Denkt doch (noch) mal nach – für den HSV!

von | 06.07.21 | 68 Kommentare

So, das lässt mich dann auch nicht ruhig Urlaub machen. Diese unsägliche Diskussion über diese unsägliche Beirats-Entscheidung. Mit einem guten HSV-Freund habe ich diese Diskussion so lange geführt, bis ich gemerkt habe, dass wir egal wie nicht auf einen Nenner kommen werden. Sein Tenor: Wer Bedingungen stellt, darf sich nicht wunder, wenn er daran scheitert – von daher sei die Beirats-Entscheidung die einzig richtige gewesen. Ich hingegen hatte es anders gehört und bis dato verstanden, dass man dem Team um Marinus Bester (denn darauf beschränken sich die allermeisten Diskussionen inzwischen) gar nicht die Möglichkeit gegeben hatte, auch für eine Einzelwahl zur Verfügung zu stehen. Von daher kann man auch bei der Bewerbung von bester, Philipp Wenzel und Edina Müller nicht von „Bedingungen stellen“ sprechen. Meine ich zumindest.

Beirat sollte sein Vorgehen überdenken – und nachbessern

Nein, man hat das Team erst gar nicht über die Möglichkeit informiert bzw. diesem Team gar nicht erst die Möglichkeit eröffnet, sich zu entscheiden. Von daher kann ich Besters Reaktion heute im Hamburger Abendblatt nicht nur verstehen, sondern sie auch als logisch einstufen und den Fehler dem Beirat weiter anlasten: „Wie glaubwürdig wären wir gewesen, wenn wir uns als Team bewerben und wir bei der ersten Nachfrage dann um- kippen und sagen: April, April, wir treten auch einzeln an? Hätte aber der Beirat zum Telefon gegriffen und uns darüber informiert, dass nur die Einzelwahl zugelassen ist – und das wäre der einzig logische Schritt gewesen –, hätten wir die Köpfe zusammengesteckt. Und ich behaupte, dass wir zu 100 Prozent zu dem Entschluss gekommen wären: In Ordnung, dann treten wir eben einzeln an.“

Und das wäre gut gewesen. Zumindest hätten die Mitglieder so überhaupt erst eine Wahl gehabt. Aktuell beschränkt sich diese Auswahlmöglichkeit auf den Posten des Vizepräsidenten, für den der als unschlagbar eingestufte Bernd Wehmeyer antritt. Auch wegen dieses Umstandes hatte sich Dr. Ralph Hartmann bei seiner Vorstellung beim Beirat dazu entschlossen, nicht als Vizepräsident sondern als Schatzmeister anzutreten. Ich habe versucht, Hartmann zu erreichen und bekam zuletzt immer wieder nur Nachrichten, dass er aktuell nichts zu diesem Thema sagen wolle, weil schon genug darüber diskutiert würde. 

Leider. Denn Hartmann gilt als Vollblut-HSVer mit einem feinen Gespür für die Situationen. Umso bitterer wäre es, wenn der Beirat ihn tatsächlich nur gegen Bernd Wehmeyer antreten ließe. Denn dann hätten die Mitglieder nur die Wahl zwischen einem der verdientesten HSV-Mitarbeiter der letzten Jahrzehnte und einem Experten für das Präsidiumsamt. Denn das kennt Hartmann aus seiner Zeit im Team mit Jens Meier und Henning Kinkhorst. Zudem verstehen sich Marcell Jansen und Hartmann im Gegensatz zu anderslautenden Schilderungen zuletzt seit vielen Jahren sehr gut. Der Team-Frieden wäre also alles andere als gefährdet.

Nicht nur meckern, sondern in Lösungen denken

Aber, um es auch klar zu sagen: Meckern allein bringt nichts. „Du darfst nicht nur gegen etwas sein, sondern musst immer auch einen eigenen Lösungsweg parat haben“ hat mir meine Mutter immer wieder gesagt, wenn ich mich über irgendwelche Dinge geärgert hatte. Und auch hier gilt es nun, nicht mehr nur zu meckern, sondern eigene Wege vorzuschlagen. Wobei ich nicht die ganze Satzung im Kopf habe und daher nicht weiß, ob alles, was ich vorschlage auch satzungskonform ist. Aber einen Versuch ist es wert.

