Die Offensive gewinnt Spiele – die Defensive Meisterschaften

von | 23.02.21 | 290 Kommentare

Eigentlich ist das noch das bessere Ende des Spitzenspiels an diesem 22. Zweitligaspieltag. Die SpVgg Greuther Fürth hat mit dem 2:1 gegen Holstein Kiel den Vierkampf um die Spitze auf ein neues Level gehoben. Aktuell stehen gleich vier Mannschaften punktgleich mit 42 Zählern ganz oben. Nur die Tordifferenz trennt HSV von den Verfolgern Greuther Fürth, VfL Bochum und von Holstein Kiel. Letztgenannte verpassten es, mit einem einzigen Punkt schon aus dem Spitzenspiel in Fürth die Tabellenführung allein zu übernehmen „Es ist brutal eng oben, vier Mannschaften mit 42 Punkten“, befand Havard Nielsen, der seine Fürther zum Sieg geschossen hatte. Und er hat Recht!  Vom Aufstieg wollen die Fürther, die in der Rückrunde der einzige noch ungeschlagene Zweitligist sind, trotz des Comebacksieges zwar noch nicht reden. „Nein, warum sollen wir das Wort jetzt in den Mut nehmen? Es ist viel zu früh“, befand Trainer Stefan Leitl. Aber Sportchef Rachid Azzouzi wurde da schon etwas forscher: „Wir haben ein Zwischenziel, das wir unbedingt erreichen wollen, das ist die 50er Marke. Wir wollen uns keine Grenzen setzen, sondern so weit wie möglich nach oben und auch oben bleiben.“

Egal wie man es nimmt, die Spannung bleibt hoch. Und das wiederum kann man interpretieren, wie man lustig ist. Pessimistisch spricht man davon, eingeholt worden zu sein und wieder in altbekannte Muster zurückzufallen. Kurzum: Der Aufstieg wird jetzt schon mehr oder weniger abgehakt. Eine Denkweise, die HSV-Sportdirektor Michael Mutzel gestern schon kritisierte: „Ich kann es grundsätzlich nicht verstehen, weil wir immer gucken, was in der aktuellen Saison passiert. Vor allem wie die Mannschaft nach innen und außen auftritt. Ich habe das Gefühl, dass hier in Hamburg immer ein bisschen schneller Unruhe vorhanden ist. Das haben wir die vergangenen Jahre gesehen. Nach innen haben wir diese Unruhe aber nicht. Ich sehe nach einem verlorenen Spiel auch keinen Grund, warum wir unruhig werden sollten.“ Muss man auch noch nicht. Aber man darf nicht aus Prinzip ruhig bleiben.

Positiv betrachtet kann man aber auch davon sprechen, dass diese Maximalspannung alle unter Strom hält. Also auch die, die bislang weniger zu verlieren hatten als der HSV. Denn die können jetzt plötzlich doch noch etwas verlieren. Siehe Fürth, wo man ganz offensichtlich aufsteigen will. Vor der Saison wollte man noch schnellstmöglich die 40 Punkte für den Klassenerhalt und dann schauen. Das weiß ich noch vom Hinspiel des HSV in Fürth. Jetzt hat man Lunte gerochen – und ab diesem Moment hat man auch was zu verlieren. Und wenn es nur der Traum ist…

Aber zurück zum irdischen, zum HSV. Der muss sich defensiv etwas einfallen lassen. Das hat Würzburg gezeigt. Die Torhüterfrage, die außen längst geführt wird, gibt es intern noch nicht. Und ganz ehrlich: Wenn ich lese, dass Ulreich nur einmal in der Woche – und das dann angeblich auch noch vom Torwarttrainer unbeobachtet – Abstöße und Befreiungsschläge übt, ist mir klar, dass es hier nicht mehr um eine sachliche Diskussion geht. Denn die Torhüter üben das Mitspielen, die Befreiungsschläge und die Abstöße mit ganz wenigen Ausnahmen in jedem Training. Wer etwas anderes behauptet, liegt falsch. Auch deshalb werde ich nicht über Ulreich an sich diskutieren, sondern lediglich darüber, inwieweit er spielerisch mit eingebunden werden MUSS. Wenn ich als Trainer merke, dass ich einen extrem guten Keeper auf der Linie, in der Luft und im Eins-gegen-Eins habe, ihn Rückpässe aber in Bedrängnis bringen – dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: 

  1. Rückpässe auf ein Minimum beschränken
  2. Den Torwart austauschen gegen einen anderen, der mit Rückpässen besser klarkommt.

Vor allem auch mental. Denn man sieht bei Ulreich, dass ihn diese Diskussion über seine fußballerischen Fähigkeiten nicht sicherer macht. Im Gegenteil. Deswegen hatte ich in den letzten Wochen und gestern ja auch noch einmal geschrieben, dass ich glaube, man würde Ulreich sehr helfen, wenn man sich bei ihm im Spiel auf seine Kernkompetenz verlässt. Alles andere – zumal unter dem Druck erhöhenden Zusatz „Ex-Bayern-München-Profi“ – könnte ihn am Ende auf ganzer Linie verlieren lassen. Und das wäre komplett unnötig! Denn auch wenn sich Ulreich ob seiner Erfahrung selbst zu schützen weiß, sollte man ihm helfen.

Wirklich schützen muss man hingegen Spieler wie Amadou Onana. Auch vor sich selbst. Die Gelbrote Karte am Sonntag war das i-Tüpfelchen an einem komplett gebrauchten Sonntag. Für ihn und für die Mannschaft, die jetzt am Montag auf ihn verzichten muss. „Man braucht jetzt nicht den Stab über den Jungs brechen. Es war eine Scheißleistung – und zwar von allen. Dass in so einer Phase ein unerfahrener junger Spieler mit der Mannschaft untergeht, ist normal. Wir gehen mit den Jungs gut um und zeigen die Fehler auf. Das gehört zu einem Lernprozess dazu. So etwas ist nicht ungewöhnlich bei jungen Spielern“, sagt Mutzel und trifft es damit ganz genau auf den Punkt. Bei den Nachwuchsspielern muss gelten: Alles kann – nichts muss. Dann machen Onana und Co. auch die entscheidenden Schritte nach vorn. Dass das nicht davon abhält, Onana alle Szenen vom Sonntag noch mal vorzuführen – logisch! Aber eben alles in Verbindung mit Lösungsvorschlägen, es künftig besser zu machen. 

