Der HSV ist auf Aufstiegskurs. Theoretisch.

von | 16.02.22 | 100 Kommentare

Moritz Heyer fehlte heute im Training. Zunächst am Vormittag mit der Ansage, dass er eventuell schon am Nachmittag wieder dabei sein kann. Das allerdings war der Defensivallrounder mit den Offensivqualitäten nicht. Grund dafür ist eine Blessur, die er sich bereits am Dienstag im Training zugezogen hatte. Ohne gegnerische Einwirkung. Dennoch soll Heyer bis Sonnabend pünktlich fit werden und spielen können. Dafür war Bakery Jatta wieder voll im Training integriert, ebenso wie Josha Vagnoman, dessen Kader-Comeback eigentlich zum Nordderby gegen Werder Bremen am 27. Februar geplant war. Der aber eventuell schon am Sonnabend in Sandhausen dabei sein kann. „Wir müssen abwarten, wie es sich die Woche bei ihm entwickelt“, so Trainer Tim Walter. So viel zum sportlich Tagesaktuellen.

Rund um die Gremien hat das Hamburger Abendblatt heute mit seinem Artikel „Die Wahrheit über die Kühne-Anteile“ eine Diskussion angestoßen. Dabei geht es um die von Klaus Michael Kühne verkauften Anteile. Diese hatte der inzwischen zum Vorstand berufene Dr. Thomas Wüstefeld erworben, laut Abendblatt für 14 Millionen Euro. Zuvor hatte es aber, und das ist der eigentliche Kern der Geschichte meines Kollegen Kai Schiller, Verhandlungen gegeben mit weiteren Interessenten, die aus verschiedenen Gründen gescheitert sind.

Bei einem der zwei Verhandlungen soll es klubintern im Aufsichtsrat zu Verstimmungen gekommen sein, weil die Fraktion um Marcell Jansen und Kühne-Abgesandten Markus Frömming die Nachverhandlungen vom inzwischen freigestellten Vorstand Frank Wettstein als einen der Gründe ausgemacht hatte, weshalb letztlich der Deal – die Rede war von 30 Millionen Euro für Anteile und Medienrechte – scheiterte. Die andere Fraktion um die inzwischen aus dem Kontrollrat ausgeschiedenen Michael Krall und Felix Goedhardt hielt Wettsteins Nachverhandlungen für hilfreich. Das wiederum lässt das Ausscheiden von Goedhardt, Krall und Wettstein) in einem anderen Licht erscheinen, als zuletzt verkündet wurde. Und vor allem wirft der Abendblatt-Artikel die Frage auf, inwieweit die hier Beteiligten – insbesondere Frömming, der für den Kühne-Anteilsverkauf an Wüstefeld eine sechsstellige Prämie erhalten haben soll – ohne eigene Interessen im Sinne des HSV gehandelt haben. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr. Denn dieses Thema ist sehr wohl noch deutlich vielschichtiger, als es der Abendblatt-Artikel eh schon suggeriert.

Heute hat stattdessen der Bundeskanzler gesprochen. Und er hatte gute Nachrichten. „Wir befinden uns an einem besonderen Tag der Pandemie, wir können zuversichtlicher nach vorne schauen“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz: „Wenn alles so bleibt, werden wir in den nächsten Wochen eine stetig verbesserte Situation haben.“  Ab dem 4. März soll eine maximale Auslastung von 60 Prozent (maximal 25.000 Zuschauer) erlaubt sein. Und ab dem 20. März entfallen sogar „alle tiefergreifenden Schutzmaßnahmen“, dann sollen auch volle Arenen möglich sein. Allerdings: „Wir werden Basisschutzmaßnahmen als Handlungsmöglichkeit aufrechterhalten, aber nicht als Standard. Wir werden es wagen, das meiste zu öffnen. Aber wir brauchen die Möglichkeit zu handeln, wenn etwas passiert.“

Der HSV hofft indes, schon eine vorzeitige Freigabe für bis zu 25.000 Zuschauer zu erreichen, da man in der Woche vor der geplanten Öffnung mit Werde Bremen (27. Februar) und am 2. März im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Karlsruher SC zuhause antritt.  Dazu spricht Vorstand Wüstefeld derzeit mit der Stadt Hamburg, die letztlich autark entscheiden könnte. Angesichts der bislang sehr regierungsnahen Vorgehensweise der Stadt Hamburg erscheint eine Sonderregelung für den HSV nicht allzu wahrscheinlich. Daher versucht der HSV mit einem besonderen Hygienekonzept zu punkten. Ergebnis offen. 

