Dieses Spiel darf dem HSV als Blaupause dienen

von | 21.03.21 | 203 Kommentare

Jede Aktion! Wirklich jede Aktion auf dem Platz erzeugte auf der karg gefüllten Osttribüne eine Reaktion. Von Sportvorstand Jonas Boldt ist man es gewohnt, dass er 90 Minuten lautstark kommentiert, was die Spieler (und noch mehr der Schiedsrichter) fabrizieren. Aber das, was ich gegen Heidenheim auf der Tribüne gehört habe, war gelinde gesagt – sackstark! Beim Applaudieren machten alle mit, kommentiert wurde von einer Handvoll – das aber lautstark. Und vor allem sehr produktiv mit viel Empathie. Bobby Wood erhielt gleich mit seiner ersten Aktion aufmunternde Worte von den Rängen. Ebenso Kittel, wenn er defensiv mitarbeitete. Oder Heyer, wenn er in Not klärte, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und dadurch, dass der HSV von der ersten Sekunde an aggressiv und schnell spielte, entwickelte sich im Stadion eine spürbar produktive Symbiose, wie ich sie von ein paar Amateurspielen kenne, wenn die paar Hundert Zuschauer gezielt Stimmung machen. Oder anders formuliert: Der HSV hat den Zuschauerausschluss bestmöglich kompensiert und hat definitiv wieder (s)einen 12. Mann auf den Rängen!

Ich weiß, dass das viele jetzt als übertrieben erachten – aber ich bin mir sicher, dass diese Geschlossenheit, die sich gestern auf dem Platz offenbart hat, auch durch die Unterstützung von den Rängen und von der Reservebank zu einem ganz wesentlichen Faktor im Schlussspurt  werden kann. Zu sehen, wie gestern ALLE von der Reservebank aufgesprungen sind und gejubelt haben, als Wintzheimer das 2:0 von Tim Leibold aufgelegt hatte, war ein Indiz dafür. Zumindest habe ich das die letzten Jahre nur in Ausnahmefällen so erlebt. Keinesfalls aber am 26. Spieltag bei einem 2:0 in der 50. Minute. Nein, das gestrige Spiel hat mich in in meiner Beobachtung bestätigt, dass diese Mannschaft sowohl in sich als auch der HSV im Ganzen zu einer Einheit geworden ist, was das Saisonziel betrifft.

Die lange Jahre in Hamburg gelebte falsche Arroganz, solche Siege wie gestern als das Mindeste zu erachten, was man erwarten kann –  und Punktverluste zu Dramen der Peinlichkeit hochzustilisieren, die ist weg. Der bislang daraus entstehende Druck, eigentlich in jedem Spiel nur verlieren zu können, verschwindet immer mehr aus den Köpfen. Aus allen! Also sowohl im Umfeld als auch vor allem bei der Mannschaft. „Wir müssen in der zweiten Liga ankommen“ hatte Trainer Daniel Thioune zu Saisonbeginn gesagt. Man müsse die Liga annehmen. Worte, die bei vielen unter der Rubrik „Phrasen“ abgetan wurden. Aber Thioune hat diesen Worten Taten folgen lassen, indem er selbst damit angefangen hat, den HSV auf realistischem Niveau anzusiedeln. Ihm war es dabei scheißegal, was von außen kam, wenn er sagte, dass man eben nicht erwarten könne, Sandhausen, Fürth, Kiel oder auch Bochum als „verunfallter großer HSV“ mal eben so aus dem Stadion zu schießen. Thioune hat dem Satz „wir entscheiden immer selbst, ob wir gewinnen“ das falsche Selbstverständnis genommen, dass man eh immer die beste Mannschaft hat. Er hat aufgezeigt, dass nur ausreichend Wille gewinnen lässt. Oder anders formuliert: Der HSV-Coach hat allen deutlich gemacht, dass man in den letzten Jahren (auch) daran gescheitert ist, mehr über die Qualität zu sprechen, als diese auch tatsächlich einzufordern und sie auf dem Platz zu demonstrieren.

Das neue Selbstbild des HSV – nichts ist selbstverständlich

Und das wiederum zeigt sich eben auch darin, dass schon kleine Szenen nicht mehr nur müde lächelnd als selbstverständlich hingenommen, sondern von den Rängen gefeiert werden. Nicht so laut wie von 57.000 Zuschauern, die die Mannschaft so pushen. Aber eben deutlicher zuzuordnen. Denn wenn man jetzt „Sauber, Bobby“ schreit und die knapp 100 zugelassenen HSV-Mitarbeiter im Stadion ebenso wie der Trainer und die Mannschaftskollegen auf der Bank dazu applaudieren, bekommt beispielsweise der US-Amerikaner das klarer und besser auf sich bezogen mit, als sonst. Und gestern war zu erkennen, dass beispielsweise Wood das motiviert hat. Er wurde zwar im Laufe des Spiels nicht plötzlich zum Terodde – aber Wood resignierte nicht mehr wie früher, wenn mal etwas nicht klappte. Im Gegenteil: Wood zog bis zu seiner Auswechslung komplett durch und schmiss alles auf den Platz, was er zu bieten hatte. Auch, wenn das manchmal etwas unkonventionell aussah – es war Wood egal, solange er der Mannschaft damit half. Und genau so muss es aussehen! Kein Spieler darf sich wichtiger nehmen als die Mannschaft. Übrigens auch ein Satz aus dem Eröffnungsplädoyer Thiounes bei dessen Amtsantritt, der von seinen Vorgängern leichtfertig und inflationär genutzt worden war. Aktuell stellen der HSV-Coach und seine Mannschaft diese Forderung mit Taten unter Beweis.

