Die große Analyse: Was beim HSV schnell besser werden muss

von | 12.10.21 | 96 Kommentare

Moin liebe HSVer,

die Länderspielpause ist bald beendet und nach neun Spieltagen ist es an der Zeit für einen Datencheck zur Performance des HSV unter der Leitung von Tim Walter. Die Spielweise des HSV hat sich in dieser Saison verändert, was man sehr deutlich an den Zahlen sieht, die über Tabellenplatz und Punkte hinausgehen. So ist die Elf von Tim Walter nach expected points vor Heidenheim, St. Pauli und Werder Bremen Tabellenerster. Die jüngste Mannschaft der Liga mit einem Durchschnittsalter von 25,1 macht somit einen hervorragenden Eindruck, was sich vor allem im Ballbesitzspiel widerspiegelt. Dort hat man u.a. die Quote der erfolgreichen Pässe mit denen Gegenspieler überspielt werden um 12% zur Vorsaison gesteigert. In der Analyse von CREATEFOOTBALL erfahrt ihr, wie das gelingen konnte. 

1. Offensivspiel

Im Offensivspiel sieht man in den Daten eine Menge Potenzial – und das trotz bereits guter Leistungen. Die Rothosen kreieren die meisten Torchancen der Liga (vor dem FC St. Pauli und Fortuna Düsseldorf) und weisen zudem den höchsten xG-Wert der Liga auf. Mit 19.6 liegt dieser rund fünf Treffer über den erzielten Toren, eine mangelnde Chancenverwertung seitens Robert Glatzel (5/19 Chancen verwertet) und Bakary Jatta (1/9) sind die Ursache dafür. Dass der HSV einen derart hohen Wert an expected goals aufweist, liegt weniger in der Quantität der Abschlüsse als vielmehr in der Qualität der Abschlusspositionen. So schossen gleich vier Teams öfter auf das gegnerische Gehäuse doch kein Klub kommt auf eine annährend hohe Torwahrscheinlichkeit pro Schuss. Die Chance, dass der HSV ein Tor erzielt, liegt bei 15.6% pro Torschuss, etwas mehr als jeder sechste Versuch müsste daher statistisch gesehen ein Treffer sein. Bedeutet: Der HSV sucht unter Walter vor allem dann den Abschuss, wenn die Schussposition aussichtsreich ist. Auffällig ist dabei das Kopfballspiel, durch das die Hanseaten bereits 33-mal Angriffe abgeschlossen haben (Topwert der Liga), alleine auf Mittelstürmer Robert Glatzel entfallen elf davon. Dennoch sind Luftzweikämpfe nur für den vorletzten bzw. letzten Pass ein Stilmittel, das Aufbauspiel funktioniert vor allem über das Kurzpassspiel.

2. Stilmittel

Hier gibt es gleich eine Reihe an Statistiken, die die Benchmark der 2. Bundesliga abbilden. Allen voran der enorme Ballbesitzanteil von 67% ist unübertroffen, Werder und Kiel folgen mit rund 58% auf den weiteren Rängen. Dazu spielt der HSV unter Tim Walter die meisten Pässe mit der höchsten Genauigkeit (87%) und zeigt sich besonders stark im Spiel ins letzte Drittel, wo sie die beste Quote der Liga aufweisen. Spannend ist zudem das Flankenspiel des einstigen Bundesliga-Dinos, das als Schlüsselelement im Kreieren von Torchancen gilt. Nur die Fortuna aus Düsseldorf schlägt mehr Flanken, der HSV kombiniert Häufigkeit und Genauigkeit wie kein anderer Klub. Starke 42% der Flanken finden einen Mitspieler! Begründet wird dieses in erster Linie von Linksverteidiger Tim Leibold, welcher unglaubliche 59% auflegt, doch auch Sonny Kittel (49%) und Moritz Heyer (44%) flanken äußerst präzise. Im Schnitt flankt der HSV doppelt so oft, wie sein Gegner im Matchup (22) und das nur zu gern in den Fünfmeterraum hinein. Auch bei den progressiven Pässen funktioniert die Offensivabteilung rund um Sonny Kittel wie ein Schweizer Uhrwerk und bringt einen hohen Prozentsatz an Pässen, mit denen Gegenspieler überspielt werden, zum Mitspieler.