Offen ist und bleibt auch erst einmal, wie der HSV in den Spielen gegen die vermeintlich Schwächeren der Liga auftritt. Und dabei sind alle ab Tabellenplatz sieben abwärts gemeint. Denn der HSV hat nach dem Spitzenspiel gegen Werder Bremen in anderthalb Wochen nur noch Gegner aus dem zweiten und dritten Drittel der Tabelle vor der Brust. Wobei ich das „nur noch“ bitte nicht falsch verstanden wissen will.

Denn diese Spieler können durchaus schwieriger werden als offen geführte Partien gegen Teams auf Augenhöhe. Dafür muss man sich nur die Hinrunde ansehen. Es wird der nächste Entwicklungsschritt sein, den der HSV gehen muss, wenn er am Ende erfolgreich sein will. Es wird entscheidend sein, wie der HSV gegen tief stehende Gegner agiert. Und das wird schon am Sonnabend das erste Mal der Fall sein. Sandhausen ist sowas wie die Generalprobe für die letzten zehn Partien (alle nach dem Werder-Derby).

Ich wurde heute im Communitytalk gefragt, ob der Spielplan dem HSV in die Karten spielen würde. Und ich konnte die Frage nur bedingt beantworten. Denn Partien gegen nominell schwächere Teams sind in aller Regel kein Nachteil. Aber das eben auch nur, wenn man eine Idee hat, wie man seine spielerische Überlegenheit umsetzt. Gegen tieferstehende Mannschaften erfordert das ein hohes Maß an offensiver Kreativität. Und vor allem ein höchstes Maß an defensiver Disziplin, da tief stehende Teams gern dazu verleiten, die eigene Defensive ein wenig zu lockern und sich als Defensivspieler offensiv mit einzubringen. Was mich in diesem Bereich hoffen lässt: Der HSV hat sich bislang noch nicht auskontern lassen und spielt mit Schonlau und Vuskovic defensiver als noch zu Saisonbeginn. Und sollte der HSV die Ergebnisse der Hinrunde von jetzt an wiederholen können, käme man am Ende auf  63 Punkte bei einem Torverhältnis von 63:30. Das wiederum klingt sehr nach Aufstieg angesichts der bislang so ausgeglichenen Liga.

Aber auch hier gilt: Bitte glaubt nicht, dass ich sowas als Maßstab nehme. Ich wollte damit nur mit bereits Geschehenem aufzeigen, dass dieser HSV sehr wohl das Zeug hat, (ganz) oben zu landen. Ich behaupte sogar, dass der HSV von heute ohne schwerwiegende Ausfälle stärker und stabiler ist als noch in der Hinrunde. Dementgegen steht, dass die Gegner den HSV vielfach studieren konnten und somit Überraschungseffekte schwieriger werden. Aber: Angesichts des „Harakiri-Fußballs von Tim Walter“ (Zitat Friedhelm Funkel heute in der SportBild) ist der HSV schwieriger auszurechnen als andere Teams.

So viel zur Theorie. Praktisch wird es darauf ankommen, dass der HSV defensiv weiterhin so stabil und offensiv weiterhin so effektiv wie in den letzten fünf Partien auftritt. Aber dazu morgen an dieser Stelle mehr. Dann auch mit O-Tönen vom Cheftrainer, der uns morgen per Video-Pressekonferenz zugeschaltet wird. 

Bis dahin!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Micky
7 Monate zuvor

Vorweg mal: Geiles Foto wiedermal !

