HSV: Flexibleres Spiel wäre die konsequentere Entwicklung

von | 25.04.22 | 389 Kommentare

Das Spielsystem von Trainer Tim Walter ist sehr speziell. Und genau das macht seine Stärke aus. Aber es birgt leider auch eine Anfälligkeit, die wir zuletzt immer wieder zu sehen – und der HSV zu spüren bekommen hat. Seit Saisonbeginn wiederhole ich mich darin, dass ich dieses Spiel in seiner Auslegung beim HSV als zu dogmatisch und zu riskant empfinde. Der bisherige Saisonverlauf gibt mir in diesem Punkt Recht. Gerade zuletzt hat sich der HSV immer wieder selbst in unnötige Bedrängnis gebracht. Dennoch ist dieses Thema diskutabel. Und viele, aber5 längst nicht alle gehen mit meiner Meinung d’accord. Auch Spinoza sieht es anders. Er schrieb (stellvertretend für einige andere nehme ich diesen Post):

Eine Frage dazu: Was bringt es, aus der Abwehr heraus spielen zu wollen, wenn man nicht in der Lage ist, dies gegen eine hoch pressende Mannschaft zu tun? Wenn der Gegner einen hoch presst, ist das Gegenmittel nicht seinen Spielplan aufzugeben und somit zu vermitteln dass dieser nur auf Zuckerwatte aufgebaut ist. Dadurch nimmt man dem Gegner nicht den Glauben, man schenkt ihn ihm. Vielmehr muss erkannt werden, wie das Spiel hinten raus trotz eines hoch pressenden Gegners, gut umgesetzt werden kann. Und wenn dabei Fehler entstehen, müssen diese angesprochen werden bzw. im Training überwunden werden. Oder siehst du das anders?

Meine Antwort:

Es geht mir hier nicht darum, das eine zu fordern und das andere abzulehnen. Das Spiel hintenraus darf mutig sein. Das finde ich sogar sehr gut. Es darf auch versucht werden, möglichst alles spielerisch zu lösen. Es geht mir aber darum, dass man hier flexibler sein muss und eben nicht partout ein System durchdrückt. Es gibt immer die Situation, in der die Gegner den HSV so hoch pressen, dass sie automatisch defensiv Lücken bieten. Du kannst nicht offensiv hoch attackieren und defensiv tief stehen, ohne große Lücken zu hinterlassen. Und wenn die Gegner mit der gesamten Mannschaft aufrücken, bieten sie automatisch den Raum für den langen Ball, bei dem es dann auf das Tempo von Angreifer und Abwehr ankommt. Und hier hat der HSV mit Jatta sogar den schnellsten Spieler der Liga in seinen Reihen.

Nein, mir geht es darum, dass der HSV das mutige Spiel spielt und trotzdem den langen Ball als Stilmittel mit einbaut. Als Notball – und als öffnenden Pass. Hierbei gibt es keine klare Regel von Trainerseite, die man vorgeben kann. Das muss intuitiv vom Spieler entschieden werden. Aber Tim Walter hat den Jungs sehr deutlich gemacht, dass der lange Ball bei ihm nicht erwünscht ist. Und angesichts von nunmehr acht Gegentoren nach unnötigen Ballverlusten in der eigenen Defensive (Negativ-Spitzenwert in der Liga) schreit das nach einer Nachjustierung.

Denn sobald der Gegner weiß, dass das eigene, hohe Pressing gefährlich wird, weil der HSV das Konterspiel draufhat, überlegen es sich Dresden, Paderborn, Kiel und Co. dreimal, ob sie weiterhin so hoch attackieren. Und genau DANN haben sie den meisten Respekt vor dem HSV, behaupte ich. Und was den Glauben des Gegners anbelangt: Die meisten Teams treten gegen den HSV in dem Glauben an, dass der HSV die bessere Mannschaft ist. Und ich gebe Dir Recht, dass die spielerische Lösung diesen Eindruck noch einmal verfestigt – wenn sie gut gespielt wird und funktioniert. Aber: Sobald ich als Gegner mit einfachem Pressingspiel beim HSV hinten Unruhe stiften kann, wittere ich selbst als die spielerisch schwächste Mannschaft der Liga meine reelle Chance.

Denn dann geht es nicht mehr darum, dass ich das bessere Passspiel oder ansonsten fußballerisch besser sein muss, sondern nur noch darum, dass ich mich zerreißen muss. Ich muss „einfach nur“ (Die Anführungsstriche, weil es sehr anstrengend ist) sehr laufintensiv attackieren. Ich muss mich quasi bis zur Erschöpfung quälen und den HSV nerven – dann ist eine reelle Chance da. Und während die wenigsten Zweitligateams dem HSV spielerisch das Wasser reichen können, können sie dies dagegen körperlich fast alle. Denn während man fußballerisch innerhalb dieser Liga ganz deutlich Unterschiede erkennen kann, stehen physisch in dieser Liga alle Teams sehr viel näher beieinander.

Giorgi Chakvetadze wird wohl nicht übernommen

Und ja, das muss und kann man im Training ganz einfach simulieren. Anschauungsmaterial hat der HSV (siehe acht Gegentreffer) definitiv genug.  Von daher: Bitte übernehmen Sie, Herr Walter! Apropos übernehmen: Laut Meldung der Kollegen der BILD wird Giorgi Chakvetadze nach dieser Saison nicht übernommen. Und gemessen an dem bisher Gezeigten ist das sicherlich die richtige Entscheidung. 

In diesem Sinne, das nur als kurzen Einwurf am freien Tag. Ich melde mich dann morgen früh wieder mit dem MorningCall und werde abends mit dem Blog wieder bei Euch sein. Sofern gewünscht. Bis dahin! 

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Air Bäron
23 Tage zuvor

Das Spiel gegen Freiburg im Pokal hat, folgte man den neutralen Beobachtern, vor allem den deutlich sichtbaren Klassenunterschied identifiziert: Dem HSV fehlt es an so vielen Stellen an technischer Sicherheit, am Antizipieren von Räumen und Bewegungen und an körperlichen Qualitäten wie Schnelligkeit, Kraft und auch an Reflexen, so dass die Buzzwords „System“ und „Flexibilität“ immer von den Defiziten ablenken.
Kein Coach oder SPIELSYSTEM, verhindern, dass Meffert den Ball auf 7 Meter zu steil oder telegraphierend passt oder dass Reis die Spielerverschiebungen dann doch mehr als zweimal richtig liest in kritischen Situationen.
Ich applaudiere Jattas jeweils 100%igem Einsatz und Einstellung. Wirklich jedes Spiel.