PARAMETER PRO 90 MIN.20/21 – HSV21/22 – HSV
TORE2.11.7
XG1.72.1
SCHUSSGENAUIGKEIT41%36%
PÄSSE455 (84%)558 (87%)
POSITIONSANGRIFFE29.236.4
FLANKEN17.5 (30%)22 (42%)
PPDA106.6

Das größte Manko des HSV liegt neben der Chancenverwertung derzeit im Anbringen von Steckpässen. Nur drei Zweitligisten unterbieten die 22%, welche die Jungs von der Elbe an den Mann bringen. Dies dürfte in den kommenden Wochen ein Schlüssel sein, um variabler in der Chancenerarbeitung zu werden und sich nicht nur das Flankenspiel zu verlassen. Dies war insbesondere beim jüngsten Spiel in Aue offensichtlich.

3. Defensives Umschaltspiel

Bereits beim Amtsantritt von Tim Walter geisterte die Frage durch den Volkspark, wie anfällig der HSV bei Ballverlust sein würde. Etwas, was dem Coach bei seinem Ex-Klub VfB Stuttgart letztlich zum Verhängnis wurde. Insbesondere bei der einzigen Saisonniederlage im Stadtderby zeigte sich dies deutlich, als der Kiezklub 7-mal kontern durfte und fünf davon mit einem Torabschluss krönten. So viele gab es zwar in keiner anderen Zweitligabegegnung in 21/22, jedoch sind gegnerische Konter generell häufig (4) und effizient (52.8% mit Abschluss), was allerdings auch an der Spielweise des HSVs liegt, welche dem Gegner durch die hohe Feldpositionierung Räume verschafft.

Dass bisher nur der Lokalrivale den HSV geknackt hat, liegt fairerweise aber auch in der überwiegend spielstarken Art und Weise des HSV, der die wenigsten Ballverluste aller Zweitligisten aufweist und die sofortige Ballrückeroberung forciert. Der PPDA-Wert ist hier ein guter Indikator, da dieser angibt, wie viele Pässe dem Gegner gestattet werden, ehe das eigene Team Druck durch Pressing ausübt. Der HSV gewährt seinem Gegner nur 6.6 Pässe, die wenigsten aller 56 Teams im deutschen Profifußball! Daraus resultieren pro Spiel rund drei Ballgewinne im gegnerischen Drittel mehr.

PARAMETER PRO 90 MIN.20/21 – GEGNER21/22 – GEGNER
PÄSSE330 (79%)268 (77%)
PÄSSE INS LETZTE DRITTEL44.434.9
KONTER2.84
BALLVERLUSTE IM EIGENEN DRITTEL18.921.3

4. Defensive

Durch den dominanten Spielstil steht der HSV in den Defensivkategorien eher auf den hinteren Plätzen, führt z.B. die drittwenigsten Defensivzweikämpfe nach dem KSC und dem FC Nürnberg und fängt zudem die zweitwenigsten Pässe ab. Insgesamt befindet sich die Defensivleistung des HSV im oberen Mittelfeld der Liga, was Zweikampfquote und expected goals against anbelangen.

5. Auffällige Spielerstatistiken

Datentechnisch stechen besonders zwei Spieler positiv heraus, zum einen der bei den Flanken angesprochene Tim Leibold, welcher die meisten Pässe aller Zweitligaspieler spielt und zudem bereits vier (!) Second Assists – sprich also die Vorlage zur Torvorlage – geliefert hat. Zur Relation: In der gesamten vergangenen Saison waren es sechs, was immer noch ein herausragender Wert ist.

