4:3-Sieg in Essen – der HSV kämpft weiter mit alten Problem

by | 13.08.23 | 225 comments

Der HSV ist eine Runde weiter im DFB-Pokal – so viel zum Positiven von heute. Denn der Weg in die zweite Runde war gepflastert von vielen Nachlässig- und eventuell auch Unfähigkeiten, die der HSV zwingend abstellen muss, wenn er diese Saison tatsächlich aufsteigen will. Allein Sportvorstand Jonas Boldt, der mit seinem Scoutingteam bislang die Hauptbaustelle der letzten Jahre nicht schließen konnte, fand deutliche Worte: „Viel zu viele Nachlässigkeiten, viel zu viele einfache Fehler“, habe Boldt in der ersten Runde des DFB-Pokals erkannt, sagte er bei Sky: „Wir spielen hier gegen einen Drittligisten und nicht irgendwie an der Freibadstraße. Dass da ein bisschen Tempo drin ist und man den Ball auch mal schneller abspielen muss, das hat der eine oder andere vielleicht heute auch mal in einer Deutlichkeit bemerkt.“

Das Schlimme an dem Ganzen ist, dass ich der Mannschaft ebenso wenig wie Boldt („Ich würde nicht sagen, dass wir das Spiel nicht angenommen haben, deswegen gewinnen wir das am Ende auch. Der Mannschaft jetzt einen Vorwurf zu machen, sie wollte nicht, unterschreibe ich nicht.“) den Vorwurf machen würde, es nicht gewollt zu haben. Insbesondere defensiv ist der HSCV mit Dennis Hadzikadunic beben Guilherme Ramos heute zweifellos sehr bemüht gewesen – es hat aber eben nicht gereicht. Hier fehlt ein Abwehrchef, der die  zweikämpferischen, mentalen Qualitäten der Neuen  (Ramos, Hadzikadunic, Ambrosius) neben seiner Antizipation und Organisation zu nutzen weiß. Sebastian Schonlau ist so einer – aber wann der HSV wieder auf die Dienste seines Kapitäns zurückgreifen kann, ist vor dem bevorstehenden Spitzenspiel gegen Hertha BSC unverändert offen. 

Die HSV-Defensive reicht so nicht

Daher bleibe ich bei dem, was ich seit Wochen und Monaten schreibe: Dieser HSV braucht defensiv noch einen Spieler, den man als Soforthilfe einstufen kann. Dafür muss man noch mal Geld in die Hand nehmen, denn diese Spieler sind seltenst ablösefrei. Aber völlig unabhängig davon, dass man defensiv mit Hadzikadunic, Ramos und Ambrosius schon drei Neue hat – alle drei erfüllen nicht das, was der HSV für eine richtig stabile Abwehr benötigt. Die Frage ist nur, ob die sportliche Leitung bereit ist, diese Fehleinschätzung einzugestehen… Ebenso wichtig übrigens: Dem HSV fehlt weiterhin ein seit Wochen gesuchter Backup für den heute verletzt ausgefallenen Jonas Meffert.

Von daher dürfen sich alle über das Weiterkommen und die Zusatzeinnahmen der zweiten Runde im DFB-Pokal freuen. Aber auch nur darüber. Denn wirklich allen muss heute deutlich geworden sein, dass man trotz des furiosen Auftaktes gegen Schalke in der Form und in dieser defensiven Konstellation mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ganz oben mitspielen wird. „Ich mache es kurz: Wir haben das erreicht, was wir uns vorgenommen haben, denn wir sind eine Runde weiter. Das war unser Ziel, das haben wir erledigt, auch wenn wir dafür einige Körner investieren mussten. Es war insgesamt ein munteres Spiel vor einer tollen Kulisse. RWE hat es gut gemacht, dementsprechend sind wir unterm Strich etwas glücklich, aber sicher nicht unverdient weitergekommen“, sagte Walter nach dem Spiel und legte damit den Verdacht nahe, dass er die Missstände nicht sehen will.

Ein alarmierendes Statement, wenn der Trainer das wirklich so sieht!

Denn Fakt ist, dass bislang Kader und System keine stimmige Einheit ergeben – sondern selbst gegen einen Drittligisten die jahrelang bekannten Angriffsflächen bieten. Der HSV von heute ist nicht besser als der der letzten Jahre.

EINZELKRITIK:

MATHEO RAAB: Was für ein Kack-Spiel für einen Torwart. Da bekommst Du erst nichts und dann trotzdem zwei unhaltbare Dinger auf den Kasten. Bei so einer unwürdigen Abwehr wäre selbst Manuel Neuer in Bestform auf verlorenem Posten und würde unsicher. So auch Raab. Note: 4

IGNACE VAN DER BREMPT: Kann seinen sehr starken Beginn gegen Schalke leider noch nicht weiter bestätigen, obgleich er heute besser war als in Karlsruhe. Wirkt am Ball oft zu langsam, technisch unsauber und stumpf im Aufbauspiel. Dazu schwaches Stellungsspiel.  Note: 5

DENNIS HADZIKADUNIC (bis 90.): Ich bin immer noch sehr, sehr skeptisch, was seine Führungsqualität betrifft. Auch heute wirkte er nicht wie ein Abwehrchef, der seine Leute stellt – aber den braucht der HSV dringend! Der bosnische Nationalspieler ist im Zweikampf eigentlich gut, er scheint aber spielerisch-taktisch noch mehr als nur ein paar Anpassungsprobleme an den Walter-Fußball zu haben und spielte zu viele Fehlpässe. Seine Auswechslung war verletzungsbedingt, lieferte aber auch sportlich alle Argumente. Note: 5

STEPHAN AMBROSIUS (ab 91): Mit einfachsten Mitteln besser als alle anderen Innenverteidiger, passte er sich leider mit zunehmender Spielzeit dem schwachen Niveau. Dumme Gelbe Karte.  Note: 3

GUILHERME RAMOS: Ein Verteidiger mit Herz und (eigentlich) Lufthoheit. Aber leider immer auch mit Fehlern im Stellungsspiel, die er zu oft nicht wieder ausgleichen kann. Bei ihm muss man genau überlegen, was man im jeweiligen Spiel braucht, da man bei ihm eben auch ganz genau weiß, was man bekommt – und was eben nicht. Lange Pässe hinten raus kommen oft an, Dribblings sollte man ihn allerdings nicht machen lassen (müssen). Dass er die Mauer seitlich öffnete vor dem 1:1, seinen Gegenspieler vor dem 2:2 ebenso wie vor dem 3:3 aus den Augen verlor – unfassbar! Note: 6

MIRO MUHEIN: Solider Auftritt. Wobei er mehr nach vorn machte als sein Kompagnon van der Brempt auf der rechten Abwehrseite. Aber sein Fehler hätte fast das gesamte Spiel gekostet. Note: 5

ELIJAH KRAHN (bis 59.): Als Ersatz für den angeschlagenen Jonas Meffert heute in der Startelf. Er bringt am Ball technisch und in Sachen Übersicht sehr vieles mit, was man braucht auf der Sechserposition. Allein seine Handlungsschnelligkeit (kommt über Einsätze!) muss er verbessern, wie beim Foul vor dem unnötigen 1:1 und dem Ballverlust vor dem 2:2. Dass ihm hier und da noch etwas Cleverness fehlt – geschenkt! Das kommt bei ihm, weil er sehr schlau spielt. Heute war er aber bei zwei Gegentreffern entscheidend. Note: 5

ANDRAS NEMETH (ab 60.): Fand überhaupt nicht ins Spiel. Note: 5

LASZLO BENES: Ter war heute in der ersten Halbzeit komplett unsichtbar. Dabei muss man gerade in solchen Partien gegen so tief stehende Gegner von ihm Kreativität verlangen dürfen. Sein Siegtreffer rettet ihn vor einer wirklich schwachen Note. Note: 4

