingaben nicht besonders gefallen.

Mal ein Wort zu Biblija. Kann mir keiner erzählen, dass wir in der RL Mannschaft nicht Spieler hätten, die das tendenziell vielleicht sogar besser könnten. Vielleicht einfach mal tauschen.

Jetzt packe ich meine Satteltaschen leider mit etwas Frust und düse morgen über Lüneburg bis nach Uelzen. Viel Zeit zum Nachdenken und zum Verarbeiten dieser leider verdienten Niederlage. 🙋‍♂️

„Lebbe geht weiter“ und zur Aufstiegsfeier komme ich dann nochmal vorbei geradelt.😉

Last edited 5 Monate zuvor by Töftinger
Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Paderborn einmal mehr mit starkem Start in die Saison.
Die haben sich ja auch 2,5 Wochen vor unseren Jungs in den USA auch als sympathische Botschafter des dt. Fußballs auf die neue Spielzeit als Team eingeschworen, während wie beschrieben sich der HSV einmal mehr seinen üblichen Gepflogenheiten widmete.
Mentale Vorbereitung, psychologische Hilfestellungen, unbedingter Zusammenhalt – wird ja alles völlig überbewertet.
Wenn man den Auftritt gestern gesehen hat: Ich glaube, es wird eine ganz schwierige Saison. Der HSV begreift einfach einfach nicht, dass wie von Herrn Dr. Ringelband hier oft genug beschrieben, diese sog. Hochleistungskultur auch „top down“ vorgelebt werden muss. Und hier spottet das auch vor allem menschliche Versagen von Boldt und Co. wirklich jeder Beschreibung. Mir ist völlig unverständlich wie dieser Mann Horst Hrubesch und auch der Familie Seeler auf den Leim gegangen ist. Nichts von deren Wertvorstellungen ist doch in den Führungsebenen beim HSV verkörpert. Da wird sich in aller Öffentlichkeit (wobei es eher Boldt und z.t. auch Walter sind) gestritten, vorgeworfen, degradiert und intrigiert – es ist eine Schande!
Sie können am Ende froh sein, wenn sie da irgendwie heil raus kommen und dann mit neuem Vorstand und wohl auch neuem Trainer den x-ten Neuanfang starten.

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

– – – BREAKING NEWS – – –

Es gibt ein konkretes Verhandlungsangebot von Kühne.

Allerdings hat der HSV keine vernünftigen Leute, die das verhandeln können.

Bevor mit Kühne ernsthaft und konstruktiv verhandelt wird, müsste eigentlich erstmal die gesamte „Führung“ weg.

Kühne weist zurecht daraufhin, dass eine weitere Verschuldung hinsichtlich der Stadionsanierung unverantwortlich wäre.
Ohne Eigenkapital ist der HSV weiter im Teufelskreis. Leider verstehen das nicht alle.

Würde man sich nicht mit dem Kühne-Angebot beschäftigen, wäre das clubschädigend. Regressforderungen wären an der Tagesordnung.

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Der HSV möchte aufsteigen und kassiert Mitte August schon die zweite Heimniederlage im Volkspark…

Da stimmt was nicht.

Das kann man nicht schönreden. So leid mr das als Fan tut.
Man kann nicht always gegen Fakten anreden, ohne seine Glaubwürdigkeit gänzlich zu verlieren.

Es sei denn, man wird vom HSV (als Angestellter) bezahlt.

Die Bilanz bisher ist schon wieder shice!

Frank Müller
5 Monate zuvor

ZU LEICHT AUSZURECHNEN……
und damit zu schlagen.Man muß nur….
Sehr früh gezielt anlaufen bei dem Hinten-Raus- Gepicker.
Härte zeigen, Kampf (keine wirkliche Gegenwehr).
Da aus der Mitte nix kommt, braucht man NUR die Außen zuzustellen.
Alle nach vorne –> hinten Unterzahl. Meistens brenzlig.
Dadurch sind auch die gegner-Außen nie gedeckt.
Unsere AVs verhindern keine Flanken.
Geklärt wird meistens zur Ecke (gg Heidenheim 1:14) und da….
dann doch wieder anfällig im Kopfball
Das größte Manko: 6/8/ 10? völlig OHNE Wirkung Dadurch……
keine Struktur, einschläferndes Geschiebe vor´m 16ner….kein push
nach vorne.
Von Aufbau kann eigtl. gar keine Rede sein.
dadurch wikt es auch oft zufällig, wenn Glatzel der Ball vor die Füße fällt…

Aleksandar
5 Monate zuvor

„Ich habe das Fußball-Geschäft nie geliebt“

Das spürt zu dieser Zeit der ganze Hamburger SV Herr Jansen.