Des Weiteren war bei der Datenanalyse auffällig, dass Sonny Kittel zwar die drittmeisten Schnittstellenpässe aller Zweitligaspieler spielt, diese jedoch oft zu ungenau sind. Manuel Wintzheimer fehlt die Effizienz im Abschluss wie auch in der Vorarbeit (32% angekommene Flanken) und die Tatsache, dass Daniel Heuer Fernandes bislang eine solide Saison spielt, aber in der reinen Torverteidigung Ligakonkurrenten wie Marius Gersbeck (KSC) oder Jannik Huth (Paderborn) einen weitaus größeren Impact liefern. 

Fazit:

Der HSV spielt in vielen Belangen eine formidable Saison und hätte eine bessere Ausbeute an Toren, Punkten und Tabellenplatzierung verdient. Nichtsdestotrotz besteht Verbesserungsbedarf in der Verwertung von Torchancen sowie in der variablen Chancenerarbeitung durch präzise Schnittstellenpässe. Auch auf das Verhindern von gegnerischen Kontersituationen muss weiterhin ein Augenmerk gelegt werden. Alles in allem ist der HSV auf einem sehr guten Weg und hat sich in vielen Punkten im Vergleich zur Vorsaison gesteigert.

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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abraeumer
1 Monat zuvor

Der letzte Satz ist die Krönung: „Alles in allem ist der HSV auf einem sehr guten Weg und hat sich in vielen Punkten im Vergleich zur Vorsaison gesteigert.“

Es ist wieder alles super beim HSV. Am besten sie trainieren gar nicht mehr. Ich bin wirklich offen für Neues, aber diese Statistiker verwissenschaftlichen unnötig den Fußball. Den gesamten Blog und damit das HSV-Spiel unter Walter hätte man auch verkürzt auch mit brotloser, anfälliger Kunst beschreiben können. Dazu muss man nicht XG-Werte und PPDA-Werte bemühen. Wenn man sie aber herausarbeitet, sollte man auch in der Lage sein, ein angemessenes Fazit zu ziehen.

Pralja
1 Monat zuvor

Am Tabellenplatz und Spielweise der Mannschaft kann man gut ablesen was solche von fußballfernen Nerds erstellten Werte aussagen.

Buffy
1 Monat zuvor

„Der HSV spielt… eine formidable Saison“
Ist „formidabel“ ein Synonym für „durchwachsen“? Dann würde ich dir zustimmen, Scholle.

Bear Gerhardt
1 Monat zuvor

Fazit:  Der HSV spielt in vielen Belangen eine formidable Saison…

🤣🤣 Endlich hält hier mal die Satire Einzug. 👍 Immer alles so verbissen sehen, bringt ja auch nichts.

Kai Lorenzen
1 Monat zuvor

Nach dieser Analyse kann man nur hoffen, dass man effizienter in der Chancenverwertung wird. Ich bleibe dabei, mir machen die Spiele mehr Spaß, als in den ersten drei Zweitligajahren.

Legendenbetreuer
1 Monat zuvor

Wenn das Ganze nicht so traurig wäre, könnte man meinen das „Createfootball“ von JB unterwandert wurde.
Aber das klärt dann ja irgendwann Football Leaks auf☝

Didi
1 Monat zuvor

Eine Analyse mit positiven Aspekten?

Kann doch nicht sein!
Diese Nerds!
Da steckt doch der Boldt dahinter!

🤣🤣🤣

IvanAusKass
1 Monat zuvor

Autschn …was für ein Blog …

Ich hätte mich, ob des kostenfreien Angebotes hier, sehr über eine meinungsstarke Äußerung des Blogbetreibers zu Rotkäppchens Beitrag gefreut.

Es hätte ein wunderbarer interessanter Austausch für Alle hier werden können … stattdessen kommt ein hätte, wenn und aber Blabla von den Laptop-Boys, noch dazu ohne eigene Stellungnahme des Herbergsvaters.

