Falscher Stolz – Walter steht sich selbst im Weg

by | 14.08.23 | 219 comments

Ich bewerte das schwache Pokalspiel des HSV nicht über. Aber ich werde ihn auch nicht außer Acht lassen! Der DFB-Pokal an sich ist für die Favoriten in den ersten Runden immer schwierig. Ganz klar. Das durften einige schon erfahren – zuletzt Darmstadt heute beim 0:3 in Homburg. Und: Der HSV musste zuletzt einige schwere personelle Ausfälle verkraften. Und zumindest ein großer Teil hiervon wird schon sehr bald wieder dabei sein. Jonas Meffert dürfte gegen Hertha BSC am Sonnabend wieder fit sein und zur Startelf gehören. Und auch Ludovit Reis, der im letzten Test gegen die Glasgow Rangers auf die Schulter gefallen und seither ausgefallen war, mischte heute bei den Reservisten (Stammspieler trainierten individuell) schon auf dem Platz wieder so mit, dass er im Anschluss sogar andeutete, gegen Hertha dabei sein zu können. Man wisse bei Schulterverletzungen zwar nie genau, wie lange sie sich ziehen. Aber: „Gegen Ende der Woche werde ich wissen, ob es geht.“

Meffert und Reis wären zweifellos absolute Verstärkungen für den HSV, der in Essen alte Probleme demonstrierte. Dass ein Kapitän wie Sebastian Schonlau mit seiner Führungsqualität helfen könnte, ist klar. Aber angesichts der letzten zwei Saisons erscheint es mir heute nicht wahrscheinlicher als zuvor, dass das reicht, um diesem HSV eine stabile Defensive zu verleihen. Denn dafür hat der HSV nach dem Ausfall von Mario Vuskovic definitiv noch nicht die Qualität in der Viererkette dazugewonnen, um dieses Hochrisiko-Spiel des HSV auch nur ansatzweise auszugleichen. Und egal was die Verantwortlichen auch immer wieder öffentlich sagen, sie wissen um dieses Ungleichgewicht. Jeder weiß darum. Gefährlich wird es, wenn hier aus Prinzip gehandelt wird, also gegen jede Vernunft. Also so, wie es jetzt offenbar beim HSV der Fall ist.

Defensiv-Debatte wird durch Walter zum Politikum

Da bekommt der HSV acht Gegentore in drei Spielen inklusive dreier Gegentreffer gegen einen Drittligisten, und der Trainer trotzt. Ich muss es so nennen, weil es nichts anderes war, was Tim Walter da auf der Pressekonferenz von sich gab. Auf die Frage, wie sehr ihn die vielen Gegentore stören, antwortete er: „Ist doch gut, oder? Ist doch für alle ermutigend ins Stadion zu gehen. Weil Spektakel geboten wird. Gewinne lieber 5:4 als 1:0. Das habe ich schon immer gesagt. Solange wir gewinnen und immer ein Tor mehr schießen als der Gegner, bin ich immer zufrieden.“ Okay, dazu muss man wissen, dass Walter gesundheitlich angegriffen war. Und wer schon mal mit Grippe oder ähnlichem einen langen Tag absolvieren musste, der weiß, dass die Zündschnur kurz ist. Das nervt schon mal.

Aber so genervt Walter auch vom Thema Gegentore sein mag, er darf sich diesem Thema nicht verschließen, denn er selbst provoziert es. Immer wieder. Mit solchen Aussagen macht er zudem deutlich, was ich schon seit vielen Monaten befürchte: Dass dieses Thema einfach nicht mehr inhaltlich diskutiert wird, sondern vom Trainer zum Politikum hochstilisiert wird. „Risiko? Das hat ja wenig mit Risiko zu tun heute. Dieses Thema ist glaube ich eine Endlosschleife. Jeden Tag könnt ihr die mit mir besprechen, wenn ihr wollt. Und ihr bekommt immer dieselbe Antwort. Aber ich mache das jetzt schon, seit ich beim HSV bin. Und irgendwann müsst ihr das auch mal wissen.“ Und ja, Walters Spieler schlagen auch mal lange Bälle. Mehr als letzte Saison. Trotzdem stimmt das Verhältnis offensiv/defensiv noch nicht so, wie es sein könnte.

Soll heißen: Walter macht, was Walter schon immer gemacht hat. Und das meint er so. Veränderung? Braucht er offensichtlich nicht. Schlimmer noch: Jede Form von Veränderung an seinem anfälligen Spielsystem empfindet Walter als Eingeständnis – und das wiederum als Schwäche. Und die will er nicht zeigen. Dabei wird genau andersrum ein Schuh draus. Denn diese Verbohrtheit ist es, die bei Walter keine Entwicklung zulässt. Er verbietet sich selbst, was er von allen anderen verlangt: Entwicklung! Ein Punkt, an dem intern ganz dringend Gespräche geführt werden sollten. 

