HSV dreht späten Ausgleich in Sieg und offenbart alte Schwächen

von | 23.04.22 | 371 Kommentare

Der HSV hat Rückschläge weggesteckt und einen späten Ausgleich doch noch in einen Sieg verkehrt, der die letzten Hoffnungen auf einen Aufstieg am Leben erhält. Die Mannschaft hat erneut bewiesen, dass sie ein Spiel tatsächlich erst dann verloren hat, wenn wirklich abgepfiffen wurde – so viel zum Positiven von heute. Ansonsten hat heute bei dem glücklichen Sieg beim SSV Jahn Regensburg vieles wieder nicht gestimmt und gehört angesprochen, wenn man besser werden will. Und davon bzw. von der Entwicklung dahin sprechen sie schließlich allezeit Saisonbeginn unbeirrt. Aber mehr dazu in den Einzelbewertungen und im Blitzfazit:

Daniel Heuer Fernandes: Musste gleich nach 1:40 Minuten und nach 11 Minuten sein ganzes Können aufbieten – und war wie gewohnt zur Stelle. In diesem Takt blieb es bis zum Schluss, weil ihn seine Vordermänner immer wieder in Bedrängnis brachten. Das Allermeiste reparierte er stark – aber beim Nachschuss zum 1:1 und beim Elfer war er machtlos. Note: 3

Moritz Heyer: In der Anfangsphase waren beide Außenbahnen zu offen. Und das lag auch an ihm. Der Ausgleich war zu 100 Prozent sein Ding (und der taktischen Vorgabe des Trainers geschuldet). Note: 4
Mario Vuskovic: Er wirkt genervt – und ich kann ihn verstehen. Seine konsequente Art hätten heute in den ersten 20 Minuten alle an den Tag legen sollen – dann wäre das Spiel zumindest ohne gegnerische Torgefahr verlaufen. Da das (taktisch) aber nicht gewünscht ist, führt frühes gegnerisches Pressing immer wieder zu brenzligen Situationen und lässt den Gegner unnötig lange an seine Chance glauben. Ehrlich gesagt bin selbst ich beim Schreiben dieser Zeilen gerade so genervt von diesem vermeidbaren Scheiß, dass ich mich sehr gut in den Kroaten hineinversetzen kann.  Note: 3

Sebastian Schonlau: Er wirkt nicht nur so – ich behaupte sogar: Er IST müde. Der Kapitän soll organisieren und führen – hat aber schon mit sich allein zu viel zu tun. Dadurch die vielen Abspielfehler, die fehlende Handlungsschnelligkeit. Und die vielen unnötig brenzligen Situationen. Dass er sich trotzdem nicht hängenlässt und seinen Schweinehund immer wieder aufs Neue überwinden kann, spricht für ihn. Note: 4

Miro Muheim: Er begann katastrophal – und dann kam er mit einem so sensationell schönen Tor um die Ecke. Aber: Ihm fehlt einfach Tempo. Ich befürchte, das wird den HSV noch teuer zu stehen kommen. Wobei: Die 1,5 Millionen Euro Ablösesumme sind schon so viel, dass der HSV sich und dem Spieler damit keinen Gefallen getan hat. Der Schweizer wird Probleme haben, diesen Wert sportlich zu rechtfertigen. Dank des Treffers, Note: 3,5

Jonas Meffert (bis 80.): Bei mir müsste er schon schwer verletzt sein, damit ich ihn aus dem Spiel nehme. Auch wenn er heute nicht so stark wie zuletzt war, ist er immer noch der einzige Anker im Mittelfeld, auf den man sich immer verlassen kann. Erste Halbzeit hing er oft in der Luft, weil der HSV das Spiel hinten heraus nicht auf die Reihe bekam. In der zweiten Halbzeit wurde er besser. Auf die Erklärung, warum er raus musste, bin ich gespannt. Note: 3

Jonas David (ab 80.): Sein bitterer Kurzauftritt mit dem verschuldeten Elfer gibt der Frage nach der Meffert-Auswechslung noch einmal mehr Gewicht. Eine Note erspare ich David in diesem Fall dennoch… 

Ludovit Reis (bis 55.): Was ist das bitte? Immer, wenn der Niederländer Jatta anspielen will, geht der Ball sonstwohin – nur nicht zum Spieler. Wobei das heute in der ersten Halbzeit generell bei Reis so war. Er ist momentan einfach nicht gedankenschnell genug. Zurecht so früh ausgewechselt worden. Note: 5

Sonny Kittel (ab 55.): War kaum auf dem Platz, da legte er den ersten guten Torschuss (für Glatzel). Er sorgte gleich für Gefahr. Holte zudem den Elfer sehr clever raus. Sehr effektiver Teilzeit-Auftritt. Und wer sich harte Kritik für schlechte Auftritte gefallen lassen muss, der darf auch Komplimente bekommen, wenn es gut war. Und das war es heute.  Note: 2
Anssi Suhonen (bis 67.): Der Fleißarbeiter mit dem feinen Fuß. Auch wenn es manchmal etwas aktionistisch wirkt, seine Art hilft dem HSV. Er schmeißt sich in jeden Ball, gibt nichts verloren – und gewann offensiv sogar Kopfballduelle gegen die hochgewachsenen Regensburger. Sein Tor ist ein Verdienst seines Fleißes. Schlaue Trainer reagieren in solchen Momenten blitzschnell und nehmen ihn nach so einem Tor nicht vom Platz. Seine Auswechslung brachte unnötig Unruhe rein. Seine Note wäre sicher eine gute Zwei geworden, hätte er weitermachen dürfen. So ist es eine Note: 3

David Kinsombi (ab 67.): In der Form kann er Suhonen nicht ersetzen. Ehrlich gesagt sah das sogar so aus, als wolle er das auch gar nicht mehr. So spielt man, wenn es um nichts mehr geht. Wobei, nein: Selbst da ist mehr Ernsthaftigkeit verlangt. Allein, wie lange er beim 3:2-Treffer im Abseits stehen bleibt – Wahnsinn… Dass er den Elfer schießen durfte, ist für mich das falsche Zeichen. Dass der Elfer drin war, okay! Aber: Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Mario Vuskovic (oder sonstein Spieler, auf den man baut) diesen Ball nehmen muss. Es sei denn, Walter und Co. planen doch mit ihm… Oder noch besser: Kinsombi startet jetzt endlich mal durch und zeigt, was er wirklich kann.  Note: 4

Bakery Jatta (bis 80.): Der Gambier wird immer schnell und hart kritisiert. Aber wer schon mal Fußball gespielt hat und dann sieht, wie auffällig massiert alle HSV-Spieler immer wieder versuchen, ihn einzusetzen, der muss anerkennen, dass Jatta eben immer auch eine Lösung darstellt für seine Mitspieler. Und er ist der erste Anspielpunkt, wenn es mal schnell gehen soll. Sein Wert innerhalb der Mannschaft ist sehr hoch. Problem: Jatta kann die Bälle zwar nicht so weiterverarbeiten, wie man es von technisch guten Spielern gewohnt ist und wie man es von einem Profi erwarten können sollte – aber er ist mit diesen Qualitäten eben schon besser als alle seine möglichen Konkurrenten für diese Position. Note: 3

Josha Vagnoman (ab 80.): Gehört allein schon ob seiner Physis in die Startelf, um sich endlich mal auf lange Sicht zu etablieren und einzuspielen. Selbst dann, wenn er mal (wie Dienstag gegen Freiburg) nicht gut spielt. Komisch, dass Walter das sonst bei den allermeisten Spielern so handhabt – bei ihm aber nicht. Belohnte sich mit dem 3:2-Treffer.  Note: 2

