Der letzte Trumpf – HSV geht mit Hrubesch „all-in“

von | 03.05.21 | 412 Kommentare

„Es ist sehr, sehr schade. Es ist kein Geheimnis, dass ich nach wie vor sehr viel in ihm sehe. Aber wir haben festgestellt, dass die Dynamik in den letzten Tagen deutlich schneller und dramatischer geworden ist. Wir laufen große Gefahr, von unserem Weg abzukommen. Das wollen wir nicht und das werden wir nicht. Deswegen haben wir es als zwingend angesehen, eine größere Justierung vorzunehmen. Es ist sehr bedauerlich, dass es so gekommen ist. Es gab aufgrund der letzten Ereignisse keine andere Möglichkeit. Ich möchte mich bedanken bei Daniel Thioune für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Monaten.“

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt über den entlassenen Daniel Thioune

Das waren die Worte, die Sportvorstand Jonas Boldt heute neben vielen anderen Komplimenten in Richtung Daniel Thioune nutzte, um seine Wertschätzung für den gerade entlassenen Trainer zu dokumentieren. Und angesichts dessen, was ich schon gestern hier berichtet hatte, ist es auch glaubhaft. Denn intern hatte man sich seit Beginn der Zusammenarbeit sehr eng und intensiv ausgetauscht. Vor allem natürlich zuletzt, wo die Siege für den HSV ausblieben. Und so lange die Überzeugung beidseitig war, hielt man aneinander fest. „Ein Trainerwechsel hätte viele Alibis für die Spieler gegeben“, erklärt Boldt. Zudem seien von den Profis positive Signale gekommen. „Die Mannschaft hat sich berappelt und den Willen gezeigt, die Dinge selbst zu regeln. Gegen Regensburg hat man in der zweiten Hälfte gesehen, wie sie sich gewehrt haben.“ Bis zum Karlsruhe-Spiel.

Vor dieser Partie hatte Trainer Daniel Thioune von einem „All-in“ gesprochen. Zu bemerken war von dieser angekündigten „Alles-oder-Nichts“-Mentalität nur sehr wenig. „Die klare Führung von ihm ist auf der Strecke geblieben“, sagte Boldt und betonte: „Zuletzt war die Überzeugung nicht mehr da, dass das Konstrukt mit Mannschaft und Trainer noch funktioniert. Jeder hat gemerkt, dass er am Freitag angeschlagen war. Ich habe gesagt, er darf sich nicht emotional von dem Spiel leiten lassen. Aber es sind dann ein paar Stunden und Tage vergangen und die haben dazu geführt, dass ich gemerkt habe, dass die Überzeugung nicht mehr da ist und dass die Mannschaft einen Impuls benötigt, den Daniel nicht mehr geben kann. So schade wie es ist und so leid es uns allen tut: Es war alternativlos.“

Wechsel von Thioune zu Hrubesch war alternativlos

Jetzt also Horst Hrubesch. Der Ex-Torjäger und Kumpeltrainer soll retten, was beim HSV noch zu retten ist. Der 70-Jährige soll der verunsicherten Mannschaft Zuversicht geben und sie in die Spur zurückführen. Boldt hofft auf „Klarheit und Lockerheit“ und lobte dessen positive Art und Grundeinstellung, die besagt: „Nicht zu viel nachdenken, sondern machen.“ Zeit hat Hrubesch für die Umkehr eh nicht. Minimal sind es drei Spiele, einschließlich der möglichen Relegation maximal fünf. Wobei Hrubesch schon vor seinem ersten Spiel am kommenden Montag in Nürnberg genau wissen wird, ob es überhaupt noch um etwas geht. Denn bis dahin spielen Kiel (dreimal) und Düsseldorf (heute Abend) ihre Nachholspiele, Fürth und Düsseldorf legen zudem am Wochenende vor.

Ergo: Die Tabelle wird vor dem Anpfiff in Nürnberg bereinigt sein. Und ich hoffe, dass es dann noch realistisch um den Aufstieg geht, denn eine derartig positive Kurzzeitwirkung traue ich Hrubesch allemal zu. Bei seinem Einstand im heutigen Training am Nachmittag hielt Hrubesch eine kurze Ansprache, ruderte dabei mit den Armen. Das anschließende Übungsspiel unterbrach er mehrmals, gab lautstarke Anweisungen. Ob er personelle Umstellungen in der nächsten Partie gegen Nürnberg am 10. Mai vornimmt, ist unklar. Fest steht: Nach Stephan Ambrosius (Kreuzbandriss) wird ihm auch Aaron Hunt wegen eines Muskelfaserrisses für den Rest der Saison fehlen.  Für den ehemaligen Kapitän könnte das KSC-Spiel somit sein letztes Spiel im HSV-Trikot gewesen sein, da sein Vertrag im Sommer ausläuft und noch nicht verlängert wurde.

Vor allem als Trainer im Nachwuchs hat Hrubesch Meriten vorzuweisen. Die U19-Auswahl führte er 2008 zum EM-Titel, ein Jahr später wiederholte er die Titelehren mit der U21, das deutsche Team holte unter seiner Führung 2016 Olympia-Silber. Seine Tätigkeit als Vereinscoach war meist auf wenige Monate beschränkt. Samsunspor, Austria Wien, Dynamo Dresden, Hansa Rostock, FC Tirol stehen in seiner Vita.