Idee 1: Der Beirat lässt alle Teams (sofern es neben dem Team Bester noch weitere gab) darüber entscheiden, ob sie denn letztlich auch für Einzelwahlen zur Verfügung stehen wollen. Im Zuge dessen überlässt man auch den einzeln angetretenen Kandidaten die Wahl, für welchen Posten sie kandidieren. Letzteres wäre Stand jetzt ohne großen Aufwand, da hier nur ein einzeln angetretener Kandidat überhaupt zugelassen wurde.

Idee 2 für den Fall, dass Idee 1 satzungsgemäß gar nicht durchsetzbar ist: Das Team Jansen und der Einzelkandidat Hartmann setzen sich zusammen und finden eine außer-beiratliche Lösung für sich in Form einer Kooptierung. Was bitte spricht denn gegen noch mehr Qualität in dem Gremium, das letztlich die Kontrollfunktion über das große Ganze hat? Denn eines dürfen wir bei aller Diskussion nicht vergessen: Der HSV e.V. ist als Hauptanteilseigner der HSV AG immer noch der Herr im Haus, wenn es um die Finanzen geht, die sowohl der AG als auch dem e.V. am Ende den Garaus machen könnten.

Idee 3 (bewusst als letzte Möglichkeit genannt): Der Beirat setzt die Bewerbungsfrist neu auf und formuliert alle Bedingungen klar und nicht mehr missverständlich. Das wiederum würde auch eine Verschiebung der Wahlen nach sich ziehen und somit auch die Mitgliederversammlung terminlich nach hinten verschieben.

Und ja, auch ich finde für alle drei Ideen Gegenargumente. Klar. Aber Fakt ist eben auch, dass die Wahlen in der aktuell offiziellen Form auf der Mitgliederversammlung mehr strukturell als personell diskutiert werden. Es würde wieder nicht mit dem Blick in die Zukunft inhaltlich über Strategien und Wege diskutiert werden können, weil es unter den Kandidaten keine Konkurrenz gibt. Diese aber wird dringend benötigt, damit man nicht mit hohlen Phrasen allein schon gewinnen kann, weil es gar keine Gegenkandidaten/innen gibt. Und nur, um das noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen:

Damit meine ich ganz explizit NICHT Marcell Jansen und sein Team.

Denn das Team Jansen kann absolut nichts für die Entscheidung des Beirates. Im Gegenteil: Ich glaube sogar, dass der Beirat ihnen einen Bärendienst erwiesen hat, weil viele ihnen jetzt Unrecht tun, indem sie Jansen, Wehmeyer und Papenfuß mit dem Begriff „durchgewinkt“ abqualifizieren. Das Standing des Teams um Marcell Jansen würde in jedem Fall schon wegen der fehlenden Konkurrenz leiden. Zu Unrecht.

Und: Egal wie wir zu dieser Beiratsentscheidung auch stehen mögen, wir sind uns doch alle einig, dass es eine elendige und aller Voraussicht nach unnötig überhitzte Diskussion über Sinn und Unsinn des Beirates geben wird. Denn das Geschmäckle, das die aktuell noch gültige Entscheidung des Beirates mit sich bringt, ist zu schwerwiegend, als dass er HSV auf der Mitgliederversammlung auf eine ruhige Veranstaltung hoffen darf. Im Gegenteil: Aktuell würde sich die MV wieder zu einer Farce entwickeln und den HSV öffentlich wieder als zerstritten und unheilbar darstellen. Von daher hoffe ich inständig, dass hier noch einmal nachgedacht und am besten auch nachgebessert wird. In etwa so, wie es der Bezirk Altona mit seiner revidierten Entscheidung, nur Hamburger für das HSV-Heimspiel zuzulassen, gemacht hat…

