Bitterer Punktverlust in Nürnberg – Heuer Fernandes patzt und HSV fällt auf Rang fünf zurück

von | 06.03.22 | 336 Kommentare

Der HSV verliert das erste Mal unter Trainer Tim Walter zwei Punktspiele in Folg. Mit 1:2 musste der HSV eine ganz bittere Pleite beim Verfolger 1. FC Nürnberger hinnehmen, der dadurch am HSV vorbeizog. Tragischer Held dabei: Daniel Heuer Fernandes. Der zuletzt zurecht gefeierte HSV-Keeper spielte 88 Minuten gewohnt stark, bis ihm der spielentscheidende Fehler unterlief. Vom Helden am Mittwoch zum tragischen Helden heute – so nahe liegen Freud‘ und Leid manchmal beieinander. „Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen. Wir haben einen überragenden Team-Spirit und deswegen wirft uns so etwas nicht aus der Bahn“, bilanzierte Trainer Tim Walter anschließend hörbar enttäuscht und sein Kapitän Sebastian Schonlau versuchte, den Blick nach vorn zu richten: „Wir spielen eine gute ersten Hälfte, nutzen unsere Chancen aber nicht. Danach verlieren wir den Faden. Die Niederlage ist bitter und schmerzt für den Moment, aber ab morgen richten wir den Blick wieder auf die nächsten Aufgaben.

Dabei begann das Spiel erwartungsgemäß. Bei diesem dritten Aufeinandertreffen des HSV mit dem 1. FC Nürnberg in dieser Saison war klar, was passieren würde. Nachdem der HSV unter der Woche anstrengende 120 Minuten zuzüglich Elfmeterschießen in den Beinen hatte, witterten die Gastgeber ihre Chance im Angriffspressing. Frühes attackieren, hohe Laufbereitschaft – also genau das, was den HSV eigentlich stark macht. Und der HSV war darauf bestens vorbereitet. So gut, dass man mit Gegenpressing nach drei Minuten den Spieß schon umdrehte – und nach elf Minuten plötzlich in einen Konter lief. Kittel hatte den Ball verloren, Fischer spielte auf Köpke – und das hätte das 1:0 sein müssen. War es aber nicht. Zum Glück.

HSV muss führen – und kassiert das 0:1

Denn so blieb der HSV im Spiel und hatte quasi im Gegenangriff seine erste Hundertprozentige. Ludovit Reis war zentral auf Sechzehnerhöhe freigespielt, sein Schuss wurde aber geblockt und fiel Chakvetadze vor die Füße. Und der Georgier hätte diesen Ball zu seinem Premierentor veredeln müssen – tat es aber nicht, weil FCN-Keeper Mathenia dran war und dahinter ein Nürnberger klären konnte. Bitter für den HSV – vor allem, weil wiederum im Gegenzug die Gastgeber dann doch trafen. Der Ex-Niendorfer und HSV-Jugendspieler Fabian Nürnberger setzte sich im Sechzehner zu leicht gegen Jonas Meffert durch und sein Schuss fiel von Vuskovic abgefälscht im hohen Bogen FCB-Angreifer Köpke vor die Füße, der nur noch einzuschieben brauchte. Das 0:1 (15.).

Wieder ein Rückstand, der dem HSV das Leben wieder unnötig schwermachte. Aber wie in meinem Ergebnistipp (bei Instagram) gesagt: Dieser HSV KANN schwer. Und das bewies er keine zehn Minuten später. Kittel schickte Jatta rechts in den Sechzehner und der Gambier fand im Rückraum den sehr aktiven Ludovit reis, der heute wieder den Vorzug vor David Kinsombi erhielt, und der Niederländer verwandelte gezielt und gekonnt flach ins lange Eck zum 1:1 (25.). Das war dann auch der Halbzeitstand in einem guten Zweitligaspiel bis hierhin.

Unverändert – zumindest personell – begann dann auch die zweite Halbzeit mit zwei früh attackierenden Mannschaften, von denen der FCN zunehmend besser wurde. Auch, weil den HSV langsam die Kräfte verließen. Warum Trainer Tim Walter hier nicht wechselte, erschloss sich mir nicht. denn die HSV-Profis wurden merklich müder. Frischer Wind wie zuletzt hätte hier sicher gutgetan.

Walter verpasst rechtzeitige Wechsel und Heuer Fernandes patzt

Dennoch hätte der HSV dieses Spiel mit einem Punktgewinn beenden müssen. Denn so war das schon sehr bitter. Ausgerechnet der zuletzt beständigste Keeper der Zweiten Liga, Daniel heuer Fernandes wurde zum tragischen Helden, als einen eigentlich harmlosen Schuss des Nürnbergers Handwerker unter sich durchliefen ließ. Ich weiß. Nicht genau, worauf Heuer Fernandes da spekulierte, aber es war zu 100 Prozent sein Ding. Und leider kostete es den HSV heute nicht nur diesen einen Punkt beim FCN, sondern es kostete den HSV auch seinen vierten Tabellenplatz, den jetzt die Nürnberger innehaben. „Ich habe gedacht, dass er höher aufspringt – aber trotzdem ist der haltbar. Es ist sehr ärgerlich, dass wir durch so ein Dreckstor verlieren.“

Eine Pleite, die Trainer Tim Walter folgendermaßen zusammenfasste: „Wir kassieren momentan Gegentore, die so nicht fallen dürfen. Nachdem wir uns in der ersten Hälfte viele Chancen erarbeitet hatten, fehlte uns in der zweiten die Durchschlagskraft.“ Letztere braucht der HSV ab jetzt umso mehr, wenn es gegen die vermeintlich kleineren Gegner geht, die sicherlich nicht so hoch pressen werden wie die Nürnberger heute…

In diesem Sinne, bis morgen!

Scholle

Die Spielerbewertungen: 

Daniel Heuer Fernandes: Sogar als Libero (34., nach Ballverlust Muheim, 50. gegen Köpke) ist er in Topform. Wie immer stark – und dann so ein Patzer in der 88. Minute! Diesen Ball nimmt er normalerweise sogar mit dem Fuß an, so leicht war der für ihn. Ganz bitter. Aber es ist halt so: Macht ein Torwart ein Fehler, ist es meist ein Gegentor. Und genauso, wie man ihn feiert, muss man ihn auch kritisieren. Macht er selbst glücklicherweise auch sehr ehrlich. Von daher kommt er leider von einer glatten zwei zur Gesamtnote: 5.

Josha Vagnoman (bis 90.): Es ist schon was anderes, im K.O.-Spiel bei Rückstand kurz vor Schluss eingewechselt zu werden, oder eben wie heute in Nürnberg zu beginnen. Das sah man ihm deutlich an. Denn der Rechtsverteidiger, der gegen den KSC so viel Schwung gebracht hatte, wachte erst in der 40. Minute auf, als er selbst zum Torabschluss kam (guter Schuss, wurde aber zur Ecke abgewehrt). Danach war er auch offensiv wieder dabei, wenn auch insgesamt etwas zu verhalten. Note: 4

Mikkel Kaufmann (ab 90.): Nicht zu bewerten. 

Sebastian Schonlau: Gutes Stellungsspiel, schaltete sich zudem sehr viel nach vorn mit ein, was ich an seiner Stelle aktuell vermieden hätte. Denn eines ist auch erkennbar: der Kapitän muss immer mehr kämpfen, um physisch an seine 100 Prozent zu kommen. Der Kapitän ist müde – und hatte in der 84. Minute trotzdem eine Riesenchance zum 2:1 selbst auf dem Fuß. Ich hätte es ihm gegönnt. Note: 3.

Mario Vuskovic: Unglücklich – aber schuldlos bei den Gegentoren. Auch beim 0:1, denn da musste er alles versuchen, und das tat er. Ansonsten absolut solide. Note: 3

Miro Muheim: Eine unterirdisch schlechte erste Halbzeit! Gedanklich und physisch immer einen Schritt zu langsam, am Ball fahrlässig. Er hatte riesig Glück, dass er in der 77. Minute nicht mit gelbrot runter musste. Das war nichts. Note: 5,5.