Da Scholle seinen Blog inzwischen auch mal von „anderen“ schreiben lässt, meine Meinung:

HSV im Gegentorglück? So ein Quatsch.
Und dann solches wie:“Ich finde vieles sehr gut, was Walter macht“ NEIN. Ich finde alles gut was Walter macht.

Ich sag’s mal in einfachen Worten ohne Statistiken:
Wenn du so stark wie der HSV derzeit da stehst (Dank an Walter), übt es ehrlicherweise auch Respekt bei den Gegnern aus.
Versucht der Gegner nun alles um dagegen zu halten, sein Spiel aufzuziehen und merkt dabei, wie gefährlich das Umschaltspiel des HSV werden kann, ist es psychologisch immer schwerer die Konzentration vor dem HSV Tor zu bewahren. Daher die Fehlversuche der Gegner. Es muss ein schneller Abschluss her weil man merkt, die HSV Defens ist aggro , spielt intelligent, schnell nach vorne und man bekommt hier nicht viele Möglichkeiten. Daher wird viel überhastet agiert.

 Auch der Unsinn, die Ausfälle hätten dazu geführt, dass der Trainer nun sein Team gefunden hat, ist an den Haaren herbei. Der Mann ist nichtmal eine Saison hier und musste von Anfang an mit den Spielern klar kommen, die er hier vorfand und erst kennenlernen musste. Es ist das normalste der Welt, dass bei einer Verletzung ein anderer die Stellung einnimmt. Und da wird auch mal ausprobiert, wer am besten funktioniert. Da Boldt und Mutzel gut ausgeliehen bzw. mit Kaufoption verhandelt haben, sind nunmal gute Leute in Vertretung, auf die Tim Walter zugreifen kann. Und das macht er äusserst weitsichtig.
Jeder Trainer der Gegner hat bisher die Qualität der HSV-Mannschaft hervorgehoben.

Am Ende sind es die Punkte die Zählen. Nicht die Tore. Das Torverhältnis sieht daneben auch ganz vorzüglich aus.
Der HSV wird, wenn er nur annähernd die Konstanz behält definitiv Aufsteigen. Selbst vor einer Relegation hätte ich nach dem Köln-Spiel keine Bange. Allerdings gehe ich von einem direkten Aufstiegsplatz aus.

NUR der HSV !
Hühüpf

Meaty
7 Monate zuvor

Wenn man sich den ganzen Verlauf der Torentstehung zum 1:0 gegen Heidenheim ansieht, dann macht dieser denke ich sehr deutlich, woran es im HSV Spiel wirklich hakt!

》Meffert gewinnt den Zweikampf und Ball kurz vor der Mittellinie und spielt direkt zum dicht stehenden Glatzel (!), der dann den Zuckerpass durch die Abwehrketten von Heidenheim zu Jatta spielt und dieser nach einigen Schritten ins Mittelfeld rüber zu Alidou schiebt. Den Schuss von Alidou kann der Heidenheimer Torhüter nur abklatschen und Kittel braucht den Ball nur noch locker ins Netz zu schieben《

Auffällig ist an diesem Verlauf zuerst einmal, dass Glatzel sich den Ball an der Mittelinie abholen muss, um dann den Pass durch des Gegners gestaffelte Abwehrlinie zu spielen!

Solch einen längeren Pass durch die Ketten des Gegners bekommt beim HSV nur noch ein Kittel hin!

Nur leider bewegt sich unser Doppeltorschütze vom Wochenende gerne und mMn viel zu oft in der Abwehrreihe des Gegners, bzw. in der oberen Angriffsreihe des HSV!
Aber wenn ein Kittel viel zu oft und häufig in der letzten Sturmreihe rumschleicht, wer spielt dann die Pässe aus dem Mittelfeld in die Spitze?