Hrubesch: Der Kumpeltyp mit klarer Kante

Vor allem aus seiner sehr erfolgreichen Zeit beim DFB-Nachwuchs haben ihm die Nachwuchsspieler immer wieder menschliche Qualitäten attestiert, die sie als Sopieler und Mannschaft vorangebracht hätten. Was Hrubesch beim HSV vorhat? „Zunächst einmal geht es darum, die Köpfe der Spieler freizubekommen. Zuletzt hat die Mannschaft leider oft unter Wert gespielt. Wir müssen alles daran setzen, den Mist, den wir verbockt haben, wieder geradezurücken.“ Klare, kurze und knackige Worte die alles aussagen. Die Mannschaft verfüge jedenfalls, so Hrubesch auf der Vereinshomepage, „über eine andere Qualität, die wir jetzt in den verbleibenden Spielen auf den Platz bringen müssen. Ich werde viele Gespräche führen, reinhören und versuchen, ein paar Akzente zu setzen“, sagte Hrubesch, dessen Devise ist: „Ich arbeite lieber, anstatt zu reden.“

Okay, das sagen viele. Eigentlich sogar alle. Das hat selbst der aus meiner Sicht unmotivierteste aller HSV-Trainer, Bert van Marwijk, seinerzeit gesagt. Aber: bei Hrubesch stimmt es.  So war er schon als Spieler, wie uns Günther Netzer glaubhaft im Video versichert. Selbst zu seinem runden, 70. Geburtstag vor gut drei Wochen wollte er „kein Brimbamborium“ machen. Man merkte dem einstigen Kopfball-Ungeheuer an, dass es ihm gut in den Kram passt,  dass seit Montag verschärfte Hygieneregeln im Profifußball gelten, durch die Kontakte weitgehend eingeschränkt sind. Denn so wurden auch wir als Fragesteller  beim Training auf größeren Abstand gehalten. Zudem geht die Mannschaft ab kommenden Montag in ein 14-tägiges Quarantäne-Trainingslager, in dem die Mannschat eng auf eng hocken wird. Zeit genug für Kumpeltyp Hrubesch, sich mit „seinen Jungs“ intensiv zu beschäftigen und sie mental wieder in die Spur zu bekommen.

Egal wie, die nächsten Wochen gilt es, zuzusehen, dass alles nur auf das eine, kleine, aber noch nicht komplett verpasste Ziel ausgerichtet bleibt. Und das wiederum ist auch das gültige Argument, weshalb ein solcher Trainerwechsel jetzt noch einen Sinn ergibt. Andererseits bricht der HSV wieder einmal einen Weg ab, den man keine 12 Monate vorher noch als Neuanfang tituliert hatte. Das Adjektiv alternativlos teile ich in diesem Zusammenhang nur bedingt. Denn es wäre aus meiner Sicht vor dem KSC-Spiel besser zu argumentieren gewesen, als jetzt, wo man das Spiel noch mitgenommen hatte.

Der Trainerwechsel kommt spät – zu spät?

Denn die Vorzeichen bzw. die Tendenzen waren schon da deutlich und es wirkte, als wolle man unbedingt am Trainer festzuhalten und über alle Widerstände hinweg dessen Weg weiter gehen. Man war zumindest „grundsätzlich von ihm überzeugt“, wie es Boldt heute mehrfach betonte. Und eigentlich wollte der 39 Jahre alte Sportvorstand für Ruhe und Kontinuität sorgen und dem als Entwickler geholten Thioune die nötige Zeit zum Aufbau eines Teams mit Perspektive geben. „Wir brechen den Weg nicht ab“, versprach er heute. Das dann aber ab kommender Saison mit einem neuen Trainer, zu dem sich Boldt heute noch nicht äußerte.

Und ja, ich weiß, dass es viele hier anders sehen, aber die allermeisten von denen haben den Trainer am Wochenende bei den Spielen im TV und bei den Pressekonferenzen im Netz beobachten können. Ich habe berufsbedingt das glückliche Privileg, mit Thioune immer wieder auch persönlich sprechen zu dürfen. Und eines hatte der Trainer bei ALLEM, was er gemacht hat: Einen realistischen Blick auf das, was er und seine Mannschaft geleistet hat. Zudem war Thioune der erste Trainer seit sehr langer Zeit, dessen Analysen mich fast immer überzeugt haben.

Dass meine Ansprüche an Thioune andere waren als an den erfahrenen Bundesligatrainer Dieter Hecking sowie Hannes Wolf – logisch. Thioune  war gekommen als junger, aufstrebender Profitrainer, der sich mit der Mannschaft entwickeln sollte. Diese „Entwicklung“ wiederum ist definitiv Auslegungssache und von Boldt negativ beschieden worden. Wie knapp das manchmal ist – zeigt sich in diesem Fall aber auch ganz deutlich.  Oder was glaubt Ihr, was passiert wäre, wenn Wood in Hannover getroffen hätte oder der VAR nicht zweimal gegen sondern für den HSV entschieden hätte? Was wäre passiert, wenn Leistner oder Kittel in Regensburg tatsächlich in der Nachspielzeit zum Sieg getroffen hätten? Richtig: Thioune wäre noch Trainer, der HSV stünde tabellarisch besser dar und alle würden sich gegenseitig das allergrößte Vertrauen aussprechen.

Aber noch mal: Darum darf es hier und heute nicht gehen. Es sind noch genau drei Spiele, die ich zuletzt als Ausnahmezustand“ bezeichnet hatte. Der HSV hat vorgelegt und ist mit dem Trainerwechsel „all-in“ gegangen – und ich ziehe hier nach. Wir machen es hier wie der HSV und ordnen alles dem letzten, kleinen Funken Hoffnung unter. Auch deshalb heißt es heute:

Herzlich Willkommen, Horst Hrubesch! Und viel Erfolg!

In diesem Sinne, bis  morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Darmzotte
1 Monat zuvor

Das ist es wieder: der junge Trainer Thioune.

“Ein Trainerwechsel hätte viele Alibis für die Spieler gegeben“, erklärt Boldt. Zudem seien von den Profis positive Signale gekommen. „Die Mannschaft hat sich berappelt und den Willen gezeigt, die Dinge selbst zu regeln. Gegen Regensburg hat man in der zweiten Hälfte gesehen, wie sie sich gewehrt haben.“ Bis zum Karlsruhe-Spiel.”