Apropos: Das muss der HSV jetzt auch punktetechnisch hinbekommen. Insgesamt neun Punkte weniger holte man gegenüber der Hinrunde zum selben Zeitpunkt. Das wirft Fragen auf. Ist der HSV einfach schwächer oder ausrechenbar geworden? Ich sage – das Würzburg-Spiel explizit ausgenommen, denn das war einfach sch…schwach! – nein! Ich behaupte stattdessen, dass der HSV in der Hinrunde effizienter war. Mutzel sieht es ähnlich: „Sorgenfalten hätte ich, wenn wir die vergangenen sechs Wochen rumgestümpert hätten, ohne uns Torchancen zu erspielen. Wir haben auch gestern wieder zwei Tore geschossen. Bis auf gestern war die Art und Weise von uns gut.“ Und bis hierhin war ich zu 100 Prozent bei Mutzel. Aber der führte dann noch aus: „Ich wüsste nicht, warum das jetzt kippen sollte und wir plötzlich nicht mehr performen. Wir fangen uns jetzt und dann geht’s weiter.“ Das klingt zwar gut – ist mir dann aber auch wieder deutlich zu einfach…

Denn Fakt ist, dass der HSV defensiv zu schwach ist. Und n nicht umsonst heißt es: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften. Und die Komplimente für beispielsweise Gideon Jung in der ersten Halbzeit in Aue beruhten in der genaueren Betrachtung nämlich nicht auf dessen Defensivleistung, denn die wurde nicht gefordert. Vielmehr konnte sich Jung in Aue sehr gut mit nach vorn einschalten und verteilte die Bälle klug. Das wiederum fehlte in Würzburg komplett. Hier war auffällig, wie passiv Jung verteidigte. Immer im Sicherheitsabstand, immer mit den Armen hintern dem Rücken verschränkt – das war nichts. Bei ihm ebenso wenig wie bei Jan Gyamerah und Moritz Heyer. Denn auch die beiden waren in Würzburg nicht auf der Höhe. Dass man für das Stadtderby heute schon darüber spricht, wie wichtig Youngster Stephan Ambrosius  ist, es spricht vielleicht für Ambrosius. Aber es spricht nicht für Jung, Gyamerah, Heyer und Co. Im Gegenteil!

Wer wird am Montag verteidigen, werde ich von vielen gefragt. Und darauf werde ich auch morgen im Communitytalk antworten. Für heute aber sei schon mal verraten: Auf das Defensivverhalten  – vor allem gegen das technisch extrem gute, schnelle Mittelfeld des FC St. Pauli – wird es am Montag ankommen! Und wie das aussehen könnte, darüber werde ich mich morgen an dieser Stelle ausführlich äußern. Bis dahin aber meine Frage(n) an Euch: Wie würdet Ihr aufstellen? Dreierkette oder Viererkette? Gyamerah und Vagnoman zusammen in der Startelf, oder muss einer von beiden auf die Bank? Darf Gideon Jung neben Ambrosius beginnen? Sollte ein Jonas David seine Chance bekommen? Und: Rückt Heyer wieder vor auf die Sechs für den gesperrten Amadou Onana? Viele Fragen – aber ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten…!

In diesem Sinne, bis morgen! Dann wieder mit Communitytalk!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
290 Kommentare
Beliebteste
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
View all comments
Meaty
7 Monate zuvor

Der HSV steht von 22. Spieltagen der laufenden Saison 16. mal auf Platz 1. und hier brechen alle Dämme wegen einem wirklich schlechtem Spiel!
Das gibts nur in Hamburg beim HSV!

Diese Art von Großkotzigkeit gibts eben nur um den HSV, weil gewisse Leute immer noch in der Vergangenheit leben und diese alten ‚Erfolgs-und Großverein-Geschichten‘ im Kopf haben und die Verantwortlichen und Spieler danach beurteilen!

Diese Kritiker sind mMn immer noch nicht in der Zweiten-Liga ankommen – der Verein mit seiner Mannschaft und Trainerteam aber schon!

Mir kommt es häufig so vor, als ob so viele hier nur darauf gewartet haben, dass der HSV wieder in eine kleine Negativphase gerät und sie wieder die alten Kamelen und Vorwürfe rauskramen können! Das kommende Derby ist laut Aussagen vieler hier auch schon verloren, weil man ja so schlecht in Würzburg aussah und als ob man die ganze Saison nur Müll gespielt hätte!

Und dann diese Spezialisten, die der Mannschaft und Trainerteam ständig vorwerfen, dass viel zu wenig und natürlich auch immer falsch trainiert werden würde!
Lächerlich solche Vorwurfe!
Haben doch einige dieser selbsternannten ‚Experten‘ schon die Saisonvorbereitung von Thioune kritisiert und sogar seinen Trainerkopf schon nach dem DFB Pokalaus gefordert!

Sechzehn von zweiundzwanzig Spieltagen auf Platz eins!!! Vermutlich nur Zufall???

Geht es diesen Dauerpestern eigentlich noch um die eigentliche Sache?
Wollen diese Dauerkritiker eigentlich den Erfolg der Mannschaft wahrnehmen?
Ich glaube nicht!

Auch dieses ewige ‚Thioune hätte keine Unterstützung aus der Vorstandsetage‘ ist völliger blödsinn und nur gebashe der ewigen Hoffman-Jünger, die dessen Rausschmiss immer noch nicht verwunden haben!

Horst Hrubesch meldet sich kürzlich zu Wort und sagt, das endlich im Verein alle an einem Strang ziehen! Auch alle anderen im Verein, ob in der Vorstandsetage oder im Trainerteam vermelden regelmäßig, dass alle im regen und konstruktiven Austausch sind!
Hier werden trotzdem immer wieder diese Aussagen in Frage gestellt!

Wenn ich Mutzel, Boldt oder Thioune wäre, dann würde ich diese Sch… gar nicht mehr kommentieren, ihre Aussagen werden in Hamburg sowieso immer wieder zerissen!

Eben wie einst Berti Voigts mal über seine Dauerkritiker sagte: Und wenn ich übers Wasser laufen würde, dann würden die Kritiker sagen, siehste, und Schwimmen kann er auch nicht!

