Gutes Zeichen: Jansen gibt Posten als Aufsichtsratsboss ab

von | 30.11.21 | 140 Kommentare

Die BILD nennt es „HSV-Hammer“, ich nenne es einen ersten, kleinen, aber guten Schritt zum neuen Selbstverständnis, mit dem beim HSV führende Positionen besetzt werden müssen. Denn eines ist klar: Nichts hat dem HSV in den letzten Jahren mehr geschadet, als Machtbedürfnisse, Eitelkeiten und Intriganz. Die daraus resultierenden Machtkämpfe haben den HSV trotz bester Möglichkeiten nach der Ausgliederung nicht weiter nach oben und nach Europa gebracht, sondern lassen ihn zum vierten Mal in Folge in der Zweiten Bundesliga um den Aufstieg kämpfen. Zudem bemerkenswert: Marcell Jansen, der seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender freiwillig räumte, war zuletzt genau dieses egozentrische Verhalten angedichtet worden.

Von daher war es auch vom Präsidenten des HSV e.V. ein sehr geschickter Schachzug, um seinen Widersachern mit Taten den Wind aus den Segeln zu nehmen. In der Pressemitteilung des HSV heißt es wörtlich:

HAUPTVERSAMMLUNG BESTÄTIGT NEUE HSV-AUFSICHTSRÄTE

DR. THOMAS WÜSTEFELD, MICHAEL PAPENFUSS, DR. HANS-WALTER PETERS UND LENA SCHRUM WURDEN ZU MITGLIEDERN DES KONTROLLGREMIUMS GEWÄHLT – FELIX GOEDHART UND MICHAEL KRALL SCHEIDEN AUF EIGENEN WUNSCH AUS

Die HSV Fußball AG hat nun wieder einen siebenköpfigen Aufsichtsrat. Die Hauptversammlung bestätigte am Dienstag (30. November) die vom bisherigen Rat vorgeschlagenen Kandidaten Dr. Thomas Wüstefeld (Geschäftsführer der CaLeJo GmbH), Michael Papenfuß (Vizepräsident und Schatzmeister des Hamburger Sport-Verein e. V.), Dr. Hans-Walter Peters (Berater / Verwaltungsratsvorsitzender / Gesellschafter Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG) und die Kandidatin Lena Schrum (Geschäftsführerin der aware THE PLATFORM GmbH) für das Kontrollgremium. Nach dem freiwilligen Ausscheiden der bisherigen Räte Felix Goedhart und Michael Krall ist der Aufsichtsrat damit neben den verbleibenden Mitgliedern Marcell Jansen, Markus Frömming und Dr. Andreas Peters wieder komplett.

Bei der harmonisch verlaufenden Hauptversammlung im Volksparkstadion stellte der Vorstand in Person von Jonas Boldt und Frank Wettstein den Gesellschaftern einen Bericht über das vergangene Geschäftsjahr vor und lieferte einen kompakten Überblick über den Status quo.

In der anschließenden Aufsichtsratssitzung wurde Dr. Thomas Wüstefeld auf Vorschlag von Marcell Jansen zum neuen Vorsitzenden des Kontrollgremiums gewählt. Stellvertreter bleibt Dr. Andreas Peters. Marcell Jansen: „Bereits auf der Mitgliederversammlung habe ich betont, dass der HSV nur als Team funktionieren kann und niemals zur ‚One-Man-Show‘ werden darf. Meine Botschaft bleibt: Wir werden vereint neue Wege gehen müssen. Unser ‚weiter so‘ heißt anpacken. Mit Dr. Thomas Wüstefeld haben wir die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden mit unternehmerischer Erfahrung, Netzwerk und HSV-Herz hervorragend besetzt. Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit.“ Dr. Thomas Wüstefeld: „Die Wahl meiner Kollegin und Kollegen ist für mich eine besondere Ehre. Der Verantwortung bin ich mir sehr bewusst. Als Aufsichtsrat ist es unsere Verpflichtung, den HSV für die Zukunft stark auszurichten.“

Den Finanzausschuss bilden zukünftig Dr. Hans-Walter Peters (Vorsitzender) und Michael Papenfuß.