BAKERY JATTA: Irgendwas ist anders bei ihm in dieser Saison. Ist es die Konkurrenz, die Druck macht? Auf jeden Fall wirkt er erstaunlich oft handlungslahm und nutzt sein Sprinttempo nicht. Er wirkt frustriert, schlecht gelaunt. Auch nach seinem selbst erarbeiteten ersten Tor (starke Aktion!) jubelte er kaum. Dennoch wurde er zum Game-Changer, als er auch in der zweiten Halbzeit seinen Treffer selbst erarbeitete (nahm dem Essener Verteidiger Bastians den Ball ab und schob ins leere Tor ein). Seine Tore – Note 1. Sein sonstiges Spiel – Note 5. Zusammen Note: 3,5

LEVIN ÖZTUNALI (bis 90.): Hatte die erste gute Gelegenheit per Kopf. Auf neuer Position im Zentrum für mich heute nicht sichtbar genug. Das war (wieder) zu wenig. Note: 5

RANSFORD KÖNIGSDÖRFFER (ab 91.): Brachte zu wenig Schwung. Note: 4 
JEAN-LUC DOMPÉ (bis 80.): 
Wenn er 20 Übersteiger macht, um im Anschluss daran den Ball 15 Meter zurückzupassen macht mich das ebenso verrückt wie sein (verweigertes!) nicht-vorhandenes Defensivspiel. Aber diese 20 Übersteiger machen eben auch den Gegner kirre, und darum geht’s auch. Seine Eins-gegen-Eins-Qualität wurde heute bitter benötigt, da die Essener oft mit zehn Mann am eigenen Sechzehner postiert waren und die Räume eng machten. Und er war offensiv der aktivste. Trotzdem muss Walter mit ihm schlaues Konterspiel üben! Vergab schon wieder die vorzeitige Entscheidung per fahrlässigen Konter. Note: 3

MORITZ HEYER (ab 81.): Musste noch mitspielen. Sollte den Sieg absichern – das gelang leider nicht. Note: 4

ROBERT GLATZEL: Kaum gesucht, noch weniger gefunden in den ersten 45 Minuten – und dann wieder rechtzeitig zur Stelle zum 3:2. Note: 4

TRAINER TIM WALTER: Sichtbar angeschlagen ging er ins Spiel – und seine Mannschaft lieferte nichts, was ihm guttat. Auch, weil seine Mannschaft defensiv schlichtweg nicht ausreichend vorbereitet ist auf schnelle Gegenstöße der Gegner. Und das, obwohl seit mehr als zwei Jahren fast ALLE Gegner so gegen den HSV spielen. 8 Gegentore in drei Spielen (inklusive Drittligist als Gegner) – und das nach den letzten beiden Saisons, die genau diese Defensivproblematik so schonungslos offengelegt haben. Da ist kein Lerneffekt zu berbei Walter? Irgendwelche noch so einfachen Entwicklungsschritte? NULL! Dieser HSV wird in dieser Form und mit dieser Taktik auch dieses Jahr nicht aufsteigen. Note: 5

SCHIEDSRCHTER FELIX ZWAYER: Problemlos und ohne große Fehler. Note: 3

Die Statistik zum Spiel:

Rot-Weiss Essen: Golz – Wiegel, Götze, Bastians, Rios Alonso (80. Berlinski), Brumme – Young, Müsel (80. Eisfeld), Sapina, Obuz (67. Vonic) – Doumbouya  

HSV:Raab – Van der Brempt, Ramos, Hadzikadunic (91. Ambrosius), Muheim – Krahn (59. Nemeth) – Jatta, Öztunali (91. Königsdörffer), Benes, Dompe (80. Heyer) – Glatzel

Tore: 0:1 Jatta (37.), 1:1 Müsel (42.), 1:2 Jatta (54.), 2:2 Doumbouya (57.), 2:3 Glatzel (66.), 3:3 Brumme (83.), 3:4 Benes (117.)

Zuschauer: 18.800

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Gelbe Karten: – / Krahn, Van der Brempt, Ramos, Ambrosius

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Peter Ariel
8 Monate zuvor

Walter auf der PK. Er sieht grundsätzlich kein großes Problem mit den vielen Gegentoren. Er gewinnt lieber 5:4 statt 1:0 🙄. Also kann man wohl nicht davon ausgehen, dass er beabsichtigt die Defensive zu stabilisieren. Meine Fresse. Kann mal jemand endlich den HSV von diesem arroganten Vollhonk befreien ??

Der ganze Auftritt Walters auf der PK war einfach nur wieder Fremdschämen pur. Schlimm dass sowas beim HSV Trainer ist.

Last edited 8 Monate zuvor by Peter Ariel
Scorpion
8 Monate zuvor

Ich hatte es nach dem Schalke Spiel fast befürchtet.
Die neuen Spieler spielten das was sie gut können, haben noch ihre alten Laufwege und dem HSV System damit gut getan. Sie haben erahnen lassen, was in dieser Mannschaft, wenn sie denn so dürfte, wie sie wollte, möglich wäre.

Inzwischen versuchen sie, notgedrungen, den unsäglichen Walterball zu spielen und werden damit ihrer Stärken beraubt. – oder wehalb hat man sie geholt? Sie hatten ihre Stärken doch in einem gänzlich anderen System – was sie unter der Hand ja auch angemerkt haben.

Ich bleibe dabei.
Mit dem Grinsebart und seinem lächerlichen „System“, in dem der ballführede Spieler die ärmste Sau auf dem Rasen ist, weil er nie weiß wo seine Mitspiere gerade rumwuseln, wird der HSV nie und nimmer aufsteigen.
Das „System“ ist doch jetzt schon der Running Gag der Liga – Walter selbst, bis auf seine Fanboys und Fangirls, ist es eh schon.

Rotkaeppchen1966
8 Monate zuvor

Die Überschrift beschreibt das Dilemma schon sehr gut. Und schön, Scholle, dass du auch die Hauptverantwortlichen benennst.
Sicherlich:

  • der Pokal hat seine eigenen Gesetze
  • und trotzdem stellt man diese Auftritte in Beziehung zu den Aufstiegsambitionen
  • die höherklassige Bundesligakonkurrenz tat sich z.T. noch schwerer
  • fehlte mit Reis, Meffert und Pherai eine komplette Mittelfeldreihe
  • das Team, das anfangs auf dem Platz stand, wird wohl so nicht wieder zusammenspielen und
  • letztenendes hat man die zweite Runde erreicht

Und trotzdem:

  • wurde mit einer (Fahr-)lässigkeit agiert, die auch mit dem Hexenkessel „Hafenstraße“ und einer vermeintlichen Unsicherheit aufgrund des Torhüterwechsels nicht zu entschuldigen ist
  • verfiel man wieder in den „Walter-Style“, der die haarsträubenden Abspielfehler geradezu herauf beschwört
  • zeigt sich der Übungsleiter (ein Trainer ist dieser verbohrte Mensch für mich nicht mehr) weiterhin uneinsichtig und völlig verblendet
  • wurde die dilettantische Transferpolitik Boldts und Costas durch einen Drittligisten gnadenlos aufgedeckt

Da Boldt und Walter ihr Schicksal aneinander geknüpft haben, ist es mehr als an der Zeit für den Aufsichtsrat einzugreifen!
Boldt prangert zwar die fehlende Seriösität und mangelde Ernsthaftigkeit einiger Kicker an, aber letztendlich ist er der HAUPTVERANTWORTLICHE für den Zustand dieses Kaders, der sich zwar durchlagskräftig in der Offensive präsentiert, aber dessen Defensive mit dem berühmten Hühnerhaufen noch milde umschrieben ist:

