Der HSV pennt, kassiert – und kommt doch noch mal zurück

by | 12.02.23 | 246 comments

Eine diskutabel schwache erste Halbzeit – und im Grunde auch „nur“ 30 vor allem moralisch starke Minuten. Am Ende steht für den HSV ein 3:3 bei Verfolger 1. FC Heidenheim, das man als Punktgewinn bezeichnen muss. Das Blitzfazit: 

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Bramfelder
1 Jahr zuvor

Moin zusammen,

60 Minuten grottig gespielt und 30 Minuten sehr gut. Dazu wissen wir jetzt wie wichtig ein Jonas David ist sowie ein gesunder Meffert ist. Letztlich ist aber eine tiefgehende Analyse nach diesem Spiel heute nicht so wichtig – jetzt zählt einfach nur dieser wichtige Mentalitätspunkt. Der HSV hat einfach eine bockstarke Einwechselbank und mit Nemeth und Katterbach zwei richtig gute und sehr entwicklungsfähige Spieler (ja Katterbach ist nur ausgeliehen hat aber viel Potential beim HSV zu bleiben). Dazu noch der emotionale Ausgleich von Jatta – mit seinem schwachen Fuß. Der Trainer feiert öffentlichkeitswirksam Dompé und baut ihn wieder auf. Und anschließend feiern alle mit den unglaublichen Fans. Was für ein geiler Trainer und dazu ein richtig guter Vorgesetzter. Und was für ein geiles Spitzenspiel. Dieser Auswärtspunkt wird den HSV noch mehr zusammenschweißen und gleichzeitig wird viel Druck von der Bank aufgebaut. Dieses 3:3 war ein Ausrufezeichen des HSV und wir können gleichzeitig viel aus dem Spiel lernen. Dazu kommt: Tim Walter passt einfach perfekt zu diesem HSV und diese Mannschaft passt perfekt zu Tim Walter. Ich habe einfach schon jetzt Bock auf das nächste Heimspiel gegen Bielefeld und freue mich wie ein Schnitzel auf mein zweites Wohnzimmer. HSV gegen Bielefeld wird einfach ein schönes Spiel zwischen zwei sehr befreundeten Fan-Gruppen und es werden einfach mal wieder 57.000 Fans im Volkspark sein. Ich möchte aber trotzdem drei Spieler von heute noch einmal hervorheben: Katterbach (der einfach sensationell performt hat in den knapp 30 Minuten), András Németh (in knapp jetzt 30 Minuten 2 Tore erzielt) und László Bénes (der jetzt endlich in die Startelf gehört). Dazu ein wirklich guter Kittel und als, Sahnehäubchen, das Traumtor von Jatta.

Ja, der HSV war wirklich 60 Minuten schlecht und Heidenheim hätte auch 5:0 führen können. Haben sie aber nicht und wir sind zurückgekommen. Jetzt haben wir 41 Punkte nach 20 Spielen bzw. sind mit 7 Punkten aus den ersten drei Spielen in die Rückrunde gestartet. Der HSV macht da weiter wo er aufgehört hat. Ich kann mir derzeit nicht vorstellen, dass diese stabile Mannschaft einbricht. Und wenn sie mal wieder schlecht spielt, dann braucht sie nur an den 11.02. 2023 zurückdenken. Dieses Team ist in der Lage jederzeit noch zurückzukommen. In diesem Sinne: blau-weiß-schwarze Träume und nur der HSV.

Viele Grüße aus Bramfeld
Michael

Töftinger
1 Jahr zuvor

Zwischen Arroganz und übertriebener Erwartungshaltung scheint nur ein schmaler Grad zu liegen. Ich kann nur peinlich berührt mit dem Kopf schütteln wenn in einzelnen HSV-Podcasts ernsthaft darüber diskutiert wird an welchem Spieltag der HSV den Aufstieg perfekt machen wird. Genauso dümmlich ist es meines Erachtens der Verweis auf mangelhafte Einstellung etc.

Ich hatte mich vor diesem Spiel darauf eingerichtet, dass wir gegen die gefühlt seit Jahren stärkste Heimmannschaft der Liga, größere Probleme bekommen werden.
Zugegebenermaßen dann aber schon mehr Probleme als erwartet.

Es hat sich gestern deutlich gezeigt, dass es unserer Abwehr nicht nur an Kofballstärke sondern vor allem an Robustheit fehlt. Es sei nur mal am Rande erwähnt, dass wir mit Vuskovic unseren mit Abstand zweikampf- und kopfballstärksten Innenverteidiger verloren haben. Das ich mal hier schreibe, dass mir die Körperlichkeit eines Jonas David gestern in jeder Phase des Spieles gefehlt hat, ist eigentlich schon ein Unding. Allerdings ist es dann in dieser Liga hin und wieder nicht ganz unerheblich, ob man hinten drin doch noch einen 1,90 m Innenverteidiger/Prellbock hat. Den hatten wir nicht und dementsprechend sind unsere gefühlt schmächtigen Verteidiger an ihren Gegenspielern mehrfach zerschellt.

Du musst es natürlich auch auf den Außenbahnen besser und mit mehr Entschlossenheit verteidigen. Beängstigend wie schmal sich Verteidiger mittlerweile machen und wie man die Arme versteckt, um bloß keinen Ball an die Hand zu bekommen. Geht nicht, mit dieser Angsthaltung kann man seriös keine Bälle blocken bzw. abwehren.

Natürlich war es auch erbärmlich, dass Königsdörffer einem Benes auf der 10 vorgezogen wird. Das kann man rein fachlich niemanden erklären. Das ist rein taktisch eine der übelsten Fehleinschätzungen die ich je beim HSV gesehen habe. Dementsprechend trenne ich mich hier von vornherein von der Option der Ballsicherheit und Spielkontrolle. So sah das Spiel dann auch aus.

Wir haben diese Spiel u.a. nicht verloren, weil den Heidenheimern schlicht und ergreifend eine saubere Torschusstechnik abging.
Die Wechsel musste man so machen. Erstaunlich das Walter endlich(!!!) gemerkt hat, dass Meffert bei einem Rückstand als 6er läuferisch überfordert und spieltaktisch überflüssig ist. Ich hoffe einer seiner Assistenten hat dies mal ins IPad geschrieben.