Jonas Meffert (bis 90.): Wirkte etwas zu langsam für das quirlige Mittelfeld der Nürnberger und sah auch deshalb seine 5. Gelbe Karte, weshalb er am kommenden Wochenende gegen Aue fehlen wird. Er profitierte heute davon, dass Reis zumindest in den meisten Aktionen sehr wach war und wurde in der zweiten Halbzeit besser. Note: 4

Anssi Suhonen (ab 90.): Konnte nichts mehr retten. Keine Note. 

Ludovit Reis: Von Beginn an präsent. Forderte die Bälle, gewann die Bälle und war immer anspielbar. In der zweiten Halbzeit tauchte er leider zunehmend mit unter. Erste Halbzeit Note 2, zweite Halbzeit Note 4 – macht insgesamt Note: 3.

Sonny Kittel (bis 82.): Fand nicht statt. Er fiel mir das erste Mal vor dem 1:1 auf, als er Jatta steil schickte. Und danach wieder nicht mehr. Das war zu wenig. Note: 5.

David Kinsombi (ab 83.):  Zu seiner Verteidigung, es war ein schwieriges Spiel, insbesondere für Einwechselspieler. Daher: ohne Note.

Bakery Jatta (bis 82.): Wenn er doch nur etwas zielen könnte bei seinen Abschlüssen – er würde vielleicht gar nicht mehr beim HSV spielen. Denn inzwischen bereitete er auch Tore vor. Wie immer war er von Beginn an immer im höchsten Tempo unterwegs, so auch vor dem Ausgleich, den er mit seiner 5. Torvorlage in dieser Saison mustergültig auflegte. Aber: Seine Power ist ein Pfand für den HSV – heute auch wieder bei schnellen Gegenstößen defensiv. Note: 3.

Manuel Wintzheimer (ab 83.): Dabei. Ohne Benotung.

Giorgi Chakvetadze: Hätte das 1:0 machen müssen, dann wäre es der perfekte Start gewesen, nachdem er zuvor auf der linken Außenbahn schon sehr aktiv. Tauchte mit zunehmender Spieldauer immer weiter unter und wirkte in einigen Aktionen (Ballannahme 66., als er allein aufs Tor zugelaufen wäre) unglücklich. Note: 4,5

Robert Glatzel: Wie gegen den KSC lange vergleichsweise unauffällig und mit vielen direkten Zweikämpfen statt Torabschlüssen. Der Unterschied: Heute traf er nicht und war in der zweiten Halbzeit nicht mehr zusehen. Note: 5

Die Daten zum Spiel:

1. FC Nürnberg: Mathenia – Handwerker, Sörensen, Schindler, Fischer – Nürnberger (85. Krauß), Tempelmann – Schleimer (90+1 Geis), Daehli (90+1 Suver), Duman – Köpke (85. Dovedan)

HSV: Heuer Fernandes – Muheim, Schonlau, Vuskovic, Vagnoman (90+2 Kaufmann) – Kittel (82. Kinsombi), Meffert (90+1 Suhonen), Reis – Chakvetadze, Glatzel, Jatta (82. Wintzheimer)

Tore: 1:0 Köpke (15.), 1:1 Reis (25.), 2:1 Handwerker (88.)

Zuschauer: 25.000

Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck (Müllheim)

Gelbe Karten: Köpke (33.), Klauß (45+1.), Mathenia (65.), Tempelmann (71.) / Meffert (35.), Jatta (66.), Muheim (67.), Reis (73.), Kaufmann (90+2)

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Scholle, es ist an der Zeit, mit dem Relativieren aufzuhören.

Der HSV hat sich in Wahrheit zurückentwickelt. Man muss sich die letzten Spiele nur mal genauer anschauen. Das Strohfeuer, welches gegen St. Pauli, Darmstadt und Heidenheim loderte, ist längst aus. Jetzt spielt der HSV nicht einmal mehr unentschieden, sondern er verliert in der Liga. Im Pokal gegen eine durchschnittliche Zweitliga-Mannschaft hatte der HSV einfach sehr viel Glück.

Diese ganzen Statements von Walter und Co sind Nonsens.

Wie oft werden Walter die Ergebnisse noch egal sein?

Wie oft will er seine Mannschaft nach Punktverlusten wieder aufrichten, während biedere Truppen wie Darmstadt regelmäßig punkten?

Wie oft will man nach schlechten Spielen noch Durchhalteparolen raushauen wie heute Schonlau?

Das ist alles lächerlich.

Wenn man schon so riskant spielt, müssen vorne wenigstens Tore geschossen werden. Fallen Glatzel und Kittel als Scorer aus, ist die Mannschaft fertig.

Boldt und Co haben dieses Effektivitätsproblem im Sommer und erneut im Winter gnadenlos unterschätzt.

Ich würde erwarten, Scholle, dass du endlich mal den Finger in die Wunde legst und diesem „Entwicklungs“-Unfug eine klare Absage erteilst. Vielmehr solltest du glasklar auf die ausbleibenden Ergebnisse hinweisen und die dafür Verantwortlichen benennen.

Wenn du schon von „Entwicklung“ schreibst, dann zeige mit dem Finger wenigstens auf die Ergebnisentwicklung.

Das Schönreden der BROTLOSEN Schönspielerei muss endlich ein Ende haben. Deine Blogs sind nicht deutlich genug. Relativieren konnte vielleicht Einstein, beim HSV passt es schon lange nicht mehr rein.

Unterm Strich sieht es so aus, als hätte die HSV-„Führung“ in der 2. Liga schon zum vierten Mal in Folge verkackt.

Wer glaubt, die Truppe gewinnt mit ihrer nicht vorhandenen Effektivität und der offenen Spielweise jetzt gegen Mannschaften wie Regensburg, Düsseldorf, Hannover oder Ingolstadt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Sie hat die Chance, die sich bis zum Heidenheim-Sieg ergeben hatte, und die zwischenzeitlich gewonnene Stabilität einfach weggeworfen. Im Rückblick war es eben nur ein Strohfeuer.
Da nutzt es auch nichts, dass Schalke auch versagt hat. Die wechseln sowieso noch den Trainer und überholen den HSV auch noch.

Man muss sich endlich Gedanken machen, warum es immer nur der HSV ist, der verkackt!

Gedanken, die wir hier uns längst schon gemacht haben…

urgestein0511
2 Monate zuvor

Und täglich grüßt das Murmeltier …

Die Saison geht in die entscheidende Phase – und der HSV verliert den Anschluss.
Der HSV verliert den Anschluss – aber der Trainer darf bleiben.
Der Trainer darf bleiben – bis es zu spät ist.
Es ist zu spät – und der HSV bleibt zum Gespött von Fußball-Deutschland in Liga 2 !

Für welches Jahr mag das gelten ? 2019 ? 2020 ? 2021 ? 2022 ?

Dazu die Parallele zum Jahr 2019, als man den (letztlich wertlosen) DFB-Pokal zum Saisonhöhepunkt verklärte und das eigentliche Ziel, den Aufstieg, völlig aus den Augen verlor. Oder glaubt tatsächlich irgendein Wahnsinniger, dass der HSV den „Pott“ holt ? Und selbst wenn – was nützt es in Sachen Aufstieg und Zukunft ?