Mikkel Kaufmann (bis 67.): Echt klasse, dass er sich nie hängenlässt und arbeitet.- Aber: Das macht er auf einem Niveau, das einfach nicht ausreicht. Seine sehr robuste Zweikampfführung ist zu plump. Er produziert damit mehr Fouls als Ballgewinne und hat ansonsten mehr Ballverluste als angekommene Pässe. Torgefahr? Nein, wirklich nicht. Es gibt wirklich nicht einen Grund, weshalb er einem der anderen 25 Spieler im Kader vorgezogen werden sollte. Note: 5,5

Faride Alidou (ab 67.): Ist keine Hilfe. Warum der Trainer noch immer so an ihm festhält, erschließt sich mir nicht. Note: 4,5

Robert Glatzel: Viel und gut unterwegs. Immer Unruheherd, fast immer anspielbar – wurde aber zu wenig gesucht. Er spielt konstant gut. Note: 3

Trainer Tim Walter: Sein stures Festhalten am erzwungenen Kombinationsfußball hinten raus sowie seine planlosen und wider eigene Aussagen (s. unten) nicht nur besser machenden Wechsel hätten den HSV fast die letzte Chance auf den Aufstieg gekostet. Wieder einmal presst der Gegner – und wieder einmal schwimmt der HSV defensiv. Das heute war schwach und glücklich – und wird so in einem von fünf Fällen gutgehen. Dass der Trainer offenbar sein System (und damit sich) über das Ergebnis stellt, ist gefährlich. Für den HSV – und auch für seine Position. Unverständlich, warum er der Mannschaft noch immer kein probates Mittel anhand geben konnte, wenn der Gegner mal wieder früh presst. Auch dass er Kaufmann so zwanghaft ins Team drückt ist sportlich absolut nicht nachvollziehbar. Note: 5

Stimmen zum Spiel:

Miro Muheim: „Das Gegentor zum 2:2 war sehr ärgerlich. Wir haben uns auch schon davor zu sehr hinten hereindrücken lassen. Doch unsere Reaktion war dann unglaublich. Wir haben mal wieder Teamgeist und Wille gezeigt. Das zeigt, was für eine geile Mannschaft wir sind. Wir haben nie aufgegeben, immer weitergekämpft. Das zeichnet uns schon die ganze Saison aus. Bei meinem Tor habe ich eigentlich direkt gespürt, dass der Ball wie ein Strahl einschlagen wird. Das ist ein unglaubliches Gefühl, wenn du den Ball dann einschlagen siehst.“ 

Jonas Meffert: „Ich konnte am Ende ausgewechselt von der Bank aus gar nicht mehr richtig hingucken. Und auf einmal pfeift der Schiedsrichter Elfmeter. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sauer ich geworden bin. Aber wir haben schon häufiger in dieser Saison erlebt, dass etwas gegen uns läuft. Beim 3:2 sind wir dann alle auf den Platz gestürmt. Die Fans sind ausgerastet, das war wie bei einem Heimspiel – einfach geil! Man muss bei allen Emotionen sagen, dass Regensburg sehr gut gespielt hat und wir anfangs viel Glück hatten. Doch wir sind aus diesem Tief herausgekommen. Auch das gehört zu unserer Entwicklung dazu.“  

Tim Walter: „Je länger das Spiel ging, desto mehr haben wir es angenommen. Nach der Halbzeit kriegen wir dann ein denkbar unglückliches Gegentor, aber sowas passiert und auch das haben wir gemeinschaftlich aufgefangen. Wie meine Mannschaft bis zum Schluss versucht hat, zu gewinnen, und wie die Einwechselspieler neue Energie ins Spiel gebracht haben, ist aller Ehren wert. Da baut sich etwas auf bei dieser jungen Mannschaft und genau diesen Weg wollen wir weitergehen.“ 

Mersad Selimbegovic (Trainer Jahn Regensburg): „Wir müssen heute nach einer Viertelstunde 2:0 führen, dann wird das ein ganz anderes Spiel. So aber geht der HSV mit seinem ersten Torschuss in Führung – einem Sonntagsschuss am Samstag. In der Folge haben wir nicht mehr viel zugelassen, sind verdient zum Ausgleich gekommen und kassieren dann den nächsten schönen Treffer aus der Distanz. Das war bitter, aber wir sind erneut zurückgekommen und haben verdient ausgeglichen. Was dann passiert ist, ist aus unserer Sicht einfach nur unglücklich. Aber wir dürfen stolz auf uns sein, denn wir waren auf Augenhöhe mit dem HSV.“

Die Daten zum Spiel:

Jahn Regensburg: Meyer – Saller, Breitkreuz, Kennedy, Wekesser – Gimber (71. Yildirim), Besuschkow, Beste, Boukhalfa (80. Makridis), Shipnoski (70. Guwara) – Albers

Hamburger SV: Heuer Fernandes – Heyer, Vuskovic, Schonlau, Muheim – Reis (55. Kittel), Meffert (79. David), Suhonen (67. Kinsombi) – Jatta (79. Vagnoman), Glatzel, Kaufmann (67. Alidou)

Tore: 0:1 Muheim (23.), 1:1 Boukhalfa (46.), 1:2 Suhonen (66.), 2:2 Albers (89.), 2:3 Vagnoman (90.), 2:4 Kinsombi (90.+6)

Zuschauer: 13.252

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau-Queichheim)

Gelbe Karten: Besuschkow (26.), Gimber (38.), Saller (45.), Beste (48.) / Meffert (26.), Heyer (79.)

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Scorpion
5 Monate zuvor

Gute Analyse – und endlich auch mal den Finger in die Walter Wunde gelegt.
Oder hast Du schon Internas, dass es mit ihm zu Ende geht …

Ehrlich, ich kann diesen Grinsekasper nicht mehr sehen. Wenn er von „Entwicklung“ spricht, dann scheint sie bei ihm und seiner Spielidee nicht angekommen zu sein.

Nach wie vor sage ich, die Mannschaft ist besser als ihr Trainer.

Erstligareif, eher nicht.

Töftinger
5 Monate zuvor

So, jetzt habe ich mir das aufgenommene Spiel noch angeschaut. Man will ja schließlich mitreden dürfen.

Ich will gleichmal vorwegschicken, dass es in meinen Augen ein Abmahnungsgrund ist, auf der rechten Außenbahn Heyer den Vorzug vor Vagnomann zu geben.

Ein echter Kündigungsgrund ist für mich die Verpflichtung von Kaufmann. Der Junge kann wirklich nichts. Na ja, er läuft und kämpft, aber ansonsten absolut talentfrei. Ein individuell schlechterer Stürmer hat noch nie für den HSV gespielt. Bitte schmeißt die Leute raus die für solch wirklich blinde Transfers/Leihen verantwortlich zeichnen.

Es muss doch am Campus einen Jungen geben der mehr als Kaufmann drauf hat? Bitte den Laden zumachen, sofern dies nicht der Fall ist. Dann laß den Kittel um den Glatzel rumturnen. Zur Not auch den Wintzheimer, wobei der ja auch sehr limitiert ist.

