2:1-Sieg in Braunschweig – HSV wackelt in Runde zwei

von | 08.08.21 | 155 Kommentare

Knapp, aber nicht unverdient: Der HSV steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Dank eines 2:1-Zittersieges beim Drittligisten Eintracht Braunschweig widerlegten die Hamburger den Schmähruf, einer der Top-Kandidaten auf ein Erstrunden-Aus zu sein. In sechs Jahrgängen zuvor war man dreimal in der ersten Runde rausgeflogen. In der vergangenen Saison sogar mit einer 1:4-Niederlage beim damaligen Drittligisten SG Dynamo Dresden. Diesmal kämpften sich die Schützlinge von Trainer Tim Walter aber durch, dessen Team mit zwei Veränderungen gegenüber der Dresden-Startelf begann. Zum einen mit Maximilian Rohr für den verletzten Jonas Meffert. Und zum anderen mit Sonny Kittel als Ersatz für Bakery Jatta, dem sich hier in Braunschweig angesichts der defensiven Spielweise der Gastgeber eh nur wenig Räume für seine langen Sprints geboten hätten.

Für ihn sollte Kittel als „Freigeist“, wie Trainer Tim Walter ihn vor Anpfiff im Sky-Interview nannte, mit schlauen Dribblings und noch schlaueren Pässen die dichte Eintracht-Abwehr aushebeln. Ein nachvollziehbarer taktischer Zug, der aber wirkungslos blieb. Das nehme ich schon mal vorweg. Die erste Chance bereitete er dann auch nicht er vor. Robert Glatzel war es, der auf Jan Gyamerah ablegte. Und der Rechtsverteidiger zog nach innen und aus 15 Metern ab – allerdings mit seinem schwächeren linken Fuß. Auch deshalb konnte Braunschweigs Keeper Jasmin Feijzic den Ball aus dem rechten Eck zur Ecke abwehren, die dann harmlos vergeben wurde.

Kittel als Feingeist blieb ohne Wirkung

Und es wurde von der ersten Sekunde an genau das Spiel, das alle erwartet hatten. Der HSV hatte den Ball, Braunschweig wartete tief auf schnelle Konter über die quirligen Offensivspieler. „Wir werden sehr geduldig agieren müssen“, hatte. Braunschweigs Trainer Michael Schiele vor dem Spiel gesagt und vor der Spielstärke des HSV gewarnt. Und im Gegensatz zum letzten Drittligaspiel, das für die Eintracht mit 0:4 gegen Viktoria Berlin verloren gegangen war, machten sie es heute auch anfänglich sehr ordentlich. Leider. Und wäre Henning in der 18. Minute etwas gedankenschneller gewesen, hätte es für den HSV richtig gefährlich werden können. So aber zögerte der Braunschweiger freistehend Höhe Elfmeterpunkt zu lange und wurde dann von HSV-Torschütze Gyamerah geblockt.

Apropos Gyamerah: Der Rechtsverteidiger des HSV, der lange Zeit als Verkaufskandidat galt, war es dann, der das taktisch erwartete Spiel (der HSV hatte bis hierhin 82 Prozent Ballbesitz) mit seinem Treffer maßgeblich veränderte. Er machte nach einem eroberten Ball Tempo, „tunnelte“ seinen Gegenspieler, umkurvte Fejzic und schon zum 1:0 für den HSV ein. Ein Treffer, dem ein Protest der Braunschweiger folgte, da sie ein Foul von Kinsombi vor dem Treffer gesehen haben wollten. Aber: Zu wenig für Schiedsrichter Tobias Welz – das Tor zählte. Zurecht, wie ich finde.

Einen Videoschiri gibt es in der ersten DFB-Pokal-Runde nicht. Aber: Diese Führung veränderte das Spiel nicht zum Vorteil des HSV. Im Gegenteil: Braunschweig kam immer besser ins Spiel und traf nach einigen Halbchancen, aus denen schnell auch richtig gute Chancen hätten werden können, in der 44. Minute zum plötzlich nicht mal unverdienten Ausgleich. Nach einem Einwurf schläft der HSV kollektiv, in diesem Fall insbesondere Tim Leibold, der von Gegenspieler Müller einfach mal überlaufen wird und nicht mehr rechtzeitig hinterherkommt. Müller selbst läuft über die linke HSV-Seite in den Sechzehner, sieht in der Mitte den mitgelaufenen Ihorst, der sich im Rücken von Jonas David freigelaufen hatte, Querpass – der Ausgleich.

Hätte es in diesem Fall einen Videoschiri gegeben, er hätte einen zweiten Ball im Feld festgestellt und das Tor durchaus aberkennen dürfen. Aber: Den Videoassist gibt es nicht. Von daher blieb es beim 1:1- Pausenstand, mit dem Trainer Walter alles andere als zufrieden war. Wir haben beim Gegentreffer nicht die Bereitschaft gezeigt, ihn mit aller Macht zu verteidigen. Das darf so nicht passieren.“

Walter schimpft über Zustandekommen vom Ausgleich

Zur Halbzeit wechselte der HSV-Coach dann gleich zweimal: Moritz Heyer kam für Ludovit Reis, und Jatta ersetzte Manuel Wintzheimer, der wie immer fleißig war, heute aber wenig Akzente setzen konnte. Das größte Problem zu diesem Zeitpunkt: Die Braunschweiger hatten erkannt, dass dieser HSV gar nicht so viel besser ist, wie ihn der Trainer vor dem Spiel („Wir spielen zuhause und gegen ein Top-Team mit einer Top-Mannschaft. Die Hamburger haben gezeigt, wie sie unter Tim Walter Fußball spielen und dass da ein ganz schönes Brett auf uns zukommt“) noch gemacht hatte. Und sie kamen mutiger in die zweite Halbzeit als noch in die erste. Braunschweig spielte jetzt mit.