Jetzt ist es kein Alibi? Positive Signale von der Mannschaft mit Verweis auf die eine Halbzeit bei Abstiegskandidat Regensburg? Das ist doch völlig substanzloses Gelaber.

Mit dieser Entlassung versuchen Boldt und Mutzel nur ihre eigenen Posten zu retten. Wer zweimal mit der teuersten Mannschaft nicht aufsteigt, wer so oft bei der Trainerwahl falsch liegt, wer 500 TEUR für einen Trainerlehrling bezahlt, der sollte gleich mitgehen.

Alex
1 Monat zuvor

“Denn so wurden auch wir als Fragesteller beim Training auf größeren Abstand gehalten.”

Wir Fragesteller? 🤭 Auf Abstand gehalten? Eigentlich war alles so wie immer, außer dass seit langem mal wieder recht viele Tschornalisten vor Ort waren, Blogautoren habe ich keine sichten können. Und von verstärkten Hygieneregeln war nichts zu bemerken. Allerdings ist der Lange im abgesperrten Durchgang zum Stadion ziemlich flott an der wartenden Journaille vorbeigerauscht, weil er kein Bock auf das Gelaber hatte. 😻

Thioune hat genau wie seine Vorgänger auf die falschen Spieler gesetzt und dadurch das Mannschaftsgefüge zerstört. Durch die erzwungene Inklusion von technisch und mental extrem limitierten Spielern hat er das Leistungsprinzip ad absurdum geführt. Er hat das Potential des Kaders nicht annähernd erkannt und sich vom ersten bis zum letzten Spieltag gnadenlos vercoacht. Die Trainingseinheiten waren ein schlechter Witz und sein Soziologengeschwurbel war am Ende niemandem mehr zuzumuten.

Thioune hat es selbst verkackt und deshalb musste er wech. Und die beiden Witzfiguren Boldt und Mutzel sollten ihm schnellstmöglich folgen. ENDE

Nochmal zum Training mit der lebenden Legende Horst Hrubesch. 😇 Es war schon sehr beeindruckend, dass der Lange da nun tatsächlich auf dem Platz stand und das Kommando übernommen hat. 🙏 Für mich persönlich das Highlight der Saison. Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er sich die Gesundheit nicht ruiniert.

ToniHH
1 Monat zuvor

hätte Wood getroffen..
hätte Kittel getroffen….
hätte Leistner getroffen…
hätte der VAR……

DT

hat falsch Aufgestellt
hat spät und falsch Ein/ Ausgewechselt
hat den Schlüssel zur Mannschaft verloren

Das sind die Fakten…

Das ist mein letzter Kommentar zu DT.

Rautenliebe
1 Monat zuvor

Jetzt, wo Thioune Geschichte ist, sollte der Fokus nicht darauf liegen, was der überforderte Trainer-Lehrling alles falsch gemacht hat, sondern welche Begleitumstände dazu geführt haben, dass er so krachend scheitern durfte.

In ihm etwas zu sehen, was er evtl. (noch) nicht hat, ist sicherlich ein Fehler, der aber bei einer mutigen und kreativen Trainersuche schlicht vorkommen kann.
Ob Thioune sich wirklich ob seiner Vita und “Erfolge” aufgedrängt hat bleibt indes diskutabel.
Ob seine Strahlkraft dann überdies noch so groß war, dass man ihn sogar teuer aus einem Vertrag rauskaufen mußte….

Entscheidende und leider irreversible Fehler seitens der sportlichen Führung wurden aber spätestens bei der Begleitung des Wirkens des neuen Übungsleiters gemacht.
Eine sportliche Leitung muß immer nah genug am Geschehen sein um sich anbahnende Probleme frühzeitig zu erkennen und ggf. proaktiv tätig zu werden.

Thioune wurde mit dem Wissen geholt, dass er ganz sicher noch kein kompletter Trainer ist und dann in den vielen zu großen Schuhen HSV im Regen stehen gelassen.

Allein der Umgang mit vermeintlichen “Stars” war für Thioune etwas gänzlich neues.
In Osnabrück ist der größte Star der Busfahrer, oder die Kiosk-Betreiberin, die aber wohl kaum Einsatzzeiten für sich einfordern oder erpressen wollen.

Und so konnte alles seinen Lauf nehemen.
Erfahrene Spieler mit der Veranlagung zur Selbstüberhöhung loten die Schwachstellen und Grenzen des Trainers aus und nutzen die erlangten Kenntnisse in eigener Sache.
Dies ist kein HSV-Phänomen, sondern überall gleich.
Die Frage ist nur immer, wie man damit umgeht…

Eine kompetente sportliche Leitung hätte dies sehr frühzeitig, da absehbar, erkennen und handeln müßen.
Durch energisches Einschreiten hätte man klare Zeichen setzen und den Trainer und das Verhältnis zum Team deutlich entlasten können.

Dies ist aus dem Home-Office oder beim Kö-Bummel aber nicht machbar.

Raibi
1 Monat zuvor

Das obige Bild ist auch interessant. Hotte fragt gerade Terrode, ob es bei Schalke 1 oder 1,5 Millionen Euronen gibt. Terrode muss sich sein „Grinsen“ stark verkneifen und Narey lauscht „unverdächtig“ aus dem Rückraum, wie man an diese Millionen Euro kommen kann!

Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Sehr interessanter Artikel aus der Zeit:

https://www.zeit.de/hamburg/2021-05/hsv-daniel-thioune-horst-hrubesch-fussball-trainer

Zitat:
“Nach Informationen der ZEIT hat es in den vergangenen Monaten in der Kabine immer wieder Reibereien zwischen dem Trainer und seiner Mannschaft gegeben. Vermeintliche Leistungsträger sorgten für schlechte Stimmung, wenn sie sich auf der Bank wiederfanden. Thioune stellte sie wieder auf, opferte dafür andere – etwa den jungen Manuel Wintzheimer – um das Klima in der Mannschaft zu verbessern.”