Das Tragische ist daran, dass mit jedem verschenkten Jahr weiteres fußballerisches Potential abgegeben werden muss und die Wahrscheinlichkeit, irgendwann wieder aufzusteigen, immer geringer wird – der Kreislauf der gescheiterten und in der Versenkung verschwindenden Traditionsvereine saugt auch den HSV in sich hinein wie ein Schwarzes Loch. Das haben all diejenigen zu verantworten, die den HSV „in der 2.Liga ankommen“ lassen wollten, die Demut gefordert und damit den HSV vom letzten befreit haben, was noch irgendwie von Wert war : Der Aura vom Urgestein der Bundesliga. Wer einfordert, „anzukommen“, darf sich nicht wundern, wenn man am Ende bleibt …

Maik Lange
2 Monate zuvor

Ich bin heftig genervt. Zunächst einmal: 15 (!) Spiele haben wir diese Saison bislang nicht gewonnen und in keinem dieser Spiele war der Gegner besser sondern wir sind stattdessen immer nur an eigenen Unzulänglichkeiten (und vereinzelt dem Schiri) gescheitert. So auch gestern gegen eine Nürnberger Mannschaft, die gallig aber ansonsten doch arg limitiert war.
Ich bin genervt, weil sich zum x-ten Mal gezeigt hat, was bei der Kaderplanung versäumt wurde.
Wieder kommt nichts besseres von der Bank als dieser unerträgliche Wintzheimer, der wie Jatta von Svholle wohl unter Artenschutz steht. Der ungelenke Antifußballer hatte vor dem Gegentreffer eine gute Torchance, die er in typischer Manier versemmelt hat, um direkt im Anschluss seinem Gegenspieler zuzusehen, wie der das Tor erzielt.
Ich bin genervt, weil Kittel seit einigen Spielen nur noch sein blütenweißes Trikot durch die Gegend trägt und zumindest gestern der Trainer darauf hätte (früher) reagieren müssen.
Dieser Rückstand auf die Aufstiegsplätze ist so dermaßen unnötig, ich bin genervt.
Ich finde wirklich nicht alles schlecht, mir gefällt grds die Spielweise, der Teamspirit und der Willen. Aber wir haben einfach insgesamt zu viele kleinere Schwachstellen, die man mit etwas Sachverstand durchaus hätte bereinigen können. Haben die Verantwortlichen zum wiederholten Male nicht, entsprechend stehen wir i n der Tabelle.

Flotti McFlott
2 Monate zuvor

Drei glückliche Pokalsiege per Elfer-Lotto retten Waltersen den Arsch und festigen den endgültigen Niedergang des HSV. Ein Treppenwitz der Geschichte…

So nah an die Aufstiegsränge werden wir auf Jahre nie wieder kommen, aber One-Trick-Pony Malle-Timmy wird seinen agendagetriebenen Mumpitz weitertreiben dürfen, da der Heimschläfer und passionierte Selbstoptimierer Judas Boldt, sich dank der „Pokalerfolge“ der Rückendeckung der verstrahlten Hüpfer und Brüllorks sicher sein kann. Wäre wäre Fahradkette, schon klar, aber hätten die Nürnberger Elferschützen seinerzeit mehr Zielwasser getrunken, würde inzwischen einhellig der Kopf des Übungsleiters gefordert werden.

Wenn es nicht so bitter wäre, könnte man darüber nur noch lachen… 🤦🏾‍♂️

Kuddel
2 Monate zuvor

Freiburg zu Hause ist genauso wenig machbar, wie ein Weiterkommen in Köln !

urgestein0511
2 Monate zuvor

Wenn am 15. Mai in drei anderen Stadien die Sektkorken knallen, werden sie auf dem Rasen des Rostocker Ostseestadions kauern, ihre Wunden lecken und mit dem Schicksal hadern, das für die Raute ein weiteres Jahr in der zweiten Liga vorgesehen hat. Wieder einmal. Und es scheint wenig darauf hinzudeuten, dass sich dieses Schicksal irgendwann einmal ändern wird – und wenn, so werden schon bald die ersten Stimmen unken, dann eher Richtung Liga 3 …

Man weiß, dass der HSV finanziell nicht auf Rosen gebettet ist. Man weiß, dass der Kader jedes Jahr in einem „Umbruch“ durcheinander gewürfelt wird. Man weiß, dass hier keine gewachsene Mannschaft auf dem Platz stehen kann. Man weiß, dass die individuelle Qualität mit jedem verlorenen Jahr sinkt. Und man weiß, dass der Aufstieg allen anders lautenden Bekundungen zum Trotz ein überlebenswichtiges Muss ist – und dennoch gelingt es en sportlich Verantwortlichen nicht, diesen Gordischen Knoten zu durchtrennen. Das ständige Wechseln des Übungsleiters bei ständig ausbleibendem Erfolg ist der offensichtliche Beweis für ein Versagen auf ganzer Linie ! Dabei braucht man auch gar nicht die Schuld bei den Trainern suchen. Wolf, Hecking, Thioune und Walter – sie alle hatten und haben eine Vorstellung, wie sie spielen lassen wollen. Ein Rezept, das auch jeweils Erfolge vorzuweisen hat. Davon haben sich die Verantwortlichen leider stets blenden lassen.

Angesichts der unsäglichen Ausgangslage ist es nicht wichtig, dass ein Trainer ein gut anzuhörendes Konzept mitbringt und zu seiner Umsetzung entsprechend Neuzugänge einfordert, sondern dass er über die Gabe verfügt, mit feinem Gespür einen vorhandenen Kader „lesen“zu können, um dann mit Glück und Geschick den so sehr ersehnten Erfolg einfahren zu können. Doch leider stehen genau diese Trainer, die oftmals arrogant belächelt werden, nicht bei uns unter Vertrag. Vielmehr sind sie es, die mit ihren „Überraschungsteams“ Jahr die Früchte ernten, die unsere sportliche Leitung zu säen glaubt. Christian Titz wäre vielleicht der einzige gewesen, der diesem Anforderungsprofil entsprochen hätte – siehe aktuell Magdeburg in Liga 3 – aber als „Namenlosem“ traute man ihm nicht zu, das zu erreichen, was andere „Etablierte“ anschließend regelmäßig verbocken durften. Der Kader war bislang nie das Problem – sondern der fehlende Blick dafür, was aus ihm herauszuholen ist. An Spielsystemen, für die man nicht das Personal hat, an Spielern, die spielen müssen, was sie nicht beherrschten anstatt das auf dem Rasen einbringen zu dürfen, was sie können – daran ist der HSV Jahr für Jahr gescheiterten. Das vorhandene Potential nicht richtig eingeschätzt und ausgeschöpft zu haben, daran sind alle, die beim HSV in der Verantwortung standen und stehen, krachend gescheitert. Ihr Dogma der eigenen Unfehlbarkeit hat den HSV an den Rand der Bedeutungslosigkeit gebracht und aus einem geachteten Urgestein der Bundesliga einen biederen Zweitligisten geformt. Das Schlimme daran ist, dass dieses Entwicklung noch nicht einmal am Ende zu sein scheint. Zumindest deutet nichts momentan darauf hin, dass dieses Schicksal in absehbarer Zeit weiteren Generation von jungen Rothosen erspart bleiben könnte…

Meaty
2 Monate zuvor

Werder spielt es karo-einfach und kloppt die Bälle häufig aus der eigenen Abwehrzone und gewinnt!

Unser Ballbesitzfußball ist teilweise gut anzusehen aber leider viel zu uneffektiv!

Werder: 48 Pkt. Platz 1.
HSV: 41 Pkt. Platz 5.

Rossbacher
2 Monate zuvor

wie so oft wird hier alles, aber auch wirklich alles negativ gesehen. Immer wieder Boldt raus, Mutzel raus, Trainer raus, gegen Freiburg haben wir eh keine Chance usw. usw.!!! Ja wir werden auch diese Saison wahrscheinlich nicht aufsteigen, aber dann greifen wir nächste Saison wieder an. Und gegen Freiburg haben wir auch noch nicht verloren oder habe ich etwas verpasst? Also einfach mal still halten! Einmal HSV, immer HSV!!!