Wer kommt eigentlich auf die Idee, seine Innenverteidiger weit vor dem eigenen Stafraum in Kopfballduelle gegen den in dieser Disziplin haushoch überlegenen Kleindienst zu schicken??? Selten so etwas aussichtsloses gesehen. Lass ihn doch dort die Bälle verlängern. Da weicht man rechtzeitig einfach zurück und staffelt sich vernünftig am Strafraum. Natürlich fehlt auch hier ein Vuskovic, aber wenn ich die Mittel nicht habe, dann passe ich meine Defensivtaktik halt an.

Ingesamt war das gestern der ideale Auftritt um die Finger in die Wunde zu legen und die Fehler klar zu analysieren. Offensichtlich ist allerdings, dass diese HSV Mannschaft garnicht anders kann, als den Gegner weit von der eigenen Kiste fernzuhalten.
Dementsprechend muss die Flucht nach vorne angetreten werden und mit Unterstützung der vielen Fans, vor allem die Heimspiele gewonnen werden. Auswärts werden noch einige üble Schlachten kommen.

Klaus Henning
1 Jahr zuvor

1. FC Heidenheim – HSV
Samstag, 11. Feb 2023, 20:30

https://forms.gle/uEZ7udiPPZEcAsiSA

Moin,
dies ist der Link zur Benotung.
Bitte seid fair und benotet nur ein Mal. Um mehrere Antworten des gleichen Users zu verhindern, müsste ich sonst ein Google Konto verlangen, und das möchte ich natürlich nicht.
Ich habe alle Spieler des aktuellen Kaders eingetragen, um nicht nach jedem Spiel ändern zu müssen.
Nach dem nächsten Spiel bitte abwarten, bis ich ein neues Formular freigegeben habe, nicht in das vorherige eintragen.
Die Auswertung kommt in einigen Tagen.
Alles Gute
P.S.: Falls es Euch gefällt: „Hoch-Voten“ wäre nett, damit es immer sofort oben sichtbar ist.

M. R. X.
1 Jahr zuvor

Katterbach und Bénes gehören in die Startelf und Reis statt Meffert auf die 6. ENDE

Meaty
1 Jahr zuvor

Die Bierseligen sahen ein riesiges Ausrufezeichen in dem gestrigen Spiel des HSV in Heidenheim. Ich sah sechzig Minuten den überheblichen HSV, den ich nach zwei leichten Siegen gegen schwache Gegner erwartet hatte und diese 60. Minuten bestätigten nur noch meine Befürchtungen, das dieser HSV ein Mentalitätsproblem hat!

Der HSV schafft es unter Tim Walter saisonübergreifend nicht, ein Spiel mal über 95. Minuten konzententriert und hochmotiviert anzugehen! Erneut brauchte es Spielerwechsel und einen müde werdenden Gegner, um den HSV wieder auf die Bahn zu bringen …

Jetzt werden die Bierseligen schreien, ja aber Moral hat die unsere Mannschaft doch in den letzten 30. Minuten bewiesen und man hat auch gegen einen starken Gegner gespielt.
Ja, könnte man dann erwidern, aber das der Gegner Heidenheim heisst und das stärkste Heimteam ist, wusste man doch schon vor dem Spiel und daher hätte man auch damit rechnen müssen, dass es gegen eine Mannschaft geht, die sich nicht mit halber Kraft besiegen lässt!

Der HSV wusste also, dass der Gegner stärker ist, als die beiden vorherigen und trotzdem macht der HSV nicht mehr im Spiel, NEIN, man spielt seinen bierseligen Stiefel einfach so runter, in der Hoffnung, dass es schon irgendwie reichen wird …

Was Erstligamannschaften in den ersten schlechten 60. Minuten mit diesem HSV gemacht hätten, muss ich wohl nicht erwähnen!
Abfeiern auf gesteigerte 30. Minuten,wo man am Ende wieder nur mit viel Dusel ein Pünktchen holt, ist aus meiner Sicht viel zu wenig für einen ambitionierten Aufstiegsaspiranten!

Last edited 1 Jahr zuvor by Meaty
Kai Lorenzen
1 Jahr zuvor

Grottenschlechte 60 Minuten und dann noch so zurückkommen. Jatta ließ mich verzweifeln und dann macht er so ein Tor.

Mir hat besonders Katterbach gefallen, hoffentlich kann er diese Leistung kompensieren.

Besonders gefallen hat mir die Aktion von Benes, als er nach dem 3:3 den Ball aus dem Netz holte, weil er noch mehr wollte. Das war unbedingter Wille.

Man darf sich aber trotz allem nicht 2/3 des Spiels so präsentieren, wie gestern. Und hoffentlich hat Walter gestern eingesehen, dass Königsdörffer genauso wenig hinter den Spitzen zu suchen hat, wie als Rechtsverteidiger.

Dompé aufzustellen war auch keine Meisterleistung, das hätte man eigentlich wissen müssen.

Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr über diesen Punkt und hoffe auf die richtigen Schlüsse.

bahrenfelder
1 Jahr zuvor

Was für ein Spiel.
Nach der ersten Halbzeit hätte ich gesagt das war der Anfang vom Ende.
Nach der zweiten Halbzeit sage ich aber – alle Achtung. Einwechselungen alle gefruchtet. Hoffentlich sieht TW jetzt auf wem er setzen muss.
Bei der Leistung bin ich gewillt meine pessimistischen Äußerungen zurückzuziehen. Vorausgesetzt die Leistung bleibt in den nächsten Spielen erhalten.
Ach ja, der Maltafuß kann so wichtig sein für wichtige Tore. Und wenn ich mich richtig erinnere war es nicht das erste Mal. Das aber nur mal so nebenbei für alle die immer gegen Jatta schreiben.