Pressemitteilung des HSV

Diese sieben Kontrolleure werden in Zukunft auch über den Vorstand beraten, dessen Konstellation der scheidende Finanzvorstand Frank Wettstein im Podcast der Abendblatt-Kollegen thematisiert hat. „Meine Präferenz wäre, dass Jonas als Alleinvorstand bleibt“, sagte Wettstein, „mit ihm im Vorstand und der zweiten Reihe dahinter wäre die Geschäftsstelle sehr gut aufgestellt. Jonas hat die Qualitäten, dieses Amt auszufüllen.“ Worte, die Wettstein in Anbetracht seines baldigen Abschiedes leicht über die Lippen gehen dürften.

Für Wettstein wäre die Lösung eines Alleinvorstands ideal. Auch für den Fall eines Zweiervorstandes hat er mit dem aktuellen Finanzdirektor Eric Huwer gleich einen Kandidaten parat: „Wenn man jemanden von außen nimmt, dann brüskiert man diejenigen aus der zweiten Reihe, die sich möglicherweise Hoffnungen gemacht haben. Und man müsste erst einmal schauen, ob dieser dann auch mit Jonas Boldt harmoniert. Eric Huwer macht einen Klassejob beim HSV.“ Das übrigens hört man tatsächlich immer wieder. Allein einen Dreiervorstand schließt Wettstein als schlechteste Lösung aus. Es wäre angesichts der Umgestaltung des Aufsichtsrates eine „zu große Eruption“ und würde die Gefahr vergrößern, dass wieder Machtkämpfe entstehen.

Aber – und das fand ich fast am interessantesten an dem Wettstein-Interview, die Finanzen werden im Nachgang von den wenigsten thematisiert. Vielleicht liegt es daran, dass das größte Problem erst noch vor dem HSV liegt. Dass Wettstein die Finanzen für die Stadionsanierung als gesichert bezeichnet – okay. Ich finde, das muss man angesichts des Zusatzes, dass der HSV dafür „am Finanzmarkt Geld aufnehmen“ anders erklären. Denn die Kredite, die Wettstein hier als Absicherung für die Stadionsanierung nennt, wird der HSV zu 100 Prozent zurückzahlen müssen und eben NICHT geschenkt bekommen… 

Aber: Angesichts der Neuaufstellung des Aufsichtsrates darf der HSV tatsächlich auf einen Ruck hoffen. Denn wenn meine Informationen stimmen, gehen gerade vom neuen Vorsitzenden, Dr. Thomas Wüstefeld, sehr spannende Verbindungen zu potenten Geldgebern aus. Das haben wir zwar damals auch schon erzählt bekommen, als der HSV seinen Aufsichtsrat am Tag der Ausgliederung präsentierte, diesmal aber stammen meine Informationen nicht von den Protagonisten selbst, sondern von Personen, die kein Interesse daran haben, irgendwas zu beschönigen. 

Tja, eigentlich hatte ich mir für heute vorgenommen, andere (langweilige, aber notwendige)  Dinge zu erledigen. Aber in der tagesaktuellen Berichterstattung lässt sich so ein erzwungenes Umdenken eben nicht vermeiden. Mal sehen, wann ich diesen Tag nachholen kann. Wobei, bevor ich diesen Blog beende, noch eine kurze Meldung: Der HSV absolviert in der ersten Januarwoche (2. Bis 8. Januar 2022) ein einwöchiges Trainingslager im südspanischen Cadiz. Voraussichtlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit. 

In diesem Sinne, bis morgen! Dann wie immer ab 7.30 Uhr mit dem MorningCall. Und: Da wir erst am Donnerstag den neuen Communitytalk aufnehmen können, werde ich die Funktion per Email (moinvolkspark@gmail.com) offenlassen und die Möglichkeit für Fragen über Instagram ab morgen 10 Uhr freischalten. Hintergrund hierfür ist, dass man den Post nur 24 Stunden freigeschaltet lassen kann. Aber das hat uns hier bislang ja immer noch gereicht…

Bis morgen! Bleibt gesund!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Flotti McFlott
5 Monate zuvor

In welcher Welt ist es ein gutes Zeichen, dass der umtriebige Hygieniker Bass Jansen einen dubiosen „Geschäftsmann“ und Buddy zum AR Vorsitzenden macht?🤦🏾‍♂️

Last edited 5 Monate zuvor by Flotti McFlott
alwaysHSV
5 Monate zuvor

Prima und äußerst anständig wenn man Vermutungen hier mal direkt als Fakt raushaut.
Offenbar bist du auch einer von denen die bei Kühne, Boldt, Jansen und wem auch immer
sämtliche Telefonate mithören und daher über alle dunklen Machenschaften bescheid
wissen. Woher hast du denn dein Wissen?