Alex
2 Monate zuvor

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Rotkaeppchen1966
2 Monate zuvor

Wie leider von mir befürchtet, die Parallelen zur Saison 18/19 sind unverkennbar – heute abend gegen 19.30 Uhr wird womöglich das Leipzig-Los unser Schicksal für diese Saison besiegeln – und alles wie gehabt beim HSV.
In der vor allem körperlichen Verfassung von heute werden wir allerdings im DFB-Pokalhalbfinale auch kein ebenbürtiger Gegner für Freiburg oder Union sein.
Mag man dem Team den Willen und die Mentalität auch nicht absprechen können – auf welche Art und Weise man letztendlich dass allerdings nie ausgesprochene Ziel verpasst, ist letzten Endes egal: Es scheint einmal mehr nicht zu reichen.
Gewundert habe ich mich schon, dass Walter nicht eher gewechselt hat, gab es vor allem in Halbzeit 2 Phasen, in denen selbst der „gemeine“ Fan erkennen konnte, dass die „Clubberer“ einfach mehr zuzusetzen hatten. Die Pokalfights, das Aufholen der Rückstände und die ambitionierte Spielweise sowieso haben schon (zu) früh ihren Tribut gefordert. Nicht nur die jungen „laufen auf dem Zahnfleisch“ – Schonlau schien z.B. heute auf diesem zu stehen und Meffert konnte seine Zweikampf- und Geschwindigkeitsdefizite nicht durch seine intelligente Spielweise kompensieren.
Und so lande nicht nur ich hier immer beim selben Punkt, dass der Kader quantitativ und qualitativ zu dünn besetzt ist. Boldt und Mutzel haben in den drei Jahren ihres Wirkens hier aus dem HSV ein zwar junges, teilweise spielerisch ansehnliches Team geformt – aber es ist eben ein Zweitligateam.
Der Spagat zwischen Ausbildung und Ambition, zwischen Entwicklung und Ergebnis scheint für sie ein zu großer – und für viele im HSV und seinem Umfeld leider auch, das eben mit dieser 2. Liga „fein ist“ , und dem Derbysiege wichtiger sind als Saisonziele.
Lieber Jörg Brettschneider, der Blogvater ist, was die Stoßrichtung deiner Diskussion angeht, mit Sicherheit der falsche Adressat, hat Scholle mehr als einmal geschrieben, dass ihm Entwicklung vor Ergebnis geht und der HSV Ausbildungsverein sein muss.
Ja Union Berlin, Fürth, Bochum – viele haben es mit kleinerem Etat geschafft, aufzusteigen, aber hier gebe ich gerne zu: Das HSV-Trikot wiegt ein wenig mehr als ihres und trägt sich umso schwerer, ungefähr so wie z.B. das von S04.
Nur – man kann aus diesem Verein keinen SC Freiburg machen. In der zweiten Liga sind wir, jetzt, wo auch die Zuschauereinnahmen wieder da sind, immer noch der „große“ HSV.
Ich denke, diesem Anspruch sollte man sich stellen, entsprechende Ziele klar formulieren, Soll und Ist ständig abgleichen, statt immer nur von „Entwicklung, Ambitionismus“ und vom „bei sich bleiben“ zu schwadronieren.
Der heutige Spieltag scheint einmal mehr die traurige Gewissheit mit sich zu bringen, dass zumindest unsere sportliche Leitung nicht alles dafür tut, dass der HSV wieder Erstligist wird.
Ein wenig Resthoffnung mag das Restprogramm geben, wo sich die Konkurrenz noch gegenseitig die Punkte wegnimmt und dass der HSV auf Pauli und Darmstadt schon einmal 5 bzw. 7 Punkte Rückstand in dieser Saison aufgeholt hat.
Nur dann muss Walter das Team schnellstmöglich wieder in einen anderen körperlichen Zustand bringen als am gestrigen Abend. So konsequent wie der spielerische Ansatz gesucht wird, muss allerdings in Strafraumnähe und darin sowieso vor allem aber auch der Abschluss gesucht werden.
Die Leidensgeschichte des HSV in Liga 2 zeigt allerdings, dass der Frust vieler hier verständlich ist und ihre und auch meine Hoffnungen am 5.März 2022 22.23 Uhr einmal mehr im Grunde genommen gen 0 tendieren.

Tobi Petersen
2 Monate zuvor

Warum legt Scholle nicht endlich mal die Finger in die Wunde??? Diese Schönfärberei und Unfähigkeit Kritik äußern zu wollen oder zu dürfen im gesamten Umfeld des HSV sind der letzte Sargnagel für diesen ehemals so stolzen Verein.

Wir leben hier in Deutschland und hier gilt die Pressefreiheit und mediale Kritik ist explizit gewünscht!

Warum spricht Scholle nicht endlich gegenüber den Entscheidungsträgern oder zumindest gegenüber der Öffentlichkeit an, was Sache ist? Was jeder sieht und jeder halbwegs Fußballinteressierte weiß ? Dass dieser Kader einfach nur schlecht zusammengestellt und im Winter nicht an den notwendigen Stellen ergänzt wurde, so dass als Ergebnis der schlechteste HSV der Vereinsgeschichte herauskommt ? Dass so der Absturz Jahr für Jahr immer weiter gehen wird und das Ende noch gar nicht absehbar ist??

Warum nennt Scholle nicht knallhart Ross und Reiter? Namentlich unseren unsagbar unfähigen Sportvorstand BOLDT und MUTZEL, der nun seit über 4 Jahren schon den immer desaströser werdenden Kader und die kontinuierliche sportliche Rückentwicklung zu verantworten hat?? Sonst keiner!!!

Ich finde es ungeheuerlich, dass über so eine lange Zeit in einem Profiverein so schlecht gearbeitet wird, diese Arbeit aber 0,0 in den Medien kritisch hinterfragt wird. Stattdessen ist ein erfürchtiges Dahinvegetieren zu beobachten. Oder ist den meisten der HSV mittlerweile scheißegal und alle sind fein mit dieser beschissenen Zweiten Liga?

Soll wirklich erst Tacheles geredet werden, wenn der Absturz des HSV seinen vorläufigen Höhepunkt (sprich Abstieg in die 3.Liga) erreicht???

Mich kotzt das gegenseitige Beweihräuchern und das Dahinsiechen beim HSV nur noch an. Glaubt wirklich jemand, dass durch Nichtstun sich irgendwann etwas in die positive Richtung ändert? Nein. Niemals. Erst eine mediale Aufklärung und die schonungslose Aufdeckung der Missstände kann eine strukturelle Revolution beim HSV bewirken.

Last edited 2 Monate zuvor by Tobi Petersen
Kai Lorenzen
2 Monate zuvor

Ich denke, man sollte sich keine Illusionen machen. Seit gestern ist der Aufstieg für uns nicht mehr zu erreichen. Selbst ein Unentschieden hätte meiner Meinung nach nicht gereicht.

Natürlich spielen alle von oben noch gegeneinander und nehmen sich die Punkte gegenseitig weg. Aber eine Siegesserie von uns erwarte ich nicht. Meine Rechnung sieht so aus, dass wir aus den letzten 9 Spielen mindestens noch 7 gewinnen müssten, um einen der ersten drei Plätze zu erreichen.

Es ist schade, aber selbst jetzt geht die Welt zumindest davon nicht unter.

Trotzdem muss man schon ansprechen, dass das gestern gar nichts war und auch, warum Walter nicht schon viel früher reagiert hat, bleibt mir ein Rätsel. Er hätte gestern spätestens zur 60. Minute wechseln müssen.

Ich sehe allerdings nicht schwarz für die Zukunft. Sollten die wichtiger Spieler, wie Ferro, Schonlau, Vuskovic, Reis, Meffert, Heyer und Glatzel gehalten werden, hätten wir in der nächsten Saison ein vernünftiges Fundament.

Absichtlich wurde von mir in diesem Zusammenhang nicht Sonny Kittel genannt, weil er eben, wie sich in dieser Phase herausstellt, doch kein Führungsspieler ist.

In diesem Sinne, ich bleibe dem HSV weiter treu, bleibt alle gesund und hoffentlich hat der Irrsinn in der Ukraine schnell ein Ende.

Air Bäron
2 Monate zuvor

Sollte das Team gegen das – vermeintlich – leichteste Restprogramm der anderen, unteren, Tabellenhälfte keine entscheidene Siegesserie mehr starten, war es das.
Wieder Mal.
Im Prinzip brauchen wir aus den nächsten 6 Spielen bis Spieltag 31

  • gegen Aue
  • in Düsseldorf
  • gegen Paderborn
  • in Kiel
  • gegen Karlsruhe
  • in Regensburg

mal mindestens entspannte 5 Siege und maximal ein Unentscheiden also 15 oder 16 von 18 Punkten (!), für das um das Saisonfinale gegen Ingolstadt, in Hannover und gegen Rostock dann alles selbst in der Hand zu haben, was Platz 1 oder 2 angeht.