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Liebe Always ,

ich antworte dir hiermit einmal, um nicht ständig deinen Senf zu meinen Posts kommentieren zu müssen:

ich vermisse, dass du wenigstens ein einziges Mal einräumst, dass viele User Recht hatten, als sie sagten, dass der HSV eine schlechte Führung hat.

Niemand zweifelt heute daran.
Aber du hängst weiterhin deinen unglaubwürdigen Thesen an und siehst keinen Milimeter ein.

Nicht falsch verstehen, liebe Always.

Mehr möchte ich zu deinen ständigen sinnfreien Erwiderungen nicht sagen.

Blogfan
5 Monate zuvor

Union braucht 13 Sek. nach Ballgewinn bis zum Torabschluss….
Es gibt kein Ballgeschiebe nach Ballgewinn…dadurch ist der Gegner
in der Abwehr nicht positioniert und wird ausgespielt.

Es liegt alles nur am Trainer und am Training.

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Scholle hat wahrscheinlich keine Lust mehr, sich der Vereinspolitik und den daraus resultierenden – mittlerweile auch deutlich erkennbaren – sportlichen Konsequenzen zuzuwenden.

Er müsste schreiben, dass Boldt, Wüstefeld und Jansen nicht mehr zu halten sind. Auch Walter läuft auf dünnem Eis. Der Trainer muss aufpassen, nicht zwischen die Mühlsteine zu geraten und sich dabei vollends lächerlich zu machen. Sportlich hat er genug Probleme.

Ich mag auch nicht mehr draufhauen oder rechthaberisch auf viele Beiträge aus der Vergangenheit verweisen. Hilft leider auch nicht weiter.

Die Situation um den HSV ist sehr traurig. Die Blamagen auf allen Ebenen lösen nur noch Mitleid aus. ‚Unverständnis‘ kann man schon gar nicht mehr sagen.
Viele Leute sollten sich einfach nur schämen. Anstand ist heutzutage offenbar ein Unwort. Und wenn es nur der Anstand ist, zum Wohle des Uwe-Seeler-Clubs zurückzutreten und weiteren Schaden von ihm abzuwenden.

Irgendwann musst du es schreiben, Scholle. Spätestens beim nächsten Blog, den du veröffentlichen möchtest. Gleichwohl; gewünscht hätte ich mir das nicht.

Scorpion
5 Monate zuvor

Wie viele Rück- und Querpässe gab es eigentlich bei Bayern heute im Spiel gegen Bochum?

Man mag ja mit seinem Verein emotional verbunden sein, aber das was Bayern in den letzten Spielen gezeigt hat, macht einfach Spaß.

Geld schießt eben doch – wenn es richtig ausgegeben wird – Tore.

Gut, dass dieser HSV nicht aufgestiegen ist und nur seine Heimspiele gegen Rostock und Darmstadt verloren hat. So bleiben die Blamagen in Grenzen.

Zumindest auf dem Rasen. 😬

Ich hoffe, dass die Hamburger Journaille endlich den Druck auf die aktuellen HSV Protagonisten so erhöht, dass Konsequenzen unausweichlich sind.

Nur, wer und wo sind die Alternativen?

Paulinho
5 Monate zuvor

Ich versuche stets besonnen zu reagieren, auch in Bezug auf meinen Lieblingsverein HSV. Allerdings meine Geduld mit den Spinnern, Dilettanten und Versagern im Verein geht allmählich dem Ende entgegen. Das Erscheinungsbild des Vereins ist katastrophal, gelinde gesagt. Sowohl auf dem Platz wie vor allem gesteigert neben dem Platz. Ich fordere wen auch immer, auf, diesem Grauen ein Ende zu bereiten. Gibt es denn niemanden in Hamburg, der die schlimmen zustände deutlich anprangert und Konsequenzen fordert, verdammt?

RummsBumms
5 Monate zuvor

Nicht nur im Spiel hat der HSV die Kontrolle verloren.
Diese hat der HSV im AR, im Vorstand u im desaströsen Management bis hin zum Trainer längst verloren.
Was für ein erbärmliches Theater auf dem Platz. Verdiente Niederlage. Das 6te unterirdische Pflichtspiel.
Erzählt bitte nicht, dass Bielefeld toll war. Die spielten bereits gegen den Trainer.
Es war vorhersehbar. Aber Zeichen der Zeit werden weiterhin ignoriert. Taktische Variationen kennt der HSV nicht.
Das Schiri-Team war megaschlecht. Aber trotz desolater Leistung haben sie eines doch gut entschieden:
BOLDT RAUS.
Tja….selbst die blindesten Hühner erkennen so was…..