Norbert Schröder
1 Jahr zuvor

Pro:
a) Moral und Mentalität
b) Bank : Katterbach, Nemeth, Benes

Con:
a) 72 Minuten überforderte Abwehr
b) Fahrlässiger Spielaufbau
c) Fehlende Durchschlagskraft durch unpräzises Passspiel im Angriff
d) Start Aufstellung

Fazit
a) Benes in die Startelf, Königsdörffer findet sich in der ihm zugeteilten Rolle nicht wieder.
b) Montero braucht noch Zeit, wie Mikelbrencis. d.h. der RV und die IV sind Schwachstellen. Heyer war auch wenig überzeugend und ohne “ Backup“
c) Jatta schwankt zwischen Genialität und Kreisliga. Dennoch, er ist ein Vorbild an Einsatz und Lautstärke. Er pflügt den Rasen, wahnsinnig wo er überall ist. Jeder Bauer würde den Traktor verkaufen.
d) Ich hätte Dompé nicht spielen lassen, Geld ist in dieser Gehaltsklasse keine Strafe und Unfallflucht kein Kavaliersdelikt
e) Reis, Glatzel, Heuer Fernandes bilden das Rückgrat und in Bestform auch Schonlau.
f) Katterbach sollte eine Startelf Chance erhalten.
Wichtig : Die Mentalität
stimmt, der erste Schritt zum SiegerGen.

und lbnl… wo ist Kosinus?!

Last edited 1 Jahr zuvor by Norbert Schröder
Tim Schmelzer
1 Jahr zuvor

Moin…nochmal zu dem ganzen Gelaber Dompe hätte nicht spielen dürfen etc….Das war in der Freizeit und wenn es einem von uns passiert das wir in der Freizeit einen Unfall bauen auch mit Fahrerflucht ist das sch…aber es hat KEINE arbeitsrechtlichen Konsequenzen da es in der FREIZEIT passiert ist…..das sollten die ganzen Moralapostel endlich mal kapieren……Der Arbeitgeber kann ihm Aufrgund dessen sicher sanktionieren aber nicht kündigen….

ParryHotter
1 Jahr zuvor

Bitte , bitte Herr Walter, nächstes Spiel gegen Bielefeld mit der Mannschaft beginnen, die in Heidenheim nach dem Schlusspfiff auf dem Platz stand und nicht daneben oder unter der Dusche….🤗

Sen Rossi
1 Jahr zuvor

Moin Moin,

verkehrte Welt in Heidenheim.

War es nicht in den letzten Jahren regelmäßig der HSV, der in überlegen geführten Spielen den Sack nicht zu gemacht hat und dann am Ende mit halbvollen oder gar leeren Händen dastand?

Schön, dass das Manschaften wie Heidenheim auch passiert – und das auch noch gegen uns. 😎

Die Heidenheimer sind – das war zumindest meine Wahrnehmung – an ihrer eigenen Arroganz gescheitert, wie es uns auch schon so einige Male ergangen ist. Das Vergeben von Großchancen, das überhebliche Gegrinse auf und neben dem Platz, die Gesichter und Gesänge der Fans auf den Rängen – keiner glaubte, dass da noch was anbrennen könnte. Ich zugegebenermaßen auch nicht, lässt der HSV sich doch nur regelmäßig solche Spiele aus der Hand nehmen, tut es seinerseits aber so gut wie nie.

Genau das scheint diese Saison anders. Wenn die Informationen der Sky-Reporten stimmen, war er das erste Mal seit 1977(!), dass man nach einem 0:3 noch gepunktet hat (damals in Köln). Dieser Punkt kann daher tatsächlich im Verlaufe der Saison noch ganz wichtig werden. Wie oft sehe ich andere Manschaften, die solche Spiele noch drehen oder zumindest nah dran sind. Und wie oft habe ich genau diese Moral und diesen Willen (und auch das nötige Quentchen Glück) beim HSV vermisst. Nun geht es also plötzlich. Und auch wenn er nicht mein größter Liebling ist … Tim Walter hatte gestern einen sehr großen Anteil daran – zusammen mit den eingewechselten Spielern.

Erschreckend nur, mit welch einfacher Spielanlage Heidenheim zu seinen drei Toren kam. Hoch vor den 16er, Kleindienst (oder wer da sonst gerade rumsteht) verlängert oder legt ab und schon wird es gefährlich. Von der Seite wird einfach mit viel Zug reingeflankt, irgendein Abnehmer wird sich schon finden. Und im Zweifel hilft halt ein abgefälschter Ball wie vor dem 1:0.

Erschrecken ist dementsprechend aber auch, dass der HSV diese Kreisligataktik nicht verteidigt bekommt. Dazu kommt das wieder einmal oft unnötige „Hintenrausgespiele“ wenn der Gegner vorne zustellt. Reines Glück, dass dadurch nicht weitere Tore entstanden sind. Auf der anderen Seite, werden auch diese Unsicherheiten dazu beigetragen haben, dass die Heidenheimer sich ihrer Sache (zu) sehr sicher waren.

Am Ende also ein Punkt, den ich vor dem Spiel schon genommen hätte. Nach dem Spiel erst recht! 😉

MeinVerein2021
1 Jahr zuvor

Nun ist es ein Punkt geworden. Ich bin nach der schlimmen ersten Halbzeit einfach nur froh darüber. Und drücke heute St. Pauli die Daumen.

Jovanic Hugental
1 Jahr zuvor

Bakery Jatta hat den Ball mit seinem schwachen Fuß in den langen Winkel geschweißt. Bakary Jatta wäre unbezahlbar für den HSV, wenn er regelmäßig treffen würde.

Doch die eigentliche Sensation heißt wahrscheinlich Andras Nemeth. Die 750.000 € Ablöse dürfte er bereits eingespielt haben. Sein Marktwert hat sich locker verdoppelt innerhalb weniger Einsatzminuten.

Die Art und Weise wie er seine Tore gemacht hat zeugt von Effizienz und guter fußballerischer Ausbildung.

Neben Reis könnte Nemeth in der ersten Liga zu einem echten HSV-Kassensanierer heranreifen.

Ich bin gespannt darauf zu sehen, ob Nemeth ein Glücksfall war oder ob das Scouting des HSV sich nachhaltig verbessert hat.