Kein System oder „flexible Ausrichtungen“ werden seine technischen Limits überkompensieren

Wir habe viele Spiele verloren oder nicht gewonnen, weil es – trotz Moral und Wille – am Ende an der Qualität fehlte.

Das Team, sollte es so in der Struktur bestehen bleiben, gewinnt aber dafür an Erfahrung der abgelaufenen Saison und tritt in der nächsten Saison nicht mehr gegen Bremen und Schalke an.
.

Werder Bremen steigt nicht auf, weil sie ein besseres SYSTEM haben oder weil sie „flexibler“ sind als der HSV.
Sondern weil Duksch und Füllkrug ein Sturmduo bilden, das erstligareif ist.
Bremens Aufbauspieler und Mittelfeld haben ebenfalls Erstliga Qualität.

Diese Coach-, System- und „Flexibilitätsdebatte“ suggeriert, dass hier Defizite unterlaufen werden können, die wir im Kader haben.
Das ist absurd.

Der FC Bayern wurde nicht 10 mal in Folge Meister, weil sie so flexible Systeme hatten.
Sondern eine de facto Weltauswahl mit 2 Dutzend Nationalspielern als Kader und on top Lewandowsi und davor Robbery.

Andersherum wird’s plausibel : Mit einer gewissen Qualität im Kader – auf allen Positionen – kann ich flexibel agieren. Ohne diese Qualität bin ich in einem Korsett.

Der HSV steht da, wo er nach 31 Spieltagen hingehört. Mit einem super Torverhältnis, aber der fehlenden Qualität, fast ein Dutzend Spiele nicht gewonnen zu haben, die man hätte gewinnen können „ohne“ diese Limits und mit weniger Unvermögen.

Edit/Ergänzung:
Bei Manchester United wird gerade eine intensive Debatte darüber geführt, ob man für den 37-jährigen (!) Cristiano Ronaldo das „System“ anpasst und den Kader eine weitere Saison um CR7 plant
Weil er immer noch die Kategorie Weltklasse besetzt,

Die Qualität und Optionen des „Spielermaterials“ bestimmen und wirken bzgl. „System“ und „Flexibilität“. Nicht andersherum.

Edit/Ergänzung #2
Die flexible Spielweise hat immer noch die eine Unbekannte in der Gleichung: Wie reagiert der Gegner? Sofern sich die Gegner auf die neuen Variationen einstellen, nützt der Plan B gar nichts. Am Ende braucht es dann wieder das Können, das Geschick, die Idee und den korrekten Pass oder Schuss.
Damit landen wir wieder beim Spielermaterial und so Banalitäten wie Doppelpässen, Dreieck-Rotation, Dribblings, Tempowechsel und Flanken in den 16er.

Da kann ich Plan C, D und E haben: Wenn David meint, aus 20 Meter weit auf das Tor raufzuballern, ist das halt der geschenkte Abstoß und eine Spielzugvernichtung.

Das theoretische Modell der Flexibilität kann von Gegnern ähnlicher Qualität entsprechend entzaubert werden. Davon haben wir leider viele in der Zweiten Bundesliga. Die drehen den Spieß auch gerne mal um.

Last edited 23 Tage zuvor by Air Bäron
Darmzotte
23 Tage zuvor

Warum hat sich das System Walter eigentlich nirgendwo nachhaltig durchgesetzt? 🤔

Und Chakvetadze wird nicht übernommen? Holt er jetzt seinen Wechsel zu Bayern nach? Wieder ein völlig sinnfreier Transfer und um den Mann dann auch noch jegliche Motivation im Endspurt der Saison zu nehmen, macht man das Ganze jetzt publik. Top.

Last edited 23 Tage zuvor by Darmzotte
AlterSchwede
22 Tage zuvor

Teamgeist > Taktik ??

Vorweg, ich stehe Tim Walter durchaus kritisch gegenüber, ohne ein abschließendes Urteil für mich bereits gefällt zu haben. Aber ich möchte neben dem System und der Sturheit auch mal einen anderen Punkt beleuchten.

Es ist natürlich unerlässlich, dass man die eigene Taktik der Qualität der Mannschaft anpasst bzw. Keine Taktik spielen lässt, mit der die Mannschaft überfordert ist.

Klar ist jedoch auch, dass das System Zeit zur Verinnerlichung braucht. Zeit ist inzwischen genug verstrichen. Die Taktik ist jedem Spieler ausreichend bekannt. Man sollte auf jeden Fall eine zusätzliche Flexibilität vermitteln.

Allerdings habe ich wirklich den Eindruck, dass dem Team das System an sich wirklich Spaß macht. Trotz des höheren Risikos hat man den Eindruck, dass die Jungs schon Spaß haben. Spaß ist natürlich nicht alles, das ist mir durchaus bewusst. Aber es fördert die Toleranz dem Trainer gegenüber, auch wenn es mal nicht so läuft.

Darüber hinaus hat man auch sonst den Eindruck, dass das Team hinter dem Trainer steht. Das merkt man bei dem ein oder anderen Torjubel und vor allem merkt man es, dass diese Mannschaft nach Rückschlägen nicht zusammen bricht. Diese Kopfarbeit ist so wichtig und daran sind alle letzten HSV Trainer gnadenlos gescheitert, so dass sie in der Rückrunde allesamt ihr Team verloren.

Ich möchte daher die Frage aufwerfen, ob die Fähigkeit ein Team mit der so ewig geforderten never-give-up Mentalität auszustatten nicht höher wiegt, als den taktischen Messias auf der Bank sitzen zu haben.
Ich gebe zu, ein taktisches Verständnis ist unerlässlich, keine Frage.

Jedoch stehen wir nun aktuell in der Gesamtwertung auch nicht so schlecht da, wie man anhand der Debatten glauben könnte. Wir haben aktuell TROTZ dieser viel diskutierten Taktik das beste Torverhältnis aller Zweitligisten und dabei die wenigsten Gegentreffer.

Torverhältnis, Gegentore und die Mentalität nach Rückschlägen sind für mich Punkte, die Tim Walter ohne Frage gut zu schreiben sind.

