Der HSV hat auch sein Auswärtsspiel in Augsburg verloren und steht nach dem 0:1 nicht nur ohne Punkte da, sondern erneut mit der unangenehmen Erkenntnis, dass man sich in eine Situation manövriert hat, die längst vermeidbar gewesen wäre. Die Hanseaten rutschen durch die Niederlage weiter in das Tabellenmittelfeld ab und werden zunehmend in Regionen gezogen, in denen sie vor der Saison realistisch erwartet wurden – obwohl man doch zwischendurch mehrfach die Gelegenheit hatte, sich frühzeitig von diesen Gefilden abzusetzen.
Verschlafener Beginn – HSV reagiert statt agiert
Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass Augsburg an diesem Nachmittag entschlossener und wacher auftrat. Während die Gastgeber früh pressten, mutig angriffen und schnell in Strafraumnähe kamen, wirkte der HSV passiv, teilweise unorganisiert in der Restverteidigung und zu spät in den Zweikämpfen. Gleich mehrfach mussten die Hamburger durch starke Paraden von Daniel Heuer Fernandes einen frühen Rückstand verhindern. Ob Kade, Kömür oder Giannoulis – immer wieder tauchten die Augsburger gefährlich vor dem Tor auf, weil die Abstimmung im Hamburger Block fehlte und das Zentrum zu leicht geöffnet wurde.
In dieser Phase erinnerte vieles an die vergangenen Wochen: Wir waren im Spiel, aber eben nur mit 90 Prozent Präsenz – und genau diese fehlenden zehn Prozent machen auf Bundesliga-Niveau den Unterschied.
Ein vermeintlicher Treffer Augsburgs wurde wegen knappem Abseits zurückgenommen, ein erster Warnschuss. Doch statt diese Szene als Weckruf zu nutzen, blieb die Spielkontrolle weiter bei den Gastgebern.
Späteres Aufbäumen – aber ohne Konsequenz
Erst ab der 25. Minute stabilisierte sich der HSV, fand etwas besser in die Zweikämpfe und setzte erste Akzente nach vorne. Vor allem über schnelle Umschaltszenen ergaben sich Möglichkeiten, doch wie schon in den vergangenen Spielen fehlte es an letzter Präzision im Abschluss und an klaren Entscheidungen rund um den Strafraum.
Kurz vor der Pause hätte Hamburg sogar in Führung gehen können. Ein Fehler der Augsburger Abwehr sorgte für die beste Chance des ersten Durchgangs, doch erneut fehlte im Abschluss entweder die Genauigkeit oder das letzte Quäntchen Entschlossenheit. So ging es mit einem durchaus schmeichelhaften 0:0 in die Halbzeit – schmeichelhaft vor allem deshalb, weil Augsburg bis dahin das deutlich klarere Team war.
Und hier liegt der Kern der Enttäuschung: Der HSV hielt mit, ja – aber erst, als das Spiel bereits gegen ihn lief.
Nach der Pause stärker – und genau dann fällt das Gegentor
Der zweite Durchgang begann mit einer ganz anderen Körpersprache. Ballbesitz, Passquote, Zweikampfführung – vieles sah nun strukturierter und mutiger aus. Die Mannschaft arbeitete sich zunehmend ins Spiel, gewann Feldhoheit und erzwang Fehler im Augsburger Aufbau. Es war die stabilste Phase des HSV, jene Minuten, in denen man das Gefühl bekam: Jetzt kippt das Spiel zu unseren Gunsten. Und genau in diese Phase hinein fällt der Gegentreffer.
Ein Angriff über die linke Seite, ein Moment zu großer Distanz zum Gegner, ein schlecht verteidigter Laufweg – und Kade trifft per Direktabnahme zum 1:0. Es war eine der wenigen klaren Chancen Augsburgs nach der Pause, aber sie wurde genutzt. Und einmal mehr zeigte sich: Während wir Chancen brauchen, um uns in ein Spiel zu kämpfen, reicht dem Gegner oft eine einzige Situation, um uns zu bestrafen.
Dass Augsburg kurz darauf in Unterzahl geriet, änderte nichts. Der HSV konnte daraus kein Momentum entwickeln. Statt die numerische Überlegenheit zu nutzen, blieb das Offensivspiel zu harmlos, zu statisch, zu leicht auszurechnen. Keine zwingende Torchance mehr bis zum Abpfiff – und damit keine Argumente gegen die Niederlage.
Tabellarische Realität war erwartbar – aber sie war auch vermeidbar
Mit dieser Pleite rutscht der HSV weiter ab und befindet sich nun genau dort, wo viele Experten ihn vor Saisonbeginn eingeordnet hatten: im zähen, ergebnisabhängigen Tabellenmittelfeld, mit direktem Blick nach unten. Rein objektiv wäre das weder überraschend noch dramatisch – wäre da nicht die Erkenntnis, dass man schon mehrfach die Möglichkeit hatte, dieser Situation zu entkommen, aber die Punkte leichtfertig verschenkte.
Zu viele Spiele in den letzten Wochen liefen nach dem gleichen Muster: ordentliche Phasen, viel Ballbesitz, stabile Momente – aber ohne die Kaltschnäuzigkeit, die auf diesem Niveau den Unterschied macht. Der HSV hatte mehrfach den Fuß in der Tür zu besseren Tabellenregionen. Er hat es aber verpasst, auch hindurchzugehen.