Mit Meffert wird es wohl für die Bundesliga nicht reichen, ohne Meffert reicht es nicht mal für die zweite. Dieses Dilemma sieht wirklich jeder, der sich ein wenig mit dem HSV beschäftigt – nur die sportliche Leitung scheint es nicht zu bemerken, dass auf der 6er Position dringender Handlungsbedarf herrscht.
Muheim hat eindrucksvoll bestätigt, warum auch auf LV noch einmal nachgebessert werden muss.
Ramos ist ehrgeizig, versucht zumindest immer rechtzeitig am Mann zu sein, geht auch mutig nach vorne – nur es scheint für die Ansprüche des HSV nicht zu reichen, wie auch schon aus Bielefelder Kreisen gemutmaßt wurde anlässlich seiner Verpflichtung.
Der Abwehr hätte sicherlich die Anwesenheit von Ambrosius besser getan, der es gegen Schalke schon gut gemacht hat. Hadzikadunic braucht sicherlich noch Eingewöhnungszeit, trotzdem waren seine Missverständnisse im Zusammenspiel mit Muheim, als er 2x kurz hintereinander den Ball statt zu ihm völlig unbedrängt ins Aus spielte, schon bemerkenswert.
Es scheint so, als hätte sich Boldt auf den Lorbeeren des Schalke Spiels ausgeruht. Dank Benes ist die Euphorie aus dieser Partie binnen zwei Wochen nicht völlig gekippt.
Aber um Boldt zum Handeln zu bewegen, hätte es wohl einer Niederlage bedurft.
Unfassbar, dass auf erwähnten vakanten Positionen bisher nichts passiert.
Sein augenscheinliche Handlungsunfähigkeit ist nicht erklärbar, so dass man schon vermuten muss, dass es eine toxische Mischung aus Unkenntnis, Bequemlichkeit/Faulheit und seiner noch darüber gelagerten Arroganz der Macht ist, die den HSV schlicht und einfach seit Jahren in der zweiten Liga verharren und ihn immer wieder am Rand der Blamage wandeln lassen.
Sein Interview mit dem Hinweis auf die Platzverhältnisse demonstriert einmal mehr, wie sehr er die Verantwortung auf alles mögliche schiebt. Die Einsicht, dass seine Transferpoltik und seine Trainerauswahl dem HSV die von ihm so oft propagierte Entwicklung geradezu unmöglich machen, braucht man von Herrn Boldt nicht erwarten, aber als verantwortungsvoller Manager hätte er die laufende Transferperiode nicht so derartig unbefriedigend gestaltet wie bisher.

Jörg Brettschneider
8 Monate zuvor

Ich bin fassungslos über die Fassungslosigkeit der Hüpfer.

Was habt ihr denn von Boldt und Walter erwartet?

Boldt korrigiert Walter nicht und niemand korrigiert Boldt!

Was soll also dabei herauskommen?

Im Übrigen:
Die Spieler können nicht alle schlecht sein. Auch wenn mir nicht klar war, weshalb „Boldt Ramos für Arme“ geholt hat.
Die Verunsicherung der Defensive geht vom Walterball aus. Das ist doch wirklich nicht schwer zu begreifen. So kann der HSV nicht aufsteigen.

Wie lange will sich der Aufsichtsrat das noch anschauen? Jansen nimmt zwar keiner mehr für voll, ein Amt hat er aber noch inne.
Was sagt denn der einzige Gremien-Mensch mit Profi-Erfahrung zu dieser „Entwicklung“?
Er ist doch der einzige aus Vorstand und Aufsichtsrat, der das halbwegs einschätzen können müsste.
Wennn er immer nur die Klappe hält, wozu hat er eigentlich ein Kontroll-Amt inne?

Jansen ist der einzige Sportkontrolleur im Aufsichtsrat. Oder besser: wäre

Walter und Boldt haben nie auf hohem Niveau Fußball gespielt. Nicht einer von beiden. Da fehlt einfach etwas, um sportlich richtige Einschätzungen vornehmen zu können.

So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Die Defensivleistungen sind einfach nur blamabel.
Und das liegt nicht in erster Linie am Fehlen des langsamen „Bascho Ziehdasding“. Es liegt auch nicht nur an den (fehlenden) Qualitäten der anderen „Defensivstars“. Da stimmt etwas mit dem „System“ nicht.
Ziehdasding wird nicht Walters Rettung sein. Das war er bisher laut Tabelle noch nie.

Es gehört auch zur Wahrheit, dass der HSV für sein „Pep-System“ keine Barca-Spieler bekommt. Nur die könnten hinten so riskant spielen, ohne dass etwas passiert. Deine Forderung, Scholle, „Geld in die Hand zu nehmen“, läuft ins Leere. Die Spieler, die Walter bräuchte, sind unbezahlbar.

Das gilt nicht für den defensiven Mittelfeldspieler:
Es müsste doch jemanden geben, der bezahlbar ist und Meffert Energie reinpfeffert.
Ohne Konkurrenz macht Meffo nämlich weiter so.
Und angesichts einer siebten Unterhaussaison sagt Jonas am Saisoneende wieder nur „Na sowas“.

P.S.
Wenn ich schon nicht bereit bin, mein „System“ zu modifizieten und weiß, dass dadurch meine Abwehr löchrig wie ein schweizer Käse ist, sollte ich nicht auch noch den Torwart wechseln. Die Verunsicherung wird dadurch noch größer. Das kann ich machen, wenn die Defensive stabil steht. Ein weiterer Kardinalfehler des „Trainers“.

Abseits
8 Monate zuvor

Es ist absolut frustrierend! Die Saison hat kaum begonnen, und man ahnt schon wieder, wie es wieder endet. Die Hoffnung nach dem Schalke Spiel hat sich verflüchtigt, und das Elend geht weiter.

Es ist menschlich, Fehler zu machen. Fehler zu wiederholen ist nicht besonders klug, aber dieselben Fehler immer wieder zu machen ist einfach nur dämlich.

Wir brauchen endlich einen erstklassigen Trainer!!!

Jörg Meyer
8 Monate zuvor

Kurz und knapp, aber eindeutig ist das acht Gegentore in drei Spielen realistisch gesehen eine völlige Katastrophe sind!
Die genau diese Problematik ist ja nun wirklich nicht neu und selbst gegen einen Regioalligisten gab es in neunzig Minuten drei Stück eingeschenkt.
Jeder aber wirklich jeder Gegenstoß bringt unsere „Abwehr “ in allergrößte Schwierigkeiten.
Wir sind fast immer höchstens eins gegen eins , zu langsam und bei Kopfbällen zu schwach. Dazu viel zu weit vom Gegenspieler entfernt. Jeder kann so ohne Probleme den Ball annehmen und locker flanken. Das kann und wird niemals gut enden diese Saison. Entweder Jonas Boldt holt wirkliche Verstärkungen für die Abwehr oder Tim Walter ändert seine Spielweise.
Realistisch gesehen weiß aber „fast“ jeder HSV Anhänger was tatsächlich passieren wird😅

Bruno Michele
8 Monate zuvor

Dieser HSV braucht defensiv noch einen Spieler, den man als Soforthilfe einstufen kann.“

Mit Verlaub, das ist Unfug. Mit Hadzikadunic, David, Ramos, Ambrosius, Zumberi, Van der Brempt, Mikelbrencis, Muheim, Oliveira und Schonlau verfügt der HSV bereits über zehn (!) Abwehrspieler. Wir brauchen keinen elften, sondern einen Trainer, der die Defensive vernünftig einstellt.