Last edited 7 Monate zuvor by Meaty
Sennsation
7 Monate zuvor

Sätze, die wir von unserem nächsten Trainer hören wollen:

„Mutzi, warum sind die linken Außenstürmer heut nicht beim Training erschienen?“

„Das Mädchen mit den Spatzenwaden kann uns ja ein schönes Blld malen, während die Männer trainieren. Du hast doch da Arme hinter Deinem Rücken, oder?“

„Aaron, schön, dass Du vorbeischaust. Habt Ihr heut Stammtisch mit der Traditionself oder wolltest Du nur mal zugucken kommen?“

„Kann mir der VV kurz die Philosophie des Vereins erklären? Vorher ist es ja sinnlos anzufangen“

„Das Blondie, das hier gerade eine Ecke gechipt hat, findet sich morgen früh um Nullsiebenhundert beim KSC zum Eckentraining ein“

„Gute Nachrichten, Josha: Wir konnten Dir einen Ausbildungsplatz bei Mercedes besorgen. Schreib mal!“

„Darf ich Euch vorstellen: der große Mann da vorne ist Simon Terodde. Alles was ihr tun müsst ist zu gucken wo er steht und ihm den Ball vor die Füße oder auf den Kopf spielen. Einzig erlaubte Alternative: Sofortiger Torschuss wie ein Pferd! Jede andere Variante ist verboten.“

„Khaleds OP-Termin für die Fixierung seines Fußgelenks ist morgen mittag!“

„1000 Euro Strafe für den ersten Rückpass. 10.000 für den zweiten. Rückpässe über 40 Meter oder gar zum Torwart führen zur sofortigen Auswechslung“

„Ich wechsle auch nach drei Minuten“

„So lange da vorne ein Tor steht, werden wir draufschießen. 95 Minuten lang.“

„Jedes Spiel wird gewonnen. Jedes. Alles andere ist eine Enttäuschung“

„Ist Kinsombi schon von seinem 50-Kilometer-Lauf zurück? Die nächste Runde geht gleich schon los!“

„KAPPE AB!“

„Wie meinen Sie das, „der ist in Düsseldorf“?“

„Bei mir spielt, wer in Spielen bestehen kann!“

„Es gibt für jede Position einen Nachwuchsspieler als Konkurrenten. Und beim geringsten Zweifel spielt dieser auch!“

„Training 8 mal die Woche über 4 Tage verteilt. Wir beginnen um 9 Uhr. In der restlichen Zeit bis 18 Uhr wird Taktik geschult und technische Schwächen behoben“

„Wo bleibt denn dieser Vorstandsvorsitzende? Muss ich erst laut werden?“

„Moin Alex, wie immer pünktlich! Wir können anfangen“

Ergänzungen willkommen!

Last edited 7 Monate zuvor by Sennsation
Flotti McFlott
7 Monate zuvor

@Meaty

Der HSV steht von 22. Spieltagen der laufenden Saison 16. mal auf Platz 1. und hier brechen alle Dämme wegen einem wirklich schlechtem Spiel!
Das gibts nur in Hamburg beim HSV!“

Wir waren – Relegationsplatz mitgerechnet – in der Saison 18/19 26 mal und in der Saison 19/20 sogar sagenhafte 31 (!) mal auf einem Aufstiegsplatz. Da kann ich mir ein Ei drauf pellen!

Was soll das also für ein Argument sein? Wenn ich 33 Spieltage auf Platz 1 stehe und am 34. Spieltag auf Platz 4 abrutsche, war es halt eine Scheiß-Saison, das kann man doch nicht schönlabern! Ferner geht es nicht um 1 schlechtes Spiel, sondern wie bereits mehrfach erklärt um die Tendenz der Rückrunde, mit 6 von 15 Punkten!

„Diese Art von Großkotzigkeit gibts eben nur um den HSV, weil gewisse Leute immer noch in der Vergangenheit leben und diese alten ‚Erfolgs-und Großverein-Geschichten‘ im Kopf haben und die Verantwortlichen und Spieler danach beurteilen!“

Es hat nichts mit Großkotzigkeit zu tun, wenn ich von einem Tradiotionsverein aus der zweitgrößten Stadt Deutschlands erwarte, dass ENDLICH eine Hochleistungskultur etabliert wird und man sich nicht damit zufrieden gibt, XX mal Tabellenführer in dieser Holzhacker-Liga zu sein und am Ende 4. zu werden!

„Diese Kritiker sind mMn immer noch nicht in der Zweiten-Liga ankommen – der Verein mit seiner Mannschaft und Trainerteam aber schon!“

Klasse, jetzt muss nur noch unser Spieler-Etat in der zweiten Liga ankommen…

„Mir kommt es häufig so vor, als ob so viele hier nur darauf gewartet haben, dass der HSV wieder in eine kleine Negativphase gerät und sie wieder die alten Kamelen und Vorwürfe rauskramen können! Das kommende Derby ist laut Aussagen vieler hier auch schon verloren, weil man ja so schlecht in Würzburg aussah und als ob man die ganze Saison nur Müll gespielt hätte!“

Kannst du das belegen? Wer behauptet das man die ganze Saison Müll gespielt hätte? Im Gegenteil, sicherlich gab es in dieser Saison schon mehr souvräne Auftritte als in den Spielzeiten davor. Aber trotzdem – oder auch gerade deshalb – muss man doch auf die Fehlentwicklung in der Rückrunde hinweisen dürfen, ohne als Pester, Pauli- oder Bremenfan abgekanzelt zu werden!

„Und dann diese Spezialisten, die der Mannschaft und Trainerteam ständig vorwerfen, dass viel zu wenig und natürlich auch immer falsch trainiert werden würde! Lächerlich solche Vorwurfe!“

Wenn man sich die peinlichen Ecken, missratenen Freistöße und fehlende Automatismen ansieht, kann man schon zu dem Schluss kommen, dass es beim Training noch Optimierungspotenzial gibt. Die grottigen Versuche mit Dreierkette zu spielen, sprechen übrigens auch dafür, dass dies nicht ausreichend geübt wurde. Stichwort – ich weiß viele können es nicht mehr hören – ist auch hier: Hochleistungskultur!

„Haben doch einige dieser selbsternannten ‚Experten‘ schon die Saisonvorbereitung von Thioune kritisiert und sogar seinen Trainerkopf schon nach dem DFB Pokalaus gefordert!
Sechzehn von zweiundzwanzig Spieltagen auf Platz eins!!! Vermutlich nur Zufall???“

Siehe oben.