Schod !

ToniHH
1 Monat zuvor

Herrlich. Wir sind wieder wer…

Tabellenführer hier und da…die Flankengötter der 2.Liga….Schade keine Statistik der verstolperten Ballannahme…wahrscheinlich auch Platz 1 egal…

Kriegen gegen den 100%tigen Absteiger Aue nix auf die Latte…aber
eine formidable Saison……

Weiter hüpfen in diesem Blog….

YNWA
1 Monat zuvor

Das zeigt doch mal wieder, das Statistik das eine ist, die Realität aber eine vollkommen andere. Wir spielen nämlich vieles aber ganz sicher keine formidable Saison. vielmehr hingegen eine ganz verdammt schlechte.

Nehmen wir Beispielsweise die Offensive – hier sticht also der enorme Ballbesitz in Auge. Wir sind da Spitzenreiter und Bremen und Kiel folgen auf den Plätzen…dann reden wir also von Tabellenplatz 7.,8. und 15. – ein Indikator für einen Erfolgsgarant ist das also schon mal nicht.

Dann die Flanken, dort sind wir vor der Fortuna Spitzenreiter. Von welchen Flanken reden wir denn hier? Von den, die Ihr Ziel erreichen oder von denen, die einfach sinnlos (Jatta) in die Mitte gespielt werden und nur den Gegner erreichen? In jedem Fall auch hier der Tabellen 7. und der Tabellen 12te. Top Kriterium ebenfalls!

Bei der Torwahrscheinlichkeit (Expected Goals) pro Schuss sind wir nun allerdings die Nr. 1., unser größtes Manko ist aber neben der Chancenverwertung derzeit das Anbringen von Steckpässen. Nur drei Zweitligisten unterbieten die 22%. Was stimmt denn nun?

Finde ich jetzt auch nicht wirklich gut.

Kommen wir nun also zur Defensive…Durch den dominanten Spielstil steht der HSV in den Defensivkategorien eher auf den hinteren Plätzen, führt z.B. die drittwenigsten Defensivzweikämpfe nach dem KSC und dem FC Nürnberg und fängt zudem die zweitwenigsten Pässe ab. 

Ähhh…irgendwie komme ich hier von einem Fail zum nächsten…und das gibt auch etwa das wieder, was wir in den Spielen dieser Saison gesehen haben.

Ich habe bisher kein einziges souveränes Spiel gesehen wie, bsp. das denkwürdige 4:1 in Nürnberg, am 30.01.2020. In dieser Saison gab es sowas nicht!

Dominiert haben wir bisher nicht einen einzigen Gegner und defensiv sind wir anfällig, wie nie zuvor – allein der Test gegen Wolfsburg hat alles erneut bestätigt – wenn die gewollt hätten – hätten die uns auseinandergenommen.

Positive Signale sehe ich nicht – abgesehen mal vom Schönreden!

Last edited 1 Monat zuvor by YNWA
RolloWikinger
1 Monat zuvor

Ich verkürze mal das Fazit:
1. Chancenverwertung schlecht
2. Wenig bis keine Pässe in die sogenannten Schnittstellen
3. Bei gegnerischen Kontern besteht oft Gefahr
…. formidabel ???
Ich glaube ich muss mir das schnell „schöntrinken“

Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Die Interpretation von Statistiken wie denen von Createfootball mag in manchen Aspekten hilfreich für die Trainerstäbe sein und unterstützende Parameter enthalten, die darlegen können, ob und inwieweit sich die eigene Spielidee mit dem Team verwirklichen lässt.
Wenn die Zahlen dann allerdings mit Schlussfolgerungen wie „formidabel“ interpretiert werden, wird der Blick auf die Tabelle verklärt.
Werte wie Passgenauigkeit können auch täuschen und diese Zahl wird dadurch erhöht, dass „hinten rum gespielt wird“, weil im Mittelfeld einfach kreative Optionen fehlen.
Die Analyse sagt auch leider nichts aus über die Intensität des Walter Fußballs aus, dem unsere Jungs in schwachen 2. Halbzeiten Tribut zollen mussten.
Ich denke, die Zusammenfassung der Analysten würde hier weniger kritisch gesehen, wenn sie aus ihren Zahlen nicht dies völlig an der Realität vorbei gehende Fazit gezogen hätten.