Fakt ist, ich werde die kommenden Tage in der Länderspielpause einige erfreuliche Themen haben. Zum Beispiel der angetretene Beweis dafür, dass man eben nicht von Simon Terodde abhängig ist. Das ist man nicht. Man ist zwar meiner Meinung nach noch mal erheblich viel besser mit ihm. Aber: Wenn man alles aus sich herausholt (wie gegen den FCH), dann geht es eben auch ohne ihn. Und allein dieses Gefühl beruhigt schon. Denn bislang haben wir das vielleicht gesagt und geahnt – aber es gab immer eine Restchance, dass es tatsächlich ohne Terodde nicht geht. Seit gestern wissen wir, dass dem nicht so ist.  es. Und das ändert alles.  Wobei ich Euch bitte, das nicht damit zu verwechseln, dass man MIT Terodde eben noch stärker ist. Zudem kann ich die neue Breite im Kader, Hunts Backup-Qualitäten, Kittels spät doch noch aufkommenden Kämpferqualitäten, die stabile Defensive, die Youngster Ambrosius, Vagnoman und vor allem Onana –  Ansätze bieten sich dafür mehr als genug. 

Ebenso natürlich der Gedanke, dass man auch jetzt nicht anfangen darf, zufrieden zu sein. Im Gegenteil: Dieser HSV steht noch immer ganz am Anfang seiner Entwicklung. Nichts ist selbstverständlich – aber auch das wusste Thioune mit Amtsantritt zu verkünden, was sicher nicht nur mich beruhigt. Denn bislang hat Thioune seinen Worten auch Inhalte und Taten folgen lassen. Geht es nach Kapitän Tim Leibold, hat die Mannschaft nichts als die nötigen Ergebnisse im Kopf. „Wir haben gegen Kiel richtig gut gespielt, aber nicht gewonnen. Dann in Bochum haben wir es – zumindest mit Ball und in Überzahl – nicht gut gemacht und sacken drei Punkte ein. Die Gazetten stellen es immer so dar, dass wir gut spielen aber nicht gewinnen können. Wenn wir gewinnen und nicht so gut spielen, heißt es, dass das ja nicht unser Anspruch sein kann. Das ist uns relativ schnuppe. Wir haben da mit der Mannschaft drüber gesprochen und geschlossen gesagt, dass es nicht darauf ankommt, dass es gut aussieht“, so der HSV-Kapitän. „Gerade in der Zweiten Liga kommt es darauf an, dass man sich in jeden Ball reinhaut, anders geht es nicht. Das hat man gestern noch mal gesehen. Wenn man so auftritt und mit dieser Kompaktheit verteidigt, dann ist es ganz, ganz schwierig, uns zu schlagen.“

Leibold macht klar: Wir sind „EIN Team“

Leibold hatte zuvor selbst noch einmal aufgeklärt, dass er auch den ersten Treffer gemacht habe. Er habe den Ball „ganz leicht berührt“,  ehe er sagte, dass der Ball wohl auch ohne sein Zutun drin gewesen wäre. Insgesamt war der Kapitän nach seinem ersten Doppelpack in der Zweiten Liga heute darauf aus, noch einmal die Kompaktheit innerhalb der Mannschaft zu betonen. Er lobte die Geschlossenheit, er lobte die Spieler, die zuletzt immer etwas zu kurz gekommen waren wie beispielsweise Bobby Wood. Leibold, der in seiner Jugend „sieben oder acht Jahre“ lang als Mittelstürmer spielte, untermauerte heute in dem Gespräch noch einmal das, was ich hier schon geschrieben habe: Dass diese Mannschaft intern funktioniert. „Es ist selbstverständlich geworden, 

Selbst mein pessimistischer Freund Fabian hat gestern während des Spiels und nach dem Spiel gejubelt. Er hatte die Partie gegen Heidenheim für sich zur vermeintlich wichtigsten Partie in dieser Saison erklärt. Sein Kommentar nach Spielschluss: „Jaaaaaaaaa!!! Sooooooo wichtig!“ Womit er Recht hat. In allen Belangen.

In diesem Sinne, bis morgen!!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Viel zu viel Lobhudelei!

Es sind noch acht Spiele. Falls Kiel und Bochum ihre (Nachhol)spiele gewinnen, ist der HSV nur noch Dritter!
Die Siege gegen Bochum und Heidenheim waren nötig, weil man gegen Aue oder St. Pauli Punkte verschenkt hat.

Das Spiel gestern war gut. Aber daraus jetzt soviel positiven Grundsatz herzuleiten wie im Blog geschehen, ist völlig verfehlt und steht der Implementierung einer Leistungskultur im Wege.