Es wird nicht leichter…
Und die kommenden Aufgaben werden keineswegs leichter. Wer jetzt glaubt, die schwierigen Wochen seien überstanden, unterschätzt die Lage. Dieser Mannschaft reicht es nicht, „ordentlich mitzuhalten“. Sie muss konstant am Limit spielen, will sie sich nicht schnell in eine gefährliche Spirale aus Ergebnisdruck, Unsicherheit und Abstiegskampf ziehen lassen.
Wachsamkeit ist jetzt nicht nur gefordert – sie ist Pflicht. Nicht 90 Prozent. Nicht 95. Sondern 100 Prozent. In jedem Spiel. Von der ersten Minute an.
Denn nur dann wird der HSV Spiele wie dieses nicht mehr aus der Hand geben – und nur dann wird sich die Tabelle wieder so entwickeln, wie dieser Verein es verdient.
DIE EINZELBEWERTUNGEN:
Daniel Heuer Fernandes: Hätte er das 1:1 geköpft – was er hätte machen müssen -, wäre es eine 1 geworden. Aber auch so war er der einzige HSVer heute in Normalform und rettete zudem mehrfach stark. Note: 2
Giorgi Gocholeishvili (bis 86.): Sei Spiel ist will und voller Energie. Meistens ist das eine Hilfe, heute war es das nur sehr bedingt. Nach vorn gingen zu viele Aktionen verloren bzw. verpufften. Nach hinten ließ er zu viel zu und war beum gegentor nicht auf der Höhe. Note: 4
Alexander Rössing-Lelsit (ab 86.): Was bitte sollte diese Einwechslung?? Ohne jede Auswirkung aufs Spiel.
Nicolas Capaldo (bis 86.): In der ersten Halbzeit oft zu weit weg vom Mann und mit fehlerhaftem Stellungsspiel. Aber wer so viel macht wie er, der macht eben auch mehr falsch als andere. Aber: Er macht auch viel richtig. Ließ über die rechte Seite im Verbund mit Gocholeishvili trotzdem zu viel zu. Note: 4
Guilherme Ramos (ab 86.): Schmiss sich wie gewohnt rein – leider auch einmal zu viel als er Lelesit den Ball vom Fuß nahm.
Luka Vuskovic: Heute wirkte er verhaltener und weniger dominant im Auftritt, was sich auf seine Nebenleute auswirkte. Note: 4
Jordan Torunarigha (bis 82.): Er ist der richtige Mann für Spiele, in denen der HSV sich weit in die eigene Hälfte zurückzieht und die Räume durchgehend sehr eng hält. Sobald er im Raum verteidigen muss, hat er Probleme. Note: 4
Robert Glatzel (ab 82.): Kam zu spät, hatte keinen Impact aufs Spiel.
Miro Muheim: Das war nichts. Schien ein arges Kraftproblem zu haben, das sich auch auf seine Konzentration auswirkte. Er ließ zwischendurch seine Gegenspieler einfach ziehen, setzte nicht nach und verschätzte sich beim einzigen Treffer des Spiels entscheidend. Note: 5
Albert-Sambi Lokonga (bis 86.): Er bringt immer wieder Ruhe ins Spiel, versucht auch immer wieder, das Spiel anzutreiben. Aber auch das gelang nur sehr bedingt. Note: 4
Nicolai Remberg: Gewohnt gut. Er räumte ab, sicherte ab und war da, wo er gebraucht wurde. Dass er das Spiel nach vorn nicht entscheidend ankurbeln konnte – okay. Er ist halt kein Spielgestalter. Seine Aufgaben indes löste er wetestgehend. Note: 3
Immanuel Pherai (ab 86.): Das Engagement und der Wille, noch etwas zu reißen, waren genau so groß, wie seine Pässe, Flanken und sogar Einwürfe ne Katastrophe waren.
Fabio Vieira (bis 72.): Er kann am Ball so viel – aber er muss seine Fähigkeiten eben auch in entscheidende Szenen ummünzen. Und das gelingt ihm einfach nicht. Das ist unter dem, was man von ihm erwarten können muss. Note: 4,5
Rayan Philippe (ab 72.): Ich weiß nicht, ob ich de einzige bin, der das so sieht, aber aus meiner Sicht ruft der Offensivmann gerade einmal 60 bis 70 Prozent dessen ab, was ich in ihm an Qualität vermute. Er wirkt komplett verhalten, verkrampft. Warum lässt er nicht einfach mal los und versucht alles? Ich verstehe es nicht… Note: 4
Jean-Luc Dompé: Wenn in der Offensive überhaupt etwas passierte, dann über ihn. Aber: Leider verzog er die Flanken und verpasste die Torabschlüsse. Note: 4
Ransford Königsdörffer: Er ackert, läuft, wurde viel gefoult und ließ sich nicht unterkriegen. Aber wenn man als Stürmer am Ende nur einen echten Torabschluss gegen den FC Augsburg hat, dann ist das zu wenig. Note: 4
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
FC Augsburg: Dahmen – Banks, Matsima, K. Schlotterbeck – Kade, Massengo (74. Rexhbecaj), Fellhauer, Giannoulis – Rieder (83. Zesiger), Claude-Maurice (64. Saad) – Kömür (64. Essende).
HSV: Heuer Fernandes – Gocholeishvili (82. Rössing-Lelesiit), Capaldo (86. Ramos), Vuskovic, Torunarigha (82. Glatzel), Muheim – Remberg, Sambi Lokonga (86. Pherai) – Vieira (72. Philippe), Königsdörffer, Dompé.