ballfernerZehner
1 Monat zuvor

Moin,
ma sagen will:

Entscheidend is aufm Platz

und

die Tabelle lügt nie.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Das große Manko ist also die Verwertung von Torchancen?

Ob Simon Terodde das Problem hätte lösen können?

Fragen über Fragen.

Goalero
1 Monat zuvor

Nein, der HSV spielt überhaupt keine formidable Saison. Ich finde, das Blitzfazit nach dem Auefiasko war da wesentlich klarer, als der heutige Beitrag. Wir sind am zehnten Spieltag, es ist keinerlei Weiterentwicklung der Mannschaft zu erkennen, der HSV kann nur ein einziges System spielen und das wissen mittlerweile auch sämtliche Gegner. Ohne anderen Trainer wird sich an diesem Armutszeugnis nichts ändern. Denn der Trainer meint, dass alle zu dumm für sein System sind – ich denke, das System ist einfach zu schlecht für den Profifußball.

Wolle
1 Monat zuvor

Ist das ein Artikel aus „Der Postillon“???

Blogfan
1 Monat zuvor

was soll eigentlich diese „Schönschreiberei“ über diesen HSV ???
Jeder sieht doch z.Z. was für ein Fussball ( System) auf der Wiese
gezeigt wird und wie die Ergebnisse sind.

Wer soll denn durch solche Berichte ins “ rechte Licht “ gestellt werden ??
Die desolate sportliche Leitung ??? Der Trainer ???
Die Verantwortlichen der Transferpolitik, die sowas von daneben lag ???

Was soll so ein Verdrehen ??

Felix Frosch
1 Monat zuvor

Nerdkram. Ein Haufen Zahlen und bestimmt ein faszinierendes Problem für Commander Data, der aber leider nicht für den HSV kickt. Unsere Mannschaft erzielt zu also wenig Tore bei Unmengen von Chancen, und ein ansonsten ganz netter Gambier ist dabei das Schlusslicht. Echt jetzt? Für die Erkenntnis all die lustigen Abkürzungen? Ich sehe die Entwicklung inzwischen als Kaplan-Meier-Kurve… naja, ich schweife ab.

Torwartkrake
1 Monat zuvor

Echt krank hier. Ich mach die Kommentarspalte vom blog auf und nur Gepöbel.

Wenn alles so Scheiße ist, wieso kommen dann am WE trotzdem ca. 40000 in Volkspark.

Achja, sind ja alles nur unkritische Hüpfer, die nich durchblicken, eben krasse Lemmige, die dem Flötenviertuosen Bold, wie betrunken in den Abgrund folgen.

muckomat_34
1 Monat zuvor

Willkommen zurück. Hoffentlich gut erholt Hr. Scholz.
Schön dass Sie den Kopf frei bekommen haben.
Ist mir persönlich sympathischer als 24/7

Stefan Pawlik
1 Monat zuvor

Na super, bei diesen Werten bin ich mir ganz sicher, daß wir am 20.Spieltag als erster Aufsteiger fest stehen.

KarKries
1 Monat zuvor

„Der HSV spielt in vielen Belangen eine formidable Saison“

Nach 9 Spieltagen auf Platz 7, 4 Punkte hinter dem CL-Teilnehmer Jahn Regensburg und 5 Punkte hinterm Weltpokal-Pokal-Besieger St. Pauli.

we have a grandios saison gespielt..