Die Mannschaft steht punktemäßig in etwa dort, wo sie in den beiden vorherigen Zweitliga-Jahren zu diesem Zeitpunkt auch schon stand. Wenn der HSV jetzt auf einmal in der 2. Liga angekommen sein und seine vermeintliche Arroganz abgelegt haben soll, frage ich mich, warum ein arroganter, nicht in der 2. Liga angekommener, HSV in 2019 und 2020 am 26. Spieltag ähnliche Ergebnisse und Punktestände vorzuweisen hatte.

Arrogant war der HSV in Aue und Würzburg. Genau deshalb muss es jetzt gut sein mit der Lobhudelei für ein sicher sehr gutes Spiel gegen durchschnittliche – aus einer Pandemie-Pause gekommene – Heidenheimer.
Das müssen endlich auch die Journalisten in Hamburg begreifen, die die Mannschaft nach einem überdurchschnittlichen Spiel gleich in den Himmel loben. Es war jetzt mal ein überragendes Spiel. Nicht mehr.

Das nächste Spiel wird wieder ganz anders. Danach will ich nicht wieder hören:
“Wir sind nicht so in unsere Abläufe gekommen wie im Heidenheim-Spiel.”

Es geht darum, gerade jetzt – im vermeintlichen Kurzfristerfolg – die Spannung und den Leistungsgedanken hochzuhalten. Nur so fördert man die in Hamburg lange vermisste Leistungskultur.

Genau das tut Scholle – neben vielen Usern – nicht. Indem er nach 26 Spieltagen mit vielen Downs zu dem Ergebnis kommt, der HSV sei endlich in der Liga angekommen und eine Einheit. Usw.

Das wollen wir erst noch sehen. Für Spiele wie die gegen Aue und Würzburg hätte ich jetzt nämlich kein Verständnis mehr. Dann würde kein “Schwein” mehr nach dem tollen Heidenheim-Spiel vom 26. Spieltag fragen.

Also: genug gehüpft!
Bitte sofort wieder zur Normalität übergehen und die Spieler nicht eine Woche für ein Spiel feiern, was man nach vielen Gurkenkicks auch mal erwarten musste.

Und das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit Leistungskultur. Das sollte sich die Hamburger Journalie vielleicht mal auf den Handrücken schreiben. Da würde ich auch gerne mal eine “Entwicklung” sehen.

Lars K
2 Monate zuvor

Ich bin wahnsinnig zufrieden mit dem Spiel gegen Heidenheim. Bochum und Kiel waren anders, aber auch schon stark. Und ich bin begeistert, wie die Mannschaft die Ausfälle von Terodde, Dudziak, Leistner und Kinsombi einfach vergessen machen konnte. Ich bleibe aber dennoch vorsichtig.

ABER

Wir sind immer noch der HSV. Daher stehe ich immer noch mit beiden Füßen auf der Euphoriebremse, sorry. Ich denke, Thioune und sein Team treffen genau die richtigen Töne, nach vorne schauen, aufs nächste Spiel konzentrieren, wir haben noch nichts erreicht.

Und trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass sich der Fußball-Teufel für diese Saison irgendeine ganz irre Sache überlegt hat für den HSV, um alles zuvor gewesene noch einmal zu überbieten. Am letzten Spieltag brauchen wir nur ein Unentschieden, aber dann gewinnt Braunschweig mit drei völlig bekloppten Toren oder Elfmetern. Oder wir verlieren in der Relegation gegen Schalke.

Also, genau wie nach den schlechteren Spielen wie Würzburg und Aue: Augen nach vorne. Da kommt Hannover. Wird auch schwierig. Wir haben noch gar nichts erreicht.

Tatortreiniger
2 Monate zuvor

Ganz interessanter Abendblatt-Artikel (Ohne Abo lesbar):

https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article231853093/HSV-Thioune-Bobby-Wood-Terodde-Leibold.html

Zusammenfassung: Thioune war sich nicht sicher, ob Wood einen Startelfeinsatz packt und hat das vor dem Spiel mit Kapitän Leibold und Torjäger Terodde diskutiert.

Jetzt ganz davon ab, wie gut oder schlecht die Entscheidung war: auch hier sehr positiv von Thioune, dass er nicht nur einen Mannschaftsrat pro forma bestimmt, sondern ihn dann bei “heiklen” Entscheidungen auch mit einbezieht.

Ob Hecking das auch gemacht hätte? 🤔

Alex
2 Monate zuvor

Eine ähnliche Euphorie gab es nach dem 4:0 gegen die Zecken damals auch, der Rest ist bekannt.Nun ist also wieder mal alles tutti. Man ist endlich in der zweiten Liga angekommen, man ist ein Team und man ist nicht auf Terodde angewiesen (lel), die 17 Tore aus der Hinrunde hätte schon jemand anders geschossen. Alles im grünen Bereich. Halleluja!

Wenn das wieder schiefgeht…😱

Meaty
2 Monate zuvor

Was soll man noch an Lobhudeleien über das Auftreten der Mannschaft schreiben?
Oder doch lieber wieder in die Vergangenheit schauen und Angst verbreiten, weil der HSV den Aufstieg in den letzten Jahren ja auch immer versemmelt hat?