Tore: 0:1 Kade (77.).
Gelb-Rote Karte: Schlotterbeck (81.).


Warum steht der in der letzten Minute aufgerückte Torhüter bei einer Ecke mitten im Strafraum direkt vor dem gegnerischen Tor? Was sucht er dort? An dieser Stelle sollten unsere großen Stürmer stehen, nicht der eigentlich viel zu kleine Torwart, der heute zwar ein gutes Spiel machte, aber dort nichts zu suchen hat.
Was stimmt mit unserem Trainer nicht, dass er so etwas zulässt?
Und was ist mit Glatzel los, dass er nicht dort steht, wo er hingehört und wo normalerweise ein Boxstürmer stehen will?
„Basic und keine falschen Neuner“
Wir brauchen einen Trainer, der nicht nur gut das geschehene toll schöngeredet analysieren kann, sondern auch seine Position als Trainer wirklich beherrscht.
Die Mannschaft spielt ideenlos und ohne wirkliche Überraschungsmomente nach vorne!
Polzin ist kein guter Trainer und den hat der HSV dringend nötig!
„Honeymoon is over!“
Sie protestieren, weil sie überzeugt sind, dass die Stadien sicher sind und keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind, um die Sicherheit zu erhöhen.
Dann zünden sie ihre Feuerwerksraketen rücksichtslos und feuern diese in den angrenzenden Familienblock.
Was für Idioten
11 Spiele sind nun vorbei in Liga 1. Es passt immer noch nicht zusammen. Falsche Aufstellung falsche Wechsel falsche Taktik. Oder einfach gesagt falscher Trainer. Polzin ist gescheitert. Raus damit.
Wie kann es sein, dass bei Miro Maria Mendelssohn Muheim ein Kraftproblem vorzuherrschen scheint? Sind es die vielen englischen Wochen, die ihm zusetzen?
Im Winter muss was für die Offensive passieren. Nichts Neues, aber EIN neuer Stürmer wird nicht reichen. Da muss mehr passieren. Und Königsdörffer… lassen wir das.
Ich bin entsetzt über diesen Auftritt heute.
Blutleer, Angstschweiß, Hose voll gegen schwache Augsburger.
Aber es ist wie täglich grüßt das Murmeltier.
Jetzt gibt es gegen den VfB ne Packung und dann schießen uns die Grün Weißen auf einen Abstiegsplatz.
Ts,ts,ts, 5 Spiele ein Punkt aber wir bleiben bei uns und beim Trainer.
Kardinalfehler SK war Selke gehen zu lassen und so eine Darm und Muskel kranke Flasche zu holen den unser Zauberer auch noch zum Kapitän machte.
Unfassbar 🤬
Und als ob nicht genug, zeigt dieser Superkapitän wie er hinter dem Verein steht.
Anstatt der Dänischen Nationalmannschaft abzusagen um sich endlich mal für seinen Arbeitgeber zu schonen fährt er.
Der, dr immer lacht.
Egoistisch und absolut dämliche Selbstüberschätzung
Zwoote Liga wir kommen wieder keine Frage.
Ich bin nicht nur fertig, ich habe fertig 🤬🤬
Wenn die Spieler (fast)durchgängig zwischen 2 und 4 benotet werden, wieso habe ich dann so ein mangelhaftes und phasenweise ungenügendes Spiel gesehen?
Lest euch meinen Kommentar im letzten Blog zu Scholles Lobdudelei durch, damit war vor diesem Spiel für dieses Spiel alles gesagt.
Wann hören die Journalisten endlich auf den Verantwortlichen wie in der Politik in den Hintern zu kriechen? Mit dem HSV und Deutschland geht es sehenden Auges in den Abgrund!
Es fällt mir schwer noch ruhig zu schlafen!
Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass es von den Verantwortlichen beim HSV grob fahrlässig war, mit einen so unerfahrenden Trainerteam in die Saison zu gehen. Die 1. Liga ist für Polzin eine Nummer zu groß, nicht nur die taktische Ausrichtung, auch die Auswechslungen zeigen nur Eins: Hilflosigkeit hoch drei.
Schon die Vorbereitung, mit den beiden Trainingslagern, in Herzogenaurach und auf Malle waren eine Farce, und hatte mit einer seriösen Vorbereitung auf eine Erstligasaison nichts zu tun.
Der HSV hat nicht nur ein taktisches Problem, sondern vor allen Dingen ein läuferisches Problem. Wenn man, in vielen Spielen, von der individuellen Klasse her nicht mithalten kann, dann sollte wenigstens die Laufbereitschaft vorhanden sein.
Der HSV ist heute 113,83 km gelaufen.
Zum Vergleich: Bayern 125 Freiburg 126 Mainz 127 Frankfurt 129 TSG 129 und
Köln 130 km. Hier liegt der Unterschied.
Der HSV hat mit insgesamt 1274 km die geringste Laufleistung in den bisherigen 11 Spielen, mal zum Vergleich Hoffenheim ist bisher 1359 km gelaufen.
Um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, muss Kuntz nun handeln.
Und nun würden mich noch die Stellungnahmen von Tato, Always, Gravesen, Bramfelder etc. interessieren.
Ein erschreckender Auftritt, der mit BuLi wenig zu tun hatte.
Reicht im Moment für über’m Strich, auf Strecke reicht das nicht.
In über 1000 Min. exaktamente EIN Stürmertor !!!!