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Habe ich Wettstein als Finanzvorstand unter dem letzten Blog noch leicht verteidigt, muss ich ihn im Zusammenhang mit seiner Abschiedsempfehlung (Boldt als Alleinvorstand) hart kritisieren.

Ich glaube, einer Begründung bedarf es nicht. Die Idee, Boldt als alleinigen Boss der AG ohne jegliches Korrektiv wirken zu lassen, kann nur ein schlechter Witz sein. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Wo ist eigentlich die Sportkompetenz auf höchster Ebene beim HSV geblieben?

Wer von den zusammengewürfelten AR-Mitgliedern ist im Profi-Fußball überhaupt ansatzweise vernetzt (Jansen ist ja nicht im Stande, sein ehemaliges Netzwerk zu bedienen)?

Wüstefeld als AR-Boss und Boldt als AG-Boss haben keinerlei Profi-Erfahrung. Nicht im Ansatz.
Dem potenziellen Vorwurf, der HSV verfüge auf Entscheidungs/Managementebene nicht über ausreichend Sportkompetenz, ist Tür und Tor geöffnet.

Soll Mutzel als ehemaliger Zweitliga-Spieler und Super-Spodi das auffangen?

Wo ist beim HSV endlich mal eine Führungskraft, der man uneingeschränktes Vertrauen entgegen bringen kann, weil sie ihre Geeignetheit schon an anderer Stelle bewiesen hat?

Boldt hat sich dieses Vertrauen bisher nicht verdient. Wüstefeld ist ein absoluter Frischling im Profifußball. Als mittelständischer Medizinunternehmer zudem völlig branchenfremd. Wo soll das hinführen?

Jansen hat sich auf die AR-Hinterbank zurückgezogen, damit nun auch formell niemand mehr erwarten darf, dass er bei der AG auch nur irgendjemanden öffentlich in die Pflicht nimmt. Warum ist er nicht gleich ganz raus aus dem Aufsichtsrat? Will er sein „Jugend forscht“-Projekt jetzt aus dem öffentlichen Rückraum weiterbetreiben?

Zwei Heimsiege können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Club-Entwicklung insgesamt stagniert oder nach unten geht.

Und da hatte Wettstein ja Recht:
Beim HSV kommt nichts so richtig in die Gänge. Bringt man nur die Wörter “ neue Rechtsform“, „Fall der 50+1-Regel“ oder „Investoren“ ins Spiel, haben alle Graupen und Traditionalisten Angst vor Machtverlust.

Getarnt wird diese Angst mit Phrasen wie „Der HSV kann nur als Team funktionieren“ und “ Vereint2025″.

Und wenn ich lese, dass Wüstefeld den Aufstieg nicht als Pflicht ansieht, wird mir schon wieder ganz anders.

Abschließend noch ein weiteres Statement von Wettstein:
Der HSV hatte in den letzten Jahren einen Aufstiegsetat. Die sportlich Verantwortlichen haben nur nichts aus dem Etat gemacht!

Der HSV hat gegenüber Darmstadt, St. Pauli oder Regensburg immer noch einen Aufstiegsetat. Und jetzt erzählt ein Fußballfremder wie Wüstefeld schon wieder, dass der Aufstieg keine Pflicht sei. Ein völlig falsches Signal!

Gibt es in Hamburg wirklich keine Führungskräfte, die anpacken und Ziele vorleben können? Die mit entsprechender Fachkompetenz, Glaubwürdigkeit und Ausstrahlung gesegnet sind, und damit bestimmte Leute zu Statisten degradieren können?

Offenbar nicht…

Last edited 5 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Didi
5 Monate zuvor

So wie es mit dir bei Hetsch ganz schnell zu Ende ging?

Schön zu sehen, Alex, dass du dich jetzt offensichtlich auch hier zurückziehst!