Walter müsste gar nicht viel verändern

Um hier noch mal etwas klar zu sagen: Ich mag Tim Walters Art in den allermeisten Bereichen. Wie er mit Herzblut und Leidenschaft die Mannschaft führt. Ich mag seine mutige Art, junge Spieler, wie gestern Elijah Krahn, einfach reinzuwerfen. Ich mag es auch, dass er sich immer wieder schützend vor die Mannschaft stellt. Ich mag sogar Walters Auslegung von Offensivfußball. Er muss nicht viel ändern, um seinen mutigen Offensivfußball mit einer stabileren Defensive zu versehen. Umso unverständlicher bleibt für mich seine Verbohrtheit, wenn es um dieses Thema geht. Zumal inzwischen jeder Gegner und jeder Freund des HSV weiß, dass die Defensive immer wieder zur Achillesferse für den HSV wird. Und ebenso deutlich sei noch mal gesagt: Walters Art rechtfertigt nicht, auf niemanden mehr zu hören und sich (bzw. seine Ansichten) über alle und jeden Ratschlag zu stellen. Denn wie sagt Walter selbst immer wieder: Niemand ist wichtiger als das Ganze. Auch Walters Stolz darf das nicht sein. 

In diesem Sinne, Euch allen einen schönen Start in die neue Woche!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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YNWA
10 Monate zuvor

Tim Walter ist ein Trainer, der stetig die selben Fehler wiederholt und kein Boldt korrigiert das, geschweige denn der AR, der irgendwie seit ca. 2 Jahren ohnehin nicht mehr existent ist. Gibt es den überhaupt noch? Wo ist eigentlich Janssen?

Wenn ein Walter nun, unter den Gegebenheiten, dieser ohnehin schon vollkommen instabilen Abwehr die Entscheidung trifft, im Pokal einfach mal einen Raab reinzuschmeißen – wirft das nicht nur Fragen auf – es ist vielmehr einfach an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Dieser Kretain stellt nicht nur in dieser Entscheidung seine eigenen Interessen über das Wohl dieses Vereins. Stichwort Liebe.

Das Interview mit Boldt sprach zudem Bände…immer wieder ist der schockiert über diese regelmäßigen Fehler, die doch schon eigentlich seit 2 Jahren immer wieder zu beobeachten sind. Das kann man doch einfach nicht mehr ernst nehmen.

Man kann das eigentliche Problem auch ganz einfach herunterbrechen…solange Boldt und Walter hier weiter gemeinsam wurschteln, wird es nichts werden mit dem Aufstieg!

So einfach ist das!

Darmzotte
10 Monate zuvor

Es ist das, was man alles bereits aus seiner stuttgarter Zeit wusste und was viele hier bereits geschrieben hatten, als feststand, dass Walter HSV Trainer wird.
Schön, dass es langsam bei immer mehr Menschen ankommt.

ballfernerZehner
10 Monate zuvor

Moin,

dat Thema Tim Walter ist ermüdend.

Solange niemand den Arsch in der Hose hat, Walter und Boldt zu entlassen, solange steigen wir auch nich auf.

Nicht mit diesem ‚System“, nicht mit diesem „Scouting“

Klingt doof, is aber so

horst schlau
10 Monate zuvor

SOLANGE HERR WALTER UND HERR BOLDT IM HAMBURG NARRENFREIHEIT HABEN, IST EGAL WELCHE SPIELER NOCH KOMMEN !!! 😡😡😭

DA KANN DER HSV AUCH NOCH SO VIELE INNENVERTEIDIGER VERPFLICHTEN !! 😎😎😎

Fantomas
10 Monate zuvor

@Marcus Scholz. Ich stimme Dir da nicht ganz zu. Es werden doch schon viel mehr lange Bälle gespielt als vorher. Walter sagte auch, dass der Spieler selbst viel mehr die Entscheidung tragen soll, ob Kurzpassspiel oder der lange Ball gespielt wird.
Zudem, hat MATHEO RAAB nicht ansatzweise so hoch gestanden, wie es Heuer Fernandes praktiziert.
Er war äußerst selten am Spielaufbau beteiligt.

Also, dass man hier keine Stellschrauben gedreht hat, stimmt meiner Meinung nach nicht .

Rotkaeppchen1966
10 Monate zuvor

Walter steht -mit Boldt- in erster Linie nicht sich, sondern dem HSV im Weg.

Schluder82
10 Monate zuvor

Der Blog spiegelt Eines der größten Probleme des HSV wieder. Aus dem Selbstverständnis fehlt nur ein kleines Mosaikteilchen um dauerhaft erfolgreich zu sein… es war mal der neue 10er, der radikale Umbruch, der neue Geist, ein neuer Trainer, die Rückkehrer aus einer Verletzung…

Meffert, Reis, Schonlau waren im letzten Jahr auch schon alle da. In der letzten Saison haben wir kaum ein Spiel überzeugend von Beginn bis Ende gewonnen.

Walter lässt sein System spielen. Das ist im Prinzip die einzige verlässliche Konstanz. Ob wir es mögen oder auch nicht.

Auch wenn wir gerne alle Schlüssel zum Erfolg hätten. Der bleibt uns auch mit den Rückkehrern verborgen.

Die 4 Tore – 3 geschenkt und einmal Glück. Das waren keine klaren Kombinationen oder gewiefte Standards.. Genau wie die Gegentore..

Es hilft nur vom Spiel zu Spiel zu zittern und hoffen das es am Ende reicht. Das ist unser HSV

alwaysHSV
10 Monate zuvor

Ich bin mir recht sicher, dass Tim Walter im Gespräch mit den Spielern sehr deutlich ansprechen wird wo die Fehler lagen Scholle, das weißt du doch genau wie jeder andere.
Gut finde ich wenn er Spieler nicht öffentlich in die Pfanne haut. Interne Kritik muss natürlich stattfinden und daran wird kein vernünftiger Mensch zweifeln.
Es kann doch wirklich keiner annehmen, dass er den Spielern sagt die Gegentore (erst recht in dieser hohen Zahl in der bisherigen Spielzeit) sind kein Problem.