Ein dreifaches Halleluja wer so einen Kaderplaner hat.
Steht man wirklich auf Platz 14. im Tabellenmittelfeld?
Nun gut, wer das Schöngerde des HSV verinnerlicht hat, der ist wohl mit diesem Tabellenplatz fein . . ?
Hat der Katterbach eigentlich den Polzin am „Schniedelwutz“ gepackt, dass der noch nicht mal mehr für den Kader berücksichtigt wird!?
Das ein Dompe heute über 90. Minuten auf dem Feld stehen darf, ist ein Armutszeugnis für den Kader und zeigt, dass der Trainer lieber einen Rechtfertigungs-Spieler wie Lilifee bringt, anstatt einen gestandenen Kicker!
Wenn ich es richtig gesehen habe, dann hat Vieira Polzin bei seiner Auswechslung den Handschlag verweigert! Der Portugiese liefert bisher auch kaum ab und fällt nur bei übermäßigen Geschrei bei Fouls an ihm auf!
Torunarigha verfällt von einem Extrem ins andere. Einmal klärt er souverän mit gekonnten Einsatz, dass andere Mal bekommt er die Beine nicht richtig sortiert und lässt sich wie ein Kreiskicker auf dem Bierdeckel austanzen – zum Glück gibts das Abseits!
Vuskovic scheint mir auch gelegentlich unmotiviert und zu risikohaft nach vorne!
Wenn der ewig einrückende Muheim nicht den Ball im Mittelfeld verstolpert, dann macht es eben ein anderer! Nach Ballverlust trabt der Schweizer Nationalspieler der Aktion leblos hinterher, anstatt zu versuchen, mit Vollsprint wieder in die Aktion zu kommen!
Polzin wird es nicht gesehen noch gejuckt haben!?
Sambi war heute mMn nicht so gut wiexsonst und wirkte in vielen Aktionen zu pomadig.
Ein Königsdörffer kann sich kaum eins gegen eins durchsetzen.
Wurschtelt er sich dann doch irgendwie an einem Gegner vorbei, dann glaubt er, dass er den Zweiten auch irgendwie hinbekommt . . . und bleibt dann meist hängen!
Richtigen erstligareifen Einsatzwillen sah ich heute nur von Capaldo und Remberg.
Allgemein war das heute viel zu wenig vom HSV und man fragt sich zwangsläufig, ob die Herren in den Rothosen immer erstmal im Spiel auf die Fresse brauchen, um mehr ins Spiel zu investieren?Heute war es erneut das zu späte Erwachen – aber das kennen wir ja schon!
Mit so einer Leistung steigt man definitiv nächstes Jahr wieder ab!
Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass es den Leuten beim HSV noch nicht klar ist, dass man sich jetzt schon direkt im AbstiegsKAMPF befindet!?
Das ist wie bei unserer Regierung
Jeder sieht was schief läuft aber passieren tut nichts
Das Spiel heute war „harte Währung“. Nicht das glückliche 1:1 gegen Dortmund, sondern Spiele in Köln und Augsburg sind die Realität.
Dieser Kader hat massiv Schieflage. Wer diesem Manager eine Vertragsverlängerung ermöglicht, hat den Schuss nicht gehört.
Polzin ist ein Laberheini ohne Offensivkonzept.
Aber beides sage ich ja schon seit Monaten.
Wer erlöst den HSV? Erst Oberblender Boldt, dann die Grinsekatzen-Gang.
So wird man die Liga nicht halten können…
Es findet kein konstruktives Spiel nach vorne statt. Wir nutzen die Räume im Zentrum überhaupt nicht. Immer wieder geht es nur über die Aussen nach vorne mit hohen Bällen
ins Zentrum. Da stehen dann drei gefühlt 2 Meter Verteidiger von Augsburg und trotzdem
versucht man es immer wieder anstatt mit schnellen Ballstafetten durchs Zentrum nach vorne zu spielen.
Bei Ecken sind keine Spieler am Sechzehner postiert.
Tja, wenn man sich dann die Laufdaten ansieht wird mir schwindlich.
113 Km, das ist der mit Abstand schwächste Wert int der 1. Liga.(Augsburg 118 km)
Die meisten Mannschaften liegen bei mindestens 120 Km, die Bauern sogar bei 125 Km.
Nun werden wieder einige sage, Scheiß auf Laufleistung, ich sehe Das komplett anders…
Ich sehe eine HSV Mannschaft, die nur reagiert.
Ich wünsche mir eine Mannschaft die auch agiert und antizipiert, dafür MUSS man aber viel Bewegung ins Spiel bringen, die wir gar nicht an den Tag legen.
Die Noten von Scholle sehen bei mir auch wesentlich schlechter. Muheim hätte z.B. ne
6 bekommen, das war in allen Belangen eine Frechheit.
Solange es kein absolutes Leistungsprinzip beim HSV gibt wird er scheitern und das meine ich auf allen Positionen, deshalb habe die Vertragsverlängerung von Polzin und Costa nicht verstanden, den Zeitpunkt sowieso nicht…
Nun muss Kuntz Tacheles reden, auch beim Trainerteam. Denn die sind angezählt und dieses Friede, Freude, Eierkuchen muss vorbei sein….
Fanboy Polzin zum Trainer des HSV zu machen war der gleiche lächerliche Marketinggag wie die Verpflichtung von Flüchtling Jatta als Profi.
Es tut wirklich so weh, dass beim HSV immer wieder Dilettanten in der Führungsetage arbeiten. Ich kenne keinen Profiverein, der so unprofessionell aufgestellt ist wie der HSV.