Ja, auch ich bin schwer genervt von diesem übertrieben heraus kombinieren da hinten, jedoch spielt zum Beispiel ein Vuskovic auch mal hohe Bälle heraus und wirf trotzdem nicht aus der stammelf genommen und Walter sagte mehr als einmal dass hohe Bälle nicht generell verboten sind. Ich denke er ermutigt seine Mannschaft aber sehr, generell sich heraus zu kombinieren.
Gegen Freiburg hat mich das richtig wütend gemacht muss ich zugeben. Dafür hatte ich null Verständnis.

Dennoch, unter dem Strich sehe ich aktuell nicht, warum wir die immer geforderte Kontinuität nicht mit Walter angehen sollten. Warten wir die letzten 3 Spiele ab. Wenn Walter es schafft, den Kampfgeist der Mannschaft bis zum Ende hoch zu halten und das Team hinter sich zu haben, würde ich persönlich wohl am Trainer festhalten und darauf bauen, dass Kontinuität auf der Trainerposition etwas bewirken kann. Wie gesagt, wenn der Trainer die Mannschaft zum Ende der Saison nicht verloren hat. Das müssen die Verantwortlichen ausmachen, die dicht dran sind.
Man schaue hierzu auch mal nach Nürnberg oder Pauli.

Alex
22 Tage zuvor

Spätestens beim Lesen des Kommentars vom User AlterSchwede kam mir unweigerlich das Stockholm-Syndrom in den Sinn. Gemeinsam mit dem Kommentar des Users Air Bäron wird hier in schlimmster Hüpfermanier versucht, sich das andauernde Totalversagen eines entrückten und unbelehrbaren Agenda-Trainers schönzusaufen. Im Angesicht einer drohenden Fortsetzung der Geiselnahme des Trainingsbetriebes durch einen von Faulheit, Arroganz und Inkompetenz geprägten Übungsleiter muten die vorgetragenen Erklärungsversuche nicht nur vollkommen absurd an, sondern erinnern auch stark an ein zwanghaftes Sympathisieren und Kooperieren mit demjenigen, der das erneute Verfehlen des sportlichen Ziels Wiederaufstieg direkt zu verantworten hat und mit dem man sich aller Voraussicht nach noch ein weiteres Jahr irgendwie arrangieren muss.
 
Es ist ja aller Ehren wert, mit welchen umfangreichen Ausführungen das eindimensionale und längst entschlüsselte Spielsystem von Cheftrainer Walter hier in der Community rückwirkend interpretiert und gerechtfertigt werden soll, aber neben den gutgemeinten Ausführungen des Users Spinoza sind die abenteurlichen Erklärungen von Air Bäron und AlterSchwede nicht anderes als ein Schönreden des gescheiterten „Walterballs“ und verzweifelte Alibi-Versuche, denjenigen aus der Schusslinie zu nehmen, der sich diesen Mumpitz ausgedacht hat. Wie so häufig wird versucht, sämtliche Schuld auf die Spieler und die Zusammenstellung des Kaders abzuwälzen, obwohl der HSV wie jedes Jahr den teuersten Kader zur Verfügung hat. Und selbst die aberwitzigen und sich per se verbietenden Vergleiche mit internationalen Top-Trainern und Top-Vereinen ändert nichts an der Tatsache, dass das Hauptproblem beim HSV seit Jahren auf der Trainerbank sitzt.
 
Wenn das Trainerteam auch nur annähernd so viel Aufwand betreiben würde, wie in diesem Blog über technische Fertigkeiten, taktische Formationen und Spielsysteme des „Walterballs“ fabuliert wird, wäre der Mannschaft schon mal geholfen. Stattdessen wurden die HSV-„Stars“ gestern mal wieder in ein Korsett von wettkampffernen Übungsformen gezwungen, diesmal wurde hauptsächlich auf ein Spielfeld mit einem Drittel Länge und der vollen Breite eines Großfeldes trainiert. Die Intensität war hoch, es war Zug im Training (lel), aber der Wirkungsgrad ging mal wieder gehen Null, weil die Spieler das Trainierte wie immer in den kommenden Spielsituationen kaum anwenden können. Überflüssig zu erwähnen, dass weder Flanken noch Torabschlüsse oder Standards wie Ecken trainiert wurden.

Last edited 22 Tage zuvor by Alex
Alex
23 Tage zuvor

Und ja, das muss und kann man im Training ganz einfach simulieren.

Der war gut. 😂

Von daher: Bitte übernehmen Sie, Herr Walter!

Der war noch besser. 😂

Last edited 23 Tage zuvor by Alex
Kuddel
23 Tage zuvor

Wenn im Mittelfeld vernünftig mitgespielt (und mitgedacht) wird, braucht man nicht hintenrum daddeln – so schauts aus!
Jede Abwehr leidet unter solchen Situationen und bringt sich dann selbst in Bedrängnis.

Didi
23 Tage zuvor

Hier wird viel zu viel am System des Trainers festgemacht. Am Wochenende bekamen wir Gegentore durch ein Elfmetergeschenk des Schiris und durch einen individuellen Fehler von Heyer.

Individuelle Fehler haben allerdings nicht das Geringste mit einem System des Trainers zu tun.

Jetzt stehen auch mal die Spieler in der Verantwortung. Eier zeigen und noch dreimal Alles raushauen. Wozu es dann reicht wird man dann sehen.