Wenn Schönlau müde wirkt (ich kann es langsam nicht mehr lesen) dann muss Heyer narkotisiert sein. Eine absolute Zumutung wo der in den ersten 30 Minuten rumgeturnt ist. Springt noch vor Jatta rum der Ex-Torjäger. Der Typ soll seine Seite vernünftig zumachen und dort Zweikämpfe gewinnen und nichts anderes. Das 1:1 legt er allerdings dem Regensburger schön in den Lauf🤬. Gefühlvoll wie ich meine🙈.

Muheim kann wohl schießen (was für ein Strahl) und sehr vernünftig flanken, aber sein dämliches Einlaufen in die Platzmitte erinnert an wildeste Gyamerahs Ausritte aus der Vorrunde. Das geht vermutlich schon in Ingolstadt in die Hose.

Völlig übertrieben und mittlerweile auch anstrengend, ist das rumgepasse zwischen Schonlau und HF. Legendär ihr dämliches Dreieckspassspiel was gefühlt in 50% der Rückrundenspiele für unnötige Gefahr gesorgt hat. Ich brauche keinen Trainer um in bestimmten Situationen zu erkennen, dass ich den Ball auch mal raushauen darf. Das macht Vuskovic einfach vor dem 2:1 und der Ball landet sogar bei Glatzel der dann Suhonen bedient.

Suhonen fing etwa 10 Minuten vor seinem Tor an ins Spiel zu kommen. Von daher hätte ich ihn nicht rausgenommen.Davor war es mir auch zu fahrig.

Alidou ist eine absolute Lachnummer. Wie er den Ball „glücklicherweise“ verstolpert 🙈und dadurch Vagnomann bedient, ist schon ganz großes Kino.

Auch heute wurde wieder sehr deutlich, dass wir bis auf Vagnomann keinen Impuls von der Bank aus setzen können. Von daher darf es nicht verwundern, dass wir uns mit diesem über die Jahre immer schwächer gewordenen Kader, auch nie richtig auf den Top-Plätzen einnisten konnten.
Allerdings können wir auch noch 10mal nach Regensburg fahren und es wird vermutlich nie wesentlich besser aussehen. Von daher war das Ergebnis nicht so verkehrt😉.

Last edited 5 Monate zuvor by Töftinger
Bramfelder
5 Monate zuvor

Moin zusammen,

der HSV spielte 15 katastrophale Minuten die nicht von Regensburg bestraft wurden – auch weil Ferro von Minute 1 da war. Danach war der HSV besser im Spiel. Schon vor dem 0:1 hatte der HSV zwei gute Abschlusschancen. Nach dem wirklich geilen Tor von Muheim, typisch das hier nichts dazu geschrieben wurde, dominierte der HSV das Spiel. Was mich total nervte: wir hatten diverse Chancen im Umschaltspiel die wir verdaddelt hatten. Das muss besser werden. Wenn dieser HSV konsequenter bei der Chancenverwertung im Umschaltspiel wäre, dann hätten wir jetzt schon 10 Punkte Vorsprung auf Werder. Aber so begann die 2. Halbzeit wie so häufig: mies. Ein C-Jugend-Rückpass (sorry C-Jugend-Spieler) von Heyer und es stand 1:1. Nach 57 Sekunden. Wieder einmal. Danach drehte der HSV erstaunlicherweise auf. Was mir an dieser Mannschaft gefällt: sie kämpft und beißt und gibt nicht auf. Und das will ich sehen. Und deswegen kann ich dieses Rumgeheule von Euch nicht mehr lesen. Dieser HSV ist ein Zweitligist. Aber unter Tim Walter kämpfen und beißen wir endlich wie ein Zweitligist. Das erste Mal seit Jahren sieht man keine heulenden Pussys auf dem Platz. Die liest man hier eher im Forum. Aber das ist man ja schon gewohnt. Zurück zum Spiel. Suhonen belohnt sich mit dem 2:1 – kurz vor der Auswechslung. Und die Schlussphase toppt ja wohl alles: ein lächerlicher Elfer, ein cooler Gegenangriff zum 2:3, welches beinahe durch Alidou verhindert wurde. Aber Vagnoman trifft zum 2x nacheinander (gegen Karlsruhe das 3:0 und jetzt das 3:2). Der Elfer passte dann in einen zum Schluss perfekten Fußballnachmittag. Ferro, Meffo, Glatzel. Das waren für mich heute die besten Spieler. Ja, es war ein dreckiger Sieg. Aber die machen am meisten Spaß. Der HSV zeigt jetzt schon die beste Rückrundenbilanz – mit aktuell 22 Punkten nach 31 Spielen und mit seiner Formkurve ist der HSV aktuell auf Platz 3. Darmstadt und Pauli dümpeln auf Platz 15 und Platz 11 rum. Mal gucken wie heute das Spiel der eher formschwachen Mannschaften endet. 3 Spiele, 3 Endspiele und 3 Siege. Btw, Quelle ist hier: Die 2. Bundesliga-Formtabelle 2021/2022 vom 31. Spieltag – Fussballdaten Ach ja, und der ach so schwache HSV ist nur noch 1-3 Punkte hinter den üblichen Punktestand; in den letzten vier Jahren hatte der HSV zwischen 52 und 53 Punkte nach dem 31. Spieltag. Jetzt 51. Mit dem besten Torverhältnis der Liga – das ist normalerweise ein Extrapunkt. Die Hoffnung lebt. Gruß, Michael

JEANLUCHH
5 Monate zuvor

Scholle, Du hast ja Recht:
An Jatta scheiden sich die Geister. Fußballerisch sicherlich nicht ein Feinfuß, aber mörderisch schnell und was mich bei ihm immer wieder beeindruckt- wie er kämpft, sich reinhängt und vor allem was der für eine Kondition hat! Es ist unglaublich!

So: nehmen wir mal Jatta aus der Mannschaft heraus. Wir haben dort keinen Ersatz! Er ist ein fester Teil dieser Mannschaft und aus dem Gefüge nicht wegzudenken!

Und im Gegensatz zu anderen ist er dankbar für das Geschenk dabei sein zu dürfen und gibt immer alles. So ein bisschen wie Olic früher.

Mir als Fan gefällt das jedenfalls.

Musste mal gesagt werden.!

Alex
5 Monate zuvor

Warum bleibt der HSV eigentlich nicht gleich in Bayern und bezieht direkt ein Trainingslager, um sich optimal auf Ingolstadt vorbzubereiten? Stattdessen zurück nach Hamburg, trainingsfrei, durchschnaufen, quality time und dann wieder runter düsen, was für ein Quatsch!

Läuft doch auch so, wird die unbelehrbare Hüpferfraktion beißreflexartig verkünden und darauf verweisen, dass der Trainer ja genau weiß, was er tut. Ja genau… wahrscheinlich tüdelt Walter schon wieder am Superkompensations-Modell rum. 🤭

Und am Ende fehlt dem HSV dann ein Pünktchen, weil man zu Hause gegen Hannover nur unentschieden spielt und dann „unglücklich“ wie immer Vierter wird.🙈

DerNordfriese
5 Monate zuvor

Typisch HSV-Umfeld:
NUR NEGATIV!
Auch bei Scholle. Deshalb hier einige
positive Fakten:
– zwei englische Wochen mit Erfolg beendet,
– gegen hochmotivierten und ausgeruhten Gegner mehr gelaufen und bessere Zweikampfquote,
– dritter Sieg im April. („Da kann der HSV doch nicht gewinnen“)
– nach Pokalaus erklärbare Anlaufschwierigkeiten überwunden und sich durchgebissen
-wieder Spiel in Schlussphase gedreht (Mit der Mentalität wäre der HSV in den Vorjahren aufgestiegen)
– der Kader kann jetzt punktuell (Tor- gefahr und Außen) verbessert werden
– endlich kein totaler Umbruch und Neuanfang erforderlich!