In diesem Sinne, morgen wird es an dieser Stelle wieder sportlicher. Versprochen! Denn am Mittag tritt der HSV zum Abschluss seines Trainingslagers gegen den FC Augsburg an. Zudem wird Joscha an dieser Stelle am Donnerstag noch einmal alle Eindrücke sammeln und seine persönliche Bewertung abgeben. Euch allen bis dahin erst einmal einen schönen Tag mit einem hoffentlich wieder sehr spannenden EM-Spieltag!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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WällerHSV
3 Monate zuvor

Mich interessieren diese ganzen Diskussionen und Meinungen zum Thema Beirat / Präsident / HSV AG überhaupt nicht. Interessant ist doch: Wie passen die Neuen ins System Walter, können Oppermann und Mensah den Torwart Libero – Mickel kann’s ja nicht. Ist Moniz mit dabei? Was macht er? Leute, es geht um Fußball! Vielleicht können wir uns darauf mal konzentrieren und nicht im Vorfeld alles kritisieren – ich finde nämlich, dass die handelnden Personen einen guten Job machen. Sie haben viele Gesichter des Misserfolgs verabschiedet und aus meiner Sicht passendes Personal dazu geholt.

harrybooth75
3 Monate zuvor

So lang Fans und Journalisten rund um den HSV darüber fabulieren, dass
die witzig gemeinten „Strafaktionen“ von TW (Liegestütz, Arschbolzen), die auf jedem
Kreisligaplatz praktiziert werden, demütigend, herabwürdigend und männlich-dominiert sind, braucht man sich auch nicht mehr wundern, dass es diesem Verein nicht mehr gelingt, einen Fokus auf Fußball zu legen oder eine Siegermentalität zu entwickeln. Inzwischen sind alle möglichen Randthemen und political correctness die bestimmenden Faktoren rund um diesen Verein.

Rotkaeppchen1966
3 Monate zuvor

In der Tat scheint das Vorgehen des Beirates undurchsichig, zuweilen undemokratisch.
Nut hat das Team Bester sich durch seinen offenen Brief und seine Facebook Ansage von Herrn Wenzel im Grunde genommen selbst disqualifiziert.
Meine Eltern haben immer gesagt: „Der Ton macht die Musik“ und da passt es einmal mehr ins Bild dieses Friday-for-future Aktivisten, in welch selbstherrlicher Art er natürlich den Weg des Teams Bester für den einzig gangbaren hält.
Den e.V. lösgelöst von der AG betrachtet sind die Ziele dieses Teams auch aller Ehren wert und manche Aspekte bedürfen noch größerer gesellschaftlicher Aktzeptanz – aber an der Artikulation und dem Postulieren seiner Ansichten hapert es bei Herrn Wenzel aber noch ein wenig.
Auch in Anbetracht dessen, dass der e.V. durch seine 3/4 Mehrheitsbeteiligung in die AG hineinwirkt, fehlt insbesondere Herrn Wenzel und wahrscheinlich auch der Paralympics Siegerin die Qualifikation, die letztendlich entscheidenden sportlichen und wirtschaftlichen Fragen der AG entsprechend beleuchten zu können.

Rotkaeppchen1966
3 Monate zuvor

So – Beirat, Präsidium etc. – alles egal.
Unser bester Kicker -Sonny Kittel- fällt über Wochen und Monate aus.
Da stehen wir nun ohne Mittelfeld, ohne Sturm und langsamer IV.
Aber „Mutzelbold“ sind ja tiefenentspannt und die Transferperiode geht bis zum 31.08.2021. Ihr Ende wird dann Tim Walter nicht mehr erleben, denn mit der aktuellen Truppe, wo Dudziak, Kinsombi und Heuer Fernandes aktuell auch nicht voll mittrainieren, Glatzel noch nicht dazu gestoßen ist und Leistner seine Form nach Corona sucht, wird man beim S04, die aktuell noch mit fast voller Kapelle mit Harit, Raman etc.agieren, untergehen – und dann ab dem 1.Spieltag – Willkommen im Abstiegskampf – HSV, weil deine diversen Sportvorstände es ja nie schaffen, zum 1. Spieltag mal eine konkurrenzfähige Mannschaft aufs Trapez zu bringen.