Blogfan
5 Monate zuvor

…merkt eigentlich keiner, was Walter für einen armseligen, niveaulosen
Fussball spielen lässt!!
Ich wiederhole mich erneut….dieser Trainer ist taktisch eine NULL und zwar
90+ Minuten !!
Wird diese „Art Fussball “ so weiter gespielt…wird es bald lächerlich !!

Blumi64
5 Monate zuvor

Wie oft hört man nach dem Spiel…wir waren nicht im Spiel, die erste Halbzeit haben wir verschlafen, wir waren nicht auf dem Platz etc.
Das hören wir seit Jahren und ich verstehe es nicht.
Warum sind andere immer von Anfang an gallig und wir meistens pomadig….Arroganz?

urgestein0511
5 Monate zuvor

Ich möchte noch einmal einen Artikel einstellen, den ich fast komplett schon so im April (!) gepostet habe …

— — —

Wir haben […] Gründe für das Scheitern von Tim Walter zusammengestellt. Welche das sind? 

Die Spielweise: Ständige Positionswechsel, aufrückende Abwehrspieler, viel Ballbesitz und Laufarbeit. Das von Tim Walter gepredigte System hatte Charme – weil es so niemand anderes praktiziert. Diese aufregende Variante war […] eine Verlockung, als sie sich im Frühjahr mit dem gebürtigen Bruchsaler beschäftigt haben. Nur: Der Walter-Ball stieß […] schnell an seine Grenzen. Die tief stehenden Gegner hatten die Varianten schnell entschlüsselt, für überraschende Läufe fehlten schlicht die Räume. Zwar erspielte sich der […] dennoch immer wieder Chancen, in der Hektik der Rotationen fehlte aber stets die Ruhe beim Abschluss […] konnte seine Überlegenheit und den hohen Ballbesitzanteil aber nur selten in klare Siege ummünzen. Begeisternde Spiele, wie sie vorausgesagt worden waren, blieben nahezu komplett aus 
 
Die fehlende Konstanz: […] war sich sicher, dem Trainer einen Kader zur Verfügung gestellt zu haben, der das Ziel Aufstieg sicher erreichen kann. Rückschläge waren zwar eingeplant, eine Serie aus […] Spielen mit […] Niederlagen dagegen nicht. Sie geschah aber […] Danach ruckelte es weiter, vor allem auswärts. […] Kein Spieler erreichte über einen längeren Zeitraum Normalform, schöpfte seine Möglichkeiten voll aus oder machte gar einen Leistungssprung. Die mangelhafte Chancenverwertung bekam Walter nie in den Griff.“ 

Wer noch nicht weiß, was ein Déjà-vu ist – DAS ist ein Déjà-vu ! Manchmal lohnt es sich, sich als Entscheidungsträger zu hinterfragen, ob man dabei ist, die richtigen Weichenstellungen zu treffen. Der Vorstand des VfB Stuttgart hat es getan und rechtzeitig die Konsequenzen gezogen, um letztlich das „Projekt Wiederaufstieg“ doch noch zu realisieren. Vielen Dank den Kollegen der Stuttgarter Nachrichten für ihre Analyse zum Scheitern von Tim Walter beim VfB Stuttgart vom 23.12.2019 … Hätten sich die Herren Boldt und Mutzel doch einmal die Mühe gemacht, das Internet aufmerksam zu durchforsten, um sich als Entscheidungsträger anschließend ebenfalls zu hinterfragen, ob man dabei ist, richtige Weichenstellungen zu treffen !
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie : Hätte man in Stuttgart Tim Walter behalten, dann … Als er entlassen wurde, hat es den HSV den Aufstieg gekostet – als er diesmal nicht entlassen wurde, auch …

— — —

Soweit der Post aus dem April … So viel zum Thema „Entwicklung“. Es macht einfach nur fassungslos, wie in ignoranter Beratungsresistenz der Karren an die Wand gefahren wird. Den aktuell Verantwortlichen beim HSV müsste es die Schamesröte ins Gesicht treiben, wie sie unablässig das „Denkmal HSV“ demontieren – aus was für Gründen auch immer… und ihre hüpfenden und pyromanischen Supporters merken es noch nicht mal …

Uwe
Uwe
5 Monate zuvor

Nur gut, dass sich Bielefeld im Moment in einen miserablen Zustand befindet.
So ist es dem HSV gelungen, dort einen Auswärtssieg zu erspielen um so
nicht schon früher die desolaten Darbietungen zur Kenntnis nehmen zu müssen.
 