Und nachdem Jatta mit einem harmlosen Linksschuss an Fejzic gescheitert war (50.) hätten die Gastgeber sogar in Führung gehen müssen. Torschütze Ihorst erobert rechts im Strafraum den Ball von Kinsombi, der unerklärlicherweise einfach fällt und dem Braunschweiger den Ball auflegt, und gibt nach innen auf Multhaup, dessen Abschluss in exzellenter Position gerade noch von David geblockt werden konnte (52.). Viel Glück für den HSV, dessen Spiel mir insgesamt einfach zu unkontrolliert offen ist. Das mag (wie gegen Dresden in der ersten Halbzeit) mal richtig begeisternd sein und geil aussehen – es ist aber dann wieder substanzlos, wenn es am Ende so inkonstant bleibt wie heute in dieser Phase wieder. Und das schreibe ich in der 58. Minute – und stehe auch nach diesem Spiel – unabhängig vom Ausgang, dazu!

Kaum schreibe ich es, hat der HSV zuerst eine gute Chance (Glatzel-Schuss knapp vorbei, 54.) und trifft dann. Zwar eher glücklich als herausgespielt nach einem Eckball von Tim Leibold. An diesem Ball segeln nämlich gleich zwei Braunschweiger vorbei und Glatzel muss am zweiten Pfosten „nur“ schnell reagieren und den Ball mit links über die Linie drücken (68.). Aber der HSV führte. Und hätte Jatta seine Beine richtig unter Kontrolle gehabt, er hätte das Spiel fünf Minuten später entscheiden können. Glatzel hatte den Gambier rechts freigespielt, aber Jatta scheiterte frei vor Braunschweigs Keeper Fejzic kläglich (73.).

Glatzel trifft – Jatta vergibt Entscheidung

Nach der Pause haben wir versucht, die Partie wieder zu dominieren. Das ist unser Spiel und wir haben es intensiv geführt. Vor allem haben wir die Standards stark verteidigt. Ich denke, der Sieg ist verdient“, freute sich HSV-Trainer Tim Walter – und er hat damit Recht. Aber: Am Ende steht ein Sieg, der sicher nicht unverdient ist, der aber auch noch einmal zeigt, dass der HSV die oft zitierte und gefordert Balance aus sehr mutigem Offensivspiel und einer stabileren Defensivbewegung noch herstellen muss. Hier fehlt es noch erkennbar. Schlusswort Jan Gyamerah, der übrigens zum „Man oft he Match“ gewählt wurde: „Ich denke, dass alle gesehen haben, dass es ein schwieriges Spiel für uns war. Braunschweig hat es uns heute nicht leicht gemacht. Jetzt sind wir einfach glücklich, weitergekommen zu sein.“

Also sind wir es einfach erst einmal auch. Freuen wir uns darüber, in der nächsten Runde zu stehen. Morgen geht es dann noch einmal in die Analyse, ehe die Vorbereitung auf das Stadtderby am kommenden Freitag beim FC St. Pauli beginnt. Bis dahin!

Scholle

DAS SPIEL IM STENOGRAMM:

Eintracht Braunschweig: Fejzic – Wiebe, Behrendt, Schultz, Kijewski (81. Schlüter) – Krauße, Nikolaou (78. May) – Multhaup, Henning (81. Kobylanski), Müller (46. Zauner) – Ihorst

HSV: Heuer Fernandes – Gyamerah, David, Schonlau, Leibold – Kinsombi (90.+1 Vagnoman), Rohr (61. Suhonen), Reis (46. Heyer) – Kittel (78. Kaufmann), Glatzel, Wintzheimer (46. Jatta)

Tore: 0:1 Gyamerah (29.), 1:1 Ihorst (44.), 1:2 Glatzel (68.)

Zuschauer: 6.167

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

Gelbe Karten: Behrendt (43.), Krauße (86.) / –

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Walker
1 Monat zuvor

Keiner hier von der verstrahlten Hüpferfraktion hat auch nur den Hauch einer Ahnung vom Fußball.

Ein Herr @bahrenfelder will also Schonlau durch Leistner ersetzen…

Es ist alles so unsagbar dämlich.

Und nachher kommen Gestalten wie Always ultra, i wahn, Tato und die anderen le coq claceure hier reingestolpert.

LÖRL
ENDE

Darmzotte
1 Monat zuvor

Es gibt ja verschiedenste sogenannte Herrschaftsformen. Es gibt die Demokratie, die Diktatur, Monarchie und so weiter.

Beim HSV allerdings herrscht die Idiokratie vor. Was genau heißt das?
Als Idiokratie oder Idiotokratie bezeichnet man eine Staatsform, bei der die Dummen die Klugen unterdrücken, bzw. regieren.