Jörg Meyer
23 Tage zuvor

Tim Walter hat sein sein System seit jeher und damit wurde er geholt.
Die passenden Spieler hat er definitiv nicht dafür.
One touch Fussball ist nun wirklich keine neue Erfindung, aber im modernen Fussball seit Jahren ein muss.
Beim HSV läuft jeder Spieler erstmal mit dem Ball und schaut nach der nächsten Anspielstation. Das ist eine absolute Katastrophe. In der Zeit ist jeder schnelle Gegenstoß unmöglich. Wir sind dermaßen handlungslam und technisch limitiert das man beim Blick auf Liga 1 an eine andere Sportart denken muss.
Manuel Neuer beispielsweise wirft nachdem er den Ball hat ihn sekundenschnell wieder ab um einen schnellen Gegenstoß zu ermöglichen wenn der Gegner selbst noch zurückläuft. Das hab ich beim HSV in der ganzen Saison nicht einmal gesehen. Im Gegenteil, wir laufen bis zur Mittellinie und passen dann wieder zurück bis zum Torwart um dann im bekannten kurz und Querpässen ganz bei uns zu bleiben.
Schaut man dann spaßeshalber nach England und sieht deren Tempo dann weiß man das wir nah am Seniorentrefftempo dran sind.
Wir nutzen unsere „Athletik “ um meist quer und zurück zu laufen, aber niemals schnell nach vorne.
Das meint Tim Walter warscheinlich mit “ wir bleiben bei uns“ mit dem Ball in der eigenen Hälfte.
Würde man unseren Ballweg grafisch aufbereiten sähe es warscheinlich aus als versucht eine Gruppe betrunkener Männer auf einer Wiese fangen zu spielen!
🤪🤪🤪

Jörg Brettschneider
22 Tage zuvor

Die HSV-Vergleiche mit Manchester und Bayern können nicht Walters Ernst sein
.
Die haben für jede Position zwei starke Leute, die technisch auf Topniveau, schnell, effektiv und auch sonst auf der Höhe sind. Die können so (fast) jedes Spiel dominieren und auch gewinnen.

Wenn es Walters Ernst ist, muss man an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln. Da fehlen einem einfach die Worte.

Und wer stellt bei dem „abendblattlichen Erdbeben“, das wieder viel zu spät kommt, Jansen auf den Prüfstand?

Oder soll der wieder ungeschoren davonkommen und sein Jugend-forscht-Programm neu auflegen?
Kühne würde sagen, weiterwurschteln.

Jansen schaut diesen Aufstiegsverhinderungen jetzt schon zum vierten Mal in Folge tatenlos zu! Er hat nie rechtzeitig reagiert. Dabei muss der Aufsichtsrat auch Nicht-Entscheidungen des Vorstands hinterfragen. Zumal Boldt diese Nicht-Entscheidungen jetzt schon zum dritten Mal in Folge trifft.

Jansen hat nur einmal eine Entscheidung getroffen: Als er Hoffmann absägte.

Wer macht ein solches Dilettantenstadel als einziger Club in Europa möglich?

Stimmt. Nur der HSV!

Syed Hassan Raza
23 Tage zuvor

Moin,
Mehr als Platz 3 wäre eine tolle Überraschung. Zuerst bitte die 3 Spiele müssen gewinnen werden.
Mit Magath als Präsident des HSV hätten wir die 2 Liga längst verlassen gehabt weil er alles mitgestaltet (meine Meinung). Nur die Aussagen dass alles auf Prüfstand kommen wird, sind die leere Wörter. Als Präsident sollte man selber ein Vorbild für den anderen sein (meine Meinung).

Nur der HSV

Michael
22 Tage zuvor

Moin,

vielleicht können wir unsere Umbaupläne mal alle für 2 Wochen parken und ruhig bleiben. So lange spielen wir mit der Truppe noch um den Aufstieg. Ich bin gegen den Umbruch, aber das kann man immer noch nach der Saison diskutieren. Bei aller berechtigten Kritik, man sollte dann auch Alternativen aufzeigen und da sehe ich nicht so viel. Große Lösungen mit viel neuem Geld sind auch nicht in Sicht.

Wir haben im Kader Schwächen, die im Schlussspurt hoffentlich nicht zum Tragen kommen.
Alle Konkurrenten haben mind. 2 starke Stürmer. Wir haben nur 1 Stürmer und keinen herausragenden Backup. Trotzdem haben wir ein sehr gutes Torverhältnis, das ist ein Verdienst des Spielsystems / Trainerteams (imho). Der Kader funktioniert und die Joker stechen, das ist gute Arbeit und war z.B. letzte Saison anders (z.B. Dudziak und Co.).
Der Knackpunkt wird das Spiel gegen H96, denke ich. Die haben uns schon in der Hinrunde geärgert.
Kritik ist zum Teil berechtigt, aber ich zweifle daran, dass das Management bessere Alternativen zu Walter, Boldt, Mutzel bereit hält.

Nur der HSV!

Legendenbetreuer
23 Tage zuvor

First☝️

Kuddel
23 Tage zuvor

„Aber Tim Walter hat den Jungs sehr deutlich gemacht, dass der lange Ball bei ihm nicht erwünscht ist.“
,
Bitte mal bei der nächsten PK nachfragen – bitte übernehmen!!

RummsBumms
23 Tage zuvor

Ein kurzer Blog.
Ein guter Blog.
3 Spiele 3 Siege.
Es sitzt noch alles drin.
Sollte das nicht gelingen, muss Boldt raus.
Sollte das gelingen, muss Boldt ebenfalls raus.

Basti1887
23 Tage zuvor

Ich bin bei Scholle, wenn er sagt, dass man zwar grundsätzlich die Dinge von hinten heraus fußballerisch lösen sollte, es aber etwas zu weit geht, wenn man – unabhängig davon, wieviel Druck der Gegner macht – auf gar keinen Fall davon abweicht. Das ist mir auch zu starr und völlig unnötig. Es wäre definitiv besser, 90% spielerisch und die letzten 10% pragmatisch zu lösen.
Und ich bin ehrlich: vor der Saison fand ich, dass Tim Walter die so ziemlich schlechteste aller Lösungen ist (stur, arrogant, komplett unsympathisch).
Meine Meinung über Walter habe ich allerdings grundlegend geändert. Er sollte zwar flexibler werden, was das Spiel von hinten heraus angeht, klar. Aber das hat nach meiner Erinnerung in dieser Saison kaum Punkte gekostet.
Was aber erheblich Punkte und mega viel Sympathie gebracht hat, ist die geänderte Mentalität der Truppe, und das ist definitiv Walters Verdienst. Das haben seit Huub Stevens alles seine Vorgänger (vielleicht auch wegen der konsequent zu hohen Erwartungshaltung des Umfelds) nicht hinbekommen.
Das ist aus meiner Sicht die Basis für jeden Erfolg. Deshalb würde ich definitiv 3-5 Jahre mit Walter weitermachen und mal abwarten, wo man dann steht.
Offen gesagt fehlt es mir auch an einem Vorschlag der Walter-Gegner, wer denn aus ihrer Sicht ein geeigneterer Trainer für uns wäre.
Im Übrigen haben viele hier im Blog sich auch über Positionswechsel oder den Abgang von Alidou beschwert – zwei Kritikpunkte, von denen man nicht mehr viel liest. In Hamburg sollte man endlich mal die Kraft haben, längere Zeit einen Weg zu gehen, und nicht immer alles von vorn herein zu zerreden.