Ich wünsche mir zu Weihnachten einen neuen (guten) Trainer! Vielleicht geht dann im neuen Jahr noch etwas…
Dazu gehört aber auch, dass Scholle und andere Fans und Journalisten endlich mal Tacheles reden. Diese Schönrednerei nervt nur noch und ist mitverantwortlich für den nächsten Abstieg. Und wenn ich dann diese unsachlichen-Spieler-Noten in diesem Blog lese. Oh weia. Das ist ungefähr so grotesk wie die gesellschaftspolitisch gewollten gefärbten Zensuren der bemitleidenswerten und überforderten Jugendlichen in der Schule. Schlimm.
Diese Mannschaft braucht einen neuen Impuls von außen.
Toller Kommentar, leider habe ich ein anderes Spiel gesehen. Und zwar ein lustloses und schlechtes.
Wie konnte der HSV nur ein Spiel aus der Hand geben, das er nie in der Hand hatte?🤷🏻♂️
Ein Fan ist eben noch lange kein guter Trainer. DAS ist die Erkenntnis, die wir alle aus der bisheriger Bilanz des HSV ziehen können.
Nur nicht den Trainer bewerten.
Egal, wäre auch zu einfach : Erneut
vercoacht!!
War im Stadion. Wir haben heute gegen eine schwache Heimmannschaft verdient verloren. Das war in jeder Hinsicht zu wenig und wird so (!) am Ende nicht reichen. Sehr enttäuschend, denn ich war mir eigentlich sicher, dass wir in Augsburg Punkte mitnehmen würden. Das wäre bei Abrufen des Leistungslevels der letzten Wochen auch ohne Weiteres möglich gewesen. Aber wir haben – für mich überraschend – nicht annähernd die Leistung abgerufen, die ich – leider irrtümlicherweise – für derzeit üblich gehalten hätte. Das besorgt mich sehr!
Dieser Trainer erkennt nicht, dass der HSV nicht ins Spiel kommt. Da muss man auch mal nach 20 Minuten den Schwachpunkt auswechseln und die Taktik ändern. Da wird so lange weitergewurstelt bis man zurück liegt und dann panisch gewechselt. So steigt man zu 100% ab. Der Typ ist einfach zu Grün für die BL.
Die Punkte werden allesamt aus demselben einfachen Grund liegengelassen:
Dieser HSV ist total harmlos!
Ich teile die Einschätzung des Trainers ganz explizit nicht, es sei für jeden BuLi Club unangenehm, gegen den HSV zu sppielen.
Seit gestern würde ich behaupten:
Was besseres als gegen den HSV zu spielen gibts nicht. Die schiessen kein Tor!
Der HSV hat es doch gezeigt, dass man mit der Vertragsverlängerung eines Costa mit der allgemeinen Situation zufrieden ist!
Den ahnungslosen HSV Verantwortlichen ist eine kollegial-harmonische Vereinsmeierei unter den Sportverantwortlichen im Verein wichtiger, als eine deutlich, ehrliche Analyse der aktuellen Sachlage.
Das Handeln der HSV Verantwortlichen basiert daher lediglich auf dem Prinzip Hoffnung und nicht auf fundiertem Fußballfachwissen!
Man hat beim HSV die Hoffnung, dass man sich ähnlich wie letzte Saison in die 1. Bundesliga wurschtelte nun auch den Klassenerhalt erwurschteln kann – was natürlich auf diesem Niveau noch nicht mal bei Krisenvereinen funktioniert, wie man gestern in Augsburg sehen konnte!
Bis die Herren und Damen der Teppichetage erkennen, dass dieser aktuelle Weg des HSV mit dem Prinzp Hoffnung und Zufall verknüpft ist, nicht funktionieren kann, wird die Mannschaft schon abgeschlagen auf einem direkten Abstiegsplatz stehen!
Wenn der Druck handeln zu müssen im Januar 2026 aufgrund der Tabellensituation größer wird und einige Medien oder Fans den Rausschmiss des Trainers fordern, dann werden Kuntz und Co. sich trotzig wie kleine Kinder vor die Kameras stellen und verkünden, dass man bis zum bitteren Ende mit dem Trainerteam weitermachen wird, notfalls auch in der 2. Liga mit dem Trainerteam weiterarbeiten möchte.
Die Hoffnung auf ein professionell geführten Hamburger Sport Verein, der seine eigene Spielphilosophie entwickelt und dem Leistungsprinzip folgt (weil eben: Profisport) habe ich lange aufgegeben!
Ich wünsche keinem echten HSVer, der mit Herzblut dabei ist und den Finger in die Wunde legt, den sportlichen Misserfolg.
Aber ich gönne aus tiefster Überzeugung Leuten wie Polzin, Kuntz, Costa und dem Aufsichtsrat den Abstieg. Allesamt schaden dem HSV vorsätzlich.
Und dieser Abstieg wird kaum zu vermeiden sein, wenn die Verantwortlichen nicht handeln.
Bin mir auch sicher, dass unter den Fanboys (inkl Scholle und Tom) die Stimmung kippen wird, wenn der HSV auch gegen Bremen verliert (gegen Stuttgart gibt’s sowieso nichts zu holen) und mit sieben Spielen ohne Sieg dasteht. Ich bleib dabei: der HSV wird auf Platz 17 überwintern. Und dann brennt der Weihnachtsbaum beim HSV. Alles hausgemacht und selbstverschuldet.