Denn was mit einem guten Scouting und einem guten Umfeld alles möglich ist, zeigt Union Berlin gerade dem Rest der Liga.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jovanic Hugental
Rotkaeppchen1966
1 Jahr zuvor

Respekt vor der Aufholjagd des HSV, mit welcher Offensivpower sie diesen Rückstand noch egalisieren konnten.
Respekt aber auch vor Heidenheim, mit welch einfachen Mitteln sie diesen Rückstand unseres Teams heraufbeschwören konnten.
14 von 17 sind noch zu gehen, von daher denke ich bei aller Euphorie, die wieder einmal um ein Erfolgserlebnis entfacht wird: Für den weiteren Saisonverlauf bedeutet dieses 3:3 – nichts.
Wenn Tim Walter die Mannschaft weiter so ein- und aufstellt, dass man den Eindruck hat, dass er nicht verteidigen will und das Team nicht verteidigen kann, wird man sich dieses Spielglück von gestern nicht weiter erarbeiten.
Die Offensive gewinnt Spiele (oder in diesem Fall holt Remis), die Defensive Meisterschaften – haben wir hier im Blog auch gerade vor ein paar Tagen gelernt.
Schon ist wieder von „Statement an die Liga“ unseres Kapitäns zu lesen. Seltsame Statements hat Schonlau schon vor dem Derby in der Hinrunde gesetzt – um dann nach 30min vom Platz zu fliegen und dann damit das 0:3 einzuleiten.
„Das ist der neue HSV“ jubiliert der Trainer, der aber immerhin erkennt, dass die ersten 60min ein „Scheißdreck“ waren.
Hierzu kann ich wirklich nur schreiben: „Der neue HSV“ ist nur der, der wieder in der ERSTEN Fußballbundesliga auf dem Platz steht.

Scorpion
1 Jahr zuvor

Stellt Euch mal ganz kurz nur) vor, der HSV hätte Heidenheim 60 Minuten dominiert, 3:0 geführt und am Ede 3:3 gespielt.

Wie wären die Kommentare all derjenigen, die den HSV nun in den Himmel heben wohl ausgefallen?

Erst beim nächsten Spiel wird man sehen, ob Walter seine Sturheit, Spieler auf den falschen Positionen oder überhaupt aufzustellen, ablegt.
Immerhin ein Ansatz in die richtige Richtung war Sonntag ja zu erkennen.

Erst dann ist mir wohler. Nicht nur die Speiler sollte lernfähig sein, sonder auch der Trainer.

RAIBI
1 Jahr zuvor

So!

Kai Simon
1 Jahr zuvor

ich sehe es ähnlich wie Scholle.
Für mich war der HSV in Heidenheim eh nicht der Favorit (wird er mMn auch in Darmstadt nicht sein), deshalb dachte ich, ein Sieg wäre schon geil, mit einem Punkt wäre ich aber auch zufrieden.
Nach dem Spielverlauf muss man froh sein, den Punkt geholt zu haben, letztendlich natürlich ein Punktgewinn.
Und auch, wenn man sich über den (nach der ersten Halbzeit) unverhofften Punkt freut – und das tue ich (hüpf ☝️) – heißt das nicht, das man alles andere schönredet (auch, wenn einige diesen Unterschied nicht sehen können/wollen) – ich bin sicher, dass das intern alles sehr deutlich angesprochen wird.

Last edited 1 Jahr zuvor by Kai Simon
ballfernerZehner
1 Jahr zuvor

…und irgendwo in Australien sitzt „Uli Ich denke, ihr wisst, dass ich nicht zum Eigenlob tendiere “ Hetsch am Rechner, aktualisiert alle 2 min Moinvolkspark, läuft verbal Amok und als Krönung unterstellt er hier Zensur.

Ich mag in ja irgendwie, is pure Unterhaltung, der Lappen.

Habs hier nochmal reingestellt, damit Uli „der moralische Kompass des HSV“ Hetsch, nochma sabbernd wat zum kopieren und zum zitieren im Nordkorea Blog hat.
Und nimm dat Zittern ausm Stimmchen beim kommentieren,Uli.

Buffy
1 Jahr zuvor

Wäre ich Kühne, würde ich jetzt 500 Mios für den HSV raushauen. Es gibt keinen spannenderen Club.

Marcel Jacobs
1 Jahr zuvor

Mentalität entwickelt und gefestigt. Haken dran und Punkt für Walter. Sinnvolle Wintertransfers gemacht. Haken dran und Punkt für Bold. Verein doch nicht bankrott und noch alle im Amt und Burgfrieden. Haken dran und Punkt für „Keine Ahnung wie ich das gemacht habe MJ“. Wenn man viel zu kritisieren hat muss man halt auch mal sagen wenn es läuft. Ich würde Bold hier noch einen halben Extrapunkt geben weil er mit dem Transfer von Montero alle David Kritiker ruhig gestellt hat (der Fuchs). Trotzdem bin ich weit davon entfernt ein jubelierender Trampolin Springer zu werden. Dafür ist diese Abwehr egal in welcher Besetzung zu Hühnerhaufig der Spodi zu intrigant und der Trainer zu limitiert. Und der Kopf vom ganzen… aber lassen wir das. Tolle Momentaufnahme und eine Mannschaft die(sich) seit ewigen Zeiten mal jeden Support verdient hat. Schönes Wochenende.