Meaty
23 Tage zuvor

Man braucht sich bei dieser ganzen Diskussion um die Spieleröffnung des HSV doch nur die Vorgehensweisen der letzten HSV Gegner ansehen!
Aktuell spielt fast jeder Zweitligatrainer das hohe Pressing gegen den HSV und dieses nicht, weil sie das so gut können, sondern nur, weil der HSV unter Druck eben hinten immer für Fehler gut ist – aktuelles Beispiel Heyers Fehler in Regensburg!

Also, warum man sich hier noch stundenlang über ein in Fußballdeutschland offenes Geheimnis auseinander setzen muss, kann ich nicht wirklich nachvollziehen!

Natürlich muss man in diesem Zusammenhang mal deutlich nachfragen, warum fast alle HSV Gegner so häufig die Schwächen des HSV mit ihrem hohem Pressing ausnutzen können und der HSV Trainer Tim Walter trotzdem so weiter spielen lässt, als ob das Ganze irgendeine private Feldstudie sei?

Der Druck der nächsten Gegner wird nicht weniger werden! Irgendwann treffen die gegnerischen Stürmer und der HSV wird sich dann vielleicht nicht mit zwei Glücksfernschüssen retten können! Ein schlechtes Spiel, bleibt ein schlechtes Spiel!
Da muss man nicht drumherum reden!

Thomas Kirste
23 Tage zuvor

Hallo Scholle
Wie ich schon die letzte Zeit schrieb ( leider wurden meine Posts nicht zugelassen)
hat Walter in einer der letzten PKs
gesagt das lange Bälle auch erlaubt sind.

Riesum
23 Tage zuvor

Mir fiel gegen Freiburg auf, dass z.B. Glatzel und Josh diverse Male in die Lücken der Kette liefen in der Hoffnung auf einen vertikalen Pass zwischen die Kette, dieser aber von Meffert, Anssi und Co. nicht kam. Solche Pässe sollten öfter versucht werden.

Hallenser
23 Tage zuvor

Muheim und Suhonen tun mir leid, sie werden wohl für ihren Fehler von Regensburg im Training leiden müssen! Immerhin haben sie es gewagt aus größerer Entfernung und guter Position aufs Tor zu schießen – nach den Eindrücken der Saison scheint genau das unter Strafe zu stehen! In jedem Spiel gibt es einige Situationen wo man ungestört aus 16-20 Metern mal abziehen könnte – die Gegner scheinen mittlerweile davon auszugehen das dies beim HSV eh keiner mehr macht! Nein, der Fußball unter Tim Walter ist mittlerweile so berechenbar und eindimensional geworden das es beim Gegner für die Spielvorbereitung keinen Videoanalysten mehr benötigt – hoch pressen und auf die Fehler warten reicht aus! Und jeder der das Spiel in Regensburg (egal ob im Stadion oder TV) gesehen hat, der weiß das man nicht jeden Tag soviel Dusel hat und der Gegner seine Chancen liegen läßt! Nach 20 Minuten ist das Ding eigentlich durch, die Sprüche von Trainer und auch Spielern im Nachgang sind eigentlich ein Hohn und zeigen sehr deutlich das eine realistische Einschätzung nicht möglich ist! Dieser Trainer scheitert weder am Umfeld oder gar an der Erwartungshaltung – er scheitert an seiner maßlosen Arroganz und Selbstüberschätzung!

Alex
23 Tage zuvor

HSV droht bei Nichtaufstieg ein Erdbeben

Zum vierten Mal in Folge steht auch der HSV vor dem Nichts (oder im HSV-Sprech: Rang vier), wenn in den letzten drei Spielen nicht noch das waschechte Wunder um die Ecke kommt. Und obwohl man im Volkspark Post-Rang-vier-Umbrüche gewohnt ist, dürfte beim erneuten Scheitern in diesem Sommer ein Radikalumbruch folgen. Neben der Mannschaft stünde die komplette sportliche Führung auf dem Prüfstand – mit erdbebenhaften Folgen.

Trainer Tim Walter, Sportvorstand Jonas Boldt, Sportdirektor Michael Mutzel und sogar Nachwuchschef Horst Hrubesch – keiner aus der Führungsriege hätte trotz laufender Verträge eine Jobgarantie. Aufsichtsratchef Marcell Jansen und Vorstand Thomas Wüstefeld würden in ihrer Saisonanalyse in bester Bernd-Hoffmann-Manier „jeden Stein umdrehen“. Die Analyse dürfte hart werden…

Quelle: https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article235172915/hsv-hamburger-sv-fc-st-pauli-bundesliga-aufstieg-relegation.html

ENDE

Last edited 23 Tage zuvor by Alex
Frank Müller
22 Tage zuvor

Walter und Boldt SIND GESCHEITERT
Sehe ich auch so:…jetzt Walter mehr Flexibilität nahezulegen, kommt ´n büschen spät.
Außerdem wird es DA keine Veränderung geben.
Trotz Rückschlägen hält er sein System zu 100% soo bei.
Natürlich kann man ihn jetzt (wo evt. noch was geht) nicht abservieren.
Aber neue Saison = neuer Trainer.
Leitl is leider schon weg (H 96).
Boldt ebenfalls gescheitert.
Hat der überhaupt schon mal was richtig gemacht?? Man kann ja den damaligen Terrodde-Transfer fast schon als positiven Ausrutscher sehen..
Boldt ist ahungslos, weil er in Kusen gar keine Erfahrungen machen konnte.
Und weil er ahnungslos ist, kann er keine Entscheidungen treffen.
Daher auch die Taktik…“sich aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen.“
Bestes Beispiel.ist die Trainer-Suche über 5 wochen.
Die infrage kommenden Leute sollten sich alle erst mal bei ihm vorstellen
(andere machen sich vorher ihr Bild).Dann sollte danach in Ruhe analysiert werden !!
Baumgart steht auf der Liste.Baumgart outet sich als HSV-Fan.Trotzdem geschieht nichts.
Man fragt Baumgart:….nein, er kenne das nur als Gerücht aus der Zeitung.
Noch immer kein Kontakt.
Nach Wochen wird er dann eingeladen, aber erst als er sich zu 95% mit Kölln bereits
einig war.

alwaysHSV
21 Tage zuvor

Ich finde es sehr bedauerlich, dass abweichende Meinungen zu Management, Trainern oder Spielern in der Regel nicht akzeptiert werden. Offenbar wird es von vielen die eine andere Meinung vertreten immer gleich als direkter Angriff auf sich selbst empfunden.
Viele glauben offenbar auch, sie hätten die einzige Meinung die man überhaupt vertreten kann und kennen den einzig richtigen Weg der für den HSV Erfolg bringt.
Die traurige Wahrheit ist: Es gibt niemand der den allein seligmachenden Weg kennt.