Schmeichelhafter Sieg gegen Aufsteiger Braunschweig.
Durchwurschteln gegen Aufsteiger (in die 3. Liga J) Bayreuth.
 
Aber alles palletti.
 
Wer nach der gestrigen Niederlage nicht endlich erkannt hat, dass in allen
Bereichen inkompetente Personen am Werke sind, dem ist nicht mehr zu helfen.
 
Der Trainer ist nicht in der Lage Alternativen umzusetzen, um gleichzeitig
zu erklären, dass man für notwendige Verpflichtungen kein Geld hat,
wahrscheinlich wohlwissend, dass der HSV mit Abstand die meisten
Gelder für Neuverpflichtungen investiert hat.
 
Der Sportvorstand, welcher mit einem beispiellosen Etat für Neuverpflichtungen
nicht in der Lage ist einen ausgewogenen Kader zusammen zustellen.
 
Zur wirtschaftlichen Kompetenz unseres „Finanzvorstandes“ möchte ich mich an
dieser Stelle nicht weiter auslassen.
 
Schlussendlich die Ursache allen Übels, der Aufsichtsrat an dessen Spitze unser
e. V. Präsident alles und jedem seinen Lauf lässt. Am besten jetzt weitere Millionen
freigeben um dem Kader die notwendige Justierung zu geben.
 

Paulinho
5 Monate zuvor

Etwas Abstand zum Spiel, meine Erkenntnis : Schiedsrichter hin oder her. Mein HSV ist einfach nicht professionell genug, nicht abgezockt genug. Viele seiner Spieler haben Talent, sicher, aber bringen keine Konstanz in ihre Formkurven. Die Härte gegen den Gegner und sich selbst ist zu oft mangelhaft. Dann die betulichen Spieleröffnungen, man studiert nicht den Gegner, nein, m.E. sucht man leider von Beginn an die Spielphilosophie, und sehr lange vergebens. Man schläft, müde Beine, denn nach dem 0:1 kann man doch die rechte Seite nicht so unbeobachtet lassen. Dann dachten sie wohl vor dem 0:2, der Ball ginge ins Aus, lohnt nicht hinterher zu laufen. Der 98er sprintete aber dem Ball hinterher, dann war Tietz ungedeckt, schon lag man mit 2 Toren im Rückstand. Heyer ist kein RV, und wirkt auf mich irgendwie erschöpft. Wie auch Schonlau, (dann lass doch mal den David ran), schon aus dem Grund, dass Schonlau wieder langsam herangeführt wird. D 98 ist doch wahrlich keine Übermannschaft, doch denen machte der HSV es zu leicht zu Torchancen zu kommen. Die bittere Erkenntnis, es hätte zur Pause leider auch 0:3 heissen können. Und noch zu Glatzel: auf ihn lastet zu viel, er wirkt verkrampft, lässt 100% aus, hat wenig Unterstützung. Königsdörffer ist noch nicht auf Betriebstemperatur und dazu noch sehr jung. Ein Lichtblick : Dompe hinterlässt einen vielversprechenden Eindruck. Das, was er machte, hatte schon Qualität. Noch nicht Weltspitze aber der kommt. Zum Schluss noch mal meine Forderung von vor der Saison : dem HSV fehlt eine echte Kante. Ein Motivator auf dem Platz. Kann sich noch jemand an den fast Abstieg unseres HSV in den 70ern erinnern. Man holte Heese aus Frankfurt, nicht gerade ein Filigrantechniker, um er vorsichtig auszudrücken. Aber der gab seinen Kollegen richtig Feuer, und sie blieben schliesslich in der Ersten Liga. So ein Typ, die ehrliche Kante, der Antreiber, „weiter, immer weiter“! Mir sind die Spieler fast alle zu sensibel. Erst gegen Ende eines Spiels, wenn die Kräfte des Gegners nachlassen, mobilisieren sie sich. Kostet erstens viel eigene Kräfte und hat nicht immer Erfolg.
Dann Opoku, ein Beispiel für Mangel an Coolness. So wie er reagierte, hat 98 erhofft. Das muss Walter dem Rest doch einbläuen, so auch die überflüssigen Fouls, die dann in der Schlussphase wertvolle Zeit kosten, ein Unding. Liegt natürlich oft auch am Mangel der Grundschnelligkeit mancher Abwehrspieler wie Schonlau, Heyer und Meffert. Nun nach Nürnberg, mal sehen. Entweder oder, sonst geht es nach Unten. Bin gespannt.