Stammtischverweigerer
1 Jahr zuvor

Ich hatte es hier schon einmal angemerkt. Die Aufstellung mit nur zwei Mittelfeldspieler und Königsdörffer als zweiter Stürmer, hat zwar gewisse Stärken in der letzten Linie, aber besonders gegen Stärkere Gegner oder auch einfach Press-Starke Gegner, hat man so schnell Probleme das Spiel zu kontrollieren. Das konnte man gegen Heidenheim jetzt wunderbar sehen. Es viel vorallem auf, dass im linken Halbfeld ein Spieler fehlte. Im Idealfall kann Muheim diesen Bereich besetzen, wodurch man in den vorderen Reihen eine Überzahl hat. Nur fehlt so ein Spieler beim Aufbauspiel, was zum Problem wird wenn der Gegner gut und hoch presst. So konnte Muheim kaum die Abwehr Reihe verlassen, wodurch wieder ein Spieler immer Mittelfeld fehlte und das Aufbauspiel nicht nachhaltig umgesetzt werden konnte. Zugleich muss Meffert so einen viel zu großen Raum verteidigen. Das kann er nicht weil man dafür entweder sehr mobil (Typ Kante) oder sehr gut beim antizipieren und positionieren in großen Räumen sein muss (Typ Busquets). Das heißt Walter sollte dieses Experiment mit nur zwei Mittelfeldspielern bei seiner Spielidee untersagen. Wer Ballbesitz will braucht Überzahlsituation in jeder Phase des Spiels. Das kann man nicht immer mit der Idee vereinbaren möglichst viele Spieler in der letzten Reihe stehen zu haben. Somit muss das ganze dynamischer ablaufen, wobei Spieler aus dem Mittelfeld erst später ganz nach vorne stoßen. Und dafür kann man nicht mit einem Spielerprofil wie Königsdörffer anstatt von Benes spielen. Denn der erstere wird immer wesentlich höher spielen.

In der zweiten Halbzeit war man nun gezwungen das endlich zu ändern und ist letztlich mit 4 anstatt 2 Mittelfeldspielern aufgelaufen. Und ab der 66. Minuten waren es dann nurnoch 3, aber mit einem Verteidiger über den linken Flügel und einem Muheim der nun mehr Platz im Aufbauspiel hatte. Man hat so Stück für Stück mehr Kontrolle im Spiel bekommen und konnte über diese Kontrolle Chancen herausspielen. Zugleich musste man aber ein höheres Risiko eingehen in dem man mit mehr Angreifern spielte. Das kann man in einem normalen Spiel natürlich nicht tun. Dennoch kann ich mir auch mal ein Mittelfeld bestehend aus Benes, Reis und Kittel vorstellen. Das geht aber nur mit Dreierkette und Katterbach linksaußen. Ich würde es sogar generell begrüßen noch mehr auf eine Dreierkette zu setzen. Zum einen gibt es dafür jede Menge passende Spieler im Kader, besonders seit den Wintertransfers. Zum anderen hat man so mehr Variabilität beim zusammensetzen der 11 Spielerprofile auf dem Platz. Außerdem ist für mich die Restverteidigung so solider.

Spike
1 Jahr zuvor

Was mich in der HZ1 total überrascht hat, waren die ganz einfachen Fehler von so ziemlich jeden Spieler… da wurden Bälle ohne Einwirkung vom Gegner direkt ins Aus oder den Gegner vor die Füße geschossen… sogar Heuer Fernandez unterliefen einfache Fehler, die er sonst nicht macht…

Ich stelle mir dabei tatsächlich die Frage, warum Profi-Spieler ihre Nerven unter Druck überhaupt nicht im Griff haben…

Kosinus
1 Jahr zuvor

Bin stolz auf unsere tolle Moral, den HSV darf man niemals abschreiben .

Kurz mal wieder beim Lügenlachs geschaut:
Der Lachs hat ja seit Jahren angeblich vom HSV kein Spiel mehr gesehen, weiß aber genau, dass der HSV “
beschissenen Fußball wie ein Absteiger“ gespielt hat, dass Heidenheim „900 Hundertsprozentige“ hatte..

Selbst bei den offensichtlichen Fakten lügt er und behauptet der HSV habe zuletzt
„ein Minus von € 4,7“ gemacht. Tatsächlich war es ein schöner Überschuss gewesen.

Leider ist es ein gesellschaftliches Problem, dass jeder Depp im Internet einen Blog machen kann, der bewusst Leute in die Irre führt.

Im Vergleich zum Lügenlachs ist ein Trump eine ehrliche und bescheidene Person..und doch ist er erfolglos.

Last edited 1 Jahr zuvor by Kosinus
Negan
1 Jahr zuvor

Noch 8 Siege ……

Bubu
1 Jahr zuvor

Good mooorniing @ all.

JA, man kann sich am Ende über einen Punkt bierselig wie Bolle freuen, der HSV macht eben genau DA weiter, wo er aufgehört ha – verpennen von Halbzeiten! 😉

 Richtig, ein wichtiger, verdienter Dusel – Mentalitätspunkt, gerade wegen einer ach so „bockstarken“ Einwechselbank??!! Oh jeee….

Der HSV und verträumte Halbzeiten, ganz im Stile eines selbsternannten „TOP – FAVORITEN“ der 2. Liga, was willste mehr?

Ja, man kann es sich – immer wieder- erlauben, Halbzeiten abzuschenken, weil man noch nicht ganz so wach ist. Braucht halt manchmal, ehe man bereit ist am Spielgeschehen teilzunehmen – löpt doch!

Nein, dieser HSV hat bestimmt keinerlei mentuale Sorgen, sondern sammelt eher We- will- be –back-punkte, aufgrund 30 starker Traum – Minuten. Wen bitte juckelt da eine 2/3 Nightmare – Einlage? Spannung und Event, unglaublicher Unterhaltungswert in der Klopperliga! 😉

RICHTIG, man sollte dem Gegner IMMER eine Chance einräumen, ihnen auch mal den Ball geben, sie einfach auch mal machen lassen! Mit so einer phantastischen Qualität ist man doch jederzeit in der Lage aufzuwachen und in jedes Spiel zurück zu finden. Mit dieser Taktik kann man jeden Gegner am Ende immens verunsichern! Ätsch.

Tim Walter macht es völlig richtig; Einfach ruhig und bei sich bleibend, abwartend, in der Abwehr etwas mehr losgelöster vom Gegner agieren und am Ende dann eiskalt vorne zuschnappen – RESPEKT! Das nenne ich mal SYSTEM!

Vielleicht könnte Vollgas – Walter aber am Ende noch verinnerlichen, dass ein Spiel immer 90 Minuten hat, und wir hier nicht beim Eishockey sind! Ein Drittel wird nicht immer reichen….

Ansonsten kann man es aber auch einfach kleinreden, man war eh nicht DER FAVORIT in Heidenheim, und ein Punkt kann auch mal ganz geil sein! Es geht doch um Spannung.