Die Wahrheit sollte irgendwo dazwischen liegen!

Ich denke, man hat keine Zeit dafür, sich in der Mannschaft und Verein schon jetzt gegenseitig auf die Schultern zu klopfen! Ebenso wenig, wie man keine Zeit dafür verschwendete hat, um sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, als der Verein etwas holprig in die Rückrunde startete!

Ein altes Chinesisches Sprichwort sagt: Bei ruhiger See, vermag jeder ein guter Kapitän zu sein!

Unsere Kapitäne im Verein haben jetzt schon einige unruhige Seegänge überstanden und sind nie hektisch oder aktionistisch geworden!

Das ist eine Art des Vorgehens im Verein, wie wir sie hier in Hamburg beim HSV schon lange nicht mehr hatten!

Last edited 2 Monate zuvor by Meaty
Flotti McFlott
2 Monate zuvor

Auch wenn es viele nicht mehr hören möchten, oder auch nicht verstehen können: ich bleibe skeptisch. Und zwar solange, bis der Aufstieg rechnerisch feststeht. Warum? Weil der HSV es wie kein anderer Verein versteht, sicher geglaubtes nicht nur einfach zu verspielen, sondern auch noch dazu neigt, dies in höchst peinlicher Weise zu vollführen.

Vorletzte Saison, nach dem 4:0 aus unserer Sicht bei St. Pauli, lag die “Aufstiegswahrscheinlichkeit” bei über 90% – Ende bekannt. Auch diese Saison gab es wieder solche Meldungen: VOR dem Aue Spiel waren wir schon wieder bei 86%.

https://www.mopo.de/sport/hsv/aber-es-gibt-einen-haken-statistik-belegt–hsv-aufstieg-steht-zu-86-7-prozent-fest–38003474

Das zeigt in erster Linie natürlich, was von solchen Statistiken zu halten ist, nämlich weniger als nichts. Aber es zeigt auch: wenn es ans Verkacken geht, ist auf den HSV stets verlass.

Der einzige rote Faden, neben dem regelmäßigen Verkacken, ist somit die seit Jahren nur noch als clownesk wahrzunehmende Führung. Was mich zu meinem anderen Thema bringt: Holt endlich Rangnick, ihr Holzköpfe! Spaß beiseite, natürlich liegt die Rangnickwahrscheinlichkeit bei ca. 0,1887% – ABER FRAGEN MUSS MAN DEN MANN DOCH WENIGSTENS MAL, HERRGOTT!

Peace out!

Fussballtrainer
2 Monate zuvor

Was für ein Wochenende. Für HSV-Fans noch nicht vorbei, erst heute, Montag Abend nach 22:30 Uhr!
Dann: Zur Normalität zurück kehren! ?
Warum zur Normalität? Lasst und das Normale aus den vergangenen Jahren vergessen und alles neu machen! Leistung, Beharrlichkeit, Einigkeit, mentale Stärke, das Wollen!
Das muss alles außerhalb der Normalität der vergangenen Jahre laufen. Deutlich darüber! Und obwohl die Presse gerne den Topf mit Boldt und der SGE kocht, es ist gut anzuschauen, dass in der Führungsriege eine gewisse Ruhe herrscht, die dem Verein und vor allem der Mannschaft gut tut. Diskussionen um Rangnick kann man nicht gebrauchen, man schleudert sich dann wieder ins Nirvana der Schalker und VfB-er und der Herthaner und die gewünschte Einigkeit im Verein verkommt zu Wunschdenken und Phantasiegespinsten. Zumal, was soll Rangnick denn eben gerade ändern? Der steht nicht auf dem Platz und eine strukturelle Veränderung im Verein wäre im Moment Gift für die anstehende Aufgabe.
Die kann nur sein: Aufstieg. Letztlich doch von allen hier im Blog angedacht oder sogar gefordert.
Und jetzt kommt die Crux. Nur der Aufstieg, ist ein Anspruch den der HSV nie verloren hat und dieser Anspruch ist ebenfalls eine jener Allüren, die dem Verein in den vergangenen Saisons im Endspurt nicht gut getan haben. Lasst uns diesen Anspruch vergessen und wirklich nur von Spiel zu Spiel denken. In der 2. Bundesliga angekommen! Das kann nur bedeuten: 34 Endspiele 34 Pokalspiele 34 Ausscheidungsspiele, wie man es auch nennen mag, jedes Spiel in der 2. Liga ist ein Kampf ums Überleben und dieser Gedanke muss bei allen Fuß fassen, auch hier im Blog.
Denn auch die sog. Pester geben dem HSV letztlich den Nimbus des legendären Dinos, auch wenn sie in den Kommentaren anderes behaupten. Alleine damit wird die alte Zeit gedanklich herauf beschworen und das tut nicht gut wie wir wissen.
Das muss anders sein und Thioune und der Führungskader haben das im Moment erkannt und durch die Ruhe im Verein tragen sie dazu bei, dass sich alles auf das eine, wichtige Fakt im HSV konzentriert und das ist die Mannschaft!
Die Jungs auf dem Platz können es richten und nach vielen Anläufen scheint die Stärke des Kaders und die Mischung aus Alt und Jung endlich zu funktionieren.
So soll es bleiben.
Jetzt warten wir den Montag Abend ab, dann das nächste Endspiel gegen 96!
Nur der HSV!
kein Hass im Internet!