Riesum
21 Tage zuvor

„…und werde abends mit dem Blog wieder bei Euch sein. Sofern gewünscht.“
Muss sich jetzt hier täglich einer einen Blog wünschen, damit es einen gibt 🤔

JEANLUCHH
23 Tage zuvor

Ganz im Ernst Scholle: das Walters Ball eindimensional und unflexibel ist wurde von einigen hier im Blog u.a. Alex schon so zwischen dem zehnten und zwölften Spieltag festgestellt. Von daher denke ich dass diese Einsicht und Forderung nach mehr Variabilität ein bisschen spät von Dir kommt.

Ist absolut nicht bös gemeint, aber erstens müsste Dein Gedanke sofort in Walters Gehörgänge (zwischen diesen sehe ich eine gewisse Beratungsresistenz) und dann müssten die Spieler es auch noch prompt umsetzen, – in den letzten drei Spielen dieser Saison, wo maximal Platz drei erreichbar ist, ich behaupte mal alles zu kurzfristig.

Eher ein Thema für die nächste Saison, sollte Walter denn dann noch die Geschicke leiten dürfen…

Calimero
23 Tage zuvor

Herr Scholz, Sie haben in den letzten Tagen die Defizite in Tim Walters System thematisiert. Die Realisten hier im Blog, weisen schon sehr lange darauf hin. Wäre es da nicht mal an der Zeit, dieses Thema auf der nächsten PK anzusprechen? Oder ist dieses, von Seiten des HSV, nicht erwünscht?

Rotkaeppchen1966
22 Tage zuvor

Wurde heute kein Blog gewünscht?

Polkateddy
23 Tage zuvor

Horst Hrubesch erzählt gerne folgende Geschichte. „Jeder wusste dass der Manni mir den Ball auf den Kopf flankt, aber keiner konnte es verhindern.“ Diese gleichermaßen kurze, wie einprägsame Story will eines vermitteln. Wenn man etwas beherrscht, dann kann man etwas wagen.

Rautenhopper
23 Tage zuvor

Seit Anfang der Saison spielt Walter dieses System und seit Anfang der Saison sagen viele Walter muss das System anpassen und seit Anfang der Saison passt Walter nichts an. Fazit: Walter wird sein System nicht anpassen und pfeifft auf die Kritik. Jetzt gilt es zu Entscheiden will man Walter oder nicht. Dieses ganze Diskussion über sein System können wir uns theoretisch sparen. Wir kommen sowieso immer zum gleichen Punkt. Es gibt pro und contras.

Blogfan
22 Tage zuvor

Walter kennt/kann kein schnelles vertikales Spiel vermitteln.
Es gibt bei ihm immer nur den gleichen „Senf“ !!
Außerdem ist er taktisch sowas von schwach…unglaublich!!!

Er ist eine NULL..!!!

Jörg Meyer
22 Tage zuvor

Ein Trainer der sich und auch seine Arbeit nicht ständig selbst hinterfragt ist ein Problem.
Er bleibt bei sich und die Entwicklung auf der Strecke.

Last edited 22 Tage zuvor by Jörg Meyer
Jörg Meyer
21 Tage zuvor

EILMELDUNG !!!!!

HSV entlässt Jonas Boldt und Trainer Tim Walter.
Neuer Trainer wird laut Mopo Ralf Rangnik und den Posten von Jonas Boldt übernimmt ab der nächsten Saison Felix Magath!

( 17 von 18 Clubs in der Liga wären nicht erfreut)

Paulinho
21 Tage zuvor

Ein Blick auf die Kommentare und nix wie weg.

Calimero
21 Tage zuvor

Was macht eigentlich Tobias Escher? Gerade in Bezug auf das Walter System, würde mich seine Einschätzung dazu interessieren.

Grantler3006
23 Tage zuvor

Im Prinzip ist das Thema „Walter Ball“ spannend und wird seit gestern auf sehr gutem Niveau diskutiert. Nach meiner Auffassung liegen die Meinungen von Spinoza und dem Blog Autor nicht weit auseinander. Und wenn die geistige Flexibilität und Intuition bei den Spielern stimmen würde, in der Auswahl des Passspiels (kurz oder lang) bzw. Im Spiel ohne Ball, dann bedarf es keinen Plan B im spielerischen Ansatz. Denn diese beiden Dinge könnte man trainieren bis zum Abwinken, indem die Situationen realistisch auf dem Trainingsplatz nachgestellt würden. Das gegenpressing könnte somit auch verfeinert werden. Wird das getan?
Übrigens las ich gestern etwas von Punkteausbeute in Liga 2. gewinnt der HSV die letzten drei Partien wider Erwarten alle drei Spiele sind es 60 Punkte. Tatsächlich dann beste Punkteanzahl in Liga 2.

Ob es dann für Platz 3 reicht? Ich glaub nicht dran, besonders weil ja schon Sprüche von Spielern kamen, nach dem Motto: wir waren nie weg und so. Also nun, wenn die Kicker wieder übermütig werden, dann schwant mir historisch bedingt wieder Platz 4, aber wenigstens vor den Boyz in Brown

M. R. X.
23 Tage zuvor

Und hier hat der HSV mit Jatta sogar den schnellsten Spieler der Liga in seinen Reihen.

Der Vollständigkeit halber:

Der schnellste Spieler der Liga ist aktuell nicht Bakka, sondern Maron Busch von Heidenheim mit 36,1 km/h.

Jatta liegt mit geblitzten 34,88 km/h auf einem (respektablen) Platz 11 in dieser Statistik.