Peter Ariel
10 Monate zuvor

Danke Scholle , dass du meinen zurecht hoch bewerteten Post aus dem letzten Blog und meine Kritik an Walter im heutigen Blog direkt aufnimmst.
Es ist und bleibt dabei, dass der Aufstieg (oder besser Nicht-Aufstieg) steht und fällt mit der Person Tim Walter!

Bubu
10 Monate zuvor

Good morning @ all.

Natürlich ärgern gerade im Pokal die „Kleinen“ die Großen, nichts Neues! Letztlich ist ein Weiterkommen immer positiv zu bewerten, auch wenn man sich den größten Mumpitz zusammen geigt.

Wie im Pokal so auch in der Liga, es geht um Punkte nicht um Schönspielerei oder „Ballbesitz – Spektakel – Event“ für Jungs und Mädels. Am Ende steht die Tabelle, und diese lügt bekanntlich weniger.

Der HSV glänzt oftmals nicht durch Leistung, aber durch markige Sprüche, gerade was den Trainer betrifft. Souverän sieht meiner Meinung nach anders aus, als sich wie ein trotziges Kind auf der after – show PK zu präsentieren. „Gewinne lieber 5:4 als 1:0“, Herrjee!! Stirnklatscher…..

Dieser losgelöste Trainer steht für große Sprüche und weniger Taten. Zwei Jahre fuhrwerkelt dieser verbohrte Sturrkopp nun schon vor sich hin. Ist man weiter gekommen auf dem viel beschworenen Pfade der Ausbildung und Entwicklung? Mitnichten.

Walter und seine Auslegung vom „Offensiv – Fußball“ überfordert die Mannschaft immer wieder. Gerade die Wackel – Dackel Abwehr lädt jeden Gegner zum Tore schießen ein, die Instabilität hat sich ja unlängst herum gesprochen und ist offensichtlich.

Mitverantwortlich für den Gesamtmurks ist Jonas Boldt, sich rühmender Kaderplaner und Sandmännchen vom Dienst. KEIN Sportvorstand darf ungestraft 4 Aufstiege in Folge verkacken, Millionen für Spieler rauswerfen, den Verein die Führungsnarrenkappe aufsetzen! Helau und Alaaaaafff!

Konsequenzen? Weniger, stattdessen hofiert die sogenannte Vereinsführung – hahahahaha – diese beiden Fachkrampen weiterhin.

Wie sagte es Lieberknecht so treffend? „Wir bleiben eben bei uns, beim HSV lügen sie sich in die Tasche…“
 
Beim HSV wird weiter gewurschtelt, ganz im Zeichen und Sinne des Events und Unterhaltung oder wie Walter auf den Punkt bringt; „Ist doch gut, oder? Ist doch für alle ermutigend ins Stadion zu gehen. Weil Spektakel geboten wird!“
 
Da weiß man doch woran man ist, um was es am Ende geht……. 🙂

Kai Lorenzen
10 Monate zuvor

Ich bin mal gespannt, ob ich bei der Abschluss-PK vom Blogautoren einmal gezielt kritische Fragen an Tim Walter gerichtet hören werde.

Nordisch
10 Monate zuvor

Er muss nicht viel ändern, um seinen mutigen Offensivfußball mit einer stabileren Defensive zu versehen.

Das ist ja das Bittere, Scholle. Es fehlt nur ganz wenig, und wir würden mal eine Saison alle Vereine wegknolzen wie Schalke am ersten Spieltag, hinten robust, vorne mit Dampf. Und weil Walter ja unkündbar ist, warten wir genau darauf SEIT ZWEI JAHREN. Da wird man doch irre. Eine einzige, kleine Änderung, und unsere (für die zweite Liga) individuelle Klasse besorgt uns zwangsläufig den Aufstieg.

Wir sind praktisch Usain Bolt, nur besteht er aus irgendeinen Grund darauf, seine Rennen gegen eine Schildkröte rückwärts mit zusammengebundenen Beinen und blind zu gewinnen. Und da gewinnt dann halt die Schildkröte. Ich weiß nicht, ob sich ein Absteiger in der zweiten Liga jemals selbst so im Weg stand.

Schwalbenkönig
10 Monate zuvor

Endlich sehen auch andere ein dass Walter nichts anderes als ein sturer Idiot ist der besser heute als morgen weg gehört.

Norbert Schröder
10 Monate zuvor

Jeder Trainer hat seine Art zu Spielen
Ernst Happel sagte zu seinen Spielern, “ Geht raus und spielt “ nach Aussage von Magath. Die Eigenverantwortung der Spieler stand hier im Vordergrund.
Gab es damals Systemfragen, wie 4-3-3 oder 3-5-2 usw.
Starre Konzepte und Rahmenbedingungen bestimmen heute die Fußball Theorie. Die Spieler folgen den Anweisungen und Ideen des Trainers.
Sie müssen überzeugt sein vom Weg, von der Spielphilosophie, vorgegeben vom Trainer. Der Trainer überzeugt letztendlich durch seine Persönlichkeit, seine Kompetenz, sein Engagement, sein Führungsverhalten, seinem Auftreten und vorallem seinen ERFOLGEN bzw SIEGEN. Wenn die Spieler sehen „.. hey es funktioniert..“ was der Trainer vorgibt ist dies Richtungsweisend. Man kann es dann auch Entwicklung nennen.
Diese Entwicklung ist allerdings heute nicht mehr erkennbar.
Das vorgegebene System überzeugt nicht mehr alle Spieler. Die Mannschaft braucht den 12ten Mann zum Erfolg.
Um nachhaltig zum Erfolg zu kommen muss Walter den Spielern mehr Freiraum, mehr Eigenverantwortung zutrauen, ansonsten verliert er seine Mannschaft.
Nach meiner Auffassung sind klare Anzeichen hierfür gegeben. Angefangen mit Jatta, Öztunali oder auch Königsdörffer und Dompe Die Neue sind noch gar nicht integriert. Desweiteren bin ich überzeugt, Erfolg verhindert Wehwehchen, die auskuriert werden wollen.