Polkateddy
2 Monate zuvor

Habe heute mal ein wenig über den Tellerrand geblickt, nach Franken. Dort war Nürnberg über 75 Minuten die bessere Mannschaft und hat sich den Ausgleich erst in der 93. Minute gefangen.

Ich mache jetzt mal den Karl Lauterbach und warne. Ich warne davor zu denken man könne gegen Braunschweig oder Sandhausen leichter gewinnen, als gegen Heidenheim. Denn genau jetzt beginnt der richtig heiße Tanz. Für jedes Team geht es um alles. Aufstieg, Abstieg, Erreichen der Saisonziele etc. Jetzt wird es richtig dreckig. Wenn ich mich recht erinnere, waren es 2 Saisons hintereinander die letzten 8 Spiele, die wir verbockt haben. In der Tat braucht man jetzt 11 Spieler auf dem Feld, die immer an der Grenze des Erlaubten verteidigen.

Ich freue mich einerseits wie Bolle über die 6 Punkte gegen Bochum und Heidenheim. Aber ehrlich gesagt bin ich gedanklich schon in Hannover. Das war vor einem Jahr mein letztes Livespiel, mit riesigen Erwartungen.

Ich hoffe wirklich, dass wir in dieser Saison den Trend durchbrechen und die letzten 8 Spiele erfolgreich gestalten. Mit dem Tabellenrechner komme ich derzeit auf 64 nötige Punkte für Platz 2. Das wird noch heftig!

Bramfelder
2 Monate zuvor

Moin zusammen,

die Crunch-Time beginnt jetzt. Hier die die letzten Spiele vom HSV und unseren direkten Konkurrenten Bochum, Kiel und Greuther Fürth:

HSV, 49 Punkte, 23 Tore Differenz, 26 Spiele:
Hannover (A), Darmstadt (H), Sandhausen (A), KSC (H), Regensburg (A), Nürnberg (H), Osnabrück (A), Braunschweig (H)

Bochum, 48 Punkte, 19 Tore Differenz, 25 Spiele:
Düsseldorf (A), Kiel (H), Paderborn (A), Hannover (H), Heidenheim (A), Darmstadt (H), Regensburg (H), Nürnberg (A), Sandhausen (H)

Fürth, 47 Punkte, 18 Tore Differenz, 26 Spiele:
Heidenheim (A), Sandhausen (H), Darmstadt (A), Braunschweig (H), St. Pauli (A), KSC (H), Paderborn (A), Düsseldorf (H)

Kiel, 46 Punkte, 16 Tore Differenz, 24 Spiele:
Heidenheim (A), Hannover (H), Bochum (A), Regensburg (H), Nürnberg (A), Sandhausen (H), Osnabrück (A), St. Pauli (H), KSC (A), Darmstadt (H)

KSC, Düsseldorf und Heidenheim sind zwar auf Schlagdistanz (40-42 Punkte) – jedoch spielten diese nicht so konstant. Zudem muss Heidenheim auch noch gegen Bochum, Fürth und Kiel spielen. Gegen uns hatten sie ja gerade verloren. Hier ist noch für jede Mannschaft unter den Top4 jede Position drin – gefühlt haben wir aber schon das leichtere Restprogramm. Jedoch halte ich Hannover, Darmstadt, KSC und Regensburg schon für Spiele wo wir wirklich 100% liefern müssen um zu gewinnen. Entscheidend für den weiteren Verlauf dieser Top4 halte ich vor allem das Spiel Bochum gegen Kiel am 03.04. sowie das morgige Duell zwischen Düsseldorf und Bochum. Für Kiel geht es zwischen dem 03.04. (in Bochum nach vier Wochen Pause), dann nach Heidenheim (06.04) und am 10.04. gegen Regensburg um alles. Holt hier Kiel “nur” 3-5 Punkte so kann sich Kiel schon fast Platz 1-2 verabschieden. Es bleibt also spannend – und der HSV hat es in der Hand 🙂 . Gruß, Michael

Flotti McFlott
2 Monate zuvor

https://taz.de/Schalke-04-erhaelt-Absage-von-Rangnick/!5756842/

RR hat Schalke wohl endgültig abgesagt. Wenn keiner unserer Verantwortlichen jetzt nicht wenigstens mal Spaßeshalber bei seinem Berater anruft und so halbernst wenigstens die Bereitschaft Rangnicks abfragt, sich mit dem HSV zu befassen, grenzte dies an Fahrlässigkeit!

Ich denke aber unser VV wird das schon auf dem Schirm haben… oh, wait!🤦🏾‍♂️

Last edited 2 Monate zuvor by Flotti McFlott
Didi
2 Monate zuvor

Da gewinnt der HSV und die Fans freuen sich.

Und dann wird hier wieder von Einigen von zu viel Euphorie geschrieben?

Fans dürfen euphorisch sein. Ob wir hier begeisterte Beiträge schreiben oder die immer gleichen Textbausteine verwenden, um Alles und Jeden beim HSV zu kritisieren hat Null Einfluss.