Damit sollte klar sein, wem wir das neuerliche Scheitern zu verdanken haben. Neben einem schwachen Trainer (nicht nur aufs Fachliche bezogen), einer kleinen Schar “Leistungsträger”, die ihre charakterlichen Defizite nach außen hin gut verbergen konnten, aber nach innen die Stimmung im Team komplett verdarben.

Ich denke auch es ist kein Zufall, dass ausgerechnet der Rädelsführer der Stinkstiefel, der stets fidele Ahorn, nun eine saisonbeendende “Verletzung” hat. Hotte wird den faulsten Apfel im Korb als erstes entsorgt haben.

Ein Stück weit erklärt das natürlich auch die Leistung einiger Spieler wie Kittel, Wintzheimer und Dudziak in der Rückrunde, die darob die Lust verloren, dass der Coach das Leistungsprinzip mit Füßen trat…

Last edited 1 Monat zuvor by Flotti McFlott
bahrenfelder
1 Monat zuvor

Um es kurz zu sagen:

Für diese Saison leider zu spät.

DT ist kein schlechter, er konnte dem Druck der von Anfang an auf ihm lag noch nicht standhalten. Mit Verpflichtungen wie Terodde, Leistner und auch Gjasula war die Richtung seitens des Vereins vorgegeben. Auch wenn man etwas anderes nach außen gesagt hat. Er wird seinen Weg machen und später wird der HSV dann wieder sagen, schade das er gegangen worden ist. Wir hätten auch schon einen Trainer mit Löchern in den Hosen haben können.

Tatortreiniger
1 Monat zuvor

@Jonas: Wenn du schon sonst nichts gegen die Fake-Profile von Alex und Flotti McFlott tun kannst oder willst, dann könntest du sie wenigstens löschen (siehe das GIF unten)! Oder muss ich erst wie die beiden Trolle im Forum einen Thread eröffnen, wo ich die Sperre anderer User fordere?

Last edited 1 Monat zuvor by Tatortreiniger
DerWikinger
1 Monat zuvor

Hätte, hätte Fahrradkette🤦‍♂️ Zum wievielten Mal geht der Verein jetzt All in? Boldt nehme ich, im übrigen, gar nichts mehr ab! Gewinnt Hrubesch jetzt die nächsten 3 Spiele, und man verpasst doch den Aufstieg, dürfte wohl klar sein wer hier alles verbockt hat. Boldt ist komplett gescheitert! Mit diesem Vorstand, und einem Kontrollgremium, dass alles macht, nur nicht kontrolliert, darf es keine Kontinuität geben. Das einzige, was diese Herrschaften immer wieder erfolgreich schaffen, ist es einen Schuldigen für das eigene Versagen zu finden.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Was soll man sagen?

Die Entwicklung haben viele hier schon vor Wochen im Ansatz gesehen. Spätestens nach Aue hätten alle Alarmglocken schrillen müssen.

Für mich ein Knackpunkt in der Rückrunde.

Dieses Spiel noch aus der Hand gegeben zu haben, nachdem man schon in der Hinrunde unnötige Durststrecken absolviert hatte, ließ den aufsteigenden Ast schon deutlich abknicken.

Das Aue-Spiel hatte schon “was mit mir gemacht”.

Mir war schon damals klar, dass es Thioune schwer haben würde, der Truppe den Lässigkeitsteufel auszutreiben. Diese Einschätzung wurde in den folgenden Wochen bestätigt. Damals war es aber nicht Verunsicherung, sondern mangelnde Einstellung!

Es war auch der Zeitpunkt, als Boldt schon das hätte tun müssen, was er nach dem KSC-Spiel tat:

Auf fehlende Leistungskultur hinweisen, den Trainer öffentlich stärken, die Spieler in die Pflicht nehmen, Konsequenzen für fehlende Einstellung aufzeigen und auch ziehen.

Heute konnte er nicht im Ansatz fundiert darlegen, warum man erst jetzt gehandelt hat. Und Boldt weiß, dass er zusammen mit Michel Mutzel einen Riesenbock geschossen hat, den er kaum wieder gutmachen kann.

Er konnte dank Hoffmann-Rauswurf und AR-Inkompetenz schalten und walten wie er wollte. Jetzt muss er auch die volle Verantwortung übernehmen und die Rechnung präsentiert bekommen.

Darauf stehen zwei Positionen:

1) sportliches Missmanagement 2020 bei Wiederholung der Fehler seiner Vorgänger aus 2019
2) sportliches Missmanagment 2021 bei Wiederholung der eigenen Fehler aus 2020

M. Jansen bekommt einen Durchschlag. Nur die Rechnungsadresse ist die eigene und nicht die von Boldt.
Mutzel darf in Boldts Rechnung reinschauen. Er braucht keine eigene.

Scholle ist – so war ja heute in der PK zu vernehmen – mit “Jonas” per Du, was einiges erklärt.

Steht man den Verantwortlichen zu nahe und lässt sich kumpelhaft einwickeln, traut man sich natürlich nicht, kritisch zu sein.

Der heutigen Blog-Überschrift fehlt daher noch ein Name:
BOLDT geht “All in”! Nicht zuerst der HSV.

Denn wenn der HSV nicht aufsteigt, muss Boldt sich das vorhalten lassen, was er selbst heute Thioune anlastete:
Nämlich die Ankündigung “All in” zu gehen, ohne Taten folgen zu lassen.
Auch wenn der Blog-Autor ersatzweise für Boldt bei der Hrubesch-Inthronisierung von “All in” spricht.

Wird daraus erwartungsgemäß “All out”, ist nicht Hrubesch beschädigt, dem ich alles Gute wünsche. Dafür aber Boldt. Irreparabel!

“Er müsste auf seine o.g. Rechnung einzahlen. Dazu wäre er sehr herzlich eingeladen. Und würde in Hamburg keine Platzzeit mehr bekommen, um mit dem Spielgerät den Rahmen zu treffen. Zumal er – im übertragenen Sinne – auch nicht weiß, wo der Rahmen steht.”