Ein Glatzel rückt natürlich nicht oft im Spiel ins Mittelfeld und ein Meffert und Reis spielen eher die Sicherheitsbälle!
Deswegen werden beim HSV oft die Außen mit ins Mittelfeld gezogen, die dann aber eher die Bälle durchs Mittelfeld ins Halbfeld des Gegners schleppen, anstatt gezielte Pässe durch die zweite Abwehrreihe des Gegners zu spielen!

Die entstehenden Freiräume zwischen den AbwehrKetten des Gegners werden vom HSV kaum oder nur wenig effektiv genutzt!

Meiner Ansicht nach, müsste sich ein Kittel und auch ein Ludovit Reis viel mehr zwischen die Abwehrketten des Gegners in die Freiräume bewegen, um so als Anspielstation für das DM und somit auch als Zuspieler für die Spitze zu fungieren!

Da dieses nicht oft passiert und Glatzel und Kittel sich jetzt mit dem Spielaufbau abwechseln (Scherz!), ist eben das Einschalten der Spieler aus der Abwehr für den Spielaufbau durchs Mittelfeld mit nötig. Irgendwie schafft man es damit für den Gegner eben auch unberechenbarer zu werden.

Denn wie sich eine Entschlüsselung des Spielaufbaus negativ auf das ganze Spiel des HSV auswirken kann, haben wir in der Hecking Saison gut erkennen können. Dort war der eindimensionale Spielaufbau des HSV vom Gegner schnell entschlüsselt…!
Auch weil man keine weiteren Spielvarianten hatte, gab es in der Hecking Ära den Einbruch in der Saison.

Das aktuell das „Haraki-Aufbauspiel“ des HSV für viel Gesprächsstoff sorgt, wundert mich daher nicht!
Ich habe direkt nach dem Köln Spiel schon geschrieben, das man sich mit diesem risikoreichen Aufbauspiel zwischen Himmel und Hölle bewegt.

Wenn sich das Spiel aus der Abwehr so etabliert, dass der Gegner daran mehr verzweifelt, anstatt er daraus Kapital schlagen kann, ist noch alles in Ordnung!
Wenn eine hochstehende Mannschaft wie Heidenheim aus dem gewonnen Pressingsituationen nichts zählbares herausholt, dann hat man eben nicht effektiv genug gespielt!

Es wird weiterhin sehr spannend werden, wie sich unsere Mannschaft aufgrund der Rhythmuswechsel der Gegner mit hohen Pressing und tiefstehender Abwehrreihen durchs Mittelfeld kämpfen wird?

Last edited 7 Monate zuvor by Meaty
Bubu
7 Monate zuvor

Goood mooorniing @ all,

„der HSV ist auf Aufstiegskurs – theoretisch“ … oha! Ja, in der Theorie ist soooo viel möglich, da wachsen die Bäume und Wünsche grenzenlos in den Himmel, Wow! 😉

Vielleicht täte man einmal gut daran, den Ball weiterhin recht flach zu spielen? Wie das so mit Pässen in die vermeintliche Spitze aussieht… Verwertung? Kennen wir doch! Da kann man die Abwehr sonst wohin loben.

Nein, ich halte es da eher wie der Walter, der Humorlose; Abwarten und bei sich bleiben!
Verfrüht für ominöse Wasserstandsmeldungen, auch wenn der HSV derzeit wirklich überzeugt. Doch gelingt das bis zum Ende der Saison?

Jetzt kommen doch tatsächlich noch Partien gegen „Spielverderber“, tiefstehende Gegner, die mit den Ball nicht ganz so viel anfangen wollen / können – bis auf ….Konter!

Nach wie vor ist alles möglich, in die eine oder auch andere Richtung, Spielplan hin oder her! In dieser Liga kann jeder jeden schlagen! Es gibt keine vermeintlich „schwächeren“ Teams, auch die haben Schzähne! 😉

Ja, dieser HSV ist reifer – definitiv! Es sind aber noch n´paar Spiele zu gehen, es wird spannend bleiben, ich behaupte mal bis zum letzten Spieltag! Sollte sich dann der „Harakiri – Fußball“ á la Walter am Ende durchsetzen und man verlässt jene Liga, mit der so Viele „feini“ sind, JA – ENDLICH!!