Und ja, ich bin nicht froh darüber, dass meine negativen Prognosen über den HSV zurzeit immer eintreten. Schade, dass die Entscheider nicht ähnlich denken. Dann würden sie JETZT handeln.
Die HSV Verantwortlichen argumentieren pro Trainerteam aufgrund der bisher erzielten neun Punkte in der Liga und gute Auftritte des HSV gegen Mainz, Dortmund und Leipzig!
Die Frage, die sich die Verantwortlichen langsam stellen müssen, ist, ob dieses Trainerteam auch wirklich alles aus diesem Kader rausholt und ob ein anderer Spielansatz oder ein anderes Spielsystem (4-4-2) möglicherweise mit diesem Kader möglich und evtl. erfolgreicher wäre!?
Denn auch wenn Polzins Trainerteam heute wieder den defensiven Spielansatz für die Mannschaft wählte, stand die Hintermannschaft gerade zu Beginn des Spiels alles andere als sicher und hatte nur Glück, dass es nicht nach zwanzig Minuten 3-0 für Augsburg stand! Wenn man Beton anmischt und dafür eine dünne Gummimischung bekommt, nach vorne nur das walterische Einbahnstraßen-Außenflügelsspiel kann, sollte man sich langsam im Verein die Frage stellen, wie man damit die nötigen Punkte für einen gesicherten Mittelfeldplatz erzielen will?
Wir haben einen Trainer mit Erfahrung aus Bramfeld, Osnabrück und dem HSV. Was habt ihr erwartet? Null Punkte aus Augsburg, Köln und Pauli. Das sagt viel aus, vor allem das alle Spiele zurecht verloren wurden. Die Entwicklung wird ihren Lauf nehmen und dann muss auch der Herr Kuntz Farbe bekennen. Das man mit Costa weiter macht, ist momentan noch das geringste Problem des HSV. Daran sieht man, wie arm wir dran sind. Nicht einmal Heidenheim würde jetzt mit uns tauschen. Trübe Aussichten für den Rest des Jahres lieber HSV. Zum Glück lässt man sich davon nicht mehr sein Wochenende komplett versauen. Ein Spiel vom HSV heute passend zum morgigen Totensonntag.
Ich bleibe dabei, mit einem weniger passiven System, wäre deutlich mehr drin und Königsdörffer ist eher eine Hängende Spitze.
Ich habe heute in der Allianz Arena einen souveränen FC Bayern gesehen. Daher bin ich zum Thema Fußball heute ausgeglichen 😉
Der HSV schießt zu wenig Tore. Man kann heute auch immer wieder den Trainer anschließen, aber so wie ich gehört habe, haben es die 11 Spieler mit der Raute auf der Brust „vercoacht“.
Einstellung schlägt Aufstellung.
Moin, meine Meinung ist dass Polzin die Mannschaft immer wieder falsch auf bzw. einstellt! Es wäre fatal sich jetzt keinen neuen Trainer zu suchen weil der Klassenerhalt mit den Worten von Polzin „Maximal“gefährdet ist. Also vor der Winterpause einen neuen Trainer holen!
Ein Mittelstürmer ist auch zwingend erforderlich.
Zum Siegen bräuchte es Tore. Mir fehlt leider die Phantasie. Ja wenn das Pfosten Ding von Ryk heute drin gewesen wäre.
Ja wenn Heuer nicht so gut gehalten hätte steht es zur Pause 3:0 und die Messe ist gelesen. Was ich erschreckend fand: nach dem Gegentor heute hat unser HSV nicht eine zwingende Torchance kreiert. Auch daran wird sich MP messen lassen müssen.
Wenn ich mit Fabio Vieira einen klassischen 10er habe und ihn dort nicht spielen lassen will weil ich ja sonst auf meine geliebte 5er Kette verzichten müsste, dann komme ich irgendwann in Erklärungsnot. Die Tabelle lügt ja nicht und unser Trainer braucht Ergebnisse.
Wird ein kalter Winter für unseren HSV: die nächsten Spiele: Stuttgart H, Bremen H, Hoffenheim A, Frankfurt H, Freiburg A, Leverkusen H.
Ein Punkt heute wäre sehr hilfreich gewesen.
Wenn das so weitergeht, haben wir am Saisonende 27 Punkte auf dem Konto. Ich sehe pessimistisch in die Zukunft. Denn der Faulenzer Kuntz wird nicht wagen, Fanboy Polzin vir die Tür zu setzen und einen richtigen Trainer zu verpflichten. Funkel zum Beispiel. Wir brauchen Erfahrung auf der Bank und keine Träumer.
Eine völlig unnötige Niederlage. Nicht verhandelbar! Polzin raus. Er kann es einfach nicht.
Niederlagen gegen Wolfsburg, Pauli und Augsburg. 6 Spiele ohne eigenes Tor. Aber der Trend ist positiv.
Im Rückblick auf die Saison könnte es sein, dass der Treffer von Königsdörffer gegen Dortmund, sich als Sargnagel herausstellt.
In der letzten Szene, eigene Ecke, kommt DHF nach vorne und geht dahin, wo ein Stürmer seine Rübe haben sollte. Im Rückraum stehen derweil 3 HSV Feldspieler zur Absicherung. Das ist mir persönlich intellektuell zu überschaubar, ich kann nicht verstehen, was der „Gedanke“ hinter so einer Aktion ist. Dass er dann freistehend am Ball vorbeiköpft ist letztlich nur die Krönung des Schwachsinns.