Fussballtrainer
10 Monate zuvor

Offenbar fängt Scholle jetzt an den Pestern nach dem Mund zu reden, damit der Blog interessant bliebt und die Pester immer oben auf.

Ermüdend dieser Blog und Kommentare!

Wenn die Spieler im Mittelfeld und in der Verteidigung schlafen passieren Gegentore.

Auch Plan B hätte dabei nicht geholfen!

Eine Entlassung des gesamten HSV wäre nach dem Blog und den Kommentaren die sinnvollste Lösung.

Dabei ist Fachleuten ziemlich klar:

Das ist seit 6 Jahren die beste HSV-Mannschaft, das zuverlässigste Trainerteam und ein ziemlich geerdetes Führungsgremium.

Derzeit stimmt alles beim HSV!

Das sieht man am ausverkauften Stadion und dem wirtschaftlichen Erfolg und das ist derzeit die Messlatte!

Nur der HSV!

Alles richtig gemacht!

Viktoria HSV
10 Monate zuvor

Nicht schlecht Scholle , nicht schlecht 👍

Maik Lange
10 Monate zuvor

Da der AR scheinbar nicht mehr existiert, von Boldt nichts zu erwarten ist und Walter sich ohne Druck nicht ändern wird, bleibt eine Hoffnung: die Mannschaft. Statt Walter‘sche Plattitüden nachzusingen, kommen zumindest einige Spieler vielleicht sukzessive darauf, dass sich mit diesem Irrsinn kein dauerhafter echter Erfolg einstellen wird. Ich hätte mir das als Spieler jedenfalls nicht länger angeschaut und den Trainer deutlich darauf hingewiesen, dass es so nicht weitergehen kann. Aber vielleicht sind das auch nur naive Boomer-Gedanken.

FRANZ HOELSCHER
10 Monate zuvor

Schmidt/Heidenheim :“Am Ende ist das auch in Heidenheim so, auch ich muss Erfolg haben. Ich bin nicht so lange hier, weil wir uns täglich umarmen und uns sagen, wie toll wir alle sind. Ich sehe mich als Dienstleister und Wettkämpfer mit einer klaren Vorgabe vom Verein.“
Wäre angebracht auch von unseren „Managern“ zu hören und dementsprechend zu reagieren…

Jörg Brettschneider
10 Monate zuvor

Nein, Scholle. Ich bin anderer Meinung.

So einfach ist es eben nicht, den Walterball zu modifizieren.
Er lebt von aufgerückten Verteidigern, die als Anspielstation im mittleren und vorderen Drittel agieren müssen. Er lebt auch von Dribblings, mit denen der Abwehrspieler die erste gegnerische Reihe nach Möglichkeit überlaufen soll. Das konnten zuverlässig eigentlich nur Barca-Spieler unter Pep G., ohne dabei die Defensive nachhaltig vernachlässigen zu müssen. In der 2. Liga geht das aber nicht, wenn du nur nur normale bis gute Zweitliga-Kicker im Kader hast.

Walter müsste die Spielstatik deutlich verändern. Und das kann er nicht.

Und doch, ich bewerte das Pokalspiel über.
Weil es sich eigentlich nicht wie ein Pokalkick angefühlt hat. Sondern wie jedes andere Auswärtsspiel im Unterhaus gegen einen halbwegs robusten Gegner!
Verklärung kann der HSV noch am besten.

Wieviele Beweise sind eigentlich noch nötig, um den Aufsichtsrat aus dem künstlichen Koma zu holen, in das Boldt und die Teenie-Ultras ihn gelegt haben?

Aber es stimmt, da haben die Hüpfer einfach Recht; ich wiederhole mich seit Jahren. Leider ist das bei diesem seit Jahren nicht geführten Club alternativlos.

Scorpion
10 Monate zuvor

Boldt wird, wenn Walter seine Spielsystem nicht ändert, ersetzen. Seine Absetzbewegungen haben begonnen.

Seine Worte nach dem Spiel, lassen nicht viel Raum für Interpretationen. Und seine ihm wohlgesonnenen Schreiberlinge im HA und BILD, wird er schon dazu bringen, Walter öffentlich anzuzählen, ohne ihn selbst dabei anzugreifen.

Wartet ab.
Boldt und Huwer werden sich nicht durch einen beratungsresistenten wie inkompetenten Trainer mit ins Tal der Tränen ziehen lassen.
Und wie man Boldt kennt, macht er keine Gefangenen, wenn es um seine eigene Existenz und sein Ego geht.

Die alleinige Frage, die Walter üpber die Zeit retten wird ist, wer soll die Stelle von Walter einnehmen.