Blogfan
3 Monate zuvor

…kann es sein, oder habe ich es vielleicht überlesen…..
Im Blog kein Wort zum Tod von Hans-Jürgen “ Ditschi“ Ripp ??
„Ditschi“ war ein echter HSV’er und das bis zum letzten Tag.
Er war auch mehrmals zu Gast in der MatzAb Talkrunde im Beisein
von Scholle !!

Schade !!

R.I.P Hans-Jürgen !!

WällerHSV
3 Monate zuvor

Gott sei Dank gibt’s Joscha!

Ralf Lübbe
3 Monate zuvor

Der Beirat hat nach den Vorgaben entschieden. Wenn man Änderungen möchte muss man die nicht 5 Wochen vor der Wahl klären. Diese hätte man schon vor einem Jahr diskutieren und gegebenenfalls ändern können. Das jetzt Wahl sein wird ist doch lange genug bekannt und die Voraussetzungen auch.

Flotti McFlott
3 Monate zuvor

Egal zu welcher Lösung es kommt, der Wächterrat gehört abgeschafft. Period

Kopite
3 Monate zuvor

.
Ich könnte sehr gut damit leben, wenn Marcell Jansen (wieder) HSV-Präsident wird. Aber eine Pseudowahl ohne Gegenkandidat ist unwürdig, speziell auch für ihn.
.
Hier hat der Beirat den Sozialismus vom Müllhaufen der Geschichte geholt und recycelt…
.

MeinVerein2021
3 Monate zuvor

Der Beirat steht so wie er ist schon länger in der Satzung. Der Mangel an Legitimation (nicht von den Mitgliedern gewählt) und die angelegten Mauschelmöglichkeiten bestehen genauso lange.
Über die Satzung wurde abgestimmt. Es handelt sich also um selbstgemachte Leiden.
Mitglieder können Änderungen der Satzung beantragen. Macht Arbeit und man braucht Verbündete. Und dann Mehrheiten. Für die bevorstehende MV wird das wohl praktisch nicht mehr möglich sein.

Damit möchte ich das aktuelle Ergebnis nicht gutheißen. Insbesondere die kommunizierte Bedingung, man könne nur zur Wahl zugelassen werden, wenn man sich nicht für den Profifußball interessiert (polemisch „zitiert“) , finde ich katastrophal. Die HSV AG ist der größte Teil des HSV e.V.!!
Vielleicht gab es deshalb nicht mehr Bewerber.
Es ist doch bezeichnend, dass neben Jansen & Co. offenbar nur noch das Team Bester kandidieren wollte. Mein Gott….

Warum wurden Jansen und Wehmeyer eigentlich zugelassen? Dass die beiden sich vor allem für den Profifußball interessieren, ist ja wohl klar. ( etwas Ironie am Abend)

Solange sich der HSV nicht organisatorisch so aufstellt, dass der Profifußball im Mittelpunkt steht, wird es schwer bleiben.

Last edited 3 Monate zuvor by MeinVerein2021
Schluder82
3 Monate zuvor

Solange sich alle ans Leitbild halten, sind die handelnden Person nicht so wichtig 😉

Ehrlich gesagt begreife ich gar nicht mehr welche Organe für was zuständig sind und warum. Beirat, Ältestenrat, Aufsichtsrat, Vorstand, Direktoren, Abteilungsleiter, Scouting, Campus, Nachwuchsleiter, Stuff, Individualtrainer..

Ü 300 Mitarbeiter..

Es geht um 10 Feldspieler und einen Torwart.. Plus Auswechslungen.

Der Verein schafft es auch immer wieder seinen riesigen Wasserkopf mit kleinen Skandalen zu füttern. Und in der Regel geht es nur um Eitelkeiten.

Dabei geht es in gut 2 Wochen wieder los. Ich freue mich drauf.

EM hat mich nicht abgeholt. Ich brauche meinen Verein für Emotionen.