Aber zwischen Theorie und Praxis gibt es eben Unterschiede und die Unbekannte „X“ … tralalala..

Hier und da ein Träumchen sei Keinem verwehrt, am Ende aber steht „Nicht lang sabbeln – machen!“  

Klappt es – erneut  – diese Saison nicht, dann kann man eben zur Abwechslung  wieder die Ausbidlungsverein – Schwarte hervor holen, mit Querverweis zu Zeit und Geduld?!?

Bleibt alle gesund..!  

Manfred Sturm
7 Monate zuvor

Ich hatte es neulich schon geschrieben, die Spiele der ‚Raute‘ sind doch in letzter Zeit ein ‚ansehnlicher Kick‘, dabei bleibe ich auch nach dem kämpferisch engen Match gg. Heidenheim und ja, vielleicht war es glücklich, da uns der erste Treffer gelungen war, aber zur Wahrheit gehört auch, dass man so ein enges Spiel auch erst mal gewinnen muss….Gegenbeispiele aus der vergangenen Saison gibt es zu Hauf….?! Es wird uns allen – v.a. den Spielern und dem Umfeld – guttun, die nächsten Wochen demütig zu bleiben, aktuell leben sie es m. E. ja auch mit ihren Coaches und dem Staff gut vor, die Vorzeichen sind positiv und ich bleibe auch positiv, da das Team aktuell ‚einfach liefert’…

Kuddel
7 Monate zuvor

Guter Blog ….. theoretisch 😉

RummsBumms
7 Monate zuvor

„Boldt – 1000 Tage HSV“

Diese Mopo-Überschrift beinhaltet viele Nullen.

Polkateddy
7 Monate zuvor

Der Artikel der SportBild. Hier erklärt der Aufstiegsgott Funkel, dass der HSV es machen wird. Diekmeier sieht es auch so. Man kann überhaupt allerorten viel erfreuliche Prophezeiungen pro HSV lesen. Möge der Himmel dieses Mal gnädig sein und die Mannschaft vor dem Hochmut bewahren. Bitte

Hessenhrubesch
7 Monate zuvor

Ich freue mich auf Sandhausen. Alleine schon, weil ich im Stadion sein kann.

Alex
7 Monate zuvor

Wie würde es denn aussehen, wenn der HSV praktisch auf Aufstiegskurs wäre? 🤭

Grantler3006
7 Monate zuvor

Statistisch und trendtechnisch würde der HSV aktuell eben alles, aber eben nicht aufsteigen.
Bremen wird ein sehr spannendes Spiel mit offenem Ausgang und das ist ok.

Die restlichen Spiele gegen die „echten“ Zweitligisten, wie KSC, Sandhausen, Ingolstadt, Aue, das werden die schweren Spiele. Hannover und Fortuna und Kiel sind da eher tagesformabhängig.

Grundsätzlich sind alle schlagbar, aber eben können besonders die „Kleinen“ der Liga die Großen immer mal ärgern, wenn denn dann Überheblichkeit in die Truppe kommt.

Und pünktlich zum Endspurt macht die Teppichetage im Verbund mit dem Abendblatt wieder „Wind“. Entweder um abzulenken und den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Das wäre die „positive“ Variante oder aber dem sportlichen Part des HSV ein Alibi für sportliches Versagen zu geben.

Und diese Geschichten à la „Gossip Girl“ für die Jungen oder Dallas für die ältere Fraktion macht den gesamten HSV eben zu einer Inkonstante im sportlichen Aufwindchen.

Es ist jährlich das Selbe und es nervt. Und da bin ich sicher alle Fans, ob nun sportlich positiv verrückt oder gesamtvereinstechnisch pessimistisch, ob der Historie.

Posse um Posse bis zum Aufstieg? Oder doch wieder 2. Liga wir bleiben dabei?