Ist das ansatzweise realistisch, während in diesen 6 Spielen die Konn Konkurrenz mindestens 2-3 Spiele nicht gewinnt oder verliert….?

Ehrlich? Nö.

Aber die HOFFNUNG stribt zuletzt, wie immer.

Polkateddy
2 Monate zuvor

Schmutzig, hart, widerständig, zäh, robust, schlau, antizipierend. All diese Adjektive beschreibt das Trümmerteam ausdrücklich nicht.

Tobi Petersen
2 Monate zuvor

Tim Walter reiht sich nahtlos ein in die lange Riege der schlechten HSV-Trainer der letzten Jahre. Getoppt wird das nur noch durch den unsäglichen Sportvorstand Boldt und Mutzel, der diesen desaströsen Trümmerhaufen (auf deutsch: den schlechtesten HSV der Vereinsgeschichte) zu verantworten hat. Danke für Nichts.
Neustart in der 4.Liga.
Der Letzte macht das Licht aus.

Hamburg2
2 Monate zuvor

DIE MANNSCHAFT IST GUT, aber :
SIE TRAINIEREN FALSCH!!!!!
SIE FLANKEN NICHT UND SCHIESSEN NICHT!
Ball Besitz ist nicht genug! Die Spieler müssen sehr oft flanken und schießen! Das selber Fehler für vier Jahren??? Alle sehen das außer, Her Walter und die anderen schlechten Trainer der letzten Jahren!??? Hoffentlich nächstes Jahr ist HSV Mannschaft: Flanken und Schießen orientiert! Alle anderen Mannschaften Schießen öfter und besser als HSV,…das ist kein Geheimnis, aber sehr traurig und seltsam!??

Polkateddy
2 Monate zuvor

Ungefährer 12- Monats-Ausblick:
Der Aufstieg wird misslungen sein, ein neuer Trainer wird sich freuen einen neuen Versuch starten zu dürfen. Schalke, Stuttgart und/oder Hertha sind die namhaftesten Konkurrenten, dazu Kaiserslautern, Hannover, Nürnberg usw……
In einem Jahr stehen wir nach menschlichem Ermessen noch aussichtsloser dar, die Gegner werden stärker. Der verletzte Bakery Jatta wird von einem gelernten AV ersetzt, man hat vergessen einen Backup zu verpflichten. Über links stürmt Kinsombi, er hat nach 27 Spieltagen einen ersten Scorer gesammelt, beim Versuch zu Flanken, trifft er aus 0,5m die Hand eines Magdeburgers. Den fälligen Strafstoß verwandelt Vuscovic zum 3:3 Endstand. Der HSV klettert durch den wichtigen Treffer kurzfristig am Freitagabend auf Platz 9. 13000 Zuschauer stehen Kopf. Corona Beschränkungen gibt es nicht mehr. 7500 Magdeburger treten enttäuscht die Heimreise an, man hatte sich mehr versprochen.

Meaty
2 Monate zuvor

Immer wenn es in der 2. Liga auf die Zielgerade geht und viele Teams sich nochmal neu einschwören und alles aus sich rausholen,
kommt der HSV mit seinem schönen Ballbesitzfußball um die Ecke und glaubt, dass sie alles für einen Punktgewinn getan haben!

Die Nürnberger, die heute durch ein Abstaubertor und einem haltbaren Eiertorschuss gewannen, kämpften sich damit jetzt am HSV in der Tabelle vorbei!
Merkste selber Tim Walter, oder?

Last edited 2 Monate zuvor by Meaty
Nordisch
2 Monate zuvor

Tja … das schlimmste ist vielleicht, dass ich nicht mal enttäuscht bin. Weil ich solche Spiele einfach erwartet habe.Es hat sich abgezeichnet, und genau so kommt man dann zu den von mir im letzten Blog erwähnten 15 Punkten bis Saisonende, was dann Platz 4 oder 5 bedeutet.

Alles andere ist einfach illusorisch.

Wollte(!) man übrigens den Trainer wechseln, dann ist jetzt der allerletzte sinnvolle Moment. Wir laufen in eine Formkrise, die Leistungen fallen ab, und jetzt fehlen auch die Punkte.

Aber vermutlich läuft es dann wieder bis Saisonende, und mit drei Punkten Rückstand auf Platz drei fällt den Schlaubergern dann wieder ein dass man aufsteigen muss und Hrubesch darf ran. Alles wie immer, alles wie jedes Jahr.

Jörg Meyer
2 Monate zuvor

Moin Blog, moin Alex, auch mit ein paar Stunden Abstand zum Spiel wird es nicht besser.
Ich muss Alex ( mal wieder) recht geben in dem was er heute schreibt.
Die Ausgangslage gestern vorm Spiel war eindeutig, nur drei Punkte helfen, selbst ein Punkt ist zu wenig.
Auch wenn TW gebetsmühlenartig wiederholt,das ihm die Tabelle und Punkte egal sind und es ihm um Entwicklung geht ist es zum Ende der Saison das definitiv falsch.
Solange der DFB keine “ Entwicklungspunkte“ vergibt und beim Abpfiff nach 90 min nur das Ergebnis zählt ist das leider für die Entwicklung des HSV in der Tabelle kontraproduktiv.
Jeder im Stadion, selbst Sky Kommentator und Maruschka war klar das beiden nur drei Punkte helfen.
Aber ich konnte von dem unbedingten Willen diese drei Punkte zu holen nichts, aber auch gar nichts erkennen. Es lief speziell in der zweiten Hälfte einfach runter wie ein unbedeutendes Testspiel.
Was bleibt, die theoretische Chance ist noch da.
Aber wie realistisch ist es das alle die vor uns stehen noch so viele Punkte lassen und der HSV JETZT nur noch Siege einfährt?
Eben realistisch ist diese Saison gelaufen und man sollte JETZT schon die neue Saison angehen.
Das heißt, wenn mit TW dann MUSS man die für das System erforderlichen Spieler holen.
Spieler wie SK sollten darin keine Rolle mehr spielen, da er vielleicht mal den genialen Pass zum Sieg spielt, aber in fünf Spielen davor nicht zu sehen ist und viele Punkte kostet.
Wenn nicht TW dann jetzt reagieren und das Team und die Philosophie jetzt schon aufbauen um dann am Ende der Saison gezielt Spieler zu holen und keine Zeit zu verschwenden.
Für mich ist diese Saison gelaufen.

adalgisa
2 Monate zuvor

Eine Pleite, die Trainer Tim Walter folgendermaßen zusammenfasste: „Wir kassieren momentan Gegentore, die so nicht fallen dürfen…..
So und ähnlich hätten bei der phasenweise Harakiri-Spielerei bereits in vielen anderen Spielen Gegentore fallen können bzw. müssen.

Für mich war das gestrige Spiel einfach grauenvoll und hat die spielerischen Mängel gnadenlos aufgedeckt. Übrig blieb nur das Anrennen ohne System.
So wie der Pokalsieg keine Begeisterung bei mir hervorrief, so muß ich gestehen, daß ich auch nicht sonderlich enttäuscht bin.

Sicher, es ist noch nicht alles verloren, aber mit den gestrigen „Leistungen“ wird bereits gegen Aue ein Kraftakt erforderlich sein.

Na ja, die Hoffnung stirbt zuletzt und aus einem Pokalhelden wird schnell ein Looser.

Darmzotte
2 Monate zuvor

Der FC Schalke 04, punkt- und fast torgleich mit dem HSV, zieht die Konsequenzen aus dem bisher enttäuschenden Saisonverlauf und entlässt Trainer Grammozis.

Was ich bereits von ein paar Tagen hier angekündigt hatte, ist also eingetreten. Mal sehen, ob Schalke seine PS unter dem neuen Trainer jetzt auf sie Strecke bekommt.

Heidenheim hat sich auch aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Auch eine meiner Thesen.