Norbert Schröder
23 Tage zuvor

Das System „Walter“ wird von den Spielern akzeptiert und gelebt, gut so. Dennoch 2 Anmerkungen zur Berechenbarkeit.

a) Heuer Fernandes sollte beim direkten Abstoß lange Bälle spielen können, je nach Situation
b) Das Aufbauphase ist zu langsam und zögerlich, zum Teil fehlt die Ballsicherheit und die Bewegung zum und ohne Ball.

Fazit, das System „Walter“ braucht beim Aufbauspiel Techniker die mit dem Ball versiert umgehen können, auch unter Druck. Wenn der HSV diese Spieler z.T. nicht hat muss man das akzeptieren und das System individuell anpassen.

Horstbertl
23 Tage zuvor

Ich finde Tim Walter richtig gut, er ist mutig, geht voran, ist konsequent und hat als einziger Trainer der letzten 15 Jahre dem Team seinen Stempel gegeben. Neben Titz.
Natürlich muss jetzt justiert werden, pressen die Gegner hoch mit drei bis vier Mann, so muss diese Kette schnell vertikal überspielt werden anstatt horizontal für Verwirrung und Gefahr zu sorgen. Siehe Freiburg. Aber das wird jetzt kommen, da die grundsätzliche Handlungsweise verstanden wurde.
Deshalb haltet am Trainer fest und schenkt ihm Vertrauen. Was Tim Walter hier in neun Monaten geschafft hat verdient Anerkennung und Respekt. Bei dem Gegenwind, auch hier, so cool und bei sich zu bleiben…. Ein Vorbild für seinen Weg, der Weg des HSV.
Sehr authentisch, genau deshalb wird er hier erfolgreich arbeiten, sofern er die Unterstützung von oben erhält.
Mal darüber nachdenken, wer wagt, der macht auch Fehler, aber nur so geht es voran. Wer nichts wagt produziert Stillstand, wie in den vergangenen Jahren geschehen.
Deshalb, lieber Tim Walter, bleiben Sie so kauzig wie Sie sind und verleihen Ihrem System in den nächsten Wochen die Facetten, die es zum großen Erfolg braucht.

Dabei viel Spaß.

Spinoza
23 Tage zuvor

@Marcus Scholz Vielen Dank für die stellvertretende Übernahme meiner Frage hier im Blog. Ich begrüße besonders folgende Aussage:

Es geht mir hier nicht darum, das eine zu fordern und das andere abzulehnen.

So weit entfernt von einander sind wir in unserer Meinung dann auch gar nicht. Letztlich sind das zwei verschiedene Aspekte bzw. Kritikpunkte am Hamburger Spiel, die sich nicht gegenseitig ausschließen.

  1. Umsetzung
  2. Variabilität

Der Unterschied zwischen uns besteht somit lediglich in der Priorisierung. Für mich sehen die Umstände wie folgend aus. Man wusste von Beginn an wie Walter spielen lassen will und diese Herangehensweise muss von den Spielern auch erst mal verinnerlicht werden. Das dauert eine Weile und kann sich im Laufe der Saison auch noch entwickeln, aber zum grössten Teil sind diese Dinge in der Saisonvorbereitung abgeschlossen. Der erste Fokus muss somit bei der Umsetzung liegen, denn es bringt einem nichts wenn man variable Ansätze hat, diese aber alle nur schlecht umsetzen kann. Trotzdem kann man spät in der Saison natürlich auch noch das ein oder andere einbauen. Aber das löst dann das Ursprungsproblem nicht, man umgeht es nur. Zudem ist der neue Ansatz dann auch noch ungeübter und birgt dementsprechend ein eigenes Risiko dass womöglich sogar noch größer ist als das suboptimal umgesetzte Spiel von hinten raus. Und aus diesen Gründen bin ich der Meinung, dass der kritische Fokus vor allem auf der Umsetzung des Aufbauspiels liegen sollte. Deshalb sehe ich folgendes auch anders:

Das Spiel hintenraus darf mutig sein. Das finde ich sogar sehr gut. Es darf auch versucht werden, möglichst alles spielerisch zu lösen. Es geht mir aber darum, dass man hier flexibler sein muss und eben nicht partout ein System durchdrückt. Es gibt immer die Situation, in der die Gegner den HSV so hoch pressen, dass sie automatisch defensiv Lücken bieten. Du kannst nicht offensiv hoch attackieren und defensiv tief stehen, ohne große Lücken zu hinterlassen. Und wenn die Gegner mit der gesamten Mannschaft aufrücken, bieten sie automatisch den Raum für den langen Ball, bei dem es dann auf das Tempo von Angreifer und Abwehr ankommt.

  • Doch, ich würde es durchdrücken, damit man es perfektionieren kann. Und wenn man nicht glaubt dass das Trainerteam dies umsetzen kann, dann wäre die Variabilität auch keine Lösung mehr und die Konsequenz müsste eine Trainerentlassung sein.
  • Deine Schilderung zeigt ganz gut wie gross das Potential ist, wenn man es tatsächlich schaffen würde sich schnell und konsequent durch einen hoch pressenden Gegner zu spielen. Zum einen hätte man schnell eine Überzahlsituation wodurch Lücken in der gegnerischen Verteidigung entstehen. Zum anderen hätte man durch das flache Aufbauspiel eine bessere Ballkontrolle.
  • Ein relativ unkontrollierter langer Ball, bei dem man dann auf die Geschwindigkeit von Jatta und anderen Angreifern setzt (Kaufmann und Alidou sind die anderen schnellen), ist für mich kein nachhaltiger Ansatz. Das disqualifiziert den langen Ball nicht, aber es benötigt ein effektives Gegenpressen. Ich würde mir wünschen dass man ähnliches in einer zweiten Walter-Saison, wenn er denn bleiben darf, umgesetzt.
Kosinus
23 Tage zuvor

Kotzminus-Bashing wieder nebenan im Stübchen😁

Buffy
22 Tage zuvor

„HSV hat ein neues Megatalent“…?
Nur eins? In den letzten Jahren hatten wir immer mindestens ein Dutzend Megatalente, Juwelen und Fritz-Walter-Medaillenträger. Ich mache mir Sorgen…

muckomat_34
22 Tage zuvor

Walter weiter: „Wo ist Plan B bei ManCity, wo ist Plan B bei Bayern? Sie versuchen Plan A besser auszuführen. Und im Plan A haben sie verschiedene Varianten.“

Gott behüte

Olaf Ringelband
22 Tage zuvor

Guter Artikel, @Marcus Scholz! Ich sehe gerade Champions League: Real, das sonst auch eher spielerisch herausspielt, überspielt mit langen Pässen das aggressive Pressing von City wenn es eng wird.
(Nutzt ihnen aber nichts, da Real gerade das zweite Mal in der Abwehr gepennt hat.)