„Geht es diesen Dauerpestern eigentlich noch um die eigentliche Sache?
Wollen diese Dauerkritiker eigentlich den Erfolg der Mannschaft wahrnehmen?
Ich glaube nicht!“

Welchen Erfolg denn? wir sind seit gut einem Jahrzehnt (!!!) das Gespött des deutschen Fußballs! Pleiten, Pech und Pannen seit 10 Jahren! Stolperfußball, Klatschen, Abstiegskampf, Relegationsdusel und peinlichst verkackte Aufstiege! Dafür steht der HSV seit 2011! Was redest Du da von Erfolg?

„Auch dieses ewige ‚Thioune hätte keine Unterstützung aus der Vorstandsetage‘ ist völliger blödsinn und nur gebashe der ewigen Hoffman-Jünger, die dessen Rausschmiss immer noch nicht verwunden haben!“

Sorry, das ist populistisches Geschwätz ohne Substanz, darauf braucht man nicht eingehen.

„Horst Hrubesch meldet sich kürzlich zu Wort und sagt, das endlich im Verein alle an einem Strang ziehen! Auch alle anderen im Verein, ob in der Vorstandsetage oder im Trainerteam vermelden regelmäßig, dass alle im regen und konstruktiven Austausch sind!
Hier werden trotzdem immer wieder diese Aussagen in Frage gestellt!
Wenn ich Mutzel, Boldt oder Thioune wäre, dann würde ich diese Sch… gar nicht mehr kommentieren, ihre Aussagen werden in Hamburg sowieso immer wieder zerissen!
Eben wie einst Berti Voigts mal über seine Dauerkritiker sagte: Und wenn ich übers Wasser laufen würde, dann würden die Kritiker sagen, siehste, und Schwimmen kann er auch nicht!“

Entschuldigung, aber das ist doch alles PR Blabla! „Wir sind im konstruktiven Austausch“, „Ein Rädchen greift jetzt ins andere“ usw… was sollen sie den sonst sagen?

Wenn man sich unsere „Führung“ mal anschaut, bleibt da unter dem Strich nicht viel, seit BH rausgemobbt wurde:

  • Der zurückgetretene Bass Jansen, der sich nun erstmal mehr der Vermarktung seiner Eier-Creme widmen kann.
  • Ein Atomsanierer, der alles tut ausser sanieren. Frag doch mal bei Aachen oder 1860 nach, wie dort sein Wirken im Nachgang bewertet wurde. Spoiler: es weint ihm keiner eine Träne nach…
  • Ein in der Branche eigentlich verbrannter Windbeutel (Football-Leaks), der zumeist durch Abwesenheit glänzt, oder Fantasieangebote aus Rom erfindet um seinen Arbeitgeber unter Druck zu setzen.

Wahrlich, ein „Trio Infernale“! Wir haben ein absolutes Führungs-Vakuum, niemanden der das große Ganze im Auge hat, oder der mal auf den Tisch haut, wenn alles droht den Bach runterzugehen! Stattdessen haben wir 3 Pappnasen, die sich gegnseitig versichern, wie supi endgeil die Zusammenarbeit ist…

Ich habe fertig!

Last edited 7 Monate zuvor by Flotti McFlott
Alex
7 Monate zuvor

Keine Krise – kein Training. Läuft!

Last edited 7 Monate zuvor by Alex
Horizons Inc.
7 Monate zuvor

It’s Crunch time, Baby!

Ab jetzt wird es drauf ankommen zu zeigen, was der HSV in den letzten Jahren gelernt hat. Was es bedeutet, wenn Thioune betont man müsse die zweite Liga annehmen.
Aber was heißt das?

In meinen Augen:
a) defensive Stabilität – keine Experimente, immer die bislang besten Spieler und oft auch Abkehr von der einsamen 6, die sowohl nach vorne als auch hinten arbeiten soll. Es braucht ganz klar eine Doppelsechs – mit Heyer, Onana, Kinsombi und vielleicht auch wieder Gjasula wenn er zu Gesundheit und Form zurück findet.
b) offensive Varianz – es gibt genug Tape und Analysen zum Angriffsplan des HSV. Terrode finden, ob als Abschluss oder zur Bindung. Das kann nicht mehr mehr das oberste Ziel sein. Es muss eine gewisse Unausrechenbarkeit her – und das nicht nur weil andere in die Räume stoßen, die Simon geschaffen hat. Einziger Lichtblick im Spiel gegen Würzburg: Heil, sein Einsatz und seine Wege. Bislang weniger bekannt als etwa die Wege und planbare und nachzeichenbaren Läufe von Jatta und Narey. Wintzheimer wieder einbinden, aber eben nicht als Zulieferer, sondern weil er zum Beispiel wie kein Zweiter im Team weiß wie man Zweikämpfe zieht und gegnerische Fouls provoziert. Das führt zum nächsten Punkt
c) Standards. Gewinnen und Verteidigen. Varianten bis zum Umfallen üben, Chips in den Strafraum unter Strafe stellen. Hinten nur Durchsetzungsfähigkeit zählen lassen, und wenn das bedeutet das etwa Simon die Kopfbälle raus holt, Kinsombi den bulligen Körper rein stellt und der ein oder andere vielleicht lieber weiter vom Ball weg bleiben sollte und nur für das über die Mittellinie bringen verantwortlich ist.
d) It’s not funny, anymore…beissen müsst ihr, zusammen, und als verschworene und bissige Einheit. Dazu muss nicht immer der „beste“ Techniker auf dem Platz stehen, sondern der Spieler, der es am meisten will, der am meisten zu beweisen hat, der eine Zukunft vor Augen sieht. Konkurrenz belebt das Geschäft, gerade was die Moral betrifft. Wer nicht mitzieht hat selber Schuld.
Was wir bis hierhin nicht an „spielerischer Klasse“ entwickelt haben, das bringt uns nun auch nicht weiter. IHR wolltet aufsteigen: dann beweist was ihr könnt. Auch neben dem Platz: Fresse aufreißen, kein Schönreden, Ansagen machen.

Es war eure Planung, die euch zum kurzfristigen Erfolg verdammt. Dann habt Spaß daran – und arbeitet damit!

ENDE!

Der weiße Hai
7 Monate zuvor

Die Mopo-Redakteursdarsteller, die Hunt regelmäßig einen „Mittelfeld-Star“ nennen und jeden anderen zweitklassigen Stolperjochen als „HSV-Star“ bezeichnen, haben nun offensichtlich einen kollektiven Schlaganfall an der Tastatur erlitten und Mutzel den „HSV-Boss“ genannt.