Bastrup
1 Monat zuvor

Danke für den Blog Scholle!
Ich bin ganz sicher kein Fußballfachmann.
Mein Eindruck ist jedoch dieser: Würde man die Daten der deutschen Fußballnationalmannschaft aus der späten Löw Phase analysieren, dann vermute ich, es käme ein ähnlich positives Bild heraus. Ballbesitz und Anzahl Torschüsse sieht auch gut aus. Erfolgreich war es trotzdem nicht mehr.
Letztlich ist es nicht die Anzahl Torschüsse, sondern die zwingenden, 100%igen Torchancen, auf die man schauen muss.
Entgegen der allgemeinen Meinung hier denke ich nicht, daß eine hohe Anzahl Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte Nerdkram ist. Das halte ich für zeitgemäß und tatsächlich eine sehr gute Botschaft.
Genauso wie die Tatsache, daß man seine Entscheidungen basierend auf Daten und Statistik aufbaut.
Ein Management-Naturtalent kann das natürlich aus dem Bauch heraus. Davon gibt es aber nicht so viele. Wir normalen Menschen brauchen Zahlen. Werden hier viele aus ihrem eigenen Berufsleben bestätigen können.

Ich hoffe der HSV schaut genauso auf diese Daten und zieht jetzt die richtigen Schlüsse daraus.

Last edited 1 Monat zuvor by Bastrup
RaiDet
1 Monat zuvor

Sorry, aber diese Analyse ist großer Müll!
ich halte von derlei Analysen sowieso nix. Was nicht nicht läuft erkennt doch jeder vernünftig denkende Mensch ohne irgendwelche Analysetools.

Aradia
1 Monat zuvor

Moin……

Jeder hat so seine Meinung.
Und jeder denkt anders.
Von daher ist es schwierig jedem gerecht zu werden.
Ich zum Beispiel ärgere mich wenn ein Spieler netzen könnte
und aus Angst vor Blamage den Ball weiter gibt.
Oder sogar zurück spielt und die ganze Arbeit nach vorne
um sonst war. Da nutzt auch Training nix.
Es fehlt an Mut und Durchsetzungskraft.

Leider zeigen andere Vereine und deren Spieler eben
genau dies.
Ich finde auch schade das die Eigenschaften wie zB. Jattas
Schnelligkeit in unserem System , verpufft.
Was passiert wenn wir wieder mit viel Glück, im nächsten
Spiel nur einen Punkt holen?
Sieht so Entwicklung aus?

Dabei ist es doch einfach.
Mehr knipsen oder einen treffsicheren Spieler holen.
Schönen Tag euch.

Dosenfisch
1 Monat zuvor

Laut Duden:
formidabel
Bedeutungen (2):
1. durch seine Größe, Leistung o. Ä. beeindruckend
2. durch sein großes Ausmaß o. Ä. besorgnis-, furchterregend
Kann sich mit HSV-Bezug also nur um Bedeutung 2 handeln.

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Moin, der Blog liest sich wie eine Werbebroschüre eines Schneeballsystems, das offensichtliche wird schöngeredet und der Erfolg ist quasi schon direkt vor der Tür. Wir müssen nur alle fest dran glauben und bedingungslos mitspielen. Das heute ist genau das warum wir verdient da stehen wo wir stehen. Man muss es sich nur schönreden. Veedammt das hier ist Profisport und ich scheiße auf alle Statistiken, das was zählt ist das was am Ende auf dem Platz die Punkte bringt. Aber man kann es sich auch statistisch schön reden wenn man in der dritten Liga angekommen ist, aber rein statistisch hätte Meister werden müssen. Nie haben meine Alarmglocken lauter geläutet…

Paulinho
1 Monat zuvor

Scholle, lass die Ohren nicht hängen, immer weiter, weiter, wie der grosse Philosoph Kahn schon mal in Hamburg aufforderte, als dann !

Adsche
1 Monat zuvor

Klasse Geistbeitrag!!!

Aleksandar
1 Monat zuvor

Nichts anderes als Fischfutter…… Im Grunde freue ich mich auf die Kommentare.