Schönen Sonntag

Didi
5 Monate zuvor

Soll das eine Spielerbewertung sein oder eine Abrechnung mit Walter, Scholle?

„Der Ausgleich war zu 100 Prozent sein Ding (und der taktischen Vorgabe des Trainers geschuldet)“

Das ist dann allerdings einfach nur lächerlich.

Grantler3006
5 Monate zuvor

In der Bewertung von Vuscovic liegt die Wahrheit. Damit meine ich nicht die Bewertung des Spielers, sondern warum er zurecht angepißt ist. Es fehlte bei vielen die Spannung, Koordination, das Tempo. Es war einfach schlecht. Kittel hatte nur Glück. Er kommt zu gut und Muheim zu schlecht weg. Heyer schwach. Wenn Schonlau müde ist, war es Meffert auch. Im Grunde ist dieses Spiel ein Abziehbild der Rückrunde. Wenn die letzten drei Spiele mit soviel Dusel gewonnen wird, dann wird Walters Team trotz Trainer noch Dritter

Horstbertl
5 Monate zuvor

Lese ich hier richtig? Wir haben verloren?
Nein?
Leute, 4:2 gewonnen und hier wird geledert wie in den vergangenen drei Jahren…
Heute drei Punkte, nicht alles Gold was glänzt, aber alles rausgehauen und nicht aufgesteckt.
Das war so in den letzten Jahren nicht der Fall. Der Sieg gegen Juve mit dem Tor von Felix ist sehr, sehr lange her. Auch wenn hier viele denken es wäre erst gestern gewesen…Aufwachen, wir sind Zweitligist!

Nico
5 Monate zuvor

Die Saison 2021/22 ist die Saison, in der ich leider zugeben muss, das ein großer Teil unserer „Fangemeinde“ einfach unsympathisch ist und zu einem ganz seltsamen Klima rund um den HSV beiträgt.

Nirgendwo anders findet man so einen riesigen Haufen negativer „Fans“, die nicht 1% Ahnung von Fußball haben, dazu noch arrogant und toxisch hoch 100 sind. 50% sind bestimmt nicht mal Mitglied und stellen Ansprüche als wären sie Hauptinvestor oder als hätten wir einen Bayern Kader.

Ein respektvoller Umgang untereinander ist für einige scheinbar einfach nicht drin.

Dazu kommen, N-Wort Schreier im Stadion (die unsere eigenen Spieler beleidigen !!) und Fans, die auf dem Weg zum Stadion handgreiflich gegenüber Frauen werden (leider wurde erst gestern eine Freundin von nem betrunkenen HSV „Fan“ geschlagen).

Es wird im Verein nach langer Zeit mal strikt an einem Weg festgehalten und ihr Einsteins wollt das wieder nicht, weil Veränderung für euch ja nur geht, wenn sofort Erfolg zu sehen ist.
Die Mannschaft läuft mit die meisten Kilometer und hat uns x mal bewiesen, dass sie selbst in der 90‘ Minute noch Vollgas geben können. Wir haben eine der besten Defensiven, Tore schießen wir auch regelmäßig und gewisse Leute melden sich wöchentlich mit Kommentaren zum Trainingspensum, das ihnen nicht ausreicht und unser Aufbauspiel zu risikoreich ist. Tamam okay, also wieder lange Bälle und kaum Torchancen wie in den Jahren zuvor?!

Aber unsere Messias des Kommentarbereiches haben halt einen Untergang des Vereins mit Walter als Trainer prophezeit. Daran müssen sie in jedem Kommentar festhalten um glücklich zu sein.

Ze Barbar
5 Monate zuvor

Früher, zu Schulzeiten, haben wir – mit Bezug auf eine TV-Serie – etwas unsensibel von „Abwaltern“ gesprochen, wenn jemand sich besonders ungeschickt anstellte. „Der waltert ja voll ab“, hieß es dann.

Aber mal zu den Punkten, die Walter in dieser Saison erreicht hat – oder auch nicht:

Mich haben in den letzten drei Jahren vor allem diese Spiele angekotzt, bei denen die Mannschaft nach Führung das Spielen eingestellt und dann noch eins drauf bekommen hat. Beispielhaft war das 3:3 letzte Saison gegen 96. Aber auch das 2:3 gegen Darmstadt aus der ersten Zweitligasaison ist noch in guter Erinnerung. Und diese Spiele gab es in dieser Saison nicht so zuverlässig wie davor. Man hat oft einen HSV gesehen, der trotz 1:0 oder 2:0 weiter nach vorne spielte, zum Beispiel in den beiden letzten Heimspielen.

Außerdem werden konsequent junge Spieler gebracht und auch nicht gleich nach einem schlechten Spiel wieder rausgenommen.

Es wird weniger quer gespielt. Und wenn doch mal hinten rum, dann wirklich nur um wieder Anlauf nach vorne zu nehmen.

Mehr Stabilität defensiv, auch bei Ecken.

Und die Mannschaft kämpft bis zum Schluss.

Was er (genau wie seine Vorgänger) nicht geschafft hat: Plan B bei tiefstehenden Gegnern. Siehe Kiel-Spiel.

Wirkliche Konterqualität hat er nicht rein gebracht.

Und dann natürlich diese irrwitzige Idee, immer spielerisch hinten raus zu kommen. Da hat man bspw. gegen Köln nur Glück gehabt. Dass es gegen Freiburg mal bestraft werden würde, war klar. Und auch heute hätte man sich über ein 1:2 zur Pause nicht beschweren dürfen.

Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist die Kritik an seinem Auftreten. Ich sehe, dass er sich immer vor die Mannschaft stellt, dass er einen Draht zu den Jungs zu haben scheint. Und dass er – anders als Wolf, Hecking oder zum Schluss auch Thioune – am Spielfeldrand mitgeht und das Team nach vorne peitscht.

Wenn man ihm vorwirft, in PKs oder den Reportern gegenüber arrogant und pampig zu sein, dann sollte man sich mal Streich genauer anschauen. Der ist wirklich arrogant, hat längst gefressen, dass er ja ach so anders und so weise ist. Der kann selbst auf nett gemeinte Einsteigsfragen nur noch zurück pampen. Aber bei dem finden das alle „genial“.

Sollte Walter – was ich leider nicht glaube – einsehen, dass man auch mal einen langen Ball hinten raus gut vertragen kann, und wenn er begreift, dass man einen 10er-Abwehrriegel auch mit Standards knacken kann, dann würde ich ihm auch die nächste Saison geben.

Oliver
5 Monate zuvor

Ums auf einen kurzen Nenner zu bringen, der Walter Styl hinten raus ist eine Katastrophe und schnell von den Gegnern entschlüsselt. Ich würde zu Walter sagen, entweder Systemanpassung oder Schluss und fertig.

Polkateddy
5 Monate zuvor

Der Elfmeter gegen den HSV hat sich übrigens der Teufel ausgedacht. Genau beobachtend, wie der Schiedsrichter am 16er stehend quasi nur auf die Gelegenheit gewartet hat, wurde meine Befürchtung wahr. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber das war markant, gelinde ausgedrückt.