H S V – B O S S !

SOLL DAS EIN WITZ SEIN?

Der kleine Junge mit der fettigen Brille, der sich in jedem Interview mit beiden Händen an seiner Frottee-Unterhose festhält, geht für die Mopo als HSV-BOSS durch??

In keiner mir bekannten Welt wäre Direx Zipfelmutzel der Boss von ÜBERHAUPT IRGENDETWAS!

Na ja. Unser VV wird sich sicher darum kümmern, wenn er mit Thioune und Boldt fertig ist. Ähh ..

Das ENDE ist nah.

Polkateddy
7 Monate zuvor

Jung gegen den einigermaßen gut aufgelegten Burgstaller, vielleicht ist es ja gar nicht mal so dumm. Möglicherweise fängt der Österreicher an zu lachen, wenn er einen zappeligen Innenverteidiger mit hinter dem Körper verknoteten Armen sieht und verliert die Fassung. Vielleicht noch eine rote Nase und diese witzige Brille mit Schnurrbart. Ich denke das könnte tatsächlich funktionieren. 🤔

Last edited 7 Monate zuvor by Polkateddy
Didi
7 Monate zuvor

Die Fraktion „Kann nix, weiß aber Alles besser“ ist ja wieder mal in Topform.

Jörg Darscheid
7 Monate zuvor

Dass es nach dem Offenbarungseid in Würzburg in einer Woche vor dem Derby einen trainingsfreien Tag gibt, schlägt dem endgültig den Boden aus. Die Aussage von Mutzel in Bezug auf Unruhe in Hamburg ist an Unverschämtheit nicht zu überbieten, denn die letzten Jahre hat man immer so lange Ruhe gehalten bis ALLES zu spät war. Thioune kann von Glück reden, dass Flyeralarm uns keine Kohle gibt, denn Gottvater Felix hat schon für weniger als Trainigsfrei Trainer entlassen……

abraeumer
7 Monate zuvor

Scholle zu deinen Fragen:

Eigentlich müssten wir Dreierkette spielen, weil Pauli mit zwei Stürmern, Marmoush und Burgstaller, spielt. Immer ein Innenverteidiger mehr als gegnerische Angreifer. Aber ich habe das Gefühl, dass die Dreierkette von unserer Mannschaft nicht begriffen wird. Ich würde die Dreierkette noch einmal intensiv einüben und spielen lassen. Meine Dreierkette wären Ambrosius, Heyer und Gyamerah. St. Pauli spielt mit einer Raute im Mittelfeld. Auch ich würde mit Raute spielen lassen. Vagnoman würde ich gegen den guten Zalazar auf unserer rechten Seite spielen lassen. Defensiv würde bei mir im DM Kinsombi spielen, offensiv Dudziak und links Leibold. Vorn Kittel, Terodde und Wintzheimer.

Das wäre meine Elf:

Ulreich
Gyamerah, Ambrosius, Heyer
Vagnoman, Kinsombi, Leibold
Dudziak
Wintzheimer, Terodde, Kittel

Legendenbetreuer
7 Monate zuvor

Beim HSV verwundert eigentlich nichts mehr 🤷‍♂️
Nach solch einer Leistung am Sonntag heute frei zu machen ist mit keinem Argument zu begründen.
Belastungssteuerung kann es nicht sein, da es nach dem Spiel nix zu Steuern gibt☝️

Jürgen Linnenbrügger
7 Monate zuvor

ich lehne mich mal mit einer steilen These aus dem Fenster, der HSV gewinnt das Stadtderby am Montag, der Blog wird vor Euphorie und Lobhudeleien teilweise durch die Decke gehen. Auch Scholle werden die Pferde wieder durchgehen.
Aber ich wiederhole mich hier gern, der Aufstieg wird nicht in den Spielen gegen St. Pauli,
Holstein Kiel und dem VFL Bochum entschieden. Der Aufstieg entscheidet sich in den Spielen gegen Würzburg,Hoffenheim, Hannover, Darmstadt etc. In Würzburg hat der HSV ja schon mal den „Anfang“gemacht.
Scholle, du erinnerst dich sicherlich an den März 2020, da haben wir uns zum letztenmal persönlich beim HSV-Training gesehen. Ich habe dir damals, und den HSV-Reportern der Hamburger Tagespresse bereits gesagt das sich der HSV auf Platz 2 konzentrieren soll, da der 1. Platz bereits vergeben ist, nämlich an meine Arminia aus Bielefeld. Die Antwort war schallendes Gelächter auf Seiten der Sportpresse(Fußball-Laien), und auch du hattest nur ein müdes Lächeln übrig.
Ich hatte damals den Vorteil jedes Spiel von Arminia gesehen zu haben, daher wußte ich das hier eine Mannschaft unterwegs war, die eingespielt war, geregelte Abläufe hatte und ein gemeinsames großes Ziel: DEN AUFSTIEG. Uwe Neuhaus hatte eine Mannschaft aus 14-16 Feldspielern beisammen die größtenteils gespielt haben. Warum ich dieses erzähle,
ich habe nicht den Eindruck das beim HSV eine“ Mannschaft“ unterwegs ist. Im Spiel gegen Würzburg konnte man dieses klar erkennen. Hier traben Spieler über den Platz, mehr Bocklosigkeit kann man nicht zeigen, Und das hat meiner Meinung nach einen Grund: in der Mannschaft sind einige Spieler(nenne keine Namen) die die Gesamtleistung
der Mannschaft herunterziehen. Der Kader ist qualitativ sehr schlecht zusammengestellt.

PS: habe gerade Paderborn – Hoffenheim mir angesehen, ich hoffe alle HSV-Spieler haben dieses Spiel gesehen. Hier hätten Sie demonstriert bekommen was es heißt Wille,
Einsatz und Laufbereitschaft auf den Platz zu bringen.

Darmzotte
7 Monate zuvor

1. Fürth hat jetzt also was zu verlieren? Was denn? So wie Heidenheim letzte Saison? Oder Bielefeld?

2. Zu Ulreich: Ein erster Schritt wäre, wenn man es denn nicht im Training aufgreift, die Rückpässe so zu spielen, dass sie im schlimmsten Fall ins Toraus gehen würden und nicht ins Tor.