Last edited 5 Monate zuvor by Didi
Kuchi
5 Monate zuvor

Dass Wettstein sich öffentlich zu anstehende Personalentscheidungen äußert, disqualifiziert ihn nachträglich für irgendwelche Redlichkeit. Sowas gehört sich von Profis nicht. Es sei denn, man will noch schnell Geschenke verteilen für erbrachte Dienste.
Ein Glück ist der Mann nicht weiter für uns tätig.

Ich dachte für die Renovierungsarbeiten wurden von der Stadt bereits Euros gezahlt.
Wo sind die denn versickert? Etwa in den hohen Personalkosten auf den oberen Vereinsebenen?

US73
5 Monate zuvor

„Gutes Zeichen: Jansen gibt Posten als Aufsichtsratsboss ab.“
Ernsthaft Scholle?
Begreifst Du eigentlich die Machtmechanismen dahinter?

Diese Art von Gefälligheitsjournalismus hat den HSV dahin gebracht, wo er jetzt steht.

Und jetzt Feuer frei, always und co.
Erklärt uns bitte noch die drohende Insolvenz.

Scorpion
5 Monate zuvor

Ob Jansen schon seinen „Absprung“ zum Vorstand vorbereitet? Seine Nachfolge im AR ist ja jetzt geregelt. (Ironiemodus aus)

Gebt dem dem neuen AR mal eine ehrliche Chance. Nur Meckern hilft auf Dauer auch nicht.

Mein Wunsch wäre, im e.V. können sich die ganzen Gutmenschen, die alle Ungerechtigkeiten und Fehler dieser Welt beheben wollen, vereinen und in der AG, die, die attraktiven und erfolgreichen Fußball sehen wollen. Dann ist die Spreu vom Weizen getrennt und alles wird gut. (Sorry, der Ironiemodus war doch noch an 🥴)

Kosinus
5 Monate zuvor

Wenn der HSV zwei Jahre in Folge eine schwarze Null schafft, bin ich bereit mich in erheblichen Maße an der HSV AG zu beteiligen bzw. Kühnes Anteile zu übernehmen.

Im Gegenzug verlange ich das Comeback von Holtby, Lasogga und Hunt. Mit diesen Stars hätte der „kleine Mann“ in der Fankurve wieder das Gefühl von Champions-League im Volkspark.
Ihr seht ja wie ohne solch Publikumsmagnete die Auslastung ist!?

Stiflersmom
5 Monate zuvor

Das gibt es wirklich nur beim HSV. Der Sport-Vorstand, der mit seinem Bereich schon maßlos überfordert ist, soll noch mehr Kompetenzen bekommen. Und ob Jansen jetzt auf dem Papier den Vorsitz hat oder nicht, er hat den AR komplett auf seiner Seite. Es spielt keine Rolle und ist nur ein Image-Move.

Wer das alles positiv sieht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

RIP HSV!

Polkateddy
5 Monate zuvor

„……., sondern von Personen, die kein Interesse daran haben, irgendwas zu beschönigen.“

Wenn man immer vorher wüsste, wer welche Absichten verfolgt…..

MeinVerein2021
5 Monate zuvor

Ich kann den neuen AR gar nicht einschätzen, geschweige denn bewerten.

Ein klein wenig merkwürdig finde ich, dass der HSV e. V. als Hauptanteilseigner nicht den AR-Vorsitz hat.

Ob und wofür genau das ein gutes Zeichen sein soll, ist mir unklar. Denn seine Kontakte könnte der neue AR-Vorsitzende ja wohl auch als einfacher AR nutzen.

US73
5 Monate zuvor

Jansen gibt HSV-AR ab.
Um VV zu werden.
Sieht die Satzung so vor.
Dann übernimmt Kühne.
Ende, würde Alex sagen.

Ralf Gleitsmann
5 Monate zuvor

Moin. Manchmal denke ich, dass man froh sein sollte überhaupt jemanden für solche Posten beim HSV zu finden. Es reicht dafür ein Blick in das erfolgreiche und sonst beschauliche München. Da brennt der Baum, weil in diesen bescheidenen Coronazeiten viel Geld für horrende Gehälter und Erfolg von dubiosen Sponsoren eingesammelt werden muss. Gut ist nicht unser Problem, aber die Lage wird sich generell nicht in Kürze ändern. Wünsche allen einen angenehmen Start in den Tag.