Günter Lauterbach
3 Monate zuvor

Der HSV hat in den letzten zehn Jahren den Weg nach unten angetreten und wartet sehnsüchtig auf den turn around. Die Frage lautet doch, ist das in der jetzigen Konstellation überhaupt möglich?
Was hat sich in der bisherigen Ära Jansen signifikant verbessert, dass er unbedingt wieder „gewählt“ werden müsste???
Wäre das Team Bester eine Alternative?
Andere Bewerber gibt es offensichtlich nicht. Warum eigentlich? Ist der HSV bereits so uninteressant, dass sich keiner mehr für das Präsidentenamt interessiert?
Der Verein steckt in einer Sackgasse!

Natürlich muss es Kriterien geben, die eine Person oder ein Team besitzen muss, um einen Verein erfolgreich zu führen. Es muss deshalb auch ein Auswahlverfahren geben, welches eine Eignung prüft. Das Problem dabei ist das WER prüft und WIE geprüft wird.

Wie wäre es denn mit einem unabhängigen Unternehmen, das dafür beauftragt wird? Die Satzung liegt ja vor.
Es muss auch öffentlich begründet werden, warum wer zugelassen oder abgelehnt wird.
 
Der HSV dagegen hat seine Handlungsweise verschachtelt und verkompliziert und sich selbst eine Falle gestellt. Eine Satzung ist doch dafür da, den Verein zeitgemäß zu organisieren und Schaden vom Verein abzuwenden, also alles zum Wohle des HSV zu tun.
Stattdessen werden zwielichtige Winkelzüge zugelassen. Anscheinend besteht auch ein Interessenkonflikt zwischen dem e.V und der HSV Fußball AG, dem wichtigsten Bestandteil des e.V. und das scheint mir die Wurzel allen Übels zu sein.

Meiner Meinung nach muss sich die AG aus dem e.V. herauslösen. Das wird wegen der Mehrheitsverhältnisse schwierig bis unmöglich.

Fakt ist doch, dass das Aushängeschild des Vereins ziemlich verblasst ist und dringend aufpoliert werden muss. In dieser Situation steht ein Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender ohne Gegenkandidat zur „Wahl“, der nachweislich wenig bis nichts getan hat, um den Gesamtverein, vor allem aber die AG, nach vorn zu bringen. Das bedeutet weiter Stillstand oder sogar Rückschritt für die nächsten Jahre.
Die Satzung bedarf einer dringenden Überarbeitung, um den HSV für die Zukunft fit zu machen. Auch das ist die Aufgabe eines Präsidenten, darauf hinzuwirken.

Rautenhopper
3 Monate zuvor

Ich fände es gut wenn es keine Einzelwahlen gäbe ansonsten wird ein Team zusammen gewürfelt, welches wieder in einem Machtkampf endet. Ob jetzt das Team von Bester oder Jansen das Bessere ist kann ich nicht sagen, sind alles interessante Charakteren aber was mich langsam nervt es gibt soviele nebenschauplätze und es wird zu wenig auf den Fussball geschaut und das nervt langsam.

NDHSV!
3 Monate zuvor

Die Frage, ob Moin Volkspark unbeeindruckt von den Interessen der HSV-Teppichetage seine eigene Meinung schreibt, ist nach diesem Blog geklärt.

Der Beirat prüft juristisch Schritte gegen Team Bester. Quelle Abendblatt.

uwe twiehaus
3 Monate zuvor

Die Logik ist beim HSV schon länger außer Kraft gesetzt! „Du darfst nicht nur gegen etwas sein, sondern musst immer auch einen eigenen Lösungsweg parat haben“ Scholle wie viele Schlüssel willst Du den Scharlatanen denn noch aushändigen, damit die noch mehr Verwirrung auf der Tastatur stiften können,und wer wird dafür bezahlt!

Dennis1984
3 Monate zuvor

Scholle du siehst Gefahr dass Team Jansen unverschuldet Schaden nehmen kann durch Beiratsentscheidung. Jansen nimmt noch viel mehr Schaden, wenn er persönlich bei der Wahl mehr Nein als Ja stimmen bekommt. Viele bekannte wollen jetzt nicht mehr zur MV gehen, dass heißt wohl wenig stimmenberechtigte. Wenn die organisierten Fans sprich hauptsächlich Ultras ernst machen und sich mobilisieren, kann r einpacken.
Ganz anderen weg könnte Team Jansen natürlich auch gehen, indem Sie geschlossen Ihre Kandidatur zurück ziehen.