Das alles gehört ja am Ende zum Pfade der Entwicklung + Ausbildung, und zur erlangten REIFE + ABGEZOCKTHEIT dazu – man matratzzelt sich ständig weiter!

Auch wenn man seitens des HSV unheimlich viel wert auf Harmonie und Konstanz legt…..

……in Liga UNO könnte man sich diese verpennte Abwehr und Nichtanwesenheit jedenfalls weniger erlauben, sonst würde es nach 60 Minuten nicht nur 0:3 stehen….

Euch einen schönen Wochenstart! 🙂

Kosinus
1 Jahr zuvor

Da ich das Spiel nicht sehen konnte, gerade nochmal Highlights angeschaut.
Wahnsinn, mit welchem Wille ein Glatzel und Jatta ihre Buden machen. Da nochmal zurückzukommen zeigt, dass wir inzwischen das Losergen durch Siegergene ersetzt haben.
Walter hat Mentalitätsmonster aus der Truppe gemacht.
Bayerngen in Hamburg und schon läufts 😊

Hessenhrubesch
1 Jahr zuvor

Was für ein Krimi.
Nach 60 Minuten war ich, wie vermutlich alle, stinksauer über das Spiel und auf die Mannschaft und dachte mir: warum hast Du dir diese Auswärtsfahrt angetan.
Nach dem Tor von Nemeth merkte man aber, dass noch was geht und am Ende einfach nur Glücksgefühl.

Monterey war defensiv ein Fremdkörper, aber bis auf Schonlau waren alle anderen auch schwach und konnten ihn nicht unterstützen.
Heyer bspw. fand ich heute nicht gut. Dompé war ein Ausfall.
Mit Benes Einwechslung kam Struktur ins Spiel, der Junge sollte im nächsten Spiel für Königsdörffer starten, der momentan erkennbar auf der falschen Position spielt

Kuchi
1 Jahr zuvor

Schade, dass Montero einen so schwarzen Tag für sein erstes Pflichtspiel erwischt hat, hatte ich in dem einen Testspiel doch noch einen so guten Eindruck von ihm. Ich hoffe, er ist schon so stabil, dass er das wegstecken kann. Das ist wichtig, wer weiß, wann der nächste ausfällt.

Große Überraschung ist Németh. Never-change-a-winning-team ist erstmal vorbei. Vielleicht mit Doppelspitze gegen Bielefeld?

In den letzten Jahren hätte es 3:0 zur HZ für uns gestanden und am Ende 3:3. Ist doch schon mal gut, wenn man den Trend umdrehen kann. Und schluß ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift, bis dahin ist alles möglich!

abraeumer
1 Jahr zuvor

Ein sehr unterhaltsames Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten.

Heidenheim war bis zur Halbzeit die aggressivere und bessere Mannschaft. Bei den Kopfballverlängerungen der Heidenheimer haben Montero, Schonlau und Meffert jedes Kopfballduell verloren. In einer bis zur Halbzeit insgesamt schlechten Mannschaft waren Montero, Meffert, Königsdörffer und Dompe Totalausfälle.

Jeder konnte gestern sehen, warum ich Montero nicht verpflichtet hätte. Wir können nur hoffen, dass Boldt wirklich nur eine Kaufoption und keine Kaufpflicht, auf die Besiktas bestanden haben soll, vereinbart hat. Dompe ist an Busch nie vorbeigekommen und hat, wie in den Spielen zuvor, bei den Flankenläufen von Busch die Defensivarbeit verweigert. Obwohl Walter nun schon mehrmals sehen konnte, dass Königsdörffer kein 8er ist, stellt er ihn dort stur immer wieder auf.

Walter hat aber richtig ausgewechselt und hatte dieses Mal einen Plan B. Die Umstellung von Meffert auf Reis ist schon seit langer Zeit überfällig. Durch Benes kam Struktur ins Spiel. Katterbach fand ich hervorragend, er ist der bessere LV. Leider hat Boldt nur eine Leihe zustande bekommen. Auch Nemeth ist ein Talent und zeigt seine Torgefährlichkeit.

Ich bin mir aber fast sicher, dass Walter wieder seine Anfangsformation auch im nächsten Spiel bringt und Katterbach und Benes zunächst nur auf der Bank sitzen.

Neben diesen Umstellungen war für mich aber entscheidend, dass der Heidenheimer Trainer mit Beste, Busch, Pick und Thomalla seine besten Spieler vom Platz genommen hat und Beton anrühren wollte. Danach hatten die Heidenheimer keine Entlastung mehr.

Last edited 1 Jahr zuvor by abraeumer
Jörg Brettschneider
1 Jahr zuvor

Der Trainer gefährdet den Aufstieg, indem er das Offensichtliche nicht sehen will/kann.

Die Nummer mit Königsdörffer im defensiven Halbfeld alleine ist schon lächerlich. So macht man diesen Spieler kaputt! Man muss ihn dort einsetzen, wo er seine Stärken hat. Das ist eine Grundregel, die man nur durchbricht, wenn es personell nicht mehr anders geht.

Ich verstehe diese Trainer einfach nicht, die glauben, offensichtlichste Erkenntnisse des Fußballs aushebeln zu können. Sie haben selbst nie oder nicht lange im Profifußball gespielt und meinen, dass man Spieler hin- und herschieben kann wie bei einem Strategiespiel auf dem Computer.
Oder wie Rolex-Kalle einst sagte: „Fußball ist keine Mathematik!“

Meffert knickt leider immer wieder ein, wenn es richtig derb und robust wird. Ihm fehlt dann auch die Schnelligkeit, um über Zweikämpfe wieder ins Spiel reinzukommen. In der Bundesliga wird es immer so robust und schnell wie gegen Heidenheim in den ersten 60 oder 70 Minuten. Augsburg oder Mainz spielen nicht anders, nur noch deutlich besser. Sie haben viel stärkere Einzelspieler als Heidenheim. Aus diesem Grund kann man Meffert für die Bundesliga kaum einplanen. Auch für Schonlau würde es eng werden.