Flotti McFlott
5 Monate zuvor

Laut Mopo kommt also noch ein teurer Franzos‘ für hinten rechts und das war es dann …

Man geht also mit 6-8 offensiven Außen, aber nur einer Sturmspitze in die restliche Saison. Kaderplanung aus der Hölle …

BTW: gibt es beim Hasivau eigentlich einen Compliance-Beauftragten, der den Quacksalber und den Sacksalber mal beiseite nehmen kann?🤦🏾‍♂️

MeinVerein2021
5 Monate zuvor

Zurück zu Hause. Nach der Rückkehr aus dem Stadion mehrere Biere im Garten bei Freunden. Die waren nötig.

Davor: ein Sommerabend wie gemalt für einen super Start ins Wochenende mit einem HSV-Sieg. Ziemlich volle Bude. Flirrende Erwartung.

Anpfiff. Und los. Und nach 7 Minuten ein Spielstand zum Kotzen. Ein HSV völlig von der Rolle. Was war das?

Bangbüxen. Nicht am Ball, nicht am Mann, nicht im Zweikampf. Profifußball??

Der Glaube weg, dann Drama pur. Der HSV nach wie vor unterirdisch. Trotzdem Chancen. Dompe. Ein Lichtblick. Jatta-Einwechslung. Wir lieben ihn. Jubel. Der will.

Der Anschlusstreffer. Rote Karten. Irrsinn.

Der Volkspark total laut. Anfeuerung aus allen Kehlen.

Schlimmer Fußball. Niederlage. Größter Mist.

Trotzdem. Nur der HSV.

P.S.: es ist glücklicherweise erst der fünfte Spieltag. Die Heimbilanz hat deutlich Luft nach oben.

Trotzdem: euch allen ein schönes Wochenende

Calimero
5 Monate zuvor

Opoku Bashing durch Blogbetreiber und Kommentatoren. Schämt euch! Für mich bleibt Opoku weiterhin ein Hoffnungsträger. Allem voran für die schwach besetze Rechtsverteidiger Position und für den rechten Flügel. Dass in seinem Alter, bei dem vorangegangenen unfairen Festhalten und der bislang geringen Einsatzzeiten, mal die Sicherungen durchbrennen, sollte man mit Nachsicht betrachten.

Norbert Schröder
5 Monate zuvor

Welch ein betrübliches Fußballwochenende
a) Jansen & Wüstefeld haben geschäftliche Verbindungen, außerhalb des HSV. Eine weitere traurige Steigerung der Eigensucht.
b) Obwohl teilweise alle HSV Stürmer gleichzeitig auf dem Feld waren, nur ein Tor
c) noch immer keine Leibold Flanken
d) Da wird ernsthaft gefragt, ob Opoku jemals wieder für den HSV spielen soll, nach der roten Karte, …DAS IST MOBBING AUF HÖCHSTEM NIVEAU . So vernichtet man Menschen, R. Enke läßt grüßen.
d) Bremen gewinnt eindrucksvoll
Positiv… der vielerorts vorab verrissene Dompé…. weiter so

Last edited 5 Monate zuvor by Norbert Schröder
Thomas Ruf
5 Monate zuvor

Und ich sag es nochmals wir brauchen einen Trainer

HerrHans
5 Monate zuvor

VAR: Toller Job -sitzen da beim Bierchen, gucken Fussi und machen nichts. Gibt’s dafür auch 1250;- pro Spiel? Den Job will ich auch!

Scorpion
5 Monate zuvor

Chaostage beim HSV.

@Marcus Scholz. Zu Deiner Note 1 für die Fans.
Bedeutet „Fan“ sein eigentlich, dass man alles und jedes bejubeln und beklatschen, alles Negative ausblenden und, nur, weil man vielleicht nichts anderes im Leben hat, den Blick auf die Realität verweigern muss?

Ich frage für einen Freund.

Ich wünsche allen „Fans“ dass ihr, offenbar grenzenloser Optimismus und ihre positive Einstellung, sich auch auf alle anderen Bereiche in ihrem Leben auswirkt.

InLikeFlynn
5 Monate zuvor

Gute Benotungen, wenn auch noch zu wohlwollend. Aber welche guten Spiele von Muheim meinst Du, Scholle? Offensiv ist das in den letzten Wochen immer mal wieder ganz ordentlich gewesen – aber defensiv ist Muheim (selbst wenn man die sicherlich „speziellen“ Vorgaben Rasputins für die AV berücksichtigt) nicht annähernd profifußballtauglich.

Warum Leibold da nicht wenigstens für 20-30 Minuten ran darf, ist unbegreiflich.

Und die 1.5 Mio für diesen Stümper schmerzen mehr als die Kohle für Neves seinerzeit. Das war wenigstens noch skurril.