Dazu möchte ich auch nochmal einen richtigen Journalisten zu Wort kommen lassen, denn besser als er, kann ich es nicht formulieren:

Gibt es außerhalb von Hamburg noch einen Club, bei dem Vorstände, Aufsichtsräte, Beiräte und Präsidenten trotz des Abstiegs aus der Bundesliga, drei gescheiterten Aufstiegsversuchen und 70-80 Mio. Verlust seit 2014 auch noch beklatscht werden für ihre Arbeit?
Daniel Jovanov via Twitter

Grantler3006
1 Monat zuvor

Es war sicherlich nicht schön anzusehen, gestern, aber was mir gegenüber anderen Spielen auffiel. Die meisten Spieler hielten im zweiten Durchgang auch dagegen, wenn es härter wurde.

Gar nicht gefallen haben mir die Leistungen von Jatta und Kinsombi. Da geht sicherlich mehr. Bei Jatta konnte man nach dem Spiel, an Hand seiner Mimik auch seine Unzufriedenheit erkennen.

Diese Systemfrage oder den Walter-Ball den sehe ich nicht. Die Fehler die gemacht werden und die Chancen, die daraus resultieren, haben nach meiner Auffassung nichts mit dem System an sich zu tun, sondern mit der Bereitschaft, die notwendigen Wege nach hinten, wie beim 1:1 gut zu sehen, zu gehen. Das Defensivverhalten von Leibold und der zweite HSVer (weiß nicht mehr wer) war nicht konsequent genug. Gymerah hat Braunschweig mit dem, Wieder-Reinspielen des 2. Balles eine Vorlage gegönnt. Er wollte das Spiel verzögern und hat es dadurch schneller gemacht. Gleich klar positionieren und da passiert nichts.

Wobei die Passivität nach dem 1:0 wieder mal doof war.

Schön war zu hören, was der Trainer dann, nach dem Spiel kommentierte. Sehr deutlich, wie ich finde. Hoffentlich arbeitet er mit seinem Team dran und die Jungs ziehen mit.

Fakt ist, gegen Pauli muss mehr kommen, besonders die Standards müssen vermieden oder besser verteidigt werden. Denn da hat Pauli gegen Magdeburg sehr gut ausgesehen. Spielerisch war das gegen Magdeburg aber ähnlich wenig, wie beim HSV!

Sowohl Magdeburg, die sehr stark spielten, als auch Braunschweig waren halt ebenbürtig.

Aber was mich wirklich interessieren würde, so als Fan und gerne vom Blog Autor:

Was hat Heyer eigentlich verbrochen, dass er nicht von Anfang an spielt. Nicht das ich was gegen Rohr habe, aber wenn Meffert fehlt, wäre er meine logische erste Wahl für die Position?

Das David spielt ist mutig, dass dann ein Suhonen kommt ebenfalls, wobei auch der muss noch mehr spielen.

Last edited 1 Monat zuvor by Grantler3006
kbe1
1 Monat zuvor

Tim Walter in der PK wieder unaufgeregt alles auf den Punkt gebracht. Nachdem ich sehr skeptisch bei seiner Verpflichtung war, sehe ich es zur Zeit positiv.

Christian Mönsters
1 Monat zuvor

Noch mal zur Präsidentenwahl:

Ich finde es teilweise schon unverschämt mit welcher Namensgebung hier Marcell Jansen betitelt wird. Er war Präsident, hat mit Sicherheit Fehler gemacht, stellt sich aber erneut. Und wo waren denn die kompetenten Gegenkandidaten ? Er muss sich für seine Wahl nicht entschuldigen oder erklären. Er kann es nun besser machen.

Aber dieses bieder Schreiben im Vorhinein finde ich schwach.

Ich hoffe nur, dass diese Personen hier, die mit Sicherhrit rhetorisch stark und an der Tastatur schlagfertig sind, Ihre Qualitäten in der echten Welt auch mit einem kleinen Ehrenamt und Anteil am Bruttosozialprodukt einbringen.

Houston
1 Monat zuvor

Der HSV wackelt in Runde 2 ? Lasst uns doch erstmal spielen, wir werden in jeder Runde wackeln. Egal- freuen ist angesagt. 2. Runde, ein paar mehr Euronen im Sparstrumpf. Loept !

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin ! 😉

Schluder82
1 Monat zuvor

Das Beste vorab: wir sind dem Europapokal näher als Bremen. 😉

Braunschweig hat durchaus gut gespielt. Tief stehen kann jeder, Sie haben dazu geschafft den Laden dicht zu halten. Mit Müller und Henning haben Sie vorne mindestens 2 ballsichere und aktive Burschen.

Es haben sich in der ersten Pokalrunde doch einige Favoriten sehr schwer getan. Köln, Mainz, Hertha sind mit ach und Krach durch.

Darmstadt, Frankfurt, Bremen, Wolfsburg ( am Tisch ) haben alle einen neuen Trainer, der noch Zeit benötigt.

Heuer Fernandes: spielte sein Spiel… Gut im Spielaufbau, so richtig viel ging bei ihm auch nicht auf die Kiste, dass er sich hätte auszeichnen müssen. Auch wenn es hier und da mal brannte musste er wenig eingreifen. Er ist einfach nicht der Keeper der Flanken flückt.

Gyamerah: Erste Halbzeit fand ich ihn agil, nicht nur aufgrund seines Tores. Läuft immer wieder mit an, ein kleiner Haken von ihm öffnet oft Räume. Zweite Hälfte bißchen abgetaucht.

Schonlau: Stark in den direkten Duellen, strahlt Sicherheit aus. War aus meiner Sicht wieder gut.