Bubu
5 Monate zuvor

Goood mooorninng @ all,

danke für den Blog Scholle. Natürlich wird es allerhöchste Eisenbahn, dass sich innerhalb des HSV „was dreht“. Ob man sich aber im Endeffekt einen Gefallen damit einschenkt wieder jegliche Fachkompetenz außen vor zu lassen, oder am Ende doch einen weiteren Nagel in die Holzkiste einschlägt… abwarten! Gebt den Neuen eine neue Chance!

Machtkämpfe, Intrigen und Demontagen, Maulwurfarien, Arroganz, beständige Profilneurosen haben den HSV dahin gebracht, wo er heute steht.

Das ehemalige „Plus“ steht eher für verschleuderte Millionen, mangelnde Fachkompetenz, keine Philosophie, großkotziges Gehabe und EINEN vergraulten Investor – obwohl ja doch soooooo unzählige, potente Geldgeber Schlange standen…dann doch lieber Reißaus nahmen? 🙂

Jansen räumt nun gar freiwillig seinen Posten, und setzt sich erst einmal „ganz hinten in den Bus“. Wow. Verschwörungsbeschwörer sehen hier schon einen „klugen“ Schachzug, welchen, nun das verrät man – vorerst – nicht so.

Als nächstes baut man vielleicht mehr auf Doc Wüstenfelds exclusivere Verbindungen zu very potenten Geldgebern, als da wären? ?
Geredet und vermutet wurde nun doch schon so viel, wäre es da nicht mal an der Zeit einfach „zu machen“?

Was macht denn eigentlich nun die – seinerzeit –  heiß  schwadronierte Machtübernahme des eitlen, alternden Edelfans? Wird die immer noch im Unter- und Hintergrund weiterhin gut vor- und entbreitet? Macht Jansen deshalb nun den „Rückzieher“? Versucht der gute, treue Kühne deswegen auch schnellstens seine maroderen Anteile an potentere Interessente abzugeben – am Ende für´n Schleuderpreis? 😉

Findet am Ende der scheidende „den HSV gut aufgestellt für die Zukunft“ sehende Wettstein noch einen potenten Geldgeber, der sich den Stadionnamen ein hübsches Sümmchen kosten lässt? So als kleines Hoffnungs – Abschieds – Geschenk?

Werden nun Jonas strebender Alleinvorstand und der gute Eric Finanzdirektor eine „ein Rad greift nun ins andere“ Zweierconnection eingehen? Oder wird am Ende noch ein unsichtbarer Dritter auftauchen, der Beiden ein Quantumchen  Trost spendet, wenn es wieder zu eitlen „Verwerfungen“ kommt? So ein Dreiervorstand….. wow…

Von wegen „zu große Eruption“ lieber Frank, der HSV lebte doch bisher gerade von jenen Ausbrüchen und Kämpfen! Mut zur Lücke…! Reibungen sind doch immens wichtig… oder? Gut Hoffi war wohl am Ende zu reibungsintensiv, aber das kann man ja dann immer noch nachjustieren?

Ja, die Ausrichtung ist immens wichtig, nicht die Finanzen! Die werden eher nicht thematisiert, die sind eh… Grotte! :mrgreen:

Dennoch, es keimt neue Hoffnung auf den Feldern in der Wüste…

Bleibt alle gesund…!

bahrenfelder
5 Monate zuvor

Eines vorweg. In Sachen Vereinspolitik kenn ich mich nicht so gut aus, dass muss ich noch anmerken.
Dr. Thomas Wüstefeld (Geschäftsführer der CaLeJo GmbH), Michael Papenfuß (Vizepräsident und Schatzmeister des Hamburger Sport-Verein e. V.), Dr. Hans-Walter Peters (Berater / Verwaltungsratsvorsitzender / Gesellschafter Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG) und die Kandidatin Lena Schrum (Geschäftsführerin der aware THE PLATFORM GmbH) für das Kontrollgremium. Nach dem freiwilligen Ausscheiden der bisherigen Räte Felix Goedhart und Michael Krall ist der Aufsichtsrat damit neben den verbleibenden Mitgliedern Marcell Jansen, Markus Frömming und Dr. Andreas Peters wieder komplett.“

Wer sind die alle? Bis auf Jansen hat doch keiner mal den Ball am Fuß gehabt. Die Teppichetage muss natürlich aus Leuten bestehen die Ahnung vom Fußball und von Leuten die Ahnung vom Geschäft haben. Super wäre natürlich wenn die Personen beides ineinander vereinen.