Und nach der seit Wochen sichtbaren Unfähigkeit Heyers auf der anderen Seite ist der hinzukommende Ausfall von Bruce Opoku-Lee die gerechte und folgerichtige Strafe für eine erneut hundedumme Transferpolitik, bei der eine Gruppe Zurückgebliebener es in Wochen und Monaten nicht schafft, die RV Position trotz vorhandener Mittel zumindest so zu besetzen, dass nur 10 statt 123 Angriffe pro Minute dort die durchkommen.

Das 1:0 geht klar auf den Trottel Heyer und leitet so das Dilemma ein. Der Labrador meines Sohnes hätte das besser gemacht- und hat als Bonus noch dickeres Haar.

Jörg Meyer
5 Monate zuvor

Der HSV sollte gegen die rote Karte von Königsdörfer Protest einlegen.
Der VAR sollte auch mal öffentlich Stellung nehmen warum er in der Szene nicht eingegriffen hat.
Sperren sollte man nachträglich Königsdörfer’s Gegenspieler, sein theatralisches Verhalten war grob unsportlich und wenn Darmstadt ein wenig Charakter hat sollten sie die Sperre von Königsdörfer verhindern.
Der Schiedsrichter wird hoffentlich ebenfalls für zukünftige profieinsätze gesperrt, ebenso der Linienrichter, der alleine zweimal entscheidend ins Spielgeschehen eingegriffen hat und beide Male falsch lag.
Das Spiel war von unserer Seite her eine Katastrophe, die vor allem daran lag, das wir uns gegen diese Spielweise null Komma null entwickelt haben, im Gegenteil.
Auch hätte Heyer nach spätestens zwanzig Minuten ausgewechselt werden müssen.
Das wirklich positive ist Dompe ‚ der scheint tatsächlich unseren gesamten Kader gegenüber eine viel höhere Qualität zu haben.

Speedy
5 Monate zuvor

Ja der Aufsichtsrat sollte einen Vorstandschef bestimmen vielleicht einen Hogma .
Dann bestellt der einen neuen Trainer .und wenn der Aufsichtsrat ein Herz in der Hose hat tritt er zurück und es wird ein neuer gewählt.Es kann doch nicht Jahr für Jahr so weitergehen Bold und Walter sind meiner Meinung nach krachend gescheitert

Jovanic Hugental
5 Monate zuvor

„Wüstefeld sitzt im Kuratorium von Jansens gemeinnütziger Firma „HygieneCircle“ und soll mehrfach beträchtliche Summen gespendet haben.“ Quelle: https://www.kicker.de/neue-vorwuerfe-jansen-und-wuestefeld-auf-duennem-eis-913964/artikel?fbclid=IwAR2jKmQUQ0yCOlXADzNLGJC-h7FRnKT1-IFJ_Tg7AGH4EoEPhVuuBQFRNVQ#fb

Mir scheint, es besteht ein massiver Interessenskonflikt im Hause Jansen. Möglicherweise wird der HSV nur benutzt, um wirtschaftliche Interessen jenseits des Clubs bedienen zu können?

Aus hanseatischer Sicht ist das ein unwürdiges Schauspiel für einen Kaufmann auf dessen Wort Geschäftspartner und Senat zählen. In diesem Zusammenhang muss man sich die Frage stellen welche Verbindung der Vorstand der Hanse-Merkur zu den handelnden Personen hat.

Leider scheint die sportliche Ebene ein wenig ins Schlingern zu kommen, angesichts der Schwierigkeiten die bestimmte Personen in ihrem Geschäftsgebaren offenbaren.

Im Vergleich dazu ist das Angebot des Ultras aus der Schweiz hochseriös zu nennen.

Norbert Schröder
5 Monate zuvor

Sonntag, noch immer ein lustloses Fussball Wochenende, seit Freitag
Die Wende zur Besserung wird kommen wenn, ( hoffentlich;-))
Abwehr:
Heyer braucht ne Pause, Muheim im Winter wegloben. David und natürlich Leibold sofort rein
Mittelfeld & Sturm
Dompé, Jatta (langsam steigern) und Bene dauerhaft in die Startelf
Das Vertrauen in Kittel sollte jetzt mal bis zur Winterpause Bene genießen.
Rohr raus, weiß eh nicht warum der spielt
Suhonen sicher und eventuell auch Amaechi sind Hoffnungsträger

Vielleicht schafft es ja das Mgmt noch einen RV zu engagieren, spätestens im Winter.

Königsdörffer ist ein Gewinn, der will gewinnen!!