Kurze Frage: Wo ist die neueste Ausgabe des Tato-Tickers erschienen? Bei HSK?

ballfernerZehner
2 Monate zuvor

Moin,
jemand hat es bereits gestern geschrieben und es aufn Punkt gebracht:
Scheiße, große Scheiße, son richtungsweisendes Spiel zu verlieren.

Aber ich bleib dabei, es ist nix verloren, noch is alles drin.

Aufgeben ist keine Option.

Weiter alles raushauen

ToniHH
2 Monate zuvor

Terrode sagte gestern nach der Niegerlage, „Ein Stich ins Herz“

Ich sage es war gestern mal wieder
„Ein Tritt in die Eier aller HSV Fans“

Ende

Meaty
2 Monate zuvor

Der Kader ist zu dünn besetzt? Die Frage ist doch, wen hätte der HSV denn im Wintertransferfenster vepflichten müssen, um solche Totalausfälle wie gestern in Nürnberg zu ersetzen?

Nein, dass auch ein Kittel und ein Glatzel irgendwann in der Saison ihre Auszeit benötigen werden, war doch klar. Das man im Kader niemanden hat, der Kittel oder auch einen Glatzel 1:1 ersetzen kann, ist auch klar. Das es ohne einen von beiden geht, hat das Spiel in Darmstadt mit vier Toren von Glatzel gezeigt!
Dann darf es aber im Team keine weiteren großen Ausfälle geben!

Gestern hatte man neben den Totalausfällen noch weitere Spieler dazwischen, die vermutlich auch wegen der anstrengenden Spielweise bzw. Saison und der letzten beiden Spiele nicht ihr normales Leistungsniveau erreichten!?

Dazu kommt, dass man mMn für solche Gegner und Spiele keinen Plan B hat!
Wann begreift man beim HSV endlich, dass man nicht 34. Spieltage mit schönem Ballbesitzfußball und einem wahnsinnigen Laufaufwand die Saison erfolgreich durchstehen kann!

Ich erinnere da gerne an die Aufstiegssaison vom FC Köln 2019, die Auswärts häufig nur in der Abwehr gut standen und dann ein oder zwei ihrer drei, vier guten Tormöglichkeiten durch Terodde nutzten und so wichtige Punkte einfuhren!

Der Aufwand den der HSV in dieser Saisom betreibt ist einfach zu groß! Möchte man so weiter spielen, dann benötigt man auf jeder Spielposition einen gleichwertigen Ersatzspieler, und das ist einfach nicht machbar!

Die Spielweise muss der jeweiligen Situation und Verfassung der Mannschaft angepasst werden!

Solche Dreckstore wie gestern muss man natürlich besser verteidigen und darf man Auswärts natürlich gar nicht erst bekommen! Aber wenn man sich nur immer an seiner eigenen Spielstärke ergötzt, dann bekommt man eben solche Gegentreffer und rennt ewig der Musik hinterher!

Clevere Teams passen ihre Spielweise an und verstärken gelegentlich Abwehr oder das def. Mittelfeld!
Dann macht man eine der guten Tormöglichikeiten rein und fährt als Sieger nach Hause!

Leider ist die Mannschaft noch nicht so abgezockt und die Marschroute des Trainers dementsprechend nicht ausgerichtet!

Last edited 2 Monate zuvor by Meaty
Horst Becker
2 Monate zuvor

Okay jetzt haben wir das Rätsel gelöst, warum wir einen Negativ-Trend haben
1. Schiri ständig Schuld
2. Mehrfachbelastung ( alle zwei Monate ein Spiel mehr)
3. Junge Mannschaft Kittel Jatta Glatzel Schonlau Kingssombie Meffert ….
4. Die Mannschaft muss noch geformt werden. Hierzu siehe Punkt 3.
5. Wir Fans besitzen gemäß einigen Nutzern die Frechheit immer Siege zu fordern. Hier gebe ich denen tatsächlich recht. Wie können wir es nach 15 Unentschieden 4 Niederlagen und 6 Punkte Rückstand auch noch Siege fordern. Nein ich erwarte gegen Aue eine Niederlage ! Zufrieden?
Jeder mag das glauben was ihm zum sportlichen Überleben hilft.

Norbert Schröder
2 Monate zuvor

2 Niederlagen und die ganze HSV Welt ist schlecht und Kreisliga. Kreisliga sind die Fans, geblendet in einer glorreichen Vergangenheit bis 1987. Ich bin genau enttäuscht wie wir alle. Nach dem Darmstadt Sieg waren für mich das Sandhausen und Bremen Spiel der Lakmustest ( siehe mein damaligen Beitrag ) Leider fiel der Test mager aus und ein Aufstieg erscheint wiedereinmal vertan. Die HSV Leistungskultur war bzw ist dermaßen verschüttet das auch Trainer Walter mehr als 25 Spiele braucht, diese Kultur dauerhaft und wirkungsvoll zu entwickeln. Entwicklungen dauern. Wir spielen den besten, aber leider nicht erfolgreichsten Fußball. Aber das wird kommen. Walter legt hierfür die Basis

Frank Furt
2 Monate zuvor

Letztlich leider das, was bereits zum Ende des letzten Jahres zu sehen war. Der HSV ist mit diesem Kader nicht in der Lage die Leistungen durchgehend abzurufen und bricht ein. Unser Kader ist von Platz 1-14 gut aufgestellt. Aber das reicht bei weiten nicht, um TW laufintensives Spiel eine ganze Saison durchzuhalten.
Von meiner Seite keine Kritik am Trainer. Mittlerweile habe ich mich mit dieser Art von Fußball angefreundet. Mit Sicherheit wird es auch eine Menge Vereine geben, die das ebenso gerne so umsetzen würden. Bloß das sind dann wahrscheinlich Vereine, denen es einfach um den Nichtabstieg geht. Wenn du mit diesem Fußball aufsteigen willst, dann brauchst du wahrscheinlich so eine hohe Kaderqualität, dass du jeden Spieler gleichwertig ersetzen kannst.

Boxer
2 Monate zuvor

Allerspätestens jetzt kommt es drauf an, wo die Reise hingeht. Der Trend spricht leider klar gegen den HSV, gerade auch wenn man weiß was die letzten 3 Jahre passiert ist.

Die Kernfrage lautet, werden Boldt und Mutzel Walter weiter machen lassen bzw. trauen sie ihm das zu. Wenn nicht, dann müsste ein verantwortungsbewusster Sportvorstand sofort reagieren. Die Antwort darauf brauche ich eigentlich nicht geben. Es wird so laufen wie letzte Saison, bis es zu spät ist. Die verbalen Rechtfertigungen dafür liegen ja schon in der Schublade, damit die beiden Hafensänger noch weiterwurschteln können.

Dann wäre die Taktik. Der Kader und der Leistungsabfall von Kittel und besonders Alidou bzw. der technischen Unfähigkeit von Jatta schreit förmlich nach einer Systemänderung auf 4-4-2 mit Raute oder 3-5-2. Vagnoman, David und Ambrosius? sind bzw. kehren zurück, dazu der Formanstieg von Kinsombi. Damit könnte man die formschwachen Spieler mal eine Pause geben und die formstarken Spieler besser einbinden.
Ob das passiert kann ich nicht beurteilen, da verlasse ich mich auf die Ausführungen von Alex. Also ist wohl weder der Wille vom Trainer vorhanden noch wurde das System in ausreichender Form einstudiert.

Eine Sache noch zum Restprogramm. Man sollte sich davon freimachen auf das Restprogramm zu gucken, das würde dem Team auch guttun. Das vermeintlich leichte Restprogramm sehe ich hier ganz eindeutig als Nachteil.

Last edited 2 Monate zuvor by Boxer
History
2 Monate zuvor

Wiederholung des Blogbeitrags vom 24.01.2022 :
@Markus Scholz
“ Und das mit einer deutlich konstanteren Taktung als die Aaron Hunts, Lewis Holtbys und Klaus Gjasulas der letzten Jahre es zeigen konnten.“

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass die jetzige „Taktung“ einen besseren als den vierten Tabellenplatz am Ende der Saison erreichen wird. Schaut man auf die momentane Punkteausbeute und vergleicht diese mit den vorherigen Saisons, wird diese Einschätzung eher bestätigt.