Und zumindest ich sehe bei den Verantwortlichen derzeit keine Euphorie. Ich denke da wird die Lage durchaus realistisch eingeschätzt. Bei Siegen und bei Niederlagen.

BorisMirheiss
2 Monate zuvor

Der Auftritt vom HSV war insgesamt Bockstark.

Last edited 2 Monate zuvor by BorisMirheiss
Aleksandar
2 Monate zuvor

Leider kann man keine Spiele über Blaupausen gewinnen, jedes Spiel fordert den willen Einsatz und Leidenschaft zu zeigen und das jedes Mal.

Ein starker Tim Leibold auf eine etwas eingerückten neuen Position hat das Mittelfeld gestärkt und was passiert, wenn man sich nicht auf einen, sondern aufeinander verlassen kann, konnte man am Samstag sehr schön beobachten. Mehr davon bitte!

Sollte die Mannschaft und das egal welcher mannschaftsteil hieraus nicht lernen ist Hopfen und Malz schon wieder vor der Ernte verloren.

Thomas Franz
2 Monate zuvor

Schon seit einer halben Ewigkeit war es nicht mehr so schön, ein echter HSV- Fan zu sein. Zweimal zu Null gegen sehr offensivstarke Mannschaften. Gerade das über 90 Minuten überzeugende Auftreten gegen Angstgegner Heidenheim ist besonders dem Matchplan unseres Trainers zu verdanken, der ohne Terodde, Dudziak, Konsombi und Leistner auskommen musste. Dazu dirigiert Thioune ruhig ( ohne die medienwirksamen Hampeleien), aber lautstark und unermüdich an der Seitenlinie. Interessant, das Scholle etwas verdeutlicht hat, was sicher auch wichtig ist, was man aber als Fernsehzuschauer kaum mitbekommt: Das konsequente Pushing von der Tribüne.
Ich warne aber, ein Spiel als selbstverständliche Blaupause für das nächste Spiel zu sehen, weder in negativer noch in positiver Richtung. Jedes Spiel ist anders. Und auswärts ist für uns doch immer etwas anderes als ein Heimspiel, trotz der fehlenden Zuschauer. Aber man darf schon mit etwas mehr Gelassenheit den kommenden Aufgaben entgegensehen, zumal Fürth heute zwei Punkte liegengelassen hat.

Georg Hüdepohl
2 Monate zuvor

Souveräner Sieg für den HSV. Geschlossene Mannschaftsleistung. Erstklassige taktische Einstellung durch den Trainer und Umsetzung durch das Team. Weiter so.

Nur der HSV.

Bastrup
2 Monate zuvor

Meine Güte!
Ich gebe es zu: für mich war die Saison gelaufen.
Vor drei Wochen war ich komplett davon überzeugt, dass diese Saison exakt genauso läuft wie die letzten beiden. Ich war mir sicher, dass das berüchtigte HSV-Arroganz-Virus noch immer ganz tief in dieser Organisation steckt. Der von uns allen so sehnlich erhoffte heilende Effekt des Abstiegs schien nicht ausreichend. Meine Rest-Hoffnungen ruhten auf den Äußerungen eines Ralf Rangnick. Ich dachte mir: Das ist der Mann, der jetzt den letzten Rest Selbtzufriedenheit aus diesem Unternehmen herausprügelt. Um dann wieder bei Null anzufangen.
Aber dieser HSV ist vielleicht doch schon den einen Schritt weiter.

Was mir bei Jürgen Klopp in seiner Anfangzeit beim BVB immer so gut gefallen hat, ist genau das: Gelungene Defensiv Aktionen wurden genauso gefeiert wie Tore. Was auch Sinn macht. Ein verhindertes Gegentor ist genauso wertvoll wie ein selbst geschossenes.
Haben sie es tatsächlich kapiert?
Daumen drücken!

B.

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Am Anfang der Saison kam der Trainer, sah und siegte, im Mittelteil hat er zu spüren bekommen wie die Truppe ticken kann! Jetzt hat es den Anschein, und hoffen wir nicht nur, dass er den Schlüssel für die Erfolgstür gefunden hat. Ich behaupte, dass er das Zeug hat beim HSV die Rolle des Kohletrainers zu beenden, und die Mannschaft in ihm den Halt findet, den sie bei der Führung noch vergeblich sucht! Sollte die Hamburger Presse und teile der Fans jetzt Objektiv mit dem Spirit umgehen, wird für die Zukunft alles gut.Alles nur fürs Brett!

AlterSchwede
2 Monate zuvor

Okay okay, das war schon ein toller Auftritt gestern, aber nun sollte auch wieder gut sein mit freuen.

Das Spiel gegen Würzburg oder die zweite Halbzeit gegen Aue haben doch gezeigt, dass die Jungs noch nicht das unbedingte Siegergen haben, daher sollten die Medien mit Lob ganz homöopathisch unterwegs sein. Auch so Interviews wie jetzt von Leibold machen mir eher “Angst”.
Dennoch traue ich Thioune zu, dem Team diese fehlende Killermentalität (wie gegen Aue) oder die Arroganz (wie gegen Würzburg) noch auszutreiben. Aber natürlich ist klar, dass jedes Team auchmal ein schlechtes Spiel abliefert. Sind keine Roboter.