HSV Sportpolitik
Je tiefer man da reinschaut je häufiger Frage ich mich, Mitglied bleiben oder austreten… Fan bleibe ich auf Lebenszeit.

Jörg Meyer
5 Monate zuvor

Es wird abends wieder schneller dunkel.
(Wollte mal was aktuelles schreiben, dieser Blog stammt ja gefühlt noch aus dem Frühling.)

Last edited 5 Monate zuvor by Jörg Meyer
kbe1
5 Monate zuvor

Nachdem ich im Kicker den Artikel https://www.kicker.de/das-hsv-bild-ist-auf-vielen-ebenen-ramponiert-914125/artikel las, dachte ich nun muß endlich etwas geschehen.

Mein Vorschlag –
Das Quartet Jansen, Dr. Wüstefeld, Boldt und Walter müssen gehen. Ebenso der unfähige AR in gänze.
Der HSV meldet Insolvenz an und ein Insolvenzverwalter übernimmt die Vereinsführung mit der Aufgabe einen Entschuldungsplan aufzustellen und die Vereinsstruktur zu ändern.

Norman Gaetgens
5 Monate zuvor

Scholle, besser hätte ich das auch nicht kommentieren können.
einziger Nachtrag -ohne als schlechter Verlierer- dastehen zu sollen:

  • ein Kapitän Fabian Holland, der als Vorbild und verlängerter Arm des Trainers sich derart abartig, provozierend und zu tiefst unsportlich verhält, wäre bei uns früher direkt abgewählt worden! Was für ein erbärmlicher Kapitän….
  • was ein Trainer, den ich bis dato wirklich schätzte, der solche Aussetzer seiner Jungs, Holland, Mewes, Ronstadt u.s.w. duldet. Es ist nur zu hoffen, dass eine solche miserable und unsportliche Art nicht wirklich mit Aufstiegsrängen belohnt werden wird. Darmstadt hat es eigentlich gar nicht nötig. Spielen doch gut und sicher genug.

einfach mal uns Uwe in Erinnerung rufen:
Gewinnen wollen, verlieren können, nie den Respekt und die Achtung verlieren!

Nico
5 Monate zuvor

Die Fans waren der Wahnsinn.

Klar war es blöd von Opoku, aber kommt mal runter, das war ein reflexartiges Verhalten um aus diesem Griff da zu kommen. Daraus lernt man.

Last edited 5 Monate zuvor by Nico
Darmzotte
5 Monate zuvor

Da hat der FC Bayern der zweiten Liga mal gezeigt, was Stabilität und Kompetenz (Grüße gehen raus an Kosinus) bedeuten.

Wie blank die Nerven liegen, hat man an Boldts Pöbelauftritt gesehen.

Man sollte aus diesem Spiel ganz schnell lernen, denn die Gegner werden es sicher zur Kenntnis nehmen, wie leicht der HSV zu besiegen ist.

Die 7 für Opuko? Ganz starker Blog, Scholle.

Viktoria HSV
5 Monate zuvor

Ein grausames Gekicke des HSV gestern .

Verdienter Sieg von Darmstadt 98 .

Für mich liegt die Erkenntnis darin, das beobachte ich seit Beginn der Saison schon, KEINER, aber auch KEIN Spieler, bis auf Ferro, ist in der Form die er letztes Jahr hatte ‼️
Besonders auffällig bei den Spielern Muheim, Heyer, Reis, Schonlau, Glatzel, Meffert zu erahnen.

Sie laufen irgendwie alle nur auf 70% , so wird das nichts.

Ausserdem geht mir mittlerweile das Spielsystem von Walter immer mehr auf die Nüsse.
Erfrischender, temporeicher Fußball geht definitiv anders !

das war gestern wieder einmal der alte , arrogante HSV, und zwar ALLE!

Flotti McFlott
5 Monate zuvor

Wieviel Kohle hat eigentlich Baderporn vor der Saison in den Kader investiert und wieviel wir?🤔

AD1979
5 Monate zuvor

Walter gelingt es immer noch nicht, die Spannung dauerhaft hoch zu halten. Eine solche Schlafmützigkeit darf es einfach nicht geben. Der HSV hat das Spiel in den ersten Minuten verloren und nicht wegen Opoku.