Am Ende war der Punkt sehr glücklich. Für die Moral natürlich sehr gut. Aber die grundsätzlichen Bedenken, dass der HSV den Aufstieg wieder hausgemacht verdaddelt, sind sehr groß.

So wie gestern kannst du einfach nicht in ein Spiel gegen einen direkten Konkurrenten gehen. Weder taktisch noch personell. Weder körperlich (fehlende Robustheit) noch mental (fehlende Einstellung).
Dass, was gegen Braunschweig und Rostock schon zu sehen war, hätte gestern eigentlich zu einer klaren Niederlage führen müssen.

Weil der Aufstieg alternativlos ist, hoffe ich, dass man beim HSV endlich dazulernt. Natürlich schwierig, wenn du eine solche Clubführung hast.

Lernt man nicht dazu, muss man sich auf der Trainerposition über Walternativen Gedanken machen. Magath würde es bestimmt pro porno machen.

Fussballtrainer
1 Jahr zuvor

Lässt mich mehr und mehr an einen Aufstieg glauben. Dass die Abwehr nicht funktionierte war sicher mangelnder Routine anzulasten.

Heidenheim auf Abstand gehalten, Darmstadt spielt derzeit sowieso auf einer anderen Ebene, das muss man zugeben.

Diese Saison allerdings ist der HSV mit starken Willensspielern ausgestattet und man merkt, dass die Mannschaft wirklich will und nicht aufgibt. Das ist anders als die
vorausgegangen Saisons.

Darmstadt muss auch noch nach Heidenheim und nach Rostock und muss auch gegen uns erstmal gewinnen.

Bisher stimmen Mannschaft, Trainer und die Einstellung.

Paulinho
1 Jahr zuvor

Wenn ich von den Spielern in den Interviews stets höre, „wir waren in der ersten Halbzeit nicht wach“, fehlen mir allerdings die Worte.

Darmzotte
1 Jahr zuvor

Jeder der schon mal so beiläufig gesagt hat: Fussball liegt mir nicht so, muss jetzt konsequent umdenken. Das was Montero und Jatta zeigen, ist Fussballunvermögen in Reinkultur. Erschütternd wie sich ihre Körper vor den Mindestanforderungen wehren.

Aradia
1 Jahr zuvor

👩Moin….

Heidenheim Respekt!
Gegen den zukünftigen 1 Liga Verein HSV ein Unentschieden
geholt, dass ist beachtenswert.
Tapfer gingen die Heidenheimer in das Spiel obwohl sie wussten,
dass es aussichtslos ist. Der ganze Ort war versammelt um
gemeinsam zu trauern.
Anschliessend wurde noch Trost von ganz oben über die
Heidenheimer ausgebreitet.

Der HSV dagegen war froh das es mal wieder geklappt hat.
Das Waltersystem hat funktioniert.
Die Schwachen mit ein paar Gute gemischt in die erste
Halbzeit zu schicken um dann mit frischen Guten,
den müden Heidenheimern, die Beute zu klauen.

Wobei unser Jatta die Gegner wütend machte,
damit unsere Leute platz zum schiessen hatten.
Er selbst musste dann nochmal alles geben
und dieses verflixte Tor, welches er hasste,
mit Zitterfüssen an zu zielen… und er traf.
Als Belohnung bekam er ein Bild wo der
goldene Schuh abgebildet war….für den Nachttisch.

Fazit……..mehr war nicht drin….

Nico
1 Jahr zuvor

Montero braucht definitiv noch Zeit.
Nemeth macht Hoffnung.
Katterbach hat das Spiel sehr belebt.
Jatta ist halt Jatta…

Negan
1 Jahr zuvor

Bei aller Kritik für 2/3 des Spiels bedeutet der Last-Minute-Ausgleich dass für den Aufstieg ein Sieg weniger benötigt wird als wenn wir das Spiel verloren hätten. Das war jetzt nur der mathematische Ansatz 😉

Aradia
1 Jahr zuvor

 👩Moin…..

Was für Super Fussballer, in der schönsten Stadt im Norden.
Einer starken Heim Mannschaft ein Unentschieden abgeknöpft.
Und das nach einem 3 Tore Rückstand !

Der einzige Fehler vom Trainer war, den Unfallverursacher,
vom Pauli Stadtteil, auf zu stellen.
Der muss das doch erst einmal, geistig (Kopfkino) verarbeiten!
Der ist doch voller Angst, was noch auf ihn zu kommt.
Mein Gott Walter!

Das die Mannschaft darunter leidet, glaube ich nicht.
Sie braucht immer etwas, wenn Glatzel nicht sofort einnetzt.

Und unser Jatta hat durch seinen starken Willen das
Sieges Tor geschossen.
Ich finde ihn so…oder…so interessant und belebt den Kreis/ Lauf. 😂

Wie ich schon öfter bemerkte, wir sind eine starke Zweitliga Mannschaft.
( Unsere Anhängerschaft ist riesig.)
Danach sollten wir den HSV bemessen.

Und nicht alles so eng sehen.
Übrigens , die Hosen werden wieder weit getragen. 👖

Michael Jung
1 Jahr zuvor

Ich hoffe, Walter liest den Kicker …. wenn er gegen Bielefeld wieder mit Meffert und Königsdörfer sein Kreiselspiel aufzieht , dann ist ihm nicht mehr zu helfen….
Hinter 3er Kette , Mittelfeld rechts Jatta, Mitte Reis und Benes und links Katterbach und vorne Nemeth, Glatzel und Dompte…

Paulinho
1 Jahr zuvor

Dieser unfassbare Endspurt könnte zwei Dinge bewirken : die Bank! dass diese die Gegner etwas schockt, vorsichtig macht, und unser Team nach 70 Minuten des Versagens TW zum Umdenken bringt, es gibt tatsächlich bessere Lösungen auf der Bank, man muss diese nur bringen. Man kann das Glück auch zwingen.

Blumi64
1 Jahr zuvor

Ich habe ja schon vor Wochen geschrieben das Katterbach in Köln schon ein guter Spieler war und er in die Startformation gehört.
Und Nemeth überrascht positiv.
David scheint tatsächlich besser zu werden.