Tobi Petersen
5 Monate zuvor

Hätte ich nie gedacht dass Darmstadt in St Pauli gewinnt. Wenn ich sehe, dass so eine Gurkentruppe wie Darmstadt jetzt beste Chancen auf mindestens Platz 3 hat, dann krieg ich schon wieder Brechreiz , dass man sich nicht früher vom Grinsehannes Walter getrennt hat. Denn dass der Kader von D98 mit Sicherheit nicht besser als der vom HSV ist, macht den vierten Nicht-Aufstieg hintereinander vom HSV wieder mal pathologisch unerträglich🤢. DASS DER HSV ZUM VIERTEN MAL IN SLAPSTICK MANIER UNNÖTIG VERKACKT, IST EINFACH HANEBÜCHEN. WAS WÄRE IN DEN LETZTEN VIER JAHREN BLOß EINFACH ALLES MÖGLICH GEWESEN!!!

Optimist
5 Monate zuvor

Also Scholle, ganz zu Beginn der Walter Verpflichtung war schon viel negatives auch zwischen den Zeilen zu lesen.

Jetzt bei vielen Spieler Bewertungen ein Walter Bashing rein zu schreiben ist schon bedenklich, da Du mit der Walter Note 5 auch schon Deine persönliche Meinung manifestiert.

Mich stört zwar auch, dass teilweise auf Krampf hinten rausgespiele, aber es übwiegt für mich 1. der Sieg 2. die Moral und 3. kein Trainer der letzen 6 Jahre hat zu diesem Zeitpunkt die Mannschaft erreicht, Walter aber schon. Heute junge Spieler in der Start Elf: 5 Spieler

Immer das gleiche Muster

Ich wohne seit sehr vielen Jahren bei Frankfurt- hier wird selbst nach Niederlagen positiver berichtet

Optimist
5 Monate zuvor

Fakten zu dem vermeintlich schlechten Spiel (Quelle SPORT1)

Regensburg – Hamburg

Schüsse. 20 : 18
auf‘s Tor. 10 :8
Chancen. 10 : 11
herausgespielt

Dribblings. 6 :11
Ecken. 4 :4
Passquote 66% : 77%
Flankenquote. 35% : 52,9%
Zweikampfqoute 48,2% : 51,8%
Laufleistung. 112 : 113

Calimero
5 Monate zuvor

Mal wieder bester Mann auf dem Platz, der von Hirnlosen geforderte, Mikkel Kaufmann. Ohne ihn hätten wir das Spiel wohl heute verloren. Wieder einmal lag Hirni richtig und alle anderen falsch. MIST ENTE 😂

Goalero
5 Monate zuvor

Der HSV gewinnt zur Zeit nicht wegen des Trainers, sondern trotz des Trainers. Wenn das in der nächsten Saison so weitergeht bin ich gesundheitlich aus der Sache raus – ich müsste nämlich Dauer 🤮

Polkateddy
5 Monate zuvor

Ich habe heute mal ganz bewusst mitgezählt. Heute standen bei JEDEM Abstoß 4-5 Regensburger unmittelbar am 16er. In welchem Lehrgang des DFB wird vermittelt seine Spieler zu zwingen trotzdem kurz aufzubauen?

Thomas Ruf
5 Monate zuvor

4:2 gewonnen danke an die Mannschaft die bis zum Schluss und trotz diesem Trainer Spiele gewinnt
Wer heute nicht gesehen hat das Herr Walter der Falsche ist dem ist nicht mehr zu helfen

Kai Lorenzen
5 Monate zuvor

Habe das Spiel nicht gesehen. Aber eine 2 für Vagnoman bei 15 Minuten Spielzeit kann nicht der Ernst eines seriösen Kritikers sein.

Norbert Schröder
5 Monate zuvor

Hallo liebe HSV Fans,
also, als HSV Anhänger freue ich mich über den ersten Sieg überhaupt in Regensburg. Alle anderen überlasse ich die Suche nach dem „Haar in der Suppe“. Schönen sonnigen Sonntag. NUR DER HSV

Klaus Henning
5 Monate zuvor

Spielernoten Jahn Regensburg – Hamburger SV
Sa 23.04.2022, 13:30

https://forms.gle/7Cz1vxFGyNJyi2hZ6

Moin,
dies ist der Link zur Benotung der Spieler. Jetzt auch mit Trainer, Fans und Schiri..
Bitte seid fair und benotet nur ein Mal. Um mehrere Antworten des gleichen Users zu verhindern, müsste ich sonst ein Google Konto verlangen, und das möchte ich natürlich nicht.
Ich habe alle Spieler des aktuellen Kaders eingetragen, um nicht nach jedem Spiel ändern zu müssen.
Bitte bitte bitte bewertet nur die eingesetzten Spieler.
Nach dem nächsten Spiel bitte abwarten, bis ich ein neues Formular freigegeben habe, nicht in das vorherige eintragen.
Wenn Ihr später die bisherigen Eingaben sehen möchtet, ein leeres Formular abschicken. Die Auswertung kommt in einigen Tagen.
Alles Gute und bleibt oder werdet gesund
P.S.: Falls es Euch gefällt: „Hoch-Voten“ wäre nett, damit es immer sofort oben sichtbar ist.

Meaty
5 Monate zuvor

Das HSV Aufbauspiel ist weiterhin mehr fehlerhaft und unsicher, als das es der Mannschaft irgendwie mehr Sicherheit oder Nutzen bringt!
Das DFB Pokal Finale hat der Trainer mit seinem Festhalten an dieser Harakiri-Nummer schon geopfert!
Da stellt sich wirklich die Frage, ob der Trainer auch in einer möglichen Relegation diese Hochrisikovariante wählen würde?
Wenn es dann in die Hose geht, würde er es dann vermutlich auch noch als Entwicklung verkaufen!?
.
.
.
Wen die 10. Meisterschaft in Folge der Bayern noch irgendwie interessiert,
der hat den Fußball nie geliebt . . . !

Blumi64
5 Monate zuvor

Standing HSV
Direkt beim Foul gegen Kittel sagt der SKY Reporter wie aus der Pistole geschossen….alles fair😡!!
Es gab aber zurecht Elfmeter.
Aber direkt mal im Zweifel gegen den HSV wird immer gerne genommen und ist Mainstream

RummsBumms
5 Monate zuvor

Welch ein Duselsieg.

34. Spieltag:
1. Werder – 66 Punkte
2. HSV – 60 Punkte
3. Schalke – 60 Punkte
4. Darmstadt – 60 Punkte
5. St. Pauli – 60 Punkte
6. Nürnberg – 60 Punkte

Diese Prognose hat nur einen Knackpunkt. Der HSV müsste noch 3 Siege einfahren.
Nach der gestrigen Leistung, den sehr ominösen Schirileistungen, der planlose Walter Spielstil, einem gar nicht ambitionierten Vorstand und einer Kaderzusammenstellung wie im Mittelalter fehlt mir der Glaube daran, dass dieser Verein noch 3 Spiele gewinnt.