ParryHotter
5 Monate zuvor

Einfach nur peinlich mit Leuten zu diskutieren, die tatsächlich noch HSVer zur Seite stehen, die auf aozialer Weise ihre Gegenspieler die am Boden liegen mit Vollspann und voller Absicht in die Rippen treten…..was für Vorbilder und auch noch mit besonders dämlichen Versuchen es zu verharmlosen…..ohje wie erbärmlich………gerne möchte ich Euch mal persönlich kennenlernen 🤮🤮🤮🤮

Meaty
5 Monate zuvor

Gerade gelesen, dass Andreas Voglsammer von Union Berlin auf die Insel in die League Champinship zu Millwall gewechselt ist.
Das wäre mMn genau der richtige Spieler für den HSV mit jeder Menge Erfahrung gewesen, der immer den richtigen Einsatzwillen und Kampfbereitschaft auf dem Platz gezeigt hat!
Der hätte einigen unserer Ballerinas sicherlich den nötigen Einsatzwillen auf dem Feld vormachen können!

Last edited 5 Monate zuvor by Meaty
Folker Mannfrahs
5 Monate zuvor

1.BL ist lächerlich.
Auf NDR 2 wurde Dortmund 10 Minuten vor Schluss noch als Bayernjäger tituliert …????
RB verliert auch!!
Bayern kann sich gar nicht dagegen wehren Meister zu werden.

Frank Müller
5 Monate zuvor

DIE MEISTEN SPIELER VON UNS…..
…sind auch nicht entscheidend besser als die, die bei Sandhausen 250T verdienen.

bahrenfelder
5 Monate zuvor

Was ist denn los?
Der HSV (also wir) haben ein Spiel verloren. Es war erst das 5. Spiel (es gibt somit noch 29 Spiele) in der Saison. Jetzt werden die Stimmen schon wieder laut das alle raus müssen. Ok dies schreiben einige schon länger hier aber die Stimmen der Mitläufer häufen sich.
Kann man nicht erst einmal abwarten, andere Vereine die sich viel vorgenommen haben auch nicht den Superstart erwischt (3 Siege und 2 Niederlagen). Dort wird, aber gegenüber dem HSV, ruhe bewahrt. Es ist immer dasselbe bei uns. Funktioniert es nicht sind alle Schuld und müssen weg. Dann kommen neue und nach ca. 4 Wochen kommen die ersten daher und schreien schon wieder das alle weg müssen.

Wüstefeld hat doch scheinbar das Problem der Finanzierung für die Sanierung mit der Hanse Merkur gelöst.
Boldt hat nicht nur schlechte Spieler geholt. Wir machen doch alle mal Fehler. Hier handelt es sich um Menschen die verpflichtet werden und wie diese sich persönlich dann in dem neuen Verein entwickeln kann niemand zu 100% voraussehen. Selbst in großen Vereinen wie Bayern, Dortmund etc. ist da schon manches nach hinten losgegangen.
Walter hat, wenn man das Spielsystem mal beobachtet schon etwas umgestellt. Das hin und her zum Spielaufbau ist schon etwas weniger geworden.
Jansen hat …… Ok, da fällt mir jetzt auch nichts ein.
Wer jetzt immer nur auf die verantwortlichen Personen einschlägt sollte auch alternativen Bennen und dann auch die Gründe nennen warum diese Personen es besser können als die jetzigen.

Auf Opoku jetzt einzuschlagen ist auch nicht ok. Er ist jung, er hat einen Fehler gemacht ohne Zweifel. Er wird dies aber auch nach einem gewissen Abstand einsehen (zumindest gehe ich davon aus). Ihn jetzt gleich zu verdammen, oh man was für ein Blödsinn. Wir haben alle mal Fehler gemacht, denkt doch mal drüber nach. Und hat sich nicht jeder eine zweite Chance gewünscht und sie vielleicht auch erhalten und sie dann genutzt. Man man, diese Engstirnigkeit tut manchmal schon weh und genau deswegen führen manche Wege auch nur in eine Sackgasse.

@Marcus Scholz
Die Blogbeiträge von dir kamen schon öfter und in letzter Zeit leider unregelmäßiger. Du darfst dich nicht wundern wenn die Stimmen deswegen lauter werden. Die User hier wollen bzw. möchten jeden Tag neue Infos über den HSV erhalten. Solltest du aus privaten oder anderen Gründen (DAS Beitrag?) keine Zeit haben einen Blog zu schreiben kündige es doch einfach an. Ein kleines – bin in 2 Tagen mit einem neuen Blog wieder bei euch – würde völlig genügen. Ich denke du bist alt genug um deine Zeit für ein paar Tage im voraus zu planen. Das mal was dazwischen kommt ok aber es häuft sich in letzter Zeit.

Negan
5 Monate zuvor

Einen rechten 18jährigen Verteidiger aus Frankreich zu holen, am besten als Backup für fehlbesetzten Heyer auf rechts, um dann kein Geld mehr zu haben für einen Stürmer …. das ist mal ein Plan !