Bruno Michele
8 Monate zuvor

So ein ganz normaler Trainer, ohne jede eigene Bullshit-Spezial-Theorie und ohne jeden Stil-Fetischismus – und der HSV wäre schon längst aufgestiegen.
Man sieht es wirklich in JEDEM Spiel: Sobald sich Spieler über die irren TW-Vorgaben hinwegsetzen und z. B. lange Bälle aus der Verteidigung spielen statt selbstmörderisches Klinklein, läuft es perfekt. Ramos beispielsweise hat es gegen Schalke gut gemacht und normales (!) Spielverständnis mitgebracht … wurde danach aber vom eitlen Minus-Mann TW diszipliniert und enteiert, und vorbei war es mit der Herrlichkeit. Ramos reiht sich ein in die Riege der Fertig-Gemachten. Nichts für ungut, aber TW IST FÜR DEN VEREIN DER REINSTE HORROR!

JEANLUCHH
8 Monate zuvor

Walter raus! Es reicht!

Darmzotte
8 Monate zuvor

Immerhin bestätigt mich der Auftritt von Jatta darin, dass er in der 3. Liga gewiss Akzente setzen könnte.

Maik Lange
8 Monate zuvor

Es war erbärmlich! Ja, es ist schwer im Pokal bei einem Drittligisten. Aber das ist ein Totschlagsargument, das genau wie die Vergleiche mit ausgeschiedenen Erst- oder Zweitligisten grundsätzlich alles entschuldigen kann. Darin sind sie beim HSV und im Jubel-Umfeld immer ganz groß: Erklärungen für schwache Leistungen und Ergebnisse haben sie immer. Gegner, Ausfälle, Schiri, Rasen, Zeitpunkt usw usw.
Aber seien wir ehrlich: Essen war doch heute lange Zeit nun wirklich nicht besonders stark. Das waren einfachste Mittel, die ausgereicht haben. Da gibt es doch nichts schönzureden. Das haben die Spieler auch gemacht. Nur hilft das nix wenn es nicht nachhaltig besser wird.
Insgesamt gibt es einfach keine Weiterentwicklung, ganz unabhängig von den Spielern, die auf dem Platz stehen. Und aus meiner Sicht liegt es daran, dass a) Kader und Walter-Stil nicht zusammenpassen und b) elementare Lücken im Kader nicht geschlossen wurden. Womit wir wieder bei den Verantwortlichen wären. Aber wahrscheinlich müssen wir abgeschlagener Letzter sein, bis mal irgendwer reagiert.
Nach dem heutigen Spiel (und dem Spiel in Karlsruhe) über Aufstiegsambitionen zu sprechen, verbietet sich jedenfalls.

Fantomas
8 Monate zuvor

@Für Deinen Blog heute, wirst Du bei den Kritikern sicher gefeiert. Anscheinend schwingt viel Frustration mit. Aber Ramos eine 6 als Bewertung abzugeben, empfinde ich als überzogen. Als ein Jonas David seine Katastrophenspiele abgegeben hat, kamen da solche Sätze nicht, ich meine auch keine derartigen vernichtende Urteile und Bewertungen.

Sei’s drum, ich würde mir eher einmal die Bewertung einzelner Fehler in der Entstehung wünschen, denn oftmals wird hier der letzte in der Kette dafür verantwortlich gemacht.

Klaus Henning
8 Monate zuvor

RW Essen – HSV
Sonntag, 13. August 2023, 13:00

–> Dies ist der Link zur Benotung

Moin,
bitte seid fair und benotet nur ein Mal. Um mehrere Antworten des gleichen Users zu verhindern, müsste ich sonst ein Google Konto verlangen, und das möchte ich natürlich nicht.
Ich habe alle Spieler des aktuellen Kaders eingetragen, um nicht nach jedem Spiel ändern zu müssen.
Nach dem nächsten Spiel bitte abwarten, bis ich ein neues Formular freigegeben habe, nicht in das vorherige eintragen.
Die Auswertung kommt in einigen Tagen.
Alles Gute
P.S.: Falls es Euch gefällt: „Hoch-Voten“ wäre nett, damit es immer sofort oben sichtbar ist.

Bramfelder
8 Monate zuvor

Moin zusammen,

ich mache es (für meine Verhältnisse) mal kurz. Auch für mich war dieses Spiel schlecht. Katastrophale Abwehrfehler – auf beiden Seiten. Wenn der HSV in Bestbesetzung aufgetreten wäre, dann würde ich jetzt wirklich viel schreiben über diesen merkwürdigen Auftritt. Nur: es fehlten mit Ferro, Schonlau und Meffert drei extrem wichtige Abwehrspieler. Dazu können wir das Fehlen von Reis UND Pherai im Mittelfeld noch nicht kompensieren. Kurzum, gegen Hertha erwarte ich ein anderes Spiel. Eine Voll-Katastrophe ist jedoch für mich Königsdörffer. Keine Ahnung was ihn (nicht) treibt aber seine Einstellung und sein Einsatz sind so nicht tragbar. Damit ist Jatta gegen Hertha wieder gesetzt. Ich halte es jedoch, im Gegensatz zu Scholle, für einen Fehler auf Ferro zu verzichten. Das Torwartspiel von Raab ist deutlich schwächer im Offensivbereich. Ich sag es mal hart: Raab hat mich sehr an Ulreich erinnert. Und das ist nicht gut. Diese noch verunsicherte Abwehr braucht einen Stabilisator im Tor. Also Ferro. Warten wir also ab, wie schnell die verletzten Stammspieler zurückkommen und wie sich der HSV bis zur Länderspielpause dann präsentiert. Die Gegner sind Hertha, Hannover und Hansa. Ich wäre mit 7 Punkten zufrieden um von einem geglückten Start zu sprechen. Fakt ist: wir brauchen einen weiteren LV sowie einen defensiven 6er – Tuchel würde von einem Ankerspieler sprechen. In diesem Sinne – einen guten Start in nächste Woche.

Grüße aus Bramfeld,
Michael

Arne Petersen
8 Monate zuvor

@Stefan Iserhot-Hanke M. : „solche Spiele wird es nicht wieder geben“ – das hab ich nach dem Spiel gegen Karlsruhe letzte Saison auch gedacht! Das Spiel ( insbes. 1 HZ) war für mich die größte Frechheit der letzten Jahre. Es wiederholt sich und wiederholt sich. Klar, weil Walter immer allerhöchstes Risiko spielt. Es ist ja nicht so, dass wir die Einnahmen aus dem DFB Pokal finanziell nicht bräuchten. Ganz im Gegenteil- und Walter lässt Kamikaze Fussball spielen. Ich finde das nahezu Vereinsschädigend. Und dann formuliert er „ ein 5:4 ist ihm lieber“… und gaukelt den Zuhörern was vor! Mir ust auch ein 5:4 in jedem Spiel lieber UND wir steigen auf! Tun wir aber nicht, weil wir zu viele Spiele eben nicht 5:4 spielen, sondern verlieren durch aufgrund von zu viel Risiko zu vielen Gegentoren. Dass die Spieler irgendwann sogar mal keinen Bock mehr haben Rückständen nachzulaufen , das kann ich sogar motivativ nachvollziehen. Es bleibt wie es ist: überhaupt keine Entwicklung unter Tim Walter. Es bleiben Spass- Frust- Spektakelspiele ohne nachhaltigen Erfolg. Für den Traditionsverein HSV ist mir das zu wenig!

AlterSchwede
8 Monate zuvor

Pokal gegen Drittligisten ist immer richtig schwer, da zählt nur das Weiterkommen und das ist geschafft. Mund abwischen und weiter!