Riesum
3 Monate zuvor

Wird das Spiel gegen Augsburg live übertragen?

Kai Simon
3 Monate zuvor

was ich so gar nicht nachvollziehen kann ist, weshalb der Beirat Dr. Ralph Hartmann zur Wahl des Vizepräsidenten zulässt, wenn dieser bei der Wahl zum Schatzmeister antreten wollte?! 😳
Da setzt man im Beirat wohl auf die Karte Bernd Wehmeyer?! 🤔

Last edited 3 Monate zuvor by Kai Simon
Vamodrive
3 Monate zuvor

Ich bin ja bekennender Supporter Gegner , aber ihr Statement zum Verhalten des Beirats High 5

Ralf Gleitsmann
3 Monate zuvor

Was für ein peinliches Szenario. Der HSV gerät endgültig zur Lachnummer. Wenn ich daran denke, was ich zusammen mit Freunden für ein wunderbares Trainingslager im Zillertal 2011 erlebt habe wird mir einfach nur noch schlecht. In 10 Jahren den Verein in Grund und Boden gewirtschaftet und trotzdem nichts gelernt.

Nur der HSV
3 Monate zuvor

Wieso kann man Beiträge nicht löschen?

Last edited 3 Monate zuvor by Nur der HSV
joejoe
3 Monate zuvor

Welche der vielen seltsamen – und meines Wissens nach eher unerfolgreichen – Startup-Investitionen Cellos qualifizieren ihn eigentlich?

Folker Mannfrahs
3 Monate zuvor

Mein Appell gesunde Spieler zu besorgen, ist ungehört verhallt.
Die Lage ist schon vor dem ersten Spiel kritisch bis aussichtslos.

uwe twiehaus
3 Monate zuvor

Alle die den HSV incl. Trainerteam mit dieser Truppe und den bisher geleisteten Aufwand und Methoden auf etwas anderes wie Platz 10–12 einlaufen sehen, sollten es einmal mit Sportwetten versuchen! Denkt doch (noch geht es) mal nach – für den HSV! Aufregen und Mahnen bringt schon lange nichts mehr.

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Das Testspiel gegen Augsburg soll übrigens nicht frei empfangbar sein. Nur wenn man bei HSV-TV angemeldet ist.

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Jetzt fängt bei der ARD wieder die Vorberichterstattung auf das EM-Spiel Italien – Spanien an. Wieder mal mit dem Selbstdarsteller Bommes. Da muss ich wohl bis 21.00 Uhr irgend was anderes machen oder ansehen.

Blogfan
3 Monate zuvor

trennt endlich die HSV AG vom HSV e.V, sonst kommt dieser Verein
nie zur Ruhe und geht nach u. nach ab in die ewigen Jagdgründe.

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Wenn ich bei der italienischen Mannschaft den Chiellini aus der Nähe siehe finde ich jedes Mal, der sieht genau so aus wie bei Asterix die römischen Legionäre abgebildet werden.

Scorpion
3 Monate zuvor

Kennt Ihr die Zwickmühle, wenn man eigentlich Handlungen Dritter ablehnt (Beirat) aber das Ergebnis (Verhinderung des „Teams Beister“) begrüßt?

Sind eigentlich alle Mittel recht um zu einem gewünschten Ergebnis zu kommen? Heiligt der Zweck wirklich alle Mittel?

Darf/soll man sich einerseits über die undemokratischen und grenzwertigen Verhaltensweisen des Beirats empören, aber andererseits die Auswirkungen, zumindest in diesem Fall, begrüßen?

Auch wenn dies eher philosophische, denn sportliche Denkansätze sind, so lohnt es sich meiner Meinung nach, sie zumindest einmal zuzulassen.

Btw. Um eines hier richtigzustellen. Auch das/die vom Beirat zugelassene Team/Kandidaten, sind nicht das, was ich mir für die, wenn auch indirekte Führung eines über 100 Mio Unternehmens vorstelle.