Man hat Augsburg unterschätzt, ganz klar. Man dachte: 1:1 gegen den BVB – da wird das Spiel gegen diese Kellertruppe ja ein cakewalk.
Deshalb ging man so in die Zweikämpfe, wie man mit seiner Frau nach ein paar Jahren Ehe ins Bett geht:
bocklos, pomadig, halber Einsatz.
Es versteht sich von selbst, dass dies für einen Aufsteiger unfassbar dumm ist.
Vor allem aber, dass es sich sofort und brutal rächt.
Natürlich kann man auch über nicht unwesentliche Details sprechen:
Muheim ist defensiv eine Farce, mit Elfadli hinter ihm fällt das weniger stark auf, aber mit Tohuwabohuriga – der im Raum ungefähr so verteidigt wie mein Kind an einem schlechten Tag mit Bauchweh in der F-Jugend – wird er halt brutal entlarvt.
Insgesamt muss man aber von einem kollektiven Einstellungsproblem sprechen, und das macht wirklich sprachlos.
Im Winter braucht man neben einem ST by the way auch einen RA, Vieira hat dort nichts zu suchen und gehört in einem 4231 ins Zentrum auf die 10.
Und man braucht einen LV, wenn man Katterbach weiter kastriert.
Das sind schon wieder Baustellen, die im Winter kaum zu beheben sind und brutal die Versäumnisse des Sommers aufzeigen.
Versäumnisse eines Typen, mit dem man jetzt erstmal verlängert hat.
Trotzdem schönen Sonntag @all.
So lange wir dieses dämliche 5er Kette System spielen brauchen wir auch keinen neuen Mittelstürmer, der Ball kommt ja kaum über die Mittellinie.
Mein Vorschlag kurzfristig:
Glatzel eine Chance geben, schlechter als Stolperkönig Ransi kann er nicht sein! Katterbach eine Chance geben, er ist doch als Supertalent 2 mal geholt worden.
Endlich mit 4er Kette und Viera auf die richtige 10 stellen!
Und zum Schluss, intelligent und zur richtigen Zeit auswechseln.
Meine Enttäuschung hält sich in Grenzen! Die Mannschaft liefert nun genau das, was ich vor der Saison erwartet habe. Nämlich gar nichts!.
Ja, nach 11 Spieltagen hat diese Gurkentruppe ihre Balance gefunden, Versager in allen Mannschaftsteilen.
Ja, Polzin ist ein Glücksgriff! Und zwar für alle Mannschaften, die mit uns um den Abstieg kämpfen.
Ja, wir stehen in der Tabelle noch nicht dort, wo wir hingehören. Ist aber nur eine Frage der Zeit, wenn man sich die nächsten Gegner anschaut.
Wie viele Spiele braucht dieser nette Herr Kuntz eigentlich noch, um zu sehen, was hier los ist. Wenn man jetzt nicht handelt, dann „isch over“.
9 Punkte weiterhin, und das nach 11 Spielen. So wird das nichts
Die „Stürmer“ prüften den gegnerischen Torwart mit harmlosen Rückgaben. Aber der hat leider fein reagiert. Vllt. versuchen es Dompe und Co mal knallharten Krachern, aber eben über der Grasnarbe 🤣🙏
Viele werden mich hier steinigen, aber mir wäre mit einem Baumgart auf der Bank deutlich wohler.
Adolf Hütter, aus nachvollziehbaren Gründen Adi gerufen, ist seit dem 10. Oktober nicht mehr Coach von AS Monaco. Bevorzugtes System ist ein 4-2-3-1. Wird eh nicht passieren, aber Zeit zum Träumen ist immer
Es reicht einfach nicht zunächst nur zu verteidigen.
Nur auf Glück bei den Angriffen zu setzten ist ein schlechter Berater.
Zumindest spielte Vieira 72 Minuten mit und bekam keine rote Karte – man muss auch mal zufrieden sein ! 🤨🤨🤨
Man hat sich die defensive Stabilität (und selbst die war heute in HZ1 kaum zu sehen) mit absoluter offensiver Harmlosigkeit erkauft.
Immer öfter lese ich hier, der Gegner war schwach, aber die Einstellung hat gefehlt. Das schreit geradezu nach einem Trainer, der sowas einfach nicht hinnimmt. Da gäbe es sicher noch Trainer auf dem Markt, die die Mannschaft richtig anpacken wurden. Aber erstens wird es die Vereinsführung nicht tun, zweitens wo sind diese Trainer, die diese eigentlich ganz gut zusammen gestellte Mannschaft zur absoluten Leistungsbereitschaft bringen kann und wird. Das werden charakterstarke Typen sein, und die sind in der Vereinsspitze nicht willkommen.
Das Abwehrverhalten des Spieler Muheim beim 1:0 für Augsburg ist mit katastrophal noch positiv beschrieben. Sowas sieht man in der Bundesliga selten.
Man fragt sich, ob das im Nachgang angesprochen wird oder ob Polzin das gar nicht bewusst ist.
Ich frage mich wie Analysieren die Herren die Spiele? Wenn Costa oder Kuntz dem Trainer Anweisungen geben und er nichts davon umsetzt dann muss er angezählt werden. Polzin hat Spieler wie Jatta, Katterbach, Hefti, Sahiti, Glatzel und jetzt auch Meffert unverkäuflich gemacht. Dafür setzt man auf Mikelbrencis, Balde, Rössing- Lelesiit. Hier einen Bericht von Sebastian Wolf Kicker der gerne mal den Finger in die Wunde legt.