Und was M.R.X. schreibt, Reis auf die sechs und Benes Starter unterschreibe.ich ebenfalls

Frank Müller
1 Jahr zuvor

NÄCHSTE WACKELPARTIE
Zunächst mal:… man war zufrieden….
weil es sich wie ein Sieg anfühlte, und das wiederum, weil man es sich nicht
im Traum vorstellen konnte, dass die das aufholen.
Leider —> wackelig bleibt´s bis zum letzten Spieltag.
Warum ?
Wir können NICHT Gas geben. Immer mehr so „gefällig“.
In HZ 1 schien die Truppe gar nicht zu wissen, worum es geht.
BISS hatte Heidenheim (mußte dem in HZ 2 aber Tribut zollen -> müde)
Die Abwehr kann NICHT konsequent und hart gegenhalten.
2 verteidiger gewannen (zumindest gefühlt) keinen einzigen Zweikampf.
Dies wird von Walter entweder gar nicht bemerkt oder in Kauf genommen.
Geht NICHT !
Was ist denn das für ´ne Einstellung.
Den könn´se später mal als Unikum ins Panoptikon stellen.
Genau soo wackelig wird´weitergehn.
Aber…..reicht das ??
vorne -> OK; MF Reis statt Meffert, Benes statt König; auch Kittel hat
Übersicht.
hinten -> Kuddelmuddel; Katterbach statt Muheim. man müßte sogar
Zumberi statt Montero (Totalausfall).
So oder so ähnlich.

Optimist
1 Jahr zuvor

Geile Aufholjagd

Unglücklich gespielt hat für mich Königsdörfer

Tatortreiniger
1 Jahr zuvor

Extremes Spiel, extreme Halbzeiten, extreme Leistungsunterschiede. Das spiegelt sich auch in den Kicker-Noten wieder:

Heuer Fernandes: 3,0

Muheim: 4,0

Montero: 6,0

Schonlau: 5,0

Heyer: 4,5

Meffert: 5,0

Königsdörffer: 5,0

Reis 2,0

Dompé: 5,5

Glatzel: 2,5

Jatta: 2,5

Kittel 3,0

Bénes: 2,0

Katterbach 2,0

Nemeth 2,0

Katterbach steht in der Elf des Tages. Mit nur 30 Spielminuten. Respekt!

https://www.kicker.de/heidenheim-gegen-hsv-2023-bundesliga-4781912/aufstellung

Last edited 1 Jahr zuvor by Tatortreiniger
Torsten Lenk
1 Jahr zuvor

Fakt: Letzte Saison hat Walter kein Spiel in der zweiten Liga mit mehr als einem Tor verloren. Diese Saison hält die Serie mit einer Ausnahme: Als er mit 10 Mann offensiv weitergespielt hat (wäre das geil gewesen…), aber er hat trotzdem 7 Punkte mehr.

Ich muß mir das immer wieder sagen lassen von einem Hamburger der 20 Jahre weg war: Was willst Du eigentlich? Wir gewinnen meistens. Wir spielen den besten Fussball. Der Trainer ist mutig und hat öfter recht als nicht. Nochmal: Was ist das Dein Problem?

…mein Kumpel war halt 20 Jahre nicht in Hamburg. Aber das war Walter und die Mannschaft auch nicht. Aber ich vermute der Großteil der Doomsdayer in diesen Kommentaren geht es wir mir…aber vielleicht mal abschütteln und freuen, dass wir mehr gewinnen als verlieren? Wäre ein Start….

kbe1
1 Jahr zuvor

Letztlich nur froh, dass es am Ende für den HSV noch zum Unentschieden gereicht hat. Was dieser Punkt noch Wert sein kann, wird sich beim Abschluß der Saison zeigen.

Johnny Calypso
1 Jahr zuvor

Nix ist okay

Blumi64
1 Jahr zuvor

Warum immer solche Halbzeiten 🥵

Aleksandar
1 Jahr zuvor

Noah Katterbach entwickelt in seinem Spiel so etwas wie Druck nach vorne und ist auch in der Rückwärtsbewegung mit seinem Biss von gestern ein deutlicher Zugewinn. 
Er ist somit zumindest in diesen Werten das deutliche Gegenstück von M.Heyer, der gestern den Heidenheimern die ersten zwei Gegentore durch ein katastrophales Stellungsspiel erleichtert/ermöglicht hat. Defensiv ist er IMO sowieso immer eine Gefahr.
András Németh gefällt mir zumindest sehr gut und ist spielerisch ebenso ein Zugewinn, zudem steht er oft sehr gut und kennt die Wege in der Sturmspitze. Ich bin eh kein Glatzel Fan.

Einen Spieler wie B.Jatta muss sich eine Mannschaft leisten können.

Frank Furt
1 Jahr zuvor

Vieles ist ja schon gesagt. Gestern wurde noch eines offensichtlich.
Wenn unsere Gegner eng im Mittelfeld stehen, dann bekommen wir große Probleme. Schnelles Passspiel liegt uns überhaupt nicht. In dieser Hinsicht sind wir nicht gut, fehlt unseren Leuten die Ballsicherheit und die Übersicht.

Dadurch konnte bspw. Bakery nie richtig durchstarten, was Heidenheim wohl auch so plante. Bakery wurde so zu schnellen Annahme- und Passsituationen gezwungen und damit wird er zum Unsicherheitsfaktor. Unzählige Bälle landeten in unserem Aufbauspiel durch ihn beim Gegner. Heidenheim schaltete dann schnell um.

Ich freue mich über das super Tor, das er gestern lieferte. Aber man muss schon sehen, wie viele generische Angriffe er auch einleitete.

Es wurde besser als Katterbach reinkam und sich das Spiel mehr auf die linke Seite verlagerte. Ich hoffe dass wir den Jungen fest verpflichten können, denn er tut unserem Spiel gut.

Carsten Brockmann
1 Jahr zuvor

Die zwei Gesichter dieser Mannschaft erstaunen mich immer wieder. Zwischen Kreisklasse und Champignons League. 😉