Uwe Rudisch
10 Monate zuvor

danke für diesen und viele andere Blogs auch mit den wissen das du vollkommen Recht hast, aber was hilft es den HSV wenn wir unsere Kommentare hier schreiben oder auch Du der mittlerweilen auch etwas mehr agressivité Worte in deinen Blog bringst es interessiert doch keinen von den Verantwortlichen was du und viele Nutzer von diesen Blog schreiben. die Fehler in System Walter wollen sie AR oder gar der President nicht sehen oder besser nicht ansprechen. warum? keine Eier oder denke die in AR ach das wird schon. für mich unverständlich. so kann man doch kein Unternehmen führen.in der Politik sieht man ja auch wo Dummheit hinführt, aber in einen Wirtschaftsunternehmen wie der HSV nun einmal ist sollten führende Personen auch Mal Klartext mit den Verantwortlichen reden Boldt, Costa und auch Walter können machen was sie wollen ohne das Mal einer dazwischen haut, und auch hier wieder die Frage warum,? es ist ja schön das man an auch Mal kontinuierlich mit den Personal weitermacht wenn’s Mal nicht läuft aber Klartext und Deadlines sollte man auch setzen können ohne das es heißt der HSV ist ein Chaos Verein….

Thomas Franz
10 Monate zuvor

Immer derselbe Müll, der von vielen Neunmalschlauen hier abgesondert wird.
Ja, mir hat die Defensive auch nicht gefallen, wie schon in vielen Spielen vorher. Fast jeder Angriff der Gegner wirkte gefährlich. Es wird höchste Zeit, dass Schonlau wiederkommt. Und auch Jonas David. Abwehrspieler wie Ramos und der mit mit dem unaussprechlichen Namen haben einfach keine Qualität.
Wer immer wieder auf Walter herumhackt, sollte sich fragen, ob er noch bei der richtigen Sportart ist. Es wird mittlerweile viel zügiger nach vorne gekloppt. Unsere Offensive funktioniert ja ganz ordentlich, vor allem weil Glatzel und Benes den Unterschied machen.
Was kann Walter dafür, wenn Ramos aus der Mauer springt? Was kann Walter dafür, wenn einigen die Passsicherheit fehlt. Das ist keine Systemfrage.
Auf jeden Fall sind Einsatzbereitschaft und Physis in Ordnung. Eindeutig ein Verdienst des Trainers.
Freuen wir uns, dass unser HSV dem Rest der Republik Spektakel pur bietet.

Meaty
10 Monate zuvor

Soll heißen: Walter macht, was Walter schon immer gemacht hat. Und das meint er so. Veränderung? Braucht er offensichtlich nicht. Schlimmer noch: Jede Form von Veränderung an seinem anfälligen Spielsystem empfindet Walter als Eingeständnis – und das wiederum als Schwäche. Und die will er nicht zeigen.

.
.
Richtig, Scholle! Walter zieht hier sein System auf Biegen und Brechen durch. Ungeachtet zweier vercoachter Relegationen und anderer Spiele in Liga und Pokal, wo eine stabil-defensivere Spielausrichtung angebracht gewesen wäre!
Walter lernt aber nicht aus seinen Fehlern, sieht nicht, dass einige technisch unterdurchschnittliche Spieler seiner Hochrisiko-Spieleröffnung nicht gewachsen sind und zusätzlich kann er auch kein Spiel lesen (oder will gewisse fehlerhafte Abläufe einfach auf dem Feld nicht wahrhaben?), um daraus vernünftige Anpassungen abzuleiten!

Dieser Übungsleiter ist von sich selber und seiner Marschroute so überzeugt, dass er alle Kritik abbügelt und diese nach außen und in den Verein im Keim erstickt!
Der ahnungslose Haufen Amateure vom AR und Vorstand singen das Walter Lied einfach mit, weil sie selber a.) an ihrem gutbezahlten Job hängen und b.) keine fachlichen Kompetenzen haben, um zu erkennen, was beim HSV seit zwei Jahren in der Profimannschaft sehr vieles falsch läuft!

Früher sangen die Fans häufig: „außer Hermann, könnt ihr alle gehen …“
Heute können sie meinetwegen gerne mit der großen Feudelmaschine die kompletten Etagen beim HSV feucht durchwischen – es träfe immer die Richtigen!
Soll KMK doch den ganzen Bumms übernehmen! Wenn der dann Rangnick als Oberboss holt … der kann so eine Feudelmschine sicherlich gut bedienen!?

Last edited 10 Monate zuvor by Meaty
Tatortreiniger
10 Monate zuvor

Schonlau fällt auch gegen Hertha aus. Die Kette wird somit angesichts der letzten Leistungen

van der Brempt – Hadzikadunic – Ambrosius – Muheim/Heyer

heißen. Finde ich gut, wenigstens ein IV muss Walters System kennen.

Meffert soll spielen können, auch Reis wird wahrscheinlich fit. Reis ist von den 4 möglichen Achtern derjenige mit der besten Defensivarbeit, was wir dringend brauchen.

Wer allerdings geht dann auf die Bank? Öztunali…klar. Benés…natürlich nicht. Pherai ist eigentlich gesetzt, war aber im Pokal verletzt. Und Reis selbst? Nach der langen Pause möglich und wohl auch wahrscheinlich.

Ich tippe auf Pherai und Benés in der Startelf.