HSV: Gefährliche Schieflage
In den zurückliegenden Wochen hat der Hamburger SV häufig mehr Komplimente als Punkte bekommen, für den Auftritt in Augsburg verdient und bekommt der Aufsteiger nichts von Beidem – und gerät durch ein 0:1 und dem fünften sieglosen Spiel in Folge in eine gefährliche Schieflage.
Harmlos und trostlos: Hamburgs Profis nach dem 0:1 in Augsburg.
Harmlos und trostlos: Hamburgs Profis nach dem 0:1 in Augsburg. Getty Images
Mit nur einem Punkt aus den zurückliegenden fünf Partien ist der HSV der Abstiegszone wieder bedrohlich nahegekommen. Das war generell erwartbar in dieser Spielzeit nach sieben Jahren im Unterhaus; alarmierend ist, dass der Auftritt in Augsburg (0:1) auch dem eines Abstiegskandidaten entsprach. Das zog sich vor allem durch die ersten 40 Minuten – und von vorn bis hinten. Und selbst in einer Phase, da das Spiel unter Kontrolle schien, wurde es nicht gut, vielmehr reichte ein langer Ball, um eiskalt erwischt zu werden.
„Uns haben Gier und Galligkeit gefehlt“
Der positivste Aspekt aus Hamburger Sicht ist der selbstkritische Umgang mit dem Dargebotenen. „Die Mannschaftsleistung haben wir uns so nicht vorgestellt“, sagt Daniel Heuer Fernandes, „wir waren in der ersten Hälfte viel zu passiv.“ In dieser rettete allein der Keeper den HSV mehrfach vor einem Rückstand. Der 32-Jährige parierte herausragend gegen Kade (5.), stark gegen Kömür (20.) und aufmerksam gegen Giannoulis (23.). „Uns haben Gier und Galligkeit gefehlt“, bemängelte er und bekam Flankenschutz von Nicolai Remberg: „Wir waren nicht intensiv genug. Eigentlich macht uns genau das aus.“
Am Samstagnachmittag verteidigte der HSV luftig und blieb offensiv harmlos. Die Hoffnung, dass Ransford Königsdörffer durch sein Jokertor gegen Dortmund (1:1) befreit sein würde, ging nicht auf. Der Mittelstürmer verrichtete bei seinem Startelf-Comeback zwar viel Laufarbeit, ließ aber abermals Durchschlagskraft und Überzeugung vermissen. Hinzu kam: Auch um ihn herum passierte nicht viel. Merlin Polzins Schachzug, neben Albert Sambi Lokonga auch den zweiten Spielmacher Fabio Vieira, dieses Mal anstelle von Rayan Philippe auf Rechtsaußen, zu bringen, ging nicht auf – in dieser Ausrichtung fehlte dem Spiel jeglicher Tiefgang, zumal auch Jean-Luc Dompé links kaum durchkam.
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Polzin wollte das Stürmerthema während der Woche nicht aufmachen und ist der Frage nach Bedarf im Winter angesichts der erneuten Muskelblessur von Yussuf Poulsen ausgewichen, lediglich neun erzielte Tore aber belegen die Problemzone deutlich. Hinzu kommt: Vier Treffer (gegen Mainz) erzielte der HSV in einem Spiel, ging aber in sechs Partien komplett leer aus. Und er leistete sich nach dem 0:1 gegen Wolfsburg mit der hochverdienten Pleite in Augsburg die nächste Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten, verlor also erneut eine Partie gegen einen Gegner, der selbst in einer Leistungsdelle war – genau das könnte am Ende zu wenig sein, um die Liga zu halten.
„Wir hätten hier nichts verdient gehabt“, sagt Remberg ehrlich, „sonst sind wir viel intensiver, hauen uns in alles rein.“ Dass sich der HSV die Auszeit ausgerechnet in dieser bedeutsamen Partie nahm, ist mindestens ein Alarmsignal. Denn: Er hat in den zurückliegenden Wochen, mitunter auf schmerzhafte Art und Weise erfahren müssen, dass selbst Leistungen am Limit in dieser Liga nicht zu Siegen reichen müssen. Wenn sich der Neuling derartig weit vom Limit entfernt bewegt wie am Samstag, kann es nicht reichen.
Sebastian Wolff
Und wenn hier einige meinen Vuskovic wird noch ein Jahr dran hängen 😂der möchte International Spielen.
Zum Torabschluss von Gocholeihvili zu beginn von Halbzeit2:
Er muss den Ball vollspann nehmen wenn er so gut auf ihn zukommt und sich 3 Spieler auf der Torlinie befinden das tut er aber nicht weil er wohl kein Vertrauen in seine Schusstechnik hat, also nimmt er den flachen Fuss womit er in in eine Ecke plazieren sollte aber er schiesst genau auf den Torwart sowas ist so schlecht, eines Bundesligaspielers unwürdig.
Ausserdem hampelt er ständig im Abseits rum als hätte noch nie jemand ihm die Regel erklärt.
Mikelbrencis ist aber noch schlechter.
Es ist schon komisch, immer wenn ein Verein eine Krise hat (z.B. Wolfsburg-Augsburg) und spielt dann gegen den HSV verlieren wir und bauen die Gegner wieder auf.
Egal was passiert, Polzin steht zu seinem Königsdörffer ☝️😍🤦♂️🤣