Seit mir nicht bös, aber ein Hoeneß oder ein Völler würde dem Verein einfach mal guttun.

Man sollte der neuen Teppichetage aber erstmal ein Chance geben. Vielleicht wird es ja etwas und wir wären alle positiv überrascht. Also Glück auf, ach ne Hummel Hummel, wie man in Hamburg sagt. 😉

uwe twiehaus
5 Monate zuvor

Glaubt wirklich jemand, dass bei diesem HSV Konstrukt personelle Veränderungen zu Verbesserungen führen werden? Jetzt kommt die kalte Jahreszeit!

Micky
5 Monate zuvor

Hört sich doch gut an. Mal sehen, was diese Konstellation so drauf hat. Die Tageszeitungen werden es schon berichten.

Gut, dass man sich bei Faride einig ist. Wie ich schon meinte; Der Typ ist unser Garant für den Aufstieg – wenn er denn gesund bleibt und nicht verheizt wird. Später könnte er dem Verein mal richtig Geld bringen, und viele finanzielle Sorgen tilgen.
Ich persönlich hätte ihn aber gerne noch länger beim HSV, um nach dem Aufstieg den Klassenerhalt zu sichern. Selten hat der HSV so ein Pfund aus der eigenen Jugend in der Hand gehabt.
Und nicht zu vergessen, viele Vögel aus dem eigenen Stall fliegen garnicht mehr, nachdem sie Hamburg den Rücken kehrten.
Alleine deshalb 👍 Faride: Nur der HSV !

Hüpf !

Paulinho
5 Monate zuvor

Wir wissen gar nichts und angesichts dessen, dass der Lockdown kommen wird und der Fussball nur noch im TV zu sehen ist, kommt mir echt das Grauen, wenn ich an die Zukunft unseres HSV denke.

Kosinus
5 Monate zuvor

Es braucht eine neue FAN-Anleihe!

ToniHH
5 Monate zuvor

Nettes Foto „Friede Freude Eierkuchen „ – sonst nix

– irgendetwas neues über Unternehmensziele?
– oder Unternehmensphilosophie?
– oder Vermarktung des Stadions?

Nein? Dann mal in 100 Tagen nachfragen….

Folker Mannfrahs
5 Monate zuvor

Glückwunsch an das deutsche Daviscup Team.
Die Presse schweigt!?

RummsBumms
5 Monate zuvor

Scholle, nett, dass du uns mit Infos versorgt hast.
Aber irgendwie alles nicht gerade sensationell. Ob derartige Gestalten Geld mitbringen, ist zu bezweifeln. Wieder anonyme Quellen. Warum?
Ist das seriös?
Jeder kann alles behaupten……aber du bist hier der Blogfather. Auch wenn man Quellen nicht Preis gibt, kann man sich dahinter doch nicht verstecken…….bist du damit fein?
Na na…..egal……
Im AR laufen komische Dinge. Dem HSV dürfte die finanzielle Kacke bald hochkochen. 😢

Riesum
5 Monate zuvor

„Dass Wettstein die Finanzen für die Stadionsanierung als gesichert bezeichnet – okay. Ich finde, das muss man angesichts des Zusatzes, dass der HSV dafür „am Finanzmarkt Geld aufnehmen“ anders erklären. Denn die Kredite, die Wettstein hier als Absicherung für die Stadionsanierung nennt, wird der HSV zu 100 Prozent zurückzahlen müssen und eben NICHT geschenkt bekommen… “

Wer bekommt schon eine Stadionsanierung geschenkt? Die entscheidende Information hier ist, dass der HSV trotz aller Sorgen um die finanzielle Situation offensichtlich bei den Banken noch kreditwürdig ist. Das ist eine gute Nachricht. Denn Banken sind definitiv keine Hüpfer, die sich den HSV schön reden, um ihm anschließend Kredit zu gewähren.