Fragt mal in Karlsruhe, Bremen, Bochum oder Hannover nach.

Die Defensive ist natürlich nach wie vor eine Katastrophe. Wenn wir uns da nicht rasch steigern, wird es richtig unangenehm.

Bastrup
8 Monate zuvor

Das ist für mich kaum lesbar hier. Im 10 Sekunden Takt wechselt der Browser auf eine T-Mobile Werbeseite… Schade

Rotkaeppchen1966
8 Monate zuvor

Wieso wird hier nur der Trainer in die Verantwortung genommen?
Es ist doch bekannt, dass Boldt und Walter ihr Schicksal einander geknüpft haben.
Ein Einlenken von Walter oder eine gar eine Demission kann es nur auf Weisung des Sportvorstandes geben – und der Jonas ist dem Tim sein Kumpel und nicht, wie es in „normal“ geführten Proficlubs gehandhabt wird, sein Korrektiv.

Ederraute
8 Monate zuvor

Neben 431.000 Euro für das Erreichen der nächsten Runde lassen sich aus dem 120 minütigen Pokalfight an der Hafenstrasse einige wichtige Erkenntnisse gewinnen, so man den willens ist sich damit zu beschäftigen:

Die IV wurde nach den Erfahrungen der letzten Saison personell mit Hazikadunic, Ambrosius und Ramos verstärkt. Es scheint aber so, das außer Schonlau keiner in der Lage ist die Abwehr zu organisieren. Auch heute war das ein ziemliches Durcheinander. Ambrosius und Ramos sind zumindest gute, kopfballstarke Zweikämpfer. Von Hazikadunic weis ich noch nicht, was ich von ihm halten soll.
Bis auf weiteres sollten m.M. Ramos und Ambrosius die IV bilden und spielen, was sie können. Karo einfach.
Mit vdB haben wir nach 2 Jahren endlich den Spieler, der als RV die nötige Geschwindigkeit mitbringt. Ihm fehlt es aber noch an der nötigen Konstanz. Das wird aber hoffentlich mit zunehmender Spielpraxis immer besser werden.
Auf LV die altbekannten Probleme. Hier haben wir immerhin mit Heyer, Muheim und Oliveira 3 Kandidaten. Überzeugend finde ich keinen, aber ich hoffe das wir mit diesen Alternativen hier irgendwie über die Runden kommen.

Die größte Baustelle ist auf der 6. Ein topfitter Meffert ist schon diskutabel (Tempodefizit), aber wenn der Spieler sich seit einem halben Jahr mit Kniebeschwerden über die Runden quält ist es ein Unding, das bis jetzt keine Alternative geholt wurde. Hier brauchen wir dringend einen physisch robusten schnellen Spieler, der die nicht gerade kleinen Lücken im MF zuläuft. Ein Krahn ist hier völlig überfordert.

Auch heute war wieder zusehen, das bei uns nach vorne fast immer was geht. Heute erstaunlicherweise Jatta mit zwei Toren.
Ransi scheint mittlerweile in der Stürmerhierarchie ganz unten angelangt zu sein. Schade eigentlich. Für mich neben Glatzel der einzige Stürmer, der bei regelmäßigen und adäquaten (als 2. Stürmer neben Glatzel) Einsätzen in der Lage ist zweistellig zu treffen.

Interessant war heute der Einsatz von Nemeth. Erst auf der Außenbahn eingesetzt war zu sehen, dass er  ein zentraler Stürmer ist, der nur im Strafraum zu gebrauchen ist. Gegen Ende hat sich dann Glatzel  fallen lassen und Nemeth mehr zentral gespielt. Für mich eindeutig eine taktische Variante für die Zukunft.
Sollten wir wieder einmal eine offenkundige Baustelle nicht schließen können (letzte Saison die RV, aktuell eher die 6) wird es letztendlich wieder nicht reichen. 

Paul Ericsson
8 Monate zuvor

Max Eberl hat neulich im Interview mit der SZ folgende Frage gestellt: „Was wollen wir? Wollen wir eine der besten Ligen im internationalen Wettbewerb bleiben? Oder verabschieden wir uns davon und sind eine superinteressante, traditionelle, national verwurzelte Liga, die die Menschen hier in Deutschland gerne schauen, die aber international nicht mehr diese große Rolle spielt?“

Man könnte das insgesamt ausweiten und landet dann schnell auch beim HSV, und der Diskrepanz hier im Forum bzgl. Hater/Hüpfer.

Ich persönlich sehe es eher so, dass Erfolg allein nicht alles ist und schon keinesfalls um jeden Preis.

Spieler wie Krahn sind spannend, werden aber nach einer Leistung wie gestern gegen RWE öffentlich gekillt. Was soll das? Wir sind am zweiten Spieltag, lösen, mit einer nicht eingespielten Abwehr mühselig die Pokalaufgabe, gewinnen gegen Schalke und holen ein 2:2 in Karlsruhe. Und bei einigen brennt die Sicherung durch.
Uneinsichtig dessen, das bisher Spieler fast zum Nulltarif geholt und Pherai´s Ablöse wirklich billig war, im Verhältnis zu seinem vermeintlichen Marktwert.

Wenn wir mal bereit wären, Geduld zu haben, bis zum 5/6 Spieltag und ein paar spannenden Entwicklungen Zeit zu geben, nicht nur auf den sofortigen Erfolg zu schauen, sondern den Spielern Zeit zu geben sich einzuspielen und sie als Menschen behandeln, auch den Trainer und Boldt, dann wäre das nicht nur gut für die Nerven aller, sondern würde den Sport auch mal wieder erden, diese Erfolg um jeden Preis Nummer etwas abzukühlen.

Amateur
8 Monate zuvor

Ein unterirdischer Vortrag heute. Mit dieser Abwehr kannst du noch nicht einmal in Liga 3 bestehen. Was hat der HSV da bloß eingekauft ? Sehe schwarz für die nächsten Aufgaben.

Arne Petersen
8 Monate zuvor

Es reicht jetzt mit dem stümperhaften und beschämendem Fussball! Es ist einfach nur noch peinlich! Seit 2,5 Jahren. Jeder hier im Blog könnte die Mannschaft genauso schlecht aufstellen und leiten wie Walter . Einige besser! Walter hat keine Kompetenz und Ahnung vom Fussball! WALTER RAUS! Keine Ausreden mehr.

Nicola Freund
8 Monate zuvor

Es ist schwer zu ertragen. Es herrscht in diesem Blog zu 80% Frust, nahezu Verzweiflung. Und das nach gerade einmal 3 Pflichtspielen . Immer wieder die gleichen Beschuldigungen, egal welche Spieler aufgestellt/ geholt werden. Oder es wird ein Spieler gefordert, der dann nach einem Spiel schon wieder als untauglich qbgestempelt wird. Neuen Spielern wird keine Eingewöhnungszeit zugestanden. Das Totschweigen des gestrigen Doppeltorschützen. Ich fand die Tore technisch nicht schlecht geschossen.

Was machen einige im wirklichen Leben, dass sie sich dermaßen über die Leistungen des HSV echauffieren. Es ist nur Fußball.
Ich fand das Spiel gestern auch nicht schön. Freue mich aber, dass der HSV eine Runde weiter ist. Und damit ist gut. Ich mache mein Wohlbefinden nicht vom HSV abhängig.
Ich schätze die sachlichen Kommentare und Einschätzungen in diesem Blog. Es werden leider immer weniger.