David: rettete ein paar Mal wirklich gut, löst Dinge clever. Hatte jedoch ein paar „Hold my Beer“ Aktionen. Der Junge braucht noch. Ambrosius auch wenn er ein ander Typ IV ist, war im letzten Jahr weiter. Beim Gegentor zu spät oder nicht an seinem Mann dran.

Leibold: verpennte das Gegentor, zwar Ballsicher und auch wieder immer mit Zug in die Vorwärtsbewegung, hat sich insgesamt zu oft abkochen lassen

Rohr: wollte! Das sieht man ihm an, allerdings zurecht ausgetauscht.

Reis: habe ich kaum gesehen

Kinsombi: aktiver als Reis, mit guten Aktionen und eben auch mit Nachlässigkeiten. Er macht keine groben Fehler. Im Tennis gibt es unforced Errors , das ist leider oft sein Ding.

Kittel: 2-3 gute Aktionen , das war es aus dem Spiel heraus. die Standards waren verbessert. Allerdings insgesamt zu wenig. Wenn man die Lösung für das Offensivspiel sein soll.

Wintzheimer: kommt noch nicht so richtig in den Tritt. Dem fehlt die Lockerheit. Jede Aktion betreibt er mit viel Aufwand und wenig Effekt.

Glatzel: trifft ab und noch falsche Entscheidungen, insgesamt auf einem guten Weg. Sogar wieder mit echtem Stürmertor.

Heyer: war für einer Besseren, verstehe den Vorzug von Rohr nicht. Ich hoffe der Trainer sieht das auch so. Hat sich einen Startplatz verdient. Könnte für Kinso oder David spielen. Muss er auch meiner Sicht auch.

Jatta: fand ich gut nachdem es Räume für uns gab. Langer Ball auf Jatta sorgt zumindest für Entlastung. Abschluss muss er einfach mehr draus machen. Ist bei ihm leider oft ne 50:50 Chance zwischen Winkel und Stadiondach.

Kaufmann: endlich ein paar Minuten mehr. Hat mir in der Kombination mit Glatzel gut gefallen. Haben einige hohe Bälle geholt. Bei seiner Torchance setzt er sich gut durch.

Suhonnen: agil und quirlig. Die Pässe kommen an, das war ok. Sobald es in die Zweikämpfe geht, sieht er keine Stiche. Der Junge braucht jeden Ball in den Fuß.

Walter: Rohr vor Heyer würde ich vielleicht verstehen, wenn ich regelmäßig beim Trainig wäre, sonst absolut nicht.

Ansonsten nachvollziehbare Wechsel.

Im Prinzip hat die Bank das Spiel gewonnen.

Also kein Vorwurf.

Wenn ich Braunschweig als tiefstehenden Block erwarte brauche ich Lösungen vorne. Da kommt es auf Offensive 1:1 Duelle ums Präzision im Passspiel an. 1:1 Dribblings hab ich kaum gesehen. Und die entscheidenen Pässen um Tempo ins Spiel zu bekommen, gehen oft in den Rücken nicht in den Lauf. Da müssen wir uns deutlich steigern.

Wenn Reis und Kittel keine Lösungen finden, warum nicht mal Dudziak wieder reinwerfen ?

Last edited 1 Monat zuvor by Schluder82
History
1 Monat zuvor

Was ich jetzt schreibe passt überhaupt nicht zu diesem Blog, weiß ich selber, es wird aber keinen eigenen Blog hierfür geben.

Geht nochmal um das Spiel HSV gegen Dresden.

Sowohl mein Sohn als auch sein Kumpel, haben es mir – mehrfach – bestätigt.

Es gab vor dem Spiel keinerlei Kontrollen bezüglich Corona. Es war keine Bescheinigung, geimpft, genesen, getestet, Wem auch immer vorzulegen.

Karte an den Scanner halten und ab durchs Drehkreuz, schon war man drin.

Auch die dann üblichen Kontrollen ( Abtasten , Handtasche aufmachen bei Damen usw.) gab es nicht. Null Kontrolle !

War bei den anderen Zuschauern, die zeitgleich reingingen, genau so.

Das macht mich ehrlich gesagt sprachlos und hält mich davon ab, mir ein Spiel im Stadion anzusehen.

Ist das nur beim HSV so, oder gar eine Auflage der DFL, dass man nicht mehr Abtasten darf wegen der möglichen Ansteckungsgefahr ?

Da könnte ja Jeder, der krankes Gedankengut im Kopf hat, einen ganzen Block sprengen, wo dann 20 bis 30 Zuschauer wie Puppen durch die Luft fliegen.

Zu diesem Sachverhalt hätte ich gerne weitere Infos !

Danke.

abraeumer
1 Monat zuvor

Christian Mönsters fragt hier ernsthaft, wo die kompetenten Gegenkandidaten von Jansen waren. Vielleicht hast du es nicht mitbekommen, Christian, aber Herr Jansen war der einzige Kandidat, der vom Beirat zugelassen war.