Vorne stellt sich die Mannschaft von selbst auf: Dompé, Glatzel, Jatta.

Folker Mannfrahs
10 Monate zuvor

Gegen S04 war sehr wohl Neues zu sehen.
Lange Bälle !!!
…auch diagonal.
Und der entscheidende von HF!
Leider aber auch wieder dieses teilweise krampfhafte hinten-raus-Spielen.
Jatta und Dompe müssen auch nach hinten arbeiten!!!!!

Goczol
10 Monate zuvor

Boss Boldt – Klartext über HSV Dusel
Wenn du dreimal führst, ist es unerklärlich, dass wir die immer wieder zurückkommen lassen.“
Auch Sportvorstand Jonas Boldt (41) musste erst mal durchschnaufen. Der HSV machte sich beim 4:3 nach Verlängerung in der ersten Pokal-Runde bei Rot-Weiss Essen das Siegen selbst schwer. 1:0, 2:1, 3:2 führte man beim engagierten – aber auch limitiertem – Drittligisten, musste trotzdem in die Verlängerung. Da erlöste Laszlo Benes (25) den HSV dann kurz vor dem Elfmeterschießen mit dem 4:3.
HSV-Trainer Tim Walter (47) erkrankte am Wochenende, sein Einsatz an der Seitenlinie war in Gefahr. Bei Anpfiff stand er schließlich vor der HSV-Bank, reiste am Spieltag an. Was er sah, dürfte der Genesung nur bedingt zuträglich gewesen sein. Nach dem Spiel sagte er: „Wir sind etwas glücklich, aber definitiv nicht unverdient weitergekommen.“
Boss Boldt wurde da bei Sky deutlicher: „Viel zu viele Nachlässigkeiten, viel zu viele einfache Fehler. Wir spielen hier gegen einen Drittligisten und nicht irgendwie an der Freibadstraße. Dass da ein bisschen Tempo drin ist und man den Ball auch mal schneller abspielen muss, das hat der eine oder andere vielleicht heute auch mal in einer Deutlichkeit bemerkt.“
Vor allem Innenverteidiger Guilherme Ramos (26) erwischte einen üblen Tag, spielte bei allen drei Gegentoren eine unglückliche Rolle. Matchwinner Benes: „Wir machen einfach zu viel Fehler da hinten. Unsere Spielidee ist schon, dass wir hinten heraus mutig spielen. Aber natürlich müssen wir auch wissen, wann du mutig sein oder dribbeln kannst – und wann wir einfacher und sicherer spielen müssen.“

Wenn ich das so aus der Bild lese ist da wohl schon Kritik an das System und die Kommentare von Benes sagen einiges.
Ich habe Walter bei der Pressekonferenz beobachtet der sah aus als ob er was genommen hätte.
Zum Thema Elfadli:
Seit Wochen wird über seine Zukunft spekuliert – jetzt spricht er erstmals selbst!
Magdeburg-Abräumer Daniel Elfadli (26) stellt in BILD klar: „Es gibt Interesse von mehreren Klubs. Ich hoffe, dass es zu einer Einigung kommt.“
Vor allem der HSV baggert heftig an dem libyschen Nationalspieler (drei Länderspiele). Der Sechser soll sich mit den Hamburgern längst einig sein. Die Norddeutschen hätten Elfadli gerne als Konkurrenten für Jonas Meffert (28) im defensiven Mittelfeld.
Doch FCM-Geschäftsführer Otmar Schork (66) blockte bereits ab: „Ich habe HSV-Sportvorstand Jonas Boldt mitgeteilt, dass wir Daniel als festen Bestandteil unseres Kaders für die neue Saison ansehen.“
Doch das will Elfadli nicht akzeptieren. Er träumt nach wie vor von einem Wechsel, sagt weiter: „Ich bin Magdeburg sehr dankbar. Der Verein hat mich damals aus der 4. Liga geholt. Aber jetzt möchte ich mich weiterentwickeln – und diese Chance ergreifen! Das ist das, was mich als Sportler antreibt. Ich habe dem Klub meinen Wechsel-Wunsch hinterlegt. Ich hoffe, dass man jetzt eine faire Lösung für alle Seiten findet.“
Noch scheint diese nicht in Sicht. Elfadli (Vertrag bis 2025) fehlt beim Pokalspiel am Montagabend (18 Uhr) in Regensburg übrigens wegen eines Magen-Darm-Infekts.

Thomas Kirste
10 Monate zuvor

Scholle,
Die Gegentore gegen Essen haben doch nicht nur was mit der Devensive zu tun.
Das waren Konzentrationsfehler aller Spieler.

Und immer wieder zu sagen es läge an der riskanten Spielweise ist einfach nur falsch.

Lars K
10 Monate zuvor

Ob wir der einzige Verein sind, bei dem nach drei Spielen ohne Niederlage so dermaßen über ALLE Protagonisten (außer Hotte) abgekotzt wird?

Kosinus
10 Monate zuvor

Verstehe die trübe Stimmung hier nicht. RWE war ein dickes Brett, da wären in Liga 1 und 2 einige dran gescheitert.
Fans von Darmstadt oder Bremen können meckern, wir können uns sehr sehr freuen, dass die Reise gen Berlin in die nächste Runde geht.

Rotkaeppchen1966
10 Monate zuvor

Baumgart hört mit Sicherheit in Köln nächstes Jahr auf. Da ist alles ausgereizt – mehr entwickeln als bisher lässt sich da nicht.
Er ist HSV Fan und wartet doch nur auf einen Anruf aus Hamburg.