3. Das Derby wird meiner Meinung nach richtungsweisenden Charakter haben. Ein Sieg kann den nötigen Schwung für die letzten Wochen geben, eine Niederlage den Stecker ziehen. Ich bin gespannt. St. Pauli ist aus dem gröbsten erstmal raus und hat wohl nichts zu verlieren, oder?

Holger Grothkass
7 Monate zuvor

Ulreich mit allerletzter Chance
Davor Viererkette
Vagnoman, Heyer, Ambrosius, Leibold
Kinso auf die 6
Hunt,Dudziak , Jatta , Wintzheimer , Terrodde.
Für alle Basher: Es wird ein Kampfspiel. Und das kann Hunt immer noch besser als Kittel.Obwohl ich Sonny wesentlich lieber im Stamm hätte…

NDHSV!
7 Monate zuvor

Mein Vorschlag an die HSV-Hater
Setzt doch 100 € auf Pauli, dann gewinnt ihr evtl. sogar doppelt.

Hans-Werner Rieken
7 Monate zuvor

Was sind das für armselig Aussagen von Pausenclown Mutzel. Er meint in Hamburg ist immer schnell Unruhe, wie im letzten Jahr. Er scheint das Ergebnis vom letzten Jahr nicht zu kennen. Erbärmlich dieser unfähige Stümper.

Rautenweber
7 Monate zuvor

Ulle
Gyamerah, Ambrosius. Heyer. Leibold
Kinsombi
Jatta, Dudziak, Kittel
Wintzheimer, Torodde

4er Kette, Raute und Doppelspitze
Vielleicht etwas offensiv, so what.

HoffenSiegenVertrauen
7 Monate zuvor

HoffenSiegenVertrauen 1 Stunde zuvor

Da kann der liebe Herr Mutzel noch so sehr den gelassenen mimen, was natürlich in Anbetracht der momentanen Situation von ihm erwartet wird, ich nehm es ihm nicht ab. Niemand, der die Historie des HSV in den letzten drei Jahren, im Bemühen um den Aufstieg mitbekommen hat, kann mir weismachen das er, in Anbetracht der letzten Spiele, kein ungutes Gefühl bekommt. Klar weiß er jeglichen Bezug und sei er noch so klein, diesbezüglich, zu vermeiden. Dennoch würde es mich sehr verwundern wenn nicht schon die ersten Spieler und Verantwortlichen eben jenes ungute Gefühl und das damit einhergehende grübeln bekommen/gonnen hätten.
Irgendwie bezeichnend dass das nächste, ich denke mal Weichenstellende, Spiel dann das Derby ist. So könnte nach negativem Verlauf ein abrutschen auf Platz vier stehen. Ja, ich weiß, Konjunktiv und der Rückstand betrüge lediglich drei Punkte. Der Rucksack allerdings wöge wieder ein paar Kilo mehr und welche Auswirkungen dies haben kann haben wir doch eindrucksvoll im letzten Spiel der vergangenen Saison gesehen.
Im Grunde möchte ich diese negativen Gedanken und Texte nicht zulassen und habe mich bisher, trotz der nicht gewonnenen Spiele zuletzt, auch nicht dazu hinreißen lassen. Die Argumente dafür waren die eigentlich guten Leistungen z.B gegen Braunschweig, Paderborn und Fürth. Ein 0:2 zu drehen war ja zuletzt nicht wirklich oft gelungen – Gelingt mit Hunt‘s Schuss das 4:1, gewinnen wir das Spiel, denke ich – zahlreiche Chancen, unter anderem kurz vor der Linie geklärt, Pfosten, starkerTorwart.
Sprich trotz der Punktverluste gab es, für mein Dafürhalten, durchaus Grund zur Zuversicht.

Und nun kommt das letzte Wochenende. Ein Konkurrent verliert Freitag überraschend. Montag nehmen sich weitere Konkurrenten Punkte und wir spielen gegen den Tabellenletzten. Wieder einmal ist der Tisch gedeckt. Auch hier wissen wir aus der Vergangenheit, – ob das mal gut geht. Aber nein, ich bin guter Dinge. Ich war lange genug selbst aktiver Fußballer und weiß daher das kein Spiel ein Selbstläufer ist und natürlich kann man immer argumentieren, andere Favoriten sind auch gegen vermeintliche Außenseiter gestrauchelt, siehe Bochum oder Kiel gegen Osnabrück etc.
Was ich mich aber immer wieder frage : Warum, verdammt, schaffen wir es nicht endlich mal, zu diesem Zeitpunkt der Saison, den Bock umzustoßen und Niederlagen gegen die vermeintlich kleinen zu vermeiden ? Wie zum Geier soll man denn optimistisch bleiben wenn sich jedes Jahr aufs neue die negativen Befürchtungen bewahrheiten ?

Jungs, ich oder bestimmt kann ich das für uns alle sagen, wir bitten euch inständig, lasst nicht erneut zu das alles was ihr euch bis hierhin erarbeitet/spielt habt, durch eure Finger rinnt und verloren geht. Stemmt euch mit aller Kraft und vollem Einsatz, aber auch mit Köpfchen und Cleverness gegen den Trend und schmeisst dieses Mal den Bock um. Denn nichts täten wir alle lieber als das erreichte Ziel mit euch zu feiern und euch dafür zu beglückwünschen.

Nur der HSV

Ivan69
7 Monate zuvor

Wie kommt nun ein Innenverteidiger, der zuvor zwei (für seine Verhältnisse) ordendliche Spiele gemacht hat, dazu, statt den Zweikampf zu suchen, lediglich in gebührendem Abstand zum ballführenden Gegner die direkte Schussbahn zuzustellen?
Ist er zu doof? Hat er es nicht besser gelernt? Hat er keinen Bock?

Ich glaube ja eher, dass er Angst hatte, durch einen simplen Kurzpass auf einen freistehenden Mitspieler überspiet zu werden.
Anders ausgedrückt: Jung hatte keine Ahnung, wo sich seine Mitspieler gerade befinden.
Wie sollte er auch? Heyer und Gyamera irrten für gewöhnlich orientierungslos in der Gegend herum.

Die Gründe sind einfach: Thioune hatte mit der Dreierkette eine Formation gewählt, die offensichtlich nicht eingespielt war. Dies nicht etwa in einem bedeutungslosen Testspiel, sondern in der entscheidenden Phase der Saison.
Erschwerend kommt hinzu, dass Würzburg mit zwei Spitzen spielte.
Hiergegen ist eine Dreierkette ohnehin fragwürdig. Funktionieren kann das nur, wenn alle drei Spieler in der Kette sehr genau wissen, was sie wann zu tun haben.
Dies war offensichtlich nicht der Fall.