ToniHH
1 Monat zuvor

Ach – dachte schon der Beirat hätte den Blog übernommen

Polkateddy
1 Monat zuvor

Ein Gedanke zum Braunschweiger Publikum. Wer 80 Minuten lang fast ausschließlich mit der Diffamierung des Gegners beschäftigt ist, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er außerhalb der Stadt Braunschweig als sozial hilfsbedürftig wahrgenommen wird.
Zum Schiedsrichter: Es ist seit 3 Jahren mindestens auffällig, dass harte oder taktische Fouls oft gar nicht, oder sehr spät (zu spät) mit gelb geahndet werden. So sind immer die Mannschaften im Vorteil, die auf diese Elemente angewiesen sind.
Zum Spiel im Allgemeinen:
Es ist gut und hochverdient dass wir ohne Verlängerung die nächste Runde erreicht haben. Und im Besonderen sei erwähnt: Herr Jatta, der auf eindrucksvolle Weise gezeigt hat, wie sehr er das Spielgerät hasst. Ich warte immer noch auf einen Trainer, der ihn direkt in die dritte Mannschaft steckt.

Riesum
1 Monat zuvor

Gewonnen. Fertig. Das der Klassenunterschied im Pokal keine Rolle spielt, ist bekannt. Siehe Bremen, Kiel, Fürth, Köln, Wolfsburg, Mainz…
TW hat das Spiel richtig eingeordnet und der Mannschaft auch öffentlich den Kopf gewaschen. Keine Gefahr von Zufriedenheit also. Alles im Lot 👍

InLikeFlynn
1 Monat zuvor

Dass ein Pokalspiel nicht der Maßstab sein kann, ist klar. Auch Bundesligisten stolpern oder rumpeln hier zumindest gerne mal.

Dennoch müssen einem ob der ersten 3 Spiele Zweifel kommen, ob diese Saison die vierten Plätze der letzten Jahre am Ende nicht wie das Schlaraffenland aussehen lassen wird.

Der Kader ist – stand heute – DEUTLICH schwächer als der von Schalke, den Bremsen, Düsseldorf. Und weniger homogen/eingespielt als Nürnberg, Pauli, KSC und Heidenheim.

Letztere 3 haben zudem Stürmer, die auch treffen.

Ja, die Transferperiode dauert noch 3 Wochen.

Aber es gibt noch so viel zu tun, dass mir Angst und Bange wird:

ST:

Glatzel ist ein sehr guter Mann – als Partner und neben einem klassischen ST
wie Hoffmann o.ä.

Hier MUSS bei aller Hoffnung auf Kaufmann und Meißner noch DRINGEND etwas passieren.

OM:

Kittel hat gestern abermals bewiesen, dass er zentral nichts, aber auch gar nichts zu suchen hat.

Natürlich wäre es ein Traum, wenn Suhonen hier DIE Entdeckung der Saison wird. Aber daraus bauen kann man nur als Fan, nicht als Handlungsverantwortlicher.

Auch hier besteht akuter Bedarf.

RA/ROM:

Unsere Spielanlage ist extrem linkslastig.
Natürlich irgendwo sich verständlich, nur ein Verrückter oder ein Heiliger würde es wagen, den tapsigen Tanzbär und Wander(dünen)arbeiter Kinsombi auf der rechten Halbposition auch nur 1x mehr als unbedingt nötig anzuspielen.
Denn hat erstmal den Ball, begeht er schwere Verbrechen an ihm – wenn er ihn denn mal länger als einen Wimpernschlag behaupten kann.

Hier muss Pendant zu Kittel kommen.
Oder aber Walter zieht Vagnoman einen vor.

DM/ZM:

Meffert ist ein guter Mann.
Aber auch die fallen mal aus. Wie aktuell.
Heyer kann man da auch hinstellen – zumindest besser, als dort ein Rohr zu verlegen – aber Walter scheint das anders zu sehen.

Angesichts dieser Tatsache und der Personalie Kinsombi brauchen wir noch MINDESTENS einen Stamm-ZM und einen DM-Challenger.

Vielleicht fangen die beiden PR-Praktikanten mal damit an, bei Marmoush durchzuklingeln.

Der hat bei Wechselkönig Bommel nämlich selbst im Pokal nur auf der Bank sitzen dürfen, wurde nichtmal eingewechselt.

Sonst ist der schneller wieder bei Pauli als Boldt in Düsseldorf.

Next…

Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Den Vorschlägen einiger user und auch von Scholle, dass der Kader noch „nachjustiert“ werden müsse, kann ich mich nur anschließen.
Auch wenn Kittel einige Voraussetzungen mitbringt – ein klassischer Spielmacher ist er nicht und er hat beim HSV seine besten Leistungen gezeigt, wenn auf dem linken Flügel mit Zug zur Mitte agiert hat.
Ok – es gibt keine klassischen Positionen im Tim Walter Fußball, aber die Kreativität geht dem HSV nach dem wohlgemerkt -richtigem- Abgang von Hunt und der unklaren Situation um Dudziak schon ab.
Weiterhin ist es augenscheinlich, dass manchen Spielern (Wintzheimer, Kinsombi) die ungewohnten Rollen/Positionen nicht liegen.
Es ist schade, dass dem nimmermüden und fleißigen Wintzheimer wohl keine Rolle zugedacht werden kann, in der er sich wohlfühlt. Seine Spielweise aktuell ist leider im Stammtisch-Fußballdeutsch als „weder Fisch noch Fleich“ zu interpretieren.
Wenn Kinsombi kein Tor schießt, besitzt er ebenfalls für das Team nicht den Wert, der ihn noch in Kiel ausmachte.
Ich habe Befürchtungen, dass Boldt und Mutzel sich nach dem zumindest befriedigendem Saisonstart einmal mehr zurück lehnen und tiefenentspannt – nichts mehr machen, weil ihnen genauso wie dem HSV Spiel die Kreativität abgeht. Vielleicht sind so auch einfach nur faul und laben sich am HSV – man weis es nicht.
Mich wundert, dass hier auf Boldts zynische Einlassung gegenüber einem Fan auf der MV nicht weiter eingegangen wird. Er sollte sein ohnehin schon in Interviews mehr als offensichtlich arrogantes Erscheinungsbild nicht noch durch ein derartig unsouveränes Auftreten untermauern.
Wenn er glaubt, den HSV zum Aufstieg führen zu können, muss transfermäßig aber noch mehr passieren, als für 900 TSD Euro einen Ersatztorhüter aus Schweden einzukaufen.