Aleksandar
10 Monate zuvor

Jetzt eine Trainer Diskussion aufzumachen ist zumindest für diese laufende Halbserie zu spät.

Ob dieser Trainer aus seinen Fehlern lernen will oder kann, lässt sich doch erst in drei bis sechs Spielen wirklich beurteilen.

Der Zirkus ist in der Stadt und das bringt Unterhaltung, auch wenn zumindest für mich der Herr Walter nicht der Direktor oder Hochseil-Artist ist, sondern eher die Frau mit Bart oder die Ziege mit drei Köpfen.

Peinlich rührende Unterhaltung eben.

Paulinho
10 Monate zuvor

Nun lässt doch den armen Trainer mal in Ruhe. Der weiss ja gar nicht mehr, was er zu den Fragen antworten soll🤣
Die Bilanz ist zudem objektiv betrachtet recht ordentlich, Kosinus ist stolz wie Boldt äh Bolle und gut ist…. Der HSV ist das Zugpferd der 2. Liga und wird es bleiben. Dazu stets Wackelspiele, die Spannung garantieren und aber auch reichlich Stoff für zahllose Diskussionen, die allerdings nichts bewirken, wie die letzten Jahre zeugten – dennoch nur der HSV!

Negan
10 Monate zuvor

Sehen, lernen , verstehen. Es bringt nichts mehr nach hinten zu schauen. Im Sommer sind gewisse Entscheidungen getroffen worden und ab Anfang September zählt es. Dann ist das Transferfenster zu und es gibt keine Ausreden mehr. Das positivste Element sind aktuell die Ergebnisse und der Umstand, dass verletzte Spieler zurück kehren, die hoffentlich die Stabilität nach hinten verstärken.

Aktuell fehlt die Balance im Team und dadurch steht der Gegner auch ratzfatz vor unserem Tor. Dafür muss der Trainer eine Lösung finden, gerade nach seinen Anpassungen. So, wie aktuell, geht es nicht !

d0nr0n
10 Monate zuvor

Ich glaube auch, dass Walter den Spielern in der Hinsicht gut tut, dass er Sie aufbaut. Hier lässt kaum noch einer den Kopf hängen – egal was für ein scheiß gespielt wird.
Mich freut es auch, wenn die Spieler (außer Jatta am WE) ausgelassen Ihre Tore feiern.

Aber – was Walter seinen Spielern leider auch mitgibt ist diese unangebracht blinde Arroganz.
Wie oft wir in den ersten 10min in Rückstand geraten.
Nach einem selbst erzielten Tor den Ausgleich kassieren.
Oder unmittelbar nach der Halbzeit.
Und dann sagt der Trainer: Lieber 5:4 als 1:0. Was ein Schwachsinn.
Ich wünschte jemand vom HSV würde ihm mal einen Maulkorb verpassen. Ein bisschen Demut würde ihm mal gut tun.

Norbert Schröder
10 Monate zuvor

Scholle, das ist kein Stolz oder gar Sturrheit, nein
Trainer Walter kann nicht anders, selbst wenn er wollte !
So, genug über Trainer Walter, freu mich wenn das Stadion dazu beiträgt, daß Hertha besiegt wird, diesmal ohne Magath sollte es möglich sein.
Eine Niederlage, sollte es soweit kommen, wird am Sonntag kommentiert und nicht vorher.

Klaus Henning
10 Monate zuvor

Moin, Eure Benotungen:

RW Essen – HSV

Matheo Raab 4,0
Moritz Heyer 4,1
Dennis Hadzikadunic 4,5
Guilherme Ramos 4,9
Ignace van der Brempt 4,0
Miro Muheim 4,7
Stephan Ambrosius 3,3
László Bénes 3,1
Levin Öztunali 5,0
Elijah Krahn 4,7
Robert Glatzel 3,7
Ransford Königsdörffer 4,7
Bakery Jatta 3,3
András Németh 4,3
Jean-Luc Dompé 3,8
Team insgesamt 4,6
Trainerteam 5,0
Schiedsrichter 2,8
Zuschauer HSV 3,2

Steigt der HSV 2024 auf?
Ja 11,0 % Vielleicht 64,0 % Nein 25,0 %

Goczol
10 Monate zuvor

Auf YouTube läuft bei AT BROSKI Die Sport- Show.
Mit Bester und Thioune als Gäste.
Wieder Probleme beim HSV?……

Kuchi
10 Monate zuvor

Neymar wurde auch den Bayern angeboten.
Ein Glück, dass diese Heulsuse nicht in die Bundesliga kommt.

Folker Mannfrahs
10 Monate zuvor

Lilien ist es wie uns ergangen.
Die stehen hinten drin und kontern.