Norbert Schröder
8 Monate zuvor

Keine Entwicklung mehr erkennbar, d.h. im schnelllebigen Sport ein Rückschritt.
Die Abwehr bleibt der Problembereich.
Ramos mit seinen offensiv Stolperfussball sollte durch Ambrosius ersetzt werden.Hadzikadunc spielt bis Schonlau fit ist. Wenn er sich steigert kämpft er mit Ambrosius um den 2ten IV Position
Mein heutiger Focus liegt allerdings auf Jatta und dem HSV Erscheinungsbild.
Wie schon Scholle schreibt , mit Jatta stimmt etwas nicht.
Der Inbegriff von Einsatzwillen, Engagement und HSV Spirit wirkt lustlos und phlegmatisch ungeachtet seiner beiden Tore . (Chapeau für beide Tore)
Jatta zu unterstellen, das Geld spielt eine Rolle ist völlig abwegig. Jattas Biographie und sein bisheriges Verhalten , welches bescheiden und sympathisch ist, sprechen ein andere Sprache.
Jatta spürt die Stagnation, er wirkt frustriert und hilflos. Er ist kein Leader.
Er spürt, daß die Mannschaft unter Walter in einer Sackgasse sind. Kein Jubel , bzw kaum Emotionalität nach den Toren. Beim HSV , bei seinem HSV , geht es nicht mehr voran, für einem Kämpfer wie ihn, sehr frustrierend. Dieses Verhalten zieht sich inzwischen durch mehrere Mannschaftsteile.
Ich gebe Walter noch 5 bis 8 Spiele, dann ist er weg
PS. Das einzige was Walter retten könnte sind weitere sehr gute Verstärkungen, aber das sehe ich kritisch. Costa ist nicht in der Lage solche Spieler ausfindig zu machen.

Marcel Jacobs
8 Monate zuvor

Jede Mannschaft hat Schlüsselspieler die sie nicht oder nur schwer ersetzen kann. Beim HSV ist es in meinen Augen sogar etwas komplizierter. Ein Schonlau mag ein brauchbarer IV sein. Er ist es aber nur mit einem schnellen Zweikämpfer an seiner Seite. Ein Hadi ist ein solcher braucht allerdings einen wie Schonlau der ihm sagt wo er hinrennen soll. Meffert ist ein brauchbarer DM Spieler. Braucht aber einen schnellen Zweikämpfer und Ballschlepper um zu funktionieren. Unsere RV (der alte wie der neue) könnten ganz gut performen. Brauchen aber einen Jatta der unermüdlich mit nach hinten arbeitet um zu helfen. Und wenn der mal keine rechte Lust hat sieht das ganz dünn aus. Unser LV braucht gar nichts mehr das Thema ist einfach durch und wird trotzdem immer weiter gehen. Bei all dem können wir noch froh sein das Reis verletzt ist sonst würde ein gewisser Benes wohl gar nicht spielen. Aber was weiß ich schon? Wer gewinnt hat Recht und braucht vielleicht auch keinen gut eingestellten Kader. Ich lehne mich aber mal aus dem Fenster und lege mich fest das wir so niemals aufsteigen werden. Und das obwohl alle wissen das der HSV in dieser Saison erste Liga spielt.

Thomas
8 Monate zuvor

Das Benes so schlecht wegkommt in Scholles Bewertung, kann ich nicht nachvollziehen. Für mich heute der einzige, der sich gewehrt hat und fußballerische Akzente gesetzt hat.
Wenn das nur eine 4 war, hätten einige Mitspieler eine 7 verdient.

Öztunali nach 2 Minuten mit einer Kopfballchance, danach nur noch durch Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe in Erscheinung getreten. Beide Innenverteidiger verunsichern sich gegenseitig. Hier wird Schonlau wirklich als Führungsspieler gebraucht.

Muheim für mich Mitschuld an den Toren 2 und 3. Beim Ballverlust von Krahn ist er so aufgerückt, dass er sofort ins Gegenpressing kann, zögert aber wieder mal und ist weder im Zweikampf noch hat er seine Seite zu.
Beim Eckball ist er der einzige, der mitbekommt, dass (wieder) kurz ausgeführt wird. Anstatt aber selbst im Sprint rauszurennen, einen Mann hatte er nämlich nicht, gestikuliert er nur und will andere aufmerksam machen und verlässt dann den Raum am ersten Pfosten als es zu spät ist.

Ich hätte jetzt nicht erwartet, dass wir das Spiel bereits nach 20 Minuten entscheiden – es ging schließlich gegen eine Profi-Mannschaft, aber der Auftritt war leider ernüchternd und deckt alle Schwächen auf. Natürlich fehlen mit Schonlau, Reis und Pherai jetzt auch wichtige Säulen. Ja auch Meffert wenn man dort wirklich niemanden mehr holt.
Aber diese kleinen Fehler, diese ungenauen Zuspiele, diese fehlende Bereitschaft, die lassen daran zweifeln, dass sich die Ziele erreichen lassen.

Aleksandar
8 Monate zuvor

Wir haben gewonnen, sind eine Runde weiter alles gut soweit.

Mit diesem Trainer bin ich dankbar für jeden Erfolg.

Man nimmt was man bekommt.

Calimero
8 Monate zuvor

Gute Analyse und faire Bewertung. Leider ist die Realität, bei den üblichen Verdächtigen, noch nicht angekommen.

Fussballtrainer
8 Monate zuvor

Ich bin fassungslos über die Pester. Was habt ihr denn gedacht warum RWE im Pokal spielt. Die schenken die Punkte nicht her.
Die Benotung der Spieler ist subjektiv und stimmt m.E. so nicht.
Fest steht dass die Offensive funktioniert.
Fest steht das Bakery gut Fußball spielen kann und der beste Mann auf dem Platz war.
Fest steht dass Raab noch viel Luft nach oben hat. DHF hätte 2 weniger kassiert! Fest steht dass MMeffertein super 6erist.
Fest steht auch dass der HSV aufsteigt.
Ramos ist ein Supergewinn! Hadzi ist ein Gewinn und vanderBremt ebenfalls.
Es braucht noch einen LV und einen 6er der auch notfalls iV kann.

So lange wir 1 Tor mehr schießen als selbst bekommen ist mir alles Pesterei nur Pesterei.

Lars K
8 Monate zuvor

Ein guter Trainer könnte aus diesem Kader sicher eine gute Mannschaft formen, die um den Aufstieg mitspielt. So bleiben wir die Harlem Globetrotters der zweiten Liga

Jürgen Fiedler
8 Monate zuvor

Moin, also ich bin erstmal froh das wir die erste Runde überstanden haben und weiter im Wettbewerb sind. Okay ein Häuptling / Anführer wäre natürlich wünschenswert. Nur wachsen die nicht auf den Bäumen. Das Abwehrverhalten insgesamt ist nicht zufriedenstellend. Abwehr fängt vorn an ,weiß eigentlich jeder Trainer oder Spieler. Und das ist das Grundproblem für die vielen Gegentore. Setze noch einen drauf,6:5 ist mir lieber als ein 1:0 !!! Seien wir doch froh über das Weiterkommen. 3 Bundesligisten raus ,darunter Bremen HURRRAAA!!! RWE war von den 3.Ligisten mit das Schwierigste und es wurde geschafft. Jetzt voll konzentrieren auf Hertha.Ich hoffe die Verlängerung hat nicht zuviel Körner gekostet. Hertha hatte einen relativ leichten Gegner ohne Gegenwehr und mehr Zeit zum Erholen.Trotzdem würde ich sagen ein 5:4 und 3 Punkte? her damit !!

Alena H.
8 Monate zuvor

Und die alte Knollennase findet es Scheiße, wenn man unverhältnismäßige Einlasskontrollen nicht so doll findet.
Das ist natürlich auch völlig klar…….Einlasskontrollen sind so während der letzten 10 Jahre das einzige Sexualleben das er betreibt 😉

Schöne Woche wünsche ich euch !