In diesem Sinne:
Alles Gute Daniel Thioune! Sie waren ein hochanständiger Mensch und Trainer. Mein Respekt für Ihr Verhalten. Das war ehrlich. Ihren rechtzeitigen Rücktritt hätte niemand verlangen können.
Auch Ihre Wortwahl wird in Erinnerung bleiben.

P.S.:
VAR-Entscheidungen oder eine vergebene Leistner-Chance in Regensburg hatten sicher keinen Einfluss auf die viel zu spät erfolgte Trennung. Wer das schreibt, hat die Entwicklung seit dem Aue-Spiel nicht verstanden.

Janni Kaltz
1 Monat zuvor

Entschuldigt, aber das ist einfach zu dämlich. Den Trainer zu entlassen, wenn alles vergeigt ist, anstatt vorher. Und die Ausrede mit Wood und den VR-Entscheidungen zeigt nur, dass Scholle sich nicht mit dem unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive auskennt: ES GIBT KEIN MÖGLICHES PARALLELUNIVERSUM, in dem Wood getroffen hätte! Wood hat nicht getroffen, weil er NICHT GETROFFEN HAT!
Ein Vorstand mit Eiern hätte Thioune nach dem verkackten 3:3 entlassen. Ein Vorstand mit Eiern hätte JETZT zu Thioune gestanden.
Unser Vorstand hingegen …
Naja … Ostern ist ja vorbei.
Tutti Frubesch – Armer Hrubesch!
Awoppbabaloobop belopbängboom.

Micha Barbarez
1 Monat zuvor

Kann mir mal einer ernsthaft ohne Witz erklären was der Schwachsinn soll , der hier zuletzt anscheinend abgeht unter fremden Nicks was zu schreiben ? Wofür macht man so was ? Der HSV bietet doch wirklich aktuell mehr als genug Diskussionsstoff . Und dann immer die Gerüchte um Mehrfach Accounts . Wie neurotisch muss man denn bitte sein , um quasi mit sich selbst zu diskutieren und sich selbst zuzustimmen , etc . und wieso gibts so ein paar Experten , die sich permanent gegenseitig anfeinden , als seien sie Dortmunder und Schalker in ein Forum gesperrt ? Das merk man nicht viel von der Leidenschaft zum HSV die sei eigentlich verbinden sollte . Und wieso gibt es „ HSV -Fans „ am besten doppelt in Anführungszeichen gesetzt , die geradezu auf ein Scheitern hoffen , nur um Recht zu haben . Ich halte zB , Helm Klaus für einen sehr enttäuschenden Transfer . Aber wenn der uns aus Versehen doch noch zum Aufstieg schießen würde ,
Würde ich mir den Arsch abfreuen , sein Trikot kaufen und ihm persönlich auf seiner Instagram Seite danken ( er liest übrigens scheinbar nahezu alle Kommentare ).

Bastrup
1 Monat zuvor

Für mich ist und bleibt HH ein Held!
Auch wenn wir die nächsten drei Spiele verlieren!

Last edited 1 Monat zuvor by Bastrup
Goalero
1 Monat zuvor

Das einzige, was ich bei Thioune vermisst habe, ist die rechtzeitige Reaktion durch Auswechslung während des Spiels. Ansonsten halte ich den Kader in seiner derzeitigen Zusammensetzung für völlig überschätzt. Wir haben mit Jatta nur einen hin und wieder wettbewerbsfähigen Ausenstürmer – und mit Terodde einen Mittelstürmer, der genau auf solche Spieler angewiesen ist. Und wir haben keinen konstanten Spieler auf der sog. 6. Aber ich glaube nicht, dass Thioune für die Kaderzusammensetzung verantwortlich ist – er war vielmehr ein Gefangener von bestehendem Kader und finanziellem Nichts. Ich finde es schade, dass den vollmundigen Ankündigungen von Neuaufbau und Zeit geben nur dass folgt, was jedes Jahr passiert. Und ob der Baumgart dann der Richtige ist: ich glaube das geht nur, wenn man den Ton ausschaltet, sobald er anfängt zu reden.

YNWA
1 Monat zuvor

Daniel Thioune mag ja ein symphatischer Kerl sein und ich wünsche Ihm bei seiner nächsten Trainerstation mehr Erfolg – Fakt ist aber, dass dies vollkommen uninteressant ist denn hier ist er leider krachend gescheitert.

Wir sind immerhin ein Team mit Anspruch auf Liga 1 und wenn Er diesem Druck schon nicht standhalten konnte, zweifle ich ganz erheblich an seinem weiteren Werdegang! Ein Trainer, der keine Souveränität ausstrahlt ist aktuell sicher ganz weit weg von erfolgreich!

Abgehakt oder wie Alex sagt ENDE. 😉

Viel mehr interessiert mich sein Nachfolger. Steffen Baumgart ist sicher der rustikale Typ, der auch in der Lage ist ein Team auf sich einzuschwören. Fraglich ist natürlich wie weit dies ausreicht um langfristig ein Team aufzubauen und individuelle Fähigkeiten der Spieler zu verbessern. Zudem ist es natürlich unklar ob der Weg nach Hamburg nicht zum Kulturschock für Ihn wird wenn man vorher im besinnlichen Paderborn aktiv war. Kennen wir ja schon zur Genüge!

Interessant finde ich hingegen die Personalie David Wagner. Seit Huddersfield bin ich wirklich von Ihm überzeugt. Er hat dort aus dem Nichts ein Team aufgebaut, das sensationell den Weg in die Premiere League geschafft hat. Hierfür gelang es Ihm mit einfachsten Mitteln, ein Team aus gestandenen Championschip Spielern und sehr jungen Leihspielern der Top Vereine aufzubauen. Die “He’s better than Klopp” Sprechchöre sprachen schon Bände bezüglich der Leistung, die Er dort vollbracht hat. Zudem ist Er wie auch Baumgart ein echter Motivator. Taktisch traue ich Ihm aber erheblich mehr zu!