Flotti McFlott
5 Monate zuvor

Kaum schlägt man mal nach einem schwachen Spiel die Weltauswahl von Real Regensburg glücklich mit 2:4, schon gewinnen hier die Hüpfer die Oberhand…

Hoffentlich lassen sich die Schnarchnasen aus dem AR nicht von solchen Einzelergebnissen blenden. BMW müssen raus! Egal ob man am Ende auf Platz 2 oder Platz 4 landet.☝🏼

Ederraute
5 Monate zuvor

Die Benotungen und die Analyse des Spiels kann ich absolut nachvollziehen und sind für mich absolut zutreffend.
Bei Kaufmann kann ich zumindest noch die Idee hinter dem Einsatz verstehen (2. Stürmer neben Glatzel, mehr Präsenz in der Box). Kaufmann spielt halt wie ein Stürmer, der 29 Spiele auf der Bank oder Tribüne verbracht hat. Vielleicht kann er es auch nicht besser und wir haben den falschen MS aus der dänischen Liga geliehen ( siehe D98 mit Pfeiffer).
Was die permanente Berufung von Alidou soll, da fehlt mir allerdings jegliche Phantasie. Was machen Wintzi und Chaki eigentlich? Schwänzen die das Training?Weniger als nichts können die doch nicht bringen. Ein fatales Zeichen an die Mannschaft. Alidou bringt nicht eine Aktion mehr sauber zu Ende. Bezeichnend wie er vor Vagnos Tor den Ball überhaupt nicht trifft. X mal in der Rückrunde schon von ihm erlebt.
Bei Muheim wäre auch die Idee, eine linke Seite mit Vagno zu bilden: Muheim LA, Vagnoman LV. Er hat einen guten Schuss und kann ordentlich flanken. Defensiv mit Schwächen. Ähnlich hatte es Jol mal mit Cello gemacht, den hatte er auch zum LA umfunktioniert und Aogo hinter Cello spielen lassen.

Walker
5 Monate zuvor

2:2 nach 90 Minuten gegen Regensburg… REGENSBURG
DAS MUSS MAN SICH MAL PAROLI LAUFEN LASSEN!11!!!1!1!11!1!!!!!1!!123!!1!1!21!!3!!!1?2??3!!3!2!!

Pyrrhussieg

AAAAAAHHHHHHHRRRRRRRGGGGGGGGGHHHHHHHH

Kosinus
5 Monate zuvor

Eines gilt es festzuhalten: Ich habe in den ersten 20 Minuten Strichliste geführt wie oft der HSV den Ball im Aufbau mit „Tikitaka“ vertändelt hat. Es ging 6 mal schief (!), woraus teilweise Großchancen für den Jahn resultierten. Einmal ging es ganz knapp gut und der HSV kam dadurch zu einer Chance.

Leute, das kanns nicht sein. In Halbzeit 2 war es wohltuend zu sehen, dass der HSV auch mal langen Hafer spielte.

Bjørn Polenz
5 Monate zuvor

Sehr geehrter Herr Scholle
Vielen Dank für einen guten Block, den ich jeden Tag lese – Du gibst dir wirklich eine riesige Mühe, eine Einheit um unseren ganzen HSV zu schaffen. Aber und da ist ein großes Aber – ich bin immer wieder erstaunt, wenn Sie insofern nicht dasselbe sehen wie ich. Ich denke dabei sowohl an den Trainer als auch an einige Spieler. Vielleicht ist es Ihnen noch nicht aufgefallen, aber die mittleren und unteren Teams stehen tief und spielen wirklich hart. Finesse und Eleganz sind weg. Was es gibt, ist ein Taktisches vorgehen wo man den Gegner nach vorne locken – ihn in der Mitte dünn machen, indem wir dann über die Kanten spielen und wenn wir den Ball verloren haben dann mit Härte begegnen, wenn er den Ball hat. Daher müssen wir also den Ball vom eigenen Tor nach oben spielen. Daher geht es Jatta und Suhonnen gut, während Alidou, Kittel, Kinsombi und Chewadnaze es schwer haben (härte versus Eleganz) -Und deshalb hat Kaufmann seine Berechtigung. Kaufmann sichert Glatzel tatsächlich viel mehr Platz als jeder andere Spieler. Daher tut es in meinen taktischen Augen wirklich weh, Ihre Kommentare und Ihre Notizen zu den einzelnen Spielern und dem Trainer zu lesen. Es ist, als würde sehen Sie nicht das Ganze, sondern Sie konzentrieren sich nur auf Fehler und die Leistung des Einzelnen. Also Herr Scholle noch 3 Spiele – wer jetzt die Distanz hält – im engsten Aufstiegsrennen der Welt – hat es sich auch verdient – wenn wir unter den Top 3 kommen und das ist machbar – dann schreibt der Sieger ja immer die geschichte und dann hat der Herr Walther ja recht gehabt 😉 aber meiner Meinung nach spielen wir besser als in vielen Jahren zuvor – unsere Spieler haben es besser gemacht als erwartet und wir haben neue Talente im Kader, auf die wir aufbauen können – da drücke ich die Mannschaft die Daumen – alles ist möglich 🙂

Thomas Kirste
5 Monate zuvor

@ Scholle,
die Beurteilung über den Trainer ist auf jeden Fall nicht objektiv.
Das klingt eher nach deiner persönlichen Meinung.
Alle anderen Trainer die bis jetzt in der zweiten Liga das sagen hatten haben, wenn es für sie eng wurde, immer auf die erfahrenen Spieler gesetzt und auf Sicherheit gespielt.
Darum haben wir auch immer die Spiele vergeigt in den letzten Jahren.
Walter aber lässt mutig weiter spielen.
Was wäre das für ein Zeichen an seine Spieler wenn er jetzt seinen Spielern diesen Mut nehmen würde?
Und Walter hat immer gesagt das die Spieler selbst entscheiden können.
Und haben die Spieler nicht eindrucksvoll BEWIESEN das sich der Mut auszahlt.
Und NICHT der Angsthasen Fußball der letzten Jahre!!!
Mir scheint es, du hast wirklich keine Ahnung von Fußball und Psyche.

Riesum
5 Monate zuvor

Gut gespielt, schlecht gespielt…scheiß egal. Der HSV holt drei Punkte gegen JR. Daß das nicht selbstverständlich ist, sieht man jeden Spieltag. Heute z.B. in Nürnberg. PUNKT.

Testies
5 Monate zuvor

Wir gewinnen heute hochverdient gegen einen sehr gut aufspielenden Gegner . Durch 4 super herausgespielte Tore gewinnen wir und sehen einer der besten Spiele der Saison und sichern uns vorerst Platz 4. Direkter Aufstieg ist fast sicher , wenn wir weiter so spielen wie heute .

Danke Walter für diesen tollen Fußball !

Ende

Aleksandar
5 Monate zuvor

„vermeidbarer Scheiß“ hat mit gut gefallen!

Töftinger
5 Monate zuvor

Auch wenn es sich anders anfühlt, aber tabellarisch haben wir noch nie derartige gleichwertige Halbserien gespielt.
Vorrunde Platz 3
Rückrunde aktuell Platz 4

Pauli
Vorrunde Platz 1
Rückrunde aktuell Platz 12 (könnte morgen Platz 13 sein)

Da habe ich mich völlig verschätzt. Pauli hätte ich nach der Vorrunde ganz sicher auf 1 oder 2 gesehen. Jetzt gegen Nürnberg und Schalke. Das Stadtderby bleibt uns wohl doch erhalten.

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Endlich kann ich wieder mal mit dem Blog mitgehen, Scholle.

Im Grunde genommen bist du also auch dafür, dass Walter sofort ersetzt wird. Die Note 5 trotz Sieg trifft ins Schwarze. Kompliment. Endlich!
Der HSV hat wohl nur eine Chance, die noch drei ausstehenden Spiele und eine eventuelle Relegation zu gewinnen, wenn unkonventionell gehandelt und der Trainer gewechselt würde.

Der HSV bringt sich aber voraussichtlich wieder um alle Chancen, indem er an Walter festhält. Womit wir wieder bei Boldt und Mutzel sind. Mit diesen Leuten wird der HSV keinen Erfolg mehr haben. Das wurde auch heute wieder klar.