Micky
8 Monate zuvor

Kein schönes Spiel.
Über Jatta braucht man sich nicht wundern. Wartet er nicht auf einen neuen Vertrag mit für ihm angemessenen Bezügen? Keiner will ihn in den finanziellen Stand eines SL-Spielers erheben.
Nun ist er beleidigt und das sieht man nur allzu deutlich. Arbeitsverweigerung? Kann man ihm zwar gerade nicht unterstellen aber darf auch nicht vergessen, dass er gegen einen Drittligisten seine Tore schoss. Wenn ich mich recht erinnere wollte der HSV aber in Liga I aufsteigen.

Nach dem Spiel gegen Schlacke hatte ich soviel positives gelesen und jetzt, hat man den Eindruck; Spätestens zur Rückrunde sackt der HSV wieder ins Nirvana der Belanglosigkeit ab.
Ok. Es ist erst der Anfang der Saison. Man muss sich noch sortieren und die Verletzten müssen auch zurück. Möglicherweise kommt ja sogar noch Vuskovic im Herbst zurück.

Da heisst es: Die Hoffnung nicht aufgeben
Nur der HSV !

alwaysHSV
8 Monate zuvor

Habe gerade über die Kritik der Ultras zu den Einlasskontrollen gelesen bzw. auch die Stellungnahme von RWE. Nach Aussage von RWE wurden bereits zu Beginn der Einlasskontrollen diverse pyrotechnische Teile gefunden. Daraufhin wurden die Kontrollen verschärft. Offensichtlich aber leider bei weitem noch nicht ausreichend wenn man das Ergebnis im Hamburger Fanblock später gesehen hat.
Wie unverfroren kann man eigentlich sein wenn man solche Mist anstellt sich dann auch noch über die Kontrollen zu beschweren. Normalerweise müsste so kontrolliert werden, dass überhaupt nichts eingeschleust werden kann.

Stefan Marquardt
8 Monate zuvor

Ich bin enttäuscht und es gibt auch nichts positives zu berichten vom Spiel gestern gegen RW Essen. Ein völlig überforderter Torwart, was die Organisation der Abwehr betrifft, hat die Sicherheit der Innenverteidiger weiter beschleunigt. Ich kann jedem zustimmen, der das romantische Experiment, einen Pokaltorwart zu haben, als schon jetzt gescheitert ansieht. Nichts gegen Raab, aber einen noch jungen Torwart bei einer nicht sattelfesten Abwehr ins Spiel zu werfen, war meiner Meinung nach unüberlegt. Wenn man das schon bei der Planung der neuen Runde kommuniziert hat, dann darf man gerne jetzt umdenken. Hinter einer stabilen IV finde ich die Idee aber grundsätzlich gut. Das Spiel hat mich an die Spiele gegen Sandhausen (1:5) und Würzburg (0:3) erinnert, als unter Hecking 11 verunsicherte Spieler auf dem Platz standen. alte Zeiten, die Tim Walter vergessen ließ, bis gestern..
Ich bin aber weit davon entfernt jetzt alles über den Haufen zu werfen, dass wir es anders können, haben wir sowohl gegen Schalke, als auch in Karlsruhe gezeigt, klar wurde hier noch ein unnötiger Ausgleich kassiert, aber späte Toren zählen auch, sowohl beim Gegner, als auch beim HSV. Ich möchte nur an Königsdörfer sein Solo bei H96 erinnern, so ist das eben hin und wieder. Das ist der Reiz des Fußballs. Hoffen wir, dass die einn oder andere Säule zum Hertha Spiel zurück kommt, aber selbst wenn nicht, wird es so eine Leistung nicht wieder geben, da bin ich mir sicher. Es war ein gebrauchter Tag, bei dem wir aber schadlos blieben und in Runde zwei eingezogen sind. Das Wie ist nicht zweitrangig und muss sicher ausführlich besprochen werden, aber wir sind weiter und freuen uns auf den nächsten Gegner.

Negan
8 Monate zuvor

Grausam war die Leistung von Ramos

Gut das Ergebnis und dir Selbstkritik von Spielern und Verantwortlichen.

horst schlau
8 Monate zuvor

Sollte die Kernkompetenz eines Verteidigers nicht dass verteidigenden des eigenen Strafraum’s sein – Herr Ramos, Herr Muheim ??? 🤔🤔🤔

Schluder82
8 Monate zuvor

Gut war die Effizienz… Neben den Toren gab es zwei Lattentreffer und 1 – 2 Durchbrüche über außen. Das war’s in 120 Minuten… Alles Andere war nicht doll. Das Passspiel war eine Katastrophe. Es kam kaum ein Ball präzise in den Lauf oder in Fuß.

Jatta und Dompe hatten durchaus Ihre Räume aus denen eigentlich nix machen.

Jatta ist in der Tat komisch drauf… Und der Krahn – Nemeth Wechsel war taktisch Harakiri. Damit hat Walter die vorher kaum vorhandene Restabsicherung im Mittelfeld ausgewechselt und die Kreativität nach vorne genommen. Bring doch Heyer – soll einfach dicht machen – fertig – Karo einfach..

Reis fehlt überall. Selbst in Rückrundenform bringt er wenigstens noch ein bißchen Struktur ins Spiel.

Abwehr steht insgesamt viel zu Hoch für ein zweikampfschwaches Mittelfeld..

Last edited 8 Monate zuvor by Schluder82
Hessenhrubesch
8 Monate zuvor

Ich bin inzwischen auch zu der Überzeugung gekommen, dass wir, wenn überhaupt, dann trotz Walter und nicht wegen ihm aufsteigen.
Dieses Wechselspiel vorne ist ja grundsätzlich gut, aber die Abwehr ist mit seinem System seit dem Wegfall von Vuskovic überfordert.

Ballholer
8 Monate zuvor

Es bleibt ein Rätsel, warum es Walter nicht schafft, aus verfügbaren 10 (!) Abwehrspielern eine Defensive zu formen, die sicher und kompakt gegen einen Drittligisten steht ! Es wird Zeit, dass Reis, Pherai und Schonlau zurückkommen ! Mit Vuscovic wird es sich wohl leider noch hinziehen. Der HSV braucht ausserdem unbedingt einen richtig guten 6’er ! Meffert wirkt leider ausgebrannt und spielt einfach nicht gut. Muheim muss sich auch schleunigst steigern oder der Trainer findet eine andere Lösung für den LV.

Kosinus
8 Monate zuvor

So sehr mich das Harakiri im System auch nervt, aber irgendwie mag ich ihn, den Walter.

Batman
8 Monate zuvor

Jetzt ist die Welt von TW und JB wieder in Ordnung. Die Mannschaft spielt wieder den lahmarschigen Fussball, den er mit System sehen will. Wenn Schonlau wieder zurück kommt irgendwann dann wird es noch schlimmer.
Er will lieber Spektakel sehen, laut Pressekonferenz von gestern.
Die Arroganz ist wieder zurück und das macht beiden froh.

Solange TW beim HSV bleibt, wird der niemals aufsteigen und er wird die Mannschaft nicht weiterentwickeln. Das Niveau ist unteres 2 Ligaformat und bleibt auch so.

Die Mannschaft gleicht einer Freizeitmannschaft in jeder Art. Das was man braucht um Fussball zu spielen, besitzt der HSV nicht. Ist aber auch kein Wunder bei den Trainingseinheiten.

Am Samstag wird Hertha wieder aufzeigen wie man mit einfachen Mittel den HSV ganz leicht besiegt.