Ich bin sicher, sein Scheitern in Schalke war weniger seine Schuld, als einfach der noch größeren Unruhe, als hier bei uns geschuldet. Die erste Zeit war jedenfalls sehr vielversprechend und wer schonmal in Schalke gearbeitet hat wird hier sicher nicht groß erstaunt sein was hier in Hamburg los ist. Zudem war Er ja auch jahrelang in Dortmund aktiv und ist der Trauzeuge von Klopp. Wenn ich mir die aktuellen Jugendspieler des LFC anschaue können derartige Beziehungen ganz sicher nicht schaden.

Wenn ich mich für Baumgart oder Wagner entscheiden müsste – würde ich wohl eher zu Wagner tendieren.

Last edited 1 Monat zuvor by YNWA
schlunzi
1 Monat zuvor

Nur eine Frage Herr Scholz waren Sie nun beim Training oder nicht?

Stadionbesucher
1 Monat zuvor

Ist schon irgendwie lächerlich, die Fussballwelt.

Da zieht Düsseldorf mit dem HSV punktgleich und die bei Sky drehen alle durch.

Reden von Aufstieg und wieder voll dabei im Rennen…wenn Fürth verliert Könnte Düsseldorf vorbeiziehen.

Der Trainer und Spieler jubeln, als wären sie gerade aufgestiegen.

So unterschiedlich ist die Wahrnehmung und Darstellung von der Presse oder Sportsendern. Heftig!

Wenn der HSV 52 Punkte hat heißt es Aufstieg verkackt und alle sind Versager, irgendwie lächerlich, oder?

Gute Nacht!

Last edited 1 Monat zuvor by Stadionbesucher
Bubu
1 Monat zuvor

Gooood mooooorniiing @ all,

Ist in Sachen Trainer nun „Crunchtime“ oder nennt man nun jeden Trainerwechsel „All in“? ?

Macht es Sinn drei Spieltage vor Schluss eine gewisse kuriose Dynamik, die sich unlängst entwickelt hat, unterbrechen zu wollen? Der „All in“ Drops des Aufstiegs ist eh gelutscht…

Kiel hat drei Spiele weniger, Düsseldorf ist gestern gegen den KSC mal eben ALL IN gegangen….! SO GEHT DAS!

Nein, Boldt und Mutzel haben wohl ein wenig Klappern in der Hose, nun muss man noch schnell etwas machen, damit man nach der Saison tapfer mit Unschuldsblicken sagen kann;

„Wieso wir haben doch nun wirklich alles alles versucht, um das große Ziel zu erreichen! Wir sind echt all in gegangen“

Da bedarf es nur eines mystischen „Blickkontaktes“ mit frommen Hundeblick und schon glauben alle diesem treu dreinschauenden … herzlichen Glückwunsch Herr Boldt! Man erinnere sich an die vollmundigen Worte bei Thioune´s Einstellung…. Klasse!
Aber nun singt man neuerdings Lobeslieder auf den geschassten Trainer, faselt was von negativer Dynamik und erklärt sich immer wieder und alle nicken artig dazu! ….. 😉

Sollte es dem Ex – Kopfballungeheuer gelingen drei Siege am Stück einzufahren, dann kommen Boldt und Taschen – Mutzel aber in arge Bedrängnis! Zeitpunkt, Weitsicht… etc…!

Man erinnere sich an Titz, den man weitaus früher entließ, da man die sportlichen Ziele damals fadenscheinig als „gefährdet“ sah….tja… ! Hat am Ende auch nichts geholfen..!

Das Bild über dem Blog sagt übrigens alles „ Hör mal Simon, Du machst jetzt pro Spiel mindestens zwei Buden, sonst wechsel ich mich selber ein!“  😉

Hätte auch eine gewisse Dynamik! Ich drücke Onkel Hotte feste die Daumen!

Bleibt alle gesund…! 

Tatortreiniger
1 Monat zuvor

@ Community: Es tut mir sehr leid, euch mit diesem Scheiss zu nerven, aber auch heute stehen hier wieder zahlreiche Fake-Beiträge vom angeblichen “Tatortreiniger” und vom angeblichen “Sophies Papa” im Kommentarbereich. Dagegen müssen wir uns wehren, auch wenn das Chaos und die Diskussionen dazu genau das sind, was dieses Pack will!

@ Scholle: die Trolle Flotti McFlott und Alex missbrauchen die Schwachstellen der Blog-Software, kopieren fremde Accounts und verbreiten unter fremden Namen ihren Bullshit!

Bitte repariere die Schwachstellen in der Software und setze einen kompetenten Admin ein…oder schalte den Kommentarbereich ab!

Grantler3006
1 Monat zuvor

Wenn ein Trainerwechsel, dann hätte er früher erfolgen müssen. Realistisch ist ein Aufstieg, auf Grund der Ausgangslage auch nicht. Dafür sind es ähnlich viele Wenn‘s, wie im heutigen Blog zu lesen war, hinsichtlich einer vermeintlichen Nichtentlassung des DT. Ich vertrete die Meinung, dass die sportliche Führung früher und offensichtlich deutlicher dem Trainer zu verstehen hätte geben müssen, dass er bestimmte Dinge hätte anders machen müssen. Dazu bedarf es Sachverstand, Analysefähigkeiten und Nähe. Die drei Faktoren waren offensichtlich nicht ausgeprägt genug. Ein VV oder Aufsichtsratsvorsitzende hätte intern vielleicht früher was bewirken können. Mutzel und Boldt müssen mindestens auf den Prüfstand, wenn nicht mehr

kbe1
1 Monat zuvor

Erst wenn Manni Kaltz jetzt Horst Hrubesch unterstützt und den Spielern beibringt, wie
Flanken an den eigenen Mann gespielt werden müssen. Keimt Hoffnung auf.