Kinsombi beispielsweise nimmt Boldt und Walter sowieso nicht mehr ernst. Deshalb nimmt er sich auch den Ball vor dem Elfer, obwohl er wusste, dass ihm dieser Strafstoß eigentlich nicht zusteht. Glück hatte er obendrein.

Nochmal die Bitte an den Aufsichtsrat:
Erlöst uns sofort von diesem Trainer! Der Vorstand kann es aus bekannten Gründen nicht machen.

Und gerne nochmals:
Gute Analyse heute, Scholle.👍

Syed Hassan Raza
5 Monate zuvor

Sehr gute Analyse.
Ich kann es nicht verstehen dass MW nicht spielt. Hat er was verbotenes getan?

Bitte Herr Walter überlegen Sie es nochmal. Mit Khalid Narey haben wir einen guten Spieler abgegeben. Abgang von MW wäre ungerecht.

Ballbesitz mit hohes Risiko kann Barca spielen. Hier ist 2 Bundesliga……….
Bitte etwas anpassen falls Sie noch nicht begriffen haben.

Keine Energie haben die Einwechslung gebracht….Nur das Gegenteil.

Irgendwann wird der König Jansen von BAZAR wiederkommen.

Nur der HSV

Walter Knell
5 Monate zuvor

Hätte man nicht Meißner die Chance als zweiten Stürmer geben sollen?Schlechter als Wintzheimer oder Kaufmann oder Alidou wäre er sicher nicht.Man hätte es zumindest versuchen sollen.AberTW wollte ihn nicht.Grund?

Jörg Meyer
5 Monate zuvor

Das Blitzfazit trifft es auf den Punkt. Gewonnen, aber die Umstände sind das was wirklich gesehen werden sollte. Schade auch für Suhonen, man sah im seine Enttäuschung bei der Auswechslung an. Anstelle des positiven kicks nach einem Tor zu nutzen nimmt ihn Tim Walter raus. Es wird immer deutlicher das unser Trainer kein Spiel lesen kann und die tatsächliche Form von Spielern wie Kinsombi und Alidou falsch einschätzt.

Meaty
5 Monate zuvor

Einige Vergleiche zu den Mannschaften die über dem HSV in der Tabelle stehen, sind schon echt ernüchternd!
Wenn man sich die Spiele S04 – SVW und STP – D98 als Vergleiche heranzieht, dann fehlt der aktuellen HSV Mannschaft einiges an Stabilität, Einsatz und Willenstärke auf dem Platz!

Spielerisch kann unsere Mannschaft an guten Tagen gegen jede Mannschaft der Liga mithalten, aber diese spielerisch guten Ansätze kommen leider viel zu selten oder nur phaseweise im Spiel hervor! Eine durchgängige erfolgreiche Marschroute über 95. Minuten im Spiel, ist aufgrund dieser Instabilität nur sehr selten möglich!

MMn liegt dieses auch mit daran, dass der HSV zu wenig Spieler im Team hat, die beständig durchschnittlich gute Leistungen abliefern! Wenn man sich nur die instabilen Leistungen von Ludovit Reis, Kittel, Heyer, Alidou, Muheim, und Jatta über Wochen so ansieht, dann ist es irgendwie nicht mehr verwunderlich, dass der HSV häufig instabile Leistungen auf dem Platz abliefert!

Hinzu kommt, dass die Ergänzungsspieler nicht mehr richtig funktionieren, sie aber zu einem gewissen Zeitpunkt der Saison noch echte Verstärkungen waren!
Beispielsweise wechselte Walter noch in Sandhausen zur HZpause drei neue Spieler ein, die dann maßgeblich in der zweiten Hälfte für ein gutes Spiel des HSV sorgten! Wenn ich mir gestern das Getrabe von Kinsombi auf dem Feld so ansehe, dann frage ich mich wirklich, was will der noch in dieser Mannschaft?

Gerade das Spiel gestern Abend der Kiezkicker hat gezeigt, dass es dem aktuellen HSV doch an einigen wesentlichen Bestandteilen im Aufstiegskampf fehlt!
Pauli spielt vertikale Bälle so häufig durch die Abwehrketten des Gergners, das sieht man beim HSV in drei Spielen nicht.
Dieses ist bedingt durch eine sehr hohe Laufbereitschaft vieler Pauli-Spieler, die sich ständig auch zwischen die AbwehrKetten des Gegners bewegen und somit als Anspielstationen dienen!!
Allein die schlechte Chancenverwertung der Kiezkicker war es geschuldet, dass diverse gute Angriffe nicht erfolgreicher abgeschlossen wurden! Eine Abschlußschwäche, die man in der Hinrunde bei diversen Unentschieden des HSV auch häufig sah!

Manchmal wirkt das HSV Spiel oft uninspiriert und ohne echte Leidenschaft! Gestern waren es z.B. nur dem großen Einsatzwillen einiger weniger HSV Spieler (Suhonen, Glatzel) geschuldet, das man wirklichen Vorwärtsdrang zum Tor sehen konnte!
Zwei Einwürfe von Heyer gestern in der Regensburger Hälfte zeigten da deutlich, dass nur wenige Spieler wirklich den Ball beim HSV haben wollen! Heyer braucht gefühlt 30-40 Sekunden, um den Ball einzuwerfen, weil sich kein Mitspieler mal bequemte sich in die Freiräume zu bewegen. Diese oft ideen- und willenlos wirkende Art Fußball zu spielen, sieht man bei den anderen genannten Mannschaften kaum. Dort werden solche Möglichkeiten mit einfachen fußballerischen Mitteln gelöst!
Alles kleine Punkte die mir zeigen, dass der richtige Einsatzwille mit Zug zum Tor nur bei wenigen HSVern besteht!

Der Knackpunkt das instabile Aufbauspiel!
Wenn man nach 31. Spieltagen nicht im Ansatz irgendeine Art von Stabilität oder Sicherheit mit seinem Aufbauspiel ausstrahlt, dann kann dieses, weiter so gespielt, mMn nicht zukunfsfähig sein!
Bezieht man das Pokalhalbfinale mit ein, dann werden auch fast abgedeckte Mitspieler einfach angespielt oder Bälle in Freiräume gepasst, wo gar kein HSVer stehen (gestern gesehen bei Muheim!).

Könnte man einen stabilen Spielaufbau mit nur gelegentlichen Patzern in den Spielen erkennen, dann würde ich von einer guten Entwicklung sprechen und das starre Festhalten an dieser Spielweise nachvollziehen können! Aber was der HSV zzt. zelebriert, ist ein starres Klammern an einer Spielweise, die von Insabilität und Risikoreichtum geprägt ist und wo die Verantwortlichen keine Einsicht und Selbstreflexion vorweisen!

Wenn man noch am 31. Spieltag in einem Spiel mit seinem Spielsystem nur durch pures Glück nicht nach 20. Spielminuten 0-3 im Rückstand liegt, dann kann etwas im Gesamtgebilde nicht stimmen . . .