Im Endergebnis irrten drei Verteidiger planlos durch den eigenen Strafraum, während ein Spieler vorn fehlte und es der Würzburger Defensive nur allzu leicht machte, jeden Angriff zu unterbinden.
Das alles wäre natürlich leicht zu korrigieren gewesen: Gyamera nach rechts, Narey auf die Rechtsaussenposition, Leibold nach hinten. Viererkette wie gewohnt.
Aber wenn Thioune stur ist, ist er stur …

Man kann sich nun gerne (und durchaus zurecht) über Jung beklagen.
Die Ursache des Desasters war jedoch eindeutig der Zauberlehrling auf der Trainerbank!

Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Mit diesem Trainer steigen wir nicht auf!

hans vom Rhein
7 Monate zuvor

Man kommt sich eigentlich vor wie in dem Film „Und täglich grüsst das Murmeltier“. Ist ja auch eine Komödie.

Was macht eigentlich der Abwehrspieler Rohr , der für 200000 € von Jena gekauft wurde?

Houston
7 Monate zuvor

Am Montag werden 3 Punkte von St. Pauli nach St. Ellingen wandern. Is so. Die Pauli Serie wird enden, und wir starten eine neue. Is so. Wir bleiben No.1 in Hamburg und in der 2. Liga. Is so. ENDE

NDHSV!
7 Monate zuvor

Spitzenreiter, Spitzenreiter, Hey, Hey, Hey. NDHSV!

Jetzt einen unerwarteten schönen Derby-Sieg bei Pauli und ich träume weiter meinen Traum.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Walker
7 Monate zuvor

Umfrage:

Wer glaubt an einen Sieg im Derby, wer tippt auf Niederlage?

Begründung keine Pflicht.

S = Sieg
N= Niederlage

Kopite
7 Monate zuvor

.
Die Offensive gewinnt Spiele. Die Defensive auch. Die EINSTELLUNG macht Aufsteiger aus!
.

Olli1887
7 Monate zuvor

Lass die Zecken doch glauben, wir sind angeknockt! Montag schlagen wir zurück und nehmen 3 Punkte mit, in den Volkspark! Wenn nicht, dann verbringen wir ein weiteres Jahr in Liga 2. Dann wird es immer schwerer! Entweder dieses Jahr, oder gar nicht mehr!

Ralf Lübbe
7 Monate zuvor

Man muss das zurück spielen unterlassen. Da wir keinen Manuel Neuer im Tor haben. Lieber den Ball nach vorne hauen und auf 2te Bälle gehen. Wenn man eine anfällige Abwehr hat muss man Vorne pressen. Unsere Offensive ist stark genug dafür. Beim Training muss jeder unnötige Rückpass sofort unterbrochen werden. Ballbesitzfussball bringt nichts. Der Weg ist Richtung gegnerische Tor und nicht zurück. Angriff ist die beste Verteidigung.
NUR DER HSV!!!!!!!

Micha Koslowski
7 Monate zuvor

Ulle
Vago ,Mo, St. Ambro, Leibe
Kinso
Jatta Dudziak, Wintz, Kittel
Torredo

Mo im Ballbesitz als Sechs.
Wintz als „abkippende“ 9 :-)…..

WIR schaffen den Aufstieg nur durch Kampf und Wille.

Kritik immer okay, aber bitte sachlich formuliert…

LG aus der Wingst

HSVseit1976
7 Monate zuvor

Ich würde tatsächlich mit folgender Taktik aufstellen:
5-3-2
Und es ist ein Spiel für den Wintzer

Sophies Papa
7 Monate zuvor

Also, ich würde mal sagen: Samstag um 15.00 Uhr sind sie 4. Dann wird sich zeigen, wie sie am Montag damit fertig werden. Das schrieb ich zum gestrigen Blog und daran geändert hat sich ja nix. Kleine Ergänzung: Wenn es wirklich so kommt und sie dann trotzdem am Montag gegen Pauli punkten, habe ich noch Hoffnung.

Horizons Inc.
7 Monate zuvor

Final noch die Aufstellung:

Ulreich
Vagnoman, Gyamerah, Heyer (vorrückend), Ambrosius, Leibold
Kinsombi
Dudziak, Wintzheimer, Kittel
Terodde

Wintzi natürlich nicht als 10er(in die Räume stoßen die anderen beiden, oder Kinsombi bei Gelegenheit) aber hinter Terodde halt auf Lauer in den Strafraum fallend

Last edited 7 Monate zuvor by Horizons Inc.
Riesum
7 Monate zuvor

Das nach diesem Würzburg Desaster das Derby folgt, sollte für die Spieler wie ein Geschenk vom Fußballgott sein. Wie kamm man so eine Schmach besser vergessen machen als mit einem Derbysieg. Ich hoffe,sie erkennen und ergreifen diese Chance!

Klaus Theiss
7 Monate zuvor

Jetzt mal ehrlich.
Ich liebe es hier zu sein.
Der oben liegende Kram (Blog) hat mich noch nie interessiert. Genauso wenig beim Lachs.
Ich liebe es einfach Kommentare zu lesen. Hier komplett vier Leute für fünf und beim Lachs, zwei Leute zu 100.

Ich möchte mich vorstellen:

Bin seit 1.5 Jahren Fan von Corona. Ich liebe auch dort alle Foren. Einfach kacke labern.
Ähhh…sorry. Ich bin seit 494 Jahren Fan „von“ HSV. Bin damit traumatisiert worden, konnte mich aber abnabeln . Habe neun Kinder im SOS Kinderheim und spende weiterhin meine 15 Euro fleißig für das Projekt im Okawangabecken. Denen soll es gut gehen.

Bin einfach froh hier in einer Gemeinschaft der Richtigen zu leben.

Egal wie man es nimmt, die Spannung bleibt hoch.

Grantler3006
7 Monate zuvor

An meiner Meinung zu Montag hat sich nicht geändert:

Wenn die Einstellung zu ihren Beruf als Fußballprofi bei den Spielern stimmt, der die Raute so spazieren führt, war und ist meine Frage?