Jürgen Fiedler
1 Monat zuvor

Moin, der HSV wackelt in Runde zwei, der HSV müht sich in Runde zwei. Was soll dieser Schwachsinn !!! Okay das Gegentor war reine Dummheit ,von Leibold, und das hat T.Walter auch richtig erkannt und angesprochen mit diesem Ars…! von Sky Reporter. Leibold schläft schon seit seiner Verpflichtung und ist auch ein Grund warum der Aufstieg bis jetzt nicht geglückt ist. Nach 70 Minuten spätestens in JEDEM Spiel fast platt !! Aber wegen der blöden Kommentare wegen mühen usw. Bremen gegen 3.Ligisten RAUS, Freiburg wackelt gegen 3.Ligisten, Mannheim total überlegen einem Eurolique Teilnehmer, Hertha BSC gegen Regionalligisten mit GROßEM Glück 1:0, Köln mit Übertrainer Baumgart an Blamage vorbei geschrammt ,elfer schießen. Und so liese sich das Fortsetzen. was soll also das Gemecker mit dem HSV . Und der Trainer T.W. spricht offen die Probleme an,ohne Schmus und Geschwafel. Bis jetzt für mich der richtige Mann. Vor allem diese Skyreporter. Die Frage nach System usw.nach dem Ausgleich.Guter Konter von Walter,das hat nichts mit System zu tun.Leibold hat einfach geschlafen und nicht nachgesetzt. Da fehlt einfach der Biß ,die Gier bei diesem Spieler. Für mich ein Verkaufskanditat ,bevor man andere Spieler ins Gespräch bringt. Jatta hätte das Spiel entscheiden können ABER er ist limitiert in Technik / Schußtechnik. Mal sehen was die Auslosung bringt, hoffentlich kein norddeutscher Verein,noch nicht in Runde 2 !!!

Fluegelzange
1 Monat zuvor

Die Aussage von Walter zum Gegentor war richtig und wichtig. Dieses weichgespülte „kritisieren“ wie bei einigen ehemaligen Trainern kommt bei den Jungs sonst nicht an. Ja mit solchen Aussagen kann man auch schnell die Mannschaft verlieren, aber man ist hier immer noch im Leistungssport. Dieses hinterhertraben von einigen Spielern war schon die letzten Saisons häufiger der Fall, nur wurde das immer unter den Tisch gekehrt oder nicht angesprochen. Jetzt tut es endlich mal jemand, damit man diese dämliche Wohlfühloase immer mehr aus dem Boden reißen kann. Ob es hilft wird man dann in Zukunft sehen…

tobyseal
1 Monat zuvor

Auch wenn TW etwas über das Ziel hinausgeschossen ist, als er die Aussage zum Abwehrverhalten beim Gegentor öffentlich tätigte: Er hat absolut recht! Auch, dass er dies in aller Deutlichkeit anspricht, ist absolut richtig. Spieler, die nicht mitziehen, bekommen einen richtigen Einlauf, von Anfang an…drei Jahre sind die Fans, die Trainer, der Verein von den Spielern nun verarscht worden…immer wenn es darauf ankam, nahmen sie sich das Recht heraus, die Leistung zu verweigern und somit den jeweiligen Aufstieg herzuschenken…das muss ein Ende haben…Spieler, die nicht jedes Spiel 100% und mehr geben, müssen hart kritisiert werden und fliegen bei Bedarf aus der Mannschaft…Punkt

Last edited 1 Monat zuvor by tobyseal
Meaty
1 Monat zuvor

Die Erwartungshaltung im DFB Pokal gegen einen unterklassigen Gegner ist bei HSV Fans ja nie sehr hoch! Bezieht man die letzten Jahre im Pokal mit ein, kann man heute sicherlich sagen: es war gestern nicht schön, aber erfolgreich!

Gestern gefiel mir, dass unsere Mannschaft den Fight voll angenommen hat! Wenn es auch spielerisch phasenweuse nicht so souverän aussah, jedoch der Einsatz und Biss haben gestimmt! Und das mit David, Suhonen, Kaufmann, Vagnomann teilw. ‚richtige Jungspunde‘ auf dem Feld waren und es keinen Abbruch im Einsatz und Kampf gab, ist schon bemerkenswert!

Okay, gegen Schalke oder teilw. Dresden sah das spielerische, schnelle Element des Teams besser aus! Aber im Pokal gegen einen Drittligisten kann man nun wirklich keine Fußballgala erwarten, da muss hart gearbeitet werden, und das taten unsere Jungs!