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Der Weg auf der Schotterpiste, ohne Schotter endet zu wie viel % im
Tabellarisches Niemandsland? Da haben wir den Bock einfach umgestoßen, sollte es kommende Woche heißen, ansonsten Aufarbeitung mit allen Konsequenzen der Verantwortlichen. Nun trainiert einmal schön, und geht eurer Berufung nach.es ist ja noch ein wenig Zeit! Vielleicht einmal Boldt fragen, wie so etwas gemacht wird um beim HSV schnell besser zu werden!

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

CREATEfootball…

Wenn ihr englisch könntet, würdet ihr nicht über Satire und den Postillion schreiben.😉

Wo Nutella drauf steht, ist eben auch Nutella drin.

alles hat seine zeit
1 Monat zuvor

Scholle hat seine Kritiker bezwungen.
Sein Schwert: ein Wort: formidable

Michael Kühnke
1 Monat zuvor

„Nichtsdestotrotz besteht Verbesserungsbedarf in der Verwertung von Torchancen sowie in der variablen Chancenerarbeitung durch präzise Schnittstellenpässe. Auch auf das Verhindern von gegnerischen Kontersituationen muss weiterhin ein Augenmerk gelegt werden.“
Das sind die entscheidenden Sätze des Fazits. Wobei nicht einfach von „Verbesserungsbedarf“, sondern von „erheblichem, vielfach zu übendem Verbesserungsbedarf“ die Rede sein sollte.
Der zweite Satz ist wirklich schlampig und inhaltlch redundant beziehungsweise überflüssig:
Natürlich sind es lediglich die „gegnerischen“ Kontersituationen – und nicht die eigenen. Und selbstverständlich muss „weiterhin ein Augenmerk gelegt werden“ – aber nicht nur „weiterhin“, sondern systematisch und fundamental.

Aleksandar
1 Monat zuvor

Hat der Kult-Trainer Peter eine guten Tip oder einfach nur Fieber?

Torwartkrake
1 Monat zuvor

„Das größte Manko des HSV liegt neben der Chancenverwertung derzeit im Anbringen von Steckpässen. Nur drei Zweitligisten unterbieten die 22%, welche die Jungs von der Elbe an den Mann bringen. Dies dürfte in den kommenden Wochen ein Schlüssel sein, um variabler in der Chancenerarbeitung zu werden und sich nicht nur das Flankenspiel zu verlassen. Dies war insbesondere beim jüngsten Spiel in Aue offensichtlich.“

genau mein Kritikpunkt am Offensivspiel bisher, weil ein Dudziak, Hunt, Onana fehlen oder Walter so spielen will, also viele Flanken?

Grantler3006
1 Monat zuvor

Interessante Werte und Statistiken, aber leider in den ganz wichtigen Belangen, aber noch reichlich Entwicklungspotential, welches mit Training und Struktur angegangen werden muss.
Chancenverwertung, als Nummer 1, Variabilität im Angriff, fehlte besonders gegen Aue und dann die immer wieder kehrenden Kontersituationen gegen den HSV, die zu häufig zu Gegentoren führen. Alles nichts neues. Das Fazit von Herrn Scholz, ist vielleicht zu positiv ausgefallen, aber inhaltlich, sofern die statistischen Zahlen stimmen, auch nicht verkehrt.

Das Problem ist doch, egal welche Schlüsse wir hier ziehen, die Verantwortlichen im sportlichen Bereich, die Hebel genau dort ansetzen müssen, ohne die positiven Punkte nicht wieder zu verschlechtern.

Blumi64
1 Monat zuvor

Was will uns Scholle damit sagen?
Wir sind super aber die Tabelle und ein schmeichelhaftes 1:1 im Erzgebirge sagt was anderes

Blumi64
1 Monat zuvor

Aber wahrscheinlich wollte Scholle auf Satire machen nach dem schönen Urlaub 😉