Im Prinzip muss der Trainer nach Mentalität und Identifikation zum HSV aufstellen:

Das muss nicht zum Erfolg führen, aber das Derby birgt die Gelegenheit mal Risiko zu gehen und alte Zöpfe und Gewohnheiten aufzubrechen. Es zählt die Trainingsbeteiligung in form von maximalem Engagement. Von 21 gesunden Kaderspieler können nur 11 beginnen. Und die, die das wollen, müssen Gas geben. Hier meine aus psychologischer Sicht, gewünschte Aufstellung:

D.h.: Mickel im Tor, Vagnoman, Heyer, Ambrosius, Leibold; Mittelfeld: v. links: Heil, Kittel, Dudziak, Kwarteng Sturm: Wintzheimer, Terodde.
Da wären dann mal ein paar echte HSV- Spunde dabei: Und wenn die sich zerreißen, aber dennoch verlieren, dann ist das ebenso.
Aber das glaube ich nicht. Auf der Bank, dann: David, v. Drongelen, Jatta, Wood, Kinsombi, Gymerah, Ullreich.
 
Guckt mal, geile Bank, ohne Hunt, Jung, Narey –> ok, ganz schön offensiv, aber wenn man wirklich aufsteigen will, dann muss man Punkte holen.
Die Defensivvariante: Kinsombi statt Kwarteng

Fussballtrainer
7 Monate zuvor

Irgendwie bin ich glücklich, dass beim HSV nicht alles rund läuft. Es zeigt doch, dass wir alle nur Menschen sind und dass das Menschliche im HSV noch vorhanden ist. Ich hatte immer das Gefühl, beim HSV kommt das Menschliche zuerst, dann kommt der Erfolg von alleine. Lassen wir uns den HSV und den Spass am Spiel nicht durch die Pester verderben. Diejenigen die den Verein nicht durch ihre Negativwellen niedermachen wollen verstehen das.
Die Pester tragen mit ihren negativen Vibes am meisten dazu bei dass sich der Verein und die Mannschaft verschlechtert sie tragen alleine schuld wenn ein Spiel einmal aus dem Ruder läuft und verloren geht da sie mit ihren negativen Kommentaren auch die Leistungen der Mannschaft negativ beeinflussen.
Sollten wir also am Ende der Saison nicht aufsteigen so sind die Pester als Auslöser für diesen Misserfolg auszumachen.

Dennis1984
7 Monate zuvor

Mal sehen ob Montag zun Abpfiff immernoch nicht von Krise gesprochen wird

bahrenfelder
7 Monate zuvor

Schaut man sich den Derbyfluch der letzten Jahre an wünsche ich mir ein Unentschieden. Schaue ich mir die Tabelle an, natürlich einen Sieg.

Der HSV kann jetzt, in dieser Situation, beweisen, dass er für die 1. Liga tauglich ist. Zumindest mental. Vom spielerischen her muss noch einiges draufgelegt werden (an der ein oder anderen Stelle die ein oder andere Verstärkung). Spiele, wie z.B. gegen Mainz, Freiburg, Köln, Bremen oder auch Union Berlin dürfen nicht verloren werden. Gerade gegen solche Gegner muss man in der 1. Liga Siege erkämpfen. Federn werden sie gegen Bayern, Dortmund etc. sowieso lassen. Und wenn sie sich jetzt in dieser Drucksituation nicht behaupten können, behaupte ich zumindest, haben sie in der 1. Liga auch nichts zu suchen. Dann lieber noch ein Jahr 2. Liga und weiter mannschaftlich wachsen. Dann aber auch bitte mit einem Stamm an gewissen Spielern, einem Trainer der schon vorhanden ist und einer Führungsetage die hinter dem gesamten HSV steht und vor allem die den HSV leben. Wie sagte Prof. Dr. Ringelnatz (sorry o.s.ä.) so schön – Frei übersetzt -> Von oben lebt man die Kultur vor.

Kosinus
7 Monate zuvor

Ullreich ist auch nur ein Mensch. Dass er gleich von den Medien als 1b-Neuer glorifiziert und als Transfercoup gefeiert wurde, spricht mal wieder Bände über die Erwartungshaltung.
Da wird selbst ein transferierter Kreisligakicker abgefeiert, weil er mal im selben Hotel wie Messi übernachtet hat…

Gestern hat es ein Kieler Spieler auf den Punkt gebracht: Am Ende wird der oben stehen, der von nun an am Fleißigsten ist. In diesem Sinne: Lasst Fürth, Kiel, Bochum nicht die 2-3 Prozentpunkte fleißiger sein. Gebt alles!

kidepj
7 Monate zuvor

Man fragt sich ja wirklich, wie so ein Spiel wie gegen Würzburg zustande kommt.

  1. Hatte man einfach „Scheiße am Schuh“, also lief es an dem Tag einfach nicht? Soll ja solche Tage geben…
  2. War es Überheblichkeit? Glaube ich nicht beziehungsweise wäre mir zu einfach.
  3. War es eine Frage der Taktik? Jedenfalls war klar zu erkennen, dass die Würzburger einfach nicht überspielt werden konnten. Ich finde Heyer, Jung und Co haben auch deshalb schlecht ausgesehen, weil zu wenig Bewegung in der Linie davor war. Es haben sich einfach zu wenige Spieler als Passspieler angeboten.

Ich traue auf jeden Fall DT und seinem Team zu, eine Lösung zu finden und glaube an die Stadtmeisterschaft! Bleibt einem ja auch nichts anderes übrig.
#NURDERHSV

NowWhat
7 Monate zuvor

Moin, kein Training ist schon merkwürdig. Ich würde mir einfach wünschen das DT ab morgen seine Viererkette sich einspielen lässt. Und, ich wiederhole mich da, das wir auch mal wieder ein wenig Glück haben. Mich nerven diese Pfostenschüße einfach, und hinten fällt dann das Tor. Ihr merkt: ich kann mit der Situation nichts anfangen. Würde gerne voller Vorfreude auf’s Derby durch die Woche gehen, bin aber eher gelähmt und genervt auf mich selbst das ich Angst habe sie verdaddeln es wieder. Vielleicht ändert sich das ja noch bis Montag.
Und zum Glück gibt es wichtigeres – also noch ’ne Stunde Moped putzen.

Folker Mannfrahs
7 Monate zuvor

Gute Besserung, Tiger 🐯!

Alex
7 Monate zuvor

HSV-Trainer Thioune: „Es ist ein Kampf bis zur letzten Patrone.“
Na denn…