Dietrich Schneider
1 Monat zuvor

Versteh Scholle nicht das er noch Lobeshymnen über Thioune spricht.Die Ergebnisse der letzten Spiele sagen doch alles aus

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Ich glaube nicht so wirklich was JB in der PK gesagt hat. Was er das so gesehen haben will was vorher nicht schon genauso zu sehen war. Nur das jetzt behauptet wird DT erreiche die Mannschaft nicht mehr. Die gefühlt halbe Mannschaft ist doch wie man nun sieht nächste Saison eh nicht mehr beim HSV, was also wäre daran jetzt noch von Bedeutung.
Schlimm wie realitätsfremd man immer noch an eine mögliche Relegation oder einen direkten Aufstieg glaubt. Ich habe es hier schon vor vielen Wochen geschrieben das ich mit HH als perfekten Trainer oder auch in leitender Funktion im Vorstand wünschen würde. Jetzt wünsche ich mir für HH das ihn die Mannschaft nicht im Regen stehen lässt und sein ansehen beschädigt. Diese letzte Peinlichkeit hoffe ich lassen sie aus.

Legendenbetreuer
1 Monat zuvor

Scholle, nun bin ich ein wenig irritiert. Nach ein paar Wochen Abstinenz habe ich heute mal wieder das Training besucht um mein Idol Horst wieder live zu sehen.
So hätte ich auch gerne ein paar Sätze mit Dir gewechselt.
Aber nach längerem Ausschau halten habe ich keinen Scholle entdecken können. Auf Nachfrage bei Deinen Kollegen habe ich leider nur ein Achselzucken als Antwort erhalten.
Schade, dass macht doch nun ein wenig stutzig.

MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Ich befürchte, der Trainerwechsel kommt zu spät. Diese Entscheidung hätte durchaus schon früher getroffen werden können.

Die Frage, was wäre gewesen, wenn in dem einen oder anderen Spiel etwas anders gelaufen wäre, ist müßig. Es ist so gelaufen. Und sie haben eben nicht die Punkte geholt. Möglichkeiten gab es genug. Schlimmer war nur die Art und Weise.

Kai Simon
1 Monat zuvor

ach, übrigens: ich finde ja, der Trainerwechsel kam zu spät. ☝️

Don Toben
1 Monat zuvor

Was wäre das für ein Moment im Stadion ohne Corona….

Und unser Trainer heißt Hoooooorst Hruuuuuuuubesch!!!!!

Kosinus
1 Monat zuvor

War klar, last second 3:2 Düsseldorf.
Ich hab selten eine Saison erlebt wo einfach alles gegen den HSV läuft. Könnte schon wetten, dass Kiel morgen ws. in der 94. durch nen unberechtigten Elfmeter gewinnt…..
Wir hatten in der Phase, wo es fußballerisch noch lief einfach zu viel Unvermögen/Pech.

Thioune konnte da wenig machen….

Hans-Werner Rieken
1 Monat zuvor

Heute ist mir klar geworden warum es in der Presse gegenüber Boldt und Co keine Kritik gibt.
Habe live die Presseconferenz mit Boldt gesehen, SKY, bis auf Hesse von der BILD sind alle Journalisten per DU mit Boldt!!!
Da fehlt natürlich jegliche Distanz um kritisch zu berichten. Scholle habe ich nicht gehört aber kann mir gut vorstellen das es bei ihm nicht anders ist.

Kuddel
1 Monat zuvor

Was hier wohl los wäre, wenn der Daniel Thioune früher entlassen worden wäre.
.
Hier nochmal der Textbaustein zum kopieren:
„Der Trainerwechsel ist sicher richtig, kommt aber deutlich zu spät.“

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Unterschiedliche Wahrnehmungen. Dusseldorf jubelt als wäre der Aufstieg besiegelt, die Presse und die Medien feiern die Dusseldorfer mindestens in die Relegation.
Beim HSV jedoch kommt der Sieg einer Katastrophe gleich. Fast wird das schon gehypt wie der Abstieg.
Nun, wenn drei Spiele gewonnen werden zieht Dusseldorf mitnichten vorbei.
Und wenn die drei Spiele gewonnen werden steht die Chance auf den 2. Platz, na sagen wir 50%.
Und die Chance auf einen Relegationsplatz den sehe ich dann mit 70%.
Und genau das wird Horst Hrubesch den Jungs vermitteln wollen.
Die Chance auf den Aufstieg ist gegeben. Bis zum Montag fallen die Würfel!
Und das ist es was letztlich den Unterschied zwischen Erfolg und Niederlage ausmachen, Durchhaltevermögen und Glauben an den Sieg, Kampfgeist und eine gehörige Portion Spielwitz. Und da hoffe ich das Horst Hrubesch das vermitteln kann.
Alles andere muss ausgeblendet werden.
Ich wünsche der Mannschaft und dem Trainer eine glückliche Hand.

Last edited 1 Monat zuvor by Fussballtrainer
Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Traurig zu sehen, wie sich hier manche User zum Ei machen… reden wir lieber über Fußball: Wer von euch glaubt, dass sich ein Verein findet, der 8 Mio für Schlafmütze Josha hinblättert? Ich kann mir das wirklich nicht vorstellen…

Ralf Lübbe
1 Monat zuvor

Ich wünsche Horst 3 Siege auch wenn es zu spät ist. Thioune hat zuletzt einfach zuviele Fehler gemacht. Aufstellung, Auswechslungen. Deshalb hätte die Ablöse eher kommen müssen.
NUR DER HSV!!!!