Uwe Öztunali
7 Monate zuvor

Erachtest Du es als erstrebenswert in die Runde der letzten 4 einzuziehen, dann kann ich nur dringlichst empfehlen exakt heute in 2 Wochen Euro-Eddys Erben aus dem Weg zu räumen …

Jörg Brettschneider
7 Monate zuvor

Ich hab’s ja hier auch schon geschrieben und sehe es ähnlich wie der User Micky:

Die Ausgangsposition ist derzeit sehr gut. Bricht man nicht wieder grundlos ein, ist der direkte Aufstieg wahrscheinlich.

Man muss andererseits aber auch sagen, dass jetzt endlich erwartet werden darf, dass die Mannschaft sich in der Restrunde zusammenreißt. Die Führung muss von jetzt an noch wachsamer sein und Anflüge von Leierlässigkeit im Keim ersticken.
Der Aufstieg ist jetzt aus eigener Kraft möglich. Dadurch, dass sich die anderen Aufstiegsanwärter die Punkte nehmen werden, gilt das umso mehr.

Zur Posse um die verkauften oder nicht verkauften Anteile:

Kippt endlich die 50+1-Regel. Man kann sich diesen Schwachsinn in den Gremien und dazu das tendenziöse Abendblatt nicht mehr antun und leisten. Das ist biederstes Provinzgebaren.

uwe twiehaus
7 Monate zuvor

Der HSV wird sich nur durch einen Aufstieg und… von den Ketten, die er sich durch Scharlatane hat angelegen lassen, sowie viel Glück und guten Willen echter Fußball Enthusiasten auf Dauer entledigen können! Die Fraktion um Marcell Jansen und den Kühne-Abgesandten sollten sich etwas anderes einfallen lassen, als jetzt über einen Verkauf von Leibold und Kittel nachzudenken. Mit guten Corona Vorzeichen, vielleicht einfach einmal in die Hände spucken!

Dropkick
7 Monate zuvor

Um Scholles Thema „Aufstieg“ aufzugreifen: Wenn die Chance, den Aufstieg endlich doch noch zu schaffen, genutzt werden soll, kommt es darauf an, daß der HSV nicht wie so oft in den vergangenen drei Jahren den „Nothelfer“ für die Abstiegskandidaten spielt, sondern es auch gegen tabellarisch schlechtere Gegner schafft, sein Spiel durchzusetzen.

Gegen die fünf Hauptkonkurrenten um den Aufstieg – von Bremen bis Heidenheim – hat der HSV ausgezeichnet abgeschnitten. Vor dem Rückspiel gegen Werder hat der HSV in neun Spielen 18 Punkte geholt und den Gegnern nur sechs (6!) Punkte überlassen. Gegen die anderen 12 Vereine ist die Bilanz mit 22 Punkten aus 13 Spielen bisher weniger positiv. Und gegen die meisten dieser Vereine muß der HSV noch antreten.

Ich denke, man kann einigermaßen optimistisch sein, daß der Einbruch in dieser Saison ausbleibt. Da die anderen Aufstiegskandidaten noch viele Spiele gegeneinander haben, sind die Chancen des HSV nicht schlecht. Aber er muß es zeigen, und die Wahrheit ist auf dem Platz.

Bubu
7 Monate zuvor

Nüchtern betrachtet muss man gegen Sandhausen mit einem Sieg rechnen!!

Warum??

10. Wir haben eben WALTER!! 🙂 :mrgreen:

Paulinho
7 Monate zuvor

Dieses unangenehme Gequatsche von -der HSV muss aber auf dem Teppich bleiben, Sandhausen nicht zu leicht nehmen. Wer redet denn davon? Von einem HSVer hab ich sowas nicht gehört. Aber diese unziemlichen Fragen kommen natürlich wie im Dritten mit Schonlau. Der blieb immer bescheiden und wies auf die noch folgenden 12 Spieltage hin. Also der Kapitän ist ein ausgewiesener Realist, was bitte gibt es da zu nörgeln und immer wieder dieser Blick in den Rückspiegel. …aber was solls…….

Aradia
7 Monate zuvor

👩‍ Moin…..