Mag natürlich sein dass die Mannschaft jetzt sympathischer rüberkommt als in den Jahren zuvor, eben wegen der flacheren Hierarchie, aber sportlich wird man die Punktzahl der letzten Jahre wohl nicht erreichen.
Am Ende der Saison wird abgerechnet. Mal sehen wer mit seiner Einschätzung richtig lag.
—————————————————————————————————————————
ð Wenn Hunt so bocklos  gespielt hätte, wie Kittel in den letzten Wochen, dann wäre hier im Blog aber die Hölle los gewesen.
ð Fehlende Qualität lässt sich leider auch in diesem Blog nicht durch falsche Betrachtungsweisen herbei zaubern. Eine Fehleinschätzung des Blogvaters, wie in all den Jahren zuvor.

RummsBumms
2 Monate zuvor

Es gibt nur noch das Highlight DFB-Pokal. Und nach dem Spiel ist die Saison offiziell gelaufen.
Mit Walter geht es in die nächste Saison….schließlich ist es das Konzept von Mutzelboldt.
Mit Mutzelboldt geht es in die nächste Saison.
Schließlich ist der AR handlungsunfähig.
Saniert wird eh nichts. Auch der Wüstenfuchs wird scheitern.

HSV Fan zu sein ist eine Belastung. Immer wieder derartige Entwicklungen.

Die Mannschaft kann jetzt befreit aufspielen….jeder kann sich seine Angebote ansehen u überlegen, ob er noch ein Jahr 2te Liga will.

Diesbezüglich herrscht Planungssicherheit.

Und der Ausbildungsverein HSV kann wieder eine neue Mannschaft zusammen stellen. Welch ein Treppenwitz.

An Erbärmlichkeit nicht mehr zu überbieten.

Ach ja…..und pleite ist der Verein auch noch.

Matspats
2 Monate zuvor

Also ich habe selber einmal Sport getrieben, auf niederem Niveau. Aber auch in der Bezirksklasse galt, aufgegeben wird dann, wenn nichts mehr zu erreichen ist! Mag ja jeder selbst entscheiden ✌️

BernadoRomeoMS
2 Monate zuvor

Neuaufbau. Neuaufbau. Wie oft noch? War zu wenig. Zu spät gewechselt. Trainer hat mit Schuld. Is eh egal. Pokal auch egal. Macht keine Lust mehr. Scheiss bla bla Durchhalteparolen. Liefert doch endlich, oder wollt ihr gar nicht? Schalke machts richtig. Die reagieren noch rechtzeitig. Wir haben halt nicht alles versucht. Geht bei den kleinen Dingen schon los. Man muss es auch wollen und erzwingen. Aber gestern hatte man wieder das Gefühl, sie hätten noch 10 Stunden spielen können. Passiert eh nix. Und so läufts halt nicht & wir sind einmal mehr die Lachnummer der Nation. Diese Blöße gegenüber Brehm Fans sind wir ja schon gewohnt. Danke für nix. Wie so oft. Haut auch keiner mal aufn Tisch. Alles Friede Freude Eierkuchen…alles wie immer…übrigens könnt ihr dieses nächstes Jahr genauso posten. Und danach…und danach. Ishaltso bei uns 🙁

Torwartkrake
2 Monate zuvor

Ja, klar jetzt haben die Alles in Frage Steller hier wieder die Oberhand. Irgendwie langweilig und nicht konstruktiv.

O.K., da sind sich diesmal alle einig, von Kittel war kaum was zu sehen, vor allem kein Kampf. Denke er war auch noch platt von Mittwoch. Hätte ihn eher rausgenommen, zu Gunsten von Kinsomi oder gar Suhonen. Aber, wie Babbel auf Sport 1 sagte, den läßt Du drin, weil immer die eine entscheidende Aktion von dem kommen kann, heute leider eher entscheidend keine Aktionen von ihm.

Allerdings war der Schiri mal wieder Hauptdarsteller. Anfangs viel zu großzügig, bei den risikoreichen, also Verletzungen des Gegners in Kauf nehmenden Balleroberungen der Nürnberger, dann super kleinlich und teils falsch. Gelbe gegen Schonlau für nüscht etc. Absolute Kacke.

Kritisieren kann mann auch mal die Spielansetzungen.
Sowohl Karlsruhe als dem HSV waren sehr wohl die 120 Minuten vom Mittwochabend noch anzumerken.
Warum haben die nicht am So gespielt? Für mich Wettbewerbsverzerrung.

Beim Heuer Fehler, dachte ich eigentlich es war Abseits vom zum Kopfball ansetzenden Nürnberger. Der hat doch Heuer entscheidend irritiert. Dachte Walter auch. Aber unser Freund der VAR hat sich nicht gemeldet.
Wird hier wieder gar nicht gesehen, sagt alles über 90% der hier Schreibenden, leider.
Und Scholle haut populistisch auch noch in die Kerbe.

Pech
2 Monate zuvor

Geht an alle die nun wieder meinen ein anderer Trainer macht das besser.

Ich hoffe inständig ihr bekommt irgendwann euren Wunschtrainer und ich bin gespannt was ihr dann schreibt wenn es ihm dann wohl genaus so ergeht wie seinen Vorgängern. Denn geanu das wird passieren mit dem nächsten und dem übernächsten Trainer wenn man jedes Jahr einen neuen holt.

Deshalb weiter mit Tim Walter und ihn was formen lassen. Denn es geht nunmal nicht in einer Saison. Das ist ein großer Irrglaube. Eine Mannschaft formen und ein System und dazu noch Alternativ Systeme wirklich in eine Mannschaft rein zu bringen, das braucht Zeit. Sollte jeder wissen der sich auc nur ein wenig mitFußball auseinander gesetzt hat oder mal gespielt hat.

Olli1887
2 Monate zuvor

Und natürlich, weil das Wochenende noch nicht beschissen genug war, gewinnt dieser Drecksverein von der Weser und marschiert fröhlich Richtung Aufstieg! Ich könnte im Strahl 🤮! Schönen Sonntag noch 👍

Fluegelzange
2 Monate zuvor

Da hat Toprak schön Dusel gehabt, dass nicht auf Foul entschieden wurde. Das war kein reines Abblocken, sondern ging nur in den Mann.

Polkateddy
2 Monate zuvor

Zu den Noten ein Gedanke. 2 Spieler, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, in Nachbetrachtung. DHF spielt wirklich hervorragend, macht allerdings EINEN Fehler, erhält dafür die Note 5. Der Spieler Jatta legt einen Ball mustergültig auf, ansonsten ist erneut viel Streuung in den Abspielen/Flanken. Hier das Paradoxon, die negativen Aspekte fließen nicht sonderlich stark in seine Bewertung ein.
Spielnoten haben keinen Wert per se. Aber woher kommen diese unterschiedlichen Herangehensweisen? Hier wird einem ja Rassismus unterstellt, wenn man den Spieler Jatta hart bewertet. Zeigt das Spuren?

Klaus Henning
2 Monate zuvor

Der Versuch, durch „Bearbeiten“ den Beitrag wieder „nach oben“ zu holen, also bei „Neueste“ einzuordnen:

https://forms.gle/4UcGcWhxjRv7nRLW7

Moin,
dies ist der Link zur Benotung der Spieler.
Bitte seid fair und benotet nur ein Mal. Um mehrere Antworten des gleichen Users zu verhindern, müsste ich sonst ein Google Konto verlangen, und das möchte ich natürlich nicht.
Ich habe alle Spieler des aktuellen Kaders eingetragen, um nicht nach jedem Spiel ändern zu müssen.
 Nach dem nächsten Spiel bitte abwarten, bis ich ein neues Formular freigegeben habe, nicht in das vorherige eintragen.
Wenn Ihr später die bisherigen Eingaben sehen möchtet, ein leeres Formular abschicken.
Alles Gute und bleibt oder werdet gesund

Last edited 2 Monate zuvor by Klaus Henning
MeinVerein2021
2 Monate zuvor

Schonlau sieht ganz elend aus.
Mir ist auch Elend.
Ich will raus aus dieser Liga.