Blickt man mal zurück, dann kann man sagen, das es genau diese Art von ‚Kampfspielen‘, waren, die der Mannschaft in den letzten Jahren in der Liga häufig das Kenick gebrochen haben!
Erinnert man sich nur an die Hecking Saison, wo man beide Derbys fast körper- und kampflos verlor! Oder auch die glorreichen Auswärtsspiele in der letzten Saison, wo man in Würzburg, Sandhausen und Osnabrück den nötigen Kampfeswille unserer Mannschaft so vermisste!

Leider gab es gestern auch einige Nachlässigkeiten im Spiel. Das man aus beiden Führungen keine Stabilität, Sicherheit oder Energie raus ziehen konnte, hat mich doch am meisten erstaunt!
Nur, dieses Problem der Nachlässigkeit nach Toren oder Führungen ist aber auch saisonübergreifend seit Jahren ein Thema beim HSV!

Trotzdem, die Mannschaft ist jung und neu zusammen gestellt! Und wenn ein Tim Walter sagt, dass man nach 7-8 Wochen schon relativ weit ist, dann darf man ihm glaube ich zustimmen!

Nur ausruhen darf man sich eben auf solche Mini-Erfolge nicht!
Am Freitag im Derby wird es nochmal eine Nummer härter für unser Team.
Da wird es sich dann zeigen, wie stabil die Jungs wirklich sind!

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Micky
1 Monat zuvor

Wenn „Wackeln“ das neue Wort für „Hüpfen“ ist, soll es mir recht sein.
Dann wackeln wir eben zurück in Liga I. 🤪

Und übrigens Glückwunsch an Herrn Jansen und sein Team. Gutes Gelingen !

Hüpf !

PS:
Die Angst vor Konter ist übermächtig“ schreibt hier unsere @Aradia

Ja. Man kann sich diesen Unsinn auch einreden. Mal ehrlich jetzt.
Steht ja hier auch ständig und sogar Sky macht den Quatsch mit und erwähnt fast pausenlos unseren Trainer mit seiner offensiven Spielausrichtung. Als wenn der auch noch auf dem Platz mitlaufen würde.
Ich persönlich hoffe, dass es noch öfter „Konter“ anderer Mannschaften gibt.
Schliesslich steht der HSV ja nicht alleine auf dem Platz.
Das würde mir zum Bsp. Angst machen.

Last edited 1 Monat zuvor by Micky
Meaty
1 Monat zuvor

Wo sind die Kommentare abgeblieben?

Matten Heuer
1 Monat zuvor

Fakt ist, unser HSV ist weiter! Irgendetwas zum Beginn der Saison einzuordnen, das ist immer müßig! Lieber mit Rumpelfussi weiterkommen, als auszuscheiden oder noch eine VL vielleicht noch ein ES zu spielen Das ist Fakt2! Fakt 3, es fehlte die Dominanz und die Chancenverwertung, gesehen wie gegen Dresden!! Was mir überhaupt nicht gefiel das TW bei sky öffentlich sagte, beim Einwurf hat TL seinen Beruf verfehlt!! Das kann er intern machen aber auch nicht mit diesen Worten! So gerne ich Klarheit habe, wenn TW das morgen oder übermorgen nicht mit Tim direkt anspricht, dann ist er für mich durch!! Ich hatte auch mal einen.. Chef.. einen TL der uns besser machen wollte, ein Iron Men Teilnehmer.. Ereicht

Lars K
1 Monat zuvor

Ich freue mich über die 2. Runde. Und ich freue mich über Spieler wie Schonlau, die allen „Schnecken“-Rufern hier im Blog ihr Unwissen vor Augen halten.
Aber in Tim Walters Fußball gibt es kein strukturiertes Defensivverhalten. Ich halte das nicht für ein Problem des Einspielens, sondern für ein strukturelles Problem. Diese variable Offensive bringt nicht nur den Gegner durcheinander, sondern vor allem auch uns. Ich halte nicht viel von diesem Fußballsystem. Und der HSV hat wieder dieses Problem: Jetzt spielen wir Tim-Walter-Fußball, statt das Tim Walter HSV-Fußball spielt. Andersherum wäre es mir lieber. Wir haben wieder mal so einen Trainer-Propheten, der glaubt, den Fußball mit dem HSV revolutionieren zu können (wie Titz) und der in Ansätzen bereits die typische Beratungsresistenz zeigt. Oder warum spielt Heyer nicht einfach statt Rohr von Anfang an? Würde mich freuen, wenn ich mich irre, und TW im Laufe der Saison sein System nochmal grundsätzlich verbessert.

Jetzt gehts zum Derby. Nur der HSV.

Kuchi
1 Monat zuvor

Vielleicht sollten wir bei weiteren Spielen grundsätzlich darauf verzichten, eine Ecke oder einen Freistoß auszuführen und sich sofort in die eigene Hälfte zurückziehen. Das erspart das viele Hinterherlaufen.

Das hat der Sky Kommentator schon irgendwie richtig beschrieben: „Da hat man nun 30 Sekunden Zeit sich alles zurecht zu legen und sowas kommt dann dabei raus.“

Da müssen andere vor lauter Lachen ja schon Bauchkrämpfe bekommen haben.

Offenbar ärgert sich der aktuelle Trainer darüber nicht so sehr.
Freistöße und Ecken standen bisher wohl noch nicht auf seinem Stundenplan.

Aradia
1 Monat zuvor

Guten Morgen.

Puh……war das knapp.
Die Angst vor Konter ist übermächtig wenn ich
unseren Torwart an der Mittellinie sehe.
Der geringste Fehler, ein langer Schuss
und er ist drin. Und Eckbälle ist nicht so sein Ding
beim rauslaufen.