Also weiter so. Machen, nicht reden.

Aradia
2 Monate zuvor

👱‍♀️ Guten Morgen.

Ich lese in den Kommentaren leichte Skepsis
betreffend unserer Siege raus.
Es ist nun mal ein Spiel mit Glück oder Pech.

Wie beim Mensch ärgere dich nicht.
Leider können wir beim verlieren die Fussballer nicht
vom Platz/Brett fegen 😂 oder den Platz umkippen.🤣

Und beim gewinnen na klar, stille oder laute Freude
im Bewusstsein, dass die Mitspieler sauer sind.

Und da wir in der Vergangenheit genug gelitten
haben sollte die Freude auch länger anhalten.

Ja, wir hatten Angst. Was passiert wenn unser
Topstürmer ausfällt.
Nun, wir gewinnen weiter, weil die Jungs wissen,
dass sie nun , müssen.
Und das haben sie gut gemacht.

Von daher, FREUDE pur.🤩

Alfons Schmuck
2 Monate zuvor

Gestern war ein sehr wichtiges Spiel, das gewonnen wurde.
Aber jetzt kommen noch ganz wichtigere Spiele, die auch alle gewonnen werden sollten.
Wie sagte schon ein ehemaliger, alter Bundestrainer ?
Das nächste Spiel ist das ……….. etc.
ok, ok 5 € ins Phrasenschwein, aber stimmen tut’s trotzdem !

Walter Knell
2 Monate zuvor

Wood so hoch zu jubeln ist schon ein bisschen peinlich.

ToniHH
2 Monate zuvor

Ist mir ein bisschen zu viel Euphorie um DT..

Fakt ist, dass DT einige Spiele diese Saison vercoacht hat. Jetzt am 24/25. Spieltag lässt er mit der perfekten Abwehr und mit Top besetzten
Aussenpositionen spielen.

Das Spiel gestern war eine Blaupause
für die Aufstellung- Terodde anstatt Wood unf ich glaube wir verlieren kein
einziges Spiel mehr.

Die defensive Leistung und das Mittelfeld war gestern wirklich Top…
Mit 57.000 im Rücken gehen wir da mit
4:0 vom Rasen….

⚫️⚪️🔵

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Was mich – vielleicht als Blog-Thema – interessieren würde:

Gibt es im Hintergrund Bestrebungen, ein Szenario, wie es derzeit bei Schalke 04 stattfindet, im Keim zu ersticken?

Wenn schon von “Blaupause” die Rede ist, würde ich das auf die derzeitige Situation bei den Knappen übertragen, die sich den HSV offenbar als Blaupause genommen haben.

Die sog. großen Traditionsvereine müssen endlich umdenken, wollen sie in der Zukunft noch eine Rolle spielen.

Deshalb nochmal die Frage, die Scholle gerne im Blog aufgreifen darf:

Denkt man beim HSV über Innovationen und Zukunftskonzepte nach, die u.a. beinhalten, künftig Eitelkeiten und sportlich inkompetente Mitglieder, Fans und Ultras aus strategischen Entscheidungen herauszuhalten?

Oder wird es wieder so wie derzeit bei Schalke 04, die es sogar geschafft haben, einen eigentlich gewillten Ralf Rangnick zu verprellen?

Es muss doch endlich in die Köpfe der Leute, dass große Traditionsvereine in ihrer jetzigen Form keine große Zukunft mehr vor sich haben. Für diese Erkenntnis benötigt man nicht mal ein abgebrochenes Abitur.

Riesum
2 Monate zuvor

Hannover wird natürlich schwerer als Heidenheim. Denke ich zumindest. Wichtig ist,dass die Leidenschaft und die Zweikampfhärte im Mittelfeld wieder so gelebt wird wie gegen Bochum und Heidenheim. Ich denke,die Jungs sind jetzt extrem heiß auf den Aufstieg. Fühlte sich gestern jedenfalls so an.

Last edited 2 Monate zuvor by Riesum
DerVorstandsvorsitzende
2 Monate zuvor

Seit heute sind wir wieder wer! Ungeteilter Dritter!

Mindestens.

Und: ich bereite schon mal die Übergabe meines Accounts an Ralf Rangnick vor.
Jansen sitzt sicher schon mit ihm zusammen.

Ganz sicher.

Hans-Werner Rieken
2 Monate zuvor

Es kommt nicht drauf an ob ein Spiel gut aussieht. Was für ein Schwachsinn! Wenn ein Spiel gut aussieht ist es Fussball wie man ihn sehen will und fast immer erfolgreich!
Schrottfussball der natürlich nicht erfolgreich ist sehen wir hier seit 10 Jahren!
Es war das beste Saisonspiel, nur hoffentlich kein Ausrutscher. Scholle, noch ist Thioune nicht der Welttrainer den du uns verkaufst. Dazu hat er zu viele Spiele erbärmlich vercoacht

Riesum
2 Monate zuvor

Wenn ich mich nicht täusche, haben wir es jetzt schon selber in der Hand,punktgleich mit Kiel oder Bochum auf Platz 2/3 einzulaufen, je nachdem,wie die beiden gegeneinander Spielen. Aber da noch einige Spiele zu machen sind und weder wir noch die Konkurrenz alles gewinnen wird, ist das Ganze eh hypothetisch.