DerWikinger
2 Monate zuvor

Schön, dass TW noch etwas Positives sieht!😂 Der Realist leider nicht mehr! Aber in den nächsten beiden Jahren hat man wenigstens noch tolle Traditionsduelle mit Schalke, ewtl. Kaiserslautern und anderen Clubs aus dem Oberhaus, die dem Unterhaus einen Besuch abstatten. Dann dürfte das Ziel Insolvenz, auf das man jahrelang hingearbeitet hat erreicht sein!

Stiflersmom
2 Monate zuvor

Der HSV macht das, was er immer macht, er versucht sich den Erfolg zu erkaufen. Eine mittelfristige Strategie gibt und gab es nie. Der Kader wurde jetzt mit ein paar jungen Spielern aufgefüllt, da das Geld nicht mehr so locker sitzt, genauso wie nach dem Abstieg. Von den Möglichkeiten her ist man aber immer noch Top-3 und deswegen ist alles andere gleichbedeutend für ein Scheitern,

Und wer jetzt mit „Entwicklung“ kommt, lebt in einem Paralleluniversum. Das funktioniert nur Hand in Hand mit sportlichen Erfolg und ist bla bla der sportlichen Führung, um dem eigenen Scheitern vorzubauen. Alidou schon weg, Vuskovic nur bei Aufstieg zu halten, Vagnoman andauernd verletzt und wenn fit, lieber heute als morgen weg.

Bleiben Reis, David und Wintzheimer. Das nenne ich mal Potential in der Mannschaft.🤣

Merkt ihr selber?

Aleksandar
2 Monate zuvor

Die schlechteste 10 in der Geschichte des HSV ich kann diesen Bubi nicht mehr spielen sehen.

Keine Mannschaft kann so einen bocklosen Möchtegern-Star kompensieren.

Hunt ist schon grenzwertig gewesen, aber ein wirkliches Mentalitätsmonster im Vergleich zu diesem überbewerteten Spieler.

Dann lieber einen Jatta, der viele Bälle in den Himmel ballert, aber kämpft, bevor ich einen Kittel zuschauen muss, wie er sich 25 Minuten beim Schiedsrichter beschwert, das ihm jemand an der Außenlinie in seine Föhnfriese gegriffen hat.

ToniHH
2 Monate zuvor

Tja….Schalke macht es vor Bye Bye Trainer…..

Beim HSV Handlungsfähigkeit …auf allen Ebenen.

– ob Wintertransfers
– Trainerfrage
-Aufsichtsrat

Etc etc

Unaufsteigbar – Unbelehrbar

Schönen Rest Sonntag

RAIBI
2 Monate zuvor

Wie soll man die nächsten Spiele angehen? An der Reaktion des Nürnberger Publikums war es doch ganz klar zu sehen. Der Siegtreffer wurde frenetisch gefeiert, weil ? – Nürnberg vor dem Spiel schon mit einem Unentschieden zufrieden war! – während des Spiels die Erwartung seitens des Clubs gleichbleibend war (daher erst die Wechsel als der HSV wechselte). Wenn man nicht den Kader hat, der alle Gegner „weghaut“ dann muss die 0 stehen. Ganz egal ob die HSV Fans angewidert sind.

Paulinho
2 Monate zuvor

Leider hab ich das Spiel nicht gesehen. Aber es wird wohl so sein, dass das Spiel gegen den KSC die Beine schwer und den Kopf leer gemacht hat. So eine Belastung von drei Spielen in einer Woche geht einfach nicht, weil die zweite Reihe, die zwingend eingewechselt werden musste, zu wenig hergibt. M. E. sind sie auch diese Saison noch nicht reif für die erste Liga und schon gar nicht für ein Halbfinale, egal gegen wen auch immer. Ein Punkt war ja noch drin, aber auch ein Torwart darf mal einen Fehler machen, sollte nicht, aber ist so. Aus diesem Grund muss man mal die 100%Tore machen, damit man so einen Lapsus generös verkraften kann. Nun, es sind noch 9 Spieltage, viele klammern sich an die Zeit, wo unser HSV den Rückstand auf D98 und Pauli fast aufgeholt hatte, aber nun sind es bereits wieder 6 Punkte. Nein, ich schreib diese Saison jetzt bereits ab, der Mannschaft fehlen die Körner. Bremen hat anscheinend den Trainer bekommen, der zu ihnen passt und ist für mich Aufsteiger Nr. 1. Dann Pauli oder Darmstadt, das ist doch offensichtlich. Also bereits jetzt die Weichen für den Aufstieg in 2023 stellen. Allerdings wenn man schon wieder einen Leistungsträger wie Vusco veräußern will, dann Gute Nacht. Hab dann keine Lust mehr auf Illusionen, hab das Team lange genug verteidigt.

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

„Wir sind in der Phase der Saison angelangt, in der die großen Entscheidungen fallen. Die Überzeugung, dass unser avisiertes Ziel, der Aufstieg in die Bundesliga, in der bestehenden Konstellation noch eine ausreichend hohe Wahrscheinlichkeit besitzt, hatten wir nicht mehr“, wird S04-Sportdirektor Rouven Schröder in der Erklärung zitiert. „Wir sind deshalb der Meinung, dass das Team im Saisonfinale einen neuen Impuls benötigt.“

Knäbel:
„Der Mannschaft mangelte es seit Jahresbeginn an der notwendigen Konstanz, sowohl was Resultat, aber insbesondere auch die zentralen Leistungsparameter betrifft. Es ist gerade diese Konstanz, die Teams, die aufsteigen wollen, benötigen. Von der Qualität des Kaders sind wir weiterhin überzeugt. Doch um im Kampf um die Spitzenplätze erfolgreich sein zu können, benötigen wir eine kontinuierliche Weiterentwicklung, die wir thematisiert, aber nicht gesehen haben.“

Die Gründe, die hier genannt werden, treffen auf den HSV 1:1 zu.

Man könnte oder müsste als HSV-Funktionär eigentlich in genau dasselbe Horn blasen.
In dieses Horn hätte man beim HSV schon in den vergangenen drei Spielzeiten blasen müssen.

Last edited 2 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
tobyseal
2 Monate zuvor

Wieder einmal ein Unfug-Auftritt einer überbewerteten Durchschnittstruppe, welche Aufstieg einfach nicht kann…warum nicht? Ganz einfach: Sie ist zu blöd dafür…es ist so, als würde man von einem Hauptschüler erwarten, dass er ein Einser-Abi auf dem Gymnasium macht…dazu kam noch die völlig verspäteten Wechsel von Wim Walters, der nur dadurch auffällt, dass er diese Kirmestruppe stark redet und gnadenlos überschätzt…Schlacke hat die Reißleine gezogen, um nochmal anzugreifen…beim Hasifau kommt am Ende Platz 6 oder 7 rum…

HarryH
2 Monate zuvor

Effektivität….. ist noch garnicht solange her. https://www.sport.de/news/ne4333474/effektivste-teams-in-europa-hsv-stiehlt-dem-fc-bayern-muenchen-die-show/
Diese brotlose Kunst der Ballbesitzes… zumeist in der eigenen Hälfte bringt doch nix!
Die Effektivität von „damals“, zusammen mit der teilweise gezeigten Einstellung dieser Saison auch nach Rückständen, die bessere Kondition dieser Saison….. wäre erfolgversprechender.

Kosinus
2 Monate zuvor

Wir sind seit dem 22. Spieltag (ich hatte die Punkteschnitte damals berichtet) noch miserabler wie in den Vorjahren punktetechnisch unterwegs.

Es ist also wie jedes Jahr!

Sobald das Reden bzw. der Hochmut kommt, dass dieses Mal kein Einbruch zu erwarten sei, kommt der Einbruch GARANTIERT!

Dieses Schauspiel erleben wir nun das 4. Jahr in Folge.

Der HSV hat weiterhin nicht die Mentalität, um im letzten Saisondrittel zu bestehen. Leider bleibt uns das Looser-Gen auch trotz neuer Spieler treu.

Last edited 2 Monate zuvor by Kosinus