Blumi64
10 Monate zuvor

TW=Tim Walter= Tore Wahnsinn

Rotkaeppchen1966
10 Monate zuvor

Wie gestern schon klare Worte, Scholle, in Richtung eines Übungsleisters, der Flexibiliät scheinbar für ein Zeichen von Schwäche hält.
Mag die gestrige PK auch seinem Gesundheitszustand geschuldet gewesen sein und Walter das berechtigte Interesse hegte, sich auszukurieren, hält er, obwohl das Schalke Spiel gezeigt hat, dass es auch anders geht, stur an seiner Agenda fest.
Ich glaube im Gegensatz zu dir auch nicht, Scholle, dass die Verantwortlichen sich der Diskrepanz zwischen Offensive und Defensive bewusst sind.
Boldt ist doch ebenso stur wie Walter und machte die mangelnde Seriösität und die Platzverhältnisse (!!!) für den Auftritt in Essen aus.
Und sicher – die bisherigen Partien im Pokal zeigen eindrucksvoll, dass dieser seine eigene Gesetze hat.
Nur gerade angesichts dieser Tatsache spielt die Hochrisikospielweise Walters einer mindestens genauso hochmotivierte Gegnerschaft noch mehr in die Karten.
Ich finde es verheerend und zu einfach, die defensiven Mängel an fehlender individuellen Klasse oder an Konzentrationsfehlern festzumachen.
Die ambitionierte Spielweise forderte letzte Saison bereits mit 45 Gegentoren ihren Tribut und auf Sicht sind Spektaktelspiele wie gegen Schalke und gestern Essen nicht die Regel. In der Liga folgt der harte Alltag mit Gegnern wie Wiesbaden, Osnabrück, Rostock, Kaiserslautern etc. die nicht diese Räume anbieten, und deren Spiel eher darauf angelegt ist, die angebotenen Räume des Walter Fußballs zu nutzen.
Da Boldt, wie schon oft geschrieben, gegenüber Walter nicht die ihm als sein Vorgesetzter durchaus gegebene Korrektivfunktion ausfüllt, wird sich an der Ausrichtung nichts ändern. Insofern ist es meiner Meinung nach zumindest erforderlich, auf den hier auch oft genug beschriebenen neuralgischen Positionen, Verstärkungen zu verpflichten, die dem HSV Spiel mehr Stabilität und Sicherheit verleihen.

Optimist
10 Monate zuvor

Dass ein Ariel hier zustimmt – traurig!

Einer der jeden Verantwortlichen und jeden Spieler schon mal schlecht gemacht hat. Einer, der von Drittklassigkeit beim Pokalspiel spricht…..

Was sollen den Augsburg & Co sagen , die gegen Unterklassige Teams ausgeschieden sind? Genau das, macht den Pokal aus!

Man kann gegen das System sein, alles ok. Aber pauschal gegen alles – monatlich wechselnd, naja…

MeinVerein2021
10 Monate zuvor

Zuversicht und Hoffnung klingen anders!

Ich habe keine Ahnung, ob man TWs Aussagen wörtlich nehmen muss. Ich glaub eher nicht. Seine Antworten auf die Interviewfragen – wirken manchmal komisch.

Entscheidend ist auf dem Platz. Und da könnte er etwas konservativer spielen lassen, ohne seine mutige Offensividee aufzugeben. Es sind Nuancen. Ginge alles ohne Gesichsverlust.

Denn Eitelkeiten spielen offenbar eine große Rolle. Beim Trainer, aber auch hier.

Kuchi
10 Monate zuvor

„Pokalgesetze“ hin oder her. Aber 5 Gegentore von Schalke und Karlsruhe sind schon eindeutig anders zu bewerten als allein 3 von Essen. Hätte man ein 1:0 über die Zeit gequält, wäre es besser gewesen als so zu tun, als wären die vielen Gegentore egal. Es scheint ja ziemlich einfach zu sein, gegen uns Tore zu schießen.

Nach meiner Wahrnehmung ist der große Teil der Fangemeinde trotz der Erfolge eher unzufrieden. Oder ist das nur hier so, weil immerhin 50000 dennoch zu den Spielen gehen???

Die Arroganz des Trainers hat geschichtlich betrachtet bei allen Vorgängern zur vorzeitigen Beendigung geführt. Irgendwann hat allen das Glück verlassen. Sobald wir in der Tabelle nach unten rutschen, wird er nicht mehr zu halten sein. Also abwarten, mehr bleibt uns nicht.

Oder wir gewinnen mal ohne Gegentor. Wäre ja mal eine richtige Gaudi.

Kosinus
10 Monate zuvor

Falscher Stolz? So etwas kenne ich nicht.
Stolz auf den HSV zu sein, bedeutet nicht auch mal den Zeigefinger kritisch zu erheben.

Marcel Jacobs
10 Monate zuvor

Wir sind doch auf einer Stufe mit Frankfurt. Das Stadion ist immer mit dem geilsten was Fussball Deutschland zu bieten hat gefüllt. Wir setzen auf Kontinuität und die Jugend. Wir haben noch nicht verloren. Wir bleiben bei uns. Wir steigen nicht auf. Wir wollten das ja anscheinend alle so haben. Wir wussten was wir kriegen wenn wir Walter kriegen. Jetzt will ich keine Klagen hören.

Folker Mannfrahs
10 Monate zuvor

Walter bleibt und zusätzlich jemanden für die defence.
Mal eine ungewöhnliche Lösung.

Amorphis
10 Monate zuvor

Die sehr kritischen Blogs finde ich sehr gut und passend. Ich bin mal gespannt, wie Herr Walter reagiert, wenn er von Scholle auf diese Dinge in der hier zur Schau getragenen Deutlichkeit bei der nächsten PK angesprochen wird.

Kosinus
10 Monate zuvor

Wer findet nicht, dass der HSV der mit Abstand erfolgreichste Club in ganz Hamburg ist? Wer das nicht findet hat die Kontrolle über sein Fanleben verloren, der Rest kann darauf unfassbar stolz sein.