Es fängt wieder an.
Wir sind zu gut, werden gelobt, und schon wird über
Spieler gesprochen, die Andere mit Geld, gerne hätten.

Dadurch verlieren sie die Konzentration, die jetzt nötig ist.
Leider gehen auch Leihen zu Ende.

Darum sind Walters Streicheleinheiten wichtig.
Ich hoffe das unsere Jungs schon wissen,
dass ein Aufstieg…. sie zu Helden werden lassen.

Darum muss Sandhausen geschlagen werden.🦕

MeinVerein2021
7 Monate zuvor

Zum Abendblattartikel über den Verkauf der Kühneanteile hätte ich etwas im Blog erwartet.
Eine durchaus wilde Geschichte zum wichtigen Thema Geld. Wenn auch wohl Geld für Kühne, dessen Anteile ja verkauft wurden. So richtig klar ist der Bericht nicht.
Nach der Lektüre bleibt bei mir ein Störgefühl. Ein AR-Mitglied, das Vermittlungsprovision kassiert hätte, wenn der letztlich gescheiterte Deal zustande gekommen wäre. Das ist für mich eine klassische Interessenkollision. Ein AR muss allein im Interesse des HSV agieren. Und darf das nicht mit eigenen Interessen verquicken. War hier aber so. Und ist immer noch da.
Ich befürchte, da ploppt noch mehr Unrat hoch.

profikommentator
7 Monate zuvor

Ich sehe den HSV nächste Saison in der EL und BL. Dann läuft es auch finanziell wieder, ist doch gut. Vielleicht kann man dann sogar Chaki kaufen!

Last edited 7 Monate zuvor by profikommentator
RummsBumms
7 Monate zuvor

Zum angeblichen Gelddeal u der kaum zu fassenden angeblichen AR Provision erhoffe ich zeitnahe Aufklärung.
Ich hoffe da kommt tatsächlich in „den nächsten Tagen mehr“….wie von Scholle angekündigt.
Andernfalls ist das eine wilde Spekulation eines Klatschblattes.

OhnezuRuppen
OhnezuRuppen
7 Monate zuvor

@Marcus Scholz: CT ‚Wunschsponsor‘ :
Die Reederei Hamburg-Süd wurde 2017 von der Oetker-Gruppe an Maersk Copenhagen verkauft.
Du meinst als staatliches Unternehmen wahrscheinlich die HHLA.
Ich finde es auch traurig, dass man kein Hamburger Unternehmen aquirieren kann. Na ja, jetzt, wo der HSV Spaß macht, ändert sich das ja vielleicht in absehbarer Zeit.
Nur nicht sowas wie Wiesenhof, KIK, Aldi, Netto, Rewe o. Lidl…

alles hat seine zeit
7 Monate zuvor

Es nähert sich der Moment wo der HSV die Hose runterlassen muss.
Könnte der HSV überhaupt eine angemessene Aufstiegsprämie zahlen ?

Frank Müller
7 Monate zuvor

Nüchtern betrachtet muß man gg Sandhausen mit remis rechnen.

  1. hat Sandhausen seit 4 spielen kein ggtor kassiert.
  2. fehlt uns weiterhin ein 8er, vor allem gg tiefstehende, um den klassenerhalt kämpfende.vereine
  3. der manager (laut Völler) „mit kompetenz und auge“ (deshalb ist Boldt wohl in Kusen
  4. von allen entscheidungen ferngehalten worden)…..hat mit Chevadnaze fürs MFnix kreatives besorgt sondern einen weiteren kämpfer wie Reis und Meffert.
  5. insofern sind wir keine konstante größe, weil wir auf lichte momente von Kittel
  6. hoffen müssen.
  7. das zurückfallen von Glatzel kann ja nicht die lösung sein.
  8. für das sichere auftreten in der abwehr (wurde schon erwähnt) ist nötig,
  9. dass Vuskovic nicht ständig nach vorne rennt.
Houston
7 Monate zuvor

Gegen den Sandhaufen gewinnen wir 2 : 0 !