Von daher muss noch ein zweiter Tormann her
für stürmende Mannschaften mit einer hohen
Eckball Quote. Das kann Heuer nicht.

Zu Jatta hmn…sollten wir mitschleppen.
Er ist schnell und sollte mutiger aufs
Tor schiessen. Er entlastet, daddelt im
Mittelfeld rum und stört den Gegner im
Spielaufbau.

Kittel kann gar nix. War schon mal besser
und fällt ab.

Die Neuen sorgen zumindest für Schwung
und so richtig negativ ist mir keiner aufgefallen
Das Waltersystem fordert ja von jedem,
wenn es geht, dass selbständige Handeln.
Tja dann sieht man, wer was kann.

Allgemein, wir haben das erste Spiel überstanden.
Es wird überall guter Fussball gespielt.
Und wie uns immer wieder gesagt wird, dass
Pokalspiele ihre eigenen Gesetze haben,
Danke ich den Hüter des Gesetzes, den
Schiedsrichter, für seine Arbeit.
Und nun Pauli schlagen.
Das ist nichts für schwache Nerven.

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Dieser 2:1 Erfolg wsr wichtiger als das 3:1 gegen Schalke. Mit einem Kampfsieg im Pokal wächst die Mannschaft enger zusammen. Der Kampfgeist zeigt eine neue Einstellung in der Mannschaft.
Er zeigte, dass wir eigentlich keine weiteren Verpflichtungen mehr brauchen, alle Qualitäten sind vorhanden. Das Geld kann man sich sparen.

kbe1
1 Monat zuvor

Heute wird es wohl niemand mehr merken, dass einige Kommentare ausversehen mit dem Blog gelöscht wurden. Hatte mich schon gewundert, dass ich im dann gelöschten Blog die Antworten nicht aufklappen und lesen konnte.

kbe1
1 Monat zuvor

Eine Runde weiter war das Positive am Spiel. Der Trainer wird weiter hart Arbeiten lassen müssen.

Frank Furt
1 Monat zuvor

Ich hoffe, dass unseren Verantwortlichen gegen einen unterklassigen Gegner deutlich aufgezeigt wurde, dass uns ein richtiger „Freigeist“ im Mittelfeld fehlt. Vorzugsweise einer, der selber vorm Tor nicht lange fackelt und sicher abschließen kann. Mir gefällt das System was T.W. spielen lässt. Aber man muss dafür auch die Tore erzielen, besser gleich zwei oder drei. Dass ein Glatzel als einer der wenigen Vollstrecker im Team, anderen Spielern auflegen muss (die es dann verreissen), ist alles andere als optimal.

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Ein am Mittelkreis herumirrender Blumengießener Torhüter, und eine Ping pong spielende Abwehr bringen einige Fans bei dem Knapp erzielten Erfolg in helle Begeisterungs-Stimmung! Bei dieser Betriebssport Truppe aus der Jägersaft Stadt von Dominieren zu sprechen, kann kaum auf den Lüftchen Sturm und im Sinn der Sache zurückzuführen sein.In der Hoffnung das TW das Sehwerkzeug rechtzeitig aufsetzt wünsche ich allen ohne Probleme und das etwas Wackelt eine gute Woche!

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Es war ein langer Weg…aber gewöhnen wir uns daran das Braunschweig zukünftig für uns ein Top-Gegner ist, und es für alles Bisherige und kommende in Belangen der Finanzen incl. welche Schmalzlocke uns auch weiterhin vertreten wird gute Gründe gibt, die nicht mehr aufzuhalten sind. Also last uns weiter Wackeln.

Thomas Franz
1 Monat zuvor

Was soll’s? Wir sind weiter. Alles andere ist sekundär. Die meisten Höherklassigen haben sich schwergetan.

Micky
1 Monat zuvor

Das Spiel lebt von „Fehlern“ und von „Glück“. Schliesslich spielen wir Liga II.
Die „Könner“ spielen wo anders. Da, wo mehr bezahlt wird.

Wenn unser Trainer Klartext redet, werden vielleicht einige seines Personals mal etwas wacher. Genau das hat doch bei Thioune zuletzt gefehlt. Seine Spieler waren schliesslich so weit von ihm entfernt, dass er sie „nicht mehr erreichen“ konnte.
Wie peinlich sowas, am Ende !

Gut, dass Boldt und Mutzel das noch geschnallt haben. Spät vielleicht aber immerhin. Schliesslich haben die ja noch den Euro im Auge zu behalten.

Und trotz aller Finesse, die bei Kinsombi bisweilen aufblitzt, bleibe ich dabei: Koan Kinsombi. Ist mir einfach zu langsam, der Typ. Ist ein Standfussballer. Bin gespannt, wie lange sich Herr Walter das noch anschaut. Aber was will er machen. Man könnte ja im Mittelfeld noch etwas nachbessern ??

Ach ja. Besonders freut mich, dass man an dem guten Jan Gyamerah festgehalten hat.
Was der drauf hat, hat man ja endlich auch mal bei seinem Tor gesehen. Allein sein Abgang wäre ein Megaverlust gewesen. Trotz seiner tollen Technik noch ein entwicklungsfähiger Spieler. Der passt wunderbar ins Waltersystem und wird mit Sicherheit mal einer für Liga I.

Ups, falscher Blog 🙃

Last edited 1 Monat zuvor by Micky