Horst Wegner
22 Tage zuvor

Zum Benefiz-Spiel Borussia Dortmund gegen Dynamo Kiew: In der 2. Halbzeit hatte ich das Gefühl, die Dortmunder wollten keinesfalls verlieren. Es gelang nur noch der Anschlusstreffer zum 2:3 durch den 17-jährigen Tom Rothe. Das Spiel der Dortmunder schien mir ähnlich unproduktiv zu sein wie das des HSV, natürlich auf höherem Niveau. Es wäre eher 5:2 für die Kiewer ausgegangen, als dass die Borussia ein 3:3 erreicht hätte.
Tom Rothe, der beim Spiel gegen Wolfsburg das 1:0 köpfte, begann das Fußballspielen in Rendsburg und Büdelsdorf. Weitere Stationen waren Nienstedten und St. Pauli, bevor er für Dortmund II entdeckt wurde. Solche Jugendspieler werden vom HSV wohl gar nicht wahrgenommen. Man sucht lieber fertige Spieler in England oder Argentinien (Dienstreise Jens Todt). Schade, es war Nienstedten und nicht Niendorf, sonst wäre Scholle auf ihn aufmerksam geworden, und Tom Rothe wäre jetzt beim HSV. Man hätte vielleicht auch den Sportreporter Gerhard Delling, gebürtiger Rendsburger, fragen können, ob er Talente aus Schleswig-Holstein kennt.
Schöne Grüße aus Duisburg
Horst, gebürtiger Itzehoer

Ze Barbar
23 Tage zuvor

Ernst gemeinte Frage an Scholle: Können die Spieler denn nicht mal an den Trainer ran treten und sagen, dass sie seine Idee gut finden, aber lieber auch mal einen lang raushauen, als wieder eine Großchance für den Gegner aufzulegen?

Schwalbenkönig
23 Tage zuvor

Super Blog heute genau meine Meinung.
Ich frage mich aber ob man Chakvetatdze jetzt schon demotivieren muss.

letorge
23 Tage zuvor

Hatte in dieser Saison eher den Eindruck, das die Gegner gerne dem HSV den Ball überlassen und es sich in der eigenen Hälfte bequem machen und auf toten Ballbesitz des HSV spekulieren (nicht zu unrecht). Die wenigsten Manschaften haben mutig gepresst, wie jetzt der Jahn, in einer Situation im Niemandsland der Tabelle. Sonst hätte der HSV sicher nicht die hohen Ballbesitz/Passquoten, Paradebesispiel Kiel zuletzt.

Calimero
23 Tage zuvor

Sanierer Wüstefeld zieht die Zügel jetzt knallhart an! Nichts mehr mit Wohlfühloase. 😉😂

https://www.mopo.de/sport/hsv/sparprogramm-der-bosse-auf-diesen-komfort-muessen-die-hsv-profis-verzichten/

History
23 Tage zuvor

@Marcus Scholz

Mal ganz davon abgesehen, dass ich den Walterschen Fußball in keinster Weise unterstütze und gut finde, glaube ich eher, dass es nach dem Heidenheim Spiel ( also vor dem Sandhausen Spiel ) zu einem signifikanten Leistungsabfall gekommen ist.

Beim Spiel gegen den FCH sind sie gerannt und haben gekämpft wie die Bekloppten, beim Spiel gegen den SVS war von diesem Einsatz so gut wie nichts mehr zu erkennen.

Möglicherweise steht dieser Leistungsabfall auch im kausalen Zusammenhang mit den Vorkommnissen und der “ Machtergreifung “ des Herrn Dr. Wüstefeld ???

siehe hierzu deine Ausführungen im Blog vom

17.02.2022
In diesem Fall wird es sicher nicht bei dem bleiben, was das Abendblatt berichtet hat. Dafür gibt es einfach schon wieder viel zu viele Unzufriedene und mögliche Quellen für Interna. Und die werden sich ebenso weiterhin äußern, wie sich Jansen, Wüstefeld und Co. erklären werden müssen. Wozu das wiederum führt, wissen wir alle. Mein Vorschlag: Der HSV sollte sich einen oder zwei übergeordnete und in allen Belangen unabhängige Compliance-Beauftragte leisten. Anders wird es in diesem Klub nie einen echten Neuanfang mit unanfechtbaren Verantwortlichen geben können. Oder anders formuliert: So wie jetzt wird der HSV für alle immer wieder zu leicht zu missbrauchen sein.

Kosinus
23 Tage zuvor

https://www.wahretabelle.de/index/index/liga/2

Bremen Soll unbedingt hoch – 7 Punkte durch Schirigeschenke. Gefühlt war es noch mehr…

Ederraute
23 Tage zuvor

Wende-Plan mit Wintzheimer: Bleibt der HSV-Stürmer doch an Bord? | MOPO

Also das ist dann doch der Gipfel der Plan- und Hilflosigkeit.
Nicht das ich was gegen MW habe. Für mich ist er der Prototyp des Zweitligaspielers: Einsatzfreudig, physisch robust, technisch limitiert und soweit ich das beurteilen kann ein Teamspieler frei von Allüren und divenhaftigen Verhalten.
Aaaber:

In dieser Saison wurde er fast komplett links liegen gelassen. Noch nicht einmal für den in 2022 nicht mehr stattfindenden Alidou, für den über die Spielfelder der 2. Liga irrlichternden Jatta ist er eine Alternative?
Und jetzt kommt es: Noch nicht einmal für Kaufmann, dem so wenig gelingt dass man fast schon Mitleid haben muss ist er eine Alternative???
NICHT EUER ERNST!
Naja, wenn man keinen Plan hat nimmt man das, was einem vor der Nase rumläuft.
Wir sind meilenweit davon entfernt wie D98 nahezu für umsonst einen 29 Tore Sturm (Tietz, Pfeiffer) zu verpflichten.
Wann erlöst man uns endlich von diesem Elend?