Thomas
1 Monat zuvor

Ich finde die entscheidung gut. Die mannschaft war in den letzten spielen in einer schlechten verfassung. Thioune hat zwar gesagt sie brennen und auch gegen karlsruhe das sie all in gehen. Die mannschaft hat es nicht gezeigt. Ich will nichts unterstellen aber zum teil schin es auch so als ob sie nicht mehr an den trainer glauben. Über den Zeitpunkt kann man diskutieren ob es zu früh oder zu spät ist aber aufgrund der englischen woche war es schwer den trainer zu wechseln was auch an der mangelnden zeit lag. Es wird ja immer darüber gesprochen was in der vergangenheit alles schief lief und das die trainer zu früh entlassen wurden und es mag jetzt auch komisch klingen. Aber für mich war diese entscheidung auch ein zeichen für den neuen hsv. Wären sie in aktionismus verfallen hätte man thioune auch schon in der hinrunde navh der negativserie entlassen können. Aber dort glaubte man an thioune und den eingeschlagenen weg. Aber jetzt nach karlsruhe haben sie noch mal sich zeit genommen und es korrekt analysiert. Für mich war nachdem karlsruhe spiel klar das thioune spätestens ende saison gehen wird, weil das risiko mit einem angeschlagenen trainer in die neue saison zu gehen einfach zu hoch war

MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Für mich ist der Aufstieg ja abgehakt. Dennoch bin ich jetzt irgendwie genervt, dass Düsseldorf noch der Siegtreffer in der Nachspielzeit gelungen ist. Ätzend, nun sind die punktgleich Vierter.

Tachauch
1 Monat zuvor

Danke Horst Hrubesch, dass Du Dir das antust. Das ist wahre Liebe zum Verein. Chapeau!

Blogfan
1 Monat zuvor

MMn bei Baumgart etwas auf das “leicht prollige” achten…kann in
Hamburg nicht unbedingt gut ankommen.

Überhaupt jetzt bei der Auswahl sehr akribisch sein und Horst Hrubesch
mit einer gewichtigen Stimme ausstatten.

Es dürfen nicht nur wieder die beiden Lehrlinge (Boldt+Mutzel) ihr Ding machen.

Last edited 1 Monat zuvor by Blogfan
Blogfan
1 Monat zuvor

Und ich werde diesen Blog erst einmal meiden.
Bis Saisonende und dann schaun ich mal

Last edited 1 Monat zuvor by Blogfan
Lucky Luke
1 Monat zuvor

Blogauswahl zum Unwort der Saison

  • Säulenspieler
  • Honeymoon is over
  • Crunchtime
  • Koan Hunt
  • All In
  • Trainerwechsel richtig aber zu spät
  • Fake Profil
  • Thioune ist ein sehr guter Trainer
  • Heimschläfer Homeoffice
  • Mutzelchen
  • Wohlfühloase
  • Quarantäne
  • Alternativlos
  • Die Räder greifen ineinander
  • Das macht was mit mir
  • Wir sind auf die Bretter gegangen
  • brutale Qualität
  • Du Jonas
  • Perlenfischer
  • Nicht reden, sondern machen!
  • Hinfahren! Hinlangen! Hinlegen!
  • Birne frei! Brust frei! Kopf hoch!
  • Wir haben die Fantasie…
  • Bruch statt Krise.
  • Eklig spielen.
  • Platzzeit.
  • Aaron ist momentan ein bißchen hintendran
  • Spielgerät



fehlt noch was ?

Ich habe es mal auf den neusten Stand gebracht …

Last edited 1 Monat zuvor by Lucky Luke
ohne.r!es!KO
1 Monat zuvor

Ich halte es mit der Lichtgestalt und der ehemaligen #5 des HSV: “Ein neuer Trainer müsste ein Zauberer sein – vielleicht kann ein Zauberer vom Circus Krone oder Circus Sarrasani helfen. Ein normaler Mensch hätte kurzfristig keine Chance.”
Für gläubige HSV-Fans könnte der Liebe Gott auf helfen? 😉

Mit besten Grüßen aus dem Süden – NURDERHSV

Last edited 1 Monat zuvor by ohne.r!es!KO
Dosenfisch
1 Monat zuvor

Hotte hat erstmal alle Spieler auf den Arm genommen. Sie durften auch weinen. Dann hat er ihnen ihre Windelhöschen übergestreift und in die Heia geschickt. Hotte, du bist soooo lieb.

Kuddel
1 Monat zuvor

Bei Baumgart hat man gefühlt ein Mann mehr auf dem Platz; bei Thioune einen weniger 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Kuddel
Polkateddy
1 Monat zuvor
Lars K
1 Monat zuvor

Können wir uns alle darauf einigen, zwei Wörter nicht mehr zu benutzen: All-in und Säulenspieler. DANKE!

Fussball-Magier
1 Monat zuvor

Jetzt dreht der Wind und der HSV bekommt Rückenwind.

Endlich hat Horst das Traineramt übernommen.

Eigentlich zu spät – aber als HSV-Fan hat man ja schon gesehen, dass man auch mit 27 Punkten in der Bundesliga bleiben darf.

Thomas Ruf
1 Monat zuvor

Jetzt hoffen wir das uns Hrubesch weiter hilft. Bin auf jeden Fall gespannt was danach kommt

harrybooth75
1 Monat zuvor

Was ich mich frage (und was leider in der PK nicht angesprochen wurde): Wie geht der HSV und wie geht Hrubesch mit Terodde nun um?

Raibi
1 Monat zuvor

Wenigstens ist der HSV Trendsetter in Sachen „Friese“! Jung, Duziak, Helm-Klaus und jetzt auch der Trainer!

FootballSam
1 Monat zuvor

Welche Trainerkandidaten gibt es für die nächste Saison?

Traumlösung: Ralf Rangnick!, Edin Terzic wäre bestimmt interessant, wird aber auch 1. Liga Angebote bekommen.

Realistische Lösung: Steffen Baumgart (mein Favorit) oder Uwe Neuhaus, Ole Werner hat Potential, ist aber m.M.n noch nicht geeignet für unser Haifischbecken

Habe ich noch jemanden vergessen?

JEANLUCHH
1 Monat zuvor

Ach Herrje! Das kann bis zum Saisonende ja noch recht lustig hier werden!