Last edited 5 Monate zuvor by Meaty
Bramfelder
5 Monate zuvor

Schalke, Hamburg und Bremen haben eine gute Formkurve. St. Pauli, Nürnberg und Darmstadt schwächeln. Nächsten Spieltag geht es weiter mit Bremen vs. Kiel, St. Pauli vs. Nürnberg, Sandhausen vs. Schalke, Darmstadt vs. Aue und Ingolstadt vs. HSV. Jetzt geht es nicht mehr um die bessere Spielanlage oder wer den besten Kader hat. Es geht schlicht um die Nerven. Und wer was zu verlieren hat. Nürnbergs letzte Chance auf einen Aufstiegsplatz ist am nächsten Freitag gegen St. Pauli. Und die formstarken Sandhäuser freuen sich schon auf die nächste Top-Mannschaft. Diese Saison ist an Dramatik auf jeden Fall nicht zu überbieten. Und wir mischen doch wieder oben mit. Warten wir mal ab. Wichtig ist auf jeden Fall: dieser HSV punktet in der Cruchtime; Platz 3 in der Formkurve und Platz 5 in der Rückrunde. Neuland in der 2. Liga. Btw, Liverpool krampft sich einen ab gegen Everton. 85% Ballbesitz und kaum Torchancen. Sah aus wie Kiel vs. HSV. Tiefstehende Mannschaften zu bespielen wird weiterhin eine Top-Aufgabe für die spielstarken Mannschaften sein. Egal welche Liga. Gruß, Michael

Ralf Gleitsmann
5 Monate zuvor

Moin. Ich habe einfach keine Lust mehr. Trotzdem stehen am Ende des Tages 51 Punkte welche ich schon abgeschrieben hatte. Vielleicht geht der Dusel weiter und der HSV wird tatsächlich noch 3.

Amateur
5 Monate zuvor

einfach nur UNTERIRDISCH diese Spielweise. Entweder TW ändert das oder gut is. So kann es jedenfalls nicht weitergehen .

FRANZ HOELSCHER
5 Monate zuvor

Und dann wusste TW mal wieder nicht wie es zu diesem Ergebnis kam…

Travis Bickle
5 Monate zuvor

So Halbzeit am Millerntor und Darmstadt führt 2:0. Da könnt ihr ja mal den Kicker Tabellenrechner anschmeißen und selbst die hier noch immer (auch nach diesem armseligen Glückskick des HSV) rosanen Genossen und Hüpfer werden es kaum schaffen unsere Super Truppe auf den dritten Platz zu bringen. Das Schalke und Werder Erster und Zweiter werden ist ja wohl unstrittig, oder? Danach haben sowohl Pauli, Darmstadt und sogar Nürnberg bessere Karten. Autisten Timmy kann das alles gar nicht checken. Er glaubt tatsächlich, dass dieser unterirdische Sieg verdient war. Also die absolute Krönung heute war der Rückpass von Heyer, da kann man sich Kaufmann fast schenken. Wird nix mehr.

Tobi Petersen
5 Monate zuvor

Dann machen Schalke, Bremen und Darmstadt Platz 1 bis 3 unter sich aus.

Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Ob Regensburg den HSV schlauer gemacht hat, kann ich mir bei der Uneinsichtigkeit unseres Trainers und der sportlichen Leitung nicht vorstellen, mich lässt dieser glückliche Sieg eher ratlos zurück:
Vom Ergebnis lässt er dem HSV noch eine minimale Restchance auf Platz 3, von der Leistung hat er den endgültigen K.O. im Kampf um den Relegationsplatz nur verschoben und ich denke, auch wenn ich die Spielweise unter Walter im Grunde genommen attraktiv fand, hat dieser glückliche Erfolg seinen Arbeitsplatz vorerst gerettet.
So schön, wie der user Bramfelder diesen Kick schreibt, kann man sich das Spiel gar nicht trinken.
Was der HSV in der ersten Viertelstunde veranstaltete, spottete jeder Beschreibung und ich habe geglaubt, jetzt spielen sie wirklich gegen den Trainer – bis Muheim den Sonntagsschuss am Sonnabend rausholte.
Und nachdem man sich in der Halbzeit eigentlich darüber im Klaren werden sollte, dass man nun auch klarer spielt, leistet sich Heyer einen Lapsus, der im Grunde genommen das Scheitern der letzten Jahre in einem Fehlpass zusammenfasst. Unfassbar.
Regensburg musste seiner Intensität Tribut zollen, ermöglichte dem HSV vorher nicht gekannte Räume und ein weiterer Geniestreich, diesmal Suhonen, ließen ihn erneut in Führung gehen.
Aber wie so oft, und wieder mal war es eine unglückliche Aktion von David (warum musste Meffert raus?), der gerechte Ausgleich.
Und nun folgte eine Schlussphase, die wahrscheinlich nicht nur mich positiv überraschte und das bis Mitte Februar praktizierte Narrativ von den „Unbeugsamen“ wieder aufleben ließ. Man stand in einer Partie, die von der 1. bis zur 90. Min eigentlich das berechtigte Ende aller Aufstiegshoffungen abbildete, wieder auf und zeigte jene Resistenz gegen all die Widrigkeiten, an denen man ansonsten alljährlich im Frühjahr scheiterte.
Dieser HSV ist eine Drama-Queen erster Güte: Mut und Selbstvertrauen sollte man aus diesem Sieg ziehen, aber ehrlich: Nach dem Mist, den sie sich heute zusammen gekickt haben, würde es einen nicht wundern, wenn sie nächste Woche, dann übrigens wieder eine Analogie zur Saison 2018/2019 (Halbfinale Pokal 1:3 Leipzig jetzt 1:3 Freiburg) beim feststehenden Absteiger Ingolstadt mit 0:3 einbrechen (seinerzeit 32. Spieltag 18/19 zuhause exakt der gleiche Gegner – die Schanzer-).
Es ist immer schön, wenn der HSV gewinnt, aber wie oben erwähnt, meiner Ansicht nach verschiebt dieser Sieg das Fanleiden nur noch um ein, zwei Spieltage. Es sind drei Punkte von denen 6 oder 7, die ich vor Tagen prophezeite, mit denen sich die Verantwortlichen in ihrem ebenso undefiniertem wie holprigem Weg der „Entwicklung“ wo möglich bestätigt sehen.

Last edited 5 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
Maik Lange
5 Monate zuvor

Ich traue meinen Augen nicht. 31 Spieltage und Scholle fängt an, Tacheles zu reden. Besser spät als nie. Wenn das jetzt auch noch zum Thema „Arbeit des Vorstandes“ geschieht, nicht auszudenken.
Bei den Benotungen gehe ich weitgehend mit, wobei es natürlich wieder allein der Sympathie zu Vagnomann geschuldet ist, dass er für einen 10-Minuten-Auftritt eine 2 erhält. Da ist die Josha-Brille mal wieder deutlich zu erkennen. Wenn Jatta die „beste“ Option auf Außen ist, dann ist das weniger ein Zeichen seiner Qualität (natürlich nicht!) sonder ein Desaster der Kaderplanung. Womit wir wieder bei der Arbeit des Vorstandes wären.
Super, dass wir gewonnen haben. Platz 4 rück wieder in Reichweite.

Alexander
5 Monate zuvor

Ich finde es schön das wir gewonnen haben aber mehr nicht. Die Art und Weise wie wir gespielt und gewonnen haben ist einfach nur Glück , Unvermögen vom Gegner…
Klar liegt es auch manchmal an den Spielern aber immoment ist es ganz klar mehr ein Taktik und damit ein Trainer Problem, das wird sich diese Saison auch nicht ändern und von daher hoffe ich das es die Verantwortlichen in der Analyse sagen und wenn das nicht besser werden sollte dann raus mit Walther. In der Bundesliga holst du mit der Spielweise keinen einzigen Punkt.
Junge Spieler einsetzen schön und gut aber mit Entwicklung hat das nicht mehr viel zu tun