Nordisch
8 Monate zuvor

Wenn man durch diverse Foren und Kommentarfelder mal quer liest, ist die kognitive Dissonanz und Unlogik der Argumente bezüglich der Leistungen überwältigend. Teils einander ausschließende Erklärungen für den gleichen Sachverhalt, und danach hat man auch keine Fragen mehr — jedenfalls nicht zu Zustand des HSV.

„Alles individuelle Fehler.“

Alles? Also unsere neue, bis auf Muheim komplett andere IV macht genau die gleichen Fehler wie die Alte? Sprich das sind die gleichen Graupen wie letzte Saison, und Boldt und Costa sind Flaschen die unfähige Spieler holen?

„Die IV war halt nicht eingespielt.“

In der Tat. Und warum haben wir dann Training und Vorbereitung? Das bringt also null Effekt?

„Das Walter-System ist eben sehr komplex und es dauert, bis der Spieler das kann.“

Warum stelle ich dann nicht einen David statt Ramos auf, der das System ja können müsste? Und statt Raab DHF? Und wäre es vielleicht nicht angebracht, wenn man im Training sieht, dass die Spieler das noch nicht können, einfach nur „Karo einfach“ zu machen, solange, bis sie es können?

„Wir brauchen einfach Schonlau, und mit Vuskovic wären wir ja aufgestiegen.“

Also alles wie letzte Saison? Wo wir NICHT aufgestiegen sind, weil Vuskovic und dann auch mal Schonlau fehlten? Warum genau werden wir dann diese Saison aufsteigen? Und warum holen Boldt und Costa keinen neuen Vuskovic, wenn dieser für Walters System gebraucht wird?

Scheinbar kann jedenfalls unser Trainer also nix für gar nix, und ist so hilflos wie wir alle. Das beruhigt mich natürlich! Und gilt natürlich nur für Probleme. Für vermeintlich tollen Fußball ist er 100% verantwortlich, und ohne ihn gehen nur noch drei Leute ins Stadion.

Ich las jüngst den Vorschlag, Walter als Offensiv-Coach zu haben. Und dann kaufen wir uns noch einen Defensiv-Coach. Wie beim American Football. Unterschied ist da nur, es gibt weiterhin einen Head-Coach …

Aradia
8 Monate zuvor

👩Moin….

Wir werden nicht immer so ein Glück haben.
Unser Ball Geschiebe wird gezielt ausgenutzt.
Das heisst, der Gegner verstärkt die Abwehrarbeit
um ab und zu, zu kontern.
Wir sehen dann etwas alt dabei aus.

In unserem Stadion wird abgewartet und wenn nix
passiert, dann kontert der Gegner und wird mutig.

Es sind zwei Spielweisen.
Das heisst, spannend wird immer die 2. Hälfte.

Unsere Abwehr muss nun anders spielen.
Und dabei wird es hektisch.
Anders spielen, können nur spezielle Spieler
die aber ganz oben angesiedelt sind.

Unsere Jungs können das nicht so gut, obwohl
sie andere Dinge gut machen.
Von daher sollte man sie nicht verurteilen.
Beispiel: Jatta.
Ja er knallt oft mit verdrehte Füsse.😅
Aber er hat auch wichtige Tore geschossen.

Ja und der Trainer? Er bettet!
Obwohl er ein Unglück kommen sieht,
macht er es doch verkehrt.
Er ist festgefahren in seinem System.

Um das zu ändern, muss ein anderer Trainer
her. Ob der es besser macht? Ich weiss es nicht.
Siehe Tuchel bei den Bayern.
Um aber etwas zu ändern, muss man sich trauen.

Meaty
8 Monate zuvor

Auch noch so kleine Hoffnungsschimmer macht der HSV mit seiner verquerten Art Fußball zu spielen immer wieder kaputt …
Rieb man sich noch vor gut zwei Wochen gg Schalke verwundert vor soviel HSV Energie die Augen, so war man schon beim nächsten Spiel in Karlsruhe wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück ..!

Sicherlich kann einem ein Drittligist auch gehörig wehtun, wie andere DFB-Pokalspiele am Wochenende gezeigt haben.
Aber, wenn man mal ehrlich ist, dann war dieses RWE einer der leichteren Gewichte aus dieser Liga und wäre durchaus mit mehr Kompaktheit und etwas mehr Cleverness einfacher zu besiegen gewesen… tja, WENN!
Ja, das WENN kommt beim HSV schon seit Jahren immer häufiger zum Einsatz und man glaubt langsam, das es die einzige wirkliche Konstante im Waltersystem darstellt.

Der kleine Hoffnungsschimmer, der sich nach der Partie beim KSC bei mir entwickelte, enstand durch die einsichtige Selbstreflexion des Trainers und einigen Spielern, die nach dem Spiel selber von sich enttäuscht waren und sich selber kein gutes Spiel attestierten …
Dann fährt der HSV ganz frisch in der Saison zu einem Drittligisten und liefert erneut eine unterirdische Leistung ab. Typisch mal wieder, dass nicht ein einziger HSV Kicker eine einigermaßen Durchschnittsleistung ablieferte! Man fragt sich zwangsläufig, wo diese unbändige Energie und Zielstrebigkeit zum Tor aus dem Schalke Spiel bloß geblieben ist!?

Die große Wundertüte HSV ist wieder zurück, weil man nie weiß, was man bekommt.
Aber eigentlich, war die Wundertüte nie wirklich weg, sie kommt einem aktuell nur noch größer vor als sonst!

Tom Daniel
8 Monate zuvor

Dieser Blog ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Nur meckern und rum nörkeln.

Das gestern 2 gut herausgespielte Lattentreffer von uns dabei waren und das Spiel dann entschieden wäre, wird schön weggelassen. Und anstatt sich mit Jatta zu freuen wird er einfach ignoriert.

Es fehlt 4 ganze wichtige Stammspieler. Dann hätte es ganz anders ausgesehen.

Gravesen
8 Monate zuvor

Ich finde es irgendwie seltsam das der Matchwinner Jatta nur eine 3,5 bekommt und Dompe eine 3!
Besonders wenn man noch von beiden die Defensive Leistung sieht.

Fluegelzange
8 Monate zuvor

Glaube Scholle ist wirklich sauer über den Auftritt bei den ganzen Tippfehlern. Wie ich finde – zurecht

Jovanic Hugental
8 Monate zuvor

Eine gute Innenverteidigung ist die halbe Miete, wenn man aufsteigen möchte. Leider ist es äußerst schwierig gute Innenverteidiger zu bekommen.

Wenn es so weiter geht wird David trotz seiner problematischen Spielweise auf seine Position zurückkehren müssen.

Bakery hingegen könnte intern ein Angebot aus der Wüste bekommen haben. Die Scheichs dürften sich nicht lumpen lassen und zwei bis drei Millionen pro Saison anbieten können.

Die Last des Geldes macht wahrscheinlich nicht nur Harry Kane zu schaffen sondern auch Bakery. Hinzu kommt die Furcht vor dem Verlassen seiner sportlichen Heimat.

MeinVerein2021
8 Monate zuvor

Drei Spiele acht Gegentore. Mehr muss man gar nicht wissen.

Das sind viel zu viele. Trotz der zwei Siege, dem Unentschieden mit insgesamt elf Toren.

Schonlau fehlt natürlich.

Wir sind uns ja (fast alle) einig, dass ein Meffert-Backup und noch ein startklarer starker Defensiver her muss. Selbst wenn die kämen, bräuchte TW die Erkenntnis und den Willen, mit deutlich mehr Absicherung zu spielen. Beim Gewinn der Erkenntnisund des Willens müsste ihn sein Chef unterstützen. Dringend. Und noch für Verstärkung sorgen. Ebenfalls dringend.

Sonst braucht der HSV sehr viel Glück.
Ich will gar nicht so negativ sein.