Grantler3006
2 Monate zuvor

Ich war leider nicht im Stadion, kann mir aber vorstellen, wie sich das anfühlte. Und wenn die Mannschaft das Gezeigte, kompensieren kann, hinsichtlich Wille, Geschlossenheit, und Kampfgeist, tja dann kann das was werden dieses Jahr. Und ich würde mich sehr freuen, wenn die beschriebenen Eindrücke im Blog Bestand haben und behalten. Das wäre in der Tat mal neu. Denn die mental schwierigen Aufgaben kommen noch. Hannover, Darmstadt, Sandhausen, der Jahn und Nürnberg. Vom KSC als vermeintliches Spitzenspiel mal abgesehen. Es ist machbar und zumindest Platz 3 ist jetzt in der eigenen Hand 🙂
Weiter so wäre mir zu wenig. Jetzt im Prinzip gegen möglicherweise aufkommende Zufriedenheit, die für den Moment gerechtfertigt ist, abschütteln und arbeiten.

Es war tatsächlich schön zu sehen, wie alle mitgemacht haben. Und es waren doch recht viele junge Spieler dabei: Onana großartig, Ambrosius abgezockt, Vagnoman deutlich verbessert in seiner Körpersprache, Wintzheimer, das Kampfschweinchen und dann die die 25 jährigen Heyer und Gyamerah, das war angenehm zu sehen. Es wäre toll, wenn DT die anderen Jungen wie Meißner, Heil oder David auch weiter ran führt.

Wir werden sehen, wo es hin geht, noch 8 Spiele

Fussballtrainer
2 Monate zuvor

KOAN Rangnick!

JEANLUCHH
2 Monate zuvor

Scholle, so weit so gut.
Allerdings vermisse ich die Zusammenfassung von Elvis.
Hat es ihm die Sprache verschlagen? 🙄😉

Last edited 2 Monate zuvor by JEANLUCHH
Kosinus
2 Monate zuvor

Der HSV ist die mit deutlichem Abstand fussballerisch und spielerisch beste Mannschaft der 2. Liga!
Aber bei mir bleibt ein komisches Gefühl, was einfach den Erfahrungen der letzten Jahre geschuldet ist.

Heute gleicht Fürth in der 92. Minute sehr glücklich noch aus.
Nun könnte man sagen, Fürth hat 2 Punkte auf Hamburg eingebüßt.
Dennoch stehen den vielen Last-Minutepunkten der Mitkonkurrenten unsere verschenkten Punkten (viele gegen Ende) gegenüber.

Ich hoffe, dass sich das am Ende nicht wieder rächt. Das Schicksal denkt sich beim HSV ja jedes Jahr neue “Katastrophen” aus 😉 Hoffen wir, dass es diesmal nicht so ist!

Georg Hüdepohl
2 Monate zuvor

Und dann noch einen Dank nach Nürnberg.

Micky
2 Monate zuvor

…”kommentiert wurde von einer Handvoll”

Hoffentlich können die Jungs irgendwann auch wieder mit Zuschauern Fussball spielen und sind von dem Getöse nicht völlig verwirrt, wenn sie die Leute von der Bank und die “Handvoll” von der Tribüne nicht mehr hören, von denen sie gepampert werden.
😜

bahrenfelder
2 Monate zuvor

Es war ein gutes Spiel des HSV und das mit “minimalen” Trainingsaufwand. Da sieht man doch, dass es auch anders geht 😉. Nein im ernst, es war ein gutes Spiel und die Trainer können nicht ganz soviel falsch machen wie hier manchmal geschrieben wird.

Der Gedankengang das es ohne Terodde geht oder gehen kann ist im Ansatz nicht verkehrt. Man sollte dies nur nicht in dieser Phase der Saison bringen. Das bringt doch wieder nur Unruhe von außen. Den Blog hier werden die HSV Profis vielleicht nicht lesen aber irgendeine Presse könnte dies gleich wieder aufnehmen. Also sowas für sich behalten und nach der Saison aus der Schublade holen.

Ralf Lübbe
2 Monate zuvor

Für mich war das eins der besten Spiele der letzten Jahre. Spielerisch und Kämpferisch. Wenn wir so die nächsten Spiele angehen habe ich keine Bedenken und wir steigen dieses Jahr auf!!!!!
NUR DER HSV!!!!

Stefan Kuprat
2 Monate zuvor

Moin
Ich kann alle skeptische Fans vollkommen verstehen (nach fast fünfzig Jahren NDHSV) aber dieses Mal ist alles anders als in den letzen gut 10 Jahren. Dieses Team (Spieler / Trainerteam / AG Führung) werden aus den restlichen 8 Spielen 18-20 Punkte holen und somit als Zweitliga Meister aufsteigen.

NUR DER HSV

Maozen
2 Monate zuvor

Top, sie haben es noch selber in der Hand

Kosinus
2 Monate zuvor

